• Exponate-Vorschau mit Niedersächsischem Wirtschaftsminister Olaf Lies
• Forschungschef Prof. Dr. Jürgen Leohold: „Schnittmodell weckt Neugier auf das
Live-Experiment, mit Besuchern einen Golf Sportsvan zu bauen.“
• Kreativdirektorin Dr. Maria Schneider: „Autostadt stellt Schülerideen zu
modernen Kleinrennwagen vor.“
Volkswagen und die Autostadt in Wolfsburg haben heute in Hannover bei einer Vorschau auf die IdeenExpo 2015 (4. bis 12. Juli) mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies erste Exponate vorgestellt. Volkswagen zeigte an der HDI-Arena ein Schnittmodell des Golf Sportsvan. Die Autostadt präsentierte mit Schülerinnen und Schülern aus Wolfsburg und Groß-Schwülper (Kreis Gifhorn) anhand eines 1:4-Plastilin-Modells das Konstruktions¬projekt „Cuno Bistram“.
Mit ihren Exponaten geben Volkswagen und die Autostadt einen Ausblick auf ihren IdeenExpo-Auftritt, bei dem Kunst und Technik des Automobilbaus im Mittelpunkt stehen – im Großen wie im Kleinen. Das Schnittmodell des Golf Sportsvan steht dabei für ein einzigartiges Live-Experiment: Bei der IdeenExpo wird Volkswagen mit Besuchern einen Golf Sportsvan bauen. Im Konstruktionsprojekt „Cuno Bistram“ haben Neunt- und Zehntklässler, unterstützt von Pädagogen der Autostadt, zeitgemäße motorenangetriebene Versionen des legendären Kleinrennwagens aus den 1950er Jahren entwickelt. Ihre Ergebnisse werden die Schülergruppen bei der IdeenExpo vorstellen.
„Das Highlight von Volkswagen bei der IdeenExpo heißt: ‚Automobilbau live!‘. Das ist ein einzigartiges Live-Experiment“, betonte Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der Konzern-forschung und Leiter der AutoUni von Volkswagen. „Mit Besuchern der IdeenExpo werden wir in neun Tagen ein Auto komplett zusammenbauen – einen Golf Sportsvan. Heute stellen wir den fünftürigen Kompaktvan als Schnittmodell vor, der so auch auf der IdeenExpo stehen wird. Ich bin mir sicher: Dieser aufgeschnittene Golf Sportsvan weckt Neugier und macht Lust darauf, mitzubauen“, so Leohold weiter. Ein weiterer Clou: Auch der halboffene Golf Sportsvan kann fahren.
Das Golf Sportsvan-Exponat ist diagonal von vorn links nach hinten rechts aufgeschnitten und gibt den Blick auf Konstruktionsdetails von Karosserie und Innenraum frei. Die in Dicke, Form und Verarbeitung unterschiedlichen Stahlbleche von Türen, Motorhaube, Dachsäulen und Fahrzeugunterboden verbessern die Crashsicherheit, reduzieren das Gewicht im Vergleich zum Vorgängermodell um bis zu 90 Kilogramm und erhöhen die Umweltverträglichkeit.
Volkswagen stellt auf dem Messegelände in Hannover anhand von Exponaten den kompletten Lebenszyklus des Autos vor. Rund 80 Projekte zeigen die wesentlichen Stationen – von der Ideenfindung über die Entwicklung und Produktion eines Autos, weiter über das Fahrerlebnis von heute und die Zukunft der Mobilität, bis hin zum Recycling einzelner Komponenten. Leohold: „Wir zeigen zudem Exponate, die die Bedeutung der verwendeten Ressourcen veranschaulichen. Damit geben wir den Besuchern der IdeenExpo einen umfassenden Blick in die Arbeitswelt bei Volkswagen.“
Das Konstruktionsprojekt „Cuno Bistram“ startete vor zwei Jahren ebenfalls bei der IdeenExpo. Seitdem haben Schüler der Neuen Schule Wolfsburg und der OBS Papenteich in Groß-Schwülper nahe Braunschweig gemeinsam mit Pädagogen der Autostadt weiter daran gearbeitet. Entstanden ist eine Neuentwicklung des historischen Kleinrennwagens „Cuno Bistram“. Mit Blick auf die IdeenExpo im Juli berichteten beteiligte Schüler von dem Designprozess und modellierten live mit Plastilin.
