Sauberer, sparsamer, komfortabler: Die Opel-Nutzfahrzeuge 2016
06.08.2015
- Mehr Leistung, weniger Verbrauch: Euro-6-Diesel für Vivaro, Movano und Combo
- Mehr Sicherheit und Komfort: Zusätzliche Assistenzsysteme an Bord
- Ab sofort: Fahrzeugausstattungen für das Modelljahr 2016 bereits bestellbar
Rüsselsheim. Hochmoderne, Euro-6-konforme Dieselmotoren, zusätzliche Assistenzsysteme für noch mehr Sicherheit und weitere hochwertige Ausstattungsoptionen – das sind die wichtigsten Neuerungen bei den leichten Nutzfahrzeugen von Opel für das Modelljahr 2016. Damit zeigen sich Opel Vivaro, Movano und Combo bestens für die vielfältigen Herausforderungen gerüstet. „Mit den neuen, hochmodernen Turbodieseln erhöhen wir die Wirtschaftlichkeit unserer leichten Nutzfahrzeuge weiter. Dies und die erweiterten Ausstattungsoptionen machen Vivaro, Movano und Combo für unsere Kunden noch attraktiver“, sagt Steffen Raschig, Opel/Vauxhall Europa Nutzfahrzeugchef.
Vivaro Combi mit neuen Motoren und erweiterter Ausstattung
Der Opel Vivaro, mit rund 50.000 jährlich produzierten Einheiten der Nutzfahrzeug-Bestseller der Marke, ist seit Herbst 2014 in zweiter Generation auf dem Markt. Zum Modelljahreswechsel 2016 sind für den Vivaro Combi neue Turbodiesel erhältlich. Die Einstiegsmotorisierung bildet der 70 kW/95 PS starke 1.6 CDTI mit 260 Newtonmeter Drehmoment. Der kombinierte Verbrauch von 6,2 Liter oder 164 Gramm CO2 pro Kilometer liegt auf dem Niveau des Vorgängers, der jedoch fünf PS weniger Leistung aufwies. Der neue 1.6 BiTurbo CDTI kommt in zwei Leistungsstufen mit 92 kW/125 PS und 107 kW/145 PS; auch hier ein Leistungsplus von jeweils fünf PS. Die Aggregate stemmen 320 beziehungsweise 340 Newtonmeter auf die Kurbelwelle – ausreichend Kraft auch für anspruchsvolle Aufgaben. Der Verbrauch bleibt dagegen moderat: Gerade einmal 5,7 Liter Diesel benötigt die kleinere Version, was einem CO2-Ausstoß von 149 Gramm pro Kilometer entspricht. 6,4 Liter oder 167 Gramm CO2 pro Kilometer sind es bei der leistungsstärksten Variante. Alle drei Motoren kommen mit Start/Stop-System und manuellem Sechsganggetriebe. Sie erfüllen dank des BlueInjection-SCR-Systems von Opel die Abgasnorm Euro 6.
Zu den neuen Ausstattungsmerkmalen des Vivaro zählen beispielsweise das schlüssellose Schließ- und Startsystem „Keyless Open“ für noch mehr Komfort, eine Halterung für Tablets oder das IntelliLink-Infotainment-System Navi 50. Für zusätzliche Eleganz im Innenraum sorgen die anthrazitfarbenen Polster „Connect Black“.
Fahrerassistenz-System und Euro-6-Motoren für den Movano
Neue Motoren gibt es auch für den Movano. Hier stehen ab sofort für die Karosserievarianten L1 und L2 zwei neue BiTurbo-Dieselmotoren mit 2,3 Liter Hubraum in jeweils zwei Leistungsstufen zur Wahl. Die Aggregate mit 107 kW/145 PS und 360 Newtonmeter Drehmoment beziehungsweise 125 kW/170 PS und 380 Newtonmeter Drehmoment ersetzen die bisherigen BiTurbo-Motoren mit 136 und 163 PS für die Karosserievariante L1. Neben dem Leistungsplus steigerten die Opel-Ingenieure das Drehmoment um jeweils 20 Newtonmeter, Verbrauch und Emissionen sinken hingegen um einen halben Liter auf 6,3 Liter und 165 Gramm CO2 pro Kilometer.
