Unknown Mortal Orchestra: Multi-Love

Unknown Mortal Orchestra: Multi-Love

Ruban Nielsons ist einen langen Weg gegangen, seit er aus Neuseelands Punk-Rock-Szene kam. Nach einem Intermezzo mit The Mint Chicks machte er nach Auflösung der Band sein eigenes Ding, sammelte neue Inspirationen, formierte das Unknown Mortal Orchestra und macht seitdem weirden, funky Lo-Fi-Pop.

Nielsons neues und drittes Album “Multi-Love” (via Jagjaguwar) ist sein bislang mutigstes und erinnert an Stevie Wonders goldene Ära, Afrobeat Jazzman Kiki Gyans Kult-Disko-Alben und, so sagt er selbst, an „die zweite Hälfte der Siebziger.“

Nielson, der in jetzt in Portland lebt, hat in den vergangenen Jahren mit Künstlern wie Toro y Moi, Lindstrøm und Killer Mike zusammengearbeitet, aber er ist am besten, wenn er zehn Monate lang auf sich allein gestellt ist. „Es hilft mir, wenn ich mich zurückziehen und mich meinen seltsamen Gedanken überlassen kann“, sagt er über „Multi-Love“. In unserem Interview hat er uns mehr über sein neuestes Album verraten.

Schaut euch das Multi-Love Video im Player unten an.

Ist “Multi-Love” ein Tribut an deine junge Familie?
Ich liebe es, auf Tour zu sein und wenn ich zu Hause bin, fühle ich mich so wohl, dass ich nicht wieder weg möchte. Aber ich glaube, ich werde die Welt nie vollkommen positiv sehen können. Je glücklicher ich bin, sogar wenn ich zuhause bin, umso mehr denke ich darüber nach, wie das Leben außerhalb dieser Blase ist. Es ist schon ein seltsames Gefühl.

Welches große Vorbild hat „Multi-Love“ geprägt?
Young Americans, Let’s Dance… all diese Bowie-Stücke. Als ich mehr über Bowies Karriere erfuhr, habe ich herausgefunden, wie wichtig „Young Americans“ für die Berlin-Alben war. Er hat den Rhythmus von Young Americans beibehalten, als er auf die Idee kam, nach Amerika zu gehen und ein Soul-Album zu machen. Er arbeitete weiter mit Carlos Alomar und dem Drummer und Bass-Spieler zusammen und behielt diesen Harlem-Sound bis „Let’s Dance“ durchgehend bei. Aber dann brachte er Alomar und seinen Harlem R&B-Sound mit Robert Fripp und Brian Eno zusammen und die waren nicht ganz einer Meinung. Heraus kam dieser seltsame Sound.
 

Was ist der größte nicht-musikalische Einfluss des Albums?
Elektronik. Während des letzten Jahres habe ich eine Menge über technische Dinge gelernt – wie all diese Sachen funktionieren, die Musiker so benutzen, wie Outboard-Equipment, Pedale, Synths und so weiter. Es war wirklich faszinierend, Musik im Hinblick auf die elektrische Spannung verstehen zu lernen. Spannung kann deinen Song auf die gleiche Art formen wie ein Synthesizer. Das hat mich dazu gebracht, die Dinge, die ich benutze, zu verändern und neue Geräte zu bauen. Ich habe aufgehört anzunehmen, dass ich die Sounds, die ich brauche, nur kaufen kann. Mein Pedal-Board ersetze ich demnächst durch eines, was ich selbst gebaut habe.
 

Da ist es doch verlockend, die Spielzeuge deiner Kinder zweckzuentfremden, oder?
Ja, manchmal mache ich schon komische Sachen mit den Spielzeugen meiner Kinder, aber meistens verändere ich sie so, dass ich die Lautstärke runterdrehen kann. Ich montiere Lautstärkeregler an.

Beat-lastiger Lo-Fi Pop von Unknown Mortal Orchestra.

Beat-lastiger Lo-Fi Pop von Unknown Mortal Orchestra.

