Motorräder werden Teil der vernetzten Fahrzeugwelt: BMW Motorrad, Honda und Yamaha arbeiten zur weiteren Erhöhung der Sicherheit bei Motorrädern und Scootern zusammen.

Bordeaux/Frankreich: BMW Motorrad, Honda Motor Co. Ltd. und Yamaha Motor Co. Ltd. arbeiten nun gemeinsam an der Gründung eines Konsortiums unter dem Namen Connected Motorcycle Consortium, um Anwendungen kooperativer Verkehrstelematik (engl.: Cooperative Intelligent Transport Systems, kurz C-ITS) bei Motorrädern und Scootern zu fördern.

Scania Airport Solutions: maßgeschneidert, flexibel und nachhaltig

PRESSEMITTEILUNG

Dienstag, 6. Oktober 2015 9:25

Scania präsentiert auf der Inter Airport Europe 2015, Freigeländestand E80, Fahrzeuge, Motoren und Systeme für den Flughafenbetrieb und legt dabei den Schwerpunkt auf Flexibilität, Nachhaltigkeit sowie erstklassige Kosteneffizienz. Als führender Fahrzeughersteller und renommierter Motorenhersteller ist Scania durch seine Modulbauweise und das breiteste Motorenangebot im Markt perfekt vorbereitet, um mit individuellen Lösungen auf die Herausforderungen von Flughäfen reagieren zu können.

Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten PDF-Datei.

Scania zählt zu den weltweit führenden Herstellern von schweren Lastwagen und Bussen sowie von Industrie- und Schiffsmotoren. Der Anteil an Finanzierungs- und Dienstleistungsangeboten, die dem Kunden kosteneffiziente Transportlösungen und maximale Fahrzeugverfügbarkeit garantieren, steigt stetig. Mit etwa 42.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Unternehmen weltweit in mehr als 100 Ländern aufgestellt. Forschung und Entwicklung befinden sich in Schweden, während die Produktion in Europa und Südamerika konzentriert ist. Dabei sind einzelne Komponenten und komplette Fahrzeuge global austauschbar. 2014 betrug der Umsatz 92 Milliarden SEK (9,7 Milliarden Euro), das Ergebnis nach Steuern lag bei 6 Milliarden SEK (631 Millionen Euro). Scania Deutschland verzeichnete im vergangenen Jahr 6.376 neu zugelassene Scania Lkw und damit einen Marktanteil von 11,4 Prozent. Der Umsatz der Scania Deutschland GmbH betrug im vergangenen Jahr 700 Millionen Euro.

BMW Concept Stunt G 310 – Street. Style. Stunt.

München/São Paulo. Mit der Weltpremiere der BMW Concept Stunt G 310 auf dem Sãlao Duas Rodas in São Paulo, der größten Zweiradmesse Südamerikas, zeigt BMW Motorrad eine vollkommen neue Facette: die kompromisslose Interpretation eines aggressiven und agilen Stuntbikes auf Basis einer Einzylinder-Studie.

Erste Wasserstoff-Tankstelle in Belgien

Erste Wasserstoff-Tankstelle in Belgien

Die erste öffentliche Wasserstoff-Tankstelle Belgiens entsteht derzeit auf dem Gelände von Toyota Motor Europe (TME) in Zaventem. In unmittelbarer Nähe des Technik- und Trainingszentrums für Forschung und Entwicklung im Osten der belgischen Hauptstadt Brüssel wurde nun der Grundstein gelegt. Die Eröffnung ist für Mitte 2016 geplant.

Gebaut und betrieben wird die Tankstelle von Wasserstoff-Spezialist Air Liquide: Das Chemie-Unternehmen unterhält weltweit bereits 75 Stationen und wird noch in diesem Jahr weitere Tankstellen in Deutschland, Dänemark und Frankreich eröffnen. Ziel ist ein europaweites Netzwerk, um die Akzeptanz von Brennstoffzellenfahrzeugen zu erhöhen und ihre Verbreitung voranzutreiben. Für die Wasserstoff-Tankstelle im belgischen Zaventem hat Toyota Air Liquide ein 20-jähriges kostenloses Landnutzungsrecht übertragen. Das SWARM-Projekt (Small 4-Wheel fuel cell passenger Applications in Regional and Municipal transport), mit dem europaweit Brennstoffzellenfahrzeuge und die notwendige Infrastruktur gefördert werden, unterstützt die Errichtung zudem finanziell.

