BMW, E.ON und Siemens schließen Projekt zum DC-Schnellladen entlang der A9 erfolgreich ab – Ladeinfrastruktur geht in kommerziellen Betrieb über

München, 30.10.2015. Das von BMW, E.ON und Siemens realisierte Forschungsprojekt „Schnellladen von Elektrofahrzeugen entlang der Autobahn A9“ ist Ende Oktober 2015 erfolgreich zu Ende gegangen. Mit Projektende übernimmt die Allego GmbH mit Sitz in Berlin die acht Standorte der Ladesäulen für den kommerziellen Betrieb. Das vom Bundesverkehrsministerium im bayerisch-sächsischen Schaufenster „Elektromobilität verbindet“ geförderte Projekt hat die Elektromobilität in Deutschland einen großen Schritt nach vorn gebracht. In neuen Förderprojekten wird jetzt eine flächendeckende Ladeinfrastruktur an den Autobahnen errichtet. Zur Abschlussveranstaltung trafen sich am 30. Oktober die bayerische Staatsministerin Ilse Aigner, Vorstände der Projektpartner BMW, E.ON und Siemens sowie der Geschäftsführer von Allego bei BMW in München.

Im Rahmen des Schaufensters „Bayern-Sachsen Elektromobilität verbindet“ haben BMW, E.ON und Siemens entlang der A9 von München über Nürnberg nach Leipzig acht Gleichstrom-Schnellladesäulen errichtet und die dafür nötige Infrastruktur aufgebaut. Seit Mai 2014 stehen die Ladesäulen in Schweitenkirchen, Ingolstadt, Lauf, Himmelkron, Selbitz, Hermsdorf, Schkeuditz und Dessau an Rastplätzen oder bei Partnern direkt an der Autobahn zum Laden zur Verfügung. Mit der Ladesäule in Dessau wurde in Verbindung mit dem Schaufensterprojekt Berlin-Brandenburg die Strecke München – Berlin für Elektrofahrzeuge zugänglich gemacht.

Nach dem Startschuss für den Betrieb der Ladesäulen zwischen München und Leipzig begannen die Projektmitglieder damit, die während des Betriebs gewonnenen Erfahrungen mit den angebotenen Bezahlverfahren (ad hoc per SMS und vertraglich per Roaming über den individuellen Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen) anonymisiert auszuwerten. Zudem wurde die Nutzung der Ladesäulen nach standortrelevanten und wirtschaftlichen Gesichtspunkten untersucht. Beispielsweise war der Standort am Ingolstadt Village aufgrund seiner attraktiven Lage der erfolgreichste. Die wichtigen Nutzeranforderungen wie „Service“, „Sicherheit“ und „Versorgung“ wurden im Rahmen des Standortdesigns in diesem Projekt explizit validiert. Damit sind eine Zufahrtsmöglichkeit ohne Umwege aus beiden Fahrtrichtungen der Autobahn gemeint, die Funktionstüchtigkeit der Ladeinfrastruktur sowie ein bestimmtes Angebot an Gastronomie und Möglichkeiten für einen Zeitvertreib während des Ladevorgangs. Diese Erfahrungen werden den weiteren Projekten in Deutschland zugute kommen – und zuletzt auch Allego, den nachhaltigen Betrieb einer DC-Ladeinfrastruktur flächendeckend zu implementieren.

Die Abrechnung der Ladevorgänge über eine Roaming-Anwendung ist heute bei den Fahrern von Elektrofahrzeugen weitgehend akzeptiert. Zwei Drittel aller Ladevorgänge an den Ladesäulen entlang der A9 wurde über die Roaming-Plattform Hubject abgewickelt. Gezeigt hat sich aber auch, dass zusätzlich ein Bezahlverfahren ohne Vertragsbindung erforderlich ist, weil ein Drittel aller Ladevorgänge über das SMS-Bezahlsystem abgewickelt wurden.

