Vietnams Präsident Truong Tan Sang zu Besuch bei Opel

Vietnams Präsident Truong Tan Sang zu Besuch bei Opel

27.11.2015


Rüsselsheim.  Der Präsident der Sozialistischen Republik Vietnam, Truong Tan Sang, hat das Internationale Technische Entwicklungszentrum (ITEZ) von Opel in Rüsselsheim besucht. Dabei informierten ihn leitende Ingenieure über aktuelle Entwicklungen im Automobilbereich. Begrüßt wurde der Ehrengast von Michael Lohscheller, CFO und Geschäftsführer Finanzen der Opel Group.

Für die vietnamesische Delegation war der Besuch in Rüsselsheim Teil einer offiziellen Staatsvisite in Deutschland. Dabei trafen die Gäste aus Asien zahlreiche hochrangige Politiker und Wirtschaftsvertreter.

Das ITEZ am Opel-Stammsitz Rüsselsheim ist eines der größten Ingenieurszentren von GM und beschäftigt mehr als 7000 Designer, Ingenieure und Techniker. 

MAN treibt Digitalisierung voran

Der Nutzfahrzeughersteller MAN Truck & Bus baut das Themenfeld Digitalisierung und Telematik-Dienstleistungen zu einem strategischen Grundpfeiler seiner Geschäftstätigkeit aus. Dazu hat das Unternehmen den neuen Bereich „Telematics and Digital Solutions“ geschaffen, der künftig von Markus Lipinsky geleitet wird. In dieser Funktion berichtet er direkt an den Vorsitzenden des Vorstands der MAN Truck & Bus AG, Joachim Drees.

Zuvor war Lipinsky CEO des Softwarehauses und Cloud-Spezialisten Actano GmbH. Das Unternehmen vertreibt Portfolio- und Projektmanagementlösungen, hauptsächlich für die Automobil- und Luftfahrtindustrie. Nach unterschiedlichen Stationen bei Daimler war Lipinsky von 2009 bis 2012 als CEO der Daimler FleetBoard GmbH für die Entwicklung und den Vertrieb von Telematik-Lösungen für Nutzfahrzeugflotten zuständig. Für die erfolgreiche Umsetzung der global angelegten Wachstumsstrategie wurde er 2012 mit dem Frost & Sullivan Growth, Innovation & Leadership Award ausgezeichnet.

„Ich freue mich darüber, dass wir mit Markus Lipinsky einen ausgewiesenen Experten in Sachen digitale Vernetzung gewinnen konnten. Sein exzellentes Fachwissen wird dazu beitragen, MAN beim wichtigen Zukunftsthema Digitalisierung an die Spitze der Branche zu bringen. Künftig wird es nicht mehr genügen, erstklassige Busse und Lkw zu verkaufen. Unsere Kunden werden immer stärker nach digitalen Lösungen, ergonomischen Telematik-Diensten und vernetzten Nutzfahrzeugen verlangen. Dafür stellen wir – trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation – jetzt die richtigen Weichen“, sagt Joachim Drees.

Markus Lipinsky wurde 1973 geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin sowie Information Systems & Manufacturing Management an der Linköping University in Schweden.

Nico Gerum

Presswerk Wolfsburg erreicht Spitzenplätze im Harbour Report 2015

 

• Ausgezeichnete Qualität im Vergleich von weltweit über 120 Presswerken
• Großraumpresse Str. 500 wieder auf Platz 1 in der Kategorie „Produktivität
Transfer-XL-Pressen“
• Thomas Ulbrich: „Presswerk Wolfsburg nimmt Schlüsselrolle im Konzern ein“

Bei der diesjährigen Ausgabe des Produktivitätsvergleichs „Harbour Report“ hat das Presswerk des Standorts Wolfsburg erneut Spitzenplätze erreicht und damit seine herausragende Leistung unter Beweis gestellt.

Der jährlich von der US-amerikanischen Unternehmensberatung Oliver Wyman durchgeführte Harbour Report vergleicht und bewertet unter anderem die Presswerke aller bekannten Automobilproduzenten weltweit. Im Anschluss wird ein Ranking der produktivsten Hersteller präsentiert. Im aktuellen Report sind 124 Presswerke von 18 führenden Automobilherstellern miteinander verglichen worden.

Thomas Ulbrich, Mitglied des Markenvorstands Produktion: „Das Presswerk Wolfsburg nimmt aufgrund seiner Größe und Bedeutung als Teilehersteller für die Volumenmodelle der Marke Volkswagen konzernweit eine Schlüsselrolle ein. Die hervorragenden Ergebnisse des Harbour Reports belegen die erfolgreiche Entwicklung des Wolfsburger Presswerks.“

Jens Herrmann, Werkleiter Wolfsburg, sagte: „Seit Inbetriebnahme vor vier Jahren erreichte unsere Großraumpresse bereits zum dritten Mal den 1. Platz im Harbour Report. Dieses Ergebnis steht für Qualität und Präzision aus Wolfsburg“.

Die Großraumpresse Str. 500 aus der Halle 1A erreichte den 1. Platz in der Kategorie der großen Transfer-XL-Pressen. In der Kategorie der Folgeverbundpressen hat das Wolfsburger Presswerk ebenfalls sehr gut abgeschnitten. Die Presse Str. 810 aus der Halle 2 hat zum wiederholten Mal den 2. Platz erreicht.

Auch Markus Lange, Leiter Presswerk, freut sich über das sehr gute Abschneiden des Presswerks: „Die erneute Auszeichnung verdanken wir nicht zuletzt unserer motivierten Mannschaft.“

2.600 Tonnen Stahlblech werden im Presswerk Wolfsburg täglich zu fast einer halben Million Karosserieteilen verarbeitet. Produziert werden Teile für die Modelle Golf, Golf Sportsvan, Touran und Tiguan sowie Teile für die Modulare Querbaukasten (MQB)-Plattform an 20 weiteren Standorten. 2.000 Mitarbeiter sind im größten und zugleich ältesten Presswerk des Volkswagen Konzerns beschäftigt.

BMW Welt -Raum für Querdenker

BMW Welt -Raum für Querdenker

BMW, der innovative bayerische Autobauer bot am gestrigen Donnerstag den Querdenkern eine Heimat in der Münchener BMW Welt gegenüber der Konzernzentrale.

Die hochkarätig besetzte Veranstaltung wurde von unserer Schwesterpublikation Informationsdienst.bayern begleitet.

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Nachwuchs-Ingenieure aus Südeuropa steigen nach Trainee-Programm „StartUp Europe“ bei Volkswagen ein

• Bereits 92 junge Frauen und Männer aus Italien, Spanien und Portugal
  haben eine Festanstellung erhalten
• Rund 7000 Bewerbungen seit dem Programmstart 2012

Der Volkswagen Konzern hat mit seinem Traineeprogramm „StartUp Europe“ bereits 136 Nachwuchskräften aus Spanien, Portugal und Italien ermöglicht, international Berufserfahrung zu sammeln. 92 der jungen Ingenieurinnen und Ingenieure hat das Unternehmen mittlerweile in ein festes Beschäftigungsverhältnis übernommen, andere Nachwuchskräfte absolvieren zurzeit noch das speziell auf sie zugeschnittene Programm. Volkswagen hatte „StartUp Europe“ 2012 für junge Akademiker aus Spanien und Portugal eingerichtet und 2014 auf Italien ausgeweitet.

Der Personalvorstand der Volkswagen Aktiengesellschaft, Dr. Horst Neumann, sagt: „In Südeuropa ist es für Hochschulabsolventen selbst mit einem guten Abschluss schwierig, einen guten Berufseinstieg zu finden. Volkswagen übernimmt mit dem Traineeprogramm ‚StartUp Europe‘ Verantwortung und bietet den jungen Ingenieurinnen und Ingenieuren mit entsprechender Leistung herausragende Perspektiven.“

Der Vorsitzende des Konzern- und Gesamtbetriebsrats, Bernd Osterloh, betont: „Das Traineeprogramm ‚StartUp Europe‘ war bei jungen Akademikern in Spanien, Portugal und Italien von Anfang an heiß begehrt. Volkswagen hat ihnen die Chance eröffnet, nach erfolgreicher Teilnahme an der Traineezeit in ein weltweit agierendes Unternehmen einzusteigen. Die Übernahmen zeigen: Es hat sich gelohnt.“

Das Traineeprogramm „StartUp Europe“ trifft bei Hochschulabsolventen in Spanien, Portugal und Italien seit seinem Auftakt auf sehr großes Interesse. Rund 7000 junge Männer und Frauen haben sich schon für eine Teilnahme beworben.

Nach erfolgreicher Bewerbung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst für zwei Jahre eingestellt. Davon absolvieren sie die ersten Monate im jeweiligen Heimatland, bevor sie bis zu 21 Monate in einer deutschen Konzerngesellschaft eingesetzt werden. Seminare und Sprachtrainings erleichtern dabei den Einstieg in das Berufsleben im Konzern.

Die erste Gruppe startete 2012 über SEAT in Spanien und schloss 2014 ihr Programm ab. 2013 starteten Hochschulabsolventen über VW Navarra in Spanien, und über Volkswagen Autoeuropa in Portugal sammelten die ersten portugiesischen Fachkräfte ihre Berufserfahrung im Konzern. 2014 begann das erste Traineeprogramm für italienische Ingenieurinnen und Ingenieure. Die Konzerngesellschaften Seat, VW Navarra, VW Autoeuropa, Ducati, Lamborghini, Italdesign Giugiaro und VW Group Italia sind am „StartUp Europe“ Programm beteiligt. Der Einsatz in Deutschland erfolgt bei Volkswagen und Audi.

Zu den Teilnehmern gehört auch Lucia Escorial Lopez (30), Chemie-Ingenieurin aus Valladolid, 200 km nördlich von Madrid. Sie hat jetzt einen Arbeitsplatz in der Konzern Qualitätssicherung, Abteilung Internationale Koordination Lieferantenaudit. Sie sagt: „Ich wollte für ein großes erfolgreiches Unternehmen arbeiten. Die Krise in Spanien war für mich meine Chance, in den Volkswagen Konzern einzusteigen. Der Auswahlprozess war sehr anstrengend, aber das Engagement hat sich gelohnt. Ich durfte während meiner Trainee-Einsatzzeit in Wolfsburg an einem markenübergreifenden Projekt mitarbeiten und habe viel gelernt. In Deutschland wird sehr effizient gearbeitet, das hat mich beeindruckt. Ich meinerseits konnte etwas spanische Flexibilität und Lockerheit ins Team bringen. Für meinen Berufsweg wünsche ich mir, dass ich im Volkswagen Konzern Karriere mache. Dafür beginne ich jetzt mit der Qualifizierung zur Auditorin.“

Lucia Escorial Lopez arbeitet im Team von Wolfgang Hering, Leiter der Internationalen Koordination Lieferantenaudit in der Konzern Qualitätssicherung. Er betont: „Die Teilnehmer aus dem Traineeprogramm ‚StartUp Europe‘ sind sehr engagiert. Sie bereichern Volkswagen mit interdisziplinärer Fachkompetenz und erleichtern den Teams manchen Perspektivwechsel. Ich würde meinen Kollegen immer wieder empfehlen, einen ‚StartUp Europe‘-Trainee ins Team zu nehmen.“