Nach Qualifying-Eklat 2014: Hamilton erwartet kein Deja-vu

Nach Qualifying-Eklat 2014: Hamilton erwartet kein Deja-vu

Es war einer der größten Aufreger der Formel-1-Saison 2014: Im Qualifying in Monaco verbremste sich Nico Rosberg auf seiner finalen Runde und löste damit eine Gelbphase aus. Das Brisante an der Situation: Der Deutsche, der zu diesem Zeitpunkt die Bestzeit inne hatte, sicherte sich durch diesen Fehler die Pole-Position, da alle anderen Piloten vom Gas gehen mussten. Lewis Hamilton glaubte an eine kalkulierte Aktion seines Teamkollegen und der „Krieg der Sterne“ eskalierte kurzzeitig.

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Mittlerweile ist die Sache allerdings längst aus der Welt geschafft und Hamilton selbst ist „zuversichtlich, dass sich der Vorfall aus dem vergangenen Jahr nicht wiederholt.“ In gewisser Weise hat der Weltmeister es sogar selbst in der Hand, denn in Monaco hat er die Wahl, ob er im Qualifying vor oder nach Rosberg auf die Strecke gehen möchte. „Ich habe in diesem Jahr die Wahl, was gut ist“, verrät Hamilton.

„Beim ersten Rennen haben wir eine Münze geworfen. Vermutlich wollte Nico gerne das erste Rennen haben.“ So hatte der Deutsche beim Saisonauftakt in Melbourne die Wahl, beim sechsten Saisonrennen in Monaco ist nun der Brite wieder an der Reihe. Fährt er vor seinem Teamkollegen raus, wäre eine Wiederholung des Szenarios aus dem Vorjahr also auf jeden Fall ausgeschlossen.

Foto: Großer Preis von Monaco



Trotzdem weiß Hamilton: „In jedem Rennen gibt es Vor- und Nachteile, wenn man das erste oder das zweite Auto im Qualifying ist. Hier sind Gelbe Flaggen und so etwas natürlich immer ein Thema. Ehrlich gesagt kann man so oder so die falsche Entscheidung treffen. Wenn man als Erster rausfährt, dann kann man in seiner Runde auch eine Gelbe Flagge erwischen. Daher weiß ich es noch nicht.“

„Ich denke, dass ich das zusammen mit meinen Ingenieuren entscheiden werde“, sagt Hamilton, der laut eigener Aussage aber „so oder so keinen Druck“ verspürt. In der Weltmeisterschaft steht Hamilton nach den ersten fünf Rennen deutlich besser da als noch im Vorjahr. Hatte er damals lediglich drei Zähler Vorsprung vor Rosberg, konnte er den Deutschen in diesem Jahr bereits um 20 Punkte distanzieren.

Kimi Räikkönen trotz Druck unbesorgt: Jedes Jahr das Gleiche

Kimi Räikkönen trotz Druck unbesorgt: Jedes Jahr das Gleiche

Ist der Grand Prix von Abu Dhabi 2015 das letzte Rennen in der Karriere von Kimi Räikkönen? Seine derzeitige Situation lässt darauf schließen, denn der Ferrari-Pilot hat nur noch einen gültigen Vertrag bis zum Ende der Saison. Dass es von beiden Seiten Anzeichen für eine weitere Zusammenarbeit gibt, ist bereits mehrfach erwähnt worden. Räikkönen scheint sich bei Ferrari wieder wohlzufühlen. Teamchef Maurizio Arrivabene gibt an, dass die Leistungen des „Iceman“ stimmen müssen, damit er seine Unterschrift auf das Blatt Papier setzt.

