Seit den Wintertestfahrten ist von McLaren-Honda zu hören, dass man einen „hohen Berg erklimmen muss“, der Weg bis zur Konkurrenzfähigkeit „steil“ ist, aber man auf einem „guten Weg“ ist und „konstant Fortschritte“ macht. Wenn man gesehen hat, wie Jenson Button in Barcelona mit seinem Boliden kämpfen musste, ist klar, dass der Weg an die Spitze noch ein weiter ist.
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Beim zweitägigen Test auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya soll die Fahrbarkeit des Honda-Antriebs verbessert worden sein. Testfahrer Oliver Turvey fuhr am Dienstag, Button übernahm am Mittwoch und es waren weitestgehend problemlose Tage. Honda muss das Zusammenspiel zwischen Verbrennungsmotor und dem Hybridsystem in den Griff bekommen. Das ist entscheidend für die Fahrbarkeit des komplexen Systems.
Außerdem stehen weiterhin die Zuverlässigkeit, die Kühlung der einzelnen Komponenten, der Verbrauch und schlussendlich die Leistungsausbeute im Lastenheft. Aufgrund des Reglements sind Weiterentwicklungen nur in einem begrenzten Rahmen erlaubt. Honda darf für die Entwicklung nur neun sogenannte Token einsetzen. Bisher wurde keiner davon verwenden, denn es dürfen Teile frei ausgetauscht werden, wenn es Probleme mit der Zuverlässigkeit gibt oder bestimmte Teile die Kosten senken.
Einsatz der Token entscheidend
Für die Zukunft ist entscheidend, wie man die Token genau einsetzt. Renault soll die Möglichkeiten an der falschen Stelle investiert haben, wie im Fahrerlager zu hören ist, und deshalb so große Probleme haben. „Wir haben noch keinen ausgereiften Plan, wie wir die Token in welchen Bereichen wann einsetzen werden“, sagt deshalb Honda-Motorsportchef Yasuhisa Arai. „Wir haben schon bestätigt, welche Bereiche die effektivsten sind und wir erstellen einen Plan, um von Rennen zu Rennen anzugleichen, wie viele Token wir verbrauchen.“
Video: McLaren: Don’t crack under pressure
„Ein Bereich, wo wir schwach sind, ist die Leistung – wir brauchen mehr Pferdestärken. Also werden wir im Bereich der Verbrennung und der MGU-K und MGU-H Token einsetzen, weil Energie eine wichtige Rolle spielt. Die Verbrennung und das Energierückgewinnungssystem sind sehr wichtig.“ Laut Gerüchten im Fahrerlager soll Honda rund 100 PS weniger als Mercedes zur Verfügung haben. Die Japaner haben demnach viel Spielraum nach oben, der allerdings in einem eng gesteckten Reglement verwirklicht werden muss.
Deshalb schließt Arai auch nicht aus, dass größere Umbauten nötig sein könnten: „Möglicherweise müssen wir das Verbrennungskonzept ändern, oder den Turbolader, oder die Nockenwelle, diese Teile eben. Wir müssen versuchen das Verbrennungskonzept zu ändern, weil die anderen Antriebshersteller über bessere Verbrennungscharakteristika nachdenken.“
Obwohl die Entwicklung per Reglement nur beschränkt möglich ist, arbeiten auch Mercedes, Ferrari und Renault an ihren Antrieben. Ist der Rückstand überhaupt aufholbar? Bei Honda rauchen die Köpfe der Ingenieure: „In der Entwicklungsabteilung denken sie jeden Tag darüber nach, arbeiten daran oder testen neue Konzepte, um mehr Pferdestärken zu bekommen und das sofort anzuwenden“, so Arai und meint: „Möglicherweise ist das der Bereich, um Token zu verwenden.“
Im Hafen von Rom endet die Reise – Zeit das Geschehene Revué passieren zu lassen.
