Historischer Motorsport vor stilechter Kulisse: Die BMW Group Classic beim Goodwood Revival 2015.

München. Zu einer reizvollen Rückschau in die 1950er- und 1960er-Jahre verhilft die BMW Group Classic den Fans des historischen Motorsports beim Goodwood Revival 2015. Vom 11. bis zum 13. September 2015 wird auf dem Gelände des Earl of March in der südenglischen Grafschaft West-Sussex an die Automobil- und Motorrad-Rennen erinnert, die zwischen 1948 und 1966 auf dem Goodwood Motor Racing Circuit ausgetragen wurden. Die Atmosphäre dieser Epoche wird nicht nur bei den sportlichen Wettkämpfen mit historischen Fahrzeugen wiedererweckt, sondern auch durch das authentische Ambiente des Veranstaltungsgeländes. So dienen die im Stil der 1960er-Jahre gestalteten Garagen von March Motor Works als Kulisse für Klassiker der Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad, von denen einige auch in das Geschehen auf der Rennstrecke eingreifen.

Das Goodwood Revival gehört zu den weltweit bekanntesten Rennsportveranstaltungen für historische Automobile und Motorräder. Seit 1998 treten einmal im Jahr klassische Fahrzeuge auf der traditionsreichen Strecke zum erneuten Kräftemessen an. Viele von ihnen werden von populären und erfolgreichen Fahrern gesteuert, die gemeinsam mit dem Publikum das Wiedersehen mit legendären Grand-Prix-Boliden, Touren- und Sportwagen, Formel-Junior-Fahrzeugen und Rennmaschinen aus den 1950er- und 1960er-Jahren feiern. Die originalgetreu zusammengestellten Starterfelder, das darauf abgestimmte Outfit der Piloten und ihrer Teammitglieder und die Besucher, die sich bei der Wahl ihrer Garderobe ebenfalls am Stil der damaligen Zeit orientieren, machen das Goodwood Revival für Anhänger des historischen Motorsports zu einem besonders stimmungsvollen Event.

Erinnerungen an Bruce McLaren: Formel-1-Fahrer, Rennstall-Gründer und Fan des classic Mini.

Ein Highlight der diesjährigen Veranstaltung ist die Parade zum Gedenken an den Formel-1-Fahrer und Rennstall-Gründer Bruce McLaren (1937 – 1970). Dabei werden zahlreiche historische Fahrzeuge gezeigt, die für den sportlichen Werdegang McLarens von Bedeutung waren. Der Neuseeländer galt als aufstrebendes Nachwuchstalent, als er 1958 für das Werksteam des britischen Konstrukteurs und Rennstallchefs John Cooper verpflichtet wurde. Als bis dahin jüngster Fahrer erzielte McLaren bereits in der folgenden Saison im Alter von 22 Jahren seinen ersten Sieg in einem Formel-1-Rennen. Im Jahr darauf wurde er Vizeweltmeister hinter seinem Teamkollegen Jack Brabham. Das erfolgreiche Duo trug auch dazu bei, dem classic Mini den Weg in den Rennsport zu ebnen. McLaren und Brabham waren von den Fahreigenschaften ihrer privat genutzten classic Mini derart begeistert, dass sie John Cooper in seinem Bemühen um die Entwicklung einer leistungsgesteigerten Version des neuen Kleinwagens bestärkten und etliche Testfahrten mit entsprechenden Prototypen absolvierten. 1961 kam der Mini Cooper auf den Markt, zwei Jahre später folgte der Mini Cooper S, der 1964 den ersten von drei Gesamtsiegen bei der Rallye Monte Carlo einfuhr.

Gemeinsam auf der Rennstrecke: Adrian van Hooydonk und Leopold Prinz von Bayern.

Beim Goodwood Revival 2015 erinnert ein historischer Mini Cooper an das schon früh erkennbare sportliche Talent des kompakten Briten. Der langjährige Tourenwagen-Fahrer und BMW Group Classic Botschafter Leopold Prinz von Bayern nimmt mit ihm an den beiden Rennen um die St. Mary’s Trophy für seriennahe Sportwagen der 1960er-Jahre teil. Dort trifft er unter anderem auf Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design, der einen BMW 1800 TI/SA aus seinem Privatbesitz steuert. Mit diesem Modell stieß die 1961 von BMW vorgestellte „Neue Klasse“ in den Tourenwagensport vor. Mit zwei Doppelvergasern und einer auf 10,5 : 1 erhöhten Verdichtung kam sein Vierzylinder-Motor auf eine Leistung von 130 PS. Von der exklusiv für den Rennsport gefertigten Sonderausführung (SA) des erfolgreichen Mittelklasse-Fahrzeugs entstanden nur 200 Exemplare.