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Am Mittwoch bei der Fahrer-Pressekonferenz in Monaco spricht Räikkönen über seine Situation bei der Scuderia. Williams-Pilot Valtteri Bottas wurde zuletzt mit den Roten in Verbindung gebracht – ironischerweise saßen die beiden Finnen in der Pressekonferenz direkt hintereinander. Auf die Frage, ob Bottas ein guter Nachfolger bei Ferrari sei, dreht sich Räikkönen zu seinem Landsmann um, schmunzelt und meint mit gewohnt monotoner Stimme: „Wer weiß…auch wenn wir Finnen sind, kennen wir uns nicht so gut. Da muss man Ferrari fragen, was sie machen werden.“

Trotzdem: Der 35-Jährige scheint sich sicher zu sein, dass er bei Ferrari so schnell nicht noch einmal rausgeworfen wird. „Offensichtlich gibt es jedes Jahr bei jedem Team die gleichen Zweifel über meinen Vertrag“, meint er genervt. „Ich bin überhaupt nicht besorgt.“

Blickt man auf Räikkönens bisherige Ergebnisse 2015, dann merkt man, dass er vor allem im Qualifying noch Probleme hat. Meist vergibt er damit schon am Samstag die Chance auf eine Top-Platzierung im Rennen. In Monaco ist das Ergebnis am Samstag und die Startaufstellung am Sonntag traditionell noch wichtiger, weil man in den engen Gassen im Fürstentum kaum überholen kann. Seine bisherigen Qualifyings seien „nicht ideal“ gewesen, gibt der Finne zu.

Doch er gibt die Hoffnung nicht auf und meint zu dem finnischen Journalisten, der ihn über sein bisheriges Abschneiden in den Qualifyings gefragt hat: „Wenn du denkst, es war bisher nicht ideal, dann wird es vielleicht besser werden, als du erwartet hast.“ Das Rennen sei wichtig, aber nicht wichtiger als andere. Das Qualifying hingegen sei hier „vielleicht wichtiger“, meint Räikkönen.

Lewis Hamilton über neuen Vertrag: „Ich hatte nie Zweifel“

Lewis Hamilton über neuen Vertrag: „Ich hatte nie Zweifel“

Über sechs Monate lang war die Vertragsverlängerung zwischen Lewis Hamilton und Mercedes eine Frage der Zeit. Scheinbar endloses Vertrösten und Dementis in alle Richtungen, wechselseitige Liebesbekundungen und das Kokettieren mit dem Fremdgehen, um den Preis zu drücken oder in die Höhe zu treiben – alles fand im Vorfeld des Monaco-Grand-Prix ein Ende. Dabei sei doch immer alles klar gewesen, sagt Hamilton nach Unterzeichnung des Deals : „Ich hatte nie Zweifel. Es fühlte sich sicher an.“

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Weder der ihm nachgesagte Flirt mit Ferrari noch die Gerüchte, die Silberpfeile könnten Fernando Alonso von McLaren loseisen oder sich Toto-Wolff-Schützling Valtteri Bottas ins Boot holen, sollen einen wahren Kern gehabt haben. „Es gab weder irgendwo anders eine Herausforderung noch einen anderen Fahrer“, stellt Hamilton klar. Begonnen haben die Gespräche erst im Februar, obwohl das Thema laut Mercedes unmittelbar nach dem Saisonfinale 2014 in Abu Dhabi auf den Tisch hätte kommen sollen.

Hamilton war nach eigener Aussage nicht derjenige, der auf Nägel mit Köpfen drängte: „Einige Wochen habe ich nachgedacht, einige Wochen keine Eile verspürt und wollte mich nicht ablenken lassen.“ Trotz der vielen Zeit zum Grübeln hätte sein Bekenntnis nie gewackelt. „Es war einfach, diese Entscheidung zu treffen. Ich bin froh, dass auch das Team weiter mit mir arbeiten will.“ Als Kernargumente nennt er das starke Mercedes-Paket und seine Verbundenheit zur Marke, die 1997 mit McLaren begann.

Mögliche Regeländerungen waren Thema

Dass 2017 das Formel-1-Reglement kräftig überarbeitet und die Hackordnung auf den Kopf gestellt werden könnte, überlegte sich Hamilton dennoch eingehend. „Natürlich“, meint der Brite, der zur Truppe stieß, als Mittelfeldplätze das höchste der Gefühle waren. „Ich wäre dumm, wenn ich das nicht in Betracht gezogen hätte. Als ich gekommen bin, wusste ich auch um Veränderungen, die sich jetzt eingestellt haben. Ich habe analysiert, wie es mit dem Team weitergehen soll“, erinnert sich Hamilton.

Rund 88 Millionen Euro für drei Jahre lässt sich Mercedes den Champion angeblich kosten. Trotz einer so großen Summe verzichtete Hamilton darauf, einen Manager zu konsultieren. „Da musste ich mir einiges erarbeiten, um alles zu verstehen“, gibt er eine weitere Erklärung für die lange Zeit der Anbahnung. Augenzwinkernd fügt er vor dem Hintergrund branchenüblicher Beraterhonorare hinzu: „Ich habe meine zehn Prozent, da fühle ich mich super.“

Neuer Kontrakt ist kein Rentenvertrag

Auch wenn seine Goldketten und seine Sammlung von Luxus-Sportwagen einen anderen Eindruck suggerieren, betont Hamilton, dass er seinen Reichtum nicht für selbstverständlich hält. Sein neuer Ausblick ist ein anderer als der in einem englischen Arbeiterviertel, der seine Kindheit bestimmte: „Wenn ich aufwache, auf den Balkon gehe und über Monaco schaue, dann denke ich: ‚Das ist doch verrückt!'“, reibt sich der Mann aus Stevenage die Augen.

Lewis Hamilton, Toto Wolff, Nico Rosberg© xpbimages.com
Lewis Hamilton, Toto Wolff, Nico Rosberg: Das Erfolgsteam bleibt zusammen
Hamilton ist überzeugt, dass Genuss und Wertschätzung für das eigene Wohlergehen seine Formel-1-Karriere bestimmt hätten: „Ich erinnere mich an jeden einzelnen Tag“, sagt er. „Ich weiß noch, wie ich auf der Couch saß und Jensons (Ex-Teamkollege Buttons; Anm. d. Red.) erstes Rennen gesehen habe, als er 19 Jahre alt war. Mein Vater musste es mir erlauben.“ Schließlich ging der damals 15-jährige Lewis noch zur Schule und durfte für den Australien-Grand-Prix nicht einfach so nachts aus dem Bett.

In ihm sei ein bisschen Kind geblieben, glaubt Hamilton: „Nichts verändert sich – außer, dass man mehr Dinge machen darf.“ Wenn sein neuer Mercedes-Vertrag, über dessen Klauseln und Optionen zunächst nichts an die Öffentlichkeit gedrungen ist, ausläuft, wird er 33 Jahre alt sein. „Da bin ich noch jung. Ich sehe es definitiv kommen, dass es darüber hinaus weitergeht“, blickt Hamilton voraus.

„Lieblingsort“ Monaco: Hamilton fühlt sich besser vorbereitet

„Lieblingsort“ Monaco: Hamilton fühlt sich besser vorbereitet

Monaco ist der Ort im Formel-1-Kalender, an dem sich die Reichen und Schönen treffen. Jedes Jahr strömen zum Grand Prix nicht nur Motorsportfans und Journalisten aus aller Welt in das kleine Fürstentum, auch Hollywood-Stars und Pop-Sternchen geben sich hier die Klinke in die Hand. Da ist es keine große Überraschung, dass sich Weltmeister Lewis Hamilton, der sich abseits der Rennstrecke immer wieder auf dem ein oder anderen roten Teppich blicken lässt, in Monaco mehr als wohl fühlt.

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„Natürlich ist es für alle etwas Besonderes, es ist eben Monaco. Es ist einer meiner Lieblingsorte auf der ganzen Welt“, freut sich der WM-Spitzenreiter vor dem Grand Prix am Wochenende und erklärt: „Meistens gehört es zu den großartigsten Wochenenden im gesamten Jahr. Nicht nur für uns, sondern auch für Leute, die herkommen und das Wochenende einfach genießen.“

Doch obwohl sich Hamilton zwischen den ganzen Prominenten wie zuhause fühlen dürfte, lief es in Monaco sportlich nie wirklich überragend. In bisher acht Anläufen konnte er dort nur einmal gewinnen – in seinem Weltmeisterjahr 2008. In den vergangenen beiden Jahren hatte er jeweils ausgerechnet gegen seinen Teamkollegen Nico Rosberg das Nachsehen. Trotzdem erklärt der Brite: „Es ist ein großartiges Rennen, es macht eine Menge Spaß.“

„Die Strecke ist unglaublich. Es ist der eine Kurs, der noch einmal auf einem anderen Level steht“, so der Weltmeister, der es im vergangenen Jahr als Zweiter erstmals seit seinem Sieg 2008 wieder auf das Podium im Fürstentum schaffte. In diesem Jahr soll es auf dem Treppchen noch einmal eine Stufe weiter nach oben gehen. Die Voraussetzungen dazu sind laut Hamilton selbst fast optimal.

„Es ist der eine Kurs, der noch einmal auf einem anderen Level steht.“

Lewis Hamilton

„Ich denke, dass ich jetzt im Leben generell besser auf alles vorbereitet bin – Ich hoffe es jedenfalls“, sagt der Brite und erklärt: „Man wird älter und weiser und ich habe definitiv das Gefühl, dass ich in meinem Leben noch nie so gut vorbereitet war. Aber ich weiß natürlich auch, dass es immer neue Dinge geben wird. Es wird immer Hindernisse auf dem Weg geben, der vor einem liegt.“

Video: Lewis Hamilton: Vorschau auf den Monaco-Grand-Prix

„Es gibt noch eine Menge Dinge zu lernen und viele neue Erlebnisse, die ich vielleicht nicht erwarte. Aber in diesem Jahr fühle ich mich hier definitiv viel stärker, um mit allem zurechtzukommen, was mich erwartet“, zeigt sich der Weltmeister optimistisch. „Es ist wieder ein neues Rennen und ich konzentriere mich vor allem auf die Bereiche, in denen ich mich verbessern muss.“

„Es ist wieder eine neue Möglichkeit. Ich habe hier nur einmal 2008 gewonnen und das war nicht einmal ein perfektes Wochenende. Ich möchte unbedingt dieses perfekte Wochenende erreichen, das einige der anderen Piloten hier in den vergangenen Jahren bereits hatten“, so Hamilton, der momentan einen unglaublichen Lauf hat: Neun der vergangenen zwölf Rennen gewann der Weltmeister, die anderen drei beendete er auf Rang zwei.

Die sportlichen Modelle von Peugeot

Der Peugeot 205 GTI hat vor mehr als 30 Jahren einen sportlichen Meilenstein in der Modellhistorie von Peugeot gesetzt – längst ist der dynamische Kleinwagen nicht nur unter den Liebhabern der Marke zu einer echten Legende gereift. Heute fächert sich bei der Löwenmarke das Angebot an sportlichen Modellen breiter auf denn je. Mit dem neuen 308 GT, der als Limousine und SW genannt Kombiversion erst seit wenigen Wochen auf dem Markt ist, markiert die bislang sportlichste Interpretation des kompakten Löwen, der als Limousine im Spätsommer 2013 und als SW Mitte 2014 auf den Markt kam. Ob mit einem 151 kW (205 PS) starken 1.6 Liter Turbobenziner oder einem 133 kW (180 PS) starken 2.0 Liter BlueHDi-Dieselmotor unter der Haube – der 308 GT weiß mit seinen kraftvollen Antrieben und der exklusiven Ausstattung zu begeistern.

Neben seinen fahrdynamischen Eigenschaften überzeugt der neue 308 GT aber auch mit seinen ausgezeichneten Alltags- und Komforteigenschaften. Und bei aller Sportlichkeit ist er auch in Sachen Verbrauch und Schadstoffausstoß ein Top-Athlet – eine Eigenschaft, die er sich mit den anderen sportlichen Modellen von Peugeot teilt. Der Peugeot 208 GTi 30th beispielsweise, der mit seinem 153 kW (208 PS) starken Antrieb und dem im Vergleich zum konventionellen 208 GTi modifizierten Fahrwerk seine sportlichen Eigenschaften potenziert, glänzt neben seinem kraftvollen Auftritt auch mit einer exzellent niedrigen CO2-Ausstoß von nur 125 g/km. Und selbst der Peugeot RCZ R, mit 199 kW (270 PS) der stärkste Serien-Peugeot aller Zeiten, stellt in sportlicher Hinsicht nicht nur manchen Wettbewerber in den Schatten, sondern zeigt sich auch in Umweltfragen vorbildlich: Der Hochleistungssportler leistet viel, verbraucht aber wenig: Der Durchschnittsverbrauch von 6,3 Liter auf 100 Kilometer entspricht einem CO2-Ausstoß von nur 145 g/km.

Effiziente Antriebe als Markenzeichen von Peugeot

Peugeot legt heute den Fokus auf alltagstaugliche Modelle mit hoher Fahrdynamik. Sie überzeugen nicht nur mit Komfort, sondern auch mit bester Umweltverträglichkeit. So integriert Peugeot konsequent seine neuen, Euro 6-konformen Ottomotoren und BlueHDi-Diesel in die Modellpalette. Das neue EAT6-Automatikgetriebe (Efficient Automatic Transmission 6) trägt in seiner jüngsten Generation dazu bei, dass der CO2-Ausstoß auf bemerkenswert niedrigem Niveau bleibt.

Damit wird Peugeot seinem Ruf als Vorreiter in Sachen Umweltschutz weiter gerecht: Dank der hervorragenden Umweltbilanz der Peugeot Modelle war der Konzern PSA Peugeot Citroën 2014 der Autohersteller mit dem niedrigsten Durchschnittswert bei den CO2-Emissionen. Der Durchschnitt lag mit 110,3 Gramm CO2/km deutlich unter dem Durchschnittswert für Gesamteuropa von 123,7 Gramm CO2/km.

Die drei sportlichsten Peugeot mit 1,6-Liter-THP-Benziner – der 308 GT, der 208 GTi 30th und der RCZ R – sind in ihrem jeweiligen Segment zugleich die Fahrzeuge mit den niedrigsten CO2-Emissionen. Trotz eines Leistungsspektrums von 151 kW bis 199 kW (205 bis 270 PS) emittieren sie, wie schon erwähnt, nur 125 bis 145 Gramm CO2 pro Kilometer. Dass ihr 1.6 Liter-Turbobenziner ein exzellentes Triebwerk darstellt, mündest auch in einer eindrucksvollen Reihe von Auszeichnungen: 2015 wurde die 1,6-Liter-THP-Motorenfamilie zum achten Mal in Folge zur „Engine oft he Year“ gewählt – in diesem Jahr zusammen mit der stärksten 199 kW (270 PS)-Version. Diese hält mit einer spezifischen Leistung von knapp 170 PS pro Liter weiterhin den Rekordwert bei 1,6-Liter-Motoren.

BlueHDi-Motoren setzen neue Maßstäbe in der Dieseltechnologie

Seit Ende 2013 führt Peugeot die BlueHDi-Technologie für Dieselmotoren sukzessive in die gesamte Modellpalette ein. Auch sportliche Modelle wie der 308 GT profitieren von dieser Strategie. Dabei handelt es sich um die effizienteste Lösung zur Abgasreinigung von Dieselmotoren auf dem Markt. Mittlerweile sind zwölf Peugeot Modelle mit BlueHDi-Antrieb und CO2-Emissionen von nur 79 bis 112 g/km „Best in Class“ in der jeweiligen Hubraum- und Leistungskategorie ihres Segments.

Die selektive katalytische Reduktion (Selective Catalytic Reduction, SCR) ist die effizienteste Technologie zur Stickoxidnachbehandlung auf dem Markt. Darüber hinaus ist die neuartige Anordnung des SCR-Katalysators vor dem Rußpartikelfilter FAP mit Additiv in den Fahrzeugen der Marke Peugeot die einzige Konfiguration auf dem Automobilmarkt, die über das frühzeitige Anspringen des SCR-Katalysators sowohl den Abbau von bis zu 90 Prozent der Stickoxide (NOx) als auch die Verringerung der Partikelanzahl um 99,9 Prozent ermöglicht.

Aufgrund der äußerst effizienten NOx-Reduktion können über eine CO2-optimierte Brennkammer und entsprechende Einstellungen auch die CO2-Emissionen und der Kraftstoffverbrauch verbessert werden. Beide Werte sinken gegenüber den Euro-5-Motoren um bis zu 4 Prozent. Der Verbau des SCR-Katalysators vor dem Dieselpartikelfilter mit Additiv wird dadurch möglich, dass dieser Filter seine Regeneration bei niedrigeren Temperaturen durchführen kann als andere Dieselpartikelfilter.

308 GT: Sportlichkeit kombiniert mit Top-Komfort

Im Zuge der Höherpositionierung der Löwenmarke bietet Peugeot seit Anfang 2015 auch zwei besonders dynamische Ableger der 308-Modellfamilie an – und zwar in den Karosserievarianten Limousine und Kombi SW. 2014 war der innovative 308 zum „Car of the Year“ gekürt worden, was er unter anderem seinem ausgezeichneten Design, der hohen Qualitätsanmutung, dem innovativen i-Cockpit und den niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten verdankt.

Die neuen Versionen 308 GT 205 und 308 GT 180, in denen der 1.6 l THP-Motor mit STOP & START-System und Sechsgang-Schaltgetriebe (151 kW/205 PS) bzw. der 2.0 l BlueHDi-Antrieb (133 kW/180 PS) für Vortrieb sorgen, bieten ein extrem intensives Fahrerlebnis bei geringem Verbrauch. Sie begeistern leidenschaftliche Fahrer mit ausdrucksstarkem Design, beeindruckenden Fahrleistungen und umfangreicher Serienausstattung.

Der Peugeot 308 GT BlueHDi 180 ist serienmäßig mit dem neuen Automatikgetriebe EAT6 ausgestattet. Es ist das erste Automatikgetriebe, das Peugeot mit einem STOP & START-System kombiniert. Durch das STOP & START-System lassen sich in der Stadt bis zu 15 Prozent CO2 einsparen.

308 GT-Line: Sportlicher Look außen und innen

Wer ein sportliches Ausstattungsniveau wie im 308 GT genießen möchte, aber lieber mit kleineren oder weniger leistungsstarken Motoren unterwegs sein möchte, kann für den 308 das Ausstattungspaket GT-Line wählen. Peugeot bietet das GT-Line-Paket sowohl für die Limousine als auch für die Kombivariante SW in Verbindung mit dem Top-Niveau Allure an. Insgesamt vier Motoren stehen für den Antrieb zur Verfügung: bei den Benzinern der 1.2 PureTech 110 und der 1.2 PureTech 130 (wahlweise mit EAT6-Automatikgetriebe), bei den Dieseln der 1.6 BlueHDi 120 und 2.0 BlueHDi 150 (beide wahlweise mit EAT6-Getriebe).

Peugeot 208 GTi 30th: eine Hommage an den legendären Vorgänger

Bereits im März 2014, knapp ein Jahr nach der Markteinführung, hat Peugeot den 10.000sten Peugeot 208 GTi (147 kW/200 PS) produziert und knüpfte damit nahtlos an die Erfolgsgeschichte des 205 GTI an. Zur Feier von dessen 30. Geburtstag gab Peugeot den 208 GTi in die kundigen Hände der Experten von Peugeot Sport. Das Ergebnis ist der 208 GTi 30th, der vor wenigen Monaten seine Premiere feierte. Mit ihm lebt die Legende neu auf, denn mit seinem Euro-6-konformen 1,6-Liter-THP-Motor bietet der 208 GTi 30th ein noch intensiveres Fahrerlebnis.

Das 153 kW (208 PS) starke Aggregat mit einem auf 300 Nm gesteigerten Drehmoment ist mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe gekoppelt. Ein Torsen-Differenzial mit begrenztem Schlupf und ein spezielles Fahrwerk tragen zu optimaler Traktion und Effizienz bei. Außen lässt der 208 GTi 30th keinen Zweifel daran, dass er ein ganz besonderer kleiner Sportwagen ist. Die optionale zweifarbige rot-schwarze Ausführung mit zwei verschiedenen Lackstrukturen hat es bei Peugeot so noch nie gegeben. Das rot lackierte Heck des Fahrzeugs setzt einen imposanten Kontrast zum Schwarz des vorderen Karosserieteils. Der 208 GTi 30th ist darüber hinaus in Perlmuttweiß und in Ruby-Rot, zwei historischen GTI-Farben, verfügbar.

Er kommt 1984 und damit ein Jahr nach dem Produktionsstart des 205 auf den Markt. Seither steht das berühmte Kürzel „GTI“ bei Peugeot für die sportlichste Variante eines Modells. Der 205 ist anfangs mit einem 1,6-Liter-Motor ausgestattet, der 77 kW (105 PS) leistet. 1986 folgt sogar eine Version mit 1,9 Liter Hubraum und 94 kW (128 PS). So motorisiert, erreicht der 205 GTI Fahrleistungen, die sonst Sportwagen vorbehalten sind. Der Kraftzwerg bewirkt also schon vor rund 30 Jahren, dass die Marke Peugeot deutlich höher auf dem Markt positioniert wird.

Der Mut von Peugeot zahlt sich aus: Bis 1994 ist der 205 GTI unverzichtbarer Bestandteil der Angebotspalette. Insgesamt werden 332.942 Peugeot 205 GTI produziert, von denen 29.242 in Deutschland zugelassen werden. Dass der kleine Löwe im besten Wortsinn im deutschen Revier wildert, belegt eine eindrucksvolle Zahl: 71 Prozent aller 205 GTI-Käufer wechseln damals von einer anderen Marke zu Peugeot.

Peugeot RCZ R: der stärkste Serien-Peugeot aller Zeiten

Der wohl eindrucksvollste Beweis für die sukzessive Höherpositionierung der Löwenmarke ist der Peugeot RCZ. Das rassige Sportcoupé hat es 2010 aus dem Stand zum Design-Klassiker geschafft. 2013 wurde der extravagante 2+2-Sitzer behutsam überarbeitet und zeigt seine Krallen seither noch selbstbewusster. Unverändert geblieben ist das Dach mit seiner charakteristischen Doppelwölbung, das die Raffinesse des Peugeot RCZ aus jedem Blickwinkel unterstreicht und seine Rolle als Design-Ikone betont. Auf Wunsch wird es carbonbeschichtet ausgeliefert, wahlweise schwarz glänzend oder schwarz seidenmatt.

Mit dem im Mai 2014 präsentierten RCZ R hat Peugeot für ein Rauschen im Blätterwald gesorgt. Denn mit 199 kW (270 PS) ist der RCZ R das stärkste jemals in Serie gebaute Fahrzeug von Peugeot. Mit einem Leistungsgewicht von nur 4,7 Kilogramm pro PS ist der Sportwagen auch für den Einsatz auf der Rennstrecke geeignet. Zugleich bietet das Topmodell dank moderater Verbrauchswerte, umfangreicher Ausstattung und eines ausgezeichneten Komfortniveaus eine hohe Alltagstauglichkeit.

Aufgrund der hervorragenden Kundenresonanz auf den RCZ R ist der Serien-RCZ seit Anfang 2015 nur noch als RCZ GT-Line erhältlich. Damit reagiert Peugeot auf den Wunsch der Kunden nach einer erweiterten Komfortausstattung. Obendrein erhalten sie beim RCZ GT-Line das rassige Äußere des RCZ R. Deshalb ist das Preis-Leistungsverhältnis des RCZ jetzt besonders attraktiv.

Die Weichen auf weiteres Wachstum im deutschen Sportwagen-Segment sind damit gestellt: In Deutschland zählte der Peugeot RCZ laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mit 1.115 Neuzulassungen schon 2014 zu den erfolgreichsten ausländischen Sportwagen auf dem Markt.

Höherpositionierung der Marke spiegelt sich in Ausstattungen wider

In jüngster Zeit hat Peugeot die Höherpositionierung der Marke weiter vorangetrieben. Zum Beispiel mit dem neuen 508, mit dem die Löwenmarke ihre starke Rolle als Hersteller besonders effizienter, komfortabler und qualitativ herausragender Fahrzeuge in der oberen Mittelklasse ausbaut.

Der 508 präsentiert sich seit diesem Jahr mit weiterentwickeltem, kraftvollem Design und Ausstattungsmerkmalen, die in höhere Klassen zielen. Dazu zählen zum Beispiel technische Highlights wie der Sieben-Zoll-Touchscreen, die Rückfahrkamera mit Farbanzeige und der Toter-Winkel-Assistent. Head-up-Display, Vier-Zonen-Klimaautomatik, Keyless-System, elektrische Feststellbremse, Fernlichtassistent und eine JBL-HiFi-Anlage sorgen je nach Version für zusätzlichen Komfort. Die LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten unterstreichen den besonders hochwertigen Gesamteindruck. Auch in Sachen Konnektivität macht der neue Peugeot 508 einen Schritt voran: Über die Peugeot Connect Apps steht auf der Grundlage des mobilen Internets eine neue Generation vernetzter Dienste zur Verfügung.

Auch mit den in 2015 neuen Versionen von 108, 208, Partner und Partner Tepee macht Peugeot weitere konsequente Schritte in Richtung Höherpositionierung. So steht für 108 und 208 zum Beispiel die MirrorScreen-Funktion zur Verfügung, mit der der Nutzer den Bildschirm seines Smartphones auf dem 7-Zoll-Touchscreen seines Fahrzeugs spiegeln und so seine Lieblings-Apps (Telefon, Musik, Navigation usw.) nutzen kann.

Zahlreiche Verbesserungen bei Design, Ausstattung und Technik machen darüber hinaus sämtliche Peugeot des Modelljahrs 2015 noch hochwertiger. Peugeot richtet damit die Modellpalette konsequenter auf die Bedürfnisse seiner Kunden aus, die zunehmend zu den höheren Ausstattungsversionen wie zum Beispiel Active oder Allure greifen.

Restwertriese

Der kleine Peugeot 108 verteidigt in der aktuellen Restwertprognose der Bähr & Fess Forecasts erfolgreich seine Spitzenposition im Mini-Segment. Das City Car ist als dreitürige Basisversion mit einem 50 kW (68 PS) leistenden VTi-Dreizylindermotor das Fahrzeug mit dem geringsten monetären Wertverlust und belegt damit den ersten Platz im absoluten Restwert-Ranking der Minis. Nach dieser Berechnung ist ein im Frühjahr dieses Jahres zugelassener Peugeot 108 VTi 68, der derzeit als Neuwagen ab 8.890 Euro inkl. MwSt. (zzgl. Überführungskosten) erhältlich ist, im Frühjahr 2019 noch 4.089,40 Euro wert. Dies bedeutet, dass er nach vier Jahren noch einen relativen Restwert von 54 Prozent aufweist, womit er sich im relativen Ranking auf dem zweiten Platz positioniert (jährliche Fahrleistung Benziner/Diesel 11.500/15.000 km). Dieses Ergebnis unterstreicht abermals das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis des Kleinwagens, der in der genannten Einstiegsversion über sechs Airbags, ABS, ESP, Bordcomputer, Berganfahrhilfe, LED-Tagfahrlicht und Reifendruckkontrollsystem verfügt.

Zweimal pro Jahr ermitteln Bähr & Fess Forecasts im Auftrag von „Focus Online“, welche Autos in den jeweiligen Fahrzeugkategorien vier Jahre später – also in diesem Fall im Frühjahr 2019 – den geringsten Wertverlust verzeichnen werden. Das Unternehmen mit Sitz im saarländischen Völklingen berücksichtigt bei seinen Prognosen neben gesamtwirtschaftlichen Einflussfaktoren wie der Entwicklung des Gebrauchtwagenmarktes und der Fahrzeugsegmente auch Variablen wie das Image des jeweiligen Herstellers und Fahrzeugtyps sowie sich abzeichnende Trends auf dem Automobilmarkt. In der Analyse unterscheiden die Experten zwischen zwei Wertungen: dem relativen Restwert in Prozent und dem monetären, also absoluten Restwert in Euro. Letzterer dokumentiert den konkreten Wertverlust eines Fahrzeugs binnen vier Jahren und bemisst sich unter anderem an dessen Neupreis.

Peugeot 2008 und 207 CC wieder unter den Top Drei

Wie in den vergangenen Restwert-Reports erwiesen sich auch der Crossover Peugeot 2008 in der Variante Access PureTech 82 und das Cabriolet 207 CC in der Version Active VTi 120 als wertstabile Modelle. In der aktuellen Prognose erreichte der 2008 unter den Mini-SUVs abermals den zweiten Platz im relativen Restwert-Ranking und den dritten Platz im absoluten Ranking. Dort belegt auch der 207 CC zum wiederholten Mal den dritten Rang im Segment der Cabrios.