Fernando Alonso: Anerkennung wichtiger als Pokalsammlung

Seit 2006 wartet Formel-1-Star Fernando Alonso auf den Gewinn eines weiteren – seines dritten – Weltmeistertitels. Aktuell befindet sich der Spanier mit seinem Team McLaren in einem tiefen Loch, weil die Antriebe von Honda nicht den Vorschub bringen wie erhofft. Ein WM-Titel scheint für den ehrgeizigen Piloten aus Asturien in weiter Ferne. „Sind zwei Titel nicht genug für einen Alonso? Wenn es die Chance auf einen dritten gibt, dann werde ich da sein“, so Alonso in der ‚FAZ‘.

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„Als ich bekanntgemacht habe, dass ich auf dem Markt bin, kamen acht Teams zu mir und haben gesagt: Du musst für uns fahren! Das ist das schönste Kompliment“, meint der Spanier. Den Zuschlag bekam schließlich McLaren, die eine erneute Ehe mit Honda eingegangen sind. Alonsos Wechsel nach Woking war zunächst eine Überraschung, weil das Verhältnis zu McLaren-Boss Ron Dennis nach der schnellen Trennung am Ende der Saison 2007 äußert zerrüttet schien.

„Er hatte erwartet, dass er 2007 die klare Nummer 1 ist und nicht, dass ihm ein junger Lewis Hamilton auf der Nase herumtanzt. Ich war wirklich enttäuscht, dass das damals nicht geklappt hat. Für mich war das ein unfertiges Geschäft“, meint Dennis, der die Tür für den zweimaligen Champion wieder öffnete. „Es ist wie eine Ehe. Das funktioniert auch nicht immer auf Anhieb. Du musst daran arbeiten, und mit dem Älterwerden entwickelt man ein besseres Verständnis.“

Trotz der sportlich angespannten Lage ist die Zusammenarbeit im Team offenbar erheblich besser als noch vor acht Jahren. „Er ist die ganze Zeit am Lächeln. Das ist ganz anders als früher“, weiß Dennis zu berichten. „Er kann uns vertrauen. Wir tun alles, damit er in seiner Karriere noch einmal Weltmeister wird“, lautet das Versprechen des McLaren-Chefs an seinen prominenten Angestellten. Die Frage ist: Wie lange dauert die Aufholjagd? Bei Mercedes dauerte es fünf Jahre bis zum Titel – dann wäre das Jahr 2020.

„Dann werde ich zu Hause auf meinem Sofa sitzen und irgendwelche Komödien schauen. Die Formel 1 wird dann kein Thema mehr für mich sein“, meint Alonso mit Blick auf die drohende Wartezeit. „Wenn ich auf dem Podium stehe, applaudieren die Leute fünf Minuten – in jedem Land, jeder Kultur, egal, für welches Team ich fahre. Wenn ich einmal zurücktrete, dann werde ich diese Erinnerungen in mir bewahren. 30 oder 40 Trophäen zu Hause zu haben ist gut, aber nur für dein eigenes Ego, ein Stück Metall, das irgendwo rumsteht. Aber die Emotionen sind in dir drin.“

Lotus-Boxencrew nach Barcelona-Schrecksekunde wohlauf

Lotus-Boxencrew nach Barcelona-Schrecksekunde wohlauf

In Runde 42 passierte das Missgeschick. Lotus-Pilot Romain Grosjean kommt an die Box um seinen zweiten Stopp im Grand Prix von Spanien in Barcelona zu absolvieren. Der Franzose schießt jedoch über die weiße Markierung hinaus und trifft den Mechaniker mit dem Wagenheber. Diesen schleudert es nach hinten und er kommt nur mit Mühe wieder auf die Beine.