Erfolgsmodelle auf zwei Räder: BMW R 50 Kaczor und BMW RS 54.

Rennmotorräder der 500-Kubikzentimeter-Klasse aus den Jahren 1960 bis 1966 starten zu den Läufen um die Barry Sheen Memorial Trophy, darunter zwei BMW R 50 Kaczor und zwei BMW RS 54. Je ein Exemplar beider Modelle gehört zum Fundus der BMW Group Classic, die beiden weiteren BMW Motorräder stammen aus Privatbesitz. Mit der von ihm entwickelten Variante der BMW R 50 erzielte der Konstrukteur und spätere BMW Ingenieur Ferdinand Kaczor in den 1960er-Jahren auf zahlreichen Rennstrecken spektakuläre Erfolge. Beim Goodwood Revival 2015 will der Australier Troy Corser ihre Vorzüge – gesteigerte Leistung, reduziertes Gewicht – für eine gute Platzierung nutzen. Corser gewann in seiner Karriere zweimal die Superbike-Weltmeisterschaft und war bis zu seinem Rückzug aus dem WM-Geschehen im Jahr 2011 drei Jahre lang für das Team BMW Motorrad Motorsport aktiv. Mit der von der BMW Group Classic gestellten BMW RS 54 geht die britische Motorrad-Rennfahrerin und fünfmalige Teilnehmerin an der Tourist Trophy auf der Isle of Man, Maria Costello, ins Rennen. Die BMW RS 54 kam schon 1954 auf den Markt und war das erste für den Renneinsatz konzipierte BMW Motorrad der Nachkriegszeit. Ihr leistungsstarker Boxermotor mit Königswelle bildete die Basis für eine bis 1974 andauernde Siegesserie im Gespannrennsport.

Showrooms und Werkstätten im Stil der 1960er-Jahre.

Weitere Klassiker auf zwei und vier Rädern sind in den Garagen von March Motor Works zu besichtigen. Dort werden die Besucher in die Mitte der 1960er-Jahre zurückversetzt und zugleich mit einer Besonderheit des Londoner Stadtbilds vertraut gemacht. Dazu werden die Fassaden des Gebäudekomplexes, der originalgetreu eingerichtete Werkstätten und Showrooms für Automobile und Motorräder der Marke BMW sowie für den classic Mini und Rolls-Royce beherbergt, im Stil der sogenannten London Mews gestaltet. Diese um einen Innenhof angeordneten Häuserzeilen wurden ursprünglich als königliche Stallungen erbaut und später auch von Handwerkern und Gewerbetreibenden genutzt, die hinter den Garagentoren im Erdgeschoss ihre Werkstätten und darüber ihre Wohnräume einrichteten. In den 1960er-Jahren gewann die London Mews zusätzliche Popularität als Ateliers für Modedesigner und Künstler. Sie wurden oft als Fotokulisse und für Filmaufnahmen genutzt.

In den für das Goodwood Revival 2015 hergerichteten Gebäuden wird das Szenario eines BMW Händlerbetriebes im Jahr 1965 nachgestellt. Zur damaligen Zeit führte BMW in Großbritannien den „Blue Ribbon Service“ ein. Die von speziell geschulten Mechanikern ausgeführten und zertifizierten Wartungsprogramme trugen dazu bei, das Vertrauen in die Qualität und Zuverlässigkeit von BMW Modellen zu stärken. Dieses fortschrittliche Element der Kundenbetreuung wird unter anderem am Beispiel eines BMW 2000 CS und eines BMW 1600 Cabrio demonstriert.

Die Präsenz der Marken MINI und Rolls-Royce in den Garagen von March Motor Works ist dem Londoner Händler und Karosseriebauer Harold Radford & Co gewidmet. Das Unternehmen wurde unter anderem durch hochwertige Umbauten für den classic Mini sowie für Modelle von Rolls-Royce und Bentley bekannt. So erhielt beispielsweise der Rolls-Royce Silver Cloud bei Radford einen erweiterten Kofferraum, dem classic Mini verpassten die Spezialisten aus London unter anderem eine große Heckklappe, spezielle Stoßstangen und einen mit Holz und Leder veredelten Innenraum.

