Eindrücke von der Tuning World am Bodensee 2017

Sabine Stiller, Marketing Managerin Yokohama Reifen:

„Wir lieben diese Messe nach wie vor und wir nutzen die Plattform der Tuning World

Bodensee zur Präsentation unserer Marke und unserer Produkte. Das leben wir bei

uns am Stand und auf der ganzen Messe, wie etwa mit dem Offroad-Parcours, dem

Yokohama Club-Award oder dem European Tuning Showdown als Sponsor. Uns

gefiel die Messe auch dieses Jahr wieder sehr gut. Trotz anfänglich schlechten

Wetters sind die nachfolgenden Messetage für uns erfolgreich verlaufen und wir

konnten gute Geschäfte abschließen.“

Manfred Hoffmann, Geschäftsführer Sonax GmbH:

„Der Stellenwert der Tuning World Bodensee ist für uns sehr hoch, mittlerweile

kommen wir mit einer 20-köpfigen Mannschaft auf die Messe – Tendenz steigend.

Unser Engagement für die Tuning World Bodensee zeigt sich in den Celebrities, wie

zum Beispiel Ken Block, die wir hierher bringen. Unser Erfolg zeigt sich am Zuspruch

und Interesse der Besucher, aber auch den jährlich wachsenden Umsätzen. Sehr

erfreulich zu sehen ist, dass die Wertschätzung der gesamten Community wächst.“

Harald Schmidtke, Geschäftsführer Verband der Automobil Tuner (VDAT):

„Der Wettergott war der Veranstaltung am Freitag ja nicht wirklich zugetan, dann hat

er sich aber doch eines Besseren besonnen. Gute Besucherzahlen und interessierte

Verbraucher an den Folgetagen haben die Tuning World Bodensee 2017 dann doch

wieder zum Erfolg werden lassen. Wir kommen gerne wieder.“

Jürgen Lachner, technische Beratung, Rieger Kfz-Kunststoffteile, Design und

Tuning GmbH

„Während der Freitag durch den Schneefall eher verhalten war, hat die Tuning World

Bodensee am Samstag und Sonntag mit vielen Besuchern aufgetrumpft. Wir sind

zufrieden mit dem Publikum. Es kommt mit Kaufabsichten zur Messe, wodurch wir

beim Verkauf unserer Aerodynamik- und Karosseriebausätze aus heimischer

Produktion sehr profitieren.“

 

 

Der ADAC Opel Rallye Cup – die Bühne für die Stars von morgen

Der ADAC Opel Rallye Cup – die Bühne für die Stars von morgen

22.02.2016


  • Der ADAC Opel Rallye Cup startet am ersten März-Wochenende ins vierte Jahr
  • Internationales Teilnehmerfeld misst sich in identischen Opel ADAM Cup-Rennern
  • Start beim deutschen Lauf zur Rallye-WM als Saison-Höhepunkt

Rüsselsheim.  Der ADAC Opel Rallye Cup startet als größter Rallye-Markenpokal Europas in seine vierte Saison. Sechzehn starke Teams aus sieben Nationen, darunter zehn Neueinsteiger, haben sich für den Saisonbeginn im Rahmen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye am 4. und 5. März 2016 eingeschrieben. Bis auf zwei Ausnahmen sind alle Cup-Piloten auch in der separaten Junior-Wertung für Fahrer bis 27 Jahre punkte- und preisgeldberechtigt. Auch dieses Jahr werden die Rallye-Talente in ihren technisch identischen Opel ADAM Cup mit ihrer beherzten Gangart wieder für Begeisterung bei den Zuschauern sorgen.

Unter den neun deutschen Fahrern finden sich mit Sebastian von Gartzen, Kevin Müller, Niklas Stötefalke und Tim Wacker vier Cup-erfahrene Piloten. Zu den deutschen Cup-Neulingen zählt Johannes Dambach, der nach seinem Divisionstitel im ADAC Rallye Masters 2015 den nächsten Schritt in seiner fahrerischen Entwicklung gehen möchte. Philipp Hetz und Nino Weiland betreten im ADAC Opel Rallye Cup Neuland, während Thomas Knapp, im vergangenen Jahr noch Beifahrer seines Sohnes Michael, kurzerhand die Cockpitseite wechselt und ab sofort selber ins Lenkrad greift.

