Thüringens Ministerpräsident Ramelow besucht Opel-Werk Eisenach

Thüringens Ministerpräsident Ramelow besucht Opel-Werk Eisenach

Informationsgespräche und Besichtigung der flexiblen Fertigung von ADAM und Corsa

07.10.2015


Rüsselsheim/Eisenach.  Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat heute das Opel-Werk in Eisenach besichtigt, in dem die Kleinwagen ADAM und Corsa vom Band laufen. Begrüßt wurde er von Opel Vice President für Regierungsbeziehungen Joachim Koschnicke, Werksleiter Pieter Ruts und dem Betriebsratsvorsitzenden Bernd Lösche. Joachim Koschnicke: „Wir freuen uns sehr, dass wir den Ministerpräsidenten unmittelbar nach den Feiern zu 25 Jahren Deutsche Einheit begrüßen dürfen. Die Grundsteinlegung für unser hochflexibles Werk unmittelbar nach dem Mauerfall war ein klares Bekenntnis für den Standort Deutschland und ein wichtiges wirtschaftliches Signal für die Menschen in Thüringen.“

„Opel Eisenach ist eine Thüringer Erfolgsgeschichte. Das Unternehmen hat sich in den letzten 25 Jahren zum größten Arbeitgeber für die Region, als Zugpferd für weitere Ansiedlungen und als Vorbild für andere Fertigungsstandorte des gesamten Konzerns entwickelt. Es kann stolz auf seine Beschäftigten und das Erreichte sein. Es war ein beeindruckender Arbeitsbesuch. Man spürt den Teamgeist und den Sinn für Qualität hier im Thüringer Werk“, bedankte sich der Ministerpräsident. Dank gab es auch für die Initiativen des Eisenacher Werks in Sachen Flüchtlingshilfe, denn Werksleitung und Betriebsrat engagieren sich ganz konkret am Standort. Dazu gehört das Sammeln von Spenden ebenso wie die Bereitstellung eines Opel Vivaro für Transporte in und um Eisenach. „Darüber hinaus wollen wir individuelles soziales Engagement fördern“, erklärte Werksleiter Pieter Ruts. Betriebsratsvorsitzender Bernd Lösche fügte hinzu: „Wir sehen es als unsere moralische Pflicht, den Flüchtlingen in ihrer Not zu helfen.“

Der Standort Eisenach hat eine lange automobile Geschichte. Bereits im Jahr 1898 wurde in der Fahrzeugfabrik Eisenach der erste Wartburg-Motorwagen produziert. Diese Tradition setzte Opel fort. Bereits am 5. Oktober 1990 lief der erste Vectra in Kooperation mit dem VEB Automobilwerk Eisenach vom Montageband. Im Jahr 1992 eröffnete das Unternehmen das heutige, völlig neue Opel-Werk Eisenach. Heute stehen der ADAM und der Corsa im Mittelpunkt, im vergangenen Jahr wurde das dreimillionste Opel-Fahrzeug aus Eisenach gefeiert.

Wirtschaftswunder: Der neue Opel Astra überzeugt mit den niedrigsten Betriebskosten seiner Klasse

Wirtschaftswunder: Der neue Opel Astra überzeugt mit den niedrigsten Betriebskosten seiner Klasse

07.10.2015


  • Verbrauchs-Champion: Der 1.6 CDTI begnügt sich mit 3,4 Litern Diesel auf 100 km
  • Dauerläufer: Serviceintervalle von 30.000 Kilometern sind die längsten im Segment
  • Wertmeister: Bis zu 10,9 Prozent höhere Restwerte als beim Vorgänger
  • Preisbrecher: Gegenüber vergleichbaren Premiummodellen bis zu 5.000 Euro günstiger

Rüsselsheim.  Der neue Opel Astra setzt Maßstäbe in puncto Effizienz, beim Design, bei der Konnektivität, mit Oberklasse-Technologien – und auch bei den Gesamtbetriebskosten (TCO = Total Cost of Ownership). Um diese markentypische Stärke voll zur Geltung zu bringen, orientierten sich die Opel-Ingenieure während des Entwicklungsprozesses stets an folgenden Prioritäten: minimaler Kraftstoffverbrauch, reduzierte Unterhalts-, Wartungs- und Reparaturkosten sowie maximale Wertstabilität dank hoher Produktqualität. So nimmt der neue Astra im TCO-Vergleich den Spitzenplatz im direkten Wettbewerberumfeld ein.

