19 Rennen sind im Formel-1-Kalender der Saison 2015 verankert. Erst Ende April gab es in der Szene viel Gesprächsstoff über einen Kalendervorschlag für 2016, worin 21 Rennen veranschlagt waren. Die Rückkehr nach Deutschland und das Debüt in Aserbaidschan sind darin eingerechnet.

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Was die immer größer werdende Anzahl an Saisonrennen für die Teams und deren Mannschaften bedeutet, erklärt McLaren-Renndirektor Eric Boullier im Rahmen des Grand Prix von Spanien in Barcelona: „Wenn wir über 20 Rennen kommen, dann wissen wir alle, dass wir Probleme mit der Mannschaft bekommen werden.“ Derzeit sind im Sportlichen Reglement 20 Rennen als Obergrenze angeführt, dies könnte aber mit einem Beschluss fallen.

Boullier erklärt, dass man bei dem britischen Traditionsteam schon jetzt immer wieder Leute innerhalb des Teams auswechselt. Wenn man mehr als 22 Rennen fahren würde, dann müsse man über eine zweite Crew nachdenken, so der Franzose.

„Dieses Jahr haben wir bereits 19 Rennen, ich glaube die Jungs sind rund 220 Tage weg von zu Hause. Das ist das einzige Problem das wir haben, die Familien“, so Boullier.

Katar und auch die US-Spielerstadt Las Vegas sind immer wieder im Gespräch um neue Formel-1-Austragungsorte. Auch Südkorea und Indien möchten wieder zurück in den Formel-1-Kalender. In Europa gibt es hingegen einen negativen Trend. Der Grand Prix von Italien in Monza steht immer wieder auf der Kippe.