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Auch bei Pastor Maldonados Boxenstopp wurde ein Mechaniker leicht am Fuß getroffen. Nick Chester, Lotus-Technikchef, gibt Entwarnung: „Ich bin froh sagen zu können, dass alle okay sind. Harry, der den linken Frontflügel einstellt, hat sich seinen Fuß bei Pastors Stopp etwas eingeklemmt.“

„Jason, der den Wagenheber bedient, hat es erwischt als Romain zu weit gefahren ist, was sehr dramatisch ausgesehen hat!“ Der Mechaniker wurde in einer späteren Einblendung auf dem TV-Bildschirm mit einem Beutel Eiswürfel zwischen den Beinen gezeigt, mittlerweile ist er aber wieder wohlauf.

„Craig, der das rechte Vorderrad abmontiert, wurde während Romains Stopp ebenfalls leicht angefahren. Er hat ein paar Prellungen, aber alle sind wieder fit“, so Chester. Er betont abermals, welch tolle Arbeit die Boxenmannschaft leistet und wie ruhig sie sich in solch schwierigen Situationen verhält. Den nächsten Einsatz werden die Lotus-Mechaniker in einer Woche am Donnerstag beim Freien Training zum Grand Prix von Monaco haben.

Strategiegruppe: Tankstopps vor Rückkehr in die Formel 1

Strategiegruppe: Tankstopps vor Rückkehr in die Formel 1

Nach dem gestrigen Meeting der Strategiegruppe in Biggin Hill (London) gibt es nun endlich Informationen von offizieller Seite, was in den mehr als sechs Stunden besprochen und beschlossen wurde. Bereits vorab waren einige Informationen durchgesickert. Nicht bekannt war jedoch die vielleicht einschneidendste mögliche Regeländerung. Denn 2017 könnte es zu einem Comeback der Tankstopps in der Formel 1 kommen.

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Bernie Ecclestones Wunsch nach einem aggressiveren Anstrich für die Formel 1 wird damit Rechnung getragen. Die Autos sollen ab 2017 durch neue aerodynamische Regeln, breitere Reifen und ein geringeres Gewicht um fünf bis sechs Sekunden pro Runde schneller werden und aggressiver aussehen, heißt es in einer von Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt gezeichneten Presseaussendung, die ‚Motorsport-Total.com‘ vorab zugespielt wurde.

Was die Wiedereinführung der Tankstopps angeht, soll allerdings weiterhin eine maximal erlaubte Benzinmenge für die Renndistanz beibehalten werden. Allerdings würde sich eine solche Änderung positiv auf die Rundenzeiten auswirken, weil die Autos für einen längeren Zeitraum mit wenig Benzin im Tank unterwegs wären. Außerdem erhofft man sich durch das Nachtanken spektakulärere Boxenstopps und interessantere Strategien für die Zuschauer.

Ebenfalls auf den Weg gebracht wurden lautere Motoren mit höherer Drehzahl, allerdings unter Beibehaltung des grundsätzlichen Antriebskonzepts mit V6-Turbos und Hybrid-Power. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die Hersteller nicht unnötig hunderte Millionen Euro in die Entwicklung der aktuellen Motoren investiert haben. Durch Stabilität des Motorenreglements sollen zudem neue Hersteller (Audi?) angelockt werden.

Ferner bekennt sich die Strategiegruppe zu einer anvisierten Reduktion der Kosten für die Teams, nennt diesbezüglich aber keine konkreten Ideen. Bereits vorab war ja durchgesickert, dass über die Einführung von Kundenautos zumindest nachgedacht wird. Auch dass die Teams bereits ab 2016 ihre beiden Pirelli-Reifentypen für jedes Rennwochenende im Vorhinein selbst aussuchen dürfen, wurde nun von offizieller Seite bestätigt.

Noch keine konkreten Beschlüsse gibt es zur zukünftigen Gestaltung der Rennwochenenden und des Zeitplans. In der Presseaussendung heißt es aber, dass das derzeitige Grand-Prix-Format komplett überdacht werden soll und zur Diskussion steht. Außerdem soll längerfristig gesehen sichergestellt werden, dass die Starts nur durch die Fahrer aktiviert und nicht mehr durch technische Systeme von außen beeinflusst werden können.