„Im letzten Jahr haben wir den Toyota Mirai in Japan eingeführt, nun erobert er Europa. Um Brennstoffzellenfahrzeuge salonfähig zu machen, brauchen wir jedoch eine entsprechende Tankstellen-Infrastruktur. Aus diesem Grund ist eine Zusammenarbeit von lokalen und europäischen Behörden und von Energieversorgern wie Air Liquide erforderlich, um die wasserstoffbasierte Gesellschaft Realität werden zu lassen“, erläutert Masahisa Nagata, R&D Executive Vice-President von Toyota Motor Europe.

Nach der Einführung in Dänemark und Großbritannien im September rollt der Toyota Mirai jetzt auch nach Deutschland. Im ersten Halbjahr 2016 folgt Belgien als vierter europäischer Markt. Für die Wartung zeichnet das Fuel Cell Vehicle Care Centre verantwortlich, das ebenfalls auf dem Gelände des Toyota Technikzentrums in Zaventem beheimatet ist. Die neue Wasserstoff-Station von Air Liquide vereinfacht das Auftanken vor Ort.

Das erste Brennstoffzellenfahrzeug der Marke bietet eine ähnliche Reichweite wie konventionell angetriebene Fahrzeuge, auch der Tankvorgang dauert weniger als fünf Minuten. Trotzdem stößt die 4,89 Meter lange Limousine weder CO2 noch andere Schadstoffe aus: Wasserstoff wird in der Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt, die den 113 kW/154 PS starken Elektromotor antreibt. Als Emission entsteht lediglich Wasser.

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Matthias Müller: „Wir werden diese Krise bewältigen“

• Vorstandsvorsitzender des Konzerns spricht auf Betriebsversammlung vor der
  Wolfsburger Belegschaft
• Müller kündigt schnelle und schonungslose Aufklärung im Abgasskandal an
• Müller: „Wir werden alles daran setzen, dass Volkswagen auch in Zukunft für gute
  und sichere Arbeitsplätze steht“
• EU6-Dieselfahrzeuge erfüllen die gesetzlichen Bestimmungen und Umweltvorgaben
• Technische Lösungen für die Kunden sind in Sicht
• Sorgfalt ist noch wichtiger als Tempo – Müller: „Wir haben es mit vier Marken und
  vielen Modellvarianten zu tun“
• Effizienzprogramm wird nachjustiert – alle geplanten Investitionen kommen nochmal
  auf den Prüfstand

Eine „schnelle und schonungslose Aufklärung“ des Abgasskandals hat heute der Vorsitzende des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft, Matthias Müller, der Belegschaft auf der Betriebsversammlung in Wolfsburg zugesagt. Was hier passiert sei, widerspreche allem, für was der Konzern und seine Menschen stünden und sei durch nichts zu entschuldigen. Gleichzeitig machte er den Mitarbeitern Mut: „Wir können und wir werden diese Krise bewältigen. Weil Volkswagen ein Konzern mit starker Substanz ist. Und vor allem weil wir die beste Automannschaft haben, die man sich wünschen kann.“ Das Unternehmen werde alles daran setzen, dass Volkswagen auch in Zukunft für gute und sichere Arbeitsplätze stehe.

Vor mehr als 20.000 Mitarbeitern in Halle 11 auf dem Wolfsburger Werksgelände machte Müller deutlich: „Neben dem riesigen finanziellen Schaden, der heute noch gar nicht abzusehen ist, ist diese Krise vor allem eine Vertrauenskrise. Weil es hier um den Kern unseres Unternehmens und unseres Selbstverständnisses geht: um unsere Autos.“ Solidität, Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit, so Müller weiter, gehörten zum Markenkern von Volkswagen: „Unsere wichtigste Aufgabe wird es deshalb sein, verlorenes Vertrauen wieder zu gewinnen – bei unseren Kunden, Partnern, Investoren und der gesamten Öffentlichkeit.“ Der erste Schritt dorthin sei die schnelle und schonungslose Aufklärung. „Nur wenn alles auf den Tisch kommt, nur wenn wir alles lückenlos aufarbeiten, nur dann werden uns die Menschen wieder vertrauen“, sagte Müller.

Der Vorstandsvorsitzende warb um Verständnis, dass auch er auf viele Fragen noch keine Antwort habe: „Glauben Sie mir: Auch ich bin ungeduldig. Aber in dieser Situation, in der wir es mit vier Marken und vielen Modellvarianten zu tun haben, ist Sorgfalt noch wichtiger als Tempo.“

Gleichwohl kündigte er an, dass ein Projektteam einen Aktionsplan erarbeitet habe. In diesen Tagen würden die betroffenen Kunden informiert, dass das Abgasverhalten ihres Fahrzeugs nachgebessert wird. Zudem hat das Unternehmen Websites eingerichtet, auf denen Kunden anhand der Fahrgestellnummer überprüfen können, ob ihr Fahrzeug betroffen ist. Das Unternehmen werde nun den zuständigen Behörden – allen voran dem Kraftfahrtbundesamt – kurzfristig die technischen Lösungen vorstellen und um deren Genehmigung bitten. Müller: „Teilweise wird dabei die Überarbeitung der Software ausreichen. Bei einem Teil der Fahrzeuge werden dagegen auch zusätzliche Eingriffe an der Hardware notwendig sein. Wir werden unsere Kunden fortlaufend über die Maßnahmen informieren und entsprechende Werkstatt-Termine vereinbaren.“

Der Konzernchef stellte gleichzeitig klar, dass alle fraglichen Fahrzeuge technisch sicher und fahrbereit sind: „Zu keinem Zeitpunkt war die Sicherheit unserer Kunden gefährdet. Und vor allem: Alle EU6-Dieselfahrzeuge erfüllen die gesetzlichen Bestimmungen und Umweltvorgaben. Für Wolfsburg heißt das: Die Produktion kann weiterlaufen.“

Müller verschwieg aber auch nicht: „Die technischen Lösungen für die Probleme sind in Sicht. Die geschäftlichen und finanziellen Folgen sind dagegen heute noch nicht absehbar.“ Darauf müsse das Unternehmen schnell reagieren: „Deshalb stellen wir jetzt alle geplanten Investitionen nochmal auf den Prüfstand. Was nicht zwingend nötig ist, wird gestrichen oder geschoben. Und deshalb werden wir das Effizienzprogramm nachjustieren. Ich bin ganz offen: Das wird nicht ohne Schmerzen gehen.“ Den Mitarbeitern versicherte er aber auch: „Wir werden alles daran setzen, dass Volkswagen auch in Zukunft für gute und sichere Arbeitsplätze steht.“

Müller weiter: „Auf der IAA haben wir gezeigt, dass der Volkswagen Konzern bei den großen Zukunftstechnologien gut aufgestellt ist. Diese starke Position dürfen wir jetzt nicht aufs Spiel setzen. Wir müssen massiv sparen, um die Folgen der Krise zu managen. Aber gleichzeitig dürfen wir uns nicht um die Zukunft sparen. Auch darum wird es in den kommenden Wochen und Monaten gehen.“

Noch lägen nicht alle Fakten auf dem Tisch. Aber eine Schlussfolgerung könne man definitiv schon ziehen: „Volkswagen muss wieder für mehr Integrität stehen. Nicht nur auf dem Papier. Sondern immer und überall. Wir werden alles dafür tun, damit die Regeln auch von allen eingehalten werden. Dieser Konzern und seine Marken stehen für Nachhaltigkeit, für Verantwortung, für Glaubwürdigkeit. Natürlich scheint vieles davon jetzt erschüttert. Aber: Ich will zusammen mit Ihnen beweisen, dass unsere Werte gelten. Und dass Volkswagen, dass wir alle das Vertrauen der Menschen verdienen.“