Ein weiteres Argument für den neuen Astra: Gegenüber vergleichbar ausgestatteten Kompaktmodellen der Premiumhersteller machen Astra-Käufer bis zu 5.000 Euro gut. Selbst mit Vollausstattung inklusive intelligentem Matrix-Lichtsystem IntelliLux LED®, der nächsten Generation des IntelliLink-Infotainment-Systems, dem persönlichen Online- und Service-Assistenten Opel OnStar, ergonomischen Sitzen mit Massagefunktion und allen Fahrerassistenzsystemen ist der Opel-Newcomer noch rund 1.500 Euro günstiger als so manche ziemlich nackte Basisversion der Wettbewerber – das ist Sparen à la Astra.

„Der neue Astra entstand auf dem sprichwörtlichen weißen Blatt Papier und das sieht man in jedem Detail. Qualität, Design und Wirtschaftlichkeit sind auf Top-Niveau, modernste Motoren und die hochwertige Verarbeitung sind weitere Argumente für unseren Bestseller. Mit diesen Attributen setzt der neue Astra Maßstäbe in seiner Klasse und dürfte in der Gunst jedes Kunden und ganz besonders der Flottenmanager nochmals deutlich zulegen“, sagt Opel Deutschland-Chef Jürgen Keller.

Kostenmanagement à la Astra: Clever und praxisorientiert

Kostenbewusster und wirtschaftlicher als der neue Astra ist in der Kompaktklasse keiner. Beispiel Sparsamkeit: Durch die Kombination modernen Leichtbaus – bis zu 200 Kilogramm weniger Leergewicht als der Vorgänger – mit Top-Aerodynamik (cw 0,285) und Euro-6-konformen Motoren der jüngsten Vollaluminium-Generation liefert der neue Astra eindrucksvolle Bestwerte. So bringt es der 1.6 CDTI mit 81 kW/110 PS im Fünftürer auf durchschnittlich 3,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer (90 Gramm CO2 pro Kilometer). Und sein Bruder, der 1.0 ECOTEC-Turbobenziner kommt in Verbindung mit der Easytronic 3.0 sogar auf einen der besten Werte im gesamten Segment – 96 Gramm CO2 emittiert er pro gefahrenen Kilometer.

Auch und gerade bei den Unterhaltskosten punktet der neue Astra. Serviceintervalle von 30.000 Kilometern sind die längsten in diesem Fahrzeugsegment und kommen auch besonders Dienstwagen- wie Vielfahrern entgegen. Vorteilhafte Versicherungseinstufungen – der neue Astra liegt hier auf dem sehr günstigen Niveau des Vorgängers – schonen das Budget ebenfalls. Und was einen der größten Ausgabenposten im Privat- und im Fuhrparkbetrieb angeht, drückt Opel mit der Devise „eine Nummer kleiner“ ebenso clever wie konsequent auf die Kostenbremse: 15-Zoll-Räder mit Reifen der Dimension 195/65 R15 beziehungsweise 16-Zoll-Räder mit Reifen der Dimension 205/55 R16 sind der neue Standard. Das spart bei der Ersatzbeschaffung im Vergleich zum Vorgänger bis zu 47 Euro – pro Rad.

Frühzeitig hatten die Astra-Entwickler auch das Thema Wartung und Service im Blick. Deshalb hält Opel bereits vom Produktionsstart der neuen Kompaktklasse-Generation an alle wesentlichen Ersatzteile als wieder aufbereitete Komponenten vor, wie zum Beispiel Zylinderköpfe, Getriebe, Lichtmaschinen, Bremssättel, Einspritzpumpen oder Dieselpartikelfilter. Die Teile erfüllen die Neuware-Standards von Opel hinsichtlich Qualität, Technik und Design, reduzieren jedoch die Werkstattrechnung um 30 bis 40 Prozent.

Ein Fest für Profis: Top-Restwertebilanz

War der Astra bisher schon eines der bevorzugten Fuhrpark-Modelle, dürfte die Neuauflage in der Gunst der Flottenmanager nochmals deutlich zulegen. Dank modernster Fertigungsmethoden und hochwertiger Materialien erreicht der designierte Bestseller ein hervorragendes Qualitätsniveau. Und das zahlt auf das TCO-relevante Werterhalt-Konto ein. So liegt der prognostizierte Restwert im Durchschnitt um mehr als fünf Prozent höher als bei der Vorgängergeneration. Beim 81 kW/110 PS starken Astra 1.6 CDTI Business sind dies nach drei Jahren und 90.000 Kilometern sogar 10,9 Prozent – der Halter spart so bis zu 3.188 Euro.

Eine ähnlich gute Figur macht der neue Astra als 92 kW/125 PS starker 1.4 ECOTEC Direct Injection Turbo: Bei einer Haltedauer von fünf Jahren und einer Laufleistung von 100.000 Kilometern liegt der prognostizierte Restwert um 7,1 Prozent höher als beim vergleichbar motorisierten Vorgänger. Die Ersparnis beläuft sich auf bis zu 2.984 Euro. Vorbildlich ist der Astra 1.4 ECOTEC Business auch beim Spritkonsum: Der Benzin-Direkteinspritzer kommt auf einen kombinierten Verbrauch von lediglich 4,9 Liter auf 100 Kilometer, die Emissionen liegen bei 114 Gramm CO2 pro Kilometer.

Opel stellt Technologie für mehr Sicherheit im Stadtverkehr vor

Opel stellt Technologie für mehr Sicherheit im Stadtverkehr vor

07.10.2015


  • Insignia-Prototyp vermeidet Kollisionen durch automatisches Bremsen und Lenken
  • Intelligente Kreuzungen für reibungslosen, kraftstoffsparenden Verkehrsfluss
  • Forschungsprojekt UR:BAN für intelligente Assistenz- und Verkehrsregelsysteme

Rüsselsheim.  Die meisten Fahrerassistenzsysteme sind heutzutage darauf ausgelegt, Verkehrssituationen außerhalb von Städten zu erfassen. Dabei stellt das Fahren in Innenstädten eine deutlich größere Herausforderung dar, denn hier müssen Autofahrer gleichzeitig permanent auf zahllose Autos, Lkw, Busse, Radfahrer und Fußgänger achten. Deshalb hat Opel sich das Ziel gesetzt, die Sicherheit in dieser hochkomplexen mobilen Umgebung zu erhöhen und entwickelt verschiedene Assistenzsysteme, die den Fahrer warnen oder kurzzeitig die Kontrolle übernehmen können.

Im Rahmen des Forschungsprojekts UR:BAN (Urbaner Raum: Benutzergerechte Assistenzsysteme und Netzmanagement) arbeitet der Rüsselsheimer Hersteller an innovativen Fahrerassistenzsystemen. Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts ist es, Autofahrern speziell für den innerstädtischen Verkehr maßgeschneiderte Systeme anbieten zu können, die sie vorausschauend unterstützen. Am Projekt beteiligt sind 31 Partner: Automobilindustrie, Zulieferer, Elektronik- und Software-Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden entwickeln gemeinsam intelligente Assistenz- und Verkehrsmanagementsysteme.

Clevere Elektronik: Mehr Sicherheit im Stadtverkehr schaffen

Nahezu jeder kennt die typischen Situationen im Straßenverkehr: Ein Fahrzeug schert plötzlich aus einer Parklücke aus, Kinder laufen, verborgen von parkenden Autos, auf die Straße – nicht selten reagieren Autofahrer zu spät auf diese unerwarteten Gefahren. Opel hat einen Insignia als Demonstrationsfahrzeug mit modernster Elektronik ausgerüstet, um diesen Gefahren zu begegnen. Der Insignia kann den Fahrer jedoch nicht nur warnen, er vermeidet auch Kollisionen mit anderen Autos und Fußgängern, indem er ein automatisches Ausweichmanöver durch aktiven Brems- und Lenkeingriff einleitet. Dazu wurde das Fahrzeug mit modernsten Kameras und Radar sowie modifizierten Brems- und Lenksystemen ausgestattet, die bei Bedarf die Kontrolle übernehmen können.

Ein zweites Demonstrationsfahrzeug von Opel veranschaulicht, wie stark moderne Assistenzsysteme allein durch die Analyse des Fahrer-Verhaltens weiterentwickelt werden können. Basierend auf Fahrzeugdaten, einer Frontkamera sowie einer Kamera, die den Kopfbewegungen des Fahrers folgt, analysiert ein speziell entwickelter Algorithmus die Bewegungen des Fahrers und kann so bereits im Vorfeld erkennen, ob er zum Beispiel die Spur wechseln möchte oder nicht. Mit diesen Erkenntnissen lassen sich Assistenzsysteme wie der Toter-Winkel-Warner wesentlich optimieren, weil unnötige, den Fahrer ablenkende Warnungen überflüssig werden. Gleichzeitig helfen diese Verbesserungen dabei, die Akzeptanz zukünftiger aktiver Sicherheitssysteme zu erhöhen.

WLAN-Übertragung: Verkehrsempfehlungen kommen von Autos und Infrastruktur

Neben der Vermeidung von Unfällen arbeitet Opel auch an der Verbesserung der innerstädtischen Verkehrsbedingungen, wovon Autofahrer, Stadtbewohner und Umwelt gleichermaßen profitieren. Hierzu zeigt Opel einen Insignia Sports Tourer als Versuchsträger, der Informationen der Verkehrsmanagement-Infrastruktur und anderen Fahrzeugen via WLAN erhält und daraus zum Beispiel Empfehlungen für das Verhalten an Kreuzungen ableitet. So kann sich der Fahrer langsam, sicher und ohne unnötig Sprit zu verbrauchen der Kreuzung nähern – im Idealfall muss er nicht einmal anhalten. Die Informationen werden über das MMI (Mensch-Maschine-Interface) der neuen Generation auf dem Monitor im Instrumententräger sowie zusätzlich in der Mittelkonsole angezeigt.

Opel blickt bei der Verbesserung der innerstädtischen Verkehrsflüsse bereits auf eine jahrelange Erfahrung in der Car-to-X-Kommunikation und zahlreiche Versuche mit automatisiertem Fahren zurück. Trotz der immensen Fortschritte bei Assistenzsystemen und autonomen Fahrzeugfunktionen sollen das Fahrerlebnis und der Fahrspaß wichtige Prämissen bleiben. Hinter dem Steuer zu sitzen macht dann Spaß, wenn es weder langweilig noch strapazierend ist – und genau das ist der Anspruch, den Opel bei der Entwicklung seiner Assistenzsysteme verfolgt.

Scania gewinnt den Deutschen Telematik Preis 2016

PRESSEMITTEILUNG

Mittwoch, 7. Oktober 2015 14:45

Das Scania Fleet Management siegt beim Deutschen Telematik Preis 2016, verliehen vom ETM Verlag, und konnte sich in der Kategorie „OEM-Telematik für Lkw“ gegen den Wettbewerb durchsetzen. Das Scania Fleet Management ist ein fahrzeugintegriertes System, welches seit Juli 2011 in jedem Scania Lkw serienmäßig verbaut ist. Durch verbesserte Fahrerleistungen lässt sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 10 Prozent reduzieren.

Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten PDF-Datei.

Scania zählt zu den weltweit führenden Herstellern von schweren Lastwagen und Bussen sowie von Industrie- und Schiffsmotoren. Der Anteil an Finanzierungs- und Dienstleistungsangeboten, die dem Kunden kosteneffiziente Transportlösungen und maximale Fahrzeugverfügbarkeit garantieren, steigt stetig. Mit etwa 42.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Unternehmen weltweit in mehr als 100 Ländern aufgestellt. Forschung und Entwicklung befinden sich in Schweden, während die Produktion in Europa und Südamerika konzentriert ist. Dabei sind einzelne Komponenten und komplette Fahrzeuge global austauschbar. 2014 betrug der Umsatz 92 Milliarden SEK (9,7 Milliarden Euro), das Ergebnis nach Steuern lag bei 6 Milliarden SEK (631 Millionen Euro). Scania Deutschland verzeichnete im vergangenen Jahr 6.376 neu zugelassene Scania Lkw und damit einen Marktanteil von 11,4 Prozent. Der Umsatz der Scania Deutschland GmbH betrug im vergangenen Jahr 700 Millionen Euro.

Frank Witter zum Finanzvorstand des Volkswagen Konzerns berufen

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Wolfsburg, 07.10.2015

Frank Witter (56) wird mit sofortiger Wirkung zum Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, Geschäftsbereich Finanzen und Controlling, berufen. Das hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch in Wolfsburg beschlossen. Bisher war Witter Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services AG. In seiner neuen Funktion folgt Witter auf Hans Dieter Pötsch (64), der seit 2003 Finanzvorstand des Volkswagen Konzerns war und heute nach seiner registergerichtlichen Bestellung zum Aufsichtsratsmitglied vom Aufsichtsrat zum Vorsitzenden des Kontrollgremiums gewählt wurde.

Witter wurde am 29. Mai 1959 geboren. Er ist Wirtschaftswissenschaftler und gehört dem Volkswagen Konzern seit 1992 an. Nach seiner Ausbildung zum Sparkassenkaufmann absolvierte er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hannover. 1992 begann er bei der Volkswagen AG, wo er bis 1998 die Abteilung Kapitalmarktgeschäfte in der Konzern Treasury leitete. Anschließend war Witter als Treasurer bei der Volkswagen of America Inc., Volkswagen Canada Inc., VW Credit Inc. und deren Tochtergesellschaften in Auburn Hills, Michigan, U.S.A. tätig.

Von 2001 bis 2002 arbeitete Witter als Corporate Treasurer bei der SAirGroup in Zürich in der Schweiz. 2002 wurde er Chief Financial Officer (CFO) der Volkswagen of America Inc., Volkswagen Canada Inc., VW Credit Inc. und deren Tochtergesellschaften. Ab Anfang 2005 hatte er die Funktion des Chief Executive Officer (CEO) und Chief Financial Officer (CFO) für die Volkswagen of America Inc. und die Volkswagen Canada Inc. inne. Von Juli 2006 bis September 2007 verantwortete er als Generalbevollmächtigter in der Konzernleitung die Region Nordamerika.

Von Oktober 2007 bis Mitte September 2008 war Frank Witter President und Chief Financial Officer (CFO) der VW Credit Inc. und Regionalverantwortlicher für die amerikanischen Märkte der Volkswagen Financial Services AG. Ab September 2008 war Frank Witter Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services AG.

Weltweit erste Unterwasser-Kompressoreinheit zur Gasförderung geht in Betrieb

Der norwegische Öl- und Gas-Konzern Statoil verkündete am 17. September die Inbetriebnahme der weltweit ersten Verdichterstation zur Unterwasser-Gasförderung, installiert am Grund der Norwegischen See. Die Weltneuheit ist ausgestattet mit zwei HOFIM™-Motor-Kompressor-Einheiten, die MAN Diesel & Turbo an Aker Solutions als Generalunternehmer des Großprojekts geliefert hat.

Åsgard‘s Unterwasser-Kompressorstation am Meeresboden installiert – © Aker Solutions

“Der erstmalige Einsatz dieser Technologie bedeutet einen Quantensprung für die gesamte Öl- und Gasindustrie, die das Subsea-Projekt in Norwegen höchst aufmerksam verfolgt“, verdeutlicht Dr. Uwe Lauber, CEO von MAN Diesel & Turbo. „Wir sind stolz, Teil dieses historischen Projekts zu sein, das eine ganze Industrie nachhaltig verändern wird.“

Verglichen mit der konventionellen Offshore-Förderung von Erdöl und Gas, etwa mit Hilfe von Plattformen oder FPSO’s (Floating Production, Storage and Offloading), bedeutet der Einsatz der neuen Unterwasser-Technologie nicht nur geringere Investitionskosten, sondern vor allem eine signifikante Erhöhung von Förderraten bei gleichzeitig geringerem Energiebedarf und sinkenden CO2-Emissionen.

Während der natürliche Druck in den Lagerstätten kontinuierlich nachlässt, helfen die Motor-Kompressor-Einheiten von MAN, den Druck über den gesamten Produktionszyklus des Åsgard-Feldes zu erhalten. Insgesamt können rund 306 Millionen Barrel Öl-Einheiten zusätzlich gefördert werden.

„Nach einem umfangreichen Entwicklungs-, Qualifizierungs- und Testprogramm sind wir begeistert, den Einsatz unserer Technologie im Betrieb zu erleben“, so Patrik Meli, Leiter Engineering bei MAN Diesel & Turbo in Zürich und Projektdirektor des Unternehmens für Åsgard. „Unsere hermetisch gekapselten, emissionsfreien HOFIM™-Kompressoren erfüllen die hohen Anforderungen an den wartungsfreien, ferngesteuerten Betrieb am Meeresboden.“

Mit Statoil als Endkunden des Projekts hat MAN Diesel & Turbo ein gemeinsames Subsea-Qualifizierungsprogramm absolviert. Ziel war vor allem ein robustes Design der Hightech-Maschinen, um bei den extremen Bedingungen am Meeresboden, 300 Meter unter dem Wasserspiegel, zu bestehen. Der speziell adaptierte Subsea-HOFIM™ beinhaltet dabei ein maßgeschneidertes Motor-Design, ein Gehäuse ausgelegt für einen Druck von 220 bar, ein siebenachsiges System zur aktiven magnetischen Lagerung des Rotors sowie eine spezialisierte Entnahme für die Gaskühlung.

Im Jahr 2010 vergab Aker Solutions als Generalunternehmen den Auftrag für die Kompressoren an MAN Diesel & Turbo in Zürich. Die Bestellung umfasst vier hermetisch gekapselte HOFIM™-Einheiten (Typ RB 45) mit dem von MAN entwickelten Elektromotor der Größe M43. Weiterhin umfasst der Auftrag eine langjährige Wartungs- und Servicevereinbarung über den gesamten Lebenszyklus der Maschinen. Während die erste Kompressoreinheit in Betrieb gegangen ist, wird der zweite Maschinenstrang derzeit dafür vorbereitet.