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14.04.2015 BMW Group erzielt besten März-Absatz aller Zeiten
Auslieferungen steigen um 9,2% auf 232.556 Fahrzeuge Absatzrekord im ersten Quartal: Plus von 8,1% auf 526.669 Einheiten Ausgewogenes Wachstum in allen Vertriebsregionen weltweit Starker Absatz der neuen BMW Modelle: 2er, 4er, X5 und X6 BMW i Auslieferungen übertreffen im März 2.600 Fahrzeuge MINI verzeichnet bestes erstes Quartal aller Zeiten
München. Die BMW Group erzielte im März eine neue Höchstmarke bei den Auslieferungen und damit zugleich einen neuen Absatzrekord in einem ersten Quartal. Weltweit wurden im März 232.556 BMW, MINI und Rolls-Royce Fahrzeuge verkauft, 9,2% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. In den ersten drei Monaten des Jahres 2015 konnte die BMW Group ihren Absatz um 8,1% auf 526.669 Fahrzeuge steigern.
„Dies war unser stärkstes erstes Quartal aller Zeiten, und wir konnten den Absatz in allen Vertriebsregionen weltweit steigern“, sagte Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW. „Besonders erfreulich ist die weitere Erholung in Europa bei nach wie vor starken Verkaufszahlen in Nordamerika. Die Impulse, die von unserer neuen Produktpalette ausgehen, werden dafür sorgen, dass wir unser Ziel, in diesem Jahr mehr Fahrzeuge an Kunden auszuliefern als jemals zuvor, erreichen werden“, so Robertson weiter.
Insgesamt wurden im März 195.593 BMW Fahrzeuge ausgeliefert, eine neue Bestmarke für diesen Monat (+5,1%). Mit per März 451.576 weltweit verkauften Fahrzeugen und einer Zunahme um 5,4% war es zugleich das beste erste Quartal für die Marke. Der neue BMW 2er erfreute sich mit einem Absatz von 14.696 Einheiten im März weiterhin hoher Nachfrage. Rund zwei Drittel davon entfielen auf den neuen BMW 2er Active Tourer, von dem 9.790 Einheiten an Kunden ausgeliefert wurden. Der Absatz des BMW 4er blieb mit 18.373 Auslieferungen im März weiterhin auf hohem Niveau. Der erfolgreiche BMW 5er konnte mit 36.028 im März verkauften Fahrzeugen (+0,3%) seine hohen Absatzzahlen behaupten. Zugleich setzt sich der große Vertriebserfolg der BMW X Familie fort: Die Auslieferungen der dritten Generation des BMW X5 erhöhten sich um 12,1% auf 15.289 Einheiten, während der Absatz des BMW X6 um 5,4% auf insgesamt 3.880 zulegte.
Mehr als 2.600 Einheiten des innovativen Elektrofahrzeugs BMW i wurden im März verkauft. Dabei war der Absatz des BMW i3 mit insgesamt 2.067 Kundenauslieferungen höher als jemals zuvor in einem Monat, und die Nachfrage nach dem BMW i8 – dem neu gekürten World Green Car of the Year – bleibt weiterhin stark.
Der Absatz von MINI Fahrzeugen stieg im Vergleich zum März letzten Jahres deutlich an; im Vorjahr waren die Verkaufszahlen vom Wechsel des Kernmodells beeinflusst. „MINI verzeichnete das beste erste Quartal aller Zeiten“, erklärte Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG, MINI, BMW Motorrad, Rolls-Royce. „Die neuen MINI 3- und 5-Türer sind jetzt in vollem Umfang verfügbar, und die hohe Nachfrage zeigt, wie gut diese Modelle bei unseren Kunden weltweit ankommen“, so Schwarzenbauer weiter. Im März 2015 erhöhten sich die MINI Auslieferungen um 38,9% auf insgesamt 36.635 Einheiten. Mit 74.312 in den ersten drei Monaten des Jahres abgesetzten Fahrzeugen (+28,4%) erzielte die Marke ihr bestes erstes Quartal aller Zeiten. Von der neuen Generation des dreitürigen MINI wurden im März 13.890 Automobile an Kunden ausgeliefert, 79,7% mehr als im gleichen Monatdes Vorjahres. Der Monatsabsatz des neuen fünftürigen MINI belief sich auf 9.688 Fahrzeuge.
