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Hannover, 11.03.2016
• Alle Auslerner im Werk Hannover werden übernommen
Sie stehen für die Zukunft von Volkswagen Nutzfahrzeuge: 117 Auszubildende und drei Studenten im Praxisverbund haben ihre Prüfungen am Standort Hannover-Stöcken bestanden und jetzt ihre Arbeit in den Fachabteilungen aufgenommen.
Personalleiter Christian Hildebrand: „Die Auszubildenden haben sich mit ihren Abschlussprüfungen eine hervorragende Basis für ihre berufliche Karriere geschaffen. Wir sind stolz auf diese jungen Kollegen. Denn sie symbolisieren mit ihren Erfolgen unser Streben nach umfassender und moderner Ausbildung. Mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft für den Fahrzeugbau stehen sie stellvertretend für die Beschäftigten von Volkswagen Nutzfahrzeuge.“
Zu der Feierstunde der Auslerner im Werk waren erstmals auch die Eltern der jungen Mitarbeiter eingeladen worden.
Betriebsratsvorsitzender Thomas Zwiebler richtete sein Wort zunächst an die Eltern: „Sie können sehr stolz auf Ihre Kinder sein. Denn mit dem Abschluss der Ausbildung haben sie nicht nur großen Einsatz gezeigt, sondern auch die Grundlage für ein eigenständiges Leben geschaffen.“ Und weiter: „Wir bei Volkswagen Nutzfahrzeuge halten Bedingungen vor, um alle diese jungen Talente übernehmen zu können und ihnen so einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Daran arbeiten wir Betriebsräte kontinuierlich und konsequent weiter.“
Olaf Böker, Leiter der Volkswagen Akademie Hannover, richtete seinen Appell an die Auszubildenden und Studierenden: „Sie haben allesamt tolle Abschlussprojekte erarbeitet, setzen Sie sich bitte weiterhin so engagiert ein und halten Sie Ihr Wissen immer auf dem aktuellen Stand.“
Katharina Binnewies ist eine der insgesamt 117 Auslernerinnen und Auslerner, war in ihrem Ausbildungsjahrgang beste weibliche Kfz-Mechatronikerin: „Meine Ausbildung war vielseitig, ich habe sehr unterschiedliche Bereiche kennengelernt, sogar Volkswagen Motorsport. Die umfassende Vorbereitung hilft mir jetzt im beruflichen Alltag.“ Die 22- Jährige ist bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in der Cockpitfertigung tätig. „Es macht Spaß und ist zugleich eine anspruchsvolle Aufgabe. Denn Verarbeitung und Qualität eines Cockpits sind sicht- und fühlbar.“ Den weiteren Karriereweg lässt sich Katharina Binnewies noch offen. „Volkswagen Nutzfahrzeuge bietet hier ja gute Perspektiven“, sagt die Montagewerkerin.
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Wolfsburg, 11.03.2016
Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Führungs-Nachwuchskräfte
Angehende Führungskräfte bei Volkswagen sollen Familie und Beruf künftig besser in Einklang bringen können. Dafür hat Volkswagen heute das Programm „Karriere mit Kindern“ gestartet. Das Pilotprojekt unterstützt Führungs- und Management-Nachwuchskräfte vor, während und nach ihrer Elternzeit.
Auf der Auftaktveranstaltung im Wolfsburger MobileLifeCampus sagte Volkswagen Personalvorstand Dr. Karlheinz Blessing: „Volkswagen braucht das Know-how von Frauen mehr denn je. Deshalb wollen wir sie und ebenso junge Väter in der Phase der Familiengründung besonders unterstützen. Junge Eltern sollen sicher sein: Bei Volkswagen lassen sich Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren. Das Programm ‚Karriere mit Kindern‘ ist dafür ein wichtiger Baustein.“
Gabriele Trittel, Mitglied des Betriebsrats und Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses, betonte: „Für viele junge Eltern ist es eine große Herausforderung, Karriere und Familie miteinander zu vereinbaren. Elternzeiten müssen heute als Teil moderner Karriereverläufe betrachtet werden. Zum Programm gehören nicht nur Hilfen für Eltern, sondern auch Informationen für Vorgesetzte über Arbeitszeitmodelle, die sich an Lebensphasen orientieren.“
Das Pilotprojekt startet in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft. Teilnehmende sind 22 Führungs- und Management-Nachwuchskräfte der Volkswagen AG aus Wolfsburg, Hannover und Braunschweig kurz vor, in und nach der Elternzeit. Das Programm beinhaltet unter anderem Patenschaften durch Führungskräfte, Beratungen zu betrieblichen Regelungen und Arbeitszeitmodellen, die Gründung eines Elternnetzwerks, Kommunikation vor der Rückkehr in den Beruf sowie Workshops mit Vorgesetzten, Personalexperten und Betriebsräten.
