Berlin, Berlin – auch Opel fährt nach Berlin

Berlin, Berlin – auch Opel fährt nach Berlin

28.05.2015


  • Ganz Dortmund hofft auf den Titel zum Abschied von Jürgen Klopp
  • Opel begleitet den Final-Auftritt von BVB und seines Markenbotschafters Klopp
  • Vier Final-Tickets werden noch kurz vor Anpfiff verlost

Rüsselsheim.  Sieben Jahre währte die Verbindung zwischen Erfolgstrainer Jürgen Klopp und Borussia Dortmund. Gemeinsam feierten der Revierklub und der Opel-Markenbotschafter zwei Meisterschaften (2011 und 2012), einen DFB-Pokalsieg (2012) und den Einzug ins Finale der UEFA Champions League (2013). Am kommenden Samstag endet die Zusammenarbeit zwischen dem gebürtigen Stuttgarter und der Borussia – womöglich mit einem weiteren Titel. Opel, offizieller Automobilpartner des BVB, begleitet den Auftritt von Klopp und seinen Mannen beim diesjährigen DFB-Pokalfinale in Berlin mit zahlreichen Aktionen rund um das Spiel gegen den VfL Wolfsburg.

Die Zielsetzung für Samstag ist klar: Sowohl die BVB-Spieler als auch „Kloppo“ wollen zum Abschluss ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit noch einmal mit dem Pott am Borsigplatz auftreten – und Opel ist vor und nach der Partie mit dabei. Zehn Opel ADAM mit BVB-Branding werden in der Berliner Innenstadt und rund um das Olympiastadion als Promotionfahrzeuge unterwegs sein und die Fans auf das Finale einstimmen. Zudem stehen für die BVB-Delegation und Ehrengäste über 20 Opel Zafira, Insignia und Vivaro zur Verfügung – alle natürlich in schwarz-gelbem Gewand.

Für die rund 50.000 BVB-Fans, die den Weg in die Bundeshauptstadt ohne Ticket im Gepäck antreten, organisiert die Borussia ein Public Viewing-Event auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof. Auch hier ist Opel als Partner vertreten und verlost im Vorfeld Tickets für das Public Viewing. Unmittelbar vor dem Anpfiff werden zudem die letzten vier Karten für das Pokalfinale verlost. Die Gewinner fahren unverzüglich per Opel ADAM-Shuttle ins Olympiastadion. Dazu kommen weitere Aktivitäten vor dem Anpfiff. Und nach dem Spiel? Auch da wird Opel seine Verbundenheit zum Revierklub demonstrieren – egal wie die Partie gegen den VfL Wolfsburg ausgeht.

Antriebs-Offensive bei Opel: Richtfest für das neue Motorenzentrum

Antriebs-Offensive bei Opel: Richtfest für das neue Motorenzentrum

28.05.2015


  • Siebengeschossiges Test- und Entwicklungsgebäude für die Triebwerke der Zukunft
  • 210 Millionen Euro-Investment am Stammsitz Rüsselsheim liegt exakt im Zeitplan
  • Oberster GM-Motorenentwickler Dan Nicholson unterstreicht weltweite Verantwortung

Rüsselsheim. Opel investiert in die Antriebe der Zukunft: Am Stammsitz Rüsselsheim entsteht für 210 Millionen Euro ein neues, hochmodernes Motorenzentrum, in dem effiziente Antriebssysteme entwickelt und getestet werden. Der Bau ist exakt im Zeitplan: Heute wurde Richtfest gefeiert, im Jahr 2017 startet der Betrieb.

Neben Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann und dem Gesamt-Betriebsratsvorsitzenden Dr. Wolfgang Schäfer-Klug war zum Richtfest auch Dan Nicholson gekommen, Chef von GM Powertrain und damit oberster Antriebs-Entwickler des Konzerns. Auch Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burghardt gehörte zu den Gästen. Sascha Göbel vom verantwortlichen Rohbau-Unternehmen verlas den traditionellen Richtspruch.