Ein fester Bestandteil des Auftritts der BMW Group Classic beim Goodwood Revival ist die Bewirtung der Gäste im Stil des Münchner Oktoberfestes. So wird auch in diesem Jahr an die Herkunft der Marke BMW erinnert und eine Auswahl an bayerischen Spezialitäten serviert.

11.000 PS für den Saisonstart

11.000 PS für den Saisonstart

Busübergabe FC Augsburg

MAN und der FC Augsburg haben unter Beisein von 150 MAN-Mitarbeitern und der Profi-Mannschaft des Bundesligisten den neuen Bus vorgestellt. Präsentiert wurde der Mannschaftsbus des Typs MAN Lion’s Coach L im Augsburger Werk von MAN Diesel & Turbo.

In der eindrucksvollen Kulisse einer Werkshalle wurde zunächst ein Großdiesel-Schiffsmotor vorgefahren, hinter dem anschließend der neue FCA-Mannschaftsbus zum Vorschein kam.

„In dieser Präsentation ist die ganze Bandbreite des Leistungsspektrums der MAN Gruppe zu erkennen: vom Viertakt-Großdieselmotor bis zum Mannschaftsbus“, kommentierte Dr. Georg Pachta-Reyhofen, Sprecher des Vorstands der MAN SE, die Bus-Präsentation.

Auch für ausgewählte Mitarbeiter von MAN Diesel & Turbo war die Veranstaltung ein außergewöhnliches Erlebnis.

„Wir haben viele FCA-Fans in den Reihen unserer Mitarbeiter, daher freuen wir uns sehr, dass MAN nun offizieller Partner des FC Augsburg ist“, sagte Wilfried von Rath, Vorstand Personal der MAN Diesel & Turbo SE.

Im Rahmen der Bus-Präsentation wurde zudem der offizielle Name des Busses vorgestellt: Puppenkiste. Dieser wurde bereits im Vorfeld durch die Fans gewählt. Vorgeschlagen hatte ihn Frank Carnold aus Gessertshausen.

„Diese Veranstaltung zeigt die enge Verbindung von MAN, dem FCA und der Stadt Augsburg. Eine emotionale Partnerschaft, die für alle Beteiligten gewinnbringend ist“, sagte Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport des FC Augsburg.

„Mit dem neuen Mannschaftsbus sind wir nun für die spannenden Touren durch Europa bestens ausgerüstet“, ergänzte FCA-Cheftrainer Markus Weinzierl im Rahmen der Bus-Präsentation.

Der neue Mannschaftsbus des Typs MAN Lion’s Coach L bringt nicht ganz die 11.000 PS des Großdieselmotors auf die Straße, ist mit 480 PS aber dennoch gut ausgestattet für die langen Fahrten durch Europa. Im Businneren sorgen eine reduzierte Sitzplatzanzahl, elektrisch verstellbare Sitz-/ Beinauflagen und ein LED-Sternenhimmel für eine komfortable Fahrt. Eine von MAN-Azubis handgefertigte Zirbelnuss, verbaut in der hinteren Treppenstufe, dient als Glücksbringer und komplettiert die umfangreiche Innenausstattung. Betrieben wird der Mannschaftsbus weiterhin von der Firma Ludwig Tours.

Technische Daten

  • Modell: MAN Lion’s Coach L
  • Länge: 13,8 Meter
  • Breite: 2,5 Meter
  • Höhe: 3,8 Meter
  • Leistung: 353kW/480PS
  • Motor: Dieselmotor (Euro 6)
  • Getriebe: Automatisiertes 12 Gang-Schaltgetriebe TipMatic
  • Sitzplätze: 34

Sonderausstattung:

  • Elektrisch verstellbare Sitz-/Beinauflagen
  • Vier elektrisch höhenverstellbare Tische
  • LED-Sternenhimmel
  • WLAN-Zugang
  • SAT-Anlage
  • Jura-Kaffeemaschine
  • Kühlschrank
  • Monitore und Möglichkeit zur Videopräsentation
  • Zirbelnuss in der hinteren Treppenstufe

Hans Dieter Pötsch soll neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats der Volkswagen Aktiengesellschaft werden

