BMW Group will 2015 Erfolgskurs fortsetzen

18.03.2015
BMW Group will 2015 Erfolgskurs fortsetzen

Bestmarken bei Absatz und Ergebnis vor Steuern angestrebt
Bei Absatz und Ergebnis vor Steuern solider Anstieg erwartet
In Automobilsegment EBIT-Marge von 8 bis 10% angestrebt

München. Die BMW Group will 2015 ihre erfolgreiche Geschäftsentwicklung in einem volatilen Umfeld fortsetzen. „Wir streben im laufenden Geschäftsjahr bei Absatz und Konzernergebnis vor Steuern solide Zuwächse auf jeweils neue Bestmarken an“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Norbert Reithofer, am Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz in München.

Rückenwind bekommt die BMW Group 2015 durch ihre attraktive Modellpalette, den Marktstart von 15 neuen Modellen und Modellüberarbeitungen sowie der erwarteten positiven Entwicklung auf den internationalen Automobilmärkten in diesem Jahr. Dem stehen steigende Personalkosten sowie anhaltend hohe Vorleistungen für Zukunftstechnologien entgegen. Die BMW Group geht zudem weiterhin von einem volatilen politischen und wirtschaftlichen Umfeld aus.

Im Segment Automobile rechnet die BMW Group mit einem soliden Absatzzuwachs. Neue Modelle wie beispielsweise die auf der Messe in Genf vorgestellte Modellüberarbeitung der BMW 1er Reihe, der neue BMW 2er Gran Tourer mit seinemgroßzügigen Raumangebot und sieben Sitzen sowie der neue BMW 7er – für den bereits die Vorbereitungen im Werk Dingolfing laufen – dürften dabei für positive Impulse sorgen. Die BMW Group geht damit zugleich davon aus, auch 2015 der weltweit führende Hersteller von Premiumfahrzeugen zu bleiben.

Der Umsatz im Segment Automobile dürfte analog zum Absatz ebenfalls solide steigen. Das Unternehmen rechnet im Automobilgeschäft 2015 zudem unverändert mit einer EBIT-Marge im Zielkorridor von 8% bis 10%.

Im Segment Motorräder wird sich nach Einschätzung der BMW Group die positive Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr fortsetzen. Dazu werden auch die neuen Modelle R1200 R bzw. RS, S 1000 RR bzw. XR sowie die F 800 R beitragen.Für das Gesamtjahr wird bei den Auslieferungen von BMW Motorrädern mit einem soliden Anstieg gerechnet.

Das Segment Finanzdienstleistungen dürfte 2015 ebenfalls auf Erfolgskurs bleiben. Trotz der weltweit steigenden Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung rechnet die BMW Group im Finanzdienstleistungsgeschäft mit einer Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity) auf dem Niveau des Vorjahres (2014: 19,4%). Damit würde der Zielwert von mindestens 18% erneut übertroffen.

BMW Group fuhr 2014 erneut Rekordjahr ein

Die BMW Group hat 2014 das fünfte Rekordjahr in Folge verzeichnet.
„Wir haben unseren Erfolgskurs im abgelaufenen Geschäftsjahr mit neuen Bestmarken bei Absatz, Umsatz und Konzernergebnis fortgesetzt“, erklärte Reithofer.

Der Konzernumsatz stieg 2014 um 5,7% auf 80.401 (Vj.: 76.059) Mio. €. Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) erhöhte sich angesichts des Absatzzuwachses und eines hochwertigen Modellmixes um 14,3% auf 9.118 (Vj.: 7.978) Mio. €. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) legte um 10,3% auf die neue Bestmarke von 8.707 (Vj.: 7.893) Mio. € zu. Der Konzernüberschuss stieg um 9,2% auf den neuen Höchstwert von 5.817 (Vj.: 5.329) Mio. €.

Die Auslieferungen der BMW Group kletterten im vergangenen Jahr erstmals in der Unternehmensgeschichte über die Marke von zwei Mio. Fahrzeugen. Der weltweite Absatz erhöhte sich um 7,9% auf insgesamt 2.117.965 (Vj.: 1.963.798) Automobile.

Dividende von 2,90 € je Stammaktie vorgeschlagen

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 13. Mai 2015 vor, die Dividende auf den neuen Höchstwert von 2,90 (Vj.: 2,60) € je Stammaktie und 2,92 (Vj.: 2,62) € je Vorzugsaktie anzuheben. Die Ausschüttungsquote beläuft sich auf 32,7% (Vj.: 32,0%).