Das Kreuzfahrtschiff wirft ein letztes Mal den Anker, doch der Motivation tut das keinen Abbruch. Die Truppe beschließt einen weiteren Tag in Rom einzulegen, um auch noch das letzte bisschen aus dem Erlebnis rauszuholen.
Roberto Alegria nahm sich Zeit die Geschehnisse an Land und auf Wasser zu ordnen und in einer letzten Gallery zu vereinen. Wenn jemals ein Skatetrip das Prädikat “einmalig” verdient hat, dann dieser!
Etwas verpasst? Dann bitte hier entlang:
#MedSkateCruise
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Walker Ryan – Frontside Nosegrind Revert

Walker Ryan – Frontside Nosegrind Revert
Dieser Nosegrind Revert war der letzte Trick der Tour. Ein tolles Ende für ein einmaliges Abenteuer.
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Silvester Eduardo – Backside Flip

Silvester Eduardo – Backside Flip
Die Laufbahn war der einzige Ort, auf dem wir während der Kreuzfahrt skaten konnten. Silvester Eduardo springt entspannt per Backside Flip über die Hängematte während im Hintergrund der Vulkan Stromboli aktiv ist.
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Silvester Eduardo

Silvester Eduardo
Die Stunden an Land reichten gerade mal zum Streetskaten, also mussten wir bei unseren Touristen Aktivitäten ein wenig improvisieren.
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Milton Martinez – Backside Flip

Milton Martinez – Backside Flip
Milton gab auf dem Brett jeden Tag 100 Prozent. Dieser Kicker in Istanbul wurde mit zahlreichen Moves, wie diesen Backside Flip, bearbeitet.
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Milton Martinez – Pushen

Milton Martinez – Pushen
Milton dreht eine Runde um das berühmte Olympiastadion in Rom.
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Tom Remillard – Boneless

Tom Remillard – Boneless
Im bulgarischen Burgas fuhren wir eine fette Miniramp Session mit den Jungs vom Amnesia Skateshop.
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Jaakko und Milton

Jaakko und Milton
Rom war der letzte Stopp unserer Tour und als wir am Kolosseum vorbeikamen, musste selbstverständlich ein Portrait geschossen werden. Auch Jaakko und Milton wollten ein Erinnerungsfoto.
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Ross McGouran – Nollie Inward Heelflip

Ross McGouran – Nollie Inward Heelflip
Sekunden nachdem Ross diesen Nollie Inward Heel stand, zog ein heftiger Sturm über uns auf und wir mussten Constanta, Rumänien auf Wiedersehen sagen.
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Kreuzfahrtschiff

Kreuzfahrtschiff
Hier seht ihr unser bevorzugtes Transportmittel während des Trips. Es war ohne Zweifel eine der unvergesslichsten Touren aller Zeiten!
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Tom Remillard – Ollie Transfer

Tom Remillard – Ollie Transfer
In Izmir skateten wir nahezu alleine in diesem perfekten Skatepark. Genug Platz also, um solche Ollie Transfers zu fliegen.
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Die beiden Formel-1-Rookies Carlos Sainz und Max Verstappen konnten in den ersten fünf Saisonrennen beeindrucken. Das Toro-Rosso-Duo hat gemeinsam schon 14 WM-Punkte gesammelt. Sainz und Verstappen sind zusammen mit 37 Jahren die jüngste Fahrerpaarung. Zum Vergleich bringen es die McLaren-Honda-Fahrer Jenson Button und Fernando Alonso auf 68 Jahre. Und auch das Mercedes-Duo Lewis Hamilton und Nico Rosberg bringt es schon auf 59 Jahre.
