Neue Mercedes-Benz E-Klasse mit Testlizenz zum autonomen Fahren

Autonom über die Highways im Bundesstaat Nevada
Neue Mercedes-Benz E-Klasse mit Testlizenz zum autonomen Fahren

Stuttgart – Las Vegas, USA. Die neue Mercedes-Benz E-Klasse ist das erste Serienfahrzeug weltweit, das die Testlizenz für autonomes Fahren im US-Bundesstaat Nevada erhält. Erstmalig und pünktlich zur Leitmesse für Unterhaltungselektronik „CES“ in Las Vegas sind drei serienmäßige E-Klassen dafür zugelassen worden.

Um autonome Fahrfunktionen zu testen, mussten Erprobungsfahrzeuge bislang aufwändig mit spezieller Hard- und Software ausgerüstet werden. Dazu gehörten unter anderem zusätzliche Sensoren, eine modifizierte Lenkung und ein adaptiertes ESP. Nicht so bei der neuen Mercedes-Benz E-Klasse. Die Serienversion ist bereits umfassend mit intelligenter Technik ausgestattet. Deshalb sind für die Erprobungszwecke lediglich kleinere Softwaremodifikationen im Steuergerät DRIVE PILOT notwendig.

Prof. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, betont: „Dass Mercedes-Benz als erster Automobil-Hersteller weltweit diese Zulassung erhält, zeigt, dass wir beim autonomen Fahren die Nase vorn haben. Die neue E-Klasse ist damit ein weiterer großer Schritt auf dem Weg zum vollautomatisierten Fahrzeug.“

„In Nevada sind wir sehr stolz, mit Daimler einen der führenden internationalen Automobilhersteller gewonnen zu haben, der hier seine Forschungsarbeiten im Bereich autonomes Fahren intensiv testet und weiterentwickelt“, so Gouverneur Brian Sandoval. „Unser Ziel ist es, mit vielen innovativen, nachhaltigen und kreativen Firmen eng zusammenarbeiten, um Nevada zu einem der führenden Bundesstaaten bei der Entwicklung neuer Zukunftstechnologien zu machen.“

Der autonome Testbetrieb ist auf allen Interstates und State Highways in Nevada erlaubt, nur beim Abbiegen sowie beim Auf- und Abfahren müssen die Fahrer noch selbst steuern. Die autonomen Testfahrten im Alltagsbetrieb werden von speziell geschulten Testfahrern absolviert. Zusätzlich schreibt das Nevada Department of Motor Vehicles (NDMV) vor, dass sich bei Testfahrten ein Passagier hinter dem Steuer und ein zweiter Mitfahrer im Fahrzeug befinden müssen. Gekennzeichnet sind die Testfahrzeuge mit einem für autonomes Fahren reservierten, roten Nummernschild.

Der Bundesstaat Nevada hat bereits im Juni 2011 Regelungen für autonomes Fahren verabschiedet und gilt damit als Vorreiter. Straßennetz, Szenerie und Verkehrsaufkommen im Wüstenstaat repräsentieren gut die Verkehrssituation in den USA. So sind hier zwei autonome Daimler Trucks seit Mai 2015 auf öffentlichen Straßen unterwegs.×

Mobileye und Volkswagen bilden strategische Partnerschaft

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Wolfsburg/Las Vegas, 06.01.2016

• Unternehmen unterzeichnen eine Absichtserklärung auf der
  Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas
• Bildverarbeitungs-Technologie als Schlüssel für das automatisierte Fahren
• Schwarmdaten-Technologie zur Stärkung der Wettbewerbsposition im
  Bereich Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren

Volkswagen bildet eine strategische Partnerschaft mit Mobileye, einem Technologieführer im Bereich der automatisierten Bildverarbeitung. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde heute im Rahmen der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas unterzeichnet. Im Mittelpunkt der Kooperation steht die kamerabasierte Echtzeit-Bildverarbeitungs-Technologie die, in Verbindung mit hochpräzise digitalisierten Karten, als Schlüssel für das automatisierte Fahren gilt.

Ziel der für Europa exklusiven Zusammenarbeit ist es, dem digitalen Wandel in der Automobilindustrie zu begegnen und intelligente Umfelderkennungs-technologien zu entwickeln. Unterzeichnet wurde die Erklärung von Prof. Amnon Shashua, Technischer Direktor sowie Vorsitzender von Mobileye und von Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen.