„Wir wollen unsere Aktionäre mit einer Rekorddividende an der erfolgreichen Geschäftsentwicklung des Unternehmens beteiligen. Die Ausschüttungsquote liegt mit rund 33% im Zielkorridor des Unternehmens von 30 bis 40 Prozent“, sagte Finanzvorstand Friedrich Eichiner.

Profitabilität im Segment Automobile gestiegen

Im Segment Automobile stiegen die Umsatzerlöse im vergangenen Jahr dank der erfreulichen Absatzentwicklung und neuer Modelle um 6,4% auf 75.173 (Vj.: 70.630) Mio. €. Das EBIT erhöhte sich um 8,9% auf 7.244 (Vj.: 6.649) Mio. €.Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 9,6 (Vj.: 9,4)% und liegt damit am oberen Rand des angestrebten Renditekorridors von 8% bis 10% im Automobilgeschäft. Das Segmentergebnis vor Steuern legte um 5,0% auf 6.886 (Vj.: 6.561) Mio. € zu.

Die Marke BMW behauptete 2014 mit einer neuen Bestmarke bei den Auslieferungen ihren Spitzenplatz im Premiumsegment. Die Verkäufe legten um 9,5% auf 1.811.719 (Vj.: 1.655.138) Automobile zu. Wesentlichen Anteil an der erfolgreichen Absatzentwicklung hatten unter anderem die Erfolgsmodelle BMW 3er, 4er und 5er sowie der BMW X5, die in ihren jeweiligen Segmenten Marktführer waren. Von der BMW 2er Reihe wurden 2014 insgesamt 41.038 Einheiten ausgeliefert. Der Absatz der BMW 3er Reihe lag 2014 mit 480.214 (Vj.: 500.332) Einheiten weiterhin auf hohem Niveau. Da die Varianten Cabrio und Coupé seit Ende 2013in der BMW 4er Modellreihe enthalten sind, wurde der hohe Level des Vorjahres nicht ganz erreicht. Die BMW 4er Reihe liegt mit 119.580 (Vj.: 14.763) verkauften Fahrzeugen auf Erfolgskurs. Dies gilt auch unverändert für die BMW 5er Reihe, die auf 373.053 (Vj.: 366.992/+1,7%) Fahrzeuge zulegen konnte. Sehr beliebt ist auch weiterhin der BMW X5, der mit einem Plus von 37,4% auf 147.381 (Vj.: 107.231) Automobile einen deutlichen Zuwachs verzeichnete.

Auf Erfolgskurs sind auch die BMW i Fahrzeuge. Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 17.793 BMW i Automobile verkauft. Die weltweiten Absatzzahlen des BMW i3 belaufen sich auf 16.052 Einheiten. Ein Großteil davon entfiel mit der Einführung in mehreren großen Märkten wie den USA auf die zweite Jahreshälfte. Vom BMW i8 wurden seit dem Marktstart im Sommer 2014 insgesamt 1.741 Automobile ausgeliefert.

MINI hat 2014 trotz des Modellwechsels bei der dritten Generation des Kernmodells mit 302.183 Einheiten das hohe Absatzniveau des Vorjahres (305.030/-0,9%) gehalten. Der MINI Hatch legte um 9,0% auf 140.051 (Vj.: 128.498) Einheiten zu. Die Auslieferungen des MINI Countryman lagen mit 106.995 (Vj.: 101.897) Fahrzeugen um 5,0% über dem Niveau des Vorjahres.

Rolls-Royce Motor Cars konnte 2014 die Position als Marktführer im absoluten Luxussegment behaupten und erstmals die Marke von 4.000 Einheiten übertreffen. Insgesamt stieg der Absatz um 11,9% auf 4.063 (Vj.: 3.630) Automobile.Von dem im Herbst 2013 gestarteten Wraith wurden dabei 1.906 (Vj.: 492) Fahrzeuge abgesetzt.

Im Rahmen ihrer Strategie einer ausgewogenen weltweiten Absatzverteilung verzeichnete die BMW Group in allen großen Vertriebsregionen Zuwächse bei den Auslieferungen. Die vier größten Absatzmärkte des Unternehmens waren im vergangenen Jahr China, die USA, Deutschland und Großbritannien.

In Europa stiegen die Ausliefe
rungen der BMW Group 2014 in einem etwas stabileren Marktumfeld um 6,4% auf insgesamt 914.587 (Vj.: 859.546) Fahrzeuge. In Deutschland erhöhte sich der Absatz um 5,1% auf 272.345 (Vj. 259.219) Einheiten. In Großbritannien legte der Absatz um 8,4% auf 205.071 (Vj.: 189.121) Fahrzeuge zu.