In der Strategiegruppe haben Rechteinhaber, FIA und sechs Teams jeweils sechs Stimmen (insgesamt 18). Allerdings besitzt das Gremium nicht die Macht, Regeländerungen für die Formel 1 autonom zu bestimmen. Die Vorschläge der Strategiegruppe gehen nun weiter an die Formel-1-Kommission, die diese absegnen oder zurückweisen kann. In letzter Instanz entscheidet dann der FIA-Motorsport-Weltrat. Dieser tagt wieder am 10. Juli in Mexiko-Stadt.

McLaren-Teamchef Boullier: Jenson Button wird unterschätzt

McLaren-Teamchef Boullier: Jenson Button wird unterschätzt

McLaren-Honda wollte für die Formel-1-Saison 2015 einen großen Namen und hat ihn sich mit Fernando Alonso auch sichern können. Mit Jenson Button hat das Team aber auch an einem Weltmeister festgehalten, der laut Teamchef Eric Boullier gerade im Vergleich zu den anderen Top-Piloten oft unterschätzt wird. Für den Franzosen ist klar: „Beide sind talentiert genug, um sich gegenseitig auszustechen und anzustacheln.“

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Ein monatelanges Rätselraten ging im vergangenen Jahr der Verkündung der Fahrerpaarung für das Honda-Comeback bei McLaren voraus. Der japanische Motorhersteller wollte Alonso, weswegen die 2014er-Stammpiloten Button und Kevin Magnussen um ihre Jobs zittern mussten. Vor allem für den Weltmeister von 2009 wurde die lange Zeit der Ungewissheit vor dem Hintergrund seiner Erfahrung und erbrachten Leistungen zur Farce.

Seitdem ihm schließlich doch das Vertrauen geschenkt wurde, wird mit Spannung beobachtet, wie er sich gegen Alonso schlägt und ob er nicht zur Nummer zwei im Team verkommt.

Button konnte auch mit Hamilton mithalten

„Fernando wird oft als einer der besten Fahrer bezeichnet, und das stimmt auch“, räumt Boullier gegenüber der ‚BBC‘ ein. „Aber dadurch wird Jenson ein wenig unterschätzt. Als er Teamkollege von Lewis Hamilton war , hat er oft die gleiche Pace gehabt, gegen ihn gewinnen können und war manchmal sogar im Qualifying schneller.“

Button fährt in diesem Jahr bereits seine 16. Formel-1-Saison. Zu den Topfahrern gehört er seit seiner Titel-Saison 2009 und dem darauffolgenden Wechsel zu McLaren. Alonso, der ebenfalls schon seit 2001 in der Königsklasse verweilt, hat bereits zwei Weltmeisterschaften und mehrere Titelkämpfe vorzuweisen. Für Boullier bilden beide die perfekte Paarung für die ambitionierten Ziele des Teams.

„Jenson ist ein großartiger Fahrer und es herrscht eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen ihnen“, so der Teamchef. „Ich habe zu Beginn sehr darauf geachtet, dass es zu keinem Konflikt kommt, aber sie respektieren sich. Sie arbeiten für das Team und das Team arbeitet für sie. Es ist alles gut.“

Nach fünf Rennen der aktuellen Saison, von denen Alonso in nur vier antreten konnte, hat sich bisher noch kein Leistungsunterschied zwischen den Teamkollegen in dem von Kinderkrankheiten geplagten MP4-30 ausmachen können. Im Qualifyingduell steht es 2:2 und in dem einzigen Grand Prix, in dem beide Autos ins Ziel kamen, überquerte Alonso wegen eines Rennunfalls von Button vor seinem Teamkollegen ins Ziel. Beide bleiben bisher ohne Punkte.

