Volkswagen Markenvorstand trifft Richtungsentscheidungen

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Wolfsburg, 13.10.2015

• Beschleunigte Umsetzung des Effizienzprogramms schafft Spielraum für
  Neuausrichtung
• Verschlankung von Prozessen erschließt weiteres Kostensenkungspotenzial
  auch bei Fixkosten
• Reduzierung von Investitionen um 1 Milliarde Euro pro Jahr gegenüber Plan –
  gleichzeitige Priorisierung von Zukunftsprojekten
• Produktentscheidungen auf den Weg gebracht
• Neuer Phaeton wird elektrisch
• Neuer Modularer Elektrischer Baukasten geplant

Der neu konstituierte Vorstand der Marke Volkwagen hat in einer Sondersitzung weitere Richtungsentscheidungen getroffen. Vorstandsvorsitzender Dr. Herbert Diess kündigte wesentliche Produktentscheidungen an: eine Neuausrichtung der Diesel-Strategie mit modernsten Technologien, die Entwicklung einer standardisierten Elektrifizierungs-Architektur für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sowie ein neuer Ansatz für die nächste Generation des Phaeton. Die Investitionen werden um rund eine Milliarde Euro pro Jahr reduziert, das Effizienzprogramm wird weiter beschleunigt.

Dr. Herbert Diess betont: „Die Marke Volkswagen stellt sich für die Zukunft neu auf. Wir werden effizienter, richten die Produktpalette und Kerntechnologien neu aus und schaffen uns mit dem beschleunigten Effizienzprogramm den Spielraum für zukunftsweisende Technologien.“

Neuausrichtung der Diesel-Strategie
Für Europa und Nordamerika wurde ein vollständiger Umstieg bei Diesel-Aggregaten auf die SCR- und AdBlue-Technologie zum frühestmöglichen Zeitpunkt beschlossen. Nur noch die umwelttechnisch besten Abgassysteme werden in den Diesel-Fahrzeugen zum Einsatz kommen.

Konsequente Weiterentwicklung des Modularen Querbaukastens
Der bewährte technische Standard-Baukasten MQB, für den Volkswagen Pkw innerhalb des Konzernverbunds die Entwicklungshoheit verantwortet, wird wesentlich weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen Plug In-Hybride mit nochmals größerer Reichweite, Großserien-Elektrofahrzeuge mit einem Radius von bis zu 300 Kilometern, ein 48-Volt-Bordnetz (Mild Hybrid) sowie immer effizientere Diesel-, Benziner- und Erdgasantriebe.

Für Vernetzung und Fahrerassistenzsysteme wird ein neuer Standard definiert.

Elektrifizierungsbaukasten
Basierend auf den Erfahrungen bestehender Fahrzeugarchitekturen wird ein Elektrifizierungsbaukasten (MEB) für das Kompaktsegment konzipiert. Dieser ist für mehrere Marken sowie für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge gleichermaßen geeignet. Damit nutzt er Synergien in weiteren Elektrofahrzeug-Projekten im Konzern. Dieses standardisierte System wird ausgelegt für alle Aufbauformen und Fahrzeugtypen, ermöglicht besonders emotionale Fahrzeugkonzepte und erlaubt rein elektrische Reichweiten von 250 bis 500 Kilometern.

Phaeton neu definiert – die Zukunft ist elektrisch
Der Volkswagen Phaeton verkörpert seit der ersten Generation die technologische Kompetenz und den Markenanspruch von Volkswagen. Auch die künftige Phaeton-Generation wird als Leitstern für das Profil der Marke in der nächsten Dekade stehen. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand das aktuell laufende Projekt neu aufgesetzt. Im Lastenheft stehen ein voll elektrischer Antrieb mit Langstreckentauglichkeit, Connectivity und Assistenzsystemen der nächsten Generation sowie ein emotionales Design.