Eine Lademanagement-Software-Lösung von Siemens als Operationszentrale überwachte und steuerte die Ladeinfrastruktur an der A9 und sorgte bei Störungen dafür, dass eventuelle Fehler rasch behoben werden konnten. Zudem ermöglicht die Software die Einbindung der Ladesäulen in die IT-Systeme der Energieversorgungsunternehmen oder Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen, um den Zugang zur Ladeinfrastruktur zu ermöglichen. Die Operationszentrale war bis Projektende betriebsfähig und wurde während des Projektes regelmäßig an neue Erkenntnisse aus dem Ladesäulenbetrieb angepasst.

„Deutschland ist führender Industrie- und Forschungsstandort. Deshalb ist es wichtig, dass wir weiterhin auf Zukunftsthemen wie die Elektromobilität setzen. Der Freistaat Bayern wird die Elektromobilität weiter voran treiben und stellt dafür im Rahmen der Zukunftsoffensive Elektromobilität mehr als 130 Millionen Euro bereit. Die gewonnenen Erkenntnisse im Pilotprojekt A9 bilden dabei für uns einen wichtigen Erfahrungsschatz für den nötigen weiteren Ausbau der DC-Schnellladeinfrastruktur“, erklärte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner.

„BMW hat mit dem rein elektrischen BMW i3 ein hervorragendes Produkt im Angebot. Seine Segmentführerschaft in einigen Märkten zeigt uns, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Eine hohe Verfügbarkeit von öffentlicher Ladeinfrastruktur ist eine Grundvoraussetzung für die Verbreitung der Elektromobilität in Deutschland. Daher engagiert sich die BMW Group in zahlreichen Infrastrukturprojekten. Ich wünschte mir jetzt in Deutschland mehr Initiative durch den Gesetzgeber. Denn überall wo es Anreize gibt, steigt auch die Akzeptanz. Von solchen passgenauen Maßnahmen verspreche ich mir einen deutlichen Schub hin zu mehr Elektromobilität“, sagte Klaus Fröhlich, Vorstand Entwicklung BMW AG.

„Im Zuge dieses Projektes haben wir gemeinsam mit BMW und E.ON Gleichstrom-Schnellladesysteme in der Praxis getestet. Am Ende haben wir bewiesen, dass ein flächendeckender Rollout von DC-Schnellladesystemen entlang deutscher Autobahnen erfolgreich umgesetzt werden kann“, sagte Jan Mrosik, CEO der Siemens-Division Energy Management.

„Elektromobilität auf der Langstrecke wurde entlang der A9 zum ersten Mal in der Praxis möglich. Dabei haben wir wichtige Erkenntnisse zu Geschäftsmodellen und Kundenbedürfnissen im Bereich der Elektromobilität gewonnen. Mehrere hundert Fahrzeughalter haben unser Angebot angenommen. Ein wirtschaftlicher Betrieb von Schnellladesäulen wird dann möglich werden, wenn die Nutzerzahlen deutlich zunehmen“, sagte Robert Hienz, Vorsitzender der Geschäftsführung der E.ON Energie Deutschland.

„Das Projekt hat wesentlich dazu beigetragen, dass der Bedarf an Schnelllade-Infrastruktur außerhalb von Metropolen erkannt wurde und nun auch entsprechende Maßnahmen zum Aufbau eines Schnelllade-Netzwerkes in Deutschland folgen“ sagte Marcus Groll, Geschäftsführer von Allego. „Darüber hinaus haben die ausgewählten Standorte und Entfernungen erstmals auch eine überregionale Nutzung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zugelassen. Wir freuen uns, die sehr kundenfreundlich gelegenen Standorte nunmehr im kommerziellen Betrieb weiterbetreiben zu können.“

Forschungsprojekt Schaufenster Elektromobilität: Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt. Im Schaufenster Bayern-Sachsen werden unter dem Leitmotto „Elektromobilität verbindet“ rund 40 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 130 Millionen Euro und über 100 Partnern realisiert. Die Bayern Innovativ GmbH und die Sächsische Energieagentur SAENA übernehmen gemeinsam als Projektleitstelle die Koordination des Schaufensters.
Weitere Informationen unter www.schaufenster-elektromobilitaet.org.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.elektromobilitaet-verbindet.de/projekte/A9.html.