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Sainz fuhr bei seinem Debüt in Australien auf Anhieb in die Punkteränge. Auch in Malaysia und in Barcelona schaffte es der Spanier in die Top 10. Mit dem fünften Startplatz bei seinem Heimrennen sorgte der Youngster zusätzlich für Schlagzeilen. Dieser Leistung zollt auch Routinier Button Respekt: „Jeder spricht darüber wie schnell Verstappen ist, aber wenn ich mit Carlos zusammensitze, dann finde ich, dass er sehr intelligent ist. Es hat den Anschein, dass er mehr Qualitäten als den reinen Speed besitzt.“
„Er ist ein sehr intelligenter Junge und das kann in diesem Sport den Unterschied ausmachen. Ich bin von Carlos Reife sehr beeindruckt und denke, dass sich das in dieser Saison auch zeigen wird. Sollten sie in Schwierigkeiten stecken, wird man seine Stärken erkennen können“, glaubt Button. Der Weltmeister von 2009 kennt die Höhen und die Tiefen der Formel 1 aus eigener Erfahrung. Ob Sainz und Verstappen künftige Champions sind, ist für Button allerdings schwierig zu beurteilen.
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Als Meister der Formel-Renault 3,5 kam Carlos Sainz in die KönigsklasseDa Toro Rosso auf zwei Rookies setzt, ist eine Einschätzung schwierig. Würde ein Rookie neben einem erfahrenen Mann fahren, der seine Leistungen in der Formel 1 schon gezeigt hat, könnte man das Potenzial besser einschätzen. „Es gibt so viele junge Fahrer. Kwjat ist noch sehr jung und fährt schon für Red Bull. Ich schätze, für ihn war dieser Schritt etwas schwieriger als er selbst gedacht hat, jetzt neben Daniel (Ricciardo; Anm. d. Red.) im A-Team zu fahren“, meint Button.
„Die beiden Toro-Rosso-Fahrer sind noch sehr jung, sie machen beide gute Arbeit, doch wer weiß wie gut das Auto wirklich ist? Man kann die Fahrer mit nichts vergleichen. Wenn sie einen erfahrenen Fahrer im Auto hätten, würde man wissen, ob sie es gut oder schlecht machen. Im Moment weiß man es nicht wirklich. Es ist schwierig. Ich denke, wir müssen das Saisonende abwarten und dann zurückblicken, wer von ihnen der Stärkere war.“
In der WM ist Sainz nach fünf Rennen Zehnter, Verstappen folgt als Elfter. Aber auch diese harte Statistik zeigt nicht die wahre Geschichte, den Toro Rosso hatte ebenfalls viele Probleme mit der Zuverlässigkeit des Renault-Antriebs. Buttons lobende Worte finden bei Sains Anklang: „Ich habe das noch nicht von ihm gehört. Ich würde es gerne hören, denn es sind schöne Worte von einem ehemaligen Weltmeister. Wir haben ein gutes Verhältnis und ich respektiere ihn sehr. Ich bedanke mich für diese Worte.“
Die Formel-1-Saison 2014 stand ganz im Zeichen von Mercedes. Mit 16 Siegen in 19 Rennen war es eines der dominantesten Jahre eines Teams. Über den Winter stellte sich bei Mercedes die Frage, wie man dieses Level halten oder sogar noch verbessern könnte. Und die Silberpfeile sind 2015 auf dem besten Weg dorthin. Vier der ersten fünf Rennen wurden gewonnen. Außerdem hat Mercedes nach fünf Grands Prix in der Konstrukteurs-WM fünf Punkte mehr auf dem Konto als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Mission Titelverteidigung läuft nach Plan.
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Ein wichtiges Ziel für dieses Jahr lautete, die Zuverlässigkeit zu maximieren. Niki Lauda ist mit der bisher gezeigten Leistung zufrieden: „Wir haben an die Sensationsleistung des Vorjahres angeknüpft. Je höher du steigst, desto dünner wird die Luft“, sagt der Aufsichtsratschef des Mercedes-Teams dem ‚Express‘. Im vergangenen Jahr hatte Mercedes nur sich selbst als Gegner. Wenn es zu technischen Problemen kam, war Red Bull in der Lage davon zu profitieren.