Beschleunigtes Effizienzprogramm
Dr. Herbert Diess: „Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass wir diese Innovationen für die Zukunft der Marke Volkswagen nur erfolgreich umsetzen können, wenn wir unser Effizienzprogramm und die Neuausrichtung der Produktpalette zum Erfolg führen.“

Diess weiter: „Diese Punkte packe ich mit meinen Vorstandskollegen und der gesamten Mannschaft mit aller Kraft an. Auch in schwierigen Zeiten hat das Volkswagen Team immer wieder bewiesen, dass es konzentriert an der Zukunft arbeitet. Dafür haben wir jetzt weitere Weichen gestellt.“

ŠKODA im September: 93.600 Auslieferungen

› ŠKODA wächst in West- und Zentraleuropa
› Fabia und Superb Limousine mit hohen Zuwachsraten in Westeuropa
› Marktsituationen in China, Russland und Osteuropa bleiben herausfordernd

ŠKODA hat im September 2015 weltweit 93.600 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das entspricht einem Rückgang von 2,1 Prozent im Vergleich zum September des Vorjahres (95.600 Auslieferungen). In West- und Zentraleuropa legte ŠKODA kräftig zu. In China, Russland und Osteuropa spürte der Autohersteller hingegen die Auswirkungen der schwierigen Marktsituationen. Gute Resonanz erfahren weiterhin die neuen Modellgenerationen. Insbesondere profitierten die ŠKODA Modelle Fabia und Superb im September von kräftiger Nachfrage: in Westeuropa sind die Fabia Verkäufe um 31,0 Prozent gewachsen, die Superb Limousine legte um 122,1 Prozent zu.

„Wir freuen uns über das große Kundeninteresse an unseren neuen ŠKODA Automobilen“, sagt Werner Eichhorn, ŠKODA Vorstand Vertrieb und Marketing und fügt hinzu: „In Verbindung mit der guten Lage der Gesamtmärkte verzeichnet ŠKODA in West- und Zentraleuropa daher weiterhin gute Auftragseingänge. Dagegen bleiben die Automobilmärkte in China, Russland und Osteuropa schwierig. Dies wirkt sich auch auf unser Geschäft in diesen Regionen aus.“

In Westeuropa steigert ŠKODA die Auslieferungen im September um 6,9 Prozent auf 43.700 Fahrzeuge (September 2014: 40.900). In Deutschland legt die Marke um 7,7 Prozent auf 15.300 Auslieferungen zu (September 2014: 14.200) und bleibt damit unangefochten der stärkste Importeur. Zweistellig wächst ŠKODA in acht westeuropäischen Märkten: Österreich (2.200 Fahrzeuge; plus 19,9 Prozent), Dänemark (1.600 Fahrzeuge; plus 31,2 Prozent), Italien (1.400 Fahrzeuge; plus 13,9 Prozent), Schweden (1.400 Fahrzeuge; plus 13,9 Prozent), Spanien (1.400 Fahrzeuge; plus 16,1 Prozent), Norwegen (600 Fahrzeuge; plus 14,9 Prozent), Irland (300 Fahrzeuge; plus 45,6 Prozent) und Portugal (200 Fahrzeuge; plus 24,1 Prozent).

In Russland liefert ŠKODA im September in einem insgesamt stark rückläufigen Automobilmarkt 4.600 Fahrzeuge aus (September 2014: 7.300 Fahrzeuge; minus 37,0 Prozent). In Osteuropa, Russland nicht inbegriffen, entscheiden sich im September 2.900 Kunden für einen ŠKODA (September 2014: 3.000; minus 3,6 Prozent). In Serbien (500 Fahrzeuge; plus 28,8 Prozent) und Bulgarien (300 Fahrzeuge; plus 40,9 Prozent) wächst ŠKODA jeweils zweistellig.

In Zentraleuropa hat sich ŠKODA im September positiv entwickelt: Hier wächst die Marke um 11,2 Prozent auf 13.300 Auslieferungen (September 2014: 12.000). Im Heimatmarkt Tschechien liefert ŠKODA 6.200 Fahrzeuge aus. Das ist ein Plus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-September. Zweistelligen Zuwachs erzielt der Autohersteller in den Märkten Polen (3.900 Fahrzeuge; plus 10,1 Prozent), Slowakei (1.700 Fahrzeuge; plus 22,8 Prozent), Ungarn (900 Fahrzeuge; plus 28,4 Prozent) und
Slowenien (500 Fahrzeuge; plus 21,9 Prozent).