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Wolfsburg, 03.09.2015

Das Präsidium und der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats der Volkswagen Aktiengesellschaft haben in ihrer heutigen Sitzung beschlossen, den Vorschlag der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE, Hans Dieter Pötsch im Rahmen einer außerordentlichen Volkswagen-Hauptversammlung im November dieses Jahres zum Mitglied des Aufsichtsrats der Volkswagen AG zu wählen, zu unterstützen. „Wir sind sicher, dass mit Herrn Pötsch ein überzeugender Vorschlag für die künftige Position des Aufsichtsratsvorsitzenden gemacht wurde. Herr Pötsch zeichnet sich durch strategische Weitsicht, tiefe Kenntnisse der Automobilindustrie und große Expertise an den Finanzmärkten aus“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates, Berthold Huber.

Der Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE wird nun zunächst auf Antrag der Anteilseignervertreter über den Vorschlag einen Beschluss fassen, Pötsch in einer außerordentlichen Hauptversammlung im November zum Mitglied des Aufsichtsrats zu wählen. Sobald dieser formelle Beschluss beim Aufsichtsrat der Volkswagen AG eingeht, wird dieser über den Zeitpunkt einer außerordentlichen Hauptversammlung und die Beendigung seines Vorstandsmandats zum Zeitpunkt seiner Wahl in den Aufsichtsrat entscheiden.

Das Präsidium und der Nominierungsausschuss haben heute gleichzeitig beschlossen, Dr. Louise Kiesling in der außerordentlichen Hauptversammlung neben Hans Dieter Pötsch zur Wahl zu stellen. „Frau Dr. Kiesling hat hierbei die volle Unterstützung des Präsidiums“, betonte Berthold Huber. Dr. Kiesling ist zurzeit gerichtlich ersatzbestellt. Daher ist im Rahmen der auf die gerichtliche Ersatzbestellung folgenden nächsten Hauptversammlung eine Wahl durchzuführen.

Das Präsidium dankt Frau Julia Kuhn-Piëch für Ihre Mitwirkung im Aufsichtsrat. „Wir beabsichtigen die wertvolle Expertise von Frau Kuhn-Piëch auch weiterhin für den Konzern gewinnbringend einzusetzen“, so Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG.

Über die Nachfolge für Pötsch wird der Aufsichtsrat zeitnah entscheiden. „Das Präsidium wird die Beratungen zu einer möglichen Nachfolge zeitnah aufnehmen. Auch hier gilt es, eine sachgerechte Entscheidung zu treffen, in die der Aufsichtsrat in Gänze einzubinden ist. Wir werden über die Nachfolge mit der gebotenen Sorgfalt entscheiden, zumal Herr Pötsch seine Aufgaben in jedem Fall bis November in unverändert engagierter Weise ausüben wird. Der Aufsichtsrat wird sicherstellen, dass die volle Kontinuität in der Steuerung des Volkswagen Konzerns und ein ordnungsgemäßer Übergang auf einen Nachfolger oder Nachfolgerin gewährleistet ist“, so Huber.

AdHocKennzeichnung Präsidium und Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats der Volkswagen AG unterstützen den Vorschlag, Herrn Hans Dieter Pötsch in den Aufsichtsrat der Volkswagen AG und zu seinem neuen Vorsitzenden zu wählen

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Ad-hoc

Wolfsburg, 03.09.2015

Die Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE beabsichtigen, im Aufsichtsrat ihrer Gesellschaft über den Vorschlag Beschluss zu fassen, Herrn Hans Dieter Pötsch, zurzeit Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG für den Geschäftsbereich Finanzen und Controlling, in einer außerordentlichen Hauptversammlung im November dieses Jahres in den Aufsichtsrat der Volkswagen AG zu wählen.

Präsidium und Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats der Volkswagen AG unterstützen diesen Vorschlag. Zum Zeitpunkt seiner Wahl durch die Hauptversammlung würde das Vorstandsmandat von Herrn Pötsch enden. Nach der Wahl in den Aufsichtsrat soll Herr Pötsch zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Volkswagen AG gewählt werden.

Präsidium und Nominierungsausschuss werden dem Aufsichtsrat vorschlagen, in der außerordentlichen Hauptversammlung neben Herrn Pötsch Frau Dr. Louise Kiesling in den Aufsichtsrat zu wählen. Frau Dr. Kiesling ist zurzeit gerichtlich ersatzbestellt.

Über einen Nachfolger für Herrn Pötsch würde der Aufsichtsrat zeitnah entscheiden.

