transport logistic München

Für die transport logistic Messe in München kann der Veranstalter in Jahr 2017 eine Rekordbeteiligung melden. Über 2100 Aussteller aus mehr als 60 Ländern präsentieren ihr Angebot über 55.000 Besucher.

Das Wachstum im Vergleich zur Vorgängerveranstaltung vor 2 Jahren liegt im mittleren einstelligen Bereich und spiegelt damit gut die allgemeine Wirtschaftslage.

„Wir haben zahlreiche neue internationale Gemeinschaftsstände und Unternehmen an Bord“, sagte Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, im Vorfeld. International sind nach Angaben der Messegesellschaft auch viele der Neuaussteller, darunter China Railway Container Transport, DP World, Heathrow Airport, Kerry Logistics und Maersk.
Die Aussteller füllen insgesamt 9 komplette Hallen der Messe München, sowie ein umfangreiches Freigelände.

 

Die transport logistic in München soll die Bandbreite der Logistik zeigen – in den Ausstellungsbereichen „Dienstleistungen für Güterverkehr und Logistik“, „Systeme des Güterverkehrs“, „IT/Telematik, E-Business und Telekommunikation“, „Intralogistik, Warehouse Management Systems, Auto-ID und Verpackungen“. Mit den messeeigenen Gleisen verwandelt sich ein Teil des Freigeländes in einen Bahnhof, auf dem die Unternehmen ihre Lokomotiven und Waggons ausstellen. Speziell um Luftfracht dreht sich der Bereich der air cargo europe in einer eigenen Halle.

„Die Messe ist über alle Bereiche gewachsen, vor allem aber in den Bereichen Logistikdienstleister und IT“, kann der  Messe-München-Geschäftsführer Rummel zitiert werden.

Digitalisierung als Topthema

Sei es an den Messeständen oder im Konferenzprogramm: Die Messemacher in München benennen die Herausforderungen der Digitalisierung als das zentrale, den Wettbewerb entscheidende Thema.

Digitalisierung ist die Grundlage für reibungslosen sowie effizienten Waren- und Personenverkehr. Dabei ist eine der größten Herausforderungen unterschiedliche internationale Standards und Kulturen harmonisch zu integrieren.
Nico Gerum

 



Große-Loheide übernimmt Beschaffungsressort bei MAN Truck & Bus und Volkswagen Truck & Bus

Dirk Große-Loheide (52) wird neues Vorstandsmitglied der MAN Truck & Bus AG und verantwortet ab dem 1.3.2017 das Ressort Beschaffung des Nutzfahrzeugherstellers. Er folgt damit auf Ulf Berkenhagen, der das Unternehmen verlässt. Der gelernte Bankkaufmann und Diplom-Ökonom übernimmt neben seiner Vorstandstätigkeit bei MAN Truck & Bus zugleich die Leitung der Beschaffung für die Volkswagen Truck & Bus Gruppe, zu der neben MAN auch die Marken Scania und Volkswagen Caminhões e Ônibus gehören. Große-Loheide kommt von der Volkswagen AG, wo er zuletzt als Leiter der Konzernbeschaffung Allgemein tätig war.

Andreas Renschler, CEO von Volkswagen Truck & Bus und für Nutzfahrzeuge zuständiges Mitglied der Volkswagen AG, sagt: „Ich freue mich, dass wir mit Dirk Große-Loheide einen hoch kompetenten und engagierten Manager an Bord bekommen. Für seine neue Aufgabe wünsche ich ihm viel Erfolg. Außerdem gilt mein besonderer Dank Ulf Berkenhagen, der maßgeblich dazu beigetragen hat, Einkaufssynergien bei Volkswagen Truck & Bus zu erzielen. Mit seiner hervorragenden Arbeit hat er entscheidenden Anteil daran, dass wir als Gruppe gut aus den Startblöcken gekommen sind.“

Joachim Drees, Vorsitzender des Vorstands der MAN Truck & Bus AG und der MAN SE ergänzt: „Ulf Berkenhagen hat viel für MAN geleistet. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Er hat in den letzten Jahren das Beschaffungs-Ressort erfolgreich neu aufgestellt und einen großen Beitrag zum Fortschritt bei MAN Truck & Bus geleistet. Für seine Zukunft wünsche ich ihm alles Gute.“

