Nach fünf Rennen der Formel-1-Saison 2015 steht die einstige Erfolgskombination McLaren-Honda noch ohne einen einzigen WM-Punkt da. Zwei elfte Plätze von Jenson Button in Australien und Fernando Alonso in Bahrain sind die bisherigen Renn-Highlights der wiedervereinten Titelkombination aus den 1980er- und 1990er-Jahren.
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Einem Bericht der britischen Tageszeitung ‚Daily Mail‘ zufolge soll Ron Dennis im Anschluss an den Grand Prix von Spanien der Geduldsfaden gerissen sein. Der McLaren-Boss und einstige Teamchef habe Rennleiter Eric Boullier heftig kritisiert und zudem den Einsatzwillen der einstigen Erfolgstruppe aus Woking in Frage gestellt.
Bei McLaren will man von derartigen teaminternen Vorwürfen freilich nichts wissen. Einen Tag vor Beginn des Fahrbetriebs zum Grand Prix von Monaco ist man bemüht, den britischen Medienbericht ins rechte Licht zu rücken. „Ron ist ein Racer, ein Sieger und eine Führungsperson“, wird Dennis von einem McLaren-Sprecher gegenüber ‚Sky Sports F1‘ charakterisiert.
Demnach werde der McLaren-Patron „von allen McLaren-Mitarbeitern in höchstem Maße respektiert“. Die Art und Weise, wie Dennis seinen Drang nach Erfolgen in Worte fasst, könne „zuweilen herausfordernd, aber stets inspirierend“ sein, wie der Sprecher des Teams betont. Demnach seien Dennis‘ Bemerkungen im Anschluss an den Grand Prix von Spanien ironisch gemeint gewesen.
„Ron weiß die harte Arbeit in Woking und Sakura absolut zu schätzen. Zusammen mit Eric nimmt er die strukturellen und operativen Veränderungen vor, die McLaren-Honda zurück an die Spitze bringen werden“, so das Statement des Teams. Beim Grand Prix von Monaco an diesem Wochenende rechnet sich McLaren Chancen auf einen Überraschungserfolg aus.
