› Zuwachs in West- und Zentraleuropa, deutliches Plus in Indien
› Modelle: Fabia und Superb Limousine mit hohen Zuwachsraten in Westeuropa
› Märkte in China, Russland und Osteuropa bleiben angespannt
ŠKODA hat im August 2015 weltweit 70.700 Fahrzeuge ausgeliefert. Bedingt durch die wirtschaftliche Situation in China, Russland und Osteuropa ergeben sich insgesamt rückläufige Auslieferungen an Kunden von 3,4 Prozent im Vorjahresvergleich (August 2014: 73 200). Deutlich wachsen konnte der tschechische Autohersteller hingegen in den Absatzregionen West- und Zentraleuropa sowie in Indien und in der Türkei. Hohe Zuwachsraten in Westeuropa erzielten die neuen Generationen der ŠKODA Modelle Fabia (plus 30,3 Prozent) und Superb Limousine (plus 132,1 Prozent).
„Die gesamtwirtschaftlichen Situationen in China, Russland und Osteuropa beeinträchtigen nach wie vor auch die Automobilmärkte. Die gute Entwicklung in West- und Zentraleuropa konnte die Rückgänge in anderen Regionen nur teilweise kompensieren“, sagt Werner Eichhorn, ŠKODA Vorstand Vertrieb und Marketing.
In Westeuropa legt ŠKODA im August um 10,6 Prozent auf 27.100 Auslieferungen zu (August 2014: 24.500). In Deutschland verkauft der tschechische Autohersteller 11.600 Fahrzeuge. Das ist ein Plus von 10,9 Prozent gegenüber August 2014 (10.500). Damit baut ŠKODA seine Position als Nummer eins der Importeure aus. Zwei- bzw. dreistelliges Wachstum erreicht der Hersteller in den Märkten Großbritannien (3.000 Fahrzeuge; plus 14,3 Prozent), Spanien (1.300 Fahrzeuge; plus 54,6 Prozent), Frankreich (1.300 Fahrzeuge; plus 12,7 Prozent), Irland (500 Fahrzeuge; plus 35,7 Prozent) und Griechenland (500 Fahrzeuge; plus 162,8 Prozent).
Im insgesamt rückläufigen Markt Russland erreicht ŠKODA im August 4.300 Auslieferungen (August 2014: 6.800 Fahrzeuge; minus 36,3 Prozent). In Osteuropa, Russland nicht inbegriffen, liefert ŠKODA im August 2.300 Fahrzeuge aus (August 2014: 3.200; minus 28,5 Prozent). In Serbien legen die Auslieferungen der Marke zweistellig zu (400 Fahrzeuge; plus 11,0 Prozent). In der Ukraine und in Kasachstan kann sich ŠKODA der Marktschwäche nicht entziehen.
In Zentraleuropa steigen die ŠKODA Verkäufe im August um 9,3 Prozent auf 12.200 Fahrzeuge (August 2014: 11.200 Fahrzeuge). Zweistellig wächst die Marke im Heimatmarkt Tschechien, wo die Auslieferungen um 14,0 Prozent auf 6.700 Fahrzeuge steigen (August 2014: 5.900 Fahrzeuge). Ebenfalls zweistellig legt ŠKODA in den Märkten Slowakei (1.400 Fahrzeuge; plus 10,7 Prozent) und Ungarn (700 Fahrzeuge; plus 23,1 Prozent) zu.
In China ist die Marktlage herausfordernd geblieben. Hier verkauft ŠKODA im August 19.100 Fahrzeuge (August 2014: 21.600; minus 11,4 Prozent). Ein deutliches Plus von 13,4 Prozent verbucht die Marke in Indien: hier werden 1.100 Fahrzeuge ausgeliefert nach 1.000 Einheiten im Vorjahres-August. Ebenfalls zweistelliges Wachstum gibt es in den Märkten Türkei (1.400 Fahrzeuge; plus 16,5 Prozent), Australien (300 Fahrzeuge; plus 11,7 Prozent) und Neuseeland (100 Fahrzeuge; plus 34,3 Prozent).