Kundenerprobung für schweren Elektro-Lkw im Verteilerverkehr

 
Kleinserie Mercedes-Benz Urban eTruck mit Elektroantrieb startet 2017
  • Elektro-Lkw gehen an Kunden aus verschiedenen Branchen in Deutschland und Europa
  • Hervorragende Kundenresonanz auf Urban eTruck mit 25 t zulässigem Gesamtgewicht und bis zu 200 km Reichweite
  • Stefan Buchner, Leiter Mercedes-Benz Lkw: „Nach der Weltpremiere im September 2016 auf der IAA war die Kundenresonanz hervorragend. Wir sprechen derzeit mit rund 20 potenziellen Kunden aus der Entsorgungs-, Lebensmittel- und Logistikbranche. Mit der Kleinserie machen wir jetzt zügig den nächsten Schritt in Richtung Serienprodukt.“
Stuttgart – Mercedes-Benz Trucks bringt den weltweit ersten vollelektrischen, schweren Verteiler-Lkw noch dieses Jahr in Kleinserie auf den Markt. Nach der Vorstellung des Urban eTruck mit 25 t zulässigem Gesamtgewicht und bis zu 200 km Reichweite auf der IAA 2016 gehen bereits dieses Jahr die ersten Fahrzeuge in Kundenhand.

Stefan Buchner, Leiter Mercedes-Benz Lkw weltweit, erläutert dazu: „Nach der Weltpremiere im September 2016 auf der IAA war die Kundenresonanz hervorragend. Wir sprechen derzeit mit rund 20 potenziellen Kunden aus der Entsorgungs-, Lebensmittel- und Logistikbranche. Mit der Kleinserie machen wir jetzt zügig den nächsten Schritt in Richtung Serienprodukt. Bis 2020 wollen wir mit der Seriengeneration am Markt sein.“

Null Emissionen, flüsterleise und 12,8 t Zuladung: Der Urban eTruck bietet ein überzeugendes wirtschaftliches und umweltfreundliches Konzept. Das Fahr­zeug wird zunächst in einer niedrigen zweistelligen Stückzahl an Kunden in Deutschland – später aber auch in Europa – gehen. Dort wird es im realen Transporteinsatz unterwegs sein. Ziel ist es, anhand realer Einsatzszenarien und Anforderungsprofilen gemeinsam mit dem Kunden das Fahrzeugkonzept und die Systemauslegungen des Elektro-Lkw weiter zu optimieren. Getestet werden sollen beispielsweise der Einsatz im Schichtbetrieb, Ladezeiten sowie Batterie- und Reichweitenmanagement.

Stefan Buchner weiter: „Wir haben bei technologischen Zukunftsthemen die Maßstäbe in der Branche gesetzt, etwa beim elektrischen und autonomen Fahren sowie bei Konnektivität. 2017 wird nun unser Umsetzungsjahr: Wir entwickeln die Fahrzeuge und Systeme Schritt für Schritt zur Marktreife.“
Um die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten abbilden zu können, werden 18- und 25-Tonner mit Kühlaufbau, als Trockenkoffer und als Pritschenfahrzeug aufgebaut. Die Fahrzeuge werden den Kunden, zusammen mit einem speziel­len Ladegerät, das die erhöhten Anforderungen eines Lkw berücksichtigt, für einen Zeitraum von zwölf Monaten zur Nutzung überlassen und durch den Mercedes-Benz Trucks Fahrversuch betreut. Während dieser Zeit werden Daten über die Nutzungsprofile und Einsatzbereiche gesammelt und die gewonnenen Erkenntnisse und Erwartungen abgeglichen.

Der Urban eTruck ist Teil einer umfassenden Elektro-Offensive von Daimler Trucks. Der leichte Elektro-Lkw Fuso eCanter wird 2017 in einer global angelegten Kleinserie zum Einsatz kommen. Rund 150 Fahrzeuge werden an ausgewählte Kunden in Europa, Japan und den USA übergeben. Damit deckt Daimler Trucks ein breites Einsatzportfolio an Elektro-Lkw weltweit ab.

Zunehmende Urbanisierung und bessere Wirtschaftlichkeit der Batterietechnik ebnen den Weg für vollelektrische Lkw

Bessere Luftqualität, geringerer Lärmpegel und Einfahrrestriktionen sind inzwischen wichtige Schlagworte in den großen Metropolen weltweit. In Zukunft gilt es, für immer mehr Menschen Güter in urbanen Räumen zu transportieren – und dies möglichst emissionsfrei und leise. Daher werden künftig in vielen Ballungsräumen vollelektrische Lkw die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln oder anderen Gütern des täglichen Bedarfs sicherstellen.

Die rasante technische Entwicklung unterstützt diesen Trend: Daimler Trucks erwartet, dass die Kosten für die Batterien eines vollelektrischen Lkw von 1997 bis 2025 um den Faktor 2,5 sinken werden – von 500 Euro/kWh auf 200 Euro/kWh. Gleichzeitig steigt die Energiedichte der verfügbaren Batterien in diesem Zeitraum um den gleichen Faktor von 80 Wh/kg auf 200 Wh/kg.

