Der “gefühlte” Vierzylinder: Dreizylinder im VW Golf TSI Blue Motion ist sparsam wie ein Diesel

Der “gefühlte” Vierzylinder: Dreizylinder im VW Golf TSI Blue Motion ist sparsam wie ein Diesel

Noch vor zehn Jahren wäre ein Dreizylinder im VW Golf nicht denkbar gewesen. Mittlerweile machen sich viele Autohersteller auf den Weg, Dreizylinder anzubieten. Nicht alle sind so überzeugend „gefühlte Vierzylinder“ wie im VW Golf TSI Blue Motion. Die Laufruhe mit seidenweich zu beschreiben, wäre natürlich übertrieben. Aber dieser Motor überzeugt in vielerlei Hinsicht: Er klingt sehr angenehm, gibt sich bei keiner Drehzahl als Dreizylinder zu erkennen, sondern arbeitet wie ein rund laufender Vierzylinder und beschleunigt diesen Golf absolut temperamentvoll. Immerhin hat er mit seinen 115 PS fünf Pferde mehr als der erste Golf GTI, was 1976 in diesem 810-kg-Auto oft als „übermotorisiert“ beschrieben worden war.

DB2015AU01009_smallDie Zeiten haben sich geändert. 115 PS klingen heute nicht mehr sportlich, doch lassen wir uns nicht täuschen: Der neue Golf TSI macht – handgeschaltet oder mit optionalem Doppelkupplungsgetriebe – Dank seines maximalen Drehmoments von 200 Newtonmeter auch fahrdynamisch Spaß. Dieser Höchstwert liegt bereits ab 2000 U/min und bis 3000 U/min zur Verfügung. 200 Newtonmeter gelten als derzeitiger Spitzenwert für einen Dreizylinder. Dass dieser Golf in 9,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt, macht einmal mehr seine Dynamik deutlich.

Den angegebenen Normverbrauch von 4,3 Litern (CO2-Emission 99 g/km) konnten wir auf unserer Fahrt rund um Amsterdam nicht erreichen. Allerdings ist das Temperament dieses Autos zu verlockend, um es nicht immer wieder auszukosten. Soviel „Unvernunft“ geht natürlich in den Verbrauch ein. Dass wir trotz zügiger Fahrweise dann im Durchschnitt 6,3 Liter auf der Anzeige lesen konnten, verblüfft dennoch. Denn das sind Werte, wie wir sie bestenfalls von sparsamen Dieseln kennen, aber nicht von Benzinern. Und es gibt viele Autokäufer, die sich nie einen Diesel kaufen würden und darauf warten, einen ebenso sparsamen Benziner angeboten zu bekommen. Hier ist er.

DB2015AU01015_smallDie Höchstgeschwindigkeit konnten wir auf unserer tempolimitierten Testfahrt nicht erreichen. Sie wird mit 204 km/h angegeben. Nebenbei: Der „übermotorisierte“ erste Golf GTI schaffte in der ersten Generation nur 182 km/h.

Was ist noch neu außer der (eigentlich sensationellen) Tatsache, dass es nun einen leistungsstarken Benziner mit dem Verbrauch eines Diesels gibt? Der Cw-Wert von 0,28 sorgt dafür, dass sich der Benzinkonsum auch bei höheren Geschwindigkeiten in Grenzen hält. Dazu kommt, dass die Karosserie um 15 mm abgesenkt wurde, schmalere Reifen zum Einsatz kommen und die sich variabel öffnende Kühlerjalousie für eine optimale Kühlluftführung sorgen.

„Der jetzt im neuen Golf TSI BlueMotion integrierte Hightechmotor ist das neueste Dreizylinder-Aggregat mit Turboaufladung und damit die aktuell höchste Evolutionsstufe des Downsizing“, heißt es bei Volkswagen. Als eines von wenigen Autos seiner Klasse erfüllt dieser Golf die sehr anspruchsvolle europäische Effizienzklasse A. Das ist ein Wort!

Auch dieser Golf wird wie seine Brüder mit TDI- und TGI-Antrieb in den zwei Ausstattungsversionen „Trendline“ und „Comfortline“ angeboten. Die Serienausstattung überrascht bei der „Trendline“ mit einem üppigen Angebot wie Touchscreen mit 5-Zoll-Display, elektronische Parkbremse mit Auto-Hold-Funktion (ein Traum-Feature für Fahranfänger, denen das Bergauf-Anfahren den Angstschweiß auf die Stirn treiben kann), Reifendruck-Kontrollanzeige, Klimaanlage, elektrische Fensterheber, verstellbares Lenkrad, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung – und vieles mehr.