„Bei der IdeenExpo im Juli werden die Schülerinnen und Schüler das Geheimnis um ihren fortschrittlichen Kleinrennwagen lüften“, sagte Dr. Maria Schneider, Kreativdirektorin der Autostadt. Interessierte Besucher können am Stand der Autostadt selbst aktiv werden und im Rahmen von Mitmachangeboten unterschiedliche Entwicklungs- und Produktionsschritte wie Autodesign, Leichtbau und Metallverarbeitung kennenlernen. „Uns liegt am Herzen, dass sich dabei Spaß, Wissensvermittlung und Begeisterung für Technik gegenseitig beflügeln – denn das ist die Basis unserer pädagogischen Angebote“, betonte Schneider.
Die Autostadt ist eine Kommunikationsplattform des Volkswagen Konzerns. Seit mehr als zehn Jahren ist sie zudem ein vom Niedersächsischen Kultusministerium anerkannter außerschulischer Lernort. Im vergangenen Jahr wurde das Curriculum Mobilität in der Autostadt von der deutschen UNESCO-Kommission mit dem Titel „Offizielle Maßnahme der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.
Volkswagen und die Autostadt in Wolfsburg unterstützen zum fünften Mal die IdeenExpo, die seit 2007 alle zwei Jahre das Messegelände in Hannover zum größten Klassenzimmer der Welt macht. Zur IdeenExpo 2015 werden rund 340.000 Besucher aus ganz Deutschland erwartet. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.ideenexpo.de.
Als Teenager waren sie dicke Freunde und verbrachten sogar den Sommerurlaub miteinander, als Toppiloten in der Formel 1 sind Nico Rosberg und Lewis Hamilton in erster Linie Rivalen auf der Rennstrecke. Entsprechend abgekühlt ist das Verhältnis der beiden Mercedes-Stars, die sich insbesondere zum Ende der Saison 2014 nicht mehr viel zu sagen hatten. „Es ist schwieriger in der Welt. Wir sind beide so ehrgeizig, das macht es nicht einfach“, schildert Rosberg im Gespräch mit ‚RTL‘.
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Dennoch betont der Deutsche, dass die Zustände in der Box der Silberpfeile weit entfernt von dem seien, was sich bei Alain Prost und Ayrton Senna oder Nelson Piquet und Nigel Mansell abspielte. „Wir verstehen uns okay, aber wir sind jetzt nicht mehr beste Freunde wie früher. Es gibt bessere Phasen, da kann man auch mal Lachen miteinander, und dann gibt es schlechtere Phasen, wo es ein bisschen ernster wird“, beschreibt Rosberg das Wechselbad der Gefühle, wenn es um Ex-Kumpel Hamilton geht.
In Karttagen hätten sie sich immer ein Hotelzimmer geteilt, erinnert sich der 29-Jährige an wenig entspannte Arbeitstage für die Zimmermädchen: „Das sah dann manchmal danach gar nicht so gut aus.“ Da Rosberg und Hamilton in Monaco im gleichen Apartmenthaus wohnen und im gleichen Fitnessstudio trainieren, sehen sie sich jetzt wieder öfter. Der Wiesbadener kommt nicht umhin zu erwähnen, dass er sich dort zuerst eingemietet hatte und in diesem Fall der Champion Nachzügler war.
Bald könnte sich Nachbar Hamilton über Kindergeschrei beschweren: „Wir waren jetzt in einem Krankenhaus in Monaco, um schon mal eine Idee zu bekommen, wie das alles abläuft. Drei Monate noch, das ist schon spannend“, blickt Rosberg auf die Geburt seiner ersten Tochter voraus. Der Nachwuchs soll im Gegensatz zum Großvater und Vater sein Geld nicht mit Motorsport verdienen. „Ich werde auf jeden Fall versuchen, das zu vermeiden. Das muss nicht sein. Aber mal sehen, was immer sie dann machen möchte, ist okay“, so Rosberg.