Variante L2 erhält ebenfalls einen 2,3-Liter-BiTurbo mit einer Leistung von 107 kW/145 PS und einem maximalen Drehmoment von 360 Newtonmeter beziehungsweise 120 kW/163 PS und 380 Newtonmeter. Alle neuen Antriebe verfügen über ein Start/Stop-System und werden mit manuellem Sechsganggetriebe kombiniert. Auch hier sorgt das Abgasnachbehandlungssystem BlueInjection von Opel für saubere Emissionen nach der strengen Euro-6-Norm.
Für Komfort und noch mehr Sicherheit sorgt ab sofort das für den Movano erhältliche Fahrerassistenz-Paket: Fernlicht-Assistent, Nebelscheinwerfer, Spurhalte-Assistent sowie ein Bordcomputer gestalten die Fahrt angenehmer und entspannter.
Neue Combo-Diesel mit mehr Leistung und weniger Verbrauch
Mehr Leistung und weniger Verbrauch bei erhöhter Umweltfreundlichkeit – das gilt auch für die Antriebe beim Opel Combo. Euro-6-konforme 1,6-Liter-Turbodiesel mit 70 kW/95 PS und 88 kW/120 PS ersetzen die bisherigen Motoren mit 66 kW/90 PS und 77 kW/105 PS. Bei der kleineren Variante erzielten die Ingenieure neben dem Leistungsplus von fünf PS eine Verringerung des Verbrauchs von 5,0 auf 4,7 Liter Diesel, was beim CO2-Ausstoß ein Minus von neun auf jetzt 124 Gramm pro Kilometer entspricht. Gleich 15 PS mehr erhielt das größere Aggregat, während der Verbrauch von 5,2 auf 4,7 Liter und die CO2-Emissionen um 14 Gramm auf jetzt 124 Gramm CO2 pro Kilometer gesenkt werden konnten. Neben dem Start/Stop-System tragen eine neue Lichtmaschine, eine variable Ölpumpe, Leichtlauföl, rollwiderstandsarme Reifen und ein Aerodynamikpaket zur deutlichen Emissionsreduzierung bei.
Stuttgart, 6. August 2015
Bereits im Juli überschreitet Mercedes-Benz die Millionenmarke beim Absatz
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Mercedes-Benz übergibt im Juli 149.753 Fahrzeuge an Kunden (+15,2%).
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Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb: „Wir haben bereits im Juli die Millionenmarke geknackt. Nie zuvor haben wir in den ersten sieben Monaten eines Jahres so viele Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Rund ein Viertel davon sind C-Klasse Limousinen und T-Modelle.“
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Premiummarktführer in Deutschland, Japan, Kanada, Australien und Portugal
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Neuer Absatzrekord in China (+41,5%)
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Verkaufsbestwert für C-Klasse Limousine und T-Modell (+83,1%)
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Steigerung der weltweiten Nachfrage nach Kompakten um 33%
Mercedes-Benz hat im Juli 149.753 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+15,2%). Sowohl im Juli als auch seit Jahresbeginn (1.048.178 Einheiten, +14,7%) konnten neue Verkaufsbestwerte erzielt werden. Dazu haben vor allem die C-Klasse und Kompaktwagenmodelle der Stuttgarter Marke mit dem Stern beigetragen.
„Wir haben bereits im Juli die Millionenmarke geknackt. Nie zuvor haben wir in den ersten sieben Monaten eines Jahres so viele Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Rund ein Viertel davon sind C-Klasse Limousinen und T-Modelle“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb.
In Europa konnte Mercedes-Benz erneut einen Absatzrekord verbuchen: 457.468 Fahrzeuge gingen in den ersten sieben Monaten in Kundenhand über (+11,3%). Die Verkäufe in Deutschland liegen mit 156.569 abgesetzten Fahrzeugen seit Jahresbeginn über dem Vorjahresniveau (+6,0%). Im Juli verkaufte Mercedes-Benz dort 24.178 Fahrzeuge (+7,8%) und behauptete damit die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern auf dem Heimatmarkt. Auch in Portugal hat Mercedes-Benz die Marktführerschaft inne. In Großbritannien, dem zweitgrößten europäischen Markt der Marke, konnte im Juli ein neuer Absatzrekord erzielt werden.