Nun gibt es mit Ferrari wieder einen echten Gegner. In Malaysia konnte Sebastian Vettel die Silberpfeile aus eigener Kraft schlagen, und auch zuletzt in Barcelona war der Deutsche ein harter Brocken für den silbernen Doppelerfolg. „Wir mussten also schneller entwickeln, um unseren Vorsprung zu halten“, verweist der Österreicher auf das Entwicklungsrennen.
Barcelona ist in der Regel der Gradmesser für die weiteren Europarennen. Mercedes hatte für Spanien nur kleinere Updates dabei, die das Gesamtpaket mit Erfolg optimierten. Ferrari brachte ein stark überarbeitetes Aerodynamik-Paket, das noch nicht vollends die Erwartungen erfüllen konnte. Offen ist, ob die Scuderia beim zweitägigen Test in der Vorwoche dieses Paket optimieren konnte. Das werden erst die Rennen in Kanada und Österreich zeigen, da Monaco ein ganz spezieller Kurs ist.
Wasteland kommt nach Barcelona: „Mad Pastor“ in einem Formel-1-Lotus für eine postapokalyptische Weltmeisterschaft, mit dem die Werbetrommel für den neuen „Mad-Max“-Film gerührt werden soll. Schade nur, dachten sich viele TV-Kommentatoren, dass es im Rennen nicht zu einer Kollision eines Lotus-Fahrers mit Max Verstappen gekommen ist – die passenden Wortspiele waren schon notiert.
Der Klassiker im Fürstentum könnte am kommenden Wochenende auch eine Wendung im Stallduell der Silberpfeile bedeuten. Nico Rosberg gewann dort in den vergangenen beiden Jahren und konnte zuletzt in Barcelona den Lauf von Weltmeister Lewis Hamilton stoppen. „Der Sieg von Nico Rosberg in Barcelona war wichtig, weil ich aus Erfahrung weiß: Wer hier schnell ist, ist überall schnell“, lobt Lauda die Leistungen des Deutschen.
Der Schlüssel für den Sieg war die Pole-Position und anschließend ein perfekter Rennstart. Genau das wird auch in Monaco der entscheidende Punkt über Sieg und Niederlage sein, denn Überholen ist auf dem engen Straßenkurs praktisch unmöglich. In den vergangenen beiden Jahren gewann Rosberg in Monaco von der Pole-Position. „Er muss da wieder auf die Pole fahren, denn wenn Lewis auf Pole steht, ist es vorbei“, weiß Lauda aus Erfahrung, denn der Österreicher gewann in Monaco in den Jahren 1975 und 1976.
Am 21. April jährte sich Ayrton Sennas erster Grand-Prix-Sieg zum 30. Mal. Es war die Geburt von „Magic“ Senna im Regen von Estoril, den der Brasilianer 1985 meisterte wie kein zweiter Pilot. Die Geschichte wäre anders geschrieben worden, hätte am 3. Juni des Vorjahres nicht die Fehde mit einem gewissen Alain Prost ihren Anfang genommen – in den Straßen Monacos. Schon damals regnete es, doch die feuchte Bahn war für Senna die kleinere Hürde als verhasste sportpolitische Spielchen seines Rivalen.
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Doch von Anfang an: Von dem historischen Charakter des Rennens ahnt zunächst niemand etwas. Die Schlagzeilen dominiert das McLaren-interne Titelduell zwischen Prost und Niki Lauda, der zwei Jahre nach seinem Comeback erstmals wieder mit Chancen auf die Formel-1-Krone ausgestattet ist. Zum Kreis der Favoriten gehören außerdem die Lotus-Piloten Nigel Mansell und Andrea de Cesaris sowie das Ferrari-Duo Rene Arnoux und Michele Alboreto. Über den Formel-1-Neuling Senna sprechen nur wenige.
Dabei hat sich der damals 24-Jährige im den Topautos technisch unterlegenen Toleman mit zwei Punktresultaten in fünf Rennen durchaus einen Namen gemacht. Als komplett unerfahrener Monaco-Grünschnabel jedoch ist Senna trotz eines Formel-3-Erfolges im Leitplankendschungel Macaos krasser Außenseiter und muss sogar um die Qualifikation für das Rennen bangen: Auf dem engen Straßenkurs ist die Starterzahl auf 20 Piloten begrenzt, allerdings versuchen sich 28 Lenkradartisten.