Auslieferungen der Marke ŠKODA an Kunden im August 2015 (in Einheiten, gerundet, nach Modellen; +/- in Prozent gegenüber Vorjahresmonat):
ŠKODA Octavia (29.900; +20,7 %)
ŠKODA Fabia (14.300; +27,9 %)
ŠKODA Rapid (12.600; -33,4 %)
ŠKODA Yeti (6.900; -3,5 %)
ŠKODA Superb (3.800; -43,5 %)
ŠKODA Roomster (600; -69,0 %)
ŠKODA Citigo (Verkauf nur in Europa: 2.600; +4,1 %)
MAN bietet für Volumentransporte mit 3 Metern Innenhöhe ein spezielles Angebot an Ultra-niedrigen Sattelzugmaschinen.
Die Ford-Werke Köln haben Ende August 58 neue, geleaste Volumen-Sattelzüge mit MAN TGX 18.400 Ultra-Sattelzugmaschinen in Dienst gestellt, die für die Produktionslogistik des Fahrzeug-Herstellers eingesetzt werden. Bemerkenswert ist die besonders niedrige Bauweise der vollluftgefederten Sattelzüge: Durch die niedrige Aufsattelhöhe in Verbindung mit speziellen Aufliegern können im Werkverkehr drei Gitterboxen übereinander transportiert werden. Die gesetzliche Höhenobergrenze von 4,00 Metern wird mit dieser Fahrzeugkombination strikt eingehalten.
Für die Werkverkehre in der Automobilindustrie sind typischerweise 3,00 Meter Innenhöhe gefordert. Diese Höhe ergibt sich durch das Transportgut, entweder gestapelte Gitterboxen oder auf diese Höhe angefertigte Transport-Racks für Motoren und Karosserieteile.
MAN bietet dafür ein spezielles Angebot an Ultra-Sattelzugmaschinen. Mit der neuen, besonders kleinen Hinterachsbereifung 315/45 R22,5 lässt sich eine Aufsattelhöhe von 920 Millimeter erreichen. Eine spezielle Funktion der Luftfederung sorgt dafür, dass die Lkw-Trailer-Kombination auch unbeladen mit ausgefederten Reifen nicht über die 4,00 Meter Marke herausragt. Dazu kann der Lkw das Fahrniveau im unbeladenen Zustand um rund 20 Millimeter absenken.
Voll ausgestattet für höchste Sicherheit und Fahrkomfort
Ausgestattet sind die Fahrzeuge mit allen erhältlichen Assistenzsystemen, TipMatic mit Intarder, Navigation, Festeinbautelefon und Bluetooth-Freisprechanlage.
Der Notbremsassistent EBA überwacht permanent den vorausfahrenden Verkehr und löst im Notfall eine Notbremsung aus. Das Lane Guard System warnt den Fahrer, wenn er unbeabsichtigt seine Fahrspur verlässt. Das ACC-System (Adaptive Cruise Control) hält die vom Fahrer gewünschte Geschwindigkeit und gleichzeitig den korrekten Sicherheitsabstand ein. Dazu steuert das System selbstständig die Bremssysteme des Lkw.
Um den Fahrern für ihre Touren mit gelegentlichen Übernachtungen einen idealen Komfort zu bieten, sind die Fahrzeuge mit XLX-Fahrerhäusern ausgestattet. Alle Fahrzeuge werden mit einem Wartungsvertrag von MAN betreut.
Der neue Opel Astra – ein Quantensprung
07.09.2015
- Opel inszeniert den neuen Star der Kompaktklasse mit Augenzwinkern
- Außergewöhnliches Video zeigt den Neuling im Sprung über die Oberklasse
- Quantensprung als Auftakt, Hauptkampagne startet am 1. Oktober
- Vorabpremiere der TV-Spots bereits jetzt auf dem Opel YouTube-Kanal
- Wichtige Rollen für Markenbotschafter Jürgen Klopp und Bettina Zimmermann
Rüsselsheim. Mit einer außergewöhnlichen Marketing-Kampagne inszeniert Opel die Weltpremiere des Astra: Der neue Star der Kompaktklasse springt in einem Stunt-Video über fünf Fahrzeuge des Premium-Segments und beweist, dass er ein echter Quantensprung für die Marke ist. Nach diesem Auftakt folgt die Astra-Hauptkampagne mit insgesamt fünf Spots, in denen auch die Opel-Markenbotschafter Jürgen Klopp und Bettina Zimmermann wieder am Start sind. Sie zeigen allesamt auf humorvolle Weise, dass der Astra sich auch vor der Oberklasse nicht verstecken muss. Der Kampagnen-Claim heißt: „Der neue Astra. Ärgert die Oberklasse!“
Das Quantensprung-Video feierte seine Premiere auf YouTube und war bereits gestern mit einem „Roadblock“ zur Prime Time auf reichweitenstarken TV-Sendern zu sehen. Ab heute (7. September) haben nun die fünf TV-Spots ihre Vorabpremiere auf dem Opel YouTube-Channel. Am 1. Oktober startet dann die Astra-Hauptkampagne auf allen Kanälen – mit den Werbespots im TV, Printanzeigen, Out-Of-Home-Motiven und Display Ads.