In der NAFTA-Region ist die hohe Nachfrage nach Fahrzeugen mit dem Stern ungebrochen: 31.483 Fahrzeuge wurden im Juli in den USA, Kanada und Mexiko ausgeliefert (+3,9%). Davon gingen 27.526 Fahrzeuge an Kunden in den USA (+1,2%). Per und im Juli wurden in allen drei Ländern Verkaufsbestwerte erzielt. In Kanada ist Mercedes-Benz Marktführer unter den Premiumherstellern.
In der Region Asien-Pazifik konnten per Juli ein neuer Bestwert erreicht und 332.377 Fahrzeuge abgesetzt werden (+23,5%). Noch höher war das Wachstum im Juli mit 30,8% und insgesamt 47.838 abgesetzten Fahrzeugen. In China lag der Absatz im Juli bei 29.540 Fahrzeugen. Damit stiegen die Verkäufe um 41,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch Japan, Südkorea und Australien erzielten im vergangenen Monat Verkaufsbestwerte. In Japan und Australien hält Mercedes-Benz weiter die Marktführerschaft unter den Premiumimporteuren.
Der Juli war für die Kompakten von Mercedes-Benz mit 49.973 abgesetzten Modellen der A- und B-Klasse, des CLA, CLA Shooting Brake und GLA erneut ein starker Monat (+33,0%). Der CLA konnte sowohl im als auch per Juli einen neuen Absatzrekord feiern.
Die Verkäufe der C-Klasse Limousine und des T-Modells stiegen im vergangenen Monat um 83,1% auf einen Rekordwert von 36.287 Einheiten. In der Region Asien-Pazifik hat sich der Absatz der beiden Modelle im Vergleich zum Vorjahresmonat mehr als verdreifacht. Im C-Klasse-Segment bietet Mercedes-Benz seine fortschrittliche Hybrid-Technik sowohl in der Limousine als auch im T-Modell an. Der C 350 e erfreut sich seit seiner Markteinführung im Frühjahr dieses Jahres steigender Nachfrage.
Die E-Klasse Limousine konnte in den ersten sieben Monaten 2015 einen neuen Verkaufsbestwert in China erreichen. Das Reich der Mitte ist der größte Absatzmarkt des Modells.
Die S-Klasse behauptet sich weiterhin als meistverkaufte Luxuslimousine der Welt. Per Juli gingen 58.478 Fahrzeuge in Kundenhand über (+1,2%). Besonders stark war das Wachstum im Juli in Südkorea.
Dank der weltweit hohen Nachfrage nach den SUVs von Mercedes-Benz konnten der Absatz im Juli um 14,8% gesteigert und insgesamt 39.197 Fahrzeuge abgesetzt werden. Der GLA und die G-Klasse erzielten per Juli neue Absatzrekorde. Die Nachfrage nach dem GLK ist auch kurz vor Markteinführung seines Nachfolgers ungebrochen hoch.
Seit Jahresbeginn wurden weltweit 71.451 smart fortwo und smart forfour abgesetzt (+31,5%). In Deutschland und Italien lag das Wachstum des Stadtflitzers in den ersten sieben Monaten bei über 50%. Im drittgrößten Markt China steht der neue smart fortwo ab August bei den Händlern; in den USA ist er ab September verfügbar.
Die vollständige Version dieses IR Release inklusive Tabellen steht als PDF zum Download bereit.
München. Mit der Forschungsinitiative Ko-HAF macht die BMW Group den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Serieneinführung des hochautomatisierten Fahrens. Die Abkürzung Ko-HAF steht dabei für kooperatives hochautomatisiertes Fahren, wobei mit kooperativ die Interaktion zwischen hochautomatisierten Fahrzeugen gemeint ist.