In Asien entwickelten sich die Märkte im vergangenen Jahr erneut dynamisch. Die BMW Group lieferte dort insgesamt 658.384 (Vj.: 578.678) Fahrzeuge aus, was einem Plus von 13,8% entspricht. Auf dem chinesischenFestland stieg der Absatz um 16,6% auf 456.732 (Vj.: 391.713) Einheiten.

In Amerika konnte die BMW Group ihren Absatz ebenfalls steigern. Insgesamt erhöhte sich dort die Zahl der verkauften Fahrzeuge um 4,0% auf 482.257 (Vj.: 463.822) Automobile. In den USA legten die Fahrzeugauslieferungen um 5,4%zu und summierten sich damit auf 396.961 (Vj.: 376.636) Einheiten.

Segment Motorrad erzielt deutlichen Ergebniszuwachs

Im Segment Motorräder stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 11,6% auf 1.679 (Vj.: 1.504) Mio. €. Das EBIT legte deutlich um 41,8% auf 112 (Vj.: 79) Mio. € und das Ergebnis vor Steuern um 40,8% auf 107 (Vj.: 76) Mio. € zu. Die Auslieferungen stiegen um 7,2% auf 123.495 (Vj.: 115.215) Einheiten und entwickelten sich damit besser als der Gesamtmarkt. Die fünf größten Märkte von BMW Motorrad waren Deutschland, USA, Frankreich, Italien und Brasilien.

Segment Finanzdienstleistungen weiter auf Wachstumskurs

Das Segment Finanzdienstleistungen konnte seine positive Geschäftsentwicklung 2014 fortsetzen. Der Segmentumsatz legte um 3,6% auf 20.599 (Vj.: 19.874) Mio. € zu. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 6,4% auf 1.723 (Vj.: 1.619) Mio. €.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden insgesamt 1.509.113 (Vj.: 1.471.385) Neuverträge im Finanzierungs- und Leasinggeschäft abgeschlossen, was einem Zuwachs von 2,6% entspricht. Der Bestand an betreuten Leasing- und Finanzierungsverträgen mit Händlern und Endkunden erhöhte sich um 5,6% auf insgesamt 4.359.572 (Vj.: 4.130.002) Verträge.

Zahl der Mitarbeiter und Auszubildenden gestiegen

Die Zahl der Mitarbeiter ist 2014 um 5,4% gestiegen. Insgesamt waren weltweit 116.324 (Vj.: 110.351) Mitarbeiter bei der BMW Group beschäftigt. Der Anstieg ist auf den erhöhten Bedarf des Unternehmens an Ingenieuren und Fachkräften zurückzuführen, um die zunehmende Fahrzeugnachfrage bedienen und Innovationen und Zukunftstechnologien vorantreiben zu können.

Die BMW Group hat ihre Ausbildungsaktivitäten weltweit ausgeweitet. Im vergangenen Jahr haben rund 1.500 junge Menschen eine Berufsausbildung in dem Unternehmen begonnen, davon 1.200 in Deutschland. Insgesamt beschäftigte die BMW Group zum Stichtag 4.595 junge Menschen in Berufsausbildung und Nachwuchsförderprogrammen.

Die BMW Group im Überblick

2014 2013* Veränderung in %
Fahrzeug-Auslieferungen
Automobile 2.117.965 1.963.798 7,9
Davon: 1.811.719 1.655.138 9,5
BMW (in Einheiten)
MINI (in Einheiten) 302.183 305.030 -0,9
Rolls-Royce (in Einheiten) 4.063 3.630 11,9
Motorräder (in Einheiten) 123.495 115.215 7,2
Mitarbeiter1 116.324 110.351 5,4
Operativer Cashflow Segment Automobile
(in Mio. Euro)
9.423 9.964 -5,4
Umsatz
(in Mio. Euro)
80.401 76.059 5,7
Davon: 75.173 70.630 6,4
Automobile (in Mio. Euro)
Motorräder (in Mio. Euro) 1.679 1.504 11,6
Finanzdienstleistungen
(in Mio. Euro)
20.599 19.874 3,6
Sonstige Gesellschaften
(in Mio. Euro)
7 6 16,7
Konsolidierungen
(in Mio. Euro)
-17.057 -15.955 6,9
Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT)
(in Mio. Euro)
9.118 7.978 14,3
Davon: 7.244 6.649 8,9
Automobile (in Mio. Euro)
Motorräder (in Mio. Euro) 112 79 41,8
Finanzdienstleistungen
(in Mio. Euro)
1.756 1.643 6,9
Sonstige Gesellschaften
(in Mio. Euro)
71 44 61,4
Konsolidierungen
(in Mio. Euro)
-65 -437 85,1
Ergebnis vor Steuern (EBT)
(in Mio. Euro)
8.707 7.893 10,3
Davon: 6.886 6.561 5,0
Automobile (in Mio. Euro)
Motorräder (in Mio. Euro) 107 76 40,8
Finanzdienstleistungen
(in Mio. Euro)
1.723 1.619 6,4
Sonstige Gesellschaften
(in Mio. Euro)
154 164 -6,1
Konsolidierungen
(in Mio. Euro)
-163 -527 69,1
Steuern auf das Ergebnis
(in Mio. Euro)
-2.890 -2.564 -12,7
Überschuss
(in Mio. Euro)
5.817 5.329 9,2
Ergebnis pro Aktie2
(in Euro)
8,83 / 8,85 8,08 / 8,10 9,3 / 9,3
*Vorjahreszahlen gemäß IAS 8 teilweise angepasst
1 Werte ohne ruhende Arbeitsverhältnisse, ohne Mitarbeiter in Altersteilzeit und Freizeitphase, ohne Geringverdiener
2 Ergebnis je Aktie für Stamm-/Vorzugsaktien