Strategiegruppe diskutiert Kundenautos in der Formel 1

Strategiegruppe diskutiert Kundenautos in der Formel 1

Obwohl es nach wie vor keine offiziell gesicherten Informationen zum gestrigen Meeting der Formel-1-Strategiegruppe gibt, sickern über verschiedene Kanäle nach und nach Bruchstücke durch. Demnach wurden viele der im Vorfeld diskutierten Ideen relativ schnell verworfen, dafür aber ein altes Konzept wieder ausgegraben.

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Konkret geht es um den Einsatz von Kundenautos, der es finanzschwachen Privatteams erlauben soll, nicht nur die Antriebseinheit bei einem Hersteller einzukaufen, sondern auch das komplette Chassis. Laut Informationen des ‚Telegraph‘ soll als Verhandlungsbasis eine Summe von umgerechnet 20 Millionen Euro pro Saison genannt worden sein. Die Kundenteams müssten dann effektiv nur noch das Einsetzen der Autos selbst organisieren.

Stand heute dürfen nur bestimmte Komponenten extern zugekauft werden, weil ein Team ansonsten nicht als Konstrukteur gilt und gegen die Bestimmungen bestehender Verträge verstoßen würde. Aber ein Wechsel zu Kundenautos ist nicht nur den traditionsbewussteren Fans ein Dorn im Auge, sondern ironischerweise auch den meisten Teams, die als Chassiskunden in Frage kommen würden. Force India zum Beispiel soll sich gestern gegen die Idee gestellt haben.

Es bleibt bei vier Motoren pro Saison

Ohne große Diskussion gescheitert sind das ursprünglich von Red Bull vorgeschlagene Windkanal-Verbot oder die Genehmigung eines fünften Motors für die Saison 2015. Das bedeutet, dass einige Teams schon bald die ersten Grid-Strafen kassieren werden, etwa Red Bull oder McLaren. Und auch die zuletzt immer intensiver geführte Diskussion über ein Zerreißen bestehender Verträge und eine Umverteilung der Formel-1-Einnahmen wurde abgewürgt.

Dem vorangegangen war die Veröffentlichung der Einnahmenverteilung für das Jahr 2014. So kassiert Ferrari dank Bonuszahlungen 164 Millionen US-Dollar, Weltmeister Mercedes aber nur 126. Und Williams bekommt trotz einer Bonuszahlung nur 83 Millionen Dollar, also die Hälfte des Ferrari-Geldes – obwohl Valtteri Bottas und Felipe Massa um fast 50 Prozent mehr Punkte gesammelt haben als Fernando Alonso und Kimi Räikkönen für die Scuderia.

Beim Treffen in Biggin Hill (London) anwesend waren Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone (sechs Stimmen), FIA-Präsident Jean Todt (sechs Stimmen) Vertreter von Ferrari, McLaren, Mercedes, Red Bull, Williams und Force India (sechs Stimmen) und CVC-Manager Donald Mackenzie. Das Gremium ist nicht entscheidungsbefugt, kann aber Vorschläge abweisen oder an die Formel-1-Kommission weiterleiten. In letzter Instanz entscheidet der FIA-Motorsport-Weltrat.

Drittes Auto bei weiteren Teampleiten

Ecclestone soll während des Meetings erneut zur Sprache gebracht haben, dass die sogenannten CCB-Teams Ferrari, McLaren und Red Bull ein drittes Auto einsetzen müssten, falls die gefährdeten kleinen Teams wirklich pleitegehen sollten. Ecclestones zuletzt geäußerte Idee, neben den V6-Hybrid-Turbos eine (billigere) zweite Antriebsvariante zuzulassen, zum Beispiel einen Standard-V8-Saugmotor von Cosworth, wird in der Formel 1 nicht umgesetzt.