Siemens AG:

Stefan Wagner

sw.wagner@siemens.com

Tel: +49 89 636 632041

www.siemens.com

E.ON SE:

Alexander Ihl

alexander.ihl@eon.com

Tel: +49 211 45 79 3 68

www.eon.com

Allego GmbH:

Charlotte Hufnagl

charlotte.hufnagl@allego.eu

Tel: +49 (30) 54864578

www.allego.eu

Tel.: +49-89-382-13467
Fax: +49-89-382-23101
E-Mail Adresse: thiemo.schalk@bmw.de

Müller vereinbart in China strategische Kooperation

Wolfsburg/Peking, 30.10.2015

Die Volkswagen AG und das führende chinesische Geldinstitut Industrial & Commercial Bank of China Limited (ICBC) haben in Peking ein Memorandum of Understanding für eine langfristige strategische Partnerschaft unterzeichnet. In Anwesenheit des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang und von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erklärte der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Aktiengesellschaft, Matthias Müller: „Wir sind überzeugt, diese Zusammenarbeit wird nicht nur unseren beiden Organisationen weltweit nutzen. Sie wird auch wertvoll sein für unsere Kunden, Lieferanten und Händler.“ Im Rahmen des Memorandums plant die ICBC die Versorgung der Volkswagen AG mit umfassenden Bankdienstleistungen in China und rund um die Welt.

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang begrüßt im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel den Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen Aktiengesellschaft, Matthias Müller. Müller begleitet Bundeskanzlerin Merkel auf ihrer China-Reise. Im Rahmen dieser Reise führte Müller auch Gespräche mit führenden Vertretern aus Politik und Gesellschaft.

Lexus LF-FC Concept Car auf der Tokyo Motor Show

„Lexus möchte mit markantem Design und zukunftsweisender Technologie überraschen und Emotionen wecken. Für uns ist dieses Fahrzeug mehr als nur ein neues Auto. Der LF-FC ist ein Ausdruck unserer Vision von progressivem Luxus und High-Tech in einer nicht allzu fernen Zukunft“, so Tokuo Fukuichi, President Lexus International.

Der LF-FC verkörpert die nächste Stufe der Lexus Designsprache L-finesse. Aus jedem Blickwinkel wirkt die Limousine markant elegant und verströmt die Tatkraft eines Grand Tourismo Fahrzeugs. Der markentypische Diabolo-Kühlergrill in neuem Design bestimmt die Frontpartie und wird von schwebenden, L-förmigen Tagfahrleuchten, die bis in die Kotflügel reichen, flankiert. Am Heck greifen markante Rückleuchten das fließende Design auf.

In der Seitenansicht offenbart der LF-FC seinen wahren Charakter. Die fließende, coupéhafte Dachlinie suggeriert, dass man mit dem LF-FC ebenso lange Autobahnetappen wie kurvige Landstraßen genießen kann. Sportliche 21 Zoll Leichtmetallräder mit Karbonfaser verstärkten Felgen betonen den dynamischen Charakter des Concept Cars.

Der geräumige Innenraum empfängt die Insassen mit einem ebenso komfortablen wie futuristischen Wohlfühl-Ambiente, wobei der Fahrer von einem äußerst funktionalen Cockpit profitiert. Gestalterisch ist der Fahrgastraum in zwei Zonen unterteilt. Der obere Bereich vermittelt ein Gefühl der Offenheit, so dass der Fahrer sich uneingeschränkt auf den Verkehr konzentrieren kann.
Die Fondsitze sind mit verstellbaren Rückenlehnen sowie reichlich Kopf- und Kniefreiheit für alle diejenigen entworfen, die lieber chauffiert werden. Mit hochwertigem Anilinleder bezogene Sitze, Türen und Instrumententafel unterstreichen den Luxus im Innenraum.

Ein fortschrittliches Bedienkonzept, bei dem sich die Funktionen per Gestensteuerung anstatt durch Berührung von Displays und Bedienelementen betätigen lassen, unterstreicht die neue Technologie des LF-FC. Eine kleine Holografie auf der Mittelkonsole zeigt an, wo Audio- und Belüftungssystem mit Gesten gesteuert werden können.