Opel-Marketingchefin Tina Müller: „Der neue Astra ist ein großer Sprung für unsere Marke – und das zeigen wir mit dem Auftakt-Video auf humorvolle und sportliche Art. Mit dem augenzwinkernden Spot bekommt der Astra einen würdigen Kampagnen-Auftakt. Zur IAA in Frankfurt wird das Auto dann am 15. September seine offizielle Weltpremiere feiern – ein großer Aufschlag für unsere wichtigste Markteinführung des Jahres.“
Der neue Opel Astra ist in Sachen Effizienz, Vernetzung und Ausstattung mit vielen Premium-Features tatsächlich ein Quantensprung in der Kompaktklasse. Er verfügt über Sicherheits- und Assistenzsysteme, von denen einige in dieser Klasse sogar Premiere feiern – wie das wegweisende blendfreie Matrix-Lichtsystem IntelliLux LED®. Zugleich ist der Astra das erste neue Modell von Opel, das direkt ab Marktstart über Opel OnStar verfügt: Der persönliche Online- und Service-Assistent sorgt für beste Vernetzung rund um die Uhr und macht das Autofahren entspannter. Dazu gibt die nächste Generation des IntelliLink-Infotainment-Systems ihr Debüt; sie ermöglicht mit Apple CarPlay und Android Auto eine umfassende Smartphone-Integration.
Das Auto ist nicht nur bis zu 200 Kilogramm leichter als der Vorgänger, es bietet auch mehr Platz, ist aerodynamischer und wird ausschließlich durch neuentwickelte, sparsame Motoren angetrieben. Für die richtige Wohlfühlatmosphäre und maximale Entspannung sorgen unter anderem die Wellness-AGR-(Aktion Gesunder Rücken)Sitze mit Massagefunktion und Sitzventilation, beheizbare Rücksitze und das AirWellness-Aromasystem, das den Astra in eine angenehm duftende Lounge verwandelt.
In drei von fünf Werbespots der Astra-Hauptkampagne sind einmal mehr die Markenbotschafter Jürgen Klopp und Bettina Zimmermann die Stars. Sie setzen die luxuriösen Astra-Ausstattungsmerkmale humorvoll in Szene. So macht beispielsweise Fußballtrainer Jürgen Klopp eine Nachtfahrt im Astra und erklärt seinem Beifahrer, warum das IntelliLux LED®-Matrix-Licht echter Luxus ist – und für fast alle ein Grund zur Freude: „Stadionhell, aber keiner wird geblendet“. Nur die Oberklasse ärgert sich. In einem anderen Video erklärt Klopp einem Bekannten während einer Aufzugfahrt die Astra-Highlights und sagt ihm, dass er sich doch nicht ärgern müsse, weil er keinen Astra fährt. Doch es nutzt nichts – er ärgert sich doch.
Schauspielerin Bettina Zimmermann bietet in einem weiteren Spot einem Geschäftsmann in der Business Class im Flugzeug eine Tüte an. Denn diesem wird vor Neid übel. Grund: Sein Sitznachbar liest ihm vor, was der neue Astra alles an Oberklasse-Features zu bieten hat.
Auch Opel OnStar, der innovative persönliche Online- und Service-Assistent, ist natürlich Thema in der Astra-Kampagne. In einem der Spots lehnt eine junge Frau das gutgemeinte Angebot ihres wohlhabenden Vaters ab, gemeinsam mit ihrem Freund seinen Oberklasse-Wagen zu nehmen. Denn der hat zwar – genau wie der neueste Opel – Massagesitze, aber anders als der Astra mit Opel OnStar keinen WLAN-Hotspot.