Ecclestone macht’s möglich: Lauda lässt den Tunnel fluten
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Unfall von Martin Brundle: Er wusste nicht mehr, wie er an die Box gekommen warGrößen wie Marc Surer, Thierry Boutsen und Eddie Cheever scheitern trotz Turbomotoren auf der noch trockenen Strecke, während sich Senna als 13. einen Platz auf dem Grid sichert. Die Segel streichen muss auch Martin Brundle im Tyrrell, doch das hat gute Gründe: Der Brite verunfallt in der Tabac-Kurve und überschlägt sich, sprintet zur Box zurück und will in das Ersatzauto hechten. Doch die Mechaniker lassen ihn nicht einsteigen: Brundle kann sich nicht erinnern, wie er es zu seiner Crew geschafft hat. Formel-1-Arzt Sid Watkins stellt eine leichte Gehirnerschütterung fest und erteilt keine Freigabe.
Von allem unbeeindruckt sichert Prost sich die Pole-Position vor Mansell und Arnoux. Für den „Professor“ ist Monaco eine große Chance, sich im Titelduell abzusetzen, schließlich kommt Lauda über Rang acht nicht hinaus. Doch die Vorzeichen ändern sich, als am Sonntagnachmittag der Himmel über der Cote d’Azur seine Schleusen öffnet. Der Rennstart verzögert sich, als die Autos schon startbereit sind. Lauda, nach seinem Nürburgring-Unfall 1976 Vorkämpfer für Sicherheit, zitiert Bernie Ecclestone auf die Strecke.
Der Startschuss 1950: Das zweite Rennen der Formel-1-Geschichte in Monaco und gleich der erste Massencrash. Zum Glück kommen alle Beteiligten schlimmstenfalls mit leichten Verletzungen davon. Alberto Ascari kann gerade noch ausweichen. Der erste Sieger in Monaco heißt aber Juan Manuel Fangio.
Sein Wunsch: Der bis dato trocken gebliebene Tunnel soll mit der Hilfe eines Feuerwehrautos gereinigt werden werden, damit Öl von einem Rennen mit historischen Autos am Vortag die Hochgeschwindigkeitspasssage in Verbindung mit der Gischt nicht zur Schmierseife macht. Gesagt, getan. Der Monsun beruhigt sich und mit 45 Minuten Verspätung schaltet die Ampel auf Grün. Prost geht in Führung und setzt sich mit Mansell ab, aber dahinter nimmt in der dichten Gischt das Chaos seinen Lauf.
Michelin-Reifen und Talent pur: Senna fliegt
Arnoux verpasst Renault-Pilot Derek Warwick vor Saint Devot einen Rempler, der daraufhin seinen Teamkollegen Patrick Tambay von der Strecke kegelt. Der Franzose bricht sich das Bein, weil die Aufhängung des Autos das Monocoque durchschlägt. In der neunten Runde setzen Fehlzündungen an Prosts McLaren, der mit einem von Porsche gebauten TAG-Motor ausgestattet ist, ein. Er wird von Überrundungsmanövern sowie dem defekten Brabham Corrado Fabis aufgehalten und touchiert dabei sogar einen Streckenposten, dem jedoch kein Haar gekrümmt wird.
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Alain Prost führt in Monaco vor Nigel Mansell: Dabei bleibt es nicht langeVon den Turbulenzen profitiert Mansell, der erstmals in seiner noch jungen Formel-1-Karriere einen Grand Prix anführt. Der „Löwe“ fliegt und baut anschließend den Vorsprung auf Prost sukzessive aus, er riskiert jedoch zu viel und setzt seinen zwei Sekunden pro Runde schnelleren Lotus in der Casino-Passage in die Leitplanke. Prost hat die Führung wieder inne und während der bis dato fehlerfreie Lauda mittlerweile mit Arnoux um das Podium kämpft, fliegt ein Pilot um den Kurs: Es ist Senna im Toleman.