Der gemeinsam von ADAC und Opel durchgeführte Rallye-Markenpokal lockt erneut Starter aus ganz Europa an: Neben drei Skandinaviern – den beiden Schweden Pontus Ahman und Tom Kristensson sowie dem Finnen Jari Huttunen – sorgen erstmals auch Piloten aus Irland (Calvin Beattie), Italien (Nicola Sartor), Slowenien (Tim Novak) und der Tschechischen Republik (Stefan David) für noch mehr internationales Flair.

Neben dem Anreiz, sich auf identischem Material mit einigen der besten Nachwuchsfahrer Europas messen zu können, motiviert die Chance auf eine mögliche Beförderung ins ADAC Opel Rallye Junior Team zum Saisonende ganz besonders. Und dies nicht erst, nachdem die Cup-Aufsteiger der Jahre 2013 und 2014, Emil Bergkvist und Marijan Griebel, in der vergangenen Saison mit ihren Werks-Opel ADAM R2 die Positionen eins und drei in der hart umkämpften Rallye-Junior-Europameisterschaft (FIA ERC Junior) errungen haben. Es war der erste Europameistertitel für Opel seit 33 Jahren.

Die Teilnehmer des ADAC Opel Rallye Cups 2016 erwarten insgesamt acht anspruchsvolle Wertungsläufe bei sieben Veranstaltungen. Den Saisonhöhepunkt stellt einmal mehr der Start bei der ADAC Rallye Deutschland rund um Trier dar. Im Rahmen der Rallye-Weltmeisterschaft tragen die Opel-Junioren im Windschatten der Weltelite und vor einer gewaltigen Kulisse von rund 200.000 Zuschauern gleich zwei Wertungsläufe aus.

Teilnehmerliste ADAC Opel Rallye Cup 2016

Fahrer                                         Beifahrer                                     Bewerber

Philipp Hetz (D)                           Silvia Dartsch (D)                       ADAC Team Hansa

Niklas Stötefalke (D)                  Tobias Braun (D)                       ADAC Ostwestfalen-Lippe

Tim Wacker (D)                          Anna Schaser (D)                        

Johannes Dambach (D)             Lisa Kiefer (D)                             ADAC Mittelrhein

Jari Huttunen (FIN)                     Antti Linnaketo (FIN)                   

Tim Novak (SLO)                       Uros Ocvirk (SLO)                      

Nino Weiland (D)                        Ann-Kathrin Mergen (D)             ADAC Saarland

Calvin Beattie (IRL)                    Martin Brady (IRL)                       

Nicola Sartor (I)                          Pietro Elia Ometto (I)                  ADAC Ostwestfalen-Lippe

Tom Kristensson (S)                   Timmy Berntsson (S)                 ADAC Ostwestfalen-Lippe

Stefan David (CZ)                      Ivan Rihanek (CZ)                       

Lukas Hein (D)                            Rouven Burger (D)                      

Kevin Müller (D)                          Sabrina Göller (D)                       ADAC Mittelrhein

Pontus Ahman (S)                      Johan Johansson (S)                  

Thomas Knapp (D)                     Walter Franz (D)                          

Sebastian von Gartzen (D)         n.n.                                               

Termine ADAC Opel Rallye Cup 2016

04./05.03.            ADAC Saarland-Pfalz Rallye, St. Wendel

15./16.04.            ADAC Hessen Rallye Vogelsberg, Schlitz

06./07.05.            ADAC Rallye Sulinger Land, Sulingen

15./16.07.            S-DMV Thüringen Rallye, Pößneck

18.–21.08.           ADAC Rallye Deutschland, Trier (Doppellauf)