Das Herzstück des LF-LC ist ein Hochleistungs-Brennstoffzellen-Antrieb, der primär die Hinterräder antreibt, zusätzlich aber auch die beiden Radnaben-Elektromotoren an der Vorderachse mit Energie versorgt. Dieses innovative Allrad-Antriebssystem erlaubt eine exakt gesteuerte Antriebskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern und verleiht der Limousine dadurch ein außergewöhnlich dynamisches Handling und erstklassige Stabilität. Dank der im hinteren Fahrzeugbereich untergebrachten Brennstoffzelle, des t-förmigen Wasserstofftanks und der im vorderen Bereich platzierten Antriebssteuerung ergibt sich eine optimale Achslastverteilung.

Modernste Technologien des autonomen Fahrens wie eine neuartige Verkehrserkennung mit einer hohen Vorhersagegenauigkeit unterstützen ein sicheres und effizientes Fahren des LF-LC und untermauern die Vision vom unfallfreien Fahren.

Hybrid Lokomotive im Audi Werk Ingolstadt

Ingolstadt, 30.10.2015

• Audi baut nachhaltige Transportlogistik aus
• Leiser, effizienter und sauberer als herkömmliche Lokomotiven
• Bis zu 60 Tonnen weniger CO2 Emissionen pro Jahr

Dieser Audi fährt auf Schienen: Eine 1.000 PS starke Plug in Hybrid Lokomotive der Firma Alstom ersetzt ab sofort am Audi Standort Ingolstadt die bisherige Werklokomotive. So gelangen Komponenten und fertige Audi Modelle künftig klimaschonender zu den Entladestellen im Werk.

„Unser Ziel ist eine rundum nachhaltige Logistik“, sagt Johann Schmid, Leiter der Audi‑Werkeisenbahn Ingolstadt. „Die neue Bahntechnik sorgt für einen wirtschaftlichen, energieeffizienten und emissionsreduzierten Schienentransport. Verbunden mit modernster Fahrwerkstechnik setzt die Plug‑in‑Hybrid‑Lokomotive neue Maßstäbe im Rangierdienst und Schienengüterverkehr.“

18 Kilometer Eisenbahnschienen verlaufen durch das komplette Automobil‑Werk Ingolstadt. Täglich kommen 15 Güterzüge am Ingolstädter Nordbahnhof für Audi an – beladen mit Pressteilen, Motoren und Getrieben sowie auslieferungsbereiten Autos aus anderen Audi‑Standorten. Ebenso treten in Ingolstadt produzierte Automobile per Bahn ihre Reise zum Kunden an. 17 Audi‑Lokführer arbeiten bei der Werkeisenbahn. Sie ordnen unter anderem die Waggons verschiedenen Hallen zu. Eine Werk‑Lokomotive absolviert täglich bis zu 75 Rangiervorgänge und kommt im Jahr auf durchschnittlich 3.800 Betriebsstunden. Die neue Lok fährt emissionsfrei in die Hallen und kann bis zu zwei Stunden am Stück rein elektrisch unterwegs sein. Ihre Batterie wird in den Pausen über einen Plug‑in‑Stecker mit CO2‑frei produziertem Strom geladen oder während der Fahrt über ein Dieselaggregat unterstützt.

Hybrid‑Loks sind deutlich leiser und der CO2‑Ausstoß vermindert sich im Vergleich zu den herkömmlichen Loks im Werk um die Hälfte. So stößt die Plug‑in‑Hybrid‑Lok pro Jahr bis zu 60 Tonnen weniger CO2 aus. Für den Standort Ingolstadt ist dies ein weiterer Baustein auf dem Weg zur CO2‑neutralen Fabrik.

Opel jetzt Premium-Partner der Job-App „Truffls“

Opel jetzt Premium-Partner der Job-App „Truffls“

29.10.2015


  • Zusammenarbeit mit neuer, innovativer Online-Recruiting-Plattform
  • „Truffls“ bringt neue Talente ins Unternehmen 

Rüsselsheim.  Opel geht bei der Suche nach Talenten neue Wege: Der Rüsselsheimer Automobilhersteller hat eine strategische Partnerschaft mit der mobilen Online-Recruiting-Plattform „Truffls“ gestartet. Opel ist neuer Premium-Partner des Berliner Start-Ups und hat dadurch die Möglichkeit, das eigene Unternehmen in der innovativen App ausführlich vorzustellen – ein Pluspunkt in der Werbung um qualifizierte Berufskandidaten.