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Ingolstadt, 11.03.2016
• Weniger Material, Gewicht und Energieverbrauch dank Mischbauweise
und bionischer Formen
• Optimale Kraftübertragung und höhere Stabilität
Der Audi Werkzeugbau steuert rasant in Richtung Zukunft. Einen wichtigen Meilenstein haben die Werkzeug Spezialisten des Unternehmens jetzt passiert: Sie haben eine neue, hocheffiziente Werkzeuggeneration entwickelt, die bis zu 20 Prozent leichter und zugleich zehn Prozent stabiler ist als die bisherige. Möglich macht das die aus dem Karosseriebau bekannte Leicht und Mischbauweise. Die neuen Werkzeuge werden bereits im Presswerk in Ingolstadt eingesetzt.
Die neuen Werkzeuge sind bis zu acht Tonnen leichter als herkömmliche, die ausschließlich aus Gusseisen gefertigt werden und ein Gewicht von bis zu 45 Tonnen haben. Ausschlaggebend für das geringere Gewicht ist dabei eine ideale Mischung und Verteilung der Materialien Gusseisen, Aluminium und Kunststoff. Das Mischbau‑Konzept kennzeichnet den Audi‑Leichtbau im Automobil und wird nun auch im Werkzeugbau verwendet. Die Maxime lautet: das richtige Material an der richtigen Stelle in der richtigen Menge. Dabei spielen auch innovative Fertigungsverfahren, wie der metallische 3D‑Druck, eine wichtige Rolle. Die neuen Werkzeuge ermöglichen eine schnellere, präzisere Blechteilebearbeitung, haben weniger Verschleiß und sind trotz reduziertem Gewichts deutlich stabiler. Insgesamt erreicht Audi durch den Einsatz der neuen Werkzeuge eine Energieersparnis von gut zehn Prozent. „Mit der Leicht‑ und Mischbauweise setzen wir neue Maßstäbe im Audi‑Werkzeugbau“, sagt Michael Breme, Leiter des Werkzeugbaus der AUDI AG. „Dadurch sind wir in der Lage, noch flexiblere und effizientere Werkzeuge in höchster Qualität anzufertigen und unsere Herstellungsprozesse weiter zu optimieren.“
Neben dem Material macht auch die Konstruktion der neuen Werkzeuggeneration den Unterschied. Diese hebt sich grundlegend von den Vorgängern ab. In der Presse ist ein Werkzeug enormen Kräften von bis zu 2.500 Tonnen ausgesetzt. Die ständige Wiederholung eines Umform‑ oder Beschneidevorgangs erhöht die Belastung zusätzlich. Individuell angepasste Bogenformen in der Grundstruktur verleihen den neuen Werkzeugen optimale Stabilität und sorgen so für eine bessere Kraftübertragung. Ein herkömmliches Werkzeug erhält seine Grundstruktur und Stabilität durch eine Kreuzverrippung aus Gusseisen. Die Rippenanordnung wird auf das zu fertigende Blechteil angepasst.
Bei der neuen Werkzeuggeneration werden die Kräfte, die in der Umformpresse auf der Struktur lasten, optimal verteilt. Das sorgt für eine hohe Steifigkeit und spart bis zu 20 Prozent Material ein. Einige Formen der Werkzeuge sind an die Natur angelehnt und ähneln beispielsweise Blättern und Knochen eines menschlichen Skeletts. Bei der Herstellung solcher „bionischer Formen“ spielen innovative Fertigungsverfahren einmal mehr eine entscheidende Rolle.