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Die BMW Group
Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern. Als internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 28 Produktions- und Montagestätten in 13 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2013 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund 1,963 Millionen Automobilen und 115.215 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2013 belief sich auf 7,91 Mrd. €, der Umsatz auf rund 76,06 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2013 beschäftigte das Unternehmen weltweit 110.351 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert.

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BMW Group erzielt besten März-Absatz aller Zeiten

    14.04.2015
BMW Group erzielt besten März-Absatz aller Zeiten

Auslieferungen steigen um 9,2% auf 232.556 Fahrzeuge
Absatzrekord im ersten Quartal: Plus von 8,1% auf 526.669 Einheiten
Ausgewogenes Wachstum in allen Vertriebsregionen weltweit
Starker Absatz der neuen BMW Modelle: 2er, 4er, X5 und X6
BMW i Auslieferungen übertreffen im März 2.600 Fahrzeuge
MINI verzeichnet bestes erstes Quartal aller Zeiten

München. Die BMW Group erzielte im März eine neue Höchstmarke bei den Auslieferungen und damit zugleich einen neuen Absatzrekord in einem ersten Quartal. Weltweit wurden im März 232.556 BMW, MINI und Rolls-Royce Fahrzeuge verkauft, 9,2% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. In den ersten drei Monaten des Jahres 2015 konnte die BMW Group ihren Absatz um 8,1% auf 526.669 Fahrzeuge steigern.

„Dies war unser stärkstes erstes Quartal aller Zeiten, und wir konnten den Absatz in allen Vertriebsregionen weltweit steigern“, sagte Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW. „Besonders erfreulich ist die weitere Erholung in Europa bei nach wie vor starken Verkaufszahlen in Nordamerika. Die Impulse, die von unserer neuen Produktpalette ausgehen, werden dafür sorgen, dass wir unser Ziel, in diesem Jahr mehr Fahrzeuge an Kunden auszuliefern als jemals zuvor, erreichen werden“, so Robertson weiter.

Insgesamt wurden im März 195.593 BMW Fahrzeuge ausgeliefert, eine neue Bestmarke für diesen Monat (+5,1%). Mit per März 451.576 weltweit verkauften Fahrzeugen und einer Zunahme um 5,4% war es zugleich das beste erste Quartal für die Marke. Der neue BMW 2er erfreute sich mit einem Absatz von 14.696 Einheiten im März weiterhin hoher Nachfrage. Rund zwei Drittel davon entfielen auf den neuen BMW 2er Active Tourer, von dem 9.790 Einheiten an Kunden ausgeliefert wurden. Der Absatz des BMW 4er blieb mit 18.373 Auslieferungen im März weiterhin auf hohem Niveau. Der erfolgreiche BMW 5er konnte mit 36.028 im März verkauften Fahrzeugen (+0,3%) seine hohen Absatzzahlen behaupten. Zugleich setzt sich der große Vertriebserfolg der BMW X Familie fort: Die Auslieferungen der dritten Generation des BMW X5 erhöhten sich um 12,1% auf 15.289 Einheiten, während der Absatz des BMW X6 um 5,4% auf insgesamt 3.880 zulegte.

Mehr als 2.600 Einheiten des innovativen Elektrofahrzeugs BMW i wurden im März verkauft. Dabei war der Absatz des BMW i3 mit insgesamt 2.067 Kundenauslieferungen höher als jemals zuvor in einem Monat, und die Nachfrage nach dem BMW i8 – dem neu gekürten World Green Car of the Year – bleibt weiterhin stark.