30.09/01.10.        ADAC Rallye Baden-Württemberg, Heidenheim

21./22.10.            ADAC 3-Städte Rallye, Kirchham

Zwei neue Tech Center! Daimler investiert weiter in die Zukunft

Stuttgart – Elektrische Antriebe, Digitalisierung, autonomes Fahren, Sicherheit und Umweltschutz, diese Trends beeinflussen die Fahrzeugkonzepte der Zukunft. Für die damit einhergehenden vielfältigen und schnellen technologischen Veränderungen ist die Daimler AG mit einem schlagkräftigen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk global aufgestellt, welches kontinuierlich gestärkt wird. Dieses Netzwerk ist essentiell, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern. Dabei gilt es, die Bedürfnisse der Kunden weltweit zu kennen und auf diese flexibel zu reagieren. Faszinierende Produkte sowie bahnbrechende Technologien und Innovationen können so in kürzeren Entwicklungszyklen entstehen.
Mit der Gründung von Tech Centern bündelt die Daimler AG nun strategisch ihre Forschungskooperationen auch in Deutschland. So wurde am 18. Januar 2016 das Tech Center a-drive mit dem Forschungsschwerpunkt des autonomen Fahrens gegründet. Hier soll unter anderem die Forschung an robusten Sensoren und sicheren autonomen Entscheidungsfindungen vorangetrieben werden.
Heute am 21. Januar 2016 wurde als zweiter Schritt das Tech Center i-protect gegründet, in dem die Daimler AG mit ihren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft die Sicherheitssysteme zukünftiger Fahrzeuggenerationen erforschen wird. Seit jeher leistet die Daimler AG auf diesem Gebiet Pionierarbeit. Beispiele aus der Vergangenheit reichen von der Erfindung der Knautschzone (1951) über den ersten Crashtest (1959) bis zum Beginn der Airbagentwicklung (1967). Aber wie genau verhält sich das Auto der Zukunft bei einem Unfall? Gibt es schon Crash Test Dummys, die innere Verletzungen erkennen lassen? Und wie schützt man alle Insassen gleichermaßen gut? Ein Röntgenblick in das Fahrzeug soll z.B. helfen, das Verhalten der Fahrzeugstruktur während des Crashtests noch besser zu verstehen. Neuartige digitale Menschmodelle könnten zur Entwicklung von Airbags beitragen, die sich automatisch an Körpergrößen anpassen.
„In unserem globalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk arbeiten weltweit über 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran, unsere Fahrzeuge noch effizienter, vernetzter und sicherer zu machen. Mit den neu gegründeten Tech Centern wollen wir in Ergänzung unserer Auslandsaktivitäten auch in Deutschland unser Netzwerk stärken, indem wir wichtige Forschungs-Partner zu strategischen Zukunftsthemen bündeln.“, erklärt Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.
„Im Tech Center i-protect arbeiten schlagkräftige Teams der Industrie und Wissenschaft aus verschiedenen Regionen zusammen, um Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der integralen Sicherheit noch schneller in unsere Fahrzeuge zu bringen. Dafür investieren wir in den kommenden Jahren insgesamt rund 5 Millionen Euro“, so Weber weiter.
Im Tech Center i-protect wirken neben der Daimler AG folgende Partner mit: Robert Bosch GmbH, Universität Stuttgart, Fraunhofer-Gesellschaft mit den Instituten Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) und Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik Ernst-Mach-Institut (EMI) Freiburg, Universität Freiburg, Technische Universität Dresden, Technische Universität Graz und Klinikum Stuttgart.
Die Bündelung von Forschungspartnern in den Tech Centern a-drive und i-protect sorgt für einen effizienten Wissens- und Technologietransfer. Für junge Wissenschaftler und neue Mitarbeiter wird die Attraktivität des Standortes durch den Leuchtturm-Charakter erhöht. Gleichzeitig steigt die Attraktivität für internationale Kooperationen mit starken internationalen Partnern. Letztendlich wird durch die Tech Center Idee auch die Übertragung von Best Practice Methoden zwischen den wissenschaftlichen Einrichtungen und den Industriepartnern erleichtert.
Der heute besiegelte Schulterschluss stärkt die Innovationskraft und somit die Zukunftsfähigkeit aller Partner. Dieses strategische Vorgehen soll auch bei anderen großen Zukunftsthemen mit der Gründung weiterer Tech Center Anwendung finden.