Im Vergleich zum Vorjahresquartal, das für Rolls-Royce Motor Cars aufgrund der sehr erfolgreichen Markteinführung des Wraith besonders absatzstark war, waren die Verkaufszahlen der Marke mit Sitz in Goodwood in den ersten drei Monaten dieses Jahres moderat, entsprachen jedoch den Erwartungen im Rahmen des Planungszyklus des Unternehmens. Schwierige Bedingungen auf dem Luxusgütermarkt in China führten zu zusätzlichen Herausforderungen im ersten Quartal. Per März dieses Jahres hat Rolls-Royce 781 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (-12,9%).
Im Einklang mit der Unternehmensstrategie des weltweit ausgewogenen Wachstums verzeichneten alle Vertriebsregionen der BMW Group sowohl im März als auch im ersten Quartal Zuwächse bei den Auslieferungen.
In Europa stieg der Absatz von BMW und MINI Fahrzeugen im März um 11,8% auf 114.290 Fahrzeuge. Auch das erste Quartal verzeichnete ein solides Wachstum mit einem Anstieg von 9,6% auf 234.658 Einheiten. Fast alle europäischen Märkte konnten ihren Absatz im Jahresvergleich steigern, in vielen Ländern wurde im März erneut ein zweistelliges Wachstum verzeichnet. Die Auslieferungen von BMW und MINI Modellen in Großbritannien – dem viertgrößten Markt der BMW Group – beliefen sich auf insgesamt 37.872 Fahrzeuge, ein deutlicher Zuwachs um 19,9% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Ein ähnlich starkes Wachstum von 20,0% erzielte Frankreich. Dort wurden 8.056 MINI und BMW Fahrzeuge ausgeliefert.
Der starke Jahresauftakt in Amerika setzte sich im März fort. Der Absatz von BMW und MINI erhöhte sich um 9,8% auf insgesamt 47.362 Fahrzeuge. Stark war auch das erste Quartal mit einem Zuwachs von 9,9% auf 109.510 Einheiten. Nordamerika bleibt der größte Wachstumstreiber in der Region mit einem Absatz von 40.139 Fahrzeugen (+12,2%) in den USA bzw. 3.125 in Kanada (+2,2%).
Asien verzeichnete im März mit insgesamt 64.988 Auslieferungen (+4,8%) ebenfalls ein stabiles Wachstum. Auch im ersten Quartal konnte die BMW Group ihren Absatz in der Region steigern: 166.330 BMW und MINI Fahrzeuge wurden an Kunden ausgeliefert, ein Plus von 5,2% gegenüber dem gleichen Zeitraums des Vorjahres. Im März stieg der Absatz auf dem chinesischen Festland um 8,1% auf insgesamt 43.824, in Südkorea um 17,6% auf 4.340 Einheiten.
BMW Motorrad lieferte im März 15.912 Motorräder und Maxi-Scooter aus, eine Zunahme um 4,8% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Im ersten Quartal legte der weltweite Absatz um 9,2% auf 31.370 Einheiten zu.
BMW Group Absatz im/per März 2015 auf einen Blick
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Im März 2015 |
Vgl. zum Vorjahr |
Bis/Per März 2015 |
Vgl. zum Vorjahr |
| BMW Group Automobile |
232.556 |
+9,2% |
526.669 |
+8,1% |
| BMW |
195.593 |
+5,1% |
451.576 |
+5,4% |
| MINI |
36.635 |
+38,9% |
74.312 |
+28,4% |
| Rolls-Royce Motor Cars |
328 |
-18,0% |
781 |
-12,9% |
| BMW Motorrad |
15.912 |
+4,8% |
31.370 |
+9,2% |
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Unternehmenskommunikation
Emma Begley, Wirtschafts- und Finanzkommunikation, Emma.Begley@bmwgroup.com Telefon: +49 89 382-72200, Fax +49 89 382-24418
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Die BMW Group
Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als internationaler Konzernbetreibt das Unternehmen 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Ver-triebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.
Im Jahr 2014 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund 2,118 Millionen Automobilen und 123.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf rund 8,71 Mrd. €, der Umsatz auf 80,40 Mrd. €. Zum 31. Dezember2014 beschäftigte das Unternehmen weltweit 116.324 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamteWertschöp-fungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert.