Der Absatz von MINI Fahrzeugen stieg im Vergleich zum März letzten Jahres deutlich an; im Vorjahr waren die Verkaufszahlen vom Wechsel des Kernmodells beeinflusst. „MINI verzeichnete das beste erste Quartal aller Zeiten“, erklärte Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG, MINI, BMW Motorrad, Rolls-Royce. „Die neuen MINI 3- und 5-Türer sind jetzt in vollem Umfang verfügbar, und die hohe Nachfrage zeigt, wie gut diese Modelle bei unseren Kunden weltweit ankommen“, so Schwarzenbauer weiter. Im März 2015 erhöhten sich die MINI Auslieferungen um 38,9% auf insgesamt 36.635 Einheiten. Mit 74.312 in den ersten drei Monaten des Jahres abgesetzten Fahrzeugen (+28,4%) erzielte die Marke ihr bestes erstes Quartal aller Zeiten. Von der neuen Generation des dreitürigen MINI wurden im März 13.890 Automobile an Kunden ausgeliefert, 79,7% mehr als im gleichen Monatdes Vorjahres. Der Monatsabsatz des neuen fünftürigen MINI belief sich auf 9.688 Fahrzeuge.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal, das für Rolls-Royce Motor Cars aufgrund der sehr erfolgreichen Markteinführung des Wraith besonders absatzstark war, waren die Verkaufszahlen der Marke mit Sitz in Goodwood in den ersten drei Monaten dieses Jahres moderat, entsprachen jedoch den Erwartungen im Rahmen des Planungszyklus des Unternehmens. Schwierige Bedingungen auf dem Luxusgütermarkt in China führten zu zusätzlichen Herausforderungen im ersten Quartal. Per März dieses Jahres hat Rolls-Royce 781 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (-12,9%).

Im Einklang mit der Unternehmensstrategie des weltweit ausgewogenen Wachstums verzeichneten alle Vertriebsregionen der BMW Group sowohl im März als auch im ersten Quartal Zuwächse bei den Auslieferungen.

In Europa stieg der Absatz von BMW und MINI Fahrzeugen im März um 11,8% auf 114.290 Fahrzeuge. Auch das erste Quartal verzeichnete ein solides Wachstum mit einem Anstieg von 9,6% auf 234.658 Einheiten. Fast alle europäischen Märkte konnten ihren Absatz im Jahresvergleich steigern, in vielen Ländern wurde im März erneut ein zweistelliges Wachstum verzeichnet. Die Auslieferungen von BMW und MINI Modellen in Großbritannien – dem viertgrößten Markt der BMW Group – beliefen sich auf insgesamt 37.872 Fahrzeuge, ein deutlicher Zuwachs um 19,9% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Ein ähnlich starkes Wachstum von 20,0% erzielte Frankreich. Dort wurden 8.056 MINI und BMW Fahrzeuge ausgeliefert.

Der starke Jahresauftakt in Amerika setzte sich im März fort. Der Absatz von BMW und MINI erhöhte sich um 9,8% auf insgesamt 47.362 Fahrzeuge. Stark war auch das erste Quartal mit einem Zuwachs von 9,9% auf 109.510 Einheiten. Nordamerika bleibt der größte Wachstumstreiber in der Region mit einem Absatz von 40.139 Fahrzeugen (+12,2%) in den USA bzw. 3.125 in Kanada (+2,2%).

Asien verzeichnete im März mit insgesamt 64.988 Auslieferungen (+4,8%) ebenfalls ein stabiles Wachstum. Auch im ersten Quartal konnte die BMW Group ihren Absatz in der Region steigern: 166.330 BMW und MINI Fahrzeuge wurden an Kunden ausgeliefert, ein Plus von 5,2% gegenüber dem gleichen Zeitraums des Vorjahres. Im März stieg der Absatz auf dem chinesischen Festland um 8,1% auf insgesamt 43.824, in Südkorea um 17,6% auf 4.340 Einheiten.

BMW Motorrad lieferte im März 15.912 Motorräder und Maxi-Scooter aus, eine Zunahme um 4,8% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Im ersten Quartal legte der weltweite Absatz um 9,2% auf 31.370 Einheiten zu.