Dass das Auto sogar so überzeugend ist, dass man als Besitzer eines Oberklasse-Autos in Rage geraten kann, zeigt Spot Nummer fünf. Ein wohlhabender Mann, der chauffiert wird, verliert im Gespräch mit zwei jungen Astra-Fahrern nicht nur die Fassung, sondern sogar seine Hose.
Opel Marketing-Chefin Müller: „Das Quantensprung-Video und die gesamte Astra-Kampagne sind Teil der Neupositionierung der Marke Opel, die wir mit ‚Umparken im Kopf‘ angestoßen und mit dem ‚Neuen OH!‘ erfolgreich weitergeführt haben. Die Filme sind Ausdruck unseres neuen Selbstverständnisses, denn wir setzen mit dem Astra Maßstäbe im Kompaktwagen-Segment.“
Den Quantensprung-Film und die Astra-Kampagne hat Opel zusammen mit den bekannten Regisseuren Pierre Winther und Alex Feil sowie der Agentur Scholz & Friends produziert. André Kemper zeichnet für Idee und Umsetzung der Astra-Kampagne verantwortlich, die er im engen Schulterschluss mit Scholz & Friends umsetzte. Produziert wurden die Filme von der tempomedia filmproduktion gmbh. „Auch mit dieser Kampagne animieren wir die Menschen wieder, einen neuen Blick auf Opel zu werfen – mit der nötigen Plakativität und Chuzpe“, sagt Wolf Heumann, der als Geschäftsführer Kreation bei Scholz & Friends die Gesamtkampagne kreativ verantwortet.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Boxster Modelle: Innerorts in l/100 km 14,2-10,9; Außerorts in l/100 km 7,5-6,2; Kombiniert in l/100 km 9,9-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 230-183.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayman Modelle: Innerorts in l/100 km 14,8-10,9; Außerorts in l/100 km 7,8-6,2; Kombiniert in l/100 km 10,3-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 238-183.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der 911 Modelle: Innerorts in l/100 km 19,2-9,9; Außerorts in l/100 km 8,9-6,0; Kombiniert in l/100 km 12,7-7,4; CO2-Emission Kombiniert in g/km 296-169.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der 918 Spyder Modelle: Kombiniert in l/100 km 3,1-3,0; CO2-Emission Kombiniert in g/km 72-70; Stromverbrauch in kWh/100 km 12,7.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Macan Modelle: Innerorts in l/100 km 11,8-6,7; Außerorts in l/100 km 7,8-5,7; Kombiniert in l/100 km 9,2-6,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 216-159.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayenne Modelle: Innerorts in l/100 km 15,9-7,6; Außerorts in l/100 km 8,9-6,0; Kombiniert in l/100 km 11,5-6,6; CO2-Emission Kombiniert in g/km 267-173.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* Cayenne S E-Hybrid: Kombiniert in l/100 km 3,4; CO2-Emission Kombiniert in g/km 79; Stromverbrauch Kombiniert in kWh/100 km 20,8.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Panamera Modelle: Innerorts in l/100 km 15,2-11,4; Außerorts in l/100 km 7,9-6,9; Kombiniert in l/100 km 10,5-3,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 245-71.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* Panamera S E-Hybrid: Kombiniert in l/100 km 3,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 71; Stromverbrauch Kombiniert in kWh/100 km 16,2.
Newsroom
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Pressemitteilung
Mehr Fahrspaß, Performance und Effizienz: Der neue Porsche 911 CarreraNeue Motoren, weiterentwickeltes Fahrwerk, neues Porsche Communication Management
Stuttgart. Der 911 Carrera ist seit Jahrzehnten der meistverkaufte Sportwagen der Welt. Die neue Generation tritt nun an, diesen Vorsprung weiter auszubauen. Mit innovativen Turbo-Boxermotoren, weiterentwickeltem Fahrwerk mit noch mehr Spreizung zwischen Performance und Komfort sowie neuem Infotainment-System ist er dafür bestens gerüstet. Dank mehr als vier Jahrzehnten Erfahrung mit Turbomotoren – sowohl im Rennsport als auch in Seriensportwagen – erreichen die neu entwickelten Aggregate des neuen 911 Carrera Bestwerte in Bezug auf Performance, Fahrspaß und Effizienz. Die erstmals für die Carrera-Modelle optional angebotene Hinterachslenkung erweitert auf Wunsch das fahrdynamische Spektrum nochmals nachdrücklich.