Scania und Ericsson bündeln Kräfte für eine höhere Transporteffizienz

PRESSEMITTEILUNG

Donnerstag, 25. Februar 2016 15:30

Anlässlich des Mobile World Congress in Barcelona haben Ericsson und Scania gemeinsame Forschungsaktivitäten angekündigt, um die Vernetzung von kommerziellen Fahrzeugen und Infrastruktur zu beschleunigen. Ericsson und Scania sind überzeugt, dass Fortschritte in der Kommunikationstechnologie sowie künftige Entwicklungen des 5G-Netzes Verbesserungen bei der Personenbeförderung und beim Warentransport ermöglichen werden.

“Wir sprechen schon seit einer Weile von der Einführung von Fahrzeug-zu-Fahrzeug- und von Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation, doch nun geht es richtig los”, sagt Håkan Schildt, Director of Strategy and Business Development bei Scania Connected Services and Solutions. „Wir sehen jetzt größere Chancen für eine verlässliche Kommunikation über mobile Netzwerke.“ …

Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten PDF-Datei.

Scania zählt zu den weltweit führenden Herstellern von schweren Lastwagen und Bussen sowie von Industrie- und Schiffsmotoren. Der Anteil an Finanzierungs- und Dienstleistungsangeboten, die dem Kunden kosteneffiziente Transportlösungen und maximale Fahrzeugverfügbarkeit garantieren, steigt stetig. Mit etwa 44.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Unternehmen weltweit in mehr als 100 Ländern aufgestellt. Forschung und Entwicklung befinden sich in Schweden, während die Produktion in Europa und Südamerika konzentriert ist. Dabei sind einzelne Komponenten und komplette Fahrzeuge global austauschbar. 2015 betrug der Umsatz 95 Milliarden SEK (10,4 Milliarden Euro), das Ergebnis nach Steuern lag bei 6,7 Milliarden SEK (740 Millionen Euro). Scania Deutschland verzeichnete 7.362 neu zugelassene Scania Lkw im Jahr 2015 und damit einen Marktanteil von 12,4 Prozent. Der Umsatz der Scania Deutschland GmbH betrug 2015 804 Millionen Euro.

Christoph Herr ist neuer Leiter des Bereiches Produktmanagement und Strategie der MAN Truck & Bus AG

23.02.2016 Bus Corporate Truck

Herr war zuvor für Bain & Company, Inc. als Berater tätig

Christoph Herr ist neuer Leiter des Bereiches Produktmanagement und Strategie der MAN Truck & Bus AG

Christoph Herr, 38, leitet seit dem 1. Januar 2016 den erweiterten Bereich Produktmanagement und Strategie bei der MAN Truck & Bus AG in München. Seinem neuen Aufgabenspektrum sind die Bereiche Unternehmens- und Produktstrategie sowie der Bereich Group Synergies zugeordnet. Christoph Herr kommt von der international agierenden Unternehmensberatung Bain & Company, Inc. aus Düsseldorf zu MAN und bringt eine ausgewiesene Expertise im Automotive-Bereich mit. Zuletzt betreute der Diplom-Kaufmann verschiedene strategische Projekte mit internationaler Ausrichtung. In seiner neuen Funktion berichtet Christoph Herr direkt an Joachim Drees, den Vorsitzenden des Vorstandes der MAN Truck & Bus AG und der MAN SE.

Christoph Herr ist neuer Leiter des Bereiches Strategie und Produktmanagement der MAN Truck & Bus AG

Christoph Herr war zuvor als Unternehmensberater für Bain & Company, Inc. tätig

Christoph Herr war zuvor als Unternehmensberater für Bain & Company, Inc. tätig

Christoph Herr

Christoph Herr, 38, leitet seit dem 1. Januar 2016 den erweiterten Bereich Strategie und Produktmanagementbei der MAN Truck & Bus AG in München. Seinem neuen Aufgabenspektrum sind die Bereiche Unternehmens- und Produktstrategie zugeordnet. Darüber hinaus verantwortet Herr das weltweite Produktmanagement sowie die dazugehörige cross-funktionale Steuerung wichtiger Produktentwicklungs-Projekte. Christoph Herr kommt von der renommierten Unternehmensberatung Bain & Company, Inc. aus Düsseldorf zu MAN und bringt eine ausgewiesene Expertise in den Bereichen Strategie, Großprojekt- und Produktportfoliomanagement ein. Zuletzt betreute der Diplom-Kaufmann verschiedene strategische Projekte mit internationaler Ausrichtung für Kunden aus den Bereichen Automotive und Maschinen- und Anlagenbau. In seiner neuen Funktion berichtet Christoph Herr direkt an Joachim Drees, den Vorsitzenden des Vorstandes der MAN Truck & Bus AG und der MAN SE.

Christoph Herr wurde 1977 geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung an der Universität Bayreuth sowie der Leipzig Graduate School of Management (HHL).