Die neue Generation des britischen Originals dominiert erneut die Importwertung in der Kleinwagen-Klasse – Leserwahl der Fachzeitschrift „auto, motor und sport“ fand zum 40. Mal statt, seit 15 Jahren gehört MINI bei jeder Kür zu den Titelträgern.
Der Opel GT Concept: So sieht der Sportwagen der Zukunft aus
27.01.2016
- Erster Auftritt: Weltpremiere auf dem 86. Genfer Automobilsalon
- Emotionales Konzept: Atemberaubend und zugleich puristisch gestaltet
- Erfolgreiche Vorfahren: In bester Tradition von Opel GT und Monza Concept
- Echter Sportwagen: Frontmittelmotor, sequenzielle Schaltung, Heckantrieb
Rüsselsheim. Der Opel GT Concept feiert seine Weltpremiere auf dem 86. Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März 2016). Der zukunftsweisende Sportwagen ist Ausdruck der kontinuierlichen Innovationskraft von Opel – atemberaubend in Form, reduziert auf das Wesentliche, Präzision pur. Der austrainierte Sportler mit Frontmittelmotor und Heckantrieb stammt in direkter Linie vom Opel GT und dem Monza Concept ab und hebt die skulpturale Design-Philosophie von Opel auf die nächste Stufe. Die Sportwagen-Studie ist avantgardistisch und puristisch zugleich, verzichtet auf alles, was die reine Form stört. So finden sich am GT Concept weder Türgriffe noch Außenspiegel.
„Mit dem Opel GT Concept machen wir nun den nächsten Schritt hin zu noch mehr Emotionen und Fahrvergnügen. Der GT Concept zeigt, wofür Opel inzwischen steht. Wir sind selbstbewusst, innovativ und wollen mit jedem neuen Auto mehr Kunden für die Marke begeistern“, freut sich Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann auf die Weltpremiere in Genf.
In bester Tradition: Studie setzt Philosophie des Opel Experimental GT fort
Der Opel GT Concept tritt auf dem Genfer Automobilsalon auch in die Fußstapfen des berühmten Opel Experimental GT. 1965, nur ein Jahr nach Gründung des ersten Design-Centers eines europäischen Herstellers in Rüsselsheim, präsentierte Opel auf der IAA in Frankfurt die Studie eines rassigen Coupés mit der zuverlässigen Technik des Kadett B. Und dieses allererste Konzeptfahrzeug made in Germany hatte es auch gleich technologisch in sich: Schon damals brillierte der GT mit Innovationen wie den versenkbaren Scheinwerfern und zeigte eine schlanke Form, perfekte Proportionen ohne überflüssigen Zierrat. Der kompromisslose Entwurf von Erhard Schnell wollte in erster Linie eines sein – ein Design-Statement. Die Publikumsreaktionen waren tatsächlich so überwältigend, dass der serienreife Opel GT bereits drei Jahre darauf bei den Händlern stand. Der Rest ist Geschichte – die Erfolgsstory einer Automobilikone.
Den Pioniergeist von Opel verkörpert nun erneut der GT Concept. Eine Fahrmaschine voller Dynamik, was schon die rote Signaturlinie ausdrückt, die horizontal den Fahrzeugkörper aufteilt und proportioniert. Dadurch erscheint die Sportwagen-Studie wesentlich breiter und flacher. Die markanten roten Vorderreifen – auf Rädern in frechem Roller-Skates-Design – sind eine Reminiszenz an das zu seiner Zeit ebenfalls avantgardistische Opel-Motorrad Motoclub 500, das schon 1928 stolz auf zwei roten Reifen rollte. Ansonsten finden sich beim GT Concept nur wenige Zitate aus der Vergangenheit: Die lange Motorhaube, der Verzicht auf eine Kofferraumklappe, der zentral angeordnete Doppelauspuff und selbstverständlich der Name nehmen Bezug auf den Ur-GT. Ansonsten zeigt sich der Opel GT Concept eigenständig – keine Spur von Retrodesign.
„Mit dem GT Concept zeigen wir, wie aufregend und emotional die Marke Opel ist. Das Auto ist dramatisch, skulptural und steckt voller Innovationen. Damit setzen wir unsere große Tradition fort. Bereits 1965 entwickelte Opel mit dem Experimental GT ein hochmodernes Fahrzeug mit skulpturaler Form. Und auch wenn es schwierig ist, solch eine Designikone neu zu erfinden: Der Experimental GT war damals Avantgarde und der GT Concept ist es heute wieder – absolut klar, minimalistisch, dabei spannend und kompromisslos. Dieses Coupé zeigt eindrucksvoll die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Design-Philosophie – skulpturales Design trifft auf deutsche Ingenieurskunst“, beschreibt Mark Adams, Vice President Design Europe, den Entwurf aus dem Advanced Design-Studio in Rüsselsheim.
Eine besondere Innovation am Opel GT Concept sind die großen Türen mit den integrierten Seitenscheiben, die einen nahtlosen Übergang zwischen Glas- und Lackfläche zeigen. Fahrer und Beifahrer steigen, nachdem sie eine Tastfläche in der roten Signaturlinie im Dach berührt haben, durch die sich elektrisch weit öffnenden Türen in den unerwartet geräumigen Innenraum. Hier finden auch groß gewachsene Piloten bequem Platz. Beim Öffnen tauchen die Türen ein gutes Stück in die vorderen Radhäuser ein. Diese platzsparende und patentierte Aufhängung ermöglicht einen großen Öffnungswinkel – selbst in relativ engen Parklücken. Der kompakte Sportler ist damit gerade für den Einsatz im urbanen Raum optimiert. Für sicheren Überblick im Stadtverkehr sorgen zudem zwei Kameras hinter den vorderen Radhäusern, die ihre Bilder auf Monitore links und rechts im Cockpit übertragen – die Zeit der Seitenspiegel und der toten Winkel ist damit vorbei. Die Frontscheibe setzt sich in einem gläsernen Panoramadach fort, wodurch die Passagiere ein Fahrerlebnis ähnlich wie in einem Targa mit herausnehmbarem Dach genießen.
Echter Sportwagen: Mit Frontmittelmotor, Turbo-Power und Heckantrieb
Die lange Motorhaube verrät das Antriebskonzept des GT Concept: Wie bereits beim ersten Opel GT und der US-Sportwagenikone Corvette aus dem Hause GM findet hier ein Frontmittelmotor seinen Platz. Der Fahrzeugschwerpunkt liegt somit tief und mittig – ideal für ein sportliches Handling und beste Kurvendynamik. Beim Opel GT Concept ist ein drehmomentstarker Einliter-Dreizylinder-Turbomotor eingebaut, der auf den hochmodernen Vollaluminium-Triebwerken aus ADAM, Corsa und Astra basiert. Der extra effiziente Direkteinspritzer-Benziner leistet jetzt im Sporttrimm 107 kW/145 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von souveränen 205 Newtonmeter (noch liegen keine Verbrauchswerte für den Opel GT Concept vor). Die Turbokraft wird von einem sequenziellen Sechsganggetriebe, das über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird, in Richtung der mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestatteten Hinterachse geschickt. Der Opel GT Concept verfügt also über einen bei Sportwagenpuristen besonders geschätzten traditionellen Heckantrieb. Dazu passen die Fahrleistungen des unter 1.000 Kilogramm leichten Zweisitzers, der in weniger als acht Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h erreicht.
Ein weiteres, buchstäbliches Highlight des Opel GT Concept sind die Hauptscheinwerfer mit den integrierten Blinkern. Diese leuchten mittels topmoderner Projektionstechnologie dreidimensional auf. Dazu passt perfekt das adaptive Voll-LED-Licht der neuesten Generation. Bereits mit dem neuen Astra debütierte 2015 in der Kompaktklasse das mit dem SAFETYBEST-Award prämierte Opel IntelliLux LED®-Matrix-Licht, das blendfreies Fahren mit Dauerfernlicht ermöglicht. Im Opel GT Concept wird nun die nächste Entwicklungsstufe des intelligenten Lichtsystems gezündet. Abgerundet wird das Lichtdesign mit den ebenfalls dreidimensional ausgearbeiteten Rückleuchten, die den neuen GT auch nachts unverwechselbar machen.
50 neue Opel Combo für Tierheime im ganzen Bundesgebiet
Der Deutsche Tierschutzbund spendet die geräumigen Kastenwagen von Opel
27.01.2016
Rüsselsheim. Tierisch gut unterwegs: Der Deutsche Tierschutzbund spendet 50 neue Opel Combo Kastenwagen für deutsche Tierheime. Die Schlüsselübergabe der Combo fand gestern in Anwesenheit von Opel-Flottenchef Frank Hägele und dem Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, auf der ADAC-Trainingsanlage in Paderborn statt.
„Wir sind sehr froh, dass der Opel Combo dabei hilft, die Arbeit deutscher Tierheime zu erleichtern. Durch seine Vorteile beim Beladen und mit seinem riesigen Laderaum ist der Combo der ideale Transporter für Mensch und Tier“, erklärte Frank Hägele, Opel-Direktor Verkauf Groß- und Gewerbekunden.
„Der Opel Combo bietet Tierheim-Mitarbeitern eine gute Möglichkeit Tiere, sicher und komfortabel transportieren zu können. Das Auto ist eine wichtige Hilfe für den praktischen Tierschutz vor Ort“, begründete Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die Entscheidung zugunsten des Opel-Kastenwagens. „Zum Einsatz kommen sollen die neuen Fahrzeuge für Tierrettungen oder den obligatorischen Transport von Futtermitteln und allem anderen, was die Tierheime tagtäglich benötigen.“
Der Deutsche Tierschutzbund wählte die 4,74 Meter lange L2-Variante des Combo. Der Laderaum des Kastenwagens steigt mit dem langen Radstand bei umgeklappter Rücksitzbank auf stattliche 3.200 Liter an. Das exzellente Fahrverhalten und die hervorragende Straßenlage unter allen Ladebedingungen verdankt der Combo einer neuartigen BiLink-Hinterradaufhängung, die auf einer unabhängigen Einzelradaufhängung an der Hinterachse basiert. Zudem bietet der Combo die größte Ladebreite im Gepäckbereich zwischen den Radkästen – und zwar in der gesamten Klasse – wichtig, wenn einmal sperrige Transportboxen in den Tierheimen verladen werden müssen.
Opel eröffnet eigenes Physiotherapiezentrum
Zusätzliches Gesundheitsangebot für Mitarbeiter und Gäste im Gebäude K 40
27.01.2016
Rüsselsheim. Opel hat jetzt ein eigenes Zentrum für Physiotherapie. Im Gebäude K 40 auf dem Rüsselsheimer Werksgelände wurde die Einrichtung von Unternehmenschef Dr. Karl-Thomas Neumann offiziell eröffnet. Mit dabei waren der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Uwe Baum, die Leiterin des Werksärztlichen Dienstes, Dr. Anne-Marie Albuszies, sowie Vertreter der Firma DanTrim, die das Zentrum betreibt.
„Gesundheit und Fitness gehören zu unserer Unternehmenskultur. Aber wir müssen auch die Voraussetzungen schaffen, damit sich gute Vorsätze mit dem konkreten Arbeitsalltag verbinden lassen“, unterstrich Dr. Karl-Thomas Neumann und verwies auf die Verbindung zum Opel-Fitnesscenter Adam’s Fit, das ebenfalls von DanTrim betrieben wird.
Angeboten werden in der neuen Praxis Krankengymnastik, manuelle Therapien, Sportphysio- und Wärmetherapien sowie klassische Massagen. Sie steht allen Mitarbeitern und auch Nicht-Opelanern zur Verfügung, die eine entsprechende Heilmittelverordnung oder ein Rezept vorlegen. Natürlich können auch Selbstzahler die Leistungen nutzen.
Kontakt unter der Mailadresse physioK40@dan-trim.de.
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Wolfsburg, 27.01.2016
Kranzniederlegung, Lesung und Musikaufführung anlässlich des 71. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz
Werkleitung, Betriebsrat und Mitarbeiter haben den 71. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz begangen und der Opfer des Holocaust gedacht. Werkleiter Jens Herrmann legte mit Gabriele Trittel, Mitglied des Betriebsausschusses, und Marco Wittek, Geschäftsführer des Betriebsrats Werk Wolfsburg, einen Kranz am Gedenkstein vor Eingang 2 nieder.
Zum zweiten Mal fand das innerbetriebliche Holocaust-Gedenken statt. Nach der Kranzniederlegung erfolgte die Lesung einer Passage aus dem „Roman eines Schicksallosen“ des jüdischen Schriftstellers Imre Kertész (* 1929). Der Literaturnobelpreisträger Imre Kertész überlebte als Jugendlicher die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald und hat seine Erfahrungen in diesem Roman verarbeitet. Im Anschluss spielten Musiker des Philharmonic Volkswagen Orchestra das 3. Streichquartett des jüdischen Komponisten Viktor Ullmann (1898-1944), der in Auschwitz-Birkenau ermordet worden war. Das Stück entstand im Ghetto Theresienstadt im Jahr 1943 und kam das erste Mal im Volkswagen Werk Wolfsburg zur Aufführung.
Werkleiter Jens Herrmann sagte am Rande der Gedenkveranstaltung: „Für Volkswagen bleibt das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ein fortwährender Prozess, um in Respekt und Wertschätzung miteinander zu leben und Rassismus und Intoleranz keinen Raum zu lassen.“ Gabriele Trittel und Marco Wittek vom Betriebsrat ergänzten: „Gerade angesichts der aktuellen Flüchtlingsdiskussion darf Ausgrenzung keinesfalls toleriert werden.“
Unter den 20.000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, die zwischen 1940 und 1945 in der damaligen Volkswagenwerk GmbH eingesetzt wurden, waren auch jüdische Häftlinge aus dem KZ Auschwitz.