Der neue Opel Astra: Sicherheit und Komfort auf Top-Niveau

Der neue Opel Astra: Sicherheit und Komfort auf Top-Niveau

03.09.2015


  • Alles im Blick: Jüngste Generation der Opel-Frontkamera mit mehr Funktionen
  • In Habachtstellung: Automatische Gefahrenbremsung und Spurhalte-Assistent
  • Alle Achtung: Frontkollisionswarner und Toter-Winkel-Warner
  • Knöllchen ade: Verkehrsschildassistent, Abstandswarner und -anzeige optimiert
  • Rundum sicher: Front-, Brust-Becken-Seiten- und Kopf-Airbags
  • Premiumgefühl: Neue Generation ergonomischer AGR-Sitze mit Massagefunktion

Rüsselsheim.  Der neue Astra ist nicht nur leichter und in jeder Hinsicht effizienter als seine Vorgänger, mit der jüngsten Opel-Kompaktklasse steigt auch das Niveau des gesamten Segments, was Fahrerassistenz-Systeme und Komfort angeht. Viele dieser Systeme feiern im erstmals auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September) präsentierten Astra ihre Opel-Premiere und sind einzigartig im Wettbewerberumfeld. Sie machen lange wie kurze Reisen nun noch entspannter und sicherer. Die jüngste Generation der Opel-Frontkamera mit erweiterten Funktionen wie der automatischen Notbremsfunktion zur Kollisionsvorsorge, oder die neu konstruierten Sitze mit nun noch ausgeprägteren ergonomischen Qualitäten sind nur zwei Beispiele.

„Über alle Kadett- und Astra-Generationen hinweg hat Opel immer wieder innovative Technologien aus höheren Fahrzeugklassen ins erschwingliche Kompaktsegment geholt. Jede Weiterentwicklung hat die Messlatte in Sachen Sicherheit, Komfort und Effizienz angehoben. Unser Ziel war es, dass der neue Astra einmal mehr Standards in diesem Volumensegment setzt – und er tut es! Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, um neue Systeme zu entwickeln, die die aktive Sicherheit weiter erhöhen, und Sitze in den Astra zu bringen, die für Spitzenkomfort in der Kompaktklasse sorgen“, sagt Opel Group-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann.

Sicherheit mit Spareffekt: Die neue Opel-Frontkamera

Die nächste Generation der Opel-Frontkamera gibt im neuen Opel Astra ihr Debüt. Sie verfügt über eine leistungsstärkere Bildverarbeitung, eine höhere Erkennungsrate und sie verarbeitet mehr Informationen aus unterschiedlichen Quellen. In Verbindung mit dem Infotainment-System Navi 900 IntelliLink kombiniert sie beispielsweise Daten aus dem Navigationssystem mit den Kameradaten. Auf diese Weise erhält der Fahrer mehr und exaktere Strecken-Informationen als jemals zuvor.

Von der erhöhten Kapazität profitiert auch der Verkehrsschildassistent: Der zeigt noch präziser als zuvor runde Verkehrszeichen genauso wie eckige Hinweisschilder mit graphischen Symbolen an. Darüber hinaus erfasst die Kamera dank Mehrfachbelichtungs-Technologie auch dynamische Hinweisschilder wie LED-Verkehrszeichen zuverlässig. Der Assistent prüft kontinuierlich die Kameradaten und gleicht sie mit den Informationen des Navigationssystems Navi 900 IntelliLink ab. So bekommt der Fahrer allgemeine, nicht extra ausgeschilderte Geschwindigkeitsbeschränkungen angezeigt, wenn er zum Beispiel in eine Stadt fährt. Gleiches gilt, wenn diese beim Verlassen der Stadtgrenzen wieder aufgehoben werden. Dann schwenkt der Verkehrsschildassistent je nach Fahrtroute auf Landstraßen- oder Autobahnmodus um und gibt die landesspezifischen Tempolimits an – und beugt so effektiv Verwarnungen oder Strafzetteln vor. Dabei hat der Fahrer im neuen Astra die Geschwindigkeitsbegrenzungen dank der Permanent-Anzeige zwischen Tacho und Drehzahlmesser voll im Blick.

