Kein Auto in Q3, Valtteri Bottas sogar schon in Q1 raus. Schlimmer hätte das Qualifying in Monaco für Williams kaum laufen können. Bottas kam nicht über Startplatz 17 hinaus, für Felipe Massa war als 14. in Q2 Feierabend. Dass der Brasilianer wegen den Rückversetzungen von Romain Grosjean und Carlos Sainz zwei Plätze weiter vorne starten wird, dürfte da in der Williams-Box auch nicht gerade für große Freudensprünge sorgen. Bereits in der Vergangenheit hatte Williams im Fürstentum immer wieder Schwierigkeiten.

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„Es gab keine großen Probleme während des Qualifyings“, berichtet Massa und erklärt: „Monaco ist einfach keine Strecke, die zur Charakteristik unseres Autos passt. Wir hatten den ganzen Tag lang Schwierigkeiten und hatten Probleme, die gewünschten Rundenzeiten zu fahren. Morgen wird es nicht einfach werden, aber auf diesem Kurs ist alles möglich. Es ist kein großartiges Ergebnis, denn wir haben uns daran gewöhnt, das Qualifying weiter vorne abzuschließen.“

„Aber ich bin zuversichtlich, dass wir trotzdem Punkte holen können. Das muss unser Ziel sein“, gibt sich der Brasilianer optimistisch und erhält dabei Unterstützung von seinem Teamkollegen. „Es ist eine Strecke, auf der einiges passieren kann. Wenn wir uns aus allem Ärger heraushalten und das Rennen beenden, dann sind Punkte möglich“, sagt Bottas, der Q2 um deutlich mehr als eine halbe Sekunde verpasste.

Foto: Williams, Großer Preis von Monaco



Der Finne berichtet: „Ich hatte etwas Verkehr auf meinem ersten Versuch auf den weichen Reifen und kam nicht auf die Pace, die man braucht, damit die Reifen korrekt funktionieren. Auf meiner gezeiteten Runde fehlte mir permanent Grip. Wir wussten, dass diese Strecke nicht zu unserem Auto passt, und wir hatten schon das ganze Wochenende über Probleme, die Reifen zum Funktionieren zu bringen.“

„Ich bin zuversichtlich, dass wir trotzdem Punkte holen können.“

Felipe Massa

„Das ist eine ziemlich ungewöhnliche Situation für uns. Das sehen wir nun schon ein paar Jahre. Vielleicht ist das ein Trend“, erklärt der Technische Direktor Pat Symonds gegenüber ‚Sky Sports F1‘ und ergänzt: „Wir finden einfach keinen Grip. Und Platz 14 in der Startaufstellung ist sicher nicht, was wir erreichen wollten.“ Ganz besonders im Fürstentum, wo das Überholen so schwierig ist wie nirgendwo sonst.

Auch für Rob Smedley, Leiter Performance-Engineering, war es ein „hartes Qualifying“. „Wir haben uns die ganze Woche lang durch die Daten gearbeitet und versucht, einen Weg zu finden, um unsere Pace hier zu verbessern“, berichtet Smedley, der aber einräumen muss: „Das Qualifying kam einfach zu früh für uns.“ Bis zum Rennen am Sonntag sind nun ebenfalls keine großen Sprünge mehr möglich.