Assistenzsysteme steigern Sicherheit und Komfort im Straßenverkehr, der Grad der Fahrerunterstützung ist jedoch unterschiedlich. Den höchsten Grad der Automatisierung beschreiben vollautomatisierte Assistenzsysteme. Die Vorstufe dazu sind hochautomatisierte Systeme, die vom Fahrer nicht dauerhaft überwacht werden müssen. Sie übernehmen sowohl die Längsführung beim Vorwärts- und Rückwärtsfahren als auch die Querführung beim Lenken des Fahrzeugs.
Die Forschungsinhalte.
„Bei der Forschungsinitiative Ko-HAF werden Standards entwickelt und getestet, die der Absicherung hochautomatisierter Fahrfunktionen dienen. Ein Schlüssel dazu ist die Verfügbarkeit von aktuellen Informationen und deren Darstellung in einer präzisen Karte zur Freigabe von Streckenabschnitten oder einzelner Fahrspuren.“ so Dr. Ralph Raßhofer, der für BMW Mitglied im Steuerkreis der Ko-HAF Initiative ist. Im Projekt Ko-HAF wird die benötigte Vorausschau von mehr als 300 Metern über kooperative Maßnahmen, also durch Rückmeldungen von anderen hochautomatisierten (HAF) Fahrzeugen erreicht. Die Fahrdaten der HAF-Fahrzeuge werden in einem Sicherheitsserver vorgehalten und über den schnellen LTE-Mobilfunk bei Bedarf an andere HAF-Fahrzeuge übertragen.
Da der Mensch beim hochautomatisierten Fahren nicht vollständig herausgenommen werden soll, wird bei dem Forschungsvorhaben auch die sichere Rückübernahme durch den Fahrer einbezogen.
Die BMW Group möchte Rückübernahmen allerdings auf ein Minimum reduzieren und hat daher Sondersituationen wie Gefahrenbereiche, Baustellen, und Autobahnkreuze besonders in den Fokus der Forschung gestellt.
Getestet werden die Forschungsergebnisse zunächst in der Simulation und auf Testgeländen, später auch im öffentlichen Straßenverkehr.
Das Forschungsvorhaben.
Die Forschungsinitiative Ko-HAF startete am 1. Juni 2015 und wird bis Ende November 2018 laufen. Projektträger ist der TÜV Rheinland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Die BMW Group ist in allen Arbeitsbereichen vertreten.
Die Spezialisten der BMW Group Forschung und Technik sind an folgenden Vorhaben beteiligt:
- Entwicklung hochgenauer Straßenmodelle zur Generierung einer digitalen Karte.
- Fahrzeug-Eigenlokalisierung über die digitale Karte sowie kartenunabhängig über die Lokalisierung durch Fahrbahnmerkmale.
- Untersuchung von Konzepten zur gesicherten Rückübernahme durch den ahrer.
- Hochautomatisierte Reaktionen auf Störungen und Hindernisse im Straßenverkehr.
- Vorausschauendes automatisiertes Fahren bei normalen Verkehrssituationen.
- Erhöhung der Verkehrssicherheit durch hochautomatisierte Fahrerassistenzsysteme.
Hierzu werden auch Vorschläge zur Standardisierung von Prüfsituationen, Messmethoden und Maßeinheiten entwickelt. Zur Ergänzung der Absicherung in realen Fahrversuchen wird ein Konzept zur virtuellen Absicherung hochautomatisierter Fahrerassistenzsysteme erarbeitet.
Langjährige Erfahrung in der Fahrzeugautomatisierung.
Die BMW Group ist weltweit Vorreiter bei der Umsetzung von teil- und hochautomatisierten Systemen. Bereits im Oktober 2009 fuhr die BMW Group mit dem Vorläufer-Forschungsprojekt BMW Track Trainer hochautomatisiert auf der Ideallinie der Nürburgring-Nordschleife, der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Seine Leistungsfähigkeit stellte der von Ingenieuren der BMW Group Forschung und Technik entwickelte BMW Track Trainer später auch auf den Rennstrecken in Laguna Seca, Zandvoort und Valencia sowie dem Hockenheim- und dem Lausitzring unter Beweis. Hier sammelten die Forscher wichtige praktische Erfahrungen bei extremen Bedingungen für Fahrzeugregelung und Positionsbestimmung.