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Stuttgart, 07.08.2015
1.900 Käufer freuen sich über Fahrten im offenen Sportwagen
Im Sommermonat Juli freuten sich weltweit 20.733 Porsche-Kunden über die Auslieferung ihres Neuwagens – ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders die rund 1.900 Käufer des 911 Cabriolet und des Boxster konnten die Sonnenstrahlen bei offenem Verdeck genießen. Von Januar bis Juli dieses Jahres lieferte Porsche insgesamt rund 135.000 Fahrzeuge aus. Dies entspricht einem Plus von 29 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum 2014.
„Mit dem besten Juli unserer Unternehmensgeschichte sind wir gut in die zweite Jahreshälfte gestartet“, sagte Bernhard Maier, Mitglied des Vorstandes Vertrieb und Marketing der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. „Jetzt setzen wir unsere Produktoffensive fort. Kunden und Freunde unserer Marke können sich auf eine besondere Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt im September freuen.“
Im Juli 2015 verzeichnete Porsche eine starke Resonanz der deutschen Kunden: Mit knapp 3.200 Auslieferungen erreichte der Sportwagenhersteller auf seinem Heimatmarkt ein Plus von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den USA wurden mehr als 4.700 Neuwagen in Kundenhand übergeben – ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und zugleich der weltweit erfolgreichste Einzelmarkt im Juli 2015.
International fuhr im Berichtsmonat erneut der Macan auf die Spitzenposition: rund 7.800 sportlich-kompakte Geländewagen wurden weltweit an Kunden ausgeliefert.
Auch die Sportwagen 911 und Cayman waren stark gefragt und verzeichneten zwei-stellige Wachstumsraten.

06.08.2015
Johanna Quandt gestorben.
Das Familienoberhaupt der Familie Quandt ist am 3. August im Alter von 89 Jahren verstorben. Johanna Quandt war bis 1997 Mitglied im Aufsichtsrat der BMW AG.
Johanna Quandt war für die BMW AG von außerordentlicher Wichtigkeit und hat dem Unternehmen stets Rückhalt gegeben. Nach dem Tod von Herbert Quandt im Jahr 1982 übernahm sie in einer schweren Zeit seine Rolle und signalisierte so Verantwortung für BMW. Sie führte das Erbe mit ihren Kindern Stefan Quandt und Susanne Klatten in seinem Sinne weiter – voller Pflichtgefühl und mit engagiertem Unternehmergeist.
Ein Engagement mit Begeisterung und Leidenschaft
Johanna Quandt war von 1986 bis 1997 stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der BMW AG und von 1982 bis 1997 Mitglied des Aufsichtsrats. Sie hat sich nicht nur um das Unternehmen sehr verdient gemacht, sondern ihren Einfluss, ihre Stimme und ihre Mittel auch für die Gesellschaft genutzt und dabei viel Gutes bewirkt.
„Johanna Quandt hat mit ihrer Herzlichkeit und ihrer warmen, unkomplizierten Art ihr Umfeld beeindruckt. Als Mitglied des Aufsichtsrats und als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende hat sie viele Jahre die Entwicklung der BMW AG aktiv begleitet.“ so Norbert Reithofer, der amtierende Aufsichtsratsvorsitzende zum Tod von Johanna Quandt. Auch Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender würdigte ihr Schaffen: „Über 50 Jahre lang hat Johanna Quandt für die BMW Group gewirkt und dem Konzern Begeisterung und Leidenschaft entgegengebracht. Dem Unternehmen hat sie Rückhalt und Sicherheit gegeben.“ Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Manfred Schoch unterstrich die Bedeutung von Johanna Quandt für das Unternehmen: „Johanna Quandt hat die historisch gewachsene gute Zusammenarbeit von Betriebsrat und Anteilseignern immer von ganzem Herzen gepflegt. Sie hatte stets ein offenes Ohr und war eine verständige Partnerin. Sie hat auch bei unterschiedlichen Interessenlagen nie die Bodenhaftung verloren – und in schwierigen Zeiten die Anliegen der einfachen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Auge behalten.“
Der Aufsichtsrat, der Vorstand sowie alle aktiven und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BMW AG trauern um Johanna Quandt.