Äußerlich präsentiert sich der 911 Carrera mit vielen optischen Verfeinerungen: Diese reichen von neuen Scheinwerfern mit Vierpunkt-Tagfahrlicht über schalenlose Türgriffe bis zu einem neu gestalteten Heckdeckel mit vertikalen Lamellen und neuen Heckleuchten – unter anderem mit den charakteristischen Vierpunkt-Bremsleuchten. Im Innenraum bietet das neue, serienmäßige Porsche Communication Management mit Multitouch-Bildschirm ein deutlich erweitertes Funktionsspektrum und eine erheblich vereinfachte Bedienung.
Neue Turbo-Motoren: 20 PS mehr Leistung bei weniger Verbrauch
Die komplett neue Motorengeneration mit Biturbo-Aufladung steigert den emotionalen Fahrspaß des neuen 911 Carrera zu einem noch intensiveren Erlebnis: 370 PS (272 kW) warten im Heck des 911 Carrera darauf, in sportlichen Vortrieb umgesetzt zu werden. 420 PS (309 kW) leistet jetzt das Triebwerk des 911 Carrera S. In beiden Fällen ein Leistungsplus von 20 PS (15 kW). Beide Motoren haben drei Liter Hubraum. Die höhere Leistung des 911 Carrera S resultiert aus Turboladern mit geänderten Verdichtern, einer spezifischen Abgasanlage und einer abgestimmten Motorsteuerung.
Charakteristisch für die neuen Porsche-Motoren ist das signifikant um jeweils 60 Nm gesteigerte Drehmoment, dessen Maximum von nun 450 Nm beziehungsweise 500 Nm in beiden Fällen bereits ab 1.700/min konstant bis 5.000/min zur Verfügung steht und für eine exzellente Fahrbarkeit sorgt. Gleichzeitig übertrifft die neue Motorengeneration mit einer Maximaldrehzahl von 7.500/min die Spitzendrehzahlen üblicher Turbomotoren deutlich – untermalt vom gewohnt Porsche-typischen sonoren Motorklang.
Jede neue 911-Generation überzeugt zudem in puncto Performance- und Effizienz-Steigerung im Vergleich zum Vorgänger: So arbeitet die neue Motorengeneration je nach Modellvariante um knapp zwölf Prozent sparsamer, der Verbrauch sinkt um bis zu einem Liter pro 100 Kilometer. Der 911 Carrera mit PDK-Getriebe begnügt sich jetzt mit nur noch 7,4 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer (minus 0,8 l/100 km), der 911 Carrera S mit PDK liegt bei 7,7 l/100 km (minus 1,0 l/100 km).
Auch die Fahrleistungen des neuen 911 überzeugen: Das 911 Carrera Coupé mit Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und Sport Chrono-Paket sprintet von null auf 100 km/h in 4,2 Sekunden und ist damit zwei Zehntelsekunden schneller als sein Vorgänger. Der 911 Carrera S mit PDK und Sport Chrono-Paket absolviert die Paradedisziplin in nur 3,9 Sekunden (ebenfalls minus 0,2 s). Damit unterbietet er als erster 911 der Carrera-Familie die magische Vier-Sekunden-Marke. Und auch die Höchstgeschwindigkeiten für beide Modelle sind weiter gewachsen: Das Spitzentempo des 911 Carrera liegt nun bei 295 km/h (plus sechs km/h), der 911 Carrera S erreicht jetzt sogar 308 km/h (plus vier km/h).
In Verbindung mit dem optionalen Sport Chrono-Paket verfügt der 911 Carrera erstmals über einen Mode-Schalter im Lenkrad, der vom Hybrid-Modus-Schalter des 918 Spyder abgeleitet ist. Der Mode-Schalter besteht aus einem drehbaren Ring mit vier Positionen für die Fahrprogramme „Normal“, „Sport“, „Sport Plus“ und „Individual“. Die letztgenannte Einstellung ermöglicht es dem Fahrer, je nach Ausstattung sein ganz individuelles Fahrzeug-Setup beispielsweise von PASM, aktiven Motorlagern, PDK-Schaltstrategie und Sportabgasanlage zu konfigurieren. In Kombination mit PDK-Getriebe beinhaltet der Mode-Schalter einen zusätzlichen Druckknopf, den so genannten „Sport Response Button“. Bei dessen Betätigung wird der Antriebsstrang für 20 Sekunden für bestmögliche Beschleunigung, zum Beispiel für anstehende Überholvorgänge, vorkonditioniert. Dazu wird der optimale Gang eingelegt sowie die Motorsteuerung kurzzeitig für noch spontaneres Ansprechen angepasst.