In China erzielt ŠKODA im September in einer angespannten Marktsituation 23.800 Auslieferungen (September 2014: 24.900; minus 4,2 Prozent). In Indien liefert ŠKODA 1.400 Fahrzeuge aus (September 2014: 1.700; minus 21,9 Prozent). In Australien
wächst die Marke um 38,8 Prozent auf 500 Auslieferungen.

Auslieferungen der Marke ŠKODA an Kunden im September 2015 (in Einheiten,
gerundet, nach Modellen; +/- in Prozent gegenüber Vorjahresmonat):

ŠKODA Octavia (36.400; +9,0 %)
ŠKODA Rapid (15.200; -30,4 %)
ŠKODA Fabia (19.600; +32,5 %)
ŠKODA Yeti (10.600; +8,5 %)
ŠKODA Superb (6.700; -20,7 %)
ŠKODA Roomster (600; -77,7 %)
ŠKODA Citigo (Verkauf nur in Europa: 4.600; -3,6 %)

Volkswagen Nutzfahrzeuge: 9100 Tonnen-Pressenlinie für Werk Stöcken in Betrieb

• Neue Pressenstraße für Karosserieteile gehört zu den größten und
  modernsten Anlagen in Europa
• Produktionsvorstand Dr. Josef Baumert und Hannovers Oberbürgermeister
  Stefan Schostok starten Anlage

Es ist ein bedeutender Meilenstein für die Zukunftsfähigkeit des Werks: Volkswagen Nutzfahrzeuge hat heute am Standort Hannover-Stöcken eine der größten und modernsten Servo-Pressenlinien Europas in Betrieb genommen.
Dr. Josef Baumert, Produktions- und Logistikvorstand Volkswagen Nutzfahrzeuge, und Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, starteten offiziell die energie-effiziente Presse für Karosserieteile.

Dr. Baumert erklärt zur Inbetriebnahme: „Die neue Pressenlinie PXL ist zentraler Bestandteil unserer Standortstrategie, ein Bekenntnis zum Werk Hannover-Stöcken und zugleich ein wichtiger Baustein in der Wertschöpfungskette. Sie steigert Wettbewerbsfähigkeit und sichert Kontinuität in der Produktion. Darüber hinaus ist die neue PXL auch ein Signal: Volkswagen Nutzfahrzeuge setzt auf die Kompetenz des Werks Stöcken und die seiner Mitarbeiter. Von der neuen Anlage profitiert nicht nur die Marke, sondern auch der Fertigungsverbund Volkswagen. Insgesamt ist die Anlage eine Investition zur Zukunftssicherung unseres Standortes.“

Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover: „Volkswagen Nutzfahrzeuge ist für die Landeshauptstadt auch über das Werk in Stöcken hinaus ein wichtiger Partner in der Zusammenarbeit für Mobilität und Logistik. Mit der neuen Anlage demonstriert Volkswagen Nutzfahrzeuge einmal mehr seine Leistungsfähigkeit und setzt Maßstäbe in Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz. Volkswagen Nutzfahrzeuge sichert damit die Zukunft des Standortes Hannover.“

Bertina Murkovic, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende: „Die PXL-Presse ist ein wichtiger Baustein zur Fabrikerneuerung, die wir als Betriebsrat zur Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit fordern. Mit dem Standortvertrag aus dem Jahr 2014 haben wir weiter festgelegt, dass die Belegung der PXL auch mit Teilen aus dem Konzernverbund abgesichert wird. In Verbindung mit einer Top-Mannschaft sind das die Komponenten für Zukunfts- und Beschäftigungssicherung!“