BMW Group Absatz im/per März 2015 auf einen Blick

Im März 2015 Vgl. zum Vorjahr Bis/Per März 2015 Vgl. zum Vorjahr
BMW Group Automobile 232.556 +9,2% 526.669 +8,1%
BMW 195.593 +5,1% 451.576 +5,4%
MINI 36.635 +38,9% 74.312 +28,4%
Rolls-Royce Motor Cars 328 -18,0% 781 -12,9%
BMW Motorrad 15.912 +4,8% 31.370 +9,2%

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Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als internationaler Konzernbetreibt das Unternehmen 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Ver-triebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2014 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund 2,118 Millionen Automobilen und 123.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf rund 8,71 Mrd. €, der Umsatz auf 80,40 Mrd. €. Zum 31. Dezember2014 beschäftigte das Unternehmen weltweit 116.324 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamteWertschöp-fungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert.

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Porsche verzeichnet im Juli mehr als 20.000 Auslieferungen an Kunden

Porsche verzeichnet im Juli mehr als 20.000 Auslieferungen an Kunden

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Stuttgart, 07.08.2015

1.900 Käufer freuen sich über Fahrten im offenen Sportwagen

Im Sommermonat Juli freuten sich weltweit 20.733 Porsche-Kunden über die Auslieferung ihres Neuwagens – ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders die rund 1.900 Käufer des 911 Cabriolet und des Boxster konnten die Sonnenstrahlen bei offenem Verdeck genießen. Von Januar bis Juli dieses Jahres lieferte Porsche insgesamt rund 135.000 Fahrzeuge aus. Dies entspricht einem Plus von 29 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum 2014.

„Mit dem besten Juli unserer Unternehmensgeschichte sind wir gut in die zweite Jahreshälfte gestartet“, sagte Bernhard Maier, Mitglied des Vorstandes Vertrieb und Marketing der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. „Jetzt setzen wir unsere Produktoffensive fort. Kunden und Freunde unserer Marke können sich auf eine besondere Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt im September freuen.“

Im Juli 2015 verzeichnete Porsche eine starke Resonanz der deutschen Kunden: Mit knapp 3.200 Auslieferungen erreichte der Sportwagenhersteller auf seinem Heimatmarkt ein Plus von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den USA wurden mehr als 4.700 Neuwagen in Kundenhand übergeben – ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und zugleich der weltweit erfolgreichste Einzelmarkt im Juli 2015.

International fuhr im Berichtsmonat erneut der Macan auf die Spitzenposition: rund 7.800 sportlich-kompakte Geländewagen wurden weltweit an Kunden ausgeliefert.

Auch die Sportwagen 911 und Cayman waren stark gefragt und verzeichneten zwei-stellige Wachstumsraten.

Das Familienoberhaupt der Familie Quandt ist am 3. August im Alter von 89 Jahren verstorben. Johanna Quandt war bis 1997 Mitglied im Aufsichtsrat der BMW AG.

06.08.2015
Johanna Quandt gestorben.

Das Familienoberhaupt der Familie Quandt ist am 3. August im Alter von 89 Jahren verstorben. Johanna Quandt war bis 1997 Mitglied im Aufsichtsrat der BMW AG.

Johanna Quandt war für die BMW AG von außerordentlicher Wichtigkeit und hat dem Unternehmen stets Rückhalt gegeben. Nach dem Tod von Herbert Quandt im Jahr 1982 übernahm sie in einer schweren Zeit seine Rolle und signalisierte so Verantwortung für BMW. Sie führte das Erbe mit ihren Kindern Stefan Quandt und Susanne Klatten in seinem Sinne weiter – voller Pflichtgefühl und mit engagiertem Unternehmergeist.

Ein Engagement mit Begeisterung und Leidenschaft
Johanna Quandt war von 1986 bis 1997 stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der BMW AG und von 1982 bis 1997 Mitglied des Aufsichtsrats. Sie hat sich nicht nur um das Unternehmen sehr verdient gemacht, sondern ihren Einfluss, ihre Stimme und ihre Mittel auch für die Gesellschaft genutzt und dabei viel Gutes bewirkt.

„Johanna Quandt hat mit ihrer Herzlichkeit und ihrer warmen, unkomplizierten Art ihr Umfeld beeindruckt. Als Mitglied des Aufsichtsrats und als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende hat sie viele Jahre die Entwicklung der BMW AG aktiv begleitet.“ so Norbert Reithofer, der amtierende Aufsichtsratsvorsitzende zum Tod von Johanna Quandt. Auch Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender würdigte ihr Schaffen: „Über 50 Jahre lang hat Johanna Quandt für die BMW Group gewirkt und dem Konzern Begeisterung und Leidenschaft entgegengebracht. Dem Unternehmen hat sie Rückhalt und Sicherheit gegeben.“ Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Manfred Schoch unterstrich die Bedeutung von Johanna Quandt für das Unternehmen: „Johanna Quandt hat die historisch gewachsene gute Zusammenarbeit von Betriebsrat und Anteilseignern immer von ganzem Herzen gepflegt. Sie hatte stets ein offenes Ohr und war eine verständige Partnerin. Sie hat auch bei unterschiedlichen Interessenlagen nie die Bodenhaftung verloren – und in schwierigen Zeiten die Anliegen der einfachen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Auge behalten.“

Der Aufsichtsrat, der Vorstand sowie alle aktiven und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BMW AG trauern um Johanna Quandt.