Auch dank der überlegenen Michelin-Regenreifen, mit denen das Team die Pirelli-Pneus kurz zuvor ersetzt hatte, sind die Rundenzeiten des Paulista erstaunlich. Von Platz 13 gestartet kassiert er nach 16 Runden Arnoux und drei Umläufe später auch Lauda. Vor 140.000 Zuschauern beginn die Jagd auf Prost. Bei 77 geplanten Runden scheint es nur eine Frage der Zeit, wann Senna am Heck des Mannes klebt, der seine Karriere in den kommenden Jahren prägen sollte wie kein Zweiter.
Für den Abbruch verantwortlich ist Jacky Ickx
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Nigel Mansell wirft seine erste Grand-Prix-Führung in die LeitplankeProst, der über die Situation informiert ist, droht an der Spitze noch mehr Ungemach. Sein Turbo-Aggregat läuft weiter nicht rund, dazu funktionieren die Kohlefaser-Bremsen des McLaren aufgrund der niedrigen Außentemperaturen nicht richtig. Lauda wird das zum Verhängnis, als er in Runde 24 auf Höhe des Kasinos einen Dreher hat und den Motor abwürgt. Endgültig konzentriert sich alles auf das Duell Prost versus Senna, wobei der Rookie in 1:54.334 Minuten die schnellste Runde des Rennens fährt.
Auf der Strecke hat er nichts mehr entgegenzusetzen und scheint bald nur noch wehrloses Opfer zu sein, doch der „Professor“ weiß sich auf seine Art und Weise zu behelfen. Bei der Passage der Start- und Ziellinie fuchtelt und gestikuliert er jedes Mal wild mit den Armen, um zu signalisieren, dass das Rennen abgebrochen werden soll – angeblich auf Grund der Bedingungen, die sich jedoch seit Rennstart kaum verschlechtert haben. Was am Ende der 32. Runde passiert, geht in die Geschichte der Formel 1 ein.
Prost gräbt sich mit dem Abbruch selbst eine Grube
Jacky Ickx, damals Streckendirektor in Monaco, lässt die rote Flagge ohne Rücksprache mit den Rennkommissaren zeigen und beschert Prost den Sieg. Grotesk: Senna fährt beim Abbruch als Erster über die Ziellinie, doch es zählt die vorangegangene Runde. Schnell kursieren Gerüchte, schließlich ist Ickx Vorzeigepilot in Porsches Sportwagen-Projekt und die Zuffenhausener der Konstrukteur des TAG-Aggregats. Auch wenn er seinen Posten im Fürstentum wegen der Sache später los ist: Der Abbruch ist wirksam und Prost siegt, erhält dafür aber nur halbe WM-Punkte, weil keine 75 Prozent der Renndistanz absolviert sind.
„Formel 1 ist Politik und Geld.“
Ayrton Senna nach dem Monaco-Grand-Prix 1984
Senna ist frustriert und glaubt an Schiebung: Der neue Stern am Himmel findet später frustriert in einem TV-Interview seine Rolle: „Formel 1 ist Politik und Geld.“ Doch es stellt sich heraus, dass der Brasilianer das Rennen auch dann nicht gewonnen hätte, wenn es nicht abgebrochen worden wäre: Ein schleichender Aufhängungsschaden am Toleman war so gravierend, dass der Wagen nur noch wenige Runden durchgehalten hätte. Doch das weiß zunächst niemand und die erste Fehde zwischen Senna und Prost entbrennt.