Anbau so groß wie ein Kreuzfahrtschiff
Insgesamt sind rund 100 Mitarbeiter an der neuen PXL-Presse tätig. Die Anlage ermöglicht die Fertigung von Karosserie-Teilen sowohl für Volkswagen Nutzfahrzeuge als auch für weitere Marken des Konzerns. Die neue Presse gewährleistet nachhaltig Prozess-Sicherheit (Vermeidung von Produktionsstillstand), erhöht Produktivität und Kapazität. Zum Teil ersetzt sie auch alte Pressenstraßen. Zudem können nun an der bisherigen Presse Sanierungsmaßnahmen erfolgen.
Die Halle 58 wurde in einer Montagezeit von 12 Monaten fertiggestellt, die Dimensionen von 194 Meter Länge, 42 Meter Breite und rund 30 Meter Höhe entsprechen in etwa der Größe eines Kreuzfahrtschiffes. Die 24 Bohrpfähle (80 Zentimeter Durchmesser) zur Stabilisierung unter dem 2,50 Meter dicken Fundament reichen rund 35 Meter (!) in die Tiefe. 3.200 Tonnen Stahl und 15.000 Kubikmeter Stahlbeton wurden verbaut. Techniker verlegten rund 56 Kilometer Kabel. Insgesamt waren 16 Firmen an der Erstellung der Halle und Pressenstraße beteiligt.

Presse wiegt 3.300 Tonnen – so viel wie 660 Elefanten
Die Servo-Pressenlinie PXL der Firma Schuler selbst ist 94 Meter lang und 22 Meter breit – eine Fläche, auf der rund 215 Amarok parken könnten. Das Gewicht der Anlage beträgt 3.300 Tonnen – etwa so viel wie 1.740 Amarok oder 660 asiatische Elefanten wiegen. Die aus sechs Einzelanlagen bestehende Presse hat eine Gesamtpresskraft von etwa 9.100 Tonnen. Zum Vergleich: Das Stahlgerüst des Eiffelturms wiegt 7.300 Tonnen. 15 Motoren treiben die Anlage mit einem Drehmoment von insgesamt 600.000 Newtonmetern an.

Mit 17 Hüben pro Minute entstehen auf der Servo-Pressenlinie unter anderem Seitenwände und Dächer für die sechste Generation der T-Baureihe und Teile für den Panamera von Konzerntochter Porsche. Bei vier Teilen pro Hub kommt die Anlage auf eine maximale Ausbringungsleistung von 68 Teilen pro Minute.

Mehr Energie-Effizienz
Die servo-mechanische Pressenstraße gehört zu den umweltfreundlichsten Anlagen ihrer Art in Europa, ist Bestandteil der Umweltstrategie ‚Think Blue. Factory.‘, mit der Volkswagen bis 2018 Energieverbrauch, Abfallaufkommen, Wasserverbrauch, Lösemittel- und CO2-Emissionen bis 2018 um 25 Prozent senken will.

Die neue Anlage weist erhebliche Innovationen gegenüber herkömmlichen Pressen auf. Die sechs wichtigsten auf einen Blick:

1. Effizientere Motoren: Statt zwei großer Motoren arbeiten jetzt 15 kleine, deutlich effizientere Servo-Motoren. Diese sorgen für zeitlich getrennt laufende Pressenstufen und ermöglichen eine äußerst flexible Anpassung der einzelnen Prozesse an der PXL-Linie.

2. Weniger Energieverbrauch: Die Pressen-Linie arbeitet durch Bündelung diverser Maßnahmen sowie über Energie-Wiedergewinnung und -Speicherung bis zu 18 Prozent sparsamer und zugleich schneller als ältere, vergleichbare Anlagen. Jede einzelne Presse bewegt beim Öffnen und Schließen des Werkzeugs eine Masse von mehr als achtzig Tonnen. Wenn die Presse das Werkzeug auf dem Weg nach unten abbremst, wird Energie freigesetzt. Diese Brems-Energie lässt sich zwischenspeichern und dann abrufen, wenn die Presse das Werkzeug wieder anheben muss. Dadurch werden Belastungsspitzen für das interne Stromnetz reduziert.

3. Intelligente Steuerung: Die Schuler-Anlage verfügt über eine intelligente Pausen- und Standby-Schaltung. Dadurch lässt sich allein hier der Energieverbrauch deutlich reduzieren (636 MWh/Jahr im Vergleich zur Großraumsaugerpresse 100). Das entspricht dem durchschnittlichen, jährlichen Stromverbrauch von knapp 200 Haushalten.