Pressemitteilung (BMW Group PressClub):
https://www.press.bmwgroup.com

Automatisiertes Fahren: Opel unterstützt Forschungsprojekt

Automatisiertes Fahren: Opel unterstützt Forschungsprojekt

06.08.2015


  • Immer in Verbindung: Ko-HAF lotst Fahrzeuge sicher durch den Verkehr
  • Autobahntauglich: Opel-Entwicklungsträger erfüllt höchste Anforderungen

Rüsselsheim.  Wer viel im Auto unterwegs ist, wird sich schon so manches Mal gefragt haben, ob sich die Fahrzeit nicht sinnvoller nutzen ließe. Viele Fahrer würden lieber Zeitung lesen, E-Mails abarbeiten oder sich einfach entspannt zurücklehnen statt im Autobahn-Verkehr mitzuschwimmen oder im Stau ständig auf den Vordermann achten zu müssen. Mit einem Fahrzeug, das im Sinne des Nutzers handelt und weitgehend selbstständig den sicheren Weg findet, könnte dies Realität werden.

Beim Thema „Automatisiertes Fahren“ stehen die Entwickler unter anderem vor zwei großen Herausforderungen: Erstens müssen die geographischen Kartendaten so aktuell, ausführlich und exakt sein, dass das Fahrzeug immer „weiß“, wo’s lang geht. Zweite Bedingung ist der unmittelbare Rollentausch – der Mensch als vorübergehender Passagier muss ohne Weiteres eingreifen können. Und genau um diese beiden Punkte kümmert sich Opel im Rahmen des deutschen Forschungsprojekts „Ko-HAF – Kooperatives hochautomatisiertes Fahren“.

Experten gehen davon aus, dass der Mensch rund zehn Sekunden benötigt, um eine andere Beschäftigung oder einen Gedankengang abzubrechen und sich voll auf das Führen eines Kraftfahrzeugs zu konzentrieren. Diesen kritischen Zeitraum sollte das selbstfahrende Auto abhängig vom Verkehrsumfeld und der Fahrsituation überbrücken können. Dafür braucht das System deutlich mehr Informationen, als die Sensorik und das Navigationssystem zu liefern imstande sind.

Genau hier hakt Opel ein. „Ko-HAF“ setzt auf eine Backend-Lösung in Form eines Sicherheits-Servers. Dabei hält das hochautomatisierte Fahrzeug ständig Kontakt mit der externen Kontrollinstanz. So fließen kontinuierlich Daten über Streckenmarkierungen oder sicherheitsrelevante Objekte, die der Wagen mit Hilfe seiner Assistenzsysteme erfasst, zum Server. Dieser führt die Informationen zusammen, reichert sie an und setzt sie in eine Art Fahrplan um. Dank dieser in Sekundenbruchteilen aktualisierten digitalen Betriebsanweisung „verhält“ sich das Automobil jederzeit situationsgerecht und bewegt sich „vorausschauend“ fort.

Opel kümmert sich schwerpunktmäßig um die Kommunikation zwischen Sicherheits-Server und Fahrzeug. Dazu gestalten die Experten im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum die Server-Architektur, definieren die Schnittstellen und sorgen für den ungestörten Datenfluss in beide Richtungen. Darüber hinaus richtet Opel den Fokus auf das Fahrerverhalten im Auto. Um zu klären, ob und wie schnell der Fahrzeugführer während der automatisierten Phase bereit wäre, das Kommando an Bord zu übernehmen, entwickeln die Ingenieure ein Analyseprogramm und ein Sensorsystem.

Außerdem arbeiten sie daran, dass das Auto Signale aussenden kann, um sich selbst zu lokalisieren und den jeweils aktuellen Aufenthaltsort auf Navigationskarten sichtbar zu machen. Diese Daten sollen dann mit Informationen vom Server sowie von weiteren Karten, Bewegungssensoren und dem Globalen Navigationssatellitensystem GNSS synchronisiert werden.

