Internationaler Moorschutzfonds von NABU und Volkswagen Financial Services nimmt Fahrt auf

• Erste Moorschutzprojekte an der Ostseeküste Polens
• Wissenschaftliche Studie über Moorschutz in Nord-Eurasien abgeschlossen
• Programm für umweltfreundliche Fahrzeugflotten in Polen gestartet

Das internationale Moorschutzengagement vom Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und Volkswagen Financial Services startet mit der Renaturierung von durch Entwässerung und Torfabbau geschädigten Moorgebieten im Slowinski Nationalpark sowie in Westpommern in Polen. Vor Ort im Moor bei Krakulice überreichte NABU-Präsident Olaf Tschimpke eine wissenschaftliche Studie an Lars-Henner Santelmann, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Volkswagen Financial Services AG, und Wolfram Thomas, Konzernbeauftragter für Umwelt, Energie und Neue Geschäftsfelder der Volkswagen AG, die als Grundlage für den Moorschutz in Nord-Eurasien dient. Außerdem präsentierte Volkswagen Financial Services konkrete Maßnahmen zur Förderung umweltfreundlichen Fuhrparkmanagements im polnischen Automobilmarkt.

Die Grundlage des Moorschutzengagements in Polen bildet der zu Beginn des Jahres vom NABU gegründete Internationale Moorschutzfonds (International Peatland Conservation Fund, IPCS), den Volkswagen Financial Services über fünf Jahre mit insgesamt einer Million Euro ausstattet. „In Deutschland haben wir mit dieser Art des Finanzierungsinstruments sehr gute Erfahrungen gemacht und unterstützen damit schon 13 Moorschutzprojekte“, sagt Santelmann. „Unser langfristiges Engagement mit dem NABU zeigt, dass wir es mit der konkreten Förderung von Klimaschutzprojekten ernst meinen und dies ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie ist“, fügt er hinzu.

Moore haben eine bedeutende Funktion für den weltweiten Klimaschutz sowie für die Biodiversität. In vielen Ländern haben sie allerdings ihren ursprünglichen Zustand als Kohlenstoffsenke verloren und sind aufgrund von land- und forstwirtschaftlicher Nutzung von der Austrocknung bedroht – so auch in Polen. Zerstörte Moore stoßen große Mengen Treibhausgase wie CO2, Methan und Lachgas aus, welche in die Atmosphäre gelangen.

Das Rahmenkonzept für den Internationalen Moorschutzfonds ist eine jetzt abgeschlossene, durch die Volkswagen AG und Volkswagen Financial Services finanzierte NABU-Studie, welche die Potenziale zur Wiederherstellung und zum verbesserten Schutz von Mooren in Osteuropa und dem europäischen Teils Russlands aufzeigen soll. Darüber hinaus wird an konkreten Fallbeispielen der effiziente Mitteleinsatz beim Moorschutz beschrieben.“Auf dem Weg zur ökologischen Nummer eins spielt das Thema Biodiversität für den Volkswagen Konzern eine wichtige Rolle“, so Thomas, „mit den gemeinsamen Anstrengungen für den Moorschutz erzielen wir äußerst positive Effekte für den Klimaschutz, die Artenvielfalt sowie den Schutz von Ökosystemen und natürlichen Ressourcen, wie zum Beispiel Wasser.“

Die ersten durch den Internationalen Moorschutzfonds finanzierten Renaturierungsgebiete liegen in Westpommern an der Ostseeküste Polens. Ziel ist es, mindestens 900 Hektar Moor in Polen zu renaturieren. Aufgrund jahrzehntelanger Entwässerung verlieren diese Moore mit der Zeit ihre ursprüngliche Funktion als CO2-Speicher. Gemeinsam mit dem polnischen NABU-Partnerverband „Klub Przyrodników“ sollen die Moore durch das Anstauen von Wasser wieder in ihren natürlichen Zustand zurückversetzt werden. „Der Moorschutz bietet in Deutschland und international enorme Chancen zum Schutz der Natur und unseres Klimas. Durch die geplanten Renaturierungen in Polen können wichtige Naturparadiese gerettet und klimaschädliche Gase gebunden werden. Mit Hilfe des Internationalen Moorschutzfonds wollen wir künftig noch viele Projekte dieser Art umsetzen“, betont Tschimpke.