Vor Bußgeldern aufgrund zu dichten Auffahrens bewahrt die Abstandsanzeige, die der Fahrer im zentralen Display aufrufen kann. Mit Hilfe der Frontkamera scannt sie vorausfahrende Fahrzeuge und berechnet die Distanz zum eigenen Auto. Dem Fahrer wird dieser Abstand in Sekunden avisiert, was nicht nur in Einklang mit den Regelungen in den meisten europäischen Ländern steht, sondern ihm auch besser bei seiner Einschätzung hilft als eine Meter-Anzeige. Ein stilisiertes grünes Auto symbolisiert den Vordermann. Ist die Distanz zu kurz, wird der Abstandswarner aktiv und das Symbol färbt sich orange.

Intelligentes Konglomerat: Die Assistenzsysteme der Opel-Frontkamera

Auf Basis der jüngsten Frontkamera-Generation zieht auch der Spurassistent mit aktiver Lenkkorrektur in den Astra ein. Der aufmerksame Helfer weist den Fahrer über die bekannten Warnsignale hinaus nun mit sanften, aber bestimmten Lenkrad-Impulsen darauf hin, wo die richtige Spur verläuft. Das System arbeitet bei einer Geschwindigkeit von 60 bis 180 km/h, ohne dabei ständig mitzulenken. Falls der Lenkeinschlag – etwa in einer Kurve – nicht reicht, um das Auto auf Kurs zu halten, blinkt die gelbe Warnleuchte des Spurassistenten begleitet von einem dreimaligen Alarmton. Dazu kommt das haptische Signal im Lenkrad. Geht das System hingegen von einem beabsichtigten Lenk-, Beschleunigungs-, oder Bremsmanöver aus, geschieht nichts. Die ausgeklügelte Software des Spurassistenten mit Lenkkorrektur wurde komplett unternehmensintern entwickelt.

Die funktionserweiterte Opel-Frontkamera hat darüber hinaus den Frontkollisionswarner mit situationsabhängig abgestuften Gefahrenbremsungs-Modi im Repertoire. Der Frontkollisionswarner hilft so aktiv, Auffahrunfälle zu vermeiden oder abzuschwächen. Nähert sich der Fahrer zu schnell dem vorausfahrenden Verkehrsteilnehmer, ertönt ein Alarmsignal begleitet von einem Warnsymbol in der Instrumentenanzeige. Zusätzlich erscheint nun eine LED-Projektion auf der Windschutzscheibe. Opel-Studien haben ergeben, dass diese deutliche optische Warnung die Reaktionszeit des Fahrers bei Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h derart verkürzt, dass eine 10 bis 20 km/h niedrigere Aufprallgeschwindigkeit möglich wird.

Der Fahrer kann am Lenkrad drei Empfindlichkeitsstufen einstellen, an denen sich der Frontkollisionswarner orientiert – nah, mittel und weit. Das System funktioniert im Verbund mit neuen Funktionen wie der integrierten Bremsunterstützung und der automatischen Gefahrenbremsung. Stuft das System die Reaktion des Fahrers auf die erste Warnung als unzureichend ein, erhöht es den Bremsdruck (integrierte Bremsunterstützung) oder bremst das Auto selbstständig ab (automatische Gefahrenbremsung). Dies, um eine Kollision im niedrigen bis mittleren Geschwindigkeitsbereich (8 bis 80 km/h) zu vermeiden oder zumindest die Folgen eines Aufpralls zu minimieren. Unter 40 km/h kann das System die Kollision durch eine Vollbremsung vermeiden.

Der neue Astra ist das erste Kompaktklasse-Modell eines Volumenherstellers, das sich für alle Funktionen ausschließlich einer Kamera bedient. Zudem ist er der erste Opel, der für die Bremsunterstützung Informationen der Kamera nutzt.

Ausgezeichneter Helfer: Der Toter-Winkel-Warner

Einen weiteren Sicherheitsgewinn für alle anderen Verkehrsteilnehmer im und rund um den Astra stellt der Toter-Winkel-Warner von Opel dar. Die ultraschallbasierte Komponente macht den Fahrer auf „unsichtbare“ Gefahren aufmerksam. Beim Spurwechsel oder bei Überholmanövern und Kurvenpassagen verschwinden Teile der Umgebung schnell im toten Winkel. Ultraschallsensoren scannen deshalb im Geschwindigkeitsbereich von 11 bis 140 km/h kontinuierlich das Fahrzeugumfeld. Ein gelbes Warnsymbol im entsprechenden Außenspiegel weist auf eine potenzielle Gefahr hin. Blinkt der Fahrer dennoch in diese Richtung, blinkt auch das LED-Signal. Die LEDs leuchten hell genug, um auch bei Sonnenschein wahrnehmbar zu sein. Für den ausgeklügelten Toter-Winkel-Warner wurde Opel mit dem Euro NCAP Advanced Reward für fortschrittliche Sicherheitstechnologien ausgezeichnet.