Mit einer kleinen Überraschung endete das erste Freie Training zum Grand Prix von Monaco Formel 1 2015 live im Ticker. Denn nicht Vorjahres- und Barcelona-Sieger Nico Rosberg (Mercedes) setzte sich nach eineinhalb Stunden auf dem engsten und kürzesten Kurs der Weltmeisterschaft an die Spitze, sondern sein Teamkollege Lewis Hamilton. Und dahinter landete keiner der Superstars, sondern Monaco-Rookie Max Verstappen.
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Der Toro-Rosso-Junior lieferte am Ende der Session eine weitere Talentprobe ab, als er Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo um 0,187 Sekunden auf den dritten Platz verdrängte und selbst bis auf 0,149 Sekunden an Hamilton heranfuhr. Verstappen drehte 42 Runden und hatte damit reichlich Gelegenheit, Erfahrung zu sammeln – was in Monaco wichtiger ist als auf jeder anderen Strecke. Von Anfang an einen Rhythmus zu finden, da sind sich alle einig, ist elementar.
Und deshalb erlaubte auch Mercedes Hamilton 49 und Rosberg 47 Runden, während andere ihre Fahrer stärker einschränkten. Hintergrund: Die Mercedes-Motoren sind zuverlässig wie ein Uhrwerk und müssen nicht groß geschont werden, während andere schon potenzielle Grid-Strafen beim vierten Motorwechsel der Saison im Hinterkopf haben. Rosberg war aber um eine Sekunde langsamer als Hamilton und wurde nur Neunter.
Der Deutsche streifte gleich zu Beginn leicht eine Leitplanke, hatte anfangs Probleme, seine Vorderreifen auf Temperatur zu bekommen – worüber auch andere, etwa Kimi Räikkönen (8./Ferrari/+0,929) schimpften. Trotzdem ist die Formel 1 jetzt schon fast so schnell wie am Donnerstag 2014, als Hamilton eine Bestzeit von 1:18.271 Minuten aufgestellt hat. Heute Morgen wurde der Brite in 1:18.750 Minuten gestoppt.
Sebastian Vettel erlebte trotz eines kleinen Ausritts beim Schwimmbad (Passage leicht entschärft und um drei Meter verkürzt) einen positiven Auftakt und wurde im Ferrari mit 0,384 Sekunden Rückstand Vierter, vor Carlos Sainz (Toro Rosso/+0,495), Pastor Maldonado (Lotus/+0,704) und Daniil Kwjat (Red Bull/+0,770). Felipe Massa (+1,016) wurde Zehnter – und erhärtete den Eindruck, dass der Williams eher für lange Geraden als für enge Winkel gebaut ist.
Zwischendurch leuchteten auch Fernando Alonso (11./McLaren/+1,041) und Nico Hülkenberg (15./Force India/+2,034) in den Top 10 auf. Jenson Button musste anfangs ein Weilchen zuschauen, während Systemchecks am McLaren-Honda durchgeführt wurden, schaffte dann aber doch noch 15 Runden und den zwölften Platz. Sauber hingegen begann zurückhaltend: Felipe Nasr fehlten auf dem 16. Platz nicht weniger als 2,107 Sekunden.
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Ingolstadt/Evry, 21.05.2015
• Hochreines Audi e-benzin mit Global Bioenergies entwickelt
• Im nächsten Schritt kompletter Verzicht auf Biomasse geplant
Audi verzeichnet einen weiteren Erfolg bei der Entwicklung nachhaltiger, synthetischer Kraftstoffe: Der Kooperationspartner Global Bioenergies hat die erste Charge Audi e-benzin hergestellt.
Audi e-benzin wird synthetisch und erdölunabhängig hergestellt. Es besteht zu 100 Prozent aus Isooktan und weist somit eine hervorragende Klopffestigkeit von ROZ 100 auf. Audi e-benzin ist schwefel- und benzolfrei und verbrennt daher sehr sauber. Es handelt sich somit um einen hochwertigen Kraftstoff, der es erlaubt, Motoren höher zu verdichten und damit die Effizienz zu steigern. Audi wird den neuen Treibstoff in Labors und Versuchsmotoren testen. Mittelfristig will die Marke zusammen mit Global Bioenergies den Prozess so modifizieren, dass er ohne Biomasse auskommt – dann genügen Wasser, Wasserstoff, CO2 und Sonnenlicht.
Reiner Mangold, Leiter Nachhaltige Produktentwicklung der AUDI AG, betont, dass sich Audi bei der Entwicklung CO2-neutraler, nicht-fossiler Kraftstoffe breit aufgestellt hat: „Global Bioenergies hat bewiesen, dass auch das Herstellungsverfahren für Audi e-benzin funktioniert – das ist ein großer Schritt in unserer Audi e-fuels-Strategie.“ So stellt Audi in industriellem Maßstab bereits synthetisches e-gas in größeren Mengen für seine Kunden her. Weitere Forschungsprojekte mit verschie-
denen Partnern befassen sich mit Audi e-ethanol, Audi e-diesel und Audi e-benzin.
Die Global Bioenergies S.A. betreibt im französischen Pomacle bei Reims eine Pilotanlage zur Herstellung von Isobuten, dem Grundstoff von Audi e-benzin. Es entsteht hier nicht wie üblich aus Erdöl, sondern aus nachwachsenden Rohstoffen. Ein weiterer Projektpartner ist das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CPB) in Leuna (Sachsen-Anhalt). Hier wandeln Forscher das gasförmige Isobuten mithilfe von Wasserstoff in flüssiges Isooktan um. Global Bioenergies errichtet im Fraunhofer-Zentrum eine Demonstrationsanlage, die ab 2016 größere Mengen produzieren soll.
Lewis Hamilton bleibt über die Formel-1-Saison 2015 hinaus und bis einschließlich 2018 bei Mercedes. Das haben der britische Rennfahrer und das Mercedes-Werksteam vor dem Großen Preis von Monaco in Monte Carlo bekanntgegeben. Und für Hamilton soll sich die Vertragsverlängerung in der Formel 1 sehr lohnen. Denn er bekommt mehr Geld und – laut ‚Bild‘ – auch mehr persönliche Freiheiten.
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So soll Hamilton künftig seine Formel-1-Siegerautos und auch seine Pokale behalten dürfen, steht Mercedes im Gegenzug noch mehr für Werbezwecke der Straßenwagen-Abteilung zur Verfügung. Und ganz nebenbei kann sich Hamilton so auch eine neue Wohnung leisten: Wie die ‚New York Post‘ berichtet, will sich der Formel-1-Fahrer für etwa 30 Millionen US-Dollar (rund 27 Millionen Euro) ein neues Penthouse in Manhatten kaufen.
„Es gab theoretisch andere Optionen, aber ich habe nie mit jemand anderem gesprochen. Ich wollte zu 1.000 Prozent bei Mercedes bleiben“, erklärt Hamilton in seiner ‚BBC‘-Kolumne. „Natürlich unter der Voraussetzung, dass wir uns einig werden würden. Und Mercedes signalisierte mir von Anfang an, dass sie mich behalten wollten.“ Eine Garantie für weitere Siege und Titel sei dies aber noch nicht.
„Ich weiß nicht, ob ich auch künftig ein schnelles Auto haben werde. Niemand kann das absehen“, meint Hamilton. „Aber ich weiß, dass ich die besten Leute für das habe, was auch immer die Regeln in der Zukunft erforderlich machen. Ich habe das Gefühl, Mercedes hat eine Formel-1-Mannschaft aufgebaut, die einer Festung gleicht. Und diese Festung hat derzeit nicht einen Schwachpunkt.“