Als weitere Initiative weitet Volkswagen Financial Services das Programm zur Förderung umweltfreundlichen Fuhrparkmanagements auf Polen aus. Der polnische Automobilmarkt setzt zu fast 90 Prozent Gebrauchtfahrzeuge um. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge liegt im Gesamtmarkt bei 14,3 Jahren (Quelle: Instytut badań rynku motoryzacyjnego, SAMAR). Zum Vergleich: In der gesamten Europäischen Union beträgt das durchschnittliche Fahrzeugalter 8,3 Jahre (Quelle: European Automotive Manufacturers Association, ACEA). „Wir sehen aufgrund des hohen Fahrzeugalters und des damit einhergehenden hohen CO2-Ausstoßes großes Potenzial, den Fahrzeugmarkt umweltfreundlicher zu gestalten“, sagt Santelmann, „deswegen werden wir insbesondere unser Leasinggeschäft ausbauen, um neue Fahrzeuge mit kurzen Vertragslaufzeiten erschwinglich zu machen.“ Weitere Bausteine des ökologischen Fuhrparkmanagements sind ECO-Fahrtrainings für Großkunden, Tankkarten und die Fuhrpark-Software FleetCARS, die ein transparentes CO2-Reporting ermöglicht.

Die Volkswagen Finanzdienstleistungen sind ein Geschäftsbereich der Volkswagen AG (Konzern) und umfassen die Volkswagen Financial Services AG mit ihren Beteiligungsgesellschaften sowie die direkt oder indirekt der Volkswagen AG gehörenden Finanzdienstleistungsgesellschaften in den USA, Kanada, Argentinien und Spanien – mit Ausnahme der Marken Scania und Porsche sowie der Porsche Holding Salzburg. Die wesentlichen Geschäftsfelder umfassen dabei die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie Mobilitätsangebote. Weltweit sind bei den Volkswagen Finanzdienstleistungen 12.821 Mitarbeiter beschäftigt – davon 6.254 allein in Deutschland (Stand: 31.12.2014). Der Geschäftsbericht 2014 der Volkswagen Aktiengesellschaft wies für die Volkswagen Finanzdienstleistungen eine Bilanzsumme von rund 137,4 Milliarden Euro, ein operatives Ergebnis von 1,7 Milliarden Euro und einen Bestand von rund 12,4 Millionen Verträgen aus.

Die Volkswagen AG und der NABU sind in einer Dialog- und Projektpartnerschaft miteinander verbunden. Das Unternehmen hat sich als Ziel gesetzt, bis 2018 ökologisch führender Automobilhersteller der Welt zu sein. Von Deutschlands mitgliederstärkstem Umwelt- und Naturschutzverband erhält Volkswagen dabei fundierten Rat und kritische Begleitung. Volkswagen verknüpft Initiativen für Umweltschutz und Ressourceneffizienz mit der Förderung von Projekten im Natur- und Artenschutz. Die strategische Zusammenarbeit von Volkswagen und NABU ist als beste Praxis im Nachhaltigkeitsmanagement mehrfach ausgezeichnet worden.

Neuer Opel Astra: Erstklassige Aerodynamik für beste Effizienz

Neuer Opel Astra: Erstklassige Aerodynamik für beste Effizienz

04.08.2015


  • Windschlüpfigster Astra aller Zeiten: Vorbildlicher cW-Wert von 0,285
  • Design mit Köpfchen: Kompaktere Außenmaße verringern Luftwiderstand
  • Bis ins kleinste Detail: Heckspoiler, C-Säule und Unterbodenkonstruktion optimiert
  • Effizienzsteigerung: Top-Aerodynamik trifft auf neueste Motorengeneration