Stets auf Kurs: Rückfahrkamera mit dynamischen Lenkleitlinien

Zum Bild des neuen Astra, der exakt bedarfsgerecht konfigurierbar ist, passt auch der automatisch lenkende Parkassistent mit Ultraschallsensoren an Front und Heck. Der optionale Helfer ist unter 11 km/h aktiv und zeigt Hindernisse im Fahrweg mit Lage und Entfernung zum Auto an. Die akustische Distanzwarnung ergänzt die Display-Anzeige. Auf Tastendruck bugsiert der Parkassistent den Wagen „eigenhändig“ in die Parklücke, während der Fahrer nur für Gas, Bremse und Kupplung zuständig ist.

Beim Einlegen des Rückwärtsgangs schaltet sich im Monitor die für 295 Euro erhältliche Rückfahrkamera zu. Das oberhalb des Heckkennzeichens positionierte Extra vermittelt über dynamische Leitlinien, wo und wie es abhängig vom Lenkeinschlag rückwärts weitergeht, ohne dass der Fahrer den Kopf wenden muss. Zehn Sekunden nach Lösen des Rückwärtsgangs oder wenn das Auto mit mehr als 7 km/h vorwärts fährt, schaltet die Rückfahrkamera ab und gibt den Blick auf die gewohnte Bildschirmansicht frei.

Rundum behütet: Das Konzept für passive Sicherheit

Ein umfassendes Konzept für passive Sicherheit komplettiert die lange Liste der aktiven Sicherheitseinrichtungen und Fahrerassistenz-Systeme für den neuen Astra. Die Grundlage bildet die steife und widerstandsfähige Fahrgastzelle. Sie ist hauptsächlich aus hochfesten und ultra-hochfesten Stählen gefertigt und auf höchste Stabilität ausgelegt. Um die Aufprallenergie eines Crashs abzumildern, befinden sich an Front, Seiten und Heck der Fahrgastzelle Absorptionszonen, die sich kontrolliert deformieren.

Darüber hinaus haben die Ingenieure den Astra serienmäßig mit einem Airbagsystem ausgestattet, das in dreifacher Hinsicht schützt: mit Frontairbags für Fahrer und Beifahrer sowie Brust-Becken-Seitenairbags und Kopfairbags in der ersten und zweiten Reihe. Zusammen mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten auf allen Plätzen, Gurtkraftbegrenzern, doppelten Gurtstraffern und pyrotechnischen Gurtschlossstraffern vorn sowie Gurtstraffern hinten, wirkt im neuen Astra ein Schutzverbund, der das Verletzungsrisiko für alle Fahrgäste minimiert.

Extra komfortabel: Die zertifizierten Ergonomie-Sitze

Darüber hinaus bietet der neue Opel Astra auf Wunsch eine Vielzahl an Features, die sich positiv auf die Konditionssicherheit des Fahrers auswirken. Dazu gehören insbesondere die von den Experten der Aktion Gesunder Rücken e.V. zertifizierten Ergonomie-Sitze. Sie erhöhen den Langstreckenkomfort spürbar und führen die Opel-Tradition rückenfreundlicher Sitze zu attraktiven Preisen fort. Neben der 18-Wege-Einstellung verfügt das ausgezeichnete Gestühl jetzt über eine Sitzwangenjustierung. Dazu sind neuerdings Luxusoptionen wie die Massage-, die Memory- und die Ventilations-Funktion erhältlich – eine einzigartiges Angebot in der Kompaktklasse. Auch die Passagiere im Fond können sich über mehr Komfort freuen – zum Plus an Beinfreiheit kommen die auf Wunsch beheizbaren äußeren Rücksitze. Die neuen Komponenten gibt’s zu attraktiven Preisen – der Fahrersitz mit AGR-Gütesiegel ist bereits ab 390 Euro erhältlich (UPE inkl. MwSt. in Deutschland).