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Stuttgart, 11.03.2016
2015 neues Rekordjahr – guter Start in 2016
Erfolgreichstes Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte: 2015 war für die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG das fünfte Rekordjahr in Folge. Umsatz, operatives Ergebnis und Auslieferungen erreichten Höchststände, ebenso die Beschäftigung. Der Umsatz stieg auf 21,5 Milliarden Euro (+25 Prozent). Das operative Ergebnis verbesserte sich auf 3,4 Milliarden Euro (+25 Prozent). Die Auslieferungen kletterten 2015 um 19 Prozent auf mehr als 225.000 Fahrzeuge. Die Zahl der Mitarbeiter erreichte zum Jahresende 24.481 – neun Prozent mehr als im Vorjahr. Der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG, Oliver Blume, sprach bei der Vorlage der Bilanz in Stuttgart-Zuffenhausen von einem „selbst für Porsche-Maßstäbe außerordentlichen Ergebnis.“
Zu Jahresbeginn 2016 knüpft Porsche an die guten Resultate des Vorjahres an. „Porsche ist auch im aktuellen Jahr weiter auf Erfolgskurs“, sagte Blume. Die Auslieferungen stiegen in den ersten beiden Monaten auf mehr als 35.000 Fahrzeuge. Mit einem Zuwachs von 14 Prozent lagen sie erneut über Vorjahresniveau. Neben den sportlichen SUVs Macan und Cayenne ruhen die Hoffnungen auf der Sportwagen-Ikone 911, der neuen Baureihe 718 Boxster und 718 Cayman sowie dem Panamera.
Trotz eines positiven Jahresauftakts 2016 warnte Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT, vor „überzogenen Erwartungen.“ Vor allem die Milliarden-Investition in das erste rein batteriebetriebene Porsche-Modell Mission E sei zu stemmen. Für Meschke ist das Projekt „ein großer Schritt in die Zukunft unserer Marke. Diesen Ausgaben stehen zunächst noch keine Einnahmen aus Fahrzeugverkäufen gegenüber, denn der Misson E wird erst gegen Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen.“
„Wir gehen heute davon aus, im Geschäftsjahr 2016 den Umsatz leicht zu steigern und ein Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erreichen“, prognostizierte Meschke. Blume ergänzte: „Hohe Auslieferungen sind nicht unser vorrangiges Ziel. Sie sind die logische Folge unserer Unternehmensstrategie und Ausdruck unserer attraktiven Produktpalette.“ Größere Bedeutung messe Porsche der Ertragsstärke des Unternehmens zu, betonte Meschke. Die Umsatzrendite vor Steuern lag 2015 bei 16 Prozent. Damit ist Porsche weiterhin der profitabelste Automobilhersteller der Welt – trotz hoher Standortinvestitionen und Entwicklungsvorhaben.
Porsche investiert massiv in seine Zukunft. Im Geschäftsjahr 2015 stiegen die Forschungs- und Entwicklungsausgaben auf 2,15 Milliarden Euro. Gleichzeitig verbesserte sich die Nettoliquidität des Bereichs Fahrzeuggeschäft – also die Bruttoliquidität vermindert um die Finanzschulden ohne jeweilige Berücksichtigung des Finanzdienstleistungsbereichs – von 195 Millionen Euro zum 31. Dezember 2014 auf 1,5 Milliarden Euro zum 31. Dezember 2015.
„Unsere strategischen Ziele der letzten Jahre haben wir erreicht. Jetzt richten wir das Unternehmen mit der Strategie 2025 für die Zukunft aus“, erklärte Porsche-Chef Blume. „Wir konzentrieren uns auf Kundenbegeisterung, Rendite und sichere Arbeitsplätze. Dabei verfolgen wir konsequent unseren Weg des wertschaffenden Wachstums.“
Wolfsburg, 11.03.2016
• Über 915.000 Einheiten per Ende Februar an Kunden übergeben.
• Markenvorstand Jürgen Stackmann: „Verkäufe der Marke Volkswagen bleiben
weltweit betrachtet nahezu stabil.“
Die