Dr. Karl-Thomas Neumann unterstrich die entscheidende Bedeutung dieser Investition für die Zukunft der Marke. „Wir nehmen unsere Verantwortung für Klima und Umwelt ernst und sind auf Kurs, das vorgegebene CO2-Ziel für 2020 zu erfüllen. Das neue Motorenzentrum wird unsere Arbeit noch effizienter machen. Es stärkt nicht nur Rüsselsheim, sondern den gesamten GM-Entwicklungsverbund. So stellen wir sicher, dass Opel auch künftig Vorreiter beim Thema saubere Antriebe bleibt.“

Dan Nicholson: „Dieses Motorenzentrum ist eine ganz wichtige strategische Unternehmensinvestition. GM hat sich aus gutem Grund für den Bau dieses Zentrums in Rüsselsheim entschieden, hier liegt die weltweite Verantwortung für kleine und mittlere Benzinmotoren. Es ist eine Anerkennung für die Leistungen und für das Know-How unserer hochqualifizierten Opel-Ingenieure.“

Gesamtbetriebsratschef Dr. Wolfgang Schäfer-Klug erklärte: „Die Verhandlungen zum Opel-Tarifvertrag waren Basis der Entscheidung, für das neue Motorenzentrum hier in Rüsselsheim zu investieren. Damit wird die Beschäftigung im Entwicklungszentrum gesichert und ausgebaut. Umso mehr freue ich mich, heute beim Richtfest für das neue Gebäude dabei sein zu können.“

Oberbürgermeister Patrick Burghardt: „Das neue Motorenzentrum verstärkt für den Standort Rüsselsheim die herausragende Bedeutung des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums (ITEZ) sowie der großen Forschungs- und Entwicklungs-Kompetenz von Opel. Auch darüber hinaus steht Rüsselsheim für innovative Technologien und zukunftsorientierte Konzepte.“

Neben Werkstatt- und Bürogebäude beinhaltet der neue Gebäudekomplex eine Technikzentrale sowie drei Flügel mit insgesamt 43 Motorenprüfständen der neuesten Generation. Die Gesamt-Gebäudefläche beträgt rund 36.000 Quadratmeter. Im Sommer letzten Jahres erfolgte der erste Spatenstich, seitdem wuchs der Bau in 180.000 unfallfreien Arbeitsstunden in die Höhe.

Der Neubau ist Teil der Investition in Höhe von 230 Millionen Euro für neue Test-und Entwicklungsanlagen im ITEZ sowie im Testcenter Rodgau-Dudenhofen. Auf den in Rüsselsheim entstehenden Gebäudekomplex entfällt dabei mit 210 Millionen Euro der Großteil des Investitionsvolumens. Der Bau befindet sich auf einer Grundfläche von rund 13.000 Quadratmetern auf dem Gelände südlich der Bahnlinie und westlich des Portals 45 in Rüsselsheim, parallel zum Rugbyring. Seit der Einweihung des neuen Produktionswerkes im Jahr 2002 ist es die größte Gebäudeinvestition am Standort Rüsselsheim.

Die Anlage ist über die GM Powertrain Organisation in die weltweite Konzernentwicklung eingebettet. Aufgrund international abgestimmter Testmethoden und Software können die Erkenntnisse optimal ausgewertet und umgesetzt werden.

Audi holt TSG 1899 Hoffenheim nach Neckarsulm

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Neckarsulm, 28.05.2015

• Testspiel des Bundesligisten gegen die Neckarsulmer Sport-Union
• Werkleiter Fred Schulze: „Ein Fußball-Highlight für die Region“

Audi, offizieller Automobilpartner der TSG 1899 Hoffenheim, bringt den Fußball-Bundesligisten nach Neckarsulm. Im Rahmen der Vorbereitungen für die Saison 2015/2016 absolviert die Mannschaft um Trainer Markus Gisdol am Mittwoch, 15. Juli, ein Testspiel gegen die Neckarsulmer Sport-Union.