Leichtgewicht: Zehn Kilo weniger dank Plausibilitätsprüfung

Die Entwicklung der Sitzlandschaft im neuen Astra begann für das über 100 Mitarbeiter starke Expertenteam in der Sitzabteilung und den angeschlossenen Bereichen bereits vor knapp fünf Jahren. Insbesondere die passgenaue Integration musste dabei von Anfang an berücksichtigt werden. Eine durchaus knifflige Aufgabe, denn die Sitze gehören zu den größten Bauteilen eines Autos. Allein rund zehn Prozent der gesamten Herstellungskosten eines neuen Modells entfallen auf deren Produktion. Zugleich haben diese Elemente großen Einfluss auf das Gesamtgewicht. Deshalb führten die Ingenieure bei der Neuentwicklung des serienmäßigen Astra-Komfortsitzes zunächst eine Plausibilitätsprüfung für sämtliche Einzelteile durch. Um den Passagieren im Fond 35 Millimeter zusätzlichen Knieraum zu bieten, fiel die Rückenlehne des jüngsten Komfort-Vordersitzes sehr viel kompakter aus. Modernste Berechnungsverfahren machten dies möglich – genauso wie leichtere Polyurethanschäume und ultra-hochfeste Stähle, die unter den Bezügen verbaut sind. Die neuen Sitze haben so um insgesamt rund zehn Kilogramm gegenüber jenen aus dem Vorgängermodell abgespeckt. Was nicht nur für den Fahrer- und Beifahrerplatz gilt – auch die Rücksitze tragen ihren Teil zur Gewichtsreduzierung bei, ihre Konturierung wurde optimiert und durch eine größere Kissenneigung die Oberschenkelunterstützung verbessert.

Expertenempfehlung: AGR-Gütesiegel für vorbildliche Ergonomie

Zugleich haben die Opel-Ingenieure den Astra-Komfortsitz tiefer positioniert, was gerade größeren Fahrern mit einem sportlichen Fahrstil sehr entgegenkommt. Dabei finden dank 65 Millimetern Einstellweg in der Höhe – der größte im Segment – Menschen jeder Statur die optimale Sitzposition. Diese kann per Memory-Funktion des optionalen Premium-Ergonomiesitzes auf Knopfdruck gespeichert werden. Ideal für Flottenfahrzeuge mit wiederkehrenden Fahrern oder Paare, die abwechselnd den neuen Opel Astra nutzen. Dazu kommen schon in der Basisversion die vierfach elektropneumatisch einstellbare Lendenwirbelstütze (vorwärts, rückwärts, hoch und runter), die variable Sitzflächenneigung, eine ausziehbare Oberschenkelauflage und eine Sitzform, deren Kontur der natürlichen Krümmung der menschlichen Wirbelsäule folgt. Der Premium-Ergonomiesitz verfügt außerdem über elektropneumatisch einstellbare Lehnenseitenwangen, die den Körper in Position halten. So viel vorbildliche Ergonomie ist der Aktion Gesunder Rücken e.V. – einer unabhängigen Organisation aus Ärzten und Experten, die sich für die Rückengesundheit einsetzt – auch bei den neuen Astra-Vordersitzen das AGR-Gütesiegel wert.

Komfort hoch drei: Wellness-Massage, Klimatisierung und Heizung

Auch das Sitzmikroklima hat einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit. Beim neuen Komfortsitz verbessern luftdurchlässige Oberflächenmaterialien und perforierte Polyurethanschäume den Transport der Feuchtigkeit. Die Premium-Ergonomiesitze im neuen Opel Astra können darüber hinaus aktiv kühlen und wärmen. Miniventilatoren saugen die in der Luft gebundene Feuchtigkeit, die beim Sitzen entsteht, vom Körper weg. Im Winter sorgt die integrierte Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer sowie bei den Passagieren auf den äußeren Fondplätzen für wohlige Wärme. Wer gar sein Auto zum Wellness-Mobil machen will, genießt auf Knopfdruck eine angenehme Massage – und steigt auch nach stundenlanger Fahrt ausgeruht und beschwerdefrei aus.

Mit dem umfassenden Konzept an aktiven und passiven Sicherheitsmerkmalen sowie außergewöhnlichen Komfort-Features führt der Astra die Opel-Tradition nahtlos fort, einem breiten Publikum innovative Technologien zu erschwinglichen Preisen zugänglich zu machen – alles mit dem Anspruch, Autofahren noch sicherer und angenehmer zu gestalten.