Ein Opel-Entwicklungsträger soll das kooperative hochautomatisierte Fahren auf deutschen Autobahnen ermöglichen. So wollen die Forscher demonstrieren, wie sich das Versuchsfahrzeug in diesem Hochgeschwindigkeits-Umfeld zurechtfindet. Vom selbstständigen Auffahren und Einfädeln über das Spurhalten, Mitschwimmen und Überholen bis hin zum Verlassen der Autobahn soll Ko-HAF Regie führen. Sobald das System bei Tests auf dem Opel-Versuchsgelände sicher und verlässlich funktioniert, können die Prototypen-Fahrten auf öffentliche Straßen verlagert werden.

Das mit einem Budget von 36,3 Millionen Euro ausgestattete, im Juni gestartete Ko-HAF-Forschungsprojekt läuft bis November 2018 unter der Ägide des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Zukunft des pilotierten Fahren: Audi bei der Forschungsinitiative Ko-HAF

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Ingolstadt, 06.08.2015

• Neue Initiative für Standards beim hochautomatisierten Fahren
• Audi als Partner in allen Themenfeldern beteiligt
• Pilotiertes Fahren mit der nächsten Generation des Audi A8 in Serie

Pilotiertes Fahren bedeutet für Audi sicheres, komfortables aber auch partnerschaftliches Fahren. Deshalb engagiert sich das Unternehmen in der Forschungsinitiative Ko-HAF, die Standards und Lösungen für das kooperative hochautomatisierte Fahren erarbeitet. Audi wird das pilotierte Fahren in der nächsten Generation des Audi A8 einführen.

Audi beteiligt sich an der Initiative „Kooperatives Hochautomatisiertes Fahren“ (Ko HAF). Ziel von Ko HAF ist es, Standards und Technologien zu entwickeln, die kooperatives Fahren zwischen hochautomatisierten Fahrzeugen im alltäglichen Straßenverkehr ermöglichen – beispielsweise bei Einfädelvorgängen auf Schnellstraßen. Die Projektarbeit erstreckt sich über verschiedene Themenfelder von Simulationen am Computer bis hin zu Testfahrten auf abgesperrtem Gelände und später auf öffentlichen Straßen. Neben Audi sind weitere deutsche Automobilhersteller, Zulieferer und Universitäten an dem Projekt beteiligt. Gefördert wird die Initiative durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Audi engagiert sich in allen Themenbereichen der Forschungsinitiative. Zu ihnen zählen:

• das Entwickeln präziser Straßenmodelle als Basis für digitale Karten
• das Lokalisieren von Autos über digitale Karten und Umgebungsmerkmale aus den
  Daten der Umfeldsensoren
• Konzepte zur gesicherten Übernahme der Fahraufgabe durch den Fahrer
• hochautomatisierte Reaktion auf Störungen im Straßenverkehr
• vorausschauendes automatisiertes Fahren für optimierten Verkehrsfluss, mehr
  Komfort und erhöhte Verkehrssicherheit

Seit Jahren leistet die Marke mit den Vier Ringen Pionierarbeit für das pilotierte Fahren. So umrundete im Oktober 2014 ein fahrerloser Audi RS 7 Sportback (1) den Grand Prix-Kurs in Hockenheim in Renntempo. Im Juli 2015 absolvierte ein weiterentwickelter Audi RS 7 piloted driving concept eine Serie schneller Runden auf dem kalifornischen Sonoma Raceway. Beide Autos zeigten, wie präzise und sicher Audi das pilotierte Fahren auch im Grenzbereich der Physik beherrscht.

Auf öffentlichen Straßen hat Audi ebenfalls bereits erfolgreich getestet. Anfang 2015 fuhr ein A7 piloted driving concept mit vielen Serien- und seriennahen Technologien an Bord von Stanford im Silicon Valley über Bakersfield zur Consumer Electronics Show (CES) nach Las Vegas. Auch bei der CES Asia im Mai 2015 konnten Journalisten das Fahren ohne Fahrer erleben – im dichten Verkehr auf der Stadtautobahn von Shanghai. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse erarbeitet Audi gesamthafte Strategien für das pilotierte Fahren. Das kooperative Verhalten, etwa an den Einfahrten von Schnellstraßen, spielt hier eine zentrale Rolle.

Die Technologien zum pilotierten Fahren stehen für Sicherheit, Partnerschaftlichkeit, Zeitgewinn, Effizienz und Komfort. Audi bringt sie mit der nächsten Generation der Oberklasselimousine A8 in Serie. Im ersten Schritt können die neuen Systeme beim Einparken oder im Stop-and-Go-Verkehr auf Autobahnen bis 60 km/h das Fahren übernehmen.

Verbrauchsangaben der genannten Modelle

1) Audi RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro (412 kW): Kraftstoffverbrauch kombiniert
    in l/100 km: 9,5; CO2-Emission kombiniert in g/km: 220