Unknown Mortal Orchestra© Dusdin Condren

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Porsche BBA Ludwigsburg erstmals deutscher Basketball-Meister

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Porsche BBA Ludwigsburg erstmals deutscher Basketball-MeisterU16-Mannschaft holt sich den Titel in der Jugend-Basketball-Liga (JBBL) nach einem echten Krimi

Stuttgart. Die Porsche Basketball-Akademie (BBA) Ludwigsburg ist neuer deutscher Meister in der Jugend-Basketball-Liga (JBBL). In einem dramatischen Endspiel siegte die U16-Mannschaft gegen Titelverteidiger Dragons Quakenbrück mit 62:61 und sicherte sich am Sonntagabend beim Finale in Hagen erstmals in der Geschichte der BBA den Titel. Auf dem Weg ins Finale schaltete die Porsche BBA Ludwigsburg in den Playoffs unter anderem die Jugend des FC Bayern München aus. Mit dem Halbfinal-Sieg über die Phoenix Hagen Youngsters hatten die Ludwigsburger Basketballer beim TOP4 am Wochenende den Finaleinzug perfekt gemacht.

„Wir gratulieren den Spielern und dem gesamten Team der Porsche BBA Ludwigsburg zu diesem grandiosen Erfolg“, sagt Lutz Meschke, Vorstand für Finanzen und IT der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Ganz besonders erfreut zeigt sich Lutz Meschke über diesen Titel, „weil die Porsche BBA Ludwigsburg ein Paradebeispiel für das effektive Zusammenwirken von Sport und Schule ist. Damit zeigt die BBA eindrucksvoll, was alles möglich ist, wenn eine Region die Kräfte bündelt.“

„Gerne schließe ich mich der Gratulation von Lutz Meschke an. Dies ist ein herausragender Erfolg für die Porsche Basketball-Akademie und ein Ergebnis von jahrelanger intensiver und professioneller Jugendarbeit. Die Zusammenarbeit mit unserem Hauptförderer Porsche und dessen vorbildliches Engagement sind wesentliche Voraussetzungen, um derartige Erfolge feiern zu können, aber auch um das Projekt der Porsche BBA sowohl in der Spitze als auch in der Breite weiter voranzubringen und den Jugendlichen eine optimale Vereinbarkeit von sportlicher und schulischer Laufbahn zu gewährleisten“, sagt Alexander Reil, erster Vorsitzender der MHP RIESEN Ludwigsburg.

Die Kooperation der Basketball-Akademie Ludwigsburg mit Porsche besteht seit gut einem Jahr. Die BBA ist ein Zusammenschluss von elf Partnervereinen und 55 Partnerschulen, in dem rund 2 500 Kinder aus der Region unter professioneller Anleitung regelmäßig Basketball spielen. Das Sponsoring von Porsche als Hauptförderer der BBA umfasst eine Reihe von Maßnahmen. Neben einem finanziellen Grundbetrag bringt Porsche auch drei Fahrzeuge in die Kooperation mit ein. Zudem stiftet der Sportwagenhersteller jährlich drei Awards für die Athleten der BBA, wobei die Gewinner in den Kategorien „Most Improved Player“, „Best School Performance“ und „Largest Social Engagement“ jeweils einen Zuschuss zur Finanzierung des Führerscheins erhalten. Darüber hinaus gibt es einmal pro Jahr einen Kids Day im Rahmen eines Heimspiels der MHP RIESEN Ludwigsburg in der Basketball-Bundesliga. Dazu werden 250 Kinder aus der Porsche BBA eingeladen, die in der Halbzeit ihren eigenen Auftritt zu Gunsten der CSR-Initiative Assist haben.

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18.05.2015

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Wolfgang Hatz mit „Issigonis Trophy“ geehrt

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Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayenne Modelle: Innerorts in l/100 km 15,9-7,6; Außerorts in l/100 km 8,9-6,0; Kombiniert in l/100 km 11,5-6,6; CO2-Emission Kombiniert in g/km 267-173.
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Wolfgang Hatz mit „Issigonis Trophy“ geehrtBritisches Fachmagazin Autocar verleiht zwei Auszeichnungen an Porsche

Stuttgart. Die britische Fachzeitschrift Autocar zeichnet Wolfgang Hatz, Mitglied des Vorstandes Forschung und Entwicklung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, heute im Rahmen einer Preisverleihung in London mit der „Issigonis Trophy“ aus. Hatz erhält den Ehrenpreis der ältesten Automobilzeitschrift der Welt in Anerkennung für sein bisheriges Wirken als Ingenieur, insbesondere jedoch für die erfolgreiche Entwicklung von herausragenden Porsche Sport- und Rennwagen. Zudem wurde der Plug-in-Hybrid Supersportwagen 918 Spyder 1) als bestes Modell, das im vergangenen Jahr von Autocar getestet wurde, mit einem „Five Star Award“ ausgezeichnet.

Autocar-Chefredakteur Steve Cropley betonte in seiner Laudatio, dass Wolfgang Hatz mit der Erweiterung der Porsche Modell-Bandbreite zur einzigartigen Erfolgs-geschichte von Porsche beigetragen habe. Zudem seien die kreativen Ansätze, die Hatz bei der Entwicklung der Zuffenhausener Sportwagen anwende, inspirierend für Kollegen. „Ich sehe die „Issigonis Trophy“ als Bestätigung dafür, dass es richtig war, die DNA der Ikone 911 2) in neue Fahrzeugsegmente zu übertragen. Ganz gleich ob Cayman GT4 3) oder Macan 4) – alle Modelle stehen für außerordentliche Fahrdynamik, Emotionalität und hohe Ingenieurskunst“, sagte Wolfgang Hatz bei der feierlichen Übergabe der Auszeichnung.

Hatz leitete zunächst die „Versuchsabteilung Formel 1“ der Porsche AG. Es folgten zahlreiche Stationen in Motorentwicklungs- und Rennsportabteilungen in der Automobilindustrie. Von 2001 bis 2007 war er Leiter der Entwicklung Aggregate der Audi AG und wurde 2007 Leiter Konzern Entwicklung Aggregate und Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG. Im Jahr 2011 wurde er als Verantwortlicher für Forschung und Entwicklung in den Vorstand der Porsche AG berufen. Wolfgang Hatz förderte als ausgewiesener Motoren- und Antriebsexperte schon früh die Hybridisierung von Motorsport- und Serienfahrzeugen. Porsche hatte 2014 als weltweit erster Hersteller drei Plug-in-Hybrid Serien-Modelle im Programm. Zudem kämpft Porsche seit 2014 mit dem Porsche 919 Hybrid wieder in der FIA Langstreckenweltmeisterschaft um Siege und Forschungserkenntnisse. Immer geht es dabei auch darum, die Entwicklung hocheffizienter Antriebstechnologien für Serienmodelle zu beschleunigen.

Das beste Beispiel für die wechselseitige Befruchtung von Rennsport und Serienentwicklung ist der Porsche 918 Spyder, der im Einzeltest der Autocar die höchste mögliche Testwertung des vergangenen Ausgabenjahres errang. Der Supersportler überzeugte sowohl durch sein technisches Konzept als auch durch seine Performance: Er kombiniert einen Acht-Zylinder-Rennmotor und zwei Elektromotoren in einem Carbon-Monocoque. Insgesamt setzte der 887 PS-starke Zuffenhausener Supersportler in der Fahrzeugklasse der Hybridmodelle neue Bestwerte – sowohl in Sachen Fahrdynamik als auch beim Verbrauch.

Die „Issigonis Trophy“ ist nach dem britischen Automobilingenieur Sir Alec Issigonis benannt. Autocar vergab die Auszeichnung zum zweiten Mal und würdigt damit herausragende Verdienste in der europäischen Automobilindustrie. Als ältestes Automagazin überhaupt zählt Autocar zu den international renommiertesten Automobil-Fachpublikationen.

1) Porsche 918 Spyder: Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,1 – 3,0 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert 12,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen 72 – 70 g/km; Energieeffizienzklasse (Deutschland) A+

2) Modellreihe Porsche 911: Kraftstoffverbrauch innerstädtisch 19,2 – 11,3 l/100 km; außerstädtisch 8,9 – 6,6 l/100 km; kombiniert 12,7 – 8,2 l/100 km; CO2-Emissionen: 296 – 191 g/km; Energieeffizienzklassen (Deutschland) G – F

3) Porsche Cayman GT4: Kraftstoffverbrauch innerstädtisch 14,8 l/100 km; außerstädtisch 7,8 l/100 km; kombiniert 10,3 l/100 km; CO2-Emissionen: 238 g/km; Energieeffizienzklasse (Deutschland) G

4) Modellreihe Porsche Macan: Kraftstoffverbrauch innerstädtisch 11,8 – 6,7 l/100 km; außerstädtisch 7,8 – 5,7 l /100 km; kombiniert 9,2 – 6,1 l/100 km; CO2-Emissionen: 216 – 159 g/km; Energieeffizienzklassen (Deutschland) E – B

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In edlem Schwarz: Porsche Boxster und 911 Carrera Black Edition

In edlem Schwarz: Porsche Boxster und 911 Carrera Black Edition

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Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Boxster Modelle: Innerorts in l/100 km 14,2-10,9; Außerorts in l/100 km 7,5-6,2; Kombiniert in l/100 km 9,9-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 230-183.

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayman Modelle: Innerorts in l/100 km 14,8-10,9; Außerorts in l/100 km 7,8-6,2; Kombiniert in l/100 km 10,3-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 238-183.

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der 911 Modelle: Innerorts in l/100 km 19,2-11,3; Außerorts in l/100 km 8,9-6,6; Kombiniert in l/100 km 12,7-8,2; CO2-Emission Kombiniert in g/km 296-191.

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Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Panamera Modelle: Innerorts in l/100 km 15,2-7,7; Außerorts in l/100 km 7,9-5,6; Kombiniert in l/100 km 10,5-3,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 245-71.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* Panamera S E-Hybrid: Kombiniert in l/100 km 3,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 71; Stromverbrauch Kombiniert in kWh/100 km 16,2.

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In edlem Schwarz: Porsche Boxster und 911 Carrera Black EditionExklusive Sportwagen-Sonderserie mit erweiterter Ausstattung

Stuttgart. Porsche legt mit der Black Edition eine Sonderserie des 911 Carrera und Boxster auf. Die Kombination von schwarzer Lackierung und schwarzem Teilleder-Interieur betont die zeitlose und rassige Eleganz der Sportwagen. Zur serienmäßigen Ausstattung der 911 Carrera- und Boxster-Editions-Modelle gehören unter anderem das Porsche Communication Management (PCM) mit Navigationsmodul, automatisch abblendende Spiegel, Regensensor, Tempostat, Parkassistent vorn und hinten sowie das Sport-Design-Lenkrad.

Der 911 Carrera Black Edition basiert auf dem Grundmodell mit 3,4-Liter-Boxermotor und 350 PS (257 kW). Angeboten wird er als Coupé und Cabriolet, mit Heck- oder Allradantrieb. Die Sonder-Edition rollt auf 20 Zoll großen 911 Turbo-Rädern, und die LED-Hauptscheinwerfer inklusive Porsche Dynamic Light System Plus (PDLS+) gehören zur Serienausstattung. Auch das schwarze Interieur zeigt sich anspruchsvoll. Fahrer und Beifahrer sitzen auf beheizbaren 14-Wege-Sportsitzen, für exzellenten Audio-Genuss sorgt das serienmäßige Bose® Surround Sound-System. Weiterhin unterstützen Telefonmodul und Rückfahrkamera den mühelosen Umgang mit dem Editions-Elfer.

Der Boxster Black Edition steht dem an Attraktivität in nichts nach. In dem Mittelmotor-Roadster sorgt der 265 PS (195 kW) starke 2,7-Liter-Boxermotor für Vortrieb. Dem konsequenten Farbkonzept folgen Verdeck und Überrollbügel, beide sind schwarz. Gegen unerwünschte Verwirbelungen bei offenem Verdeck hilft das Netzwindschott. Akzente setzen das 20 Zoll-große Carrera Classic-Rad und die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit PDLS. Für gesteigerten individuellen Komfort können Fahrer und Beifahrer auf eine Zweizonen-Klimaanlage und Sitzheizung zurückgreifen. Als Audio-System bietet der Boxster Black Edition das hochwertige Sound Package Plus.

Der Startschuss für den Verkauf der insgesamt fünf Black-Edition-Modelle fällt am 18. Mai 2015. Die Preise einschließlich Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung betragen:

Boxster Black Edition: 59.477 Euro

911 Carrera Black Edition: 95.058 Euro

911 Carrera 4 Black Edition: 101.484 Euro

911 Carrera Cabriolet Black Edition: 105.530 Euro

911 Carrera 4 Cabriolet Black Edition: 111.956 Euro

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Montezemolo widmet Schumacher Aufnahme in „Hall of Fame“

Montezemolo widmet Schumacher Aufnahme in „Hall of Fame“

Am 23. Juli wird Luca di Montezemolo in die „Automotive Hall of Fame“ in Detroit feierlich aufgenommen werden. Gemeinsam mit dem Italiener werden auch noch Elwood Haynes, Roger Penske und Ratan Tata geehrt werden.

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„Wir sind sehr stolz diese vier Personen, deren unternehmerischer Geist die heutige Automobilindustrie mitgestaltet hat, zu ehren“, so Williams Chapin, Präsident der „Automotive Hall of Fame“. Seit 1939 wurden bereits mehr als 250 Personen in den elitären Kreis aufgenommen. Darunter auch Enzo Ferrari, Mario Andretti, Henry Ford oder auch Jackie Stewart.

Die Auszeichnung ehrt Personen, die „einen wesentlichen Beitrag zur Automobilindustrie“ geleistet haben. Montezemolo, der von 1991 bis 2014 die Geschicke bei Ferrari lenkte und in seiner Zeit mit dem Formel-1-Rennstall insgesamt sechs Fahrer- und acht Team-Weltmeisterschaften gewinnen konnte, widmet die Ehrung seinem verunfallten Freund Michael Schumacher.

„Ich möchte diese Ehrung all den wunderbaren und kompetenten Menschen widmen, mit denen ich in Maranello zusammengearbeitet habe, und den Enthusiasmus, die Zuwendung und Leidenschaft für den Rennsport teilen“, so Montezemolo. „Doch wie jeder verstehen wird, möchte ich diese Auszeichnung in diesen Stunden speziell Michael Schumacher widmen, dem großartigsten Fahrer in der Geschichte Ferraris.“

Kein neuer „Reifenkrieg“: Pirelli fürchtet keine Konkurrenz

Kein neuer „Reifenkrieg“: Pirelli fürchtet keine Konkurrenz

Michelin klopft seit einigen Tagen an die Tür zur Formel 1: Die Franzosen haben die Gunst der Stunde erkannt und glauben, Einheitszulieferer Pirelli mit 18-Zoll-Reifen und Pneus, die die Piloten nicht schonen müssen, ausstechen zu können. Das soll aber offenbar nur am Verhandlungstisch und nicht auf der Rennstrecke geschehen. Schließlich versichert Pirelli gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘, sich nicht auf eine Konstellation mit zwei konkurrierenden Herstellern einlassen zu wollen.

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Ein Sprecher bestätigt, dass man sich in Mailand weiter auf eine FIA-Ausschreibung für einen alleinigen Formel-1-Zulieferer in den Jahren 2017 bis 2019 konzentrieren würde. „Wenn die Motorsportbehörden nicht mit gewaltigen Überraschungen aufwarten“, heißt es weiter. „Zwei Hersteller ist weder zu erwarten noch erwartbar.“ Zuletzt hatte es eine vergleichbare Situation mit Bridgestone und Michelin gegeben, Pirelli genießt seit dem Wiedereinstieg in der Saison 2011 ein Monopol.

Auch David Coulthard kann sich nicht vorstellen, dass die Teams bald die Wahl zwischen zwei Gummimarken haben. „Die Bosse in diesem Sport wollen keinen Reifenkrieg. Ich verstehe aber nicht, warum“, wundert sich der Schotte im Gespräch mit der ‚BBC‘. Eine Erklärung sind das Titelsponsoring einzelner Grands Prix und die Bandenwerbung, die sich nur umsetzen lassen, wenn es einen Reifenhersteller gibt: Es wäre für Michelin grotesk, den „Pirelli-Grand-Prix von Deutschland“ zu gewinnen.

Dass die Kosten für die Teilnehmer keine Rolle spielen, hat Coulthard erkannt: „Solange keine Beschränkungen bestehen – etwa keine Kostenobergrenze für Teams – gibt es keinen Grund, weshalb ein Reifenkrieg die Ausgaben in die Höhe treiben sollte“, unterstreicht er und hat erkannt, dass bei Pirellis Produkten viel Luft nach oben besteht. Absichtlich, wie das Unternehmen immer wieder betont, und dabei den Wunsch der Formel-1-Verantwortlichen nach zwei Boxenstopps pro Grand Prix anführt.

Coulthard sieht in einem Konkurrenten heilsame Wirkung: „Ich habe keine Zweifel dass Pirelli sehr viel renntauglichere Reifen produzieren könnte, wenn es darauf ankäme.“ Er wünscht sich, dass sich die Königsklasse ein Vorbild an der Langstrecken-WM (WEC) nimmt, wo Michelin-Pneus verwendet werden: „Die Fahrer, die ich kenne, berichten mir, sie würden in einem 24-Stunden-Rennen in jeder einzelnen Runde Druck machen“, so Coulthard. „So war das auch, als ich in der Formel 1 gefahren bin. Jetzt sind die Grands Prix, bei denen ein Pilot die ganze Zeit komplett am Limit ist, eine Seltenheit. Manchmal sogar nie.“