Pressemitteilung (BMW Group PressClub):
https://www.press.bmwgroup.com
Automatisiertes Fahren: Opel unterstützt Forschungsprojekt
06.08.2015
- Immer in Verbindung: Ko-HAF lotst Fahrzeuge sicher durch den Verkehr
- Autobahntauglich: Opel-Entwicklungsträger erfüllt höchste Anforderungen
Rüsselsheim. Wer viel im Auto unterwegs ist, wird sich schon so manches Mal gefragt haben, ob sich die Fahrzeit nicht sinnvoller nutzen ließe. Viele Fahrer würden lieber Zeitung lesen, E-Mails abarbeiten oder sich einfach entspannt zurücklehnen statt im Autobahn-Verkehr mitzuschwimmen oder im Stau ständig auf den Vordermann achten zu müssen. Mit einem Fahrzeug, das im Sinne des Nutzers handelt und weitgehend selbstständig den sicheren Weg findet, könnte dies Realität werden.
Beim Thema „Automatisiertes Fahren“ stehen die Entwickler unter anderem vor zwei großen Herausforderungen: Erstens müssen die geographischen Kartendaten so aktuell, ausführlich und exakt sein, dass das Fahrzeug immer „weiß“, wo’s lang geht. Zweite Bedingung ist der unmittelbare Rollentausch – der Mensch als vorübergehender Passagier muss ohne Weiteres eingreifen können. Und genau um diese beiden Punkte kümmert sich Opel im Rahmen des deutschen Forschungsprojekts „Ko-HAF – Kooperatives hochautomatisiertes Fahren“.
Experten gehen davon aus, dass der Mensch rund zehn Sekunden benötigt, um eine andere Beschäftigung oder einen Gedankengang abzubrechen und sich voll auf das Führen eines Kraftfahrzeugs zu konzentrieren. Diesen kritischen Zeitraum sollte das selbstfahrende Auto abhängig vom Verkehrsumfeld und der Fahrsituation überbrücken können. Dafür braucht das System deutlich mehr Informationen, als die Sensorik und das Navigationssystem zu liefern imstande sind.
Genau hier hakt Opel ein. „Ko-HAF“ setzt auf eine Backend-Lösung in Form eines Sicherheits-Servers. Dabei hält das hochautomatisierte Fahrzeug ständig Kontakt mit der externen Kontrollinstanz. So fließen kontinuierlich Daten über Streckenmarkierungen oder sicherheitsrelevante Objekte, die der Wagen mit Hilfe seiner Assistenzsysteme erfasst, zum Server. Dieser führt die Informationen zusammen, reichert sie an und setzt sie in eine Art Fahrplan um. Dank dieser in Sekundenbruchteilen aktualisierten digitalen Betriebsanweisung „verhält“ sich das Automobil jederzeit situationsgerecht und bewegt sich „vorausschauend“ fort.
Opel kümmert sich schwerpunktmäßig um die Kommunikation zwischen Sicherheits-Server und Fahrzeug. Dazu gestalten die Experten im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum die Server-Architektur, definieren die Schnittstellen und sorgen für den ungestörten Datenfluss in beide Richtungen. Darüber hinaus richtet Opel den Fokus auf das Fahrerverhalten im Auto. Um zu klären, ob und wie schnell der Fahrzeugführer während der automatisierten Phase bereit wäre, das Kommando an Bord zu übernehmen, entwickeln die Ingenieure ein Analyseprogramm und ein Sensorsystem.
Außerdem arbeiten sie daran, dass das Auto Signale aussenden kann, um sich selbst zu lokalisieren und den jeweils aktuellen Aufenthaltsort auf Navigationskarten sichtbar zu machen. Diese Daten sollen dann mit Informationen vom Server sowie von weiteren Karten, Bewegungssensoren und dem Globalen Navigationssatellitensystem GNSS synchronisiert werden.
Ein Opel-Entwicklungsträger soll das kooperative hochautomatisierte Fahren auf deutschen Autobahnen ermöglichen. So wollen die Forscher demonstrieren, wie sich das Versuchsfahrzeug in diesem Hochgeschwindigkeits-Umfeld zurechtfindet. Vom selbstständigen Auffahren und Einfädeln über das Spurhalten, Mitschwimmen und Überholen bis hin zum Verlassen der Autobahn soll Ko-HAF Regie führen. Sobald das System bei Tests auf dem Opel-Versuchsgelände sicher und verlässlich funktioniert, können die Prototypen-Fahrten auf öffentliche Straßen verlagert werden.