Weitere bedeutende Erkenntnisse lieferte das Forschungsprojekt BMW Nothalteassistent. Dieser kann bei einem Ausfall des Fahrers, etwa einem medizinischen Notfall wie einem Herzinfarkt, in den hochautomatisierten Fahrmodus wechseln, das Fahrzeug sicher an den Fahrbahnrand steuern und den Notruf automatisch betätigen.
Seit Mitte 2011 fahren Versuchsfahrzeuge der BMW Group ohne Fahrereingriff auf der Autobahn A9 von München in Richtung Nürnberg. Diese Forschungsprototypen werden seitdem konsequent weiterentwickelt. Die Versuchsfahrzeuge bremsen, geben Gas und überholen ganz von alleine. Dies geschieht, angepasst an die momentane Verkehrssituation, in einem Geschwindigkeitsbereich von 0 bis 130 km/h und unter Einhaltung aller Verkehrsregeln. Mittlerweile haben die Spezialisten der BMW Group rund 25.000 Testkilometer zurückgelegt. Das Fahrzeug verfügt über Sensortechnik wie Lidar, Radar, Ultraschall und Kameraerfassung auf allen Fahrzeugseiten.
Zu dieser Presseinformation wurde für Sie nachfolgendes AV-Mediamaterial zusammengestellt. Zusätzliches Material können Sie auch über die Navigationspunkte Photo, Audio und Video & TV finden.
Die Halbjahreszahlen der Hersteller signalisieren in Bezug auf die Zukunft leicht skeptische Fragezeichen. Das hat nicht nur damit zu tun, dass sich die Zukunft grundsätzlich sicherer Erkenntnis entzieht, sondern auch mit aktuellen Erfahrungen in den Märkten der Welt. Und mit den immer schärfer werdenden CO2-Grenzwerten.
So weist BMW- Chef Harald Krüger in seiner Halbjahresrede gleich zu Anfang auf die Problemfelder hin, die da heißen: China, Russland Brasilien und nicht zuletzt der Würgegriff immer herausfordernder CO2-Grenzwerte, die stellenweise den Grenzbereich zur physikalischen Illusion berühren. Vor allem letzteres kostet viel Geld.
Die Schwierigkeit für alle deutschen Premium-Hersteller ist es, für den Weltmarkt weiterhin attraktive Produkte auch im Oberklasse-Segment anbieten zu müssen, in Europa aber die strengsten Grenzwerte gefordert sind. Die nicht nur im Ausland so begehrten leistungsstarken Fahrzeuge sind nun einmal größer und schwerer und verbrauchen mehr als Kleinwagen. Die vom Markt weiterhin verlangten PS-starken Fahrzeuge zwingen die Hersteller zu einem immer schwieriger werdenden Spagat zwischen CO2-Gesetzgebung und Kundenwünschen. Wenn Harald Krüger sagt, dass „unsere Kunden sowohl nachhaltige als auch besonders leistungsstarke Modelle“ nachfragten, stellt sich die Frage, ob das BMW-Image ohne leistungsstarke Fahrzeuge genauso gut wäre wie mit ihnen.
Der erzwungene Spagat führt zu abenteuerlichen strategischen Konstruktionen: Plug-in-Hybride mit hohen Leistungen, aber unverschämt theoretischen Verbrauchsangaben, die nicht im Ansatz realisierbar sind. Aber sie helfen, auf dem Papier die Flottenvorgaben zu erfüllen. Jedenfalls noch. Mit Sorge blicken die Motorenentwickler auf die gesetzlichen Anforderungen der Zukunft. Ob die Flottenverbrauchs-Schönrechnerei dann ausreicht, die Gesetze zu erfüllen, ist mehr als fraglich. Die Physik lässt sich nicht per EU-Verordnung außer Kraft setzen.
In seiner Halbjahresbilanz kann Krüger allerdings mit durchaus interessanten Zahlen aufwarten: „Allein im ersten Halbjahr 2015 haben wir über 12.500 rein elektrisch angetriebene BMW i3 und i8 verkauft. Das sind mehr als doppelt so viele wie im ersten Halbjahr 2014. Im gleichen Zeitraum wurden mehr als 30.500 BMW M und M Performance-Modelle ausgeliefert.“
Allerdings bleibt dabei unerwähnt, dass nicht nur BMW M leistungsstarke Modelle anbietet, sondern auch im ganz normalen BMW-Portfolio PS-starke Fahrzeuge zu finden sind. Das Verhältnis zwischen „grünen“ und leistungsorientierten Kunden liegt überdeutlich auf Power-Orientierung. In der Rede Krügers wird an dieser Stelle deutlich, dass die Leistungsorientierung der Mehrzahl der Kunden zwar wirtschaftlich bedeutsam und hoch willkommen ist, dies aber nicht gerne sichtbar gemacht wird.
„Mit der Botschaft, dass auch die PS-starken Autos dramatisch sparsamer geworden sind, dringen die Hersteller nicht mehr durch“, sagt ein Verantwortlicher im BMW Marketing. Das ist leider wahr. Man werde in Zukunft mehr über Sparmobile reden als über jene Autos, „die die Mehrheit unserer Kunden wirklich haben will“.
„Die Begehrlichkeit unserer Produkte bleibt die Grundlage für unseren Erfolg“, freut sich der BMW-Chef. Dass die Begehrlichkeit analog zur Motorleistung abnimmt, kann allerdings nicht bezweifelt werden. Dennoch ist es durchaus ein Erfolg, wenn BMW i in 2015 hochgerechnet 25.000 Elektroautos verkauft. In Relation zu allen Verkäufen der BMW Group also etwas mehr als ein Prozent. Das klingt zwar wenig, ist aber ein Anfang, der die Skeptiker hat leiser werden lassen.
Noch fehlt der Durchbruch der Elektroautos. Dass auch BMW eine Plug-in-Hybrid-Palette entwickelt, ist der überall propagierte Zwischenschritt auf dem Weg in eine noch ferne Zukunft. Dass die Stromer massiv gefördert werden müssen, hat mittlerweile auch die Politik erkannt. Wenn VDA-Präsident Matthias Wissmann damit rechnet, dass ab 2016 Elektroautos als Firmenwagen „massiv gefördert“ werden, wird das wohl stimmen. Wissmann ist als ehemaliger Verkehrsminister mit Zugang zur Kanzlerin immer bestens informiert. Er meint, dass eine Sonder-Abschreibung mit 50 Prozent im Anschaffungsjahr für einen Boom auf dem Elektroautomarkt sorgen werde.
Obwohl der Verbrennungsmotor an Effizienz kaum noch zu überbieten ist, kommen immer neue Gesetze, die ihm das Überleben schwer machen. Sollte der US-Bundesstaat Kalifornien ab 2030 Verbrenner ganz verbieten, wie es das „Air Resources Board“ plant, dann kommt das Ende des Verbrennungsmotors früher als gedacht. Die ganze Autowelt schaut auf Kalifornien als größtem Einzelmarkt in den USA.
Und selbst in Deutschland werden vom Umweltbundesamt drastische Maßnahmen gegen den Verbrennungsmotor gefordert. Noch nicht offiziell, aber die Behörden-Kritik an den deutschen Autoherstellern, die angeblich zu viele große und zu leistungsstarke Autos anböten, wird lauter und signalisiert die autofeindliche Marschrichtung. Nach dem Motto, steter Tropfen höhlt den Stein, formieren sich Klimaretter und Autokritiker zur großen Bevormundungs-Initiative. Dazu gehört auch die jährlich wiederkehrende Albernheit der Deutschen Umwelthilfe, Minister und Manager zu ihren Dienstwagen zu befragen. Ein Umweltfrevler ist da auch jemand, der einen effizienten Diesel fährt, wenn er über dem Grenzwert von 130 CO2 g/km liegt. Dass es für einzelne Autos gar keinen vorgeschriebenen Grenzwert gibt, wird dabei natürlich verschwiegen. „Das Schaufahren gegen den Klimaschutz“ (Pressemitteilung der Umwelthilfe) gehe weiter, kritisiert die Umwelthilfe. Was für eine schwachsinnige Formulierung.
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Wolfsburg, 05.08.2015
• Mittelfeldstar des Gewinners VfL Wolfsburg wird als bester Spieler der vergangenen
DFB-Pokal-Saison geehrt
• Bronzene Ehrenplatte ab Herbst am Olympiastadion Berlin zu bewundern
Die Füße von VfL Wolfsburg Mittelfeldstar Kevin De Bruyne standen heute mal wieder im Mittelpunkt. Diesmal aber nicht auf dem Fußballplatz, sondern bei der Abnahme ihrer Abdrücke. Denn der 24-Jährige wurde in einer Online-Abstimmung unter fast 40.000 Fans zum Pokalhelden des Jahres gewählt und bekommt damit seinen Platz auf dem Walk of Fame des DFB-Pokals. Ab Herbst werden seine Fußabdrücke in Bronze am Olympiastadion Berlin verewigt sein.
Um die Ehrenplatte aus Bronze herstellen zu können, wurden von einem Bildhauer Modelle aus Alginat, einer speziellen Abformmasse, angefertigt. Eine nicht alltägliche Prozedur für Kevin De Bruyne, der er sich jedoch mit Freude unterzog: „Es ist natürlich eine wunderbare Erinnerung an das Pokalfinale, die phantastische Nacht in Berlin und insgesamt an die tolle letzte Saison mit unserer Mannschaft. An solche Momente, an solche Titel denkt man als Fußballer lange. Schließlich spielt man dafür, um so etwas zu erreichen. Dass es demnächst eine Platte mit meinen Fußabdrücken am Olympiastadion Berlin geben wird, ist für mich eine große Ehre. Wenn ich nach meiner Fußballkarriere in 20 Jahren zum Olympiastadion komme und meinen Namen dort sehe, werde ich sicher sehr stolz sein.“
De Bruyne war Schütze des zwischenzeitlichen 2:1 beim 3:1-Sieg des VfL Wolfsburg über Borussia Dortmund im DFB-Pokalfinale 2015. Wegen seiner überragenden Leistungen in der vergangenen Saison wurde der Belgier auch zum Fußballer des Jahres in Deutschland gewählt. Am kommenden Samstag (8.8.) startet er mit seinem Team in die neue Pokal-Spielzeit: Titelverteidiger VfL Wolfsburg muss dabei beim Drittliga-Spitzenteam Stuttgarter Kickers antreten.
Zum DFB-Pokal Walk of Fame:
Auf dem DFB-Pokal Walk of Fame werden am Olympiastadion Berlin die größten Pokalhelden der Vergangenheit und Gegenwart mit ihren Fuß- oder (bei Torhütern und Trainern) Handabdrücken verewigt. Mit Kevin De Bruyne sind inzwischen 17 Akteure aus der Geschichte des Wettbewerbs aufgenommen worden.
2013 schuf Volkswagen gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund dieses Memorial, das sich zu einer echten Pilgerstätte für Fußballfans entwickelt hat. Zusätzlich sind nebenan auf einem über 40 Meter langen Mauerstück auch Tafeln mit allen Endspielpaarungen seit der ersten Austragung 1935 samt Ergebnis und Vereinslogos angebracht worden.
Jedes Jahr wird der Walk of Fame um zwei Pokalhelden erweitert: Ein Akteur, der in der reichhaltigen Historie seine Spuren hinterlassen hat, sowie der wertvollste Pokalspieler der jeweils abgelaufenen Saison.
Weitere Informationen unter www.dfbpokal-walkoffame.de.
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Weiterstadt/Dresden, 05.08.2015
• Die dritte Ausgabe des Jedermann-Radrennens durch Sachsens
Landeshauptstadt findet am 9. August statt
• Rund 190 Radfahrer des ŠKODA Veloteams gehen im grün-weißen Trikot an den
Start
• ŠKODA Roadshow präsentiert den neuen ŠKODA Superb und weitere aktuelle
Modelle der Marke
Am 9. August steht Sachsens Landeshauptstadt im Zeichen des Radsports: Dann fällt der Startschuss für die dritte Ausgabe des ŠKODA Velorace Dresden. Die tschechische Traditionsmarke unterstützt die Veranstaltung als Namensgeber und Sponsor. In diesem Jahr werden circa 1.400 Teilnehmer für das Jedermann-Rennen in Dresden erwartet. Ebenfalls dabei: das ŠKODA Veloteam mit rund 190 Radfahrern. Im Rahmen der Roadshow werden aktuelle ŠKODA Modelle präsentiert – allen voran der neue ŠKODA Superb.
Seit vielen Jahren engagiert sich ŠKODA bei den beliebtesten Jedermann-Rennen Deutschlands. Dazu zählen der ŠKODA Velodom Köln, die ŠKODA Velotour Eschborn/Frankfurt, der Garmin Velothon Berlin, die Vattenfall Cyclassics Hamburg, der Sparkassen Münsterland Giro und seit 2013 auch das ŠKODA Velorace Dresden. Bei jeder dieser Veranstaltungen geht auch das ŠKODA Veloteam an den Start. Über den Internetauftritt www.skoda-radsport.de können sich Radsportfans um einen der begehrten Plätze in diesem Markenteam bewerben. Die Gewinner dürfen sich über einen persönlichen Starterbeutel, ein ŠKODA Veloteam-Radsporttrikot und den Zugang zum exklusiven ŠKODA VIP-Bereich freuen.
Bei allen von ŠKODA unterstützten Jedermann-Veranstaltungen ist die Marke auch Fahrzeugpartner der Profi-Rennen und stellt zwölf Fahrzeuge für Organisation und Rennleitung zur Verfügung. Highlight der Fahrzeugflotte ist in diesem Jahr der neue ŠKODA Superb. Das Flaggschiff der Marke glänzt mit modernem Design, üppigen Raummaßen, innovativen Assistenzsystemen und leistungsstarken EU-6-Aggregaten. Hinzu kommen die ŠKODA typischen ‚Simply Clever‘-Details. Die ŠKODA Flotte kommt sowohl bei den Jedermann- als auch bei den Profi-Rennen zum Einsatz.
Der Start zur diesjährigen Ausgabe des ŠKODA Velorace Dresden erfolgt am 9. August am Terrassenufer an der Elbe, also in unmittelbarer Nähe zur barocken Innenstadt. Die rund 20 Kilometer lange Rundstrecke gilt als einer der schönsten Stadtkurse Deutschlands und führt an zahlreichen historischen und modernen Architekturwahrzeichen Dresdens entlang. Hierzu zählen zum Beispiel die drei Elbschlösser Schloss Albrechtsburg, Lingnerschloss und Schloss Eckberg, die Gläserne Manufaktur von Volkswagen sowie die Waldschlösschenbrücke. Die Jederfrauen und Jedermänner haben die Wahl zwischen den Distanzen 60 Kilometer (3 Runden) und 100 Kilometer (5 Runden).
Bereits am 8. August beginnt auf dem Theaterplatz vis-a-vis zu Start und Ziel das abwechslungsreiche Rahmenprogramm der Veranstaltung. Mit dabei ist auch in diesem Jahr die ŠKODA Roadshow mit den aktuellen Modellen der Marke – allen voran der neue ŠKODA Superb. Er ist der beste ŠKODA der bisherigen Unternehmensgeschichte und bildet gleichzeitig den Höhepunkt der bislang größten ŠKODA Modelloffensive. Die Kombiversion des Superb wird auf der diesjährigen IAA in Frankfurt ihre internationale Messepremiere feiern.
Übrigens: Die Geschichte von ŠKODA begann mit dem Fahrrad. 1895 gründeten Václav Laurin und Václav Klement ihre Fahrradmanufaktur im böhmischen Mladá Boleslav. Schon zehn Jahre später rollte mit der Voiturette A das erste Automobil der jungen Firma aus den Werkshallen. 1925 fusionierte Laurin & Klement mit ŠKODA. Heute fühlt sich ŠKODA gleichfalls als ‚Motor des Radsports‘ und war in diesem Jahr zum elften Mal Hauptsponsor der Tour de France. ŠKODA AUTO Deutschland pflegt zudem eine erfolgreiche Partnerschaft mit dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR).