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Wolfsburg / Detroit (USA), 11.01.2016
• Volkswagen zeigt mit dem Tiguan GTE Active Concept die technischen Möglichkeiten
der MQB Plattform
• Mit elektrischer Kardanwelle präsentiert Volkswagen ein zukunftsfähiges
Allradkonzept
• Gestensteuerung als weiteres Feature für mehr Komfort und Sicherheit
Volkswagen präsentiert auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit den Tiguan GTE Active Concept. Die Studie ist auf der Basis des neuen Tiguan entstanden und zeigt die technischen Möglichkeiten des Modularen Querbaukastens. Im Vordergrund stand die Synthese aus Plug-In Hybridtechnologie und maximaler Offroad-Performance.
Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen, erklärte: „Der Tiguan GTE Active Concept stellt unter Beweis, welches Potenzial die Plug-In-Hybridsysteme von Volkswagen haben. Der leistungsfähige Allradantrieb sorgt dafür, dass ein SUV wie der Tiguan selbst im rein elektrischen Modus eine souveräne Offroad-Performance bietet. Damit ist Volkswagen die Elektrifizierung der für SUV’s so wichtigen Allradtechnologie gelungen.“
Das fünfsitzige Conceptcar basiert auf der neu entwickelten zweiten Generation des Tiguan. Der Tiguan GTE Active Concept mit einem aufgeladenen Benzindirekteinspritzer (110 kW / 150 PS) und je einem Motor an Vorder- (40 kW / 54 PS) und Hinterachse (85 kW / 115 PS) spiegelt dabei mit seinem Allrad-Plug-In-Hybridsystem das große technische Spektrum der neuen SUV-Generation wider. Das neu entwickelte, 9,2 Zoll große Infotainmentsystem mit edler Glasoberfläche und Gestensteuerung ist das erste Infotainmentsystem von Volkswagen, das komplett auf klassische Drehschalter und Hardkeys verzichtet. Ein authentischer Offroad-Look mit massivem Unterfahrschutz aus Aluminium und einem Plus an Bodenfreiheit runden den souveränen Auftritt des Tiguan GTE Active Concept ab.
Grundsätzlich ist die Studie als Zero-Emission-Vehicle im rein elektrischen E-Mode unterwegs. Im Normalfall erfolgt der Antrieb über den Elektromotor an der Hinterachse, doch sobald ein Traktionsverlust droht, schaltet sich die Vorderachse in Sekundenbruchteilen hinzu. Gleiches gilt, wenn der Fahrer über die neu entwickelte und speziell für die Studie konfigurierte 4MOTION Active Control eines der Allrad- oder Offroad-Programme aktiviert. Auch dann startet der Tiguan GTE Active Concept allradgetrieben und emissionsfrei. Bis zu 32 Kilometer / 20 Meilen legt der Volkswagen so rein elektrisch zurück. Die Gesamtreichweite beläuft sich, bei 12,4 kWh Energiegehalt der Batterie und 64 Liter Tankinhalt, auf insgesamt
933 Kilometer / 580 Meilen.
Der neue Tiguan, der im Frühjahr 2016 in Deutschland auf den Markt kommt, bildet den Auftakt der SUV-Produktoffensive von Volkswagen. Nach dem Start in Europa wird der Tiguan mit langem Radstand in den USA eingeführt. Bereits Ende 2016 wird ein komplett neu entwickelter Midsize-SUV für den amerikanischen Markt im US-Werk in Chattanooga vom Band laufen.
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11.01.2016 BMW Group im fünften Jahr in Folge mit Rekordabsatz
Jahresabsatz steigt um 6,1% auf 2.247.485 Fahrzeuge 2015 erfolgreichstes Jahr aller Zeiten für BMW und MINI BMW Absatz steigt um 5,2% auf 1.905.234 Fahrzeuge MINI Absatz steigt um 12,0% auf 338.466 Fahrzeuge Rund 30.000 BMW i Fahrzeuge 2015 verkauft Auslieferungen steigen in allen wichtigen Vertriebsregionen Fast eine Million Fahrzeuge in Europa verkauft
Detroit/München. 2015 war für die BMW Group das erfolgreichste Jahr aller Zeiten. Zum fünften Mal in Folge verzeichnete das Unternehmen Rekordabsätze. Insgesamt 2.247.485 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce wurden an Kunden in der ganzen Welt ausgeliefert, 6,1% mehr als im Jahr zuvor. Im Dezember 2015 wurden 213.537 BMW, MINI und Rolls-Royce Fahrzeuge verkauft (-0,8%).
„2015 haben wir insgesamt 15 neue oder überarbeitete Modelle in den Markt eingeführt, und unser Ergebnis demonstriert eindrucksvoll, dass die Kunden diese innovativen neuen Fahrzeuge hervorragend annehmen“, sagte Dr. Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marketing BMW, auf der North American International Auto Show in Detroit. „Unser Absatz ist trotz des Gegenwinds in einigen Märkten während des gesamten Jahres beständig gewachsen. Wir erwarten, dass viele dieser Herausforderungen auch 2016 bestehen bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass wir weiterhin flexibel auf aktuelle Marktbedingungen reagieren, um in der Erfolgsspur zu bleiben“, so Robertson weiter.
Die Marke BMW erzielte mit 1.905.234 Fahrzeugauslieferungen im Jahr 2015 und einer Steigerung um 5,2% gegenüber dem Vorjahr ebenfalls den fünften Absatzrekord in Folge. Der Dezember-Absatz der Marke lag mit 176.681 verkauften Fahrzeugen dicht am hervorragenden Vorjahres-Ergebnis (-0,7%).
Bei den BMW Modellreihen lag der Absatz teils deutlich über den Vergleichszahlen des Vorjahres. So war die BMW 2er Reihe mit 157.144 verkauften Einheiten bei den Kunden äußerst beliebt. Mit über 107.000 ausgelieferten Einheiten entfallen mehr als zwei Drittel dieses Absatzes auf den BMW 2er Active und Gran Tourer, die in ihrem ersten vollen Verkaufsjahr sehr erfolgreich waren. Ähnlich erfolgreich war die BMW 4er Reihe, deren Absatz um 27,4% auf 152.390 Fahrzeuge zulegte. Mit 55.050 Einheiten mehr als verdoppelt haben sich die Auslieferungen des BMW X4 (+153,8%). Insgesamt bleibt die BMW X Familie ein signifikanter Wachstumstreiber der Marke. Der Absatz des BMW X5 nahm um 14,1% auf weltweit 168.143 Einheiten zu und die Auslieferungen des BMW X6 erhöhten sich um über 50% auf 46.305 Fahrzeuge.
Der Absatz der BMW i Modelle erhöhte sich 2015 um 65,9% auf 29.513 Auslieferungen. Dabei wurden 24.057 BMW i3 an Kunden in aller Welt ausgeliefert (+49,9%), während sich der Absatz des BMW i8 auf 5.456 Fahrzeuge belief.
MINI erreichte 2015 mit 338.466 verkauften Fahrzeugen einen neuen Allzeit-Absatzrekord und steigerte die Zahl seiner Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr um 12,0%. Vom MINI 3-Türer wurden 2015 weltweit 127.194 Einheiten verkauft (+0,2%), und 94.788 Kunden erhielten den MINI 5-Türer. Der neue MINI Clubman, der im Oktober in den Handel kam, wurde bis Ende des vergangenen Jahres an 8.003 Kunden ausgeliefert.
Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG, verantwortlich für MINI, BMW Motorrad und Rolls-Royce, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer neuen, jungen Modellpalette das beste MINI Absatzergebnis aller Zeiten erreicht haben. Der MINI 3-Türer ist beliebt wie eh und je, und der MINI 5-Türer hat viele neue Kunden für unsere Marke gewonnen. Ich bin überzeugt, dass das neue MINI Cabrio, das im März auf den Markt kommt, im Laufe dieses Jahres für zusätzlichen Schwung sorgen wird. Unser Erfolg im vergangenen Jahr unterstreicht, dass MINI auf dem richtigen Weg ist.“
Rolls-Royce Motor Cars erreichte das zweitbeste Absatzergebnis in seiner 112-jährigen Geschichte. Das in Goodwood ansässige Unternehmen lieferte 2015 weltweit 3.785 Fahrzeuge (-6,8%) an Kunden aus. Rund um den Globus verzeichnete die Marke eine ungebrochen starke Nachfrage, wobei die Modelle Wraith und Ghost maßgeblich zu dem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben; lediglich in China litt das gesamte Luxussegment unter spürbarem Gegenwind. Der Rolls-Royce Phantom hat auch 2015 seine Position als Flaggschiff der Marke bekräftigt und zementiert damit die Stellung von Rolls-Royce als Hersteller von einzigartig attraktiven Luxusgütern. Im September wurde das neue Rolls-Royce Dawn Cabriolet der Weltöffentlichkeit vorgestellt und setzt mit der Zahl der Vorbestellungen eine neue Bestmarke. Die ersten Kunden erhalten ihren Dawn im zweiten Quartal 2016.
Im Rahmen ihrer Strategie einer weltweit ausgewogenen Absatzverteilung konnte die BMW Group ihre Auslieferungen 2015 in allen wichtigen globalen Vertriebsregionen steigern.
In Europa wurden 2015 fast eine Million BMW und MINI Fahrzeuge verkauft. Die Region war mit einem Jahresabsatz von 999.669 Einheiten (+9,4%) ein wichtiger Wachstumstreiber. Viele europäische Märkte verzeichneten 2015 zweistelliges Wachstum, so etwa Großbritannien, viertgrößter Markt für die BMW Group, mit einem Plus von 12,7% (230.652 Einheiten) und Frankreich mit einer Steigerung von 15,0% (77.577). Die südeuropäischen Märkte erholten sich weiter gut und legten um 19,2% in Spanien (45.550) bzw. 12,3% in Italien (71.173) zu.
In der Region Amerika erreichte der Absatz von BMW und MINI Fahrzeugen im Jahr 2015 mit insgesamt 494.629 Kundenauslieferungen ein Plus von 2,8%. In den USA wurden 2015 insgesamt 404.537 BMW und MINI Fahrzeuge abgesetzt (+2,2%), und in Kanada stieg die Zahl der Auslieferungen um 10,1% auf 42.052 Fahrzeuge. Mexiko verzeichnete eine Zunahme des Absatzes um 17,3% auf 17.475 Einheiten.
In Asien stieg der Fahrzeugabsatz für BMW und MINI im Jahr 2015 um 4,2% auf insgesamt 684.121 Einheiten. Auf dem chinesischen Festland wurden im vergangenen Jahr 463,736 BMW und MINI Fahrzeuge verkauft (+1,7%). In Südkorea nahmen 54.575 Kunden einen neuen BMW oder MINI entgegen, ein Plus von 17,6%. In Japan stiegen die Verkaufszahlen um 8,1% auf 69.199 Fahrzeuge.
BMW Motorrad hat auch im Jahr 2015 erneut deutlich mehr Motorräder und Maxi-Scooter verkauft als im Vorjahr. Zum fünften Mal in Folge erzielte das Segment Motorrad der BMW Group damit einen neuen Absatzrekord. Mit 136.963 (Vj.: 123.495) verkauften Fahrzeugen lieferte der Hersteller im zurückliegenden Jahr 10,9% mehr Motorräder und Maxi-Scooter aus als 2014. Auch im Monat Dezember stiegen die Auslieferungen um 6,6% auf die neue Bestmarke von 7.497 Einheiten (Vj.: 7.032).
BMW Group Absatz im/per Dezember 2015 auf einen Blick
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Dezember 2015 |
Vgl. zum Vorjahr |
Per Dezember 2015 |
Vgl. zum Vorjahr |
| BMW Group Automobile |
213.537 |
-0,8% |
2.247.485 |
+6,1% |
| BMW |
176.681 |
-0,7% |
1.905.234 |
+5,2% |
| MINI |
36.375 |
-1,1% |
338.466 |
+12,0% |
| Rolls-Royce |
481 |
-1,8% |
3.785 |
-6,8% |
| BMW Motorrad |
7.497 |
+6,6% |
136.963 |
+10,9% |
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Unternehmenskommunikation
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Die BMW Group
Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.
Im Jahr 2015 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund 2,247 Millionen Automobilen und rund 137.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2014 belief sich auf rund 8,71 Mrd. €, der Umsatz auf 80,40 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte das Unternehmen weltweit 116.324 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert.
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Stuttgart, 11.01.2016
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG blickt auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Mit weltweit 225.121 an Kunden ausgelieferten Fahrzeugen erzielte das Unternehmen 2015 einen neuen Rekord und übertraf damit die Bestmarke von 189.849 Autos aus dem Jahr 2014 um 19%.
„Die Zahlen spiegeln die Zugkraft unserer Marke wider und reflektieren die Attraktivität unserer Produkte, die wir in den vergangenen Jahren auf den Markt gebracht haben“, sagt Dr. Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Die volle Konzentration auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb hochemotionaler Sportwagen macht sich bezahlt.“ Trotzdem bleibt für Porsche der Absatz als Erfolgsmaßstab zweitrangig. „Viel wichtiger sind für uns Kundenbegeisterung, Rendite und sichere Beschäftigung“, so Blume.
Ungebrochen ist der Mythos 911: Mit knapp 32.000 ausgelieferten Einheiten verzeichnet die Sportwagen-Ikone im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4%. „Das Wachstum selbst im Jahr des Modellwechsels zeigt, wie stark die Faszination 911 in den Märkten ist“, sagt Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG. Der neue 911 mit dem Spitzenmodell 911 Turbo – ab Ende Januar 2016 auf dem europäischen Markt erhältlich – werde für einen weiteren Schub sorgen und die Konsolidierung der Auslieferungszahlen auf einem stabilen Niveau sichern.
Klare Wachstumsträger sind die SUV-Modelle. Bestseller ist das jüngste Mitglied der Familie: Mit mehr als 80.000 ausgelieferten Autos avancierte der Macan bereits im ersten Jahr seiner vollen Verfügbarkeit zum gefragtesten Porsche. Dicht dahinter folgt der Cayenne (73.119). Macan und Cayenne erreichten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zweistellige Wachstumsraten.
Der Cayman legt mit einem Plus von 1% leicht zu. Die Modelle Panamera und Boxster blieben hinter dem Niveau des Vorjahres. Grund dafür ist der anstehende Modellwechsel, von dem Porsche ein erneutes Wachstum in 2016 erwartet. Die Modelle Boxster und Cayman firmieren künftig als Baureihe 718 und rücken technisch und optisch weiter zusammen.
Stärkster Einzelmarkt war 2015 erstmals China: Dort lieferte Porsche 58.009 Fahrzeuge aus. Gegenüber 2014 entspricht dies einem Plus von 24%. Die USA sind mit 51.756 Fahrzeugen und einem Zuwachs von 10% an zweiter Position. Der europäische Markt wuchs um 24% auf 75.354 Einheiten. Deutschland ist dort mit insgesamt 28.953 ausgelieferten Fahrzeugen (+ 21%) der stärkste Einzelmarkt.

• Unterstützung für die psychosoziale Notfallversorgung
• 9.000-Euro-Belegschaftspende finanziert Einsatzfahrzeug mit
Navigationssystem und Freisprecheinrichtung
Die Wolfsburger Volkswagen Mitarbeiter haben 9.000 Euro an den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Kreis Helmstedt gespendet. Damit finanzierte die gemeinnützige Hilfsorganisation die Anschaffung eines Volkswagen up!, der heute für Einsätze des Kriseninterventionsteams und in der psychosozialen Notfallversorgung in Dienst gestellt wurde. Das Einsatzteam besteht aus acht ehrenamtlichen Helfern, die diese Arbeit in 24-Stunden-Bereitschaften erledigen und dafür bislang auf eigene Kosten und eigenes Risiko ihre Privatautos einsetzten.
Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Stephan Wolf und der Vorsitzende des Sozialausschusses, Betriebsrat Klaus Wenzel, sowie Ralf Witte, Volkswagen Personal, übergaben heute die Fahrzeugschlüssel an den ASB-Kreisverbandsvorsitzenden Hans-Jürgen Schünemann und Katrin Schmidt, ehrenamtliche Teamleiterin der psychosozialen Notfallversorgung im Landkreis Helmstedt.
„Heute ist ein großer Tag für den Arbeiter-Samariter-Bund: Der Volkswagen up! ist unser erstes Einsatzfahrzeug für Kriseninterventionen und die Einsatznachsorge“, sagte Schünemann. „Wir danken den Volkswagen Mitarbeitern von Herzen, denn jetzt erreichen unsere ehrenamtlichen Helfer Menschen schnell und sicher, die nach Unfällen, Gewalt, Katastrophen oder nach Todesfällen dringend Hilfe brauchen.“ Der weiße Stadtflitzer ist unter anderem mit dem Navigations- und Infotainmentsystem „maps + more“ inklusive Mobiltelefon-Freisprecheinrichtung sowie mit einer Klimaanlage ausgestattet.
„Unsere Kolleginnen und Kollegen unterstützen heute mit ihrer Spende das Engagement von ehrenamtlichen Arbeiter-Samaritern, die sich einfühlsam um Kinder, Frauen und Männer kümmern, die Traumatisches erlebt haben“, sagte Wolf. „Diese Ehrenamtlichen verdienen unseren Respekt und Dank, weil sie schon im Beruf als Rettungssanitäter, Polizisten, Feuerwehrleute und Katastrophenschützer täglich Außergewöhnliches leisten“, betonte Wenzel.
Witte hob hervor: „Mit ihrer Fahrzeugspende drücken die Mitarbeiter von Volkswagen auch ihre Wertschätzung für die Frauen und Männer aus, die nach derartigen Ereignissen die Belastungsfolgen früh erkennen. Sie helfen den Betroffenen, indem dadurch Folgeerkrankungen wie Depressionen, Burn-Out oder posttraumatische Belastungsstörungen vorgebeugt wird.“
Der Arbeiter-Samariter-Bund
Der ASB ist eine 1888 von Berliner Zimmerleuten gegründete Hilfsorganisation und ein Wohlfahrtsverband mit rund 1,2 Millionen Mitgliedern. Die Arbeiter-Samariter beschäftigen rund 37.000 hauptamtliche sowie mehr als 15.000 ehrenamtliche und weitere freiwillige Mitarbeiter. Ihr Motto lautet: „Wir helfen Menschen hier und jetzt“ – unabhängig von politischer, ethnischer, nationaler und religiöser Zugehörigkeit.
Belegschaftsspende 2015
Die Wolfsburger Volkswagen Mitarbeiter haben vergangenes Jahr die Rekordsumme von rund 460.000 Euro als Belegschaftsspende 2015 gesammelt. Sie kommt nun 38 karitativen Einrichtungen und gemeinnützigen Organisationen in Wolfsburg sowie in den Landkreisen Börde (Sachsen-Anhalt), Gifhorn, Helmstedt, Peine, Uelzen und Wolfenbüttel zugute. Damit finanzieren sie langfristige Sozialprojekte sowie dringend benötigtes Büro- und Arbeitsmaterial.
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Detroit/Wolfsburg, 10.01.2016
• Vorstandsvorsitzender bekräftigt vor Eröffnung der Automobilmesse in
Detroit Investitionspläne für Chattanooga
• Solide Auslieferungszahlen des Konzerns im abgelaufenen Jahr
• Wiedergewinnen von Vertrauen wichtigste Aufgabe für 2016
• Konstruktiver Dialog mit den US-Behörden über technische Lösungen für
die von der Abgas-Thematik betroffenen Diesel-Fahrzeuge dauert an
Der Volkswagen Konzern hält in unveränderter Form an seinem Engagement und seinen Investitionsplänen in den USA fest. „Die USA sind und bleiben ein Kernmarkt für den Volkswagen Konzern“, bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller am Sonntag vor der Presse in Detroit. Am Vorabend der dort stattfindenden „North American International Motor Show“ drückte Müller zugleich sein Bedauern über die Vorkommnisse im Zusammenhang mit der Abgas-Thematik aus: „Wir wissen, dass wir unsere Kunden, die zuständigen staatlichen Stellen und die allgemeine Öffentlichkeit hier in den USA sehr enttäuscht haben. Ich bitte daher um Entschuldigung für das, was bei Volkswagen falsch gelaufen ist“, erklärte Müller und versprach: „Unser ganzer Einsatz zielt jetzt darauf ab, die Dinge in Ordnung zu bringen.“
Während die technischen Lösungen für Europa bereits stehen und deren Umsetzung noch in diesem Monat beginnen soll, arbeitet Volkswagen mit Hochdruck an Lösungen für seine US-Kunden. Mit den zuständigen Behörden, der United States Environmental Protection Agency (EPA) und dem California Air Resources Board (CARB), stehe der Konzern darüber unverändert in einem konstruktiven Dialog, betonte Müller. Lösungskonzepte würden vorgestellt, sobald diese final von den Behörden freigegeben seien.
Vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen zeigte sich der Vorstandsvorsitzende mit den Verkaufszahlen für das abgelaufene Jahr zufrieden. Weltweit 9,93 Millionen an Kunden ausgelieferte Fahrzeuge seien ein solides Vertriebsergebnis, so Müller. In den USA sind die Auslieferungszahlen 2015 sogar leicht gestiegen, und zwar auf rund 600.000 Fahrzeuge. Den Kunden in den USA dankte der Vorstandsvorsitzende ausdrücklich für ihre Loyalität in dieser schwierigen Phase.
Volkswagen seinerseits hält an seinen kommunizierten Plänen für den Ausbau seines Geschäfts in Nordamerika in vollem Umfang fest. Zusätzlich zu den bisherigen Investitionen von mehr als einer Milliarde US-Dollar in den Standort Chattanooga/Tennessee plant Volkswagen dort weitere Investitionen in Höhe von 900 Millionen US-Dollar für die Produktion eines neuen Midsize-SUV, die Ende des laufenden Jahres beginnen soll. Dadurch schafft Volkswagen ca. 2.000 neue Arbeitsplätze in den USA.
Die Produktion des Audi Q5 im mexikanischen San Josè startet zudem, wie geplant, in diesem Frühjahr. Schon im vergangenen Jahr hatte Porsche Cars North America sein neues US-Hauptquartier und ein Experience Center in Atlanta eröffnet. Dafür investierte die Sportwagenmarke 100 Millionen US-Dollar. Ein weiterer Baustein der Nordamerika-Strategie des Konzerns ist die Langversion des neuen Tiguan, die ab 2017 im Werk Puebla/Mexiko vom Band rollen soll. Müller räumte jedoch ein: „Volkswagen muss die USA noch besser verstehen lernen.“ Dazu soll nicht zuletzt auch das neue Entwicklungszentrum in Chattanooga beitragen.
Als wichtigste Aufgabe des Volkswagen Konzerns für 2016 bezeichnete es Müller, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Dabei gehe es nicht nur um technische Lösungen für die von der Abgas-Thematik betroffenen Fahrzeuge, sondern auch um die Wiederherstellung von Glaubwürdigkeit, vor allem durch eine konsequente Aufklärung der Vorkommnisse. Zudem bekräftigte Müller erneut, der Volkswagen Konzern werde grundlegend neu ausgerichtet – sowohl was Strukturen und Kultur als auch was die zukünftige Strategie betrifft. Diese soll Mitte 2016 vorgestellt werden und Antworten auf die zentralen Herausforderungen geben, vor denen die Branche steht. Ziel des Volkswagen Konzerns ist es, die Zukunft der Mobilität mutig und entschlossen mitzugestalten. Dazu soll unter anderem eine konzernweite Digitalisierungsoffensive beitragen. Zudem wird der Konzern bis zum Jahr 2020 insgesamt 20 zusätzliche Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybride auf den Markt bringen. „Ich sehe jetzt die große Chance, in eine neue Ära der Mobilität aufzubrechen – und ein neues, noch stärkeres Volkswagen zu schaffen“, resümierte Matthias Müller.