Serienmäßig: Überarbeitetes PASM-Fahrwerk mit zehn Millimeter Tieferlegung
Der 911 Carrera ist die Referenz für die Fahrdynamik von Allround-Sportwagen. Generation für Generation baut Porsche die Spreizung zwischen Alltagskomfort und Rundstrecken-Performance weiter aus. Das neu abgestimmte PASM-Fahrwerk (Porsche Active Suspension Management) mit zehn Millimeter Tieferlegung ist erstmals bei allen Carrera-Modellen serienmäßig an Bord. Die Stabilität während schneller Kurvenfahrten nimmt dadurch weiter zu. Gleichzeitig steigert die neue Dämpfer-Generation mit ihren weiter gespreizten Kennlinien einerseits den Komfort durch ihr noch feineres Ansprechverhalten und gleichzeitig die Aufbauanbindung bei dynamischer Fahrweise. Neue Serienräder mit fünf schlanken Doppelspeichen tragen Reifen mit reduziertem Rollwiderstand und gesteigerter Performance. Bei allen Varianten wächst zudem die Breite der hinteren Felgen um 0,5 auf 11,5 Zoll, und die Hinterreifen des 911 Carrera S messen nun 305 statt 295 Millimeter.
Mit der für den 911 Carrera S optionalen aktiven Hinterachslenkung kommt Fahrwerkstechnologie aus dem 911 Turbo und 911 GT3 zum Einsatz. Beim Einlenken gewinnt der Elfer dadurch nochmals deutlich an Agilität. Er zeichnet sich bei Spurwechseln im Hochgeschwindigkeitsbereich zudem durch hohe Fahrstabilität aus. Gleichzeitig überzeugt er im Stadtverkehr mit mehr Handlichkeit durch den um 0,5 Meter verringerten Wendekreis. Das verbesserte Handling teilt sich dem Fahrer über die neue Lenkrad-Generation mit, deren Design sich am 918 Spyder-Lenkrad anlehnt. Das Basis-Volant hat 375 Millimeter Durchmesser, das optionale GT-Sportlenkrad misst 360 Millimeter. Für uneingeschränkte Alltagstauglichkeit bietet Porsche ein hydraulisches Liftsystem mit integrierten Hubzylindern in den Federbeinen der Vorderachse an. Auf Knopfdruck steigt damit innerhalb von fünf Sekunden die Bodenfreiheit unter der Buglippe um 40 Millimeter und verhindert damit das Aufsetzen des Fahrzeugs etwa bei steilen Garagenausfahrten.
Neues Porsche Communication Management inklusive Online-Navigation
Serienmäßig in den neuen 911 Carrera-Modellen ist das neu entwickelte Porsche Communication Management System (PCM) inklusive Online-Navigationsmodul und Sprachbedienung. Das PCM lässt sich analog zu einem Smartphone mit Multitouch-Gesten auf dem Sieben-Zoll-Bildschirm bedienen. So ist zum Beispiel auch die Eingabe per Handschrift möglich. Mobiltelefone und Smartphones lassen sich nun auch per W-LAN verbinden. Die erstmals in der Mittelarmlehne integrierte Smartphone-Ablagefläche sorgt zudem für akkuschonendes Laden und optimierten Mobilfunk-Empfang. Neu ist auch die Möglichkeit zur Verbindung des iPhones mit dem PCM zur Nutzung von Apple CarPlay.
Für eine deutlich verbesserte Navigation stehen Echtzeit-Verkehrsinformationen zur Verfügung, die dem Fahrer einen schnellen Überblick über die Verkehrslage und eine dynamische Anpassung der Route garantieren. Zur besseren Orientierung sind zudem erstmals die Dienste Google Earth und Google Streetview integriert. Weitere Bestandteile des PCM sind Porsche Car Connect sowie die Porsche Connect App, unter anderem zur Fernsteuerung von Fahrzeug-Funktionen, zur Übertragung von Zielen an das PCM für eine Navigation sowie zur Nutzung von Musikstreaming-Diensten von Drittanbietern über das PCM.
Neue und erweiterte optionale Assistenzsysteme
Mit weiteren neuen und verbesserten Assistenzsystemen kann der 911 Carrera noch individueller auf die persönlichen Vorstellungen zugeschnitten werden: Der optional erhältliche Tempostat kann jetzt auch moderat bremsen, wenn die vorgegebene Geschwindigkeit beispielsweise auf einem Gefälle überschritten würde. Der Abstandsregeltempostat ACC (Option) verfügt in Verbindung mit dem PDK-Getriebe jetzt über eine Segelfunktion. Dabei öffnen im Kolonnenverkehr die Kupplungen, was durch das antriebslose Rollen Kraftstoff spart. Der optionale Spurwechselassistent überwacht per Radar den rückwärtigen Verkehr und warnt über LED-Leuchten jeweils rechts und links im Spiegeldreieck vor heran nahenden Fahrzeugen im toten Winkel. Zusätzlich steigert Porsche die aktive Sicherheit des Sportwagens mit der serienmäßigen Multikollisionsbremse.
Markteinführung im Dezember
Die neuen Porsche 911 Carrera-Modelle kommen in Deutschland am 12. Dezember 2015 zu folgenden Preisen einschließlich Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung auf den Markt:
911 Carrera 96.605 Euro
911 Carrera S 110.766 Euro
911 Carrera Cabriolet 109.695 Euro
911 Carrera S Cabriolet 123.856 Euro
40 Jahre Turbo-Erfahrung in Motorsport und Serie
Innovationen und Weiterentwicklungen, die sich unter extremen Rennbedingungen bewährt haben, kommen bei Porsche immer auch den Serienmodellen zugute. Gerade die Erprobung im Motorsport stellt die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit neuer Motoren für Seriensportwagen sicher. In der Entwicklung von aufgeladenen Sechszylinder-Boxermotoren blickt Porsche deshalb schon auf mehr als 40 Jahre Erfahrung zurück. So wurde zum Beispiel die Turboaufladung mit Bypass-Ventil 1972 erst im 917/10 Rennwagen eingesetzt, bis sie zwei Jahre später, 1974, mit dem ersten 911 Turbo in die Serie kam. Auch stand der 917/10 im Jahr 1974 Pate für die Ladeluftkühlung. 1977 feierte diese Technologie dann im 911 Turbo 3.3 seine Premiere. Weitere Meilensteine in der Turbomotoren-Entwicklung sind zudem die Register-Aufladung mit zwei hintereinander geschalteten Ladern (erstmals im Supersportwagen 959), die Biturbo-Aufladung mit zwei parallel geschalteten Ladern (erstmals im 911 Turbo, Typ 993) und die verstellbaren Einlassventile (erstmals im 911 Turbo, Typ 996).
Hinweis: Bildmaterial zu den neuen 911 Carrera-Modellen steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de zur Verfügung.
911 Carrera: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,3-7,4 l/100 km, innerorts 11,7-9,9 l/100 km, außerorts 6,3-6,0 l/100 km;
CO2-Emissionen 190-169 g/km; Effizienzklasse (Deutschland) F-D
911 Carrera S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,7-7,7 l/100 km, innerorts 12,2-10,1 l/100 km, außerorts 6,6-6,4 l/100 km;
CO2-Emissionen 199-174 g/km; Effizienzklasse (Deutschland) F-E
911 Carrera Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,5-7,5 l/100 km, innerorts 11,9-9,9 l/100 km, außerorts 6,5-6,2 l/100 km;
CO2-Emissionen 195-172 g/km; Effizienzklasse (Deutschland) F-D
911 Carrera S Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,8-7,8 l/100 km, innerorts 12,3-10,2 l/100 km, außerorts 6,7-6,5 l/100 km;
CO2-Emissionen 202-178 g/km; Effizienzklasse (Deutschland) F-D
GO
07.09.2015
Weiterführende Information sowie Bildmaterial für Journalisten und Medienvertreter finden Sie auf der Porsche-Pressedatenbank unter http://presse.porsche.de/.
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