4. Regelbare Kühlwasser-Temperatur: Auch über eine Regelung der Kühlwasser-Temperatur wird der Energiebedarf deutlich gedrosselt. Mitarbeiter können dabei sämtliche Verbräuche zentral erfassen. Einsparung: rund 90 MWh pro Jahr.

5. Weniger Vibration: Durch kleinere Motoren wird eine erhebliche Vibrationsreduktion erwirkt. Zudem sorgen die 35 Meter tief in die Erde reichenden Bohrpfähle für eine effektive Ableitung von Schwingungen.

6. Einfache Bedienung: Erheblich einfacher geworden ist auch die Bedienung der neuen Anlage. Dadurch haben sich die technischen Rüstzeiten von ursprünglich ca. neun Minuten auf lediglich drei Minuten verkürzt. Das Handling der teils mehr als 65 Tonnen schweren Werkzeuge wird von einem modernen, automatisierten Kransystem mit Werkzeuggreifer sichergestellt, das Greifmittel (für den Teiletransport) befindet sich platzsparend auf der Presse. Zudem lässt sich die neue Servo-Pressenstraße einfach warten.

Neben der Pressenlinie werden mit dem Projekt „Neue zukunftsfähige Montage“ umfangreiche Umbaumaßnahmen im Werk durchgeführt, durch die die Produktionsprozesse grundlegend erneuert und optimiert werden.

Neu: Kunstausstellung „Zeitspuren. Gemälde, Grafiken, Skulpturen.“ im AutoMuseum Volkswagen

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Wolfsburg, 09.10.2015

• Neue Ausstellungsreihe „MobilArt. Kunst im AutoMuseum.“
• Auftakt mit dem Künstlerpaar Natalia und Wladimir Rudolf

„MobilArt. Kunst im AutoMuseum Volkswagen.“ heißt eine neue Reihe im AutoMuseum Volkswagen, die Künstlern, die sich im weitesten Sinne mit automobilen Themen auseinandersetzen, eine Plattform bietet. Den Auftakt macht das Künstler-Ehepaar Natalia und Wladimir Rudolf mit der Ausstellung „Zeitpuren. Gemälde, Grafiken, Skulpturen.“, deren zwei- und dreidimensionale Werke das Thema Bewegung interpretieren. Die Kunstausstellung ist vom 9. Oktober bis 9. Dezember 2015 im AutoMuseum Volkswagen zu besichtigen.

Bewegung, Unrast, Mobilität ist das momentane Thema, das das Künstlerpaar Natalia und Wladimir Rudolf auf ganz verschiedene Art und Weise in ihren Werken umsetzt. Natalia haben es besonders die automobilen Klassiker angetan, deren Dynamik, Anmut und Eleganz sie in ihrem eigenen faszinierenden Stil in Szene setzt. 15 Oldtimer zeigen sich dem Betrachter aus verschiedenen Perspektiven und haben so klangvolle Namen wie IsaDora oder Alfredo.

Wladimirs Skulpturen im Stil Giacomettis zeigen unterschiedliche Motive und Formen von Bewegung. Rund zehn farbige Werke aus Holz und Metall lassen dem Besucher Überraschendes entdecken.

Das Paar vereint auch seine Herkunft aus den russischen Sowjetrepubliken. Natalia Rudolf absolvierte ein Bildhauerstudium an der Kunsthochschule in Moskau. Anschließend leitete sie ein großes Kunstprojekt in Wologda, seit 1989 arbeitet sie als freie Künstlerin. Wladimir studierte ebenfalls an der Moskauer Kunsthochschule die Bildhauerei. Ebenfalls selbstständig leben er und Natalia seit 1993 im niedersächsischen Munster, wo sich auch ihr Atelier befindet.

Die Kunstwerke der Ausstellung stehen zum Verkauf. Interessierte können sich über die E-Mail-Adresse info@art-ru.de direkt an das Künstlerpaar wenden.