Das mit einem Budget von 36,3 Millionen Euro ausgestattete, im Juni gestartete Ko-HAF-Forschungsprojekt läuft bis November 2018 unter der Ägide des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Ingolstadt, 06.08.2015
• Neue Initiative für Standards beim hochautomatisierten Fahren
• Audi als Partner in allen Themenfeldern beteiligt
• Pilotiertes Fahren mit der nächsten Generation des Audi A8 in Serie
Pilotiertes Fahren bedeutet für Audi sicheres, komfortables aber auch partnerschaftliches Fahren. Deshalb engagiert sich das Unternehmen in der Forschungsinitiative Ko-HAF, die Standards und Lösungen für das kooperative hochautomatisierte Fahren erarbeitet. Audi wird das pilotierte Fahren in der nächsten Generation des Audi A8 einführen.
Audi beteiligt sich an der Initiative „Kooperatives Hochautomatisiertes Fahren“ (Ko HAF). Ziel von Ko HAF ist es, Standards und Technologien zu entwickeln, die kooperatives Fahren zwischen hochautomatisierten Fahrzeugen im alltäglichen Straßenverkehr ermöglichen – beispielsweise bei Einfädelvorgängen auf Schnellstraßen. Die Projektarbeit erstreckt sich über verschiedene Themenfelder von Simulationen am Computer bis hin zu Testfahrten auf abgesperrtem Gelände und später auf öffentlichen Straßen. Neben Audi sind weitere deutsche Automobilhersteller, Zulieferer und Universitäten an dem Projekt beteiligt. Gefördert wird die Initiative durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Audi engagiert sich in allen Themenbereichen der Forschungsinitiative. Zu ihnen zählen:
• das Entwickeln präziser Straßenmodelle als Basis für digitale Karten
• das Lokalisieren von Autos über digitale Karten und Umgebungsmerkmale aus den
Daten der Umfeldsensoren
• Konzepte zur gesicherten Übernahme der Fahraufgabe durch den Fahrer
• hochautomatisierte Reaktion auf Störungen im Straßenverkehr
• vorausschauendes automatisiertes Fahren für optimierten Verkehrsfluss, mehr
Komfort und erhöhte Verkehrssicherheit
Seit Jahren leistet die Marke mit den Vier Ringen Pionierarbeit für das pilotierte Fahren. So umrundete im Oktober 2014 ein fahrerloser Audi RS 7 Sportback (1) den Grand Prix-Kurs in Hockenheim in Renntempo. Im Juli 2015 absolvierte ein weiterentwickelter Audi RS 7 piloted driving concept eine Serie schneller Runden auf dem kalifornischen Sonoma Raceway. Beide Autos zeigten, wie präzise und sicher Audi das pilotierte Fahren auch im Grenzbereich der Physik beherrscht.
Auf öffentlichen Straßen hat Audi ebenfalls bereits erfolgreich getestet. Anfang 2015 fuhr ein A7 piloted driving concept mit vielen Serien- und seriennahen Technologien an Bord von Stanford im Silicon Valley über Bakersfield zur Consumer Electronics Show (CES) nach Las Vegas. Auch bei der CES Asia im Mai 2015 konnten Journalisten das Fahren ohne Fahrer erleben – im dichten Verkehr auf der Stadtautobahn von Shanghai. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse erarbeitet Audi gesamthafte Strategien für das pilotierte Fahren. Das kooperative Verhalten, etwa an den Einfahrten von Schnellstraßen, spielt hier eine zentrale Rolle.
Die Technologien zum pilotierten Fahren stehen für Sicherheit, Partnerschaftlichkeit, Zeitgewinn, Effizienz und Komfort. Audi bringt sie mit der nächsten Generation der Oberklasselimousine A8 in Serie. Im ersten Schritt können die neuen Systeme beim Einparken oder im Stop-and-Go-Verkehr auf Autobahnen bis 60 km/h das Fahren übernehmen.
Verbrauchsangaben der genannten Modelle
1) Audi RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro (412 kW): Kraftstoffverbrauch kombiniert
in l/100 km: 9,5; CO2-Emission kombiniert in g/km: 220