Sowohl für Opel als auch für Job-Suchende hat „Truffls“ viele Vorteile: Die App bietet die Möglichkeit, unkompliziert und schnell einen passenden Bewerber beziehungsweise einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Beide Parteien müssen einfach Profil und Präferenzen einstellen, und schon schlägt die innovative App dank eines ausgeklügelten Algorithmus mögliche Übereinstimmungen – sogenannte Matches – vor.

Wenn der Kandidat nach links über seinen Smartphone-Bildschirm wischt, lehnt er ab, es gibt also keinen weiteren Kontakt. „Swipt“ er dagegen nach rechts, signalisiert er Interesse. Sein Profil wird dann an das entsprechende Unternehmen geschickt. Ist auch dieses interessiert, wird das Verfahren ohne großen Zeitverzug vorangetrieben.

„Auch im Personalmarketing heißt es bei Opel ‚Umparken Im Kopf‘“, sagt Opel-Personalvorstand und Arbeitsdirektor Ulrich Schumacher. „Es ist enorm wichtig, bei der Suche nach Talenten mit der Zeit zu gehen, um die besten Köpfe von Opel zu überzeugen. ‚Truffls‘ ist eine innovative mobile Plattform und die Partnerschaft wird uns helfen, diese jungen Talente ins Unternehmen zu holen.“

„Truffls“ kann sowohl fürs iPhone als auch für Android-Handys kostenlos im App-Store oder bei Google Play heruntergeladen werden. Die App wurde bereits mehr als 65.000 Mal in Deutschland installiert.

„Die Partnerschaft mit Opel ist eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Bewerber. Keine andere Job-App ist so einfach und übersichtlich wie ‚Truffls‘. Wir sorgen für Kontakte, die über die üblichen Wege nicht zustande kommen würden“, erklärt Matthes Dohmeyer, Geschäftsführer und einer der Gründer der App. „Wir sind froh, mit Opel jetzt einen so prominenten Partner an unserer Seite zu haben.“

Auto Zürich – Ein Eindruck

Auch in diesem Jahr bietet die Messe Zürich wieder neben dem Genfer Automobilsalon viel für Autointeressierte zu sehen und zu erleben. Anders als die meisten Messen protzt Zürich nicht mit Neuerscheinungen oder abgehobenen Prototypen. Hier werden Fahrzeuge ausgestellt, die der Kunde auch tatsächlich käuflich erwerben kann. Dabei ist vom kleinen Fiat 500 bis zur getunten Corvette alles dabei. Auch außergewöhnliche Stücke finden sich auf der Messe. Zudem gibt es eine Menge Fahrsimulatoren und andere interaktive Möglichkeiten sich an verschiedenen Ständen einzubringen.
Nico Gerum

MAN Diesel Turbo lunterstützt Akzo Nobel-Prozess

Nirma Ltd., führender Hersteller von Wasch- und Reinigungsmitteln auf dem indischen Markt, ergänzt seine Grundstoffproduktion mit einer weiteren Schraubenkompressor-Anlage.

Schraubenkompressor der SKUEL-Serie: Wachsende Anlagengrößen erfordern kontinuierliche Entwicklungsarbeit.

Bereits seit 1998 hat das indische Unternehmen, das mit seinen Produkten rund 300 Millionen Konsumenten vor allem auf dem indischen Subkontinent bedient, vier Anlagen vom Typ SKUEL 643 in Betrieb. Mit dem aktuellen Auftrag entscheidet sich das Unternehmen erneut für MAN Diesel & Turbo als Partner für Kompressionstechnologie.