Foto: auto-presse.de

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Essen Motor Show hat Ihre Tore geöffnet

Die Essen Motor Show zeigt vom 28. November bis zum 6. Dezember (27. November: Preview Day) eine ganze Reihe einmaliger Fahrzeuge als Premieren: Unikate, die fernab von Serie und Volumenmodellen verdeutlichen, was technisch möglich ist. Manche der Fahrzeuge stehen für die Zukunft der Mobilität – bei anderen handelt es sich um extravagante Vehikel mit hohem Spaßfaktor. Im Mittelpunkt des Interesses stehen unter anderem der neue Aston Martin Virage Shooting Brake by Zagato, ein Supersportwagen aus Holz namens Splinter – und der laut Fahrwerksspezialist H&R abgefahrenste BMW des Planeten.

Die Sonderschau Automobildesign in Halle 3 der Messe Essen umfasst Fahrzeuge von IED, Italdesign Giugiaro, Rinspeed und Sbarro. Darüber hinaus präsentiert die Ausstellung ein besonderes Fahrzeug von Zagato – ZED Milano: Das weltberühmte italienische Design-Unternehmen, gegründet 1919, überraschte zu seinem 95. Geburtstag mit einem Unikat, das auf der Essen Motor Show zum ersten Mal in Deutschland zu sehen ist: den Aston Martin Virage Shooting Brake. Die Basis des neuesten Aston Martin aus der lombardischen Designschmiede ist ein Virage, der von 2011 bis 2012 gebaut wurde. Außerdem sind Elemente des Vantage aus den 1980er-Jahren und des neuen DB9 erkennbar.

Splinter – 600 PS starker Supersportwagen aus Holz

Er ist schon ein Unikum, ein ganz besonderes Concept Car: der Splinter in Halle 11 der Messe Essen. Es handelt sich um einen zweisitzigen Supersportwagen aus Holz – so das Chassis, der Rumpf, die Aufhängungen und die Räder. Unter der Holz-Haube befinden sich über 600 PS, für die ein 4,6-Liter-V8-Northstar-Motor mit Turboaufladung sorgt. Das Aggregat stammt aus dem Hause General Motors (GM) und wurde in der Leistung gesteigert. Theoretisch könnte das 106 Zentimeter niedrige und 1.134 Kilogramm schwere Gefährt knapp 390 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichen. Ausprobiert wurde dies noch nicht.

Rusty Slammington – der abgefahrenste BMW des Planeten

Der abgefahrenste BMW des Planeten gibt sein Europa-Debüt auf der Essen Motor Show am Stand der Fahrwerks-Spezialisten von H&R. Rusty Slammington ist der Name des Gefährts und Mike Burroughs der seines Besitzers. Das außergewöhnliche Fahrzeug stammt von Stanceworks, einem Customizer in den USA, dessen Chef Burroughs ist. Nicht nur das Auto ist verrückt, seine Geschichte ist es auch: Weder ein Totalschaden noch ein umfassender Brandschaden können Mike Burroughs aufhalten. Auf Basis eines handgeschweißten Gitterrohrrahmens erschafft er ein einzigartiges Vehikel in Rostoptik. Der Rusty verfügt über einzeln angefertigte Pushrod-Federelemente von H&R, BBS-Magnesiumfelgen und einen BMW-M5-Motor mit 500 PS.

