Berlin/Ingolstadt, 26.11.2015
• Audi bleibt Hauptpartner der Berlinale bis 2017
• Wayne Griffiths, Leiter Vertrieb Deutschland der AUDI AG: „Berlinale passt
super zu Audi und unseren Aktivitäten in der Hauptstadt“
• Audi auf der Berlinale 2016: Audi Short Film Award und Talkformat Berlinale
Open House
Rund drei Monate vor dem Start der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin hat die AUDI AG den Vertrag als Hauptpartner des Festivals vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Audi und die Berlinale einigten sich, die erfolgreiche Zusammenarbeit bis einschließlich 2017 fortzusetzen. Audi stellt einen Shuttle-Service mit 300 Audi Modellen bereit, darunter zahlreiche Plug-in-Hybrid-SUVs. Inhaltlich bringt sich die Marke mit den Vier Ringen mit dem Audi Short Film Award sowie der Audi Berlinale Lounge inklusive Talkformat Berlinale Open House ein.
Wayne Griffiths, Leiter Vertrieb Deutschland der AUDI AG, hat am heutigen Donnerstag den neuen Audi Q7 e-tron 3.0 TDI quattro* präsentiert, mit dem Festivaldirektor Dieter Kosslick seine zahlreichen Termine in der Berlinale-Saison wahrnehmen wird. Griffiths sagte: „Die Berlinale ist progressiv, offen und nah dran an den Menschen – das passt super zu Audi und unseren Aktivitäten in der Hauptstadt. Deshalb verlängern wir unseren Vertrag als Hauptpartner der Berlinale.“ Griffiths erklärte seine Vision für die Weiterentwicklung der Partnerschaft: „Partner zu sein heißt für uns auch, durch neue Ideen zum Erfolg der Internationalen Filmfestspiele Berlin beizutragen. Darum wollen wir die Formate wie Berlinale Open House und Audi Short Film Award in Zukunft auch noch weiterentwickeln.“
Mit der Audi Berlinale Lounge hat das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren einen neuen Treffpunkt für Filmfans und Filmschaffende direkt am roten Teppich etabliert. Im Berlinale Open House geben Schauspieler, Regisseure und Experten aus allen Bereichen des Films Einblick hinter die Kulissen. Sie stellen Projekte vor und diskutieren über aktuelle Filme und Themen. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 6.000 Besucher diese öffentlichen Veranstaltungen in der Audi Berlinale Lounge.
Audi stellt mit dem Audi Short Film Award seit 2015 einen der weltweit höchstdotierten Preise für Kurzfilme. Der Preis würdigt die besondere künstlerische Handschrift eines Regisseurs, der am Wettbewerb um den besten Kurzfilm in der Sektion Berlinale Shorts teilnimmt. Der Kurzfilm steht für ein sehr anspruchsvolles Genre und verkörpert den aktuellen Zeitgeist.
„Ich freue mich sehr, dass wir Audi für ein weiteres Jahr für uns gewinnen konnten. Audi hat sich als sehr engagierter und starker Partner erwiesen. Wir schätzen die Kreativität und den Wunsch nach Weiterentwicklung von Audi“, betonte Dieter Kosslick.
Die Berlinale ist ein Filmfestival der Superlative. 2015 verzeichneten die Veranstalter mehr als 500.000 Kinobesuche in 1.098 Vorstellungen. 443 Filme waren zu sehen – die meisten davon Welt- oder Internationale Premieren. Für die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Audi stellt rund 300 Automobile für das Festival zur Verfügung, darunter zahlreiche e-tron-Modelle. Außerdem wird Berlinale-Direktor Dieter Kosslick mit einem Audi Q7 e-tron 3.0 TDI quattro zu seinen Terminen während der Berlinale gefahren. Rein elektrisch hat der Audi Q7 e-tron eine Reichweite von bis zu 56 Kilometern und fährt dabei lokal emissionsfrei. Er ist der weltweit erste Plug-in-Hybrid mit TDI-Motor und quattro-Antrieb.
*Audi Q7 e-tron 3.0 TDI quattro:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 1,9 – 1,8
Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 19,0 – 18,1
CO2-Emission kombiniert in g/km: 50 – 48
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Ingolstadt, 26.11.2015
• Unterricht für junge Erwachsene in Kooperation mit Stadt Ingolstadt
• Audi-Chef Rupert Stadler: „Leisten Beitrag zur Integration von Flüchtlingen
in die Gesellschaft“
• Zahlreiche weitere Hilfsprojekte an den Produktionsstandorten
Audi und die Stadt Ingolstadt ebnen Flüchtlingen den Weg zu einem deutschen Schulabschluss und qualifizieren sie für eine Ausbildung. Rund 20 Migranten im Alter von 18 bis 25 Jahren dürfen ab Januar 2016 insgesamt 24 Wochen lang die Schule besuchen. Weitere Klassen sind für die kommenden Schuljahre bereits in Planung. Der Automobilhersteller unterstützt den Unterricht mit Mitteln aus seiner Flüchtlingssoforthilfe. Seit September haben Audi Mitarbeiter an verschiedenen Standorten des Unternehmens zahlreiche Hilfsaktionen angestoßen.
„Audi leistet einen Beitrag dazu, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt und damit in die Gesellschaft zu integrieren“, sagt Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG. „Wir sehen dies als Investition in die Zukunft unseres Unternehmens – und unseres Landes.“ Das Unterrichtsprojekt in Ingolstadt setzt gezielt dort an, wo der Bedarf an nicht‑staatlicher Unterstützung am größten ist. Denn die 18‑ bis 25‑jährigen Teilnehmer dürfen zwar höchstwahrscheinlich in Deutschland bleiben, doch es fehlt an geeigneten Schulplätzen. Somit können die Migranten notwendige Qualifikationen nur schwer über das reguläre Schulsystem erwerben. Deshalb finanziert Audi den 24‑wöchigen Unterricht für die jungen Flüchtlinge maßgeblich mit. Auf dem Stundenplan stehen neben regulärem Berufsschulunterricht vor allem Deutschstunden und sozialpädagogische Betreuung für die teilweise traumatisierten jungen Menschen. Unterrichtet wird an fünf Tagen die Woche, acht Stunden pro Tag.
Das Unternehmen kooperiert eng mit der Stadt Ingolstadt als Träger des Projekts. Die Auswahl der Schüler erfolgt durch die Volkshochschule und das Amt für Soziales, der Unterricht findet an der Berufsschule I in Ingolstadt statt. „Das Projekt zeigt, dass Audi gemeinsam mit der Stadt für die Themen Verantwortung übernimmt, die die Stadtgesellschaft bewegen“, sagt der Ingolstädter Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel. „Spracherwerb und Ausbildung sind zwei wesentliche Bausteine einer erfolgreichen Integration.“
Audi unterstützt die Stadt Ingolstadt bei diesem Projekt mit Mitteln aus der Soforthilfe, die das Unternehmen im September für Flüchtlingsprojekte zur Verfügung gestellt hat. Für die Produktionsstandorte hat das Unternehmen damals eine Gesamtsumme von einer Million Euro freigegeben. Audi‑Mitarbeiter können daraus Geld für Projekte beantragen, die sie gemeinsam mit gemeinnützigen Organisationen umsetzen.
In der Region rund um den Standort Ingolstadt zum Beispiel unterstützen Mitarbeiter zahlreiche Sprachkurse, unter anderem mit der „tun.starthilfe für flüchtlinge“ in Eichstätt. Gemeinsam mit „Offene Türen e.V.“ in Schrobenhausen planen sie ein Theaterstück mit jugendlichen Migranten. Mitarbeiter am Standort Neckarsulm helfen in Kooperation mit der Stadt Bad Rappenau, gespendete Fahrräder wieder verkehrstauglich zu machen. Mit der Caritas in Heilbronn sind sie bei der Integration unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge engagiert. Auch am Standort Győr in Ungarn helfen die Audianer: Das Rote Kreuz erhielt vom Unternehmen einen zusätzlichen Rettungswagen samt Ausrüstung, und mithilfe von Audi‑Spendengeldern wird das Flüchtlingslager Vámosszabadi winterfest gemacht.
Wolfsburg, 26.11.2015
• Diskussion unter dem Titel „Digitalisierung: Kunst-Museen-Markt. Bleibt alles
anders?“ am 25. und 26. November in Berlin
• Keynote-Rede von MoMA-Bildungsdirektorin Wendy Woon
Im Mittelpunkt der diesjährigen Kunstkonferenz des Frankfurter Allgemeine Forum in Berlin stehen Fragen zur Rolle der Digitalisierung und deren Einflüsse auf den Kunst- und Museumsbetrieb.
In mehreren Podiumsdiskussionen widmet sich die Konferenz am heutigen Donnerstag unterschiedlichsten Facetten der Digitalisierung. So werden die scheinbar unendliche Verfügbarkeit von Informationen und die damit einhergehende digitale Unsterblichkeit aus künstlerischer Sicht ebenso betrachtet wie die Funktionen digitaler Galerien und Bildungsangebote von Kultureinrichtungen.
Die Keynote-Rede der Konferenz wird Bildungsdirektorin Wendy Woon vom Museum of Modern Art (MoMA) halten, zum Thema „ Why art education matters in a digital age.“. Volkswagen of America fördert als Lead Partner of Education das Bildungsprogramm des Museums, das vor allem durch seine Online-Courses per Internet in aller Welt zugänglich ist. Möglichst vielen Menschen Teilhabe an Kunst und Kultur zu ermöglichen, ist erklärtes Ziel von Volkswagen.
Volkswagen knüpft mit der Unterstützung der diesjährigen Kunstkonferenz an die seit 2012 bestehende Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Allgemeine Forum an. Die Kooperation ist Teil des internationalen Kunst- und Kulturengagements, mit dem sich Volkswagen für den Zugang zu Kunst und die Weiterentwicklung von Plattformen zur Förderung von Kreativität und Kunstverständnis einsetzt.
Aumotis.com ist mit einer Mischung aus ungefilterten Unternehmensmitteilungen, Meinungsbeiträgen und Testberichten als Online Medium inzwischen sehr erfolgreich. Ab dem 29. Januar 2016 wird Aumotis als monatlich gedrucktes Magazin im Zeitschriftenhandel zum Preis von 1,20€ erhältlich sein.
Die gedruckte Ausgabe wird durch QR Codes eng mit Multimediabeiträgen auf der Webseite verzahnt sein und somit Online und Offline miteinander verbinden und sich damit deutlich von allen derzeit im Markt befindlichen Mitbewerbern unterscheiden.
Aumotis.com versteht sich als unabhängiger Berichterstatter und wird auch künftige Beiträge weder von Werbeplatzierungen, noch anderen Gegenleistungen abhängig machen.
Volkswagen hat die vom KBA verlangten Änderungen an dem Skandalmotor EA189 vorgelegt. Je nach Hubraum soll es laut VW ausreichend sein die Software zu modifizieren, oder der Einbau eines kostengünstigen Kunststoffeinsatzes helfen alle Grenzwerte einzuhalten.
Die hier genannten Änderungsvorschläge überraschen auf den ersten Blick sehr. Es stellt sich die Frage aus welchem Grund Volkswagen hier über Jahre manipuliert und dann binnen weniger Wochen eine gesetzeskonforme Lösung ohne jeglichen Nachteil für den Kunden vorlegen kann. Es wird versichert nach der Umrüstung hätten die Motoren weder mit einer Minderleistung, noch mit einem Mehrverbrauch zu kämpfen.
Warum also hat der Konzern die illegale Praxis über Jahre betrieben und seine Kunden betrogen?
Diese Frage erfordert eine nach Kontinenten geteilte zweiteilige Antwort. Im Grunde halten die Motoren lediglich die wesentlich strengeren Abgasnormen in den USA nicht ein. Die in Europa geltenden Grenzwerte sind auch ohne Tricks zu erreichen. Im Ergebnis wird bei den betroffenen Modellen in Europa lediglich der Schummelteil der Software deaktiviert und einige Funktionen der Abgasreinigung stillgelegt und schon werden auch in Zukunft die Grenzwerte ohne offenkundigen Nachteil für die Kunden eingehalten.
Ganz anders in den USA. Hier schaffen die Motoren ohne die angewandten Tricks die gesetzlichen Vorschriften nicht. Dabei wurde der Diesel als besonders sauber und umweltfreundlich verkauft. Gerade in Kalifornien ein nicht zu unterschätzendes Marketinginstrument. Die dortigen Kunden sind weder bereit einen spürbaren Mehrverbrauch, noch eine niedrigere Leistung zu akzeptieren.
Der Mehrverbaucht ist dabei weniger wegen der höheren Kosten, sondern aufgrund der sinkenden Reichweite problematisch. Noch immer hat nicht jede Tankstelle im Land der unbegrenzten Möglichkeiten überhaupt Diesel für PKW im Angebot. Dieser Kraftstoff gilt in den Köpfen vieler Amerikaner weiter als Nutzlasttreibstoff für Landwirtschaft und LKW. Der Trend geht vielmehr zu Elektro- und Hybridfahrzeugen. Mit dem nun bekannt gewordenen Betrug hat VW der Dieseltechnologie einen Bärendienst erwiesen.
Auch aus diesem Grund erhalten Kunden in den USA während der Wartezeit auf eine Lösung einen Einkaufsgutschein, anders als die Kunden in Europa. Hier sind derartige Dinge nicht vorgesehen.
Es gibt auch keine Notwendigkeit dafür, da die europäischen Grenzwerte eingehalten werden können und VW auch dank eines sehr milde gestimmten KBA unter Umständen günstig aus der Geschichte heraus kommt.
Das KBA ist hier politisch in einer Zwickmühle, einerseits wurden die Kunden zwar getäuscht und die künftigen Abgaswerte der Fahrzeuge sind schlechter als ursprünglich angegeben, aber immer noch innerhalb erlaubter Grenzwerte und Toleranzen. Letztlich sichert die Automobilindustrie in Deutschland eine hohe Zahl an Arbeitsplätzen und gerade der halbe Staatskonzern VW kann hier auf die Rücksicht der Behörden zählen.
Denn trotz der eingehaltenen Grenzwerte nach dem Softwareupdate hätte das KBA durchaus andere Sanktionsmöglichkeiten gehabt, als angewendet wurden.
Thomas Petrich