„Mit wachsender Bevölkerung wächst auch der Bedarf an industriellen Grundstoffen, und damit nicht zuletzt auch die Anlagengrößen für deren Herstellung“, betont Wolf-Dieter Schmidt, Leiter des Segments Schraubenkompressoren bei MAN Diesel & Turbo. „Der aktuelle Auftrag, bei dem der weltweit größte Schraubenkompressor – Baugröße SKUEL 816 – erstmals für den Dry Lime Akzo Nobel-Prozess zum Einsatz kommt, ist der beste Beweis dafür.“

Mit einer Jahresproduktion von mehreren Millionen Tonnen gehört Soda zu den wichtigsten Grundstoffen der weltweiten Industrie, etwa für die Produktion von Waschmitteln und Glas. Kernstück der Soda-Herstellung nach dem sogenannten Dry Lime Akzo Nobel-Prozess sind ölfreie Schraubenkompressoren, die wegen ihrer Robustheit ideal für die in diesem Prozess anfallenden staubhaltigen und korrosiven Gase (feuchtes CO2) sind.

Als führender Hersteller von Schraubenkompressoren bedient MAN Diesel & Turbo mit einem breiten Programm an ölfreien und öleingespritzten Maschinentypen neben zahlreichen Anwendungen in der Öl- und Gasindustrie auch Kunden in der Grundstoffindustrie. „In Indien etwa sind in den letzten 30 Jahren 19 Kompressoren zur Produktion von Soda installiert worden – 17 davon hat MAN Diesel & Turbo geliefert“, hebt Dirk Wöckener, Bid Manager des Unternehmens, die Bedeutung hervor.

Als einziger Hersteller von Schraubenkompressoren verfügt das Unternehmen zudem über einen lokalen Serviceshop in Indien (Vadodara, Bundesstaat Gujarat). Kunden wie Nirma Ltd. steht hier unter der Marke MAN PrimeServ ein umfangreiches, lokales Portfolio an Serviceleistungen für Turbomaschinen und Schraubenkompressoren zur Verfügung – ein weiterer Pluspunkt, nicht nur für die Grundstoffindustrie, in der Wartungs- oder Ausfallzeiten zumeist eine ganze Produktionskette zum Erliegen bringen können.

Der aktuelle Auftrag wird mithilfe lokaler Wertschöpfungskompetenz, etwa bei Einkaufs- und Field Service-Leistungen, im April 2016 ausgeliefert und anschließend als komplette Kompressor-Anlage inklusive Dampfturbinenantrieb bei Nirma Ltd. in Betrieb genommen.

Volkswagen bekräftigt Investitionen in Chattanooga

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Chattanooga (Tennessee, USA)/ Wolfsburg, 29.10.2015

• 900 Mio. US-Dollar für Produktion des neuen Midsize-SUV
• Michael Horn, CEO Volkswagen Group of America: „Klares Bekenntnis zum
  Standort Chattanooga“
• USA gehören weiterhin zu den wichtigsten Märkten von Volkswagen

Der Volkswagen Konzern hat die geplanten Investitionen am Standort Chattanooga und in die Produktion eines neu entwickelten Geländewagens für den US-amerikanischen Markt bekräftigt. Das Unternehmen will dazu allein im Bundesstaat Tennessee 600 Mio. US-Dollar investieren und 2.000 zusätzliche Arbeitsplätze in den USA schaffen. Die Produktion des neuen Midsize-SUV soll Ende 2016 in Chattanooga anlaufen.

„Mit diesem klaren Bekenntnis zum Standort Chattanooga bestätigen wir unser Engagement in Nordamerika und das Vertrauen in die hiesige Mannschaft. Mehr denn je müssen und wollen wir die spezifischen Wünsche unserer US-amerikanischen Kunden in den Fokus rücken, um sie mit unseren Fahrzeugen nicht nur zu überzeugen, sondern zu begeistern. Schritt für Schritt wollen wir so Vertrauen in die Marke Volkswagen zurück erobern“, sagte Michael Horn, Präsident und CEO der Volkswagen Group of America. „Die Vereinigten Staaten von Amerika gehören weiterhin zu einem der wichtigsten Märkte für Volkswagen“, so Horn weiter.

Neben den Investitionen in den Bau des neuen Fahrzeugs, das auf der Studie CrossBlue basiert, entsteht auf dem Werksgelände in Chattanooga derzeit ein Entwicklungs- und Planungszentrum für die USA. Von hier aus sollen Projekte für den nordamerikanischen Markt gesteuert werden. Ziel ist es, durch mehr Kundennähe marktspezifische Veränderungen an Fahrzeugen noch schneller und effizienter umzusetzen.

Um die Produktion des neuen Midsize-SUV für Nordamerika logistisch zu gewährleisten, werden die vorhandenen Flächen im Werk Chattanooga derzeit um insgesamt 50.000 Quadratmeter erweitert. Die Produktion des neuen Fahrzeugs wird in die bestehenden Fabrikstrukturen am Standort integriert.

Volkswagen hat bislang bereits mehr als eine Milliarde US-Dollar in sein Werk in Tennessee investiert. Derzeit arbeiten hier mehr als 2.400 Mitarbeiter, im Sommer rollte der 500.000ste US-Passat vom Band.

Ein weiteres Element der Nordamerika-Strategie der Marke Volkswagen ist eine Langversion des neuen Tiguan, der ab 2017 im Werk Puebla/ Mexiko vom Band laufen soll.

ŠKODA wächst in den ersten neun Monaten 2015 profitabel – Auslieferungen, Umsatz und Operatives Ergebnis legen zu

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Mladá Boleslav, 29.10.2015

› ŠKODA Auslieferungen steigen um 2,2 Prozent auf 791.500 Fahrzeuge
› Umsatz per Ende September erreicht Plus von 5,7 Prozent auf
  9,3 Milliarden Euro
› Operatives Ergebnis verbessert sich um 12,7 Prozent auf 734 Millionen Euro

Der tschechische Automobilhersteller ŠKODA bleibt in der Erfolgsspur und wächst weiterhin profitabel. In den ersten neun Monaten dieses Jahres stiegen die Auslieferungen an Kunden um 2,2 Prozent auf weltweit 791.500 Fahrzeuge. Im selben Zeitraum legte der Umsatz um 5,7 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro zu. Das Operative Ergebnis ist deutlich auf 734 Millionen Euro gewachsen – das ist ein Anstieg von 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

„Bei den Auslieferungen war ŠKODA in den vergangenen neun Monaten gut unterwegs und liegt knapp über dem hohen Vorjahresniveau“, sagt ŠKODA Vertriebsvorstand Werner Eichhorn. „Die solide Steigerung von Umsatz und Ergebnis zeigt, dass unsere attraktive Modellpalette nach wie vor in den internationalen Märkten gut ankommt“, ergänzt Finanzvorstand Winfried Krause.

In den ersten neun Monaten 2015 erzielte ŠKODA Umsatzerlöse in Höhe von 9,3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Januar bis September 2014: 8,8 Milliarden Euro). Das Operative Ergebnis stieg um 12,7 Prozent auf 734 Millionen Euro (Januar bis September 2014: 651 Millionen Euro). Mixeffekte sowie verbesserte Materialkosten trugen zum Ergebniszuwachs bei. Außerdem wirkten sich die Wechselkurse positiv auf das Operative Ergebnis aus.

Die operative Marge lag per Ende September 2015 bei 7,9 Prozent und damit über dem vergleichbaren Vorjahreswert von 7,4 Prozent. Die Netto-Liquidität stieg um 32,3 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro. Die Sachinvestitionen erreichten 277 Millionen Euro (Januar bis September 2014: 362 Millionen Euro).

„ŠKODA wächst weiterhin profitabel“, betont Winfried Krause. „Der Anstieg beim Operativen Ergebnis ist Ausdruck unserer finanziellen Solidität und Stärke“, so Krause weiter.

Die positive Entwicklung zeigt die finanzielle Stärke des Unternehmens und ist die finanzielle Basis für die Fortsetzung der ŠKODA Modelloffensive, zu der neuerdings auch die neue Generationen des ŠKODA Superb gehört. Im dritten Quartal des Jahres erfolgte die sukzessive Markteinführung der Limousine; der Superb Combi startete im September in die ersten elf europäischen Märkte.

ŠKODA AUTO Group Kennzahlen von Januar bis September 2015: