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Wolfsburg, 11.08.2015
• Mehr als 1000 Teilnehmer aus 72 Ländern in rund 50 Berufsdisziplinen
• Volkswagen Service Deutschland unterstützt in der Berufsgruppe Karosserie-
und Fahrzeugbaumechanik
Heute starten die WorldSkills 2015 im brasilianischen São Paulo. Vom 11. bis 16. August werden bei der Weltmeisterschaft der Berufe die Wettbewerbe in rund 50 Berufsdisziplinen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungen ausgetragen. Volkswagen Service Deutschland unterstützt die 43. WorldSkills mit einer Rohkarosse des up! für die automobilen Disziplinen. Nach Abschluss des Wettbewerbs wird das Exponat im Deutschen Kompetenzzentrum der Karosserie- und Fahrzeugbauer zur Aus- und Weiterbildung im Kfz-Handwerk im hessischen Friedberg eingesetzt.
„Wir freuen uns die Weltmeisterschaft der Berufe auch in diesem Jahr begleiten zu können. Mit der Unterstützung des Volkswagen Service Deutschland können die Teilnehmer der WorldSkills 2015 sowie anschließend die Auszubildenden des Kfz-Handwerks an einer hochmodernen Fahrzeugkarosserie ihr Können unter Beweis stellen“, erklärt Frank Jürgens, Leiter Service Deutschland Marke Volkswagen Pkw und ergänzt: „Wir möchten junge Menschen für eine Berufsausbildung begeistern und ihnen zeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten die Volkswagen Partnerbetriebe bieten. Gleichermaßen sind gut ausgebildete Fachkräfte für Volkswagen entscheidend, um unsere Kunden mit dem besten Service im Handel zu empfangen.“
Volkswagen Service Deutschland stellt dem Wettbewerb in der Disziplin Karosserie- und Fahrzeugbaumechanik eine Rohkarosse des up! zur Verfügung. Nachdem die alle zwei Jahre stattfindenden WorldSkills zuletzt 2013 in Leipzig gastierte, wird der diesjährige Wettkampf in São Paolo, Brasilien ausgetragen.
11.08.2015 Bus Truck
Neuer Notbremsassistent EBA mit Sensorfusion aus Radar und Kamera // Emergency Stopping Signal ESS // Spurassistent LGS mit neuester Kameratechnologie
Die neue Generation des Notbremssystems Emergency Brake Assist EBA von MAN kombiniert die Informationen aus Radarsensor in der Fahrzeugfront und Kamera in der Frontscheibe. Durch diese Sensorfusion kann das System komplexe Verkehrsszenarien zuverlässiger interpretieren. Vorausfahrende Fahrzeuge und stehende Hindernisse können schneller und mit höherer Sicherheit identifiziert werden. Dadurch gewinnt das System Zeit, um bei Bedarf früher eine Notbremsung auszulösen. Das Fahrzeug kann dadurch im Notfall mehr Geschwindigkeit abbauen, und wertvolle Meter früher zum Stehen kommen.
MAN führt aktuell die neue Generation des Notbremsassistenten mit Sensorfusion (Emergency Brake Assist, EBA) und das Notbremssignal ESS ein. Gleichzeitig wird EBA sowie der neue Spurhalteassistent (Lane Guard System, LGS) zur Serienausstattung in den Fahrzeugtypen, für die ab November die Ausrüstungspflicht für Neuzulassungen gilt. Dies umfasst den allergrößten Teil der Lkw von MAN, Überland- und Reisebusse von MAN und NEOPLAN, sowie MAN Chassis für Reisebusse.
Sensorfusion: Das Zusammenwirken von Radar und Kamera
Die neue Generation des Notbremssystems Emergency Brake Assist EBA von MAN kombiniert die Informationen aus Radarsensor in der Fahrzeugfront und Kamera in der Frontscheibe. Durch diese Sensorfusion kann das System komplexe Verkehrsszenarien zuverlässiger interpretieren. Vorausfahrende Fahrzeuge und stehende Hindernisse können schneller und mit höherer Sicherheit identifiziert werden. Dadurch gewinnt das System Zeit, um bei Bedarf früher eine Notbremsung auszulösen. Das Fahrzeug kann dadurch im Notfall mehr Geschwindigkeit abbauen, und wertvolle Meter früher zum Stehen kommen.
Stehende Objekte sind ungleich schwieriger mit hoher Sicherheit zu erkennen als vorausfahrende. Dafür muss das System relevante Objekte (etwa ein Pannenfahrzeug oder ein stehendes Fahrzeug am Stau-Ende) von nicht relevanten Objekten (Verkehrsschilder, Tunnel-Einfahrten, Brücken) unterscheiden können. Um sicher zu verhindern, dass eine Notbremsung fälschlicherweise ausgelöst wird, reagiert der Notbremsassistent erst, wenn die Situation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit richtig interpretiert wird. Das System analysiert hier intensiver, um mit Sicherheit zu verifizieren, dass sich tatsächlich ein stehendes Hindernis innerhalb der eigenen Fahrspur vor dem Fahrzeug befindet.
Hohe Fahrerakzeptanz durch Erforschung von Warnstrategien
MAN verfügt über umfangreiche Kompetenz in der Erforschung von Fahrzeugbedienkonzepten in Nutzfahrzeugen. Die wissenschaftliche Beobachtung von Fahrern im Fahrsimulator der TU München lieferte für die Auslegung des Warn- und Reaktionsverhaltens des EBA-Systems wichtige Erkenntnisse, beispielsweise aus den Bereichen Fahrer-Aufmerksamkeit und Ablenkung, sowie Stress und Verhalten in Notsituationen.
Die Auslegung des Emergency Brake Assist EBA folgt der Maxime „der Fahrer sollte stets der Handelnde sein“. Diese MAN-spezifische Warnphilosophie gewährleistet eine hohe Fahrerakzeptanz.
Das Zusammenwirken von zwei Technologien, Radar und Kamera, reduziert die Gefahr von unberechtigten Warnungen in sehr hohem Maße, da zwei Technologien für die Objekterkennung genutzt werden können. Damit erreicht MAN das Ziel, den Fahrer möglichst wenig durch Warnsignale zu irritieren.
Seiner eigenen Einschätzung der Situation folgend, kann der Fahrer den Notbremsassistenten bei einer Warnung oder auch bei bereits eingeleiteter Notbremsung übersteuern. Er kann dafür das Fahrpedal oder das Bremspedal nutzen oder den Blinker betätigen, um einen Spurwechsel einzuleiten und damit die Warnung oder den automatischen Bremseingriff abbrechen.
Wenn keine Kollisionsgefahr mehr besteht, beispielsweise nachdem ein langsam fahrendes Fahrzeug auf den Standstreifen gewechselt hat, beendet EBA eine eingeleitete Notbremsung.
Immer Wachsam: Der Ablauf einer Notbremsung
EBA reagiert auf ein erkanntes Notbremsobjekt und eine ausbleibende Reaktion des Fahrers (entweder ein Spurwechsel oder eine Bremsung) mit zeitlich abgestuften Maßnahmen: Zunächst Warnung des Fahrers über einen durchdringenden Warnton und eine Anzeige im Display. In diesem Moment werden bereits die Bremsleitungen vorbefüllt, um das Ansprechverhalten zu verkürzen. Gleichzeitig werden zur frühzeitigen Warnung des rückwärtigen Verkehrs die Bremslichter aktiviert.
Der MAN Notbremsassistent nimmt zusätzlich bereits in der Warnphase das Motordrehmoment zurück. Dies ist ein weiterer, spürbarer Warneffekt für einen möglicherweise unaufmerksamen Fahrer. Reagiert der Fahrer nicht, wird zusätzlich zur Warnung automatisch gebremst (Warnbremsung). Wird im Folgenden die Kollisionsgefahr weiter erkannt und der Fahrer reagiert nicht, dann leitet EBA eine Notbremsung ein, wodurch unter Idealbedingungen ein Auffahren selbst aus voller Geschwindigkeit von 80 km/h verhindert wird.
Notbremssignal ESS
Das Notbremssignal ESS (Emergency Stopping Signal) aktiviert bei einer Gefahrenbremsung zusätzlich zu den Bremslichtern die Warnblinkanlage mit erhöhter Blinkfrequenz (Notbremsblinken) und signalisiert so dem nachfolgenden Verkehr die Notsituation. Versuche haben gezeigt, dass eine frühzeitige Warnung Auffahrunfälle vermeiden hilft.
Das neue Lane Guard System LGS
Das neue Lane Guard System (LGS) verfügt über die neueste Kameratechnologie. Dies ermöglicht eine höhere Präzision der Spurerkennung und ein Minimum an unberechtigten Warnungen.
LGS überwacht ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h die Fahrzeugposition in Bezug auf die Fahrspur und warnt den Fahrer, wenn er die Fahrbahnmarkierung unbeabsichtigt überfährt.
Zusätzliche Funktionen erhöhen den Komfort für den Fahrer. Das neue System erkennt selbstständig, wenn sich die Fahrspurbedingungen ändern: eine zuverlässige Warnung ist nur möglich, wenn eine rechte und eine linke Fahrbahnmarkierung vorhanden sind und die Fahrspur eine Mindestbreite hat.
Das neue LGS berücksichtigt auch, dass viele Fahrer von Nutzfahrzeugen gerne sicherheitsorientiert an der Außenseite der Fahrspur fahren – in Ländern mit Rechtsverkehr also am rechten Rand – und warnt auf dieser Fahrzeugseite später. Ebenso stellt sich das System automatisch auf Länder mit Rechts- und Linksverkehr ein. Damit kommt der Fahrer in den Genuss einer adaptiven Warnphilosophie.
Ein Video, das die neue Generation des EBA erklärt, finden Sie unter folgendem Link:
https://www.youtube.com/watch?v=Dy7n5HYy_qA
Hochauflösendes Footage können Sie für redaktionelle Zwecke auf unserer Footage-Datenbank herunterladen oder über die MAN Bilddatenbank.
Produktionsvorstand Oliver Zipse: „Modernisierte Arbeitswelt
kommt nachhaltig unseren Mitarbeitern zugute.“
München. Die BMW Group optimiert kontinuierlich die Produktionsprozesse in ihren Werken und nutzt dabei die Chancen der Digitalisierung. Komplexe Abläufe können durch den Einsatz neuer Technologien in der Produktion noch effizienter gestaltet werden. Aus Sicht des Automobilherstellers bietet die Digitalisierung neue Perspektiven für die Weiterentwicklung innovativer und mitarbeiterorientiert Produktionssysteme. Die in den Produktionssystemen gewonnenen Potenziale ermöglichen es wiederum, Kundenwünsche noch individueller zu erfüllen und die Flexibilität in der Produktionskette zu erhöhen. „Für uns sind stabile Prozesse und eine hohe Qualität in der Produktion entscheidend. Dazu trägt auch der Einsatz digitaler Techniken bei“, betont Oliver Zipse, Vorstand Produktion der BMW AG.
Zipse sieht deutliche Vorteile für die Mitarbeiter: „Langfristig führen diese Entwicklungen zu einer weiteren Modernisierung der Arbeitswelt in unseren Werken. Der Einsatz der Digitalisierung schafft bei einigen Prozessen neue Freiräume und Effizienzen, die nachhaltig unseren Mitarbeitern zugutekommen. Der Mensch in der Produktion wird in Zukunft noch viel mehr als heute Gestalter seines Arbeitsumfeldes werden. Und auch die Reduzierung körperlich anstrengender Tätigkeiten ist ein Gewinn für die Mitarbeiter.“
Die BMW Group konzentriert sich bei der Digitalisierung in der Produktion auf sechs verschiedene Handlungsfelder:
Kontextsensitive Assistenzsysteme. Intelligente Hilfsmittel können den Mitarbeiter bei seiner Tätigkeit direkt unterstützen und komplexe Vorgänge vereinfachen. In den BMW Group Werken München und Leipzig wurden im Rahmen eines Pilotprojekts sogenannte Smartwatches getestet, die den Mitarbeiter alarmieren, wenn sich ein Fahrzeug mit außergewöhnlichen Anforderungen nähert. Das leuchtende Display und ein Vibrationsalarm erinnern dann daran, dass beim nächsten Arbeitsschritt beispielsweise eine andere Anzahl Schrauben verbaut werden muss.
Innovative Robotersysteme. Auch körperlich wird der Mitarbeiter entlastet, indem innovative Robotersysteme anstrengende und unergonomische Tätigkeiten übernehmen. Leichtbauroboter können ohne Schutzzaun Seite an Seite mit den Mitarbeitern eingesetzt werden und garantieren besonders bei ermüdenden Arbeiten eine gleichermaßen hohe Qualität. Bereits seit 2013 setzt die BMW Group Leichtbauroboter ein, um Schallisolierungen auf Türinnenseiten mit einem gleichmäßig hohen und präzisen Druck anzurollen und Klebstoff unter anderem auf Frontscheiben aufzutragen. In den Werken Spartanburg, Regensburg, Dingolfing und Leipzig sind diese Leichtbauroboter in den Serienbetrieb integriert.
Simulation und Fabrikdigitalisierung. Insbesondere die Nutzung digitaler Daten bietet ein hohes Potenzial, um die Effizienz eines Prozesses zu erhöhen. So hat das digitale Erfassen realer Strukturen einer Fabrik in 3D-Daten erhebliche Vorteile gegenüber der üblichen, zweidimensionalen, manuellen Arbeitsweise: An nur einem Wochenende ließ sich beispielsweise das Rolls-Royce Werk in Goodwood, UK, digital vermessen und mit einem speziellen 3D-Scanner und hochauflösenden Digitalkameras auf zwei Millimeter genau erfassen. Damit steht erstmals ein dreidimensionales Abbild einer Produktion für die Umplanung zur Verfügung, ohne eine aufwendige CAD-Nachkonstruktion der realen Strukturen und einer manuellen Erfassung vor Ort. Im Gegensatz zu konventionellen zweidimensionalen Plänen kann jede Änderung im Raum intuitiv simuliert und beurteilt werden. Die Digitalisierung schafft eine aktuelle, präzise und umfassende Datenbasis für schnelle und flexible Anpassungen in der Produktion.
Advanced Analytics. Automatisierte Datenanalysen führen zu umfangreichen Fortschritten hinsichtlich der Qualitäts- und Effizienzsteigerung. Bei der Versorgung der Werke mit Bauteilen sowie im Entstehungsprozess der Bauteile können vernetzte Daten den Warenstrom transparent erfassen und sogar Hinweise auf die Qualität der Bauteile geben. Beispielsweise erfassen und identifizieren sogenannte Data Matrix Codes den gesamten Entstehungsprozess der Karbonteile für den neuen BMW 7er. Dabei liefert der quadratische, von Kameras lesbare Barcode auch Informationen über die Verarbeitungskette. Die Data Matrix Codes werden hierbei in den BMW Group Werken Dingolfing und Landshut eingesetzt.
Smart Logistics. In einem größeren Kontext liefern Smart Data Technologien Informationen in Echtzeit über die gesamte Zulieferkette. Sollten Schwierigkeiten auf dem Transportweg auftreten, wird umgehend darauf reagiert. Diese „Radar“-Funktion steigert die Transparenz im internationalen Versorgungsnetzwerk der BMW Group Werke und sorgt für optimale Zulieferketten.
Planungs- und Steuerungssysteme. Der Einsatz automatisierter Datenanalysen erhöht die Prozesssicherheit in den Werken der BMW Group. Hier ist es vor allem die Summe vieler kleiner Maßnahmen, die zu optimierten Abläufen führt. Bei der Analyse von Standardprozesskurven werden beispielsweise die Daten eines einzelnen Schraubvorgangs automatisch strukturiert und analysiert. Weichen die Daten von Standards ab werden sofort Maßnahmen abgeleitet, bevor Prozessstörungen auftreten. Über die Vielzahl der Anwendungsfälle in den Werken der BMW Group lässt sich so die Effizienz und Qualität umfangreich verbessern.
Christian Dunckern, Leiter Technische Planung der BMW Group: „Die Digitalisierung bietet wachsende Chancen, unsere Produktionssysteme auf vielen Ebenen weiter zu entwickeln. Aber nicht alles was technisch möglich ist, macht auch Sinn. Es gilt, den Mehrwert für das Unternehmen im Auge zu behalten, und das kann keiner besser als der Mitarbeiter, der die Produktion aktiv und kontinuierlich gestaltet.“
Zu dieser Presseinformation wurde für Sie nachfolgendes AV-Mediamaterial zusammengestellt. Zusätzliches Material können Sie auch über die Navigationspunkte Photo, Audio und Video & TV finden.
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Wolfsburg, 10.08.2015
• Traditionsrallye vom 13. bis 15. August über 628 Kilometer unterwegs auf
sächsischen Traumstraßen
• Drei Etappen über das Erz- und das Elbsandsteingebirge und über die
Tschechische Republik und die Oberlausitz
• Volkswagen Classic schickt 14 Klassiker zur Kult-Rallye
Auch die 13. Auflage der Sachsen Classic verspricht wieder ein Heimspiel für Volkswagen zu werden. Zwickau und Dresden sind nicht nur Produktionsstandorte für Golf, Passat und Phaeton, sondern vom 13. bis 15. August auch Start- und Zielorte der kultigen Oldtimerallye. Volkswagen Classic wird mit acht luftgekühlten Klassikern und sechs wassergekühlten Vertretern der neuen Generation ab 1973 dabei sein.
Längst ist die von Volkswagen unterstützte Sachsen Classic zu einer viel gefragten Kultrallye geworden, denn die Zahl der Bewerber ist weit höher als die Anzahl der Teilnehmerplätze. Dem Veranstalter gelingt es auch 2015 wieder, 70 Jahre Automobilgeschichte in Form eines sehr abwechslungsreichen Rollenden Museums auf sächsische Traumstraßen zu schicken. Streckenführung und Volksfest-Feeling sind das Erfolgsrezept der Tour – so viel echte Begeisterung findet man in Europa sonst nur bei der legendären Mille Miglia in Italien.
Die über drei Tage führende, 628 Kilometer lange Strecke ist mit 15 Zeitkontrollen und 20 Wertungsprüfungen gespickt. Start der Rallye ist traditionell um 12 Uhr in Zwickau, seit 25 Jahren Stammsitz von Volkswagen Sachsen. Hier werden Golf, Golf Variant, Passat und Passat Variant produziert.
Die erste Etappe „Sachsenring“ am Donnerstag geht über 125 Kilometer zur „Steilen Wand“ in Meerane und über die Schlösser Ponitz und Wolkenburg zum Sachsenring. Am Freitag führt die 273 Kilometer lange Etappe „Erzgebirge“ über Olbernhau, Schloss Purschenstein, Altenburg und Glashütte zur Dresdner Augustusbrücke. Die über 230 Kilometer verlaufende dritte Etappe „Gläserne Manufaktur“ am Samstag schickt den Fahrzeugtross über Bad Schandau und das tschechische Krasna Lipa in die Oberlausitz, bevor die Oldtimer vor der Volkswagen Gläsernen Manufaktur wieder in Dresden ankommen.
180 Teams sind dabei, darunter 14 von Volkswagen Classic. Gleich drei schon am Sound erkennbare Sport-Käfer und zwei Karmann-Ghia Typ 14, die das 60. Jubiläum des Käfer-Ablegers illustrieren, stehen für die frühen Jahre von Volkswagen. Dazu kommen zwei VW Porsche 914 sowie ein Porsche 356 aus der Sammlung Volkswagen Osnabrück. Abgerundet wird die Fahrzeugflotte von mehreren frühen Golf, Passat und Polo der Baujahre ab 1973. Obwohl diese Modelle schon die jüngere Ära von Volkswagen repräsentieren, haben sie ebenfalls bereits Oldtimerstatus. Der Polo feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag.
Eine besondere Rarität ist der panamabraune Golf L. 1978 wurde er in die einstige DDR geliefert und dort für Ost-Mark vertrieben. 10.000 dieser Fahrzeuge erfreuten seinerzeit die ostdeutschen Käufer. Mit dieser Vertriebsaktion war Volkswagen ein automobiler Vorbote der deutschen Einheit.
Erster interaktiver Polizei-Van: Der Opel Zafira Tourer im Einsatz
10.08.2015
- Zafira Tourer-Streifenwagen mit LTE-Verbindung und Multifunktions-PC
- Opel-Einsatzfahrzeuge für Landes- und Bundespolizei
- Opel Special Vehicles für spezifische Ausstattung und Umrüstung verantwortlich
Rüsselsheim. Polizei-Fahrzeuge von Opel werden immer beliebter. Unter den Neuzugängen bei den Ordnungshütern: der flexible und geräumige Zafira Tourer als interaktiver Funkstreifenwagen. Im Land Brandenburg sorgen die Polizeibeamten künftig mit Hilfe des hochmodern ausgestatteten und vernetzten Opel-Kompaktvans für Recht und Ordnung. Auf der Internationalen Fachmesse und Konferenz für Polizei- und Spezialausrüstung (GPEC) in Leipzig hatte Opel im vergangenen Jahr ein Musterfahrzeug ausgestellt, das auf Anhieb überzeugte und auch das Vergabeverfahren der Polizei Brandenburg für sich entscheiden konnte. Die 28 georderten interaktiven Zafira Tourer sind die ersten ihrer Art in der Van-Klasse.
„Mit dem interaktiven Zafira Tourer bieten wir einen Funkstreifenwagen mit modernster Technik, der die Polizei noch reaktionsschneller macht als bisher. Er ist damit ein weiterer Grund dafür, dass sich immer mehr Polizeibehörden für die verlässlichen Opel-Modelle entscheiden“, sagt Frank Leibold, Sales & Marketing Manager Opel Special Vehicles.
So schafft man Sicherheit in Sekundenschnelle: Top-vernetzt mit Multifunktions-PC
Das Besondere an den Fahrzeugen ist die hochmoderne Computer- und Funkausstattung, die gemeinsam mit dem Systemlieferanten T-Systems entwickelt wurde und eine permanente Kommunikation und Einsatzplanung in Echtzeit mit der Polizei-Leitstelle ermöglicht. Herzstück der Anlage ist der Multifunktions-PC mit einem in der Armaturentafel platzierten Touchscreen. Über diesen lassen sich die polizeispezifischen Anwendungen, die via UMTS/LTE-Verbindung mit der IT-Infrastruktur der Polizei verknüpft sind, in Sekundenbruchteilen empfangen und bedienen. Dazu zählen die Navigation und Einsatzmittellokalisierung, sprich: Fahrzeugortung, sowie Auftragsmanagement und Videoerstellung. Darüber hinaus werden die Sondersignalanlage und die Funkgeräte über den Touchscreen bedient.
Die Leitstelle übermittelt beispielsweise relevante Informationen wie Einsatzort- und Anrufzeit eines eingegangen Notrufs in Textform an den Multifunktions-PC im Funkstreifenwagen. Die Polizisten können sich auf dieser Datenbasis auch ohne gesonderte Eingabe der Zieladresse zum Einsatzort navigieren lassen und sparen so wertvolle Zeit. Außerdem besteht die Möglichkeit, über die GPS-Ortung den Standort der benachbarten Kräfte abzurufen und Verstärkung anzufordern. So können die Polizeikräfte zum einen effektiver gesteuert werden und zum anderen macht dies den Einsatz für die Beamten einfach sicherer. Zu diesem Zweck dokumentieren auch Netzwerkkameras an Front und Heck des Funkstreifenwagens Anhalte- und Kontrollvorgänge. Auf Wunsch der Besatzung kann die Leitstelle in Echtzeit auf die Kameras zugreifen.
Für die Entwicklung der Fahrzeuge zeichnen die Spezialisten im Internationalen Technischen Entwicklungszentrum von Opel verantwortlich. Umgerüstet werden sie ebenfalls in Rüsselsheim von Opel Special Vehicles, das auf die Weiterentwicklung von Serienfahrzeugen, innovative Sonderausstattungen und maßgeschneiderte Lösungen für Behörden- und Sonderfahrzeuge spezialisiert ist.
Opel-Polizeifahrzeuge klar erkennbar, aber auch verdeckt auf Verbrecherjagd
Auch bei zivilen Polizeifahrzeugen erfüllt Opel die hohen Anforderungen der Behörden und schloss erst vor kurzem einen Rahmenvertrag mit dem Land Nordrhein-Westfalen. Und das bereits zum zweiten Mal. Zu den „verdeckten Ermittlern auf vier Rädern“ zählen die Opel-Modelle Astra, Corsa, Insignia und Zafira Tourer. Der Vertrag läuft über drei Jahre und kann dann noch um ein Jahr verlängert werden. Darüber hinaus sind in Niedersachsen Opel-Polizeifahrzeuge in Zivil unterwegs. Hier nimmt die Polizei in diesem Jahr 150 Astra Sports Tourer in Dienst.
Im benachbarten Hessen beliefert Opel die Polizei bereits seit über 50 Jahren. Aktuell besteht ein Rahmenvertrag über weitere vier Jahre. Im Zuge dessen werden jetzt das dritte Jahr in Folge 100 bis 150 Opel Zafira Tourer-Funkstreifenwagen an die hessische Polizei übergeben. Und auch die Bundespolizei weiß die Vorzüge des variablen Opel-Vans zu schätzen – erst kürzlich wurde ein Rahmenvertrag über zwei Jahre unterzeichnet. Das Gesamtvolumen beträgt bis zu 250 Fahrzeuge, wovon noch in diesem Jahr 100 Exemplare ausgeliefert werden sollen. Zum Einsatz kommen kräftige Turbodiesel-Versionen mit Automatikgetriebe, die über alle polizeifahrzeugtypischen Ausstattungsspezifika verfügen.
Noch in zwei weiteren Bundesländern prägen Opel-Polizeifahrzeuge zunehmend das Straßenbild. So gehört der Opel Zafira Tourer zu den neuen Einsatzfahrzeugen der Berliner Polizei. In den vergangenen vier Jahren hat Opel in der Hauptstadt insgesamt rund 350 Streifenwagen ausgeliefert, in diesem Jahr sind es mehr als 80. Mit der Polizei in Thüringen hat Opel erstmals einen Rahmenvertrag über zwei Jahre geschlossen. Er umfasst ein Volumen von 125 Zafira Tourer-Streifenwagen. Allein in diesem Jahr werden Polizeibeamte mit 55 Fahrzeugen auf den Landesstraßen für Recht und Ordnung sorgen.
Opel begeistert die Besucher des 43. Oldtimer Grand-Prix
Historische Rennwagen aus Rüsselsheim lassen die Herzen der Fans höher schlagen
09.08.2015
Rüsselsheim/Nürburg. Beim 43. AvD Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring kamen die Besucher der Opel-Ausstellung im neuen Fahrerlager und die Zuschauer entlang der GP-Strecke voll auf ihre Kosten. Viele Opel-Legenden aus der über 115-jährigen Motorsport-Tradition der Marke waren hier ausgestellt oder drehten lautstark ihre Demorunden.
Auch Opel-Finanzchef Michael Lohscheller war an den Nürburgring gekommen und pilotierte den Manta A 24 h Spa Franchorchamps von 1974 um den Eifelkurs. „Mit purer Begeisterung reagieren die Besucher auf unsere Rundstrecken- und Rallye-Legenden. Diese Freude nehmen wir bei Opel gerne als zusätzliche Motivation mit ins Büro. Unsere Marke ist wirklich tief in der Bevölkerung verwurzelt. Das beweist mir wieder, wie richtig wir mit unserem Anspruch liegen, nahbar, aufregend und deutsch zu sein.“
Die Opel-Rennwagen aus allen Epochen weckten bei so manchem Besucher Erinnerungen an die eigene Jugend, als Opel-Modelle im Rallye- und im Rundstreckensport Geschichte schrieben. So erschreckte die „Schwarze Witwe“, ein Rekord C-Tourenwagen mit 150 PS, in den Sechzigern manchen Porsche-Fahrer auf der Nürburgring-Nordschleife, wenn der als braver Familienauto eingeschätzte Mittelklassewagen plötzlich im Rückspiegel auftauchte. Auch der Ascona A für die Rallye-WM hatte sich zum Siegertypen gemausert. Mit ihm holte sich Opel 1975 den ersten WM-Erfolg; beim Oldie GP lenkte Le-Mans-Sieger Jockel Winkelhock den Driftstar gekonnt um den Ring. Dicht gefolgt vom ebenfalls gelb-schwarzen Kadett C GT/E Coupé, mit dem das legendäre Duo Walter Röhrl und Jochen Berger 1976 Vierter der Rallye Monte Carlo wurde, und dabei den Spitznamen „der heimliche Sieger“ verliehen bekam – denn vor dem vom Serienwagen abstammenden Opel Kadett konnten sich mit drei Lancia Stratos nur echte Rennprototypen platzieren.
Ebenso beeindruckend stand mit dem Grünen Monster, ein Bolide von 1914 mit 12,3-Liter großen Vierzylinder-Motor und Vierventiltechnik, der größte je von Opel gebaute Rennwagen im Mittelpunkt der Fahrerlagerausstellung. Jüngstes Beispiel für die Opel-Motorsporterfolge ist der ADAM R2, der ebenfalls am Ring zu bestaunen war. Vor knapp drei Wochen gewann der im Rallye-Trimm 190 PS starke Lifestyle-Flitzer mit Pilot Emil Bergkvist und Beifahrer Joakim Sjöberg vorzeitig die Junior-Europameisterschaft (FIA ERC Junior).
Die Opel-Motosport-Legenden ließen es am Samstag bei den traditionellen Demorunden nochmal richtig krachen. Insgesamt elf Autos verließen das Ausstellungszelt im neuen Fahrerlager und drehten unter dem Beifall tausender von Zuschauern auf dem Grand Prix-Kurs des Nürburgrings ihre Runden.