Das Technologieunternehmen Mobileye entwickelt optische Sensorensysteme die in Frontkameras bei Volkswagen künftig zum Einsatz kommen. Diese Systeme erkennen in Echtzeit Umgebungsdetails, die zur fortlaufenden Verbesserung der Umfeldkarten verwendet werden. Aufgrund der hohen Anzahl entsprechend ausgerüsteter Fahrzeuge entstehen hochpräzise und aktuelle Informationen. Diese Umfeldkarten bieten die Grundlage für das automatisierte Fahren, aber auch für die Weiterentwicklung diverser Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme.

Pilotiert, elektrifiziert und voll vernetzt – Audi auf der CES 2016

• Starker Auftritt auf der bedeutendsten Elektronik-Messe der Welt
• Interieurmodell mit neuem Bedien- und Anzeigekonzept
• Studie Audi e-tron quattro concept mit rein elektrischem Antrieb

Elektrifizierung, Digitalisierung und pilotiertes Fahren – diese drei Zukunftstrends der Automobilindustrie stellt Audi in den Mittelpunkt seines diesjährigen Auftritts bei der Consumer Electronics Show (CES). Die wichtigste Elektronik-Messe der Welt findet vom 6. bis 9. Januar 2016 in Las Vegas/Nevada statt.

Benutzerfreundliche Bedienung ist eine Stärke von Audi – jetzt baut die Marke mit den Vier Ringen ihre Bedien- und Anzeigekonzepte (HMI, Human-Machine-Interface) mit neuen Lösungen weiter aus.

Ricky Hudi, Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik: „Das Interieur der Zukunft wird die Art und Weise, wie unsere Kunden etwas im Fahrzeug bedienen und erleben komplett verändern. Wir entwickeln unser erfolgreiches Audi virtual cockpit zum Audi virtual dashboard weiter und schaffen eine vollkommen neue Erlebniswelt für unsere Kunden. Das gesamte System lernt zukünftig den Kunden, seine Gewohnheiten und Vorlieben kennen und unterstützt ihn proaktiv.“

Auf der CES demonstriert das Unternehmen anhand eines Interieurmodells ein HMI-Konzept, das auf große AMOLED-Displays (AMOLED = active-matrix organic light-emitting diode) mit integrierter haptischer Rückmeldung setzt. Die neuartige MMI-Bedienung mit „MMI touch response“ erkennt bekannte Touch-Gesten aus der Consumer Electronic und passt sie an die besondere Umgebung der Bedienung im Auto an. Mobile Endgeräte wie Smartphones oder Smartwatches lassen sich nahtlos vernetzen. Hinter dem neuen Bedien- und Anzeigekonzept steht der Modulare Infotainmentbaukasten von Audi in seiner nächsten Ausbaustufe: dem MIB2+. Seine zusätzlich gesteigerte Rechenleistung ermöglicht das Ansteuern von mehreren hochauflösenden Displays. Der MIB2+ ist auf den neuesten Mobilfunkstandard LTE Advanced vorbereitet.

Das Angebot der Online-Dienste unter dem Begriff Audi connect wächst in hohem Tempo. Die Smartphone App „Audi MMI connect“ bietet fahrzeugbezogene Remote-Dienste – beispielsweise kann sich der Fahrer den Standort seines Autos auf dem Handy anzeigen lassen. Sie ist ab 2016 auch für Apple TV der vierten Generation verfügbar. Die Audi connect SIM holt ab 2016 die Audi connect-Services in Europa ohne Aktivierungsprozedere an Bord und erlaubt ein automatisches EU-weites Roaming.

In diesem Jahr baut Audi sein connect-Portfolio um die ersten Car-to-X-Services aus. Durch die neuen Dienste Verkehrszeicheninformation und Gefahreninformation (für Europa) werden die neuen Modelle der Marke Teil eines Schwarms. Der Service Ampelinformation (für USA) vernetzt das Auto über das Mobilfunknetz mit dem zentralen Verkehrsleitrechner, der die Ampelanlagen in der Stadt steuert.

Die Konzeptstudie Audi e-tron quattro concept, ein rein elektrisch angetriebener Sport-SUV, illustriert auf der CES die Elektrifizierungsstrategie von Audi. Mit bis zu 370 kW Gesamtleistung ermöglichen drei E-Maschinen einen quattro-Antrieb und ein elektrisches Torque Vectoring – die bedarfsgerechte Verteilung der Kräfte auf die Hinterräder. Das Ergebnis: maximale Dynamik und Stabilität. Die 95 kWh-Batterie erlaubt mehr als 500 Kilometer Reichweite. Die Technikstudie deutet ein künftiges Serienmodell an, das 2018 auf den Markt kommen wird.

Der Audi e-tron quattro concept vereint alle Funktionen des pilotierten Fahrens – darunter das pilotierte Fahren im Stau und das pilotierte Parken. Diese Dienste stehen für Sicherheit, Zeitgewinn, Effizienz und Komfort, vor allem in Situationen, in denen der Fahrer über- oder unterfordert ist. Beim pilotierten Fahren leistet Audi seit vielen Jahren Pionierarbeit in der Automobilindustrie. Das Herzstück künftiger Systeme ist das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät, kurz zFAS genannt. In diesem kompakten Modul werden die Informationen sämtlicher Sensoren permanent eingelesen und verarbeitet: darunter die Signale der 3D-Kameras, des Laserscanners sowie der Radar- und Ultraschallsensoren. Das zFAS wird durch seine enorme Rechenpower in der Lage sein, die Daten der Fahrzeugsensorik mit dem Umgebungsmodell des Straßenraums kontinuierlich abzugleichen.

Speziell auf diesem Gebiet wird Audi von den hochaktuellen Cloud-Daten der HERE Datenbank profitieren. Die AUDI AG sowie die BMW Group und die Daimler AG haben HERE im Dezember 2015 erworben. Selbstfahrende Fahrzeuge benötigen in Zukunft eine neue Datengrundlage im Zentimeterbereich der Navigationskarte. Aus den Live-Daten von HERE weiß das Fahrzeug, was es auf seiner Route erwartet. Das macht die Bewertung jeder Veränderung und jeder Bewegung sowie das Erkennen von potenziellen Gefahren in kürzester Zeit erst möglich.

Weitere Technikfelder unterstreichen auf der CES, wie groß der Vorsprung von Audi in der Automobil-Elektronik ist. So präsentiert die Marke ihre Licht-Innovationen, darunter die Matrix OLED-Technologie und die Matrix Laser-Technologie als neueste Highlights.

Auch auf dem Gebiet des Health Management ist Audi aktiv: Die Vision ist ein Fahrer, der am Ziel entspannter aus dem Auto steigt, als er eingestiegen ist. Unter dem Motto „My Audi cares for me“ soll Audi Fit Driver dabei mittelfristig ein hilfreicher Begleiter des Fahrens werden.

Spektakulär ist auch die Audi VR experience – damit kann der Verkaufsberater jedes Audi-Modell frei konfigurieren, während der Kunde sein Wunschauto mit einer VR-Brille (Virtual Reality) in bisher einmaliger Authentizität und mit allen Details virtuell erlebt. Damit führt Audi 2016 als erster Automobilhersteller ein hochentwickeltes VR-System ein.

Drei Serienmodelle komplettieren den Auftritt von Audi auf der CES – der Audi Q7, der Audi A4 und der Audi R8 V10 plus*.

Weitere Informationen zu allen Neuheiten auf der CES finden Sie auf
www.audi-mediacenter.com und unter www.audi-illustrated.com/de/ces-2016.

Verbrauchsangaben der genannten Modelle:

Audi R8 Coupé V10 Plus 5.2 FSI quattro:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 12,3;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 287

Forschungsprojekt „V-Charge“ gewinnt „Connected Car Award 2015“

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Las Vegas / Wolfsburg , 06.01.2016

• Auszeichnung für Volkswagen und seine Kooperationspartner
• „V-Charge“ ist das neue intelligente „Valet Parking“
• Vollautomatische Parkplatzsuche und Laden von Elektrofahrzeugen

Das Forschungsprojekt „V-Charge“ gewinnt den „Connected Car Award 2015“ von Auto Bild und Computer Bild. Am Projekt „V-Charge“ sind neben der Volkswagen Konzernforschung auch die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH), die Technische Universität Braunschweig, die Robert Bosch GmbH, die Universität Parma und die Universität Oxford beteiligt. Stellvertretend für alle Kooperations-partner wurde die Auszeichnung am Vormittag auf der CES in Las Vegas an Dr. Volkmar Tanneberger, Leiter Elektrik- und Elektronik-Entwicklung der Marke Volkswagen und Prof. Dr. Thomas Form, Leiter Forschung Elektronik und Fahrzeug der Volkswagen Konzernforschung, verliehen.

„V-Charge“ steht für Valet Charge und weist den Weg in die intelligente Zukunft des automatisierten Parkens und Aufladens von Elektrofahrzeugen.
Vor allem in den USA ist das bequeme Valet (= Diener) Parking angesagt: Dabei wird das Auto am Zielort vom Servicepersonal übernommen und geparkt. Bei Bedarf wird das Fahrzeug wieder vorgefahren und dem Besitzer übergeben. Die zeitraubende Parkplatzsuche entfällt.

Das Projekt „V-Charge“ nimmt diese Idee auf, wobei im Fokus die automatisierte Parkplatzsuche und das Aufladen des Elektrofahrzeugs stehen. Der Clou dabei: Das Fahrzeug sucht sich selbstständig einen freien Parkplatz mit Lade-Infrastruktur und lädt seine Batterie induktiv auf. Nach Abschluss des Ladevorgangs gibt es den Ladeplatz für ein anderes E-Fahrzeug frei und sucht sich selbstständig einen konventionellen Parkplatz. Fußgänger, Fahrradfahrer und andere Fahrzeuge werden von den fahrzeugintegrierten Kameras und Ultraschallsensoren erkannt, so dass sich das Fahrzeug im so genannten Mischverkehr bewegen darf.

Der „Connected Car Award“ ist eine Auszeichnung rund um das vernetzte Automobil und wird seit 2013 gemeinsam von Auto Bild und Computer Bild verliehen. Experten beider Magazine hatten eine Vorauswahl getroffen, aus denen die Leser ihre Favoriten in neun Kategorien per Online-Voting bestimmen konnten.

Volkswagen bringt Rallye-Abenteuer direkt auf das Smartphone

Wolfsburg, 06.01.2016

• App verknüpft Fotografie mit individuellem Spieldesign
• Nutzer fordern Freunde bei Facebook zum Duell auf
• Innovatives Racing-Game für Rallye-Liebhaber ab sofort zum Download bereit

Volkswagen präsentiert exklusiv das neue Game „Race Anywhere“ für Smartphones. Ab sofort steht die App im App Store und in Kürze bei Google Play zum kostenlosen Download zur Verfügung. Mit dem Track-Editor können die Nutzer erstmals ihren VW Polo auf einer selbst designten Strecke ins Rennen schicken. Die Bestzeit kann dann auf Facebook geteilt und gegen Herausforderer im Freundeskreis verteidigt werden.

Volkswagen zeigt mit der App eine völlig neue Interpretation klassischer Racing-Spiele, die ab sofort als mobile Version für iOS- und in Kürze auch für Android-Geräte bereit steht. Anders als bei bisherigen Autorennspielen bestimmen die Spieler ihr Rennabenteuer selbst. Sobald sie ein beliebiges Foto mit ihrem Smartphone aufgenommen haben, lässt sich darauf eine individuelle Rallyestrecke zeichnen. Als Untergrund wählen die Nutzer zwischen Asphalt, Schotter, Matsch und Schnee.

Zum Warmwerden bietet die App vier Practice-Strecken zum Üben. Dann geht es entweder mit dem VW Polo*, dem Polo R WRC oder dem Polo GTI** an den Start. Beim Spielen besteht die Herausforderung darin, Speedboosts und Drifts im richtigen Moment mit dem Auto auszulösen. Neben einem kühlen Kopf ist dabei vor allem eine schnelle Reaktion gefragt, um Timing und Speed optimal aufeinander abzustimmen. Nach drei Runden ist das Rennen beendet.

Mit der App von Volkswagen treffen sich die Rallyefahrer dann auf Facebook. Hier haben sie die Möglichkeit, ihr Ergebnis zu teilen und Freunde herauszufordern, gegen die Bestzeit anzutreten.

Die App „Race Anywhere“ von Volkswagen ist ab sofort in vier Sprachen für iOS-Geräte und demnächst auch für Android-Geräte in den Stores erhältlich.

* Polo Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 5,1 – 3,4 (kombiniert), CO2-Emissionen in g/km: 116 – 88 (kombiniert), Effizienzklasse: C, B, A, A+

** Polo GTI Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,6 – 7,2 / außerorts 5,1 – 4,7 / kombiniert 6,0 – 5,6; CO2-Emission in g/km: 139 – 129 (kombiniert); Effizienzklasse: D, C.