„Wir freuen uns sehr, dass wir ein so hochkarätiges Testspiel in Neckarsulm präsentieren können“, sagt Werkleiter Fred Schulze. „Einen Bundesligisten wie die TSG 1899 Hoffenheim hier zu erleben, ist für die Region ein besonderes Fußball-Highlight.“

Die Marke mit den Vier Ringen richtet die Partie gemeinsam mit der Neckarsulmer Sport-Union aus. Der Verein, der 2009 aus der Fusion der „Sportvereinigung Neckarsulm 1946 e.V.“ und der „Sportfreunde Neckarsulm e.V.“ entstand, spielt zur Zeit in der Verbandsliga Württemberg. Edgar Klaiber, Geschäftsführer des Clubs, sagt: „Es ist eine große Ehre für uns, gemeinsam mit Audi dieses Großereignis auszurichten und gegen die TSG 1899 Hoffenheim zu spielen.“

Tickets für das Testspiel im Neckarsulmer Pichterich-Stadion sind ab 16. Juni online auf der Vereinshomepage der Neckarsulmer Sport-Union erhältlich. Anpfiff ist am Mittwoch, 15. Juli, um 19 Uhr.

Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt Top-Sportler beim Mountainbike-Weltcup

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Albstadt/Hannover, 28.05.2015

• Weltstars fahren auf Multivan und Crafter ab
• Fahrzeuge im Dauer-Einsatz
• Weltmeister begeistert: „Ideales Einsatzfahrzeug“

Sie fahren über Stock und Stein, bei Regen und Sturm. Sie lieben unwegsames Gelände, erklimmen steilste Hänge. Die Weltstars vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM brauchen immer neue Herausforderungen. Und haben dafür einen starken, zuverlässigen Partner, der sie unterstützt: Volkswagen Nutzfahrzeuge. Der Erfolg des MULTIVAN MERIDA BIKING TEAMs: 12-mal Weltmeister, 15-mal Europameister, über 30 Weltcupsiege. Jetzt geht‘s wieder um wertvolle Punkte beim Weltcup in Albstadt (Baden-Württemberg).

Bram Schot, Vertriebs- und Markenvorstand Volkswagen Nutzfahrzeuge: „Wir unterstützen das Team gern, denn es passt hervorragend zu unseren Produkten: einfach sympathisch, absolut zuverlässig, extrem variabel. Und es liefert zudem regelmäßig Spitzenleistungen, begeistert so die Fans immer wieder aufs Neue.“

Volkswagen Nutzfahrzeuge sponsert die Mountainbike-Profis mit aktuell insgesamt 14 Fahrzeugen (11 Multivan, 2 Crafter und 1 Crafter auf Wohnmobilbasis), bringt Athleten und Bikes sicher zu den Rennen in der ganzen Welt und in schwierigstes Trainings-Terrain.

Gleichzeitig ist es auch ein Härtetest für die Fahrzeuge von Volkswagen Nutzfahrzeuge. José Hermida (Weltmeister und Olympia-Silbermedaillengewinner): „Wir staunen immer wieder, wie souverän uns die Fahrzeuge an den Start bringen. Ich bin schon seit knapp über 10 Jahren bei MERIDA und es ist immer wieder faszinierend, wie zuverlässig die Fahrzeuge sind. Denn es geht nicht nur durch schwierigstes Gelände, wir haben auch jede Menge Material an Bord. Das schleppen unsere Fahrzeuge ganz locker. Das ist wirklich einzigartig in unserer Szene – einen Sponsor wie Volkswagen Nutzfahrzeuge zu haben, der uns ideale und coole Einsatzfahrzeuge zur Verfügung stellt.“

Besonderes Highlight in Albstadt: Den rund 100 Journalisten und Händlern aus 18 Ländern wird die neue T-Baureihe der sechsten Generation präsentiert: ein Multivan Comfortline in „Chestnut Brown Metallic“ und starkem, aber sparsamem 2.0 TDI (110kW/150 PS). Und als liebevoller Rückblick an die Anfänge des Allrad bei Volkswagen Nutzfahrzeuge ist ein roter T3 Syncro zu bewundern. Er sorgte schon vor 30 Jahren als erster Transporter von Volkswagen Nutzfahrzeuge mit Allradantrieb für optimale Traktion und kam so überall schnell und sicher ans Ziel – so wie jetzt das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM in Albstadt!

