Audi will Alfa Romeo kaufen – Verhandlungen sollen unterschriftsreif sein

Audi will Alfa Romeo kaufen – Verhandlungen sollen unterschriftsreif sein

Eigentlich ist es mehr als ein Gerücht: dass Audi ernsthaft an Alfa Romeo interessiert ist und schon lange verhandelt wird. Fiat/Chrysler-Boss Sergio Marchionne hat zwar mantrahaft wiederholt, dass ein Verkauf der Traditionsmarke für ihn nicht in Frage komme, aber die Zeiten ändern sich.

Wie zu hören ist, soll sich Audi-Chef Rupert Stadler nicht nur für Alfa Romeo interessieren, sondern auch für die Fiat-Fabrik in Pomigliano nahe Neapel. Sollte Audi Alfa Romeo kaufen, so die Überlegungen in Ingolstadt, sollen hier künftig Alfas vom Band rollen.

Abwegig ist der Deal nicht. Im Gegenteil. Schon vor vielen Jahren hatte der starke Mann im Volkswagenkonzern, Ferdinand Piëch, Interesse an Alfa Romeo bekundet, war aber bei den Fiat-Eignern immer wieder freundlich abgeblitzt. „Die Tür wurde aber nie zugeschlagen“, sagt ein Insider heute. Ferdinand Piëch damalige Strategie könnte jetzt also doch noch aufgehen.

Stadler war Leiter des Generalsekretariats beim Vorstandsvorsitzenden des Volkswagen-Konzerns, eben Ferdinand Piëch, und später Leiter der Konzern-Produktplanung. „Er war ganz intensiv in die Überlegungen seines Chefs involviert und ist auch heute noch begeisterter Alfa-Fan. Dass diese intensiven Überlegungen zum Kauf von Alfa Romeo von damals auch noch heute in Stadlers Kopf kreisen, ist doch nur verständlich“, sagte mir der Manager einer anderen italienischen Firma im Audi-Reich. Audis Hang zu italienischen Produkten ist nicht neu. So gehören bekanntlich bereits Lamborghini und die Motorradmarke Ducati zum Ingolstädter Unternehmen. Letztere haben die Audianer den Mercedes-Benz-Strategen vor der Nase weggeschnappt, die gerade eine enge Zusammenarbeit zwischen Ducati und AMG begonnen hatten.

Gegen einen Kauf von Alfa Romeo steht das Wort von Konzernchef Martin Winterkorn, dass eine 13. Marke im Konzern „momentan“ nicht erwogen werde. Wie gesagt: Die Zeiten können sich ändern. Und so auch strategische Überlegungen. „Alfa Romeo würde perfekt ins Audi-Portfolio passen“, sagte mir ein dem Thema nahestehender Manager. Allerdings gebe es auch Bedenken, ob der Volkswagen-Konzern eine 13. Marke organisatorisch noch verkraften kann. „Es reicht nicht aus, nur die Marke Alfa zu lieben. Da muss alles stimmen: von der Koordination der Produktplanung im Gesamtkonzern bis hin zum Einkauf gemeinsamer Komponenten.“ Wie zu hören ist, werde daran bereits „intensivst“gearbeitet.

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Opel startet Online-Bank mit Tages- und Festgeld

Opel startet Online-Bank mit Tages- und Festgeld

01.09.2015


  • Attraktive Zinsen: Tagesgeld mit 1,05 Prozent p. a., Festgeld bis zu 1,75 Prozent p. a.
  • Einlagengeschäft erweitert Refinanzierungsquellen und stärkt die Kundenbeziehung
  • Bank-Dienstleistungen als wichtiger Teil der Opel-Produktoffensive  

Rüsselsheim.  Mehr als 200.000 Kunden schenken der Opel Bank bei Finanzierung und Leasing ihres Fahrzeugs bereits ihr Vertrauen. Jetzt macht das traditionsreiche Finanzinstitut einen großen Schritt in die Zukunft und offeriert attraktive Anlageangebote, die weit über das traditionelle Geschäft mit Automobilkunden hinausgehen.

Die Opel Bank bietet ab sofort Tages- und Festgeld online an. Auf www.opelbank.de können Privatkunden ihr Geld mit täglicher Fälligkeit oder als Festgeld mit einer Laufzeit von einem, zwei oder drei Jahren anlegen. Eltern haben die Möglichkeit, für ihre Kinder vorzusorgen und in deren Namen Geld anzulegen. Die Kontoführung ist in allen Fällen kostenlos und findet bequem und kundenfreundlich online statt.

„Die Angebote der Opel Bank erweitern unsere aktuelle Produkt- und Serviceoffensive. Sie sind ein wichtiger Baustein in unserem Wachstumsplan DRIVE! 2022, mit dem wir unseren Marktanteil erhöhen und Opel nachhaltig profitabel machen wollen“, erklärt Michael Lohscheller, Geschäftsführer Finanzen der Opel Group. „Mit dem Tages- und Festgeld bieten wir eine größere Bandbreite an Finanzdienstleistungen aus einer Hand. Damit stärken wir die Markenloyalität und erhöhen die Kundenbindung. Unser Ziel ist es, dass jeder Opel-Fahrer auch Kunde der Opel Bank wird.“

Erhard Paulat, Vorsitzender der Geschäftsführung der Opel Bank: „Wir freuen uns, dass wir mit den Online-Geldanlagen die bestehenden Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsangebote für unsere Kunden ergänzen können. Gleichzeitig erschließen wir uns damit eine weitere Refinanzierungsquelle.“

Mit den Zinssätzen gehört die Opel Bank zu den Top-Anbietern am deutschen Markt: Für das Tagesgeld bietet die Opel Bank einen jährlichen Zinssatz von 1,05 Prozent bei einer monatlichen Zinsgutschrift. Festgelder können für 1,2 oder 3 Jahre angelegt werden mit Zinssätzen von 1,40 Prozent (1 Jahr Laufzeit) bis 1,75 Prozent (3 Jahre Laufzeit). Für Festgelder beträgt die Mindestanlagesumme 1.000 Euro. Die Zinsgutschrift erfolgt jährlich zugunsten des Festgelds (Zinseszinseffekt) oder auf das zugehörige Tagesgeldkonto

Die Opel Bank ist seit März 2015 in Deutschland unter ihrem jetzigen Namen aktiv. Zuvor firmierte sie unter GMAC Bank. Sie steht seit mehr als 85 Jahren als Finanzierungspartner an der Seite von Opel und ist seit April 2013 wieder integraler Bestandteil der Adam Opel AG. Die Bilanzsumme der Opel Bank lag Ende 2014 bei knapp 3,8 Milliarden Euro.

Die Opel Bank GmbH gehört zur Adam Opel AG. Als eines der führenden Finanzdienstleistungsunternehmen der deutschen Automobilwirtschaft ist sie international in den GM Financial Konzern eingebunden. Die Automobilbank bietet seit über 85 Jahren Finanzdienstleistungen für Händler und Endkunden an. Das Angebot umfasst Finanzierung und Leasing, Automobilversicherungen sowie Händlerfinanzierung. Ergänzend bietet die Opel Bank auch Tages- und Festgeld Anlagen an.

Bei Volkswagen in Wolfsburg beginnen 626 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung

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Wolfsburg, 01.09.2015

Mehr als ein Viertel verbindet die Berufsausbildung mit einem Hochschulstudium

Heute haben 626 junge Frauen und Männer ihre Berufsausbildung oder ihr duales Studium bei Volkswagen in Wolfsburg begonnen. Sie erlernen einen von 26 kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen. 160 der neuen Auszubildenden absolvieren ein duales Studium und erwerben damit parallel zu ihrer Berufsausbildung einen Hochschul-Abschluss.

Im gewerblich-technischen Bereich stellen die Elektroniker für Automatisierungstechnik, die Industriemechaniker und die Kraftfahrzeugmechatroniker die meisten neuen Auszubildenden. Im kaufmännischen Bereich bilden die angehenden Kaufleute für Büromanagement und die Industriekaufleute die größten Gruppen.

Rund drei Viertel aller Auszubildenden des Jahrgangs 2015 kommen aus den umliegenden Landkreisen Gifhorn, Wolfsburg, Braunschweig und Helmstedt. Insgesamt kommen die neuen Auszubildenden aus 15 Bundesländern, von Schleswig-Holstein bis Bayern und Baden-Württemberg bis Sachsen.

Bundesweit beginnen 1.587 junge Männer und Frauen ihre Ausbildung bei Volkswagen in Niedersachsen, Hessen und Sachsen. Die Verteilung auf die Standorte im Detail: Wolfsburg: 626, Kassel: 219, Hannover: 210, Emden: 120, Braunschweig: 113, Salzgitter: 111, Zwickau: 112, Osnabrück: 36, Chemnitz: 32, Gläserne Manufaktur Dresden: 8.

Sergio Marchionne will Fiat/Chrysler mit GM verschmelzen

Sergio Marchionne will Fiat/Chrysler mit GM verschmelzen

Sergio Marchionne gibt nicht auf: Obwohl das GM-Management schon mehrfach abgelehnt hat, mit Fiat Chrysler zu fusionieren, versucht der quirlige Italo-Canadier Druck aufs Management von General Motors zu machen. Geradezu aggressiv verkündet Marchionne die Vorteile einer Fusion bei Analysten, Journalisten und allen, die GM nahestehen.

„Marchionne“ hat wohl erkannt, dass FCA allein nicht überlebensfähig ist und die Investitionen in den US-Markt die Bilanz belasten. Es wäre einfacher, dort und auch weltweit mit General Motors zusammen zu arbeiten. Und das geht nur mit einer Fusion“, sagt Walt Adams, New Yorker Automotive-Analyst. Es sei wahrscheinlich, dass noch in diesem Jahr Bewegung auf den Fusionsmarkt komme.

„Warum sollten wir Fiat Chrysler retten?“, zitiert Automotive News einen GM-Manager. Der drückt aus, was auch Marchionne zu wissen scheint: Fiat Chrysler braucht einen großen Partner, um langfristig zu überleben. Marchionne versucht alles, GM doch noch davon zu überzeugen, dass ein Zusammengehen sinnvoll sei.

Zugleich heißt es in der Gerüchteküche, dass Marchionne bereit sei, Marken seines Konzerns zu verkaufen. Eine sehr erfolgreiche davon soll nach Bayern gehen.

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Hinweis an die Redaktionen: Veränderungen in der Volkswagen Kommunikation

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Wolfsburg, 01.09.2015

Dominik Hoberg (44) übernimmt zum 1. Oktober 2015 die Leitung der Produktkommunikation der Marke Volkswagen weltweit. Der Volljurist Hoberg verantwortet seit 2009 die Kommunikation der Marke Seat und leitete davor die Kommunikation von Lamborghini.

Hoberg folgt auf Pietro Zollino (48). Der Diplom-Physiker und Journalist Zollino koordiniert künftig verantwortlich die Produktkommunikation aller Konzernmarken innerhalb der Volkswagen AG.

Diese Funktion übernimmt Zollino von Peter Thul (52), der mit Wirkung zum 1. Juli die Leitung der Kommunikation der Marke Volkswagen übernommen hat. Thul berichtet an den Leiter der Konzernkommunikation, Außenbeziehungen und Investor Relations, Stephan Grühsem. In seiner neuen Funktion ist Thul Pressesprecher des Vorsitzenden des Vorstandes der Marke Volkswagen, Herbert Diess.