„Wenn die Drahtzieher keine Lösungen haben, sollte man sie auswechseln.“

auto motor und sport

Dafür gab es Fortschritt bei einem kleinen Detail am Rande: Gut möglich, dass die Teams ab 2016 selbst wählen dürfen, welche Pirelli-Reifentypen sie zu einem Rennwochenende mitbringen wollen. Damit verbunden wäre aber eine ausreichende Vorlaufzeit, damit Pirelli genug Reifen produzieren kann, und Einschränkungen aus Sicherheitsgründen. Beispielsweise könnte die Auswahl Supersoft für den Hochgeschwindigkeits-Grand-Prix in Monza verboten werden.

Von den internationalen Medien wurden die Ergebnisse des Strategiegruppen-Meetings überwiegend negativ aufgenommen. So schreibt etwa der ‚Telegraph‘, die Gespräche über die Formel-1-Zukunft seien „eine Farce“ gewesen, während ‚auto motor und sport‘ das Treffen als „reine Zeitverschwendung“ beschreibt. Auf eines hat man sich in mehr als sechs Stunden aber sehr wohl geeinigt: den Termin für das nächste Meeting…

Grosjean und Palmer: Konflikt um Freitagseinsätze für Lotus

Grosjean und Palmer: Konflikt um Freitagseinsätze für Lotus

In Barcelona durfte GP2-Champion Jolyon Palmer für Lotus bereits zum dritten Mal in diesem Jahr das erste Freie Training bestreiten. Zum dritten Mal in Folge musste dafür Stammpilot Romain Grosjean sein Cockpit räumen. Wegen der eingeschränkten Streckenzeit fürchtet der Franzose daher um seine Chancen an den Rennwochenenden. Palmer wirft sich aber keinen Einfluss auf die Performance seines Kollegen vor.

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„Ich weiß nicht, was das für Auswirkungen sein sollen“, so Palmer zu dem Vorwurf, seine Freitagmorgen-Einsätze würden Grosjean beeinflussen. „Bei den Rennen, bei denen ich am Freien Training teilgenommen habe, wurde er Siebter in China, Siebter in Bahrain und Achter in Spanien. Vielleicht wäre der siebte Platz in Spanien möglich gewesen, aber mehr auch nicht.“

Der 24-Jährige Brite hatte nach seinen Titelgewinn in der GP2 und fehlenden, beziehungsweise wenig attraktiven Angeboten auf ein Stammcockpit in der Königsklasse die Testfahrerrolle bei Lotus vor allem deswegen angenommen, weil ihm der Deal mehrere Trainingseinsätze versprach.

Gegenseitiges Verständnis

Grosjean bleibt ohne die 90 Minuten am Freitagmorgen weniger Zeit, seinen Boliden optimal auf die Grands Prix einzustellen, während sich Lotus‘ zweiter Stammfahrer, Pastor Maldonado, mit Unterstützung seiner Sponsoren vorsorglich festschreiben lassen hat, sein Cockpit nicht teilen zu müssen.

„Es ist nicht hilfreich“, meint der Leidtragende, der in dieser Saison mit noch mehr Trainingsausfällen rechnen muss, gegenüber ‚Sky Sports‘. „Es gibt Tests, die man im ersten freien Training gerne mit dem zweiten Freien Training vergleichen möchte, um die besten Entscheidungen für Qualifying und Rennen zu treffen.“

Doch der 29-Jährige, der 2011 selbst GP2-Champion wurde, hegt dabei keinerlei persönlich Groll gegen seinen „Cockpit-Dieb“, denn Grosjean weiß: „Es ist schwierig, in die Formel 1 zu kommen und für Jolyon ist es eine gute Gelegenheit. Jetzt, wo er sich mehr und mehr an das Auto gewöhnt, kann er auch immer detaillierteres Feedback geben um mir ein wenig helfen, das beste Setup für das zweite Training zu finden.“

Und auch Palmer zeigt ist sich der misslichen Lage bewusst: „Natürlich ist er nicht glücklich darüber, weil es nie so toll ist, wenn man nicht fahren kann. Ich kenne das, ich fahre selbst nicht viel. Ich denke aber, unterm Strich hat er Verständnis.“