Vorreiter: Opel holt Apple CarPlay und Android Auto ins Fahrzeug

Vorreiter: Opel holt Apple CarPlay und Android Auto ins Fahrzeug

28.05.2015


  • Erster seiner Klasse: Neuer Opel Astra ist für beide Anwendungen ausgelegt
  • In Kürze: Smartphone-Integration in weiteren Opel-Modellen folgt

Rüsselsheim.  Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch: Ab Spätsommer startet Opel die Einbindung von Smartphones über Apple CarPlay und Android Auto in die gesamte Modellpalette. Den Anfang macht der brandneue Opel Astra, der im September auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (IAA) Weltpremiere feiert. Anschließend werden sukzessive Kleinwagen-, Kompakt- und Mittelklasse-Modelle der Marke in der Lage sein, Apple CarPlay und Android Auto auszuführen.

„Per Telefon-Integration können wir das Smartphone ganz einfach im Auto nutzen“, sagt Opel Group-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann. „Deshalb werden wir die Integration von Apple CarPlay und Android Auto zu besonders attraktiven Preisen über die gesamte Modellpalette anbieten. Dies zeigt ebenso wie unser persönlicher Online- und Service-Assistent Opel OnStar, dass wir eine führende Rolle dabei übernehmen, den Kunden beste Vernetzungsmöglichkeiten im Auto zu bieten.“

Mit dem IntelliLink Infotainment-System können Opel-Kunden ihr Smartphone künftig auf intelligente und vor allem einfache Weise mit Apple CarPlay und Android Auto verbinden. Die neueste IntelliLink-Version R 4.0 wird mit Beginn des Modelljahres 2016, also im Herbst diesen Jahres, mit Apple CarPlay und Android Auto kompatibel sein. Bei den IntelliLink-Systemen Touch R 700 und Navi 900 erfolgt die Einbindung von Android Auto im Laufe des nächsten Jahres.

Die einzelnen Systeme sind so ausgelegt, dass sie die von den Smartphone-Usern meistgenutzten Funktionen abbilden. Bei Android Auto stehen Google Maps, Google Now und die Möglichkeit, mit Google zu sprechen ebenso im Mittelpunkt wie das wachsende Angebot von Audio- und Messaging-Apps. WhatsApp, Skype, Google Play Music, Spotify und Podcast-Player sind hier nur einige Beispiele; eine vollständige Liste der Apps ist unter Android.com/auto verfügbar.

Apple CarPlay ermöglicht den problemlosen Zugriff auf iPhone-Funktionalitäten während der Fahrt und zeigt sie auf dem Instrumentendisplay an. Auf diese Weise kann der Fahrer unter anderem via Touchscreen oder Siri-Spracheingabe Anrufe tätigen, Nachrichten senden und empfangen sowie Musiktitel anhören. Zu den von Apple CarPlay unterstützten Apps zählen Telefon, Nachrichten, Kartendienst, Musik und weitere App-Funktionen. Die vollständige Liste ist unter Apple.com/ios/carplay einsehbar.

Der Zugriff auf die Anwendungen ist denkbar einfach. Auf dem Monitor des jeweiligen Opel-Modells zeigt ein Symbol die Möglichkeit an, das Smartphone mit dem Auto zu verbinden. Sobald ein kompatibles Gerät über die USB-Schnittstelle verbunden ist, wechselt das Symbol – je nach System – auf das Apple CarPlay- oder Android Auto-Icon. Voraussetzung ist bei Andoid Auto das Betriebssystem Android Lollipop 5.0 oder höher, bei Apple CarPlay sind Smartphones ab dem iPhone 5 erforderlich.

Vor der Nutzung müssen die Apps im jeweiligen Store heruntergeladen werden. Es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbedingungen von Apple und Google ebenso wie die Angaben zu Datenvolumen und entsprechenden Paketen.

Ab Modelljahr 2016 wird für Meriva, Mokka, den aktuellen Astra GTC, die aktuelle Astra Limousine, Zafira Tourer und Cascada mit den Infotainment-Systemen Navi 650 oder CD600 IntelliLink/Navi 950 IntelliLink zusätzlich die App für das Internetradio AUPEO! integriert sein.