Dritter Platz auf der Strecke: Auch Bellof wird zum Helden
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Stefan Bellof: Sein Stern geht auf und der große Enzo Ferrari klopft an die TürObwohl der zu diesem Zeitpunkt noch auf seinen ersten WM-Titel wartende Prost scheinbar alles richtig gemacht hat, erweist sich sein Manöver als kontraproduktiv und kostet ihm am Saisonende 1984 die Krone: Mit einem zweiten Platz und vollen Punkten wären in Monaco sechs Zähler auf seinem Konto gelandet, aufgrund der roten Flagge waren es aber nur 4,5 – trotz des Sieges. Weil in der knappsten WM-Entscheidung aller Zeiten vier Monate später nur ein halber Punkt auf Champion Lauda fehlt, lässt sich mit Fug und Recht behaupten, dass der vermeintliche Coup Prost um einen Titel brachte.
Was im Trubel um die beiden angehenden Formel-1-Legenden fast unbemerkt bleibt: Es geht auch der Stern des Stefan Bellof auf. Im einzigen für das Rennen qualifizierten Auto ohne Turbomotor, einem Tyrrell-Ford, wird der 26-jährige Gießener sensationell Dritter und realisiert zum Schluss sogar die schnelleren Rundenzeiten als Prost und Senna – obwohl er vom 20. und letzten Startplatz losgefahren ist. Bellof darf auf dem Podium feiern und wird fortan von Enzo Ferrari umworben, später wird das Resultat wegen Unregelmäßigkeiten beim Autogewicht jedoch aus den Statistiken gestrichen.
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Ingolstadt, 18.05.2015
• Real Madrid trifft den FC Bayern München in der Allianz Arena
• Schon ab 20 Euro: Tickets für 4. und 5. August ab sofort erhältlich
Vier Spiele mit Top-Fußballclubs an zwei Tagen – das ist der Audi Cup. Unter dem Motto „Die Besten hautnah“ treffen am 4. und 5. August in der Allianz Arena in München vier Größen des internationalen Fußballs aufeinander. Schon bestätigt: Der FC Bayern München und Real Madrid. Der Vorverkauf unter www.audicup.de beginnt heute, Tageskarten gibt es schon ab 20 Euro.
Es ist bereits die vierte Auflage des Turniers, das 2009 anlässlich der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag der Marke Audi seine Premiere feierte. Im Zweijahrestakt ausgetragen, hat sich der Audi Cup seitdem zu einem der wichtigsten Turniere in Vorbereitung auf die europäische Fußballsaison etabliert. Real Madrid tritt zum ersten Mal im Zeichen der Vier Ringe in München an. Die beiden weiteren Mannschaften werden unmittelbar nach Saisonende der europäischen Ligen Anfang Juni bekanntgegeben.
Der bewährte Modus des Audi Cup bleibt unverändert: Am Dienstag, 4. August, finden die zwei Halbfinalbegegnungen statt. Die Verlierer spielen am Mittwoch,
5. August, um den dritten Platz, bevor die beiden Gewinner im Finale antreten. Die Anstoßzeiten sind jeweils um 18.15 und 20.45 Uhr. Die Zuschauer in der Allianz Arena erleben somit an beiden Spieltagen alle vier Vereine. Verdienter Lohn des Siegers: der von Audi gestaltete, 60 Zentimeter hohe Pokal aus Aluminium.
Arjen Robben, Mario Götze, Manuel Neuer, Toni Kroos, Cristiano Ronaldo, Gareth Bale, Karim Benzema, Sergio Ramos oder Iker Casillas – nur einige der großen Namen in den Kadern der beiden Teilnehmer, die bisher feststehen. Sie füllen das Motto des Audi Cup „Die Besten hautnah“ auch in diesem Jahr wieder mit Leben.
Tickets für den Audi Cup sind ab sofort unter www.audicup.de erhältlich. Tageskarten, mit denen die Zuschauer zwei Spiele live erleben, gibt es schon ab 20 Euro. Informationen rund um den Audi Cup und das Audi-Engagement im Fußball sind auch unter www.facebook.com/Audi.Football verfügbar.
Sehen Sie den Trailer zum Audi Cup hier:
https://www.facebook.com/audi.football/videos/864932983559988/