Rüsselsheim.  Leichter, sparsamer, agiler – der neue Opel Astra stellt einen Meilenstein in der Entwicklung dar und ist auf maximale Effizienz ausgerichtet. Sein Design und seine Architektur setzen dabei auch neue Maßstäbe in Sachen Aerodynamik und führen damit traditionelle Opel-Stärken fort: Schon der Kadett E GSi war bei seiner Einführung 1984 mit einem cW-Wert von gerade einmal 0,30 das aerodynamischste Fließheck der Welt. Untrennbar mit Top-Aerodynamik verbunden sind genügsame Verbrauchswerte und geringere CO2-Emissionen. Ein entscheidender Pluspunkt ist, dass der neue Astra kompakter ausfällt als die Vorgängergeneration. Er ist rund 2,5 Zentimeter niedriger und einen halben Zentimeter schlanker, grazilere Räder inklusive. Aber um das Fahrzeug so strömungsgünstig wie nur möglich zu machen waren auch Präzision und Detailarbeit gefragt. Insbesondere am Dachverlauf, an der C‑Säule und an der Konstruktion der Bodengruppe legten die Aerodynamik-Ingenieure Hand an. Das Ergebnis: Mit einem Top-cW-Wert von lediglich 0,285 zählt der kompakte Opel-Newcomer zur Elite der windschlüpfigsten Modelle seiner Klasse.

„Wir haben den neuen Astra aerodynamischer als jemals zuvor gestaltet, so dass wir Luftwiderstandswerte erreichen, die in ihrer Spannbreite allesamt den Bestwert des Vorgänger-Modells übertreffen. Wichtige Erkenntnisse konnten wir dabei aus den Tests im hochmodernen Windkanal der Universität Stuttgart gewinnen, mit der wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten“, sagt Reiner Weidemann, Leiter des Fachbereichs Aerodynamik bei Opel. „Auf diese Weise konnten wir den Astra zum windschlüpfigsten Kompaktmodell machen, das Opel je gebaut hat.“

Design und Fahrzeugarchitektur: Neuer Maßstab in Sachen Aerodynamik

Schlanker, schicker und innovativer als zuvor – der neue Astra verkörpert höchste Effizienz und zeigt die nächste Evolutionsstufe der Opel-Designphilosophie „Skulpturale Formgebung trifft deutsche Präzision“. Aerodynamisch betrachtet bedeutet dies: Mit seinem athletischen, sportlichen Auftritt plus zahlreichen Maßnahmen über und unter dem Bleichkleid erreicht der neue Astra einen cW-Wert von 0,285. Mit einer Gesamtlänge von 4,37 Meter ist er knapp fünf Zentimeter kürzer als sein Vorgänger, die Höhe nimmt um 2,5 Zentimeter auf rund 1,48 Meter ab und die Breite um 0,5 Zentimeter auf 1,81 Meter. Maße, die sich auch positiv auf den Gesamtluftwiderstand, mit einer Widerstandsfläche (cW x Stirnfläche) von knapp 0,642 Quadratmetern (gegenüber 0,770 Quadratmetern für das Vorgängermodell), und damit auf die Kraftstoffeffizienz auswirken.

Doch die Kunst der vorbildlichen Aerodynamik-Werte liegt in der Detailarbeit. Um Windverwirbelungen zu vermeiden, haben die Ingenieure das Dach nach hinten sanft geschwungen auslaufen lassen. Der filigrane Heckspoiler dient als effektive Abrisskante, die den Luftstrom an der Oberseite ohne störende Windschleppen abschneidet. Selbst die C‑Säule wurde mit kleinen Kanten so gestaltet, dass sie den Luftstrom im Vergleich zum Vorgängermodell effizienter teilt und so den Widerstand reduziert.

Weitere aerodynamische Pluspunkte konnten die Ingenieure über die neuartige Gestaltung der Unterbodenstruktur erreichen. Im Vergleich zum Wettbewerb verzichteten sie beim neuen Astra bewusst auf eine geschlossene Unterbodenverkleidung. Vielmehr wurden hier alle Teile auf einen verbesserten Luftstrom hin konstruiert. So verfügt der Fahrzeugboden nun über luftstromoptimierte Strukturen, die neue Hinterachse sitzt im Vergleich zum bisherigen Astra höher. So stellt sie kein zusätzliches Hindernis für die unter dem Fahrzeug durchströmende Luft dar – Maßnahmen, die entscheidend zur vorbildlichen Aerodynamik beitragen. In Zahlen ausgedrückt: Der Luftwiderstandsbeiwert der neuen Astra-Basisversion liegt bereits bei hervorragenden 0,285.

Doppelt effizient: Verbesserte Aerodynamik trifft auf Motoren der neuen Generation

Der bewusste Verzicht auf die Unterbodenverkleidung bedeutet darüber hinaus weniger Gewicht und folglich Kraftstoffverbrauch sowie niedrigere Produktionskosten. Vorteile, die sich positiv beim Preis und so auch im Portemonnaie des Kunden bemerkbar machen.

Dazu kommen noch Motoren der neuesten Generation – eine Win-Win-Win-Situation für den Kunden. Denn unter der Haube eines jeden Astra schlägt künftig immer ein Aggregat aus dem komplett neuen Motorenportfolio, dessen Leistungsspanne von 70 kW/95 PS bis 147 kW/200 PS reicht. Sie alle verbinden starke Leistung und sparsamen Verbrauch – so ist zum Beispiel der neue Astra 1.0 Turbo mit Easytronic 3.0 der wirtschaftlichste Benziner seiner Klasse – mit bestem Ansprechverhalten bei ausgewiesener Laufruhe und Geräuschentwicklung. Das ist Effizienz à la Astra. 

Starker Auftritt: Die Renn-Stars von Opel beim Oldtimer Grand-Prix

Starker Auftritt: Die Renn-Stars von Opel beim Oldtimer Grand-Prix

04.08.2015


  • Vor 40 Jahren: Opel Ascona A und Walter Röhrl gewinnen ersten Rallye-WM-Lauf
  • Aus 50 Jahren: Rallye-Asse von Opel Kadett A bis Opel ADAM R2
  • Wie vor 100 Jahren: Opel Grand Prix-Rennwagen noch immer in Topform

Rüsselsheim.  Beim 43. AvD Oldtimer Grand Prix (7. bis 9. August) auf dem Nürburgring wird die Opel Motorsport-Geschichte wieder lebendig. Zu bewundern sind: Rallye-Autos aus 50 Jahren, Grand Prix-Rennwagen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, historische und aktuelle Tourenwagen. Beim Rennwochenende in der Eifel gehen Kadett A, Ascona A, Kadett C GT/E und Kadett E GSi gemeinsam mit dem neuen GTC OPC aus der VLN Langstreckenmeisterschaft zu Demofahrten auf die Rennstrecke. Dabei ist auch die zweitürige Rekord C Limousine mit dem schönen Spitznamen „Schwarze Witwe“ – ein 150 PS starker Spezial-Tourenwagen der Gruppe 5 von 1968. Wenn diese Publikumslieblinge nicht gerade kernig röhrend über die Piste donnern, können sie im Opel-Zelt im neuen Fahrerlager aus nächster Nähe bewundert werden. Dort wartet auch der frisch gebackene Junior-Europameister 2015, der ADAM R2 von Rallye-Champion Emil Bergkvist.

Die große Rallyezeit: Beständig im Breitensport, erfolgreich in der Spitze

Die große Rallye-Geschichte von Opel begann bereits mit dem Kadett A. In den frühen Sechzigern waren es zunächst Privatfahrer, die als erste das sportliche Potenzial des 40 PS starken Kadett A erkannten und bei Rallyes und Marathon-Fahrten an den Start gingen. Die zweite Auflage des Kadett zementierte dann Opels Vormachtstellung im Breitensport und den Einstieg in den großen Motorsport: Aus dieser Zeit stammt das Opel Kadett B Rallye Coupé des bekannten schwedischen Piloten Anders Kulläng, das ebenfalls am Ring zu bewundern ist. Sein Nachfolger im Rallye-Sport war der Kadett C GT/E. Mit dem gelb-schwarzen Kadett nahm Walter Röhrl mit Jochen Berger als Navigator an der Rallye-WM 1976 teil. Ihm folgte 1986 der frontgetriebene Kadett E, der in der seriennahen Gruppe A eingesetzt wurde. Mit dem 220 PS starken Kadett GSi aus dem Fundus von Opel Classic holte das Team Sepp Haider und Ferdi Hinterleitner 1989 den Titel in der Deutschen Rallye-Meisterschaft.

Mit dem Ascona A ging es oberhalb der Kompaktklasse ebenfalls mächtig rund: 1974 wurden Walter Röhrl und Jochen Berger auf Ascona A sogar Europameister und holten 1975 bei der Rallye Akropolis den ersten Opel-Sieg bei einem Lauf zur neu geschaffenen Rallye-WM. Der siegreiche Röhrl Ascona A ist original beim Oldtimer GP dabei und der Star der diesjährigen Opel-Ausstellung. Heute, 40 Jahre nach dem Triumph, setzt der kompakte Siegertyp ADAM R2 als Europameister diese Tradition auf Asphalt und Schotter fort, während der GTC im OPC-Markenpokal über die legendäre Nürburgring-Nordschleife flitzt.

Die lange Rundstreckengeschichte: Opel ist seit 1903 am Start

Drei Rennwagen schlagen die Brücke zwischen dem GTC OPC von heute und den Anfängen des Motorsports in Rüsselsheim. Ein bei Opel Classic rekonstruierter Opel-Motorwagen 9/10 PS „System Darracq“ ging schon 1903 auf die Piste und belegte mit Fritz Opel am Steuer auf der Niederräder Pferderennbahn in Frankfurt in der „leichten Klasse II bis 10 PS“ den 1. Platz. Von 1913 datiert der originale Grand Prix-Rennwagen, ein Vorläufer heutiger Formel 1-Rennwagen. Mit einem Vierzylindermotor mit vier Litern Hubraum, 16 V-förmig hängenden Ventilen sowie einer obenliegende Nockenwelle mit Königswellenantrieb war der Rennwagen vor über 100 Jahren Hightech pur. Der grüne Rennwagen von 1914 markiert mit 12,3 Litern Hubraum und 260 PS den Höhepunkt der GP-Wagen-Entwicklung in Rüsselsheim. All diese Meilensteine des Motorsports erwachen beim Oldtimer Grand Prix 2015 am Nürburgring wieder zu neuem Leben.

Hochschul-Rennteam aus Delft gewinnt die Formula Student Electric auf dem Hockenheimring

Hochschul-Rennteam aus Delft gewinnt die Formula Student Electric auf dem Hockenheimring

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Wolfsburg / Hockenheim, 04.08.2015

• Volkswagen unterstützte insgesamt sieben Teams
• Niederländisches Racing Team mit Elektro-Rennwagen auf Platz 1
• In der Kategorie Verbrennungsmotoren erreichte Team der Universität Kassel
  Platz 14

Das DUT Racing Team der Technischen Universität Delft (Niederlande) hat auf dem Hockenheimring bei der Formula Student 2015 den ersten Platz errungen. Die Niederländer starteten in der technologisch sehr anspruchsvollen Kategorie für Rennwagen mit Elektroantrieb. In der Gesamtwertung erreichten die jungen Ingenieurinnen und Ingenieure 923,02 Punkte und verwiesen die weiteren 38 Mannschaften damit klar auf die Plätze. In der Kategorie der Verbrennungsmotoren fuhr das „Herkules Racing Team“ der Universität Kassel bei 72 Startern einen respektablen 14. Platz heraus.

Das „Ecurie Aix Team“ der RWTH Aachen landete in der Formula Student Electric auf Platz 9, das „wob-racing Team“ der Hochschule Ostfalia erkämpfte sich Platz 17.

Die rund 400 angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure unterschiedlicher Fachrichtungen wie Maschinenbau, Elektrotechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen, die sich in sieben Renn-Teams engagiert hatten, wurden von Volkswagen nicht nur finanziell, sondern mit Rat und Tat durch erfahrene Experten unterstützt.

Bei den Veranstaltungen der Formula Student treten die Teams in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Dabei kommt es nicht nur auf technisches Fachwissen im Rennen selbst an – auch betriebswirtschaftliches Know-how spielt eine Rolle. So müssen sie u.a. einen Business- und Kostenplan vorstellen, mit ihren Prototypen einen Beschleunigungstest und eine Autocross-Fahrt absolvieren sowie durch Ausdauer und Energieeffizienz überzeugen.

Insgesamt nahmen über 3.500 Studenten aus rund 15 Nationen am Wettbewerb teil. Veranstalter ist der Formula Student Germany e.V. mit Unterstützung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).

Volkswagen unterstützte insgesamt sieben Hochschul-Rennteams bei der diesjährigen Formula Student Germany.

Volkswagen förderte dieses Jahr folgende Teams:
wob-racing Team, Hochschule Ostfalia, Wolfsburg
Lions Racing Team, Technische Universität Braunschweig
HorsePower Team, Leibniz-Universität Hannover
Herkules Racing Team, Universität Kassel
Bremergy Racing Team, Universität Bremen
Ecurie Aix Team, RWTH Aachen
DUT Racing Team, Technische Universität Delft (Niederlande)

Ferien-Ausflug für die ganze Familie: Die Lastwagen-Welt von MAN in München

Ferien-Ausflug für die ganze Familie: Die Lastwagen-Welt von MAN in München

Sonderausstellung „100 Years MAN Truck and Bus“

Bis zum Ende der Sommerferien am 14. September gibt es ein besonderes Highlight in den Foren von MAN Truck & Bus in München-Karlsfeld: Besucher können kostenlos und ohne Anmeldung die Sonderausstellung zum 100-jährigen Produktjubiläum besuchen.

Dort zeigt MAN acht historische Fahrzeuge aus den letzten hundert Jahren. Das älteste Fahrzeug ist eine Feuerwehr-Motorspritze aus dem Jahr 1921, deren Holzleiter bis zu einer Höhe von 27 Metern ausgezogen werden konnte. Weitere Lkw sind ein MAN 630 L1 aus dem Jahr 1953 mit stattlichen 130 PS, ein MAN Schnelllastwagen E2/E3000 von 1940 mit 65 PS, ein MAN Kardanwagen von 1923 mit Ottomotor sowie ein MAN Saurer von 1947. Auch ein MAN-Traktor 2R3 von 1961 und ein MAN Z1 Postbus aus dem Jahr 1936 sind ausgestellt. Der Prototyp MAN UXT zeigte bereits 1992, was heute auf Knopfdruck möglich ist: Allradantrieb in einer Sattelzugmaschine.

Die MAN-Markenwelt im Truck Forum bietet einen spannenden Einblick in die Geschichte von MAN und Rudolf Diesel. Natürlich sind in den Foren auch die neueste Generation der Lkw und Busse und ein Schnittmodell eines großen Lkw-Dieselmotors mit 560 PS zu sehen.

Adresse MAN Truck Forum und MAN Bus Forum:

Dachauer Str. 570, 80995 München, A 99 Ausfahrt München-Ludwigsfeld

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Foren ab München-Hauptbahnhof mit der Straßenbahn Linie 20 bis Moosach Bahnhof und von dort aus mit dem Bus Linie 710 in Richtung Dachau, bis zur Haltestelle „Karlsfelder Straße“, zu erreichen.

Alternativ mit der S1 oder U2 bis Feldmoching, dann mit dem Bus Linie 172 in Richtung Karlsfeld Post, ebenfalls bis zur Haltestelle „Karlsfelder Straße“.

Öffnungszeiten: Mo – Fr 7.00 Uhr – 20.00 Uhr