2016 verfügbare Infotainment-Systeme für Opel-Modelle
mit Apple CarPlay und Android Auto
R 4.0 IntelliLink Touch R 700/Navi 900 IntelliLink
KARL KARL
ADAM Neuer Astra
Corsa Insignia
Neuer Astra  
Scheitert Tesla, scheitert das Elektroauto?

Scheitert Tesla, scheitert das Elektroauto?

Das Elektroauto steht auf der Kippe, könnte man meinen. Jedenfalls dann, wenn man das zunehmende Anti-Elektroauto-Grundrauschen ernst nimmt. Das Scheitern des Fahrens unter Strom vom Scheitern Teslas abhängig zu machen, ist allerdings genau so abwegig, wie das Scheitern Europas vom Euro abhängig zu machen, wie es eine erfolgreich gescheiterte Kanzlerin einmal behauptet hat.

In einem hoch interessanten Interview des von mir sehr geschätzten Kollegen Jens Meiners im Handelsblatt plädiert Motorenpapst Fritz Indra eindeutig gegen den Strom. In jeder Beziehung.

Die Reputation Indras als kompetenter Motorenkonstrukteur kann und darf nicht bezweifelt werden. Er entwickelte schon für Alpina, Audi und General Motors. Seine Liebe zum Verbrennungsmotor und seine motorentechnische Kompetenz sind legendär. Aber die ferne Zukunft kann auch er nicht voraussagen.

Er behauptet, dass Tesla scheitern werde und das Elektroauto sowieso. Hat er Recht? Wir wissen es nicht, aber in Anbetracht endlicher Ressourcen werden wir irgendwann auf das Elektroauto umsteigen müssen, das seinen Strom allerdings nicht aus einer Batterie, sondern aus einer On-Board-Brennstoffzelle bezieht. Vor 100 Jahren wollte man der Eisenbahn ohne Dampfloks auch keine Chance zubilligen. Unser zeitlicher Vorstellungshorizont ist eben nur beschränkt. Und nur Visionäre wagen sich an das Unvorstellbare, das machbar ist, wenn man es denken kann.

Wenn nun Professor Indra auf dem Wiener Motorensymposium als wichtigste Erkenntnis mitnimmt, dass „es keinen einzigen Vortrag mehr über das Elektroauto“ gab und dies „ein Riesenfortschritt“ sei, dürfte diese Aussage die Fachwelt polarisieren. Auf der einen Seite die Autoingenieure, die wegen gesetzlicher Verbrauchsvorgaben zum Elektroauto bzw. Plug-in-Hybrid gezwungen sind, wollen sie die vorgeschriebenen maximalen Flottenverbräuche erreichen. Auf der anderen Seite die Kritiker der Stromer.

Tatsächlich ist die Skepsis auch bei den Entwicklern groß, dass sich das Elektroauto bald durchsetzen wird. Die Million Zulassungen in Deutschland bis 2020 sind natürlich nur der traumtänzerischen Erwartung unserer Regierung geschuldet. Sie sind und waren nie erreichbar. Aber man kann ja mal „nach bestem Wissen und Gewissen“ Erwartungen äußern, auch wenn sie illusorisch sind wie ein No-spy-Abkommen mit den USA.

Das Problem von Indras Kritik ist die Tatsache, dass er in weiten Teilen dennoch Recht hat. Dass es bis 2020 höchstens 100.000 Autos werden, dass man sich nicht blamieren wolle und nun auch Hybride mitgezählt werden sollen, eine Polit-Farce ohnegleichen.

Recht hat Indra auch, dass es nicht angeht, wenn beim Elektroauto die verbrannte Kohle für die Stromerzeugung nicht in die Berechnung einfließt. Dabei hat er die irrwitzigen Verbrauchsangaben der Plug-ins noch gar nicht erwähnt, bei dem ein 900-PS-Fahrzeug mit zweieinhalb Liter Verbrauch auf 100 Kilometer angegeben werden darf.

Mein Fazit: Das Elektroauto kommt, aber in der Breite viel später, als wir meinen und die Politik erwartet.

http://www.handelsblatt.com/auto/test-technik/interview-mit-fritz-indra-tesla-wird-scheitern/11830774.html

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