Die „Comfortline“ bietet ein paar weitere Annehmlichkeiten serienmäßig. So den „ParkPiloten“, einem Radiosystem mit SD-Karten-Schnittstelle und anderes.

Klar, dass es auch ein paar elektronische Assistenten gibt, die extra bezahlt werden müssen. Vom Blind-Spot-Sensor mit Ausparkassistenten, Fernlichtregulierung „Light Assist“ bis zum Spurhalteassistenten etc.

Zu haben ist der Sparbenziner im Golf TSI BlueMotion ab 20.450 Euro für die handgeschaltete Trendline-Version. Die Comfortline-Version mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) ist ab 24.025 Euro zu haben.

Twitt

Weltgrößtes Opel-Treffen hat runden Geburtstag

Weltgrößtes Opel-Treffen hat runden Geburtstag

06.06.2015


  • Riesen Opel-Blitz mit 2.500 Opel-Fans nachgestellt
  • Gewinnspielsieger dürfen sich auf eine Fahrt mit Jockel Winkelhock freuen

Rüsselsheim.  Oschersleben.  Im 20. Jahr trifft sich die wachsende Opel-Fangemeinde vom 3. bis 7. Juni zum Fahren, Feiern und Fachsimpeln wieder einmal auf dem Gelände der Motorsport Arena in Oschersleben. Bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad flanieren gut gelaunte Fans über die Show.

„Rund 70.000 Besucher werden erwartet und bereits am heutigen Samstagmorgen sieht es ganz so aus, als ob diese Erwartungen übertroffen werden könnten, denn das weltgrößte Opel-Treffen läuft ja noch bis Sonntagabend“, sagt Marcel Orban, Pressesprecher des Veranstalters. „Auch die 20.000, mit viel Liebe aufbereiteten und getunten Fahrzeuge, kommen wahrscheinlich locker zusammen“.

Ein Rekord ist auf jeden Fall schon sicher: Etwa 2.500 Opel Fans haben sich am ersten Abend im Infield der Rennstrecke, zum größten von Menschen gebildeten Opel-Blitz der Welt, aufgestellt. Und innerhalb der ersten zwei Tage sind bereits mehr als 700 Interessierte mit den von Opel mitgebrachten Corsa OPC und Astra OPC hinter dem Pace Car über die Rennstrecke getobt.

Wie auch in den Vorjahren waren die Plätze im Bereich des Familycamping als erste ausgebucht. Hier stehen die eher „zahmen“ Fahrzeuge, wie nahezu serienmäßige Astra und Insignia Sports Tourer, teils mit Dieselmotoren, aber auch in OPC Ausführung, direkt neben den Zelten und Wohnwagen. Viele Kinder tummeln sich in kleinen, aufblasbaren Schwimmbecken oder schlendern mit Mama und Papa durch die bunt gewürfelten Reihen der Showfahrzeuge. Man trifft sich hier um mit Freunden gemeinsam seinem Hobby nachzugehen. Und wenn die Eltern mal etwas Ruhe haben wollen, können sie die Kleinen im Kindergarten über der Boxengasse zum Spielen abgeben.

Die Spiele im und um das Opel-Zelt sind natürlich ebenso gut besucht. Zum Beispiel das Bobbycar- oder das Seifenkistenrennen. Da ist nahezu jede Altersgruppe vertreten. Wer schon einen Führerschein vorweisen kann, darf mit dem ADAM einen übergroßen Ball auf Kegel schießen und der Gewinner erhält wertvolle Preise aus dem OPC-Markenshop. Gewinner von Quizspielen dürfen mit Motorsportlegende Jockel Winkelhock im Astra OPC Cup die Beschleunigungs-, Brems- und Seitenkräfte im wahren Wortsinn erfahren.

„Eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Besuchern dieses Treffens sind mit Sicherheit nicht zum ersten Mal dabei“, weiß Sven Glöckner, früher Initiator des Opel-Treffens und heute freier Mitarbeiter der Opel-Truppe. „Zum Beispiel die Familie Denk. Die kenne ich schon vom ersten Treffen, damals noch in Werningerode. Da hatten sich Anja und Stefan noch gar nicht gekannt. Heute sind sie verheiratet, leben in Bayern und bringen ihre beiden Töchter Jessica und Josephine mit.”

Ein gelungener Geburtstag, dem noch viele weitere folgen sollen.

Volkswagen verabschiedet Charta der Berufsausbildung

Konzernvorstand, Europäischer Konzernbetriebsrat und Weltkonzernbetriebsrat der Volkswagen Aktiengesellschaft haben heute eine „Charta der Berufsausbildung im Volkswagen Konzern“ verabschiedet. Ziel der Charta ist es, angemessene Bedingungen für Auszubildende im Sinne der Volkswagen Sozialcharta und der Volkswagen Charta der Arbeitsbeziehungen sicherzustellen.

Unterzeichnet wurde die Charta anlässlich der Präsidiumssitzung des Europäischen und Weltkonzernbetriebsrats bei Audi in Brüssel vom Vorsitzenden des Vorstands, Prof. Dr. Martin Winterkorn, von Personalvorstand Dr. Horst Neumann, vom Vorsitzenden des Europäischen und Weltkonzernbetriebsrats, Bernd Osterloh, und dem Generalsekretär des Weltkonzernbetriebsrats, Frank Patta.

Winterkorn sagte: „Der Volkswagen Konzern setzt überall auf der Welt auf eine fundierte Berufsausbildung, denn sie sichert unserem Unternehmen exzellent ausgebildete Fachkräfte. Eine gute Berufsausbildung ist die Voraussetzung für ein leistungsstarkes Team, für herausragende Qualität und Top-Produkte. Mit unserem Engagement für die Ausbildung junger Menschen übernimmt der Volkswagen Konzern aber auch ganz bewusst Verantwortung für die Gesellschaft und die Zukunft an unseren Standorten weltweit.“

Neumann betonte: „Fachwissen und Können sind die Grundlage für eine gute berufliche Zukunft und sichere Beschäftigung. Bei Volkswagen legen wir deshalb größten Wert auf eine erstklassige duale Berufsausbildung in unseren Berufsfamilien, die Theorie und Praxis eng verzahnt. Bereits heute lernen die meisten der weltweit rund 20.000 Auszubildenden bei Volkswagen ihren Beruf nach dem dualen Prinzip.“

Osterloh sagte: „Die duale Ausbildung ist ein Erfolgsmodell und gehört zu den Exportschlagern von Volkswagen. Eine Ausbildung bei Volkswagen bietet große Chancen für die Auszubildenden und das Unternehmen. Mit der Charta stellen wir sicher, dass junge Menschen, die bei Volkswagen eine Berufsausbildung absolvieren, nach vergleichbar hohen Standards Wissen und Kompetenz erwerben.“

Die Charta schreibt unter anderem fest, dass Volkswagen eine attraktive Berufsausbildung anbietet, die ein Zugang in den Volkswagen Konzern sowie wichtiger Baustein langfristiger und nachhaltiger Personalplanung ist. Erklärtes Ziel der Berufsausbildung ist es, junge Menschen für ihren Beruf zu qualifizieren und auf das Berufsleben vorzubereiten. Dazu werden ihre Kompetenzen für den Berufsstart in den Volkswagen Berufsfamilien bestmöglich entwickelt. Zugleich werden die unterschiedlichen rechtlichen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Aspekte in den jeweiligen Ländern berücksichtigt.

Im Einzelnen beinhaltet die Charta grundlegende Vereinbarungen über den Auswahlprozess der Auszubildenden, über Dauer und Qualität der Berufsausbildung, zu Material, Arbeitsmittel und Infrastruktur zur Vermittlung der Lerninhalte. Zudem beinhaltet die Charta Vereinbarungen über die finanzielle und nicht-finanzielle Unterstützung der Auszubildenden, über ihre Einsatz- und Pausenzeiten, ihren Urlaub, die Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis sowie die Interessenvertretung der Auszubildenden.

Botschafter der IdeenExpo 2015 besuchen Volkswagen und die Autostadt in Wolfsburg

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Wolfsburg / Hannover, 05.06.2015

• Carmen Fricke (24) und Oliver Ihn (23) absolvierten Halbtagesprogramm
• Spritztour im Wörthersee-GTI und virtuelle Gabelstaplerfahrt
• Schüler der OBS Papenteich zeigten in der ZeitHaus-Werkstatt eigenes
  Design-Modell zum Konstruktionsprojekt „Cuno Bistram“ der Autostadt

Vier Wochen vor der Eröffnung der IdeenExpo 2015 (4. bis 12. Juli) haben heute deren Botschafter Carmen Fricke (24) und Oliver Ihn (23) das Volkswagen Werk und die Autostadt in Wolfsburg besucht. Die ehrenamtlichen „Diplomaten“ aus Hannover informierten sich bei dem halbtägigen Programm über herausragende Exponate der IdeenExpo-Aussteller aus Wolfsburg und sprachen dazu mit Schülern und Auszubildenden sowie Ausbildern und Trainern.

Carmen Fricke und Oliver Ihn informierten sich dabei auch über die Berufsausbildung bei Volkswagen. Das Unternehmen bietet deutschlandweit rund 30 Ausbildungsberufe und 20 duale Studiengänge an zehn Standorten an. In Ausschnitten lernte das Botschafter-Duo zudem das aktuelle Bildungs- und Freizeitangebot der Autostadt kennen, die vom Niedersächsischen Kultusministerium als außerschulischer Lernort anerkannt ist.

Ihren Besuch nutzten die Botschafter insbesondere, um sich mit weiteren Exponaten vertraut zu machen, die Volkswagen und die Autostadt bei der IdeenExpo zeigen werden. So unternahmen sie in der Lernwerkstatt der Werklogistik Wolfsburg virtuelle Fahrten mit einem Gabelstapler. Der Fahrsimulator ist umgeben von Großbildschirmen, die Verkehrssituationen in Hochregallagern, Werkhallen und auf dem Werkgelände wiedergeben. Daran erlernen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das sichere Führen von Gabelstaplern, indem das Zu-sammenspiel von Fahrer und Stapler im fließenden und stehenden Verkehr zunächst virtuell geschult wird. Ein ähnlicher Fahrsimulator ist bei der IdeenExpo für ein Geschicklich¬keitsspiel im Einsatz.

Ebenso wird dort der absolut-rote Golf GTI Wolfsburg Edition zu sehen sein, den der angehende Kraftfahrzeugmechatroniker André Haase (23) den Gästen vorstellte. Dieser Golf ist ein GTI-Unikat. Zwölf Auszubildende von Volkswagen und Sitech haben ihn vergangenes Jahr in Anlehnung an das Jubiläum „40 Jahre Golf“ aus Wolfsburg und nach eigenen Vorstellungen entwickelt, gebaut und beim GTI-Treffen am Wörthersee vorgestellt. Unter anderem machen die lackierte Wolfsburg Skyline mit acht Wahrzeichen der Stadt sowie gelaserte Wolfsburg Embleme dieses Fahrzeug zum einzigartigen Botschafter für die „Geburtsstadt“ des Golf, für Niedersachsen und als Exponat künftig auch für die IdeenExpo.

Mit Projekten wie dem Wörthersee-GTI bietet Volkswagen seinen besten Auszubildenden die Chance, ihr Fachwissen zu erweitern sowie Kreativität und Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. Im Golf GTI Wolfsburg Edition fuhren die Botschafter weiter zur Autostadt.

In der ZeitHaus-Werkstatt der Autostadt stellten Darius Süllau und Raphael Möhle, Zehntklässler an der OBS Papenteich in Groß-Schwülper (Landkreis Gifhorn), ein Design-Modell aus Plastilin vor. Deren Schule sowie die Neue Schule Wolfsburg hatten sich in den vergangenen zwei Jahren als Schul-Arbeitsgemeinschaft an dem Konstruktionsprojekt „Cuno Bistram“ beteiligt. Die beiden Schüler erklärten den Botschaftern ihre Arbeitsschritte von der Planung bis zum Bau zweier Kleinrennwagen. Anschließend gingen die Gäste selbst ans Werk: Sie fertigten einen Schlüsselanhänger aus Metall in Form eines „Cuno Bistram“-Modells. Diese Art von Metallbearbeitung werden auch die jungen Besucher der IdeenExpo am Stand der Autostadt ausprobieren können.

Ein Besuch der Konzernwelt sowie eine Führung durch die Parklandschaft der Autostadt schlossen das halbtägige Wolfsburg-Programm am Nachmittag ab.

Volkswagen und die Autostadt in Wolfsburg unterstützen zum fünften Mal die IdeenExpo, die seit 2007 alle zwei Jahre das Messegelände in Hannover zum größten Klassenzimmer der Welt macht. Zur IdeenExpo 2015 werden rund 350.000 Besucher aus allen Bundesländern erwartet. Sie ist Deutschlands größter Jugend-Event zur Berufsorientierung und weckt mit Spaß und Anspruch die Lust auf Naturwissenschaften und Technik. Rund 230 Aussteller zeigen dazu mehr als 600 Mitmach-Exponate und bieten rund 650 Workshops an. Außerdem erwartet die jungen Besucher ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Im Internet gibt es zu dieser einzigartige Mitmach- und Erlebnisveranstaltung weitere Informationen unter www.ideenexpo.de.

Mit Volkswagen zur Bundesgartenschau: Im Havelland wird ein Naturparadies gerettet

• Beim größten Renaturierungsprojekt Europas entsteht eine „Volkswagen Insel“
• Im „blauen Band“ werden mehr als 1.100 bedrohte Tierarten geschützt
• Zum heutigen Tag der Umwelt neuer Naturschutz-Film auf Youtube

Bis 2021 wollen der Volkswagen Konzern und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) dazu beitragen, dass aus der begradigten Unteren Havel wieder ein natürlicher Flusslauf wird. In diesem Jahr lädt die Bundesgartenschau (BUGA) dazu ein, sich vor Ort selbst ein Bild von Europas größtem Renaturierungsvorhaben zu machen. Auf 90 Flusskilometern werden Steinschüttungen und Uferwälle entfernt sowie Altarme und Flutrinnen wieder mit dem Hauptstrom verbunden, um aus der stark befestigten Wasser-„Autobahn“ wieder ein lebendiges Fließgewässer zu machen. Außerdem werden Auenwälder angelegt und Deiche zurückgebaut, um neue Überflutungsflächen für den Hochwasserschutz zu gewinnen.

Volkswagen und NABU unterstützen damit den Erhalt der heimischen Artenvielfalt, denn die Havelregion bietet rund 1.100 vom Aussterben bedrohten Tierarten Zuflucht. Doch nicht nur Biber, Moorfrosch und Seeadler profitieren von dem Projekt, sondern auch der Mensch. Mit ihren überfluteten Wiesen und Auenwäldern ist die einmalige mitteleuropäische Landschaft ein beliebtes Ausflugsziel auf halbem Wege zwischen Wolfsburg und Berlin. „Eine intakte Umwelt schafft Lebensqualität – darauf legen auch unsere 600.000 Mitarbeiter Wert“, betont Dr. Thomas Steg, Generalbevollmächtigter der Volkswagen Aktiengesellschaft und Leiter Außen- und Regierungsbeziehungen: „Deshalb fördert Volkswagen nicht nur in Deutschland, sondern an vielen anderen Standorten in der Welt Natur- und Artenschutzprojekte.“

Unter dem Motto „Von Dom zu Dom – das blaue Band der Havel“ steht zum ersten Mal ein Fluss im Zentrum der Bundesgartenschau, die noch bis zum 11. Oktober an fünf Standorten zwischen der Hansestadt Havelberg und Brandenburg an der Havel stattfindet. Bis dahin werden rund 1,5 Millionen Besucher erwartet. Der NABU ist offizieller Partner der BUGA; Volkswagen macht vor diesem Hintergrund mit zahlreichen Aktionen auf das aktuelle Projekt und das langjährige Engagement aufmerksam. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Ohne die Unterstützung von Bund, Ländern und starken Partnern wie Volkswagen wäre dieses einzigartige Großprojekt nicht zu stemmen.“

So entstand in Kooperation mit NABU und dem Berliner „Tagesspiegel“ das Magazin „Havelland“, das umfassend über die Renaturierung informiert und ein großformatiges Klapp-Panorama der Havelniederung enthält. Von jedem verkauften Exemplar kommt ein Euro direkt dem Havel-Projekt zugute.

Durch eine Spende des Unternehmens wird der ehemalige Havel-Arm Schliepenlanke wieder an den Hauptstrom angeschlossen. Dadurch entsteht im Ort Rathenow demnächst eine kleine „Volkswagen Insel“.

Auch die Volkswagen Belegschaft fördert die Wiederherstellung der natürlichen Flusslandschaft: In den sechs westdeutschen Volkswagen Werken wurden ausgediente Mobiltelefone gesammelt. Für jedes Alt-Handy erhielt der NABU drei Euro, die unmittelbar der Havel zugute kamen. Derzeit findet eine weitere Sammlung bei Volkswagen Financial Services in Braunschweig statt.

In diesen Wochen und Monaten besuchen auch zahlreiche Volkswagen Händler aus ganz Deutschland mit ihren Kunden die BUGA-Region und nehmen an ausgewählten Veranstaltungen des NABU teil. Viele Partner haben sich einem zertifizierten Prozess zur ständigen Verbesserung der Ökoeffizienz ihrer Autohäuser verpflichtet („Future Climate inspired by Think Blue.“).

Mobilitätspartner der BUGA ist der Volkswagen Partner Auto-Technik Dähne, der in der Region mit neun Standorten vertreten ist. Wer die Havelgegend individuell motorisiert erkunden will, kann sich hier einen Volkswagen günstig leihen. Den Mitarbeiterfuhrpark des BUGA-Zweckverbands hat das Autohaus ebenfalls ausgestattet.

Volkswagen, Deutschlands größter Automobilhersteller, und der NABU, Deutschlands größter Umweltverband, kooperieren im Rahmen einer kritischen Dialog- und Projektpartnerschaft bereits seit 15 Jahren auf verschiedenen Gebieten der ökologischen Nachhaltigkeit.

Mehr dazu lesen Sie auf vw-nabu.de.

Zum heutigen Tag der Umwelt stellt der neue Volkswagen Film „Lebendige Havel – Rettung eines Naturparadieses“ das Naturschutz-Projekt vor. Er ist ab sofort auf dem offiziellen YouTube-Kanal des Unternehmens zu sehen: http://youtu.be/9Htqe6Spdto

Volkswagen mit Doppelpremiere auf der Interschutz 2015

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Hannover / Wolfsburg, 05.06.2015

• Transporter T6 feiert Premiere als Einsatzleitwagen
• Neuer Caddy erstmals als Feuerwehrfahrzeug ausgestellt

Die richtigen Helfer für den Brand- und Katastrophenschutz: Volkswagen präsentiert ab dem 8. Juni verschiedene Lösungen für den Feuerwehreinsatz auf der Interschutz 2015. Highlights des Messestandes von Volkswagen sind zwei Einsatzfahrzeuge der neuesten Generation: Einen Caddy der 4. Generation als Feuerwehrfahrzeug und einen neuen Transporter T6 als Einsatzleitwagen.

Ob es um die Koordination eines Feuerwehreinsatzes, den Löscheinsatz oder den Vorauseinsatz bei der Brandbekämpfung geht: Volkswagen bietet auf der Interschutz 2015 auf der rund 500 m² großen Ausstellungsfläche innovative und bedarfsgerechte Fahrzeuge für den Brandeinsatz. Eine Premiere ist der Messeauftritt des Transporter Kombi der sechsten Generation als Einsatzleitwagen. Ausgestattet ist er unter anderem mit einer Verkehrsleiteinheit, Arbeitsscheinwerfern und Frontblitzer im Kühlergrill. Ein weiteres Highlight ist ein Caddy Kombi der neuen Generation als Feuerwehrfahrzeug mit Blinkleuchten und Sondersignalanlage.

Mit dem Golf Alltrack als Kommandowagen stellt Volkswagen einen weiteren Spezialisten aus, der unter anderem mit einem Sondertastenbedienfeld und dem Unfalldatenspeicher UDS ausgestattet ist. Ein Amarok als Vorauslöschfahrzeug mit einer 3er-Sitzbank in der zweiten Reihe bietet standardmäßig sechs Passagieren Platz. Darüber hinaus verfügt er über ein Hard-Top mit integrierter LED-Beleuchtung und einem Löschwassertank mit 250 Liter Fassungsvermögen.

Zwei Crafter ergänzen das umfangreiche Ausstellungsangebot: Ein Crafter als Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) mit Doppelkabine und 4er Sitzbank in der 2. Sitzreihe. Der Ausbau umfasst einen Kofferaufbau in Vollaluminium-Ausführung und einen pneumatischen LED-Beleuchtungsmast. Ein weiterer Crafter als TSF ist ausgestattet mit einem Achleitner Allradumbau, einer dritten Achse und einer fest montierten Wasserpumpe.

Ein Blick in die Vergangenheit ermöglicht ein Feuerwehrwagen auf Basis des T1 aus dem Jahr 1967, der ebenfalls auf dem Stand zu sehen ist.

Bis zum 13. Juni können sich Besucher am Volkswagen Messestand (Halle 27, Stand B38) auf der internationalen Leitmesse für Brand- und Katastrophenschutz in Hannover über Einsatzfahrzeuge von Volkswagen informieren.