Europas führende Messe für sportliche Fahrzeuge

Die Essen Motor Show ist Europas führende Messe für sportliche Fahrzeuge. Zur kommenden Auflage vom 28. November bis zum 6. Dezember 2015 (27. November: Preview Day) erwartet die Messe Essen über 500 Aussteller. Das Angebot der Hersteller, Händler und Verbände umfasst sportliche Serienfahrzeuge, Tuning, Motorsport, Classic Cars und Motorräder. Hinzu kommen Sonderschauen zu Automobildesign, Formel 1, Hot Rods, Motorrädern, Oldtimern, Tuning und erstmals US Cars. Spektakuläre Live-Action erleben die Fans in der DMAX-Motorsportarena, wo sich Rennserien und Drifter präsentieren.

Ford enthüllte auf der Essen Motor Show 2015 den neuen Focus RS. Ab 2016 wird er in Deutschland ausgeliefert. Im Gegensatz zum Vorgänger verfügt das sportliche Serienfahrzeug über Allradantrieb und einen 2,3-Liter-Vierzylinder-Motor. Noch bis zum 6. Dezember 2015 zeigen über 500 Aussteller in der Messe Essen sportliche Serienfahrzeuge, Tuning, Motorsport, Classic Cars und Motorräder.  --- 27-11-2015/Essen/Germany Foto:Rainer Schimm/©MESSE ESSEN GmbH --- Verwendung / Nutzungseinschränkung: Redaktionelle Foto-Veröffentlichung über MESSE ESSEN/CONGRESS CENTER ESSEN und deren Veranstaltungen gestattet. NO MODEL RELEASE - Keine Haftung für Verletzung von Rechten abgebildeter Personen oder Objekten, die Einholung der o.g. Rechte obliegt dem Nutzer. Das Foto ist nach Nutzung zu löschen! --- Use / utilisation restriction: Editorial photographic publications about MESSE ESSEN / CONGRESS CENTER ESSEN and their events are permitted. NO MODEL RELEASE - No liability for any infringements of the rights of portrayed people or objects. The user is obliged to seek the above rights. The photograph must be deleted when it has been utilised!
Ford enthüllte auf der Essen Motor Show 2015 den neuen Focus RS.

 

3. Platz für Alpina in Daytona

Auf Initiative von Dieter Quester, Tourenwageneuropameister auf BMW ALPINA CSL Coupé 1977, hat sich ALPINA nach Amerika begeben, um erstmals auf dem berühmten Daytona Speedway (Kombination aus 2 Steilkurven und traditioneller Rennstrecke im Innenbereich, Infield des Ovals) beim 24h Historic Rennen anzutreten.

Bereits im Training konnte Andy Bovensiepen den BMW ALPINA B6 GT3 auf den 2. Startplatz in der GT3 Klasse qualifizieren. Im Gesamtklassement auf Platz 9 hinter den LMP 1 Sportprototypen von Audi, Pescarolo, Oreca und Saleen.

Das Rennen in der GT Klasse war über Stunden geprägt vom Zweikampf Mike Skeen / David Roberts auf Audi R8 gegen den Red Bull BMW ALPINA B6. Zunächst war der Audi vorn, doch der BMW ALPINA wurde ständig schneller und kämpfte sich nach Dreiviertel des Rennens heran und lag in der gleichen Runde. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse: In der letzten halben Rennstunde musste der Audi des US-Duos einen unplanmässigen Stop aufgrund eines losen Frontsplitters einlegen, dies bedeutete die Gesamtführung in der GT-Klasse für Quester/Bovensiepen.

Leider nur kurz, denn als sich Quester zwei Porsche zur Überrundung vornahm, kollidierten die beiden Porsche mit Dreher und einer traf den BMW ALPINA von Quester, der mit einer Blitzreaktion noch versuchte auszuweichen, am rechten Vorderrad, wodurch die Spurstangenbefestigung abriss. Die folgende 10-minütige Reparatur warf den Red Bull B6 GT3 auf Rang 3 zurück.

Beide Fahrer als auch das Team, welches 24 Stunden fehlerfrei gearbeitet hatte, waren im ersten Moment sichtlich enttäuscht, so kurz vor Schluss den greifbaren Gesamtsieg in der GT Klasse verloren zu haben.

kommentiert Andreas BovensiepenBMW_ALPINA_B6_GT3_DAYTONA_03

Essen Motorshow wirft Ihren Schatten voraus

Die Essen Motor Show ist auch in diesem Jahr wieder ein Higlight für PS Jünger und US Car Fans im Kalender.   Obwohl sich zu dieser Jahreszeit große Messen wie die Tokio oder L.A. (aumotis.com berichtet vor Ort) die Klinke in die Hand geben, hat es Essen stets geschafft sich einen besonderen Flair zu bewahren

Die ganz spektakulären Neuvorstellungen sind hier bei Serienfahrzeugen nicht zu finden, dafür gibt die Essen Motor Show den Ton bei sportlichen Fahrzeugen und Classic Cars an.  Natürlich findet sich auch sehr viel rund um professionellen Motorsport und auch Bikerherzen schlagen ab dem 28.11.15 bis zum 06.12.15 höher.

Nico Gerum

Vorzeitiges Ende einer erfolgreichen Debütsaison

Beim Saisonfinale der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring startete Farnbacher Racing im Lexus RC F GT3 eine furiose Aufholjagd. Auch wenn das Team am Ende nicht belohnt wurde, fällt die Bilanz der Premierensaison überaus positiv aus.

Die Nordschleife zeigte am vergangenen Wochenende, warum sie zurecht den Beinamen „grüne Hölle“ trägt. Dichter Nebel beeinträchtigte die Sicht auf der Traditionsstrecke in der Eifel, sodass der letzte VLN-Lauf dieser Saison erst mit Verspätung starten konnte und vorzeitig abgebrochen wurde. Farnbacher Racing meisterte die widrigen Bedingungen dennoch mit Bravour: Gestartet vom letzten Rang, arbeitete sich das Kundenteam um die Brüder Dominik und Mario Farnbacher zwischenzeitlich bis auf Platz vier vor. Erst ein technischer Defekt und die damit verbundene Reparatur zur Mitte des Rennens machten den Traum von einem Top-Resultat zunichte.

Dennoch sind das Team und der japanische Hersteller zufrieden mit der Saison, die als Entwicklungsphase für die Rennversion des Sportcoupés RC F diente. „Dieses Jahr sind wir erstmals mit dem neuen Lexus RC F GT3 in der VLN am Start gewesen und konnten mit einem Podiumsplatz und der Pole Position beim Sechs-Stunden-Rennen zeigen, dass unser Konzept konkurrenzfähig ist“, erläutert Dominik Farnbacher.

Nico GerumTMDE_1040233

SEMA 2015 ein Eindruck

Die SEMA (Specialty Equipment Market Association) ist die weltweite Leitmesse für Zubehör und Tuning rund um Fahrzeuge aller Art. Selbstverständlich ist auch aumotis.com in Las Vegas vor Ort.

Bereits auf dem Presserundgang ist ein deutlicher Wandel zum letzten Jahr erkennbar. Großflächige Grafiken haben stark nachgelassen, auch extreme Verspoilerung ist nur noch bei kleinen Anbietern zu sehen.  Die OEMs setzen durch die Bank auf klare Linien und dezentes Tuning. Deutlich erkennbar ist der Trend zur Zweifarbigkeit.

Neben einer markanten Farbe ist fast immer weiß oder schwarz als Kontrast im Spiel. Wahlweise matt oder glänzend.

Natürlich spielt auch Leistungssteigerung weiterhin eine tragende Rolle. Tuning ist für fast alle modernen Fahrzeuge verfügbar.  Selbstverständlich schafft mit den meisten angebotenen Maßnahmen kein einziges Fahrzeug mehr die strengen Emmisionsgrenzen im Nachbarstaat Kalifornien. Anders als bei der derzeit laufenden VW Inquisition betrübt diese Tatsache keinen leistungshungrigen Käufer.
Die Teilnahme bei der SEMA erfolgte auf Einladung und Rechnung von GM USA.

Hyundai kann auch Racing

Vier Klassensiege in fünf Einsätzen – und das auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt: Der Hyundai i30 Turbo hat beim neunten Saisonrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring erneut einen Sieg in der Klasse SP2T (Rennwagen mit Turbomotor bis 1.750 ccm Hubraum) errungen. Das Fahrertrio Markus Schrick, Jens Dralle und Heiko Hammel war bei herbstlichem Wetter von der Pole-Position der Klasse ins Rennen gegangen. Der i30 Turbo bewies im Rennbetrieb erneut seine Beständigkeit und verbesserte sich auf dem Weg zum Klassensieg um 15 Positionen im Gesamtklassement.

In seinem Debütjahr hat damit der Hyundai i30 Turbo am Nürburgring in der VLN Langstreckenmeisterschaft und beim 24-Stunden-Rennen seine technische Stärke und Zuverlässigkeit demonstriert.

Seit drei Jahren schlägt das motorsportliche Herz von Hyundai an der Nürburgring-Nordschleife. Auf dem 20,8 Kilometer langen Asphalt-Band mit 33 Links- und 40 Rechtskurven und Steigungen bis zu 17 Grad ist nicht nur äußerstes fahrerisches Können, sondern eine ausgereifte Technik gefordert. „Die Nürburgring-Nordschleife bietet das perfekte Terrain, unsere Fahrzeuge im Renneinsatz zu erproben und ihre Zuverlässigkeit zu bestätigen“, sagt Markus Schrick, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland. Der 55-Jährige, ein Automobilmanager mit Benzin im Blut, zählt bei den VLN-Renneinsätzen selbst zum Fahrerteam des Hyundai i30 Turbo.

Nach dem Erfolg des Hyundai Veloster Turbo in den vergangenen zwei Jahren schickt Hyundai seit Saisonbeginn 2015 zusätzlich das Volumenmodell i30 in der Version mit 1,6-Liter-Benziner mit Turboaufladung auf die Strecke. Der 230 PS starke Hyundai i30 Turbo, der vom erfahrenen Team des Hyundai Autohauses Schumann betreut wird, errang in seinem Debütjahr bei fünf Starts vier Siege in der Klasse SP2T. Beim Saisonhöhepunkt, dem 24-Stunden-Rennen, machte er im Rennen trotz eines unfallbedingten längeren Boxenstopps insgesamt 76 Plätze gut und absolvierte mehr als 3.000 Kilometer im härtesten Renneinsatz.

„Der i30 hat seine Qualität und Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt“, unterstreicht Markus Schrick. „Das Fahrzeug ist zwar für den Renneinsatz optimiert, kommt aber aus der Serie und verfügt somit über viele Serienkomponenten. Mehr als 80 Prozent des Antriebsstrangs gleichen denen des Serien-i30. Wesentliche Teile wie Motor, Getriebe, Antriebswelle, Achsteile oder die hinteren Bremsscheiben aus der Hyundai Serienproduktion haben sich im i30 Turbo auch im Rennsport bewährt.“

Bei Hyundai wird der Technologietransfer zwischen Motorsport und Serie im Alltag gelebt: Bei den Rennveranstaltungen auf dem Nürburgring sind Techniker des Europäischen Test- und Entwicklungszentrums von Hyundai (Hyundai Motor Europe Technical Center, HMETC) mit Sitz in Rüsselsheim vor Ort und sammeln Daten, die später in der Zentrale ausgewertet werden und in die Entwicklung der Serienfahrzeuge einfließen. Seit zwei Jahren ist Hyundai mit einer Außenstelle des HMETC am Nürburgring vertreten. Von der modernen Anlage aus führt Hyundai sogenannte „beschleunigte Dauertests“ durch, bei denen Serienmodelle in kürzester Zeit mindestens 480 Runden, also rund 10.000 Kilometer, in der „Grünen Hölle“ absolvieren. Die Belastungen dabei entsprechen in etwa 150.000 bis 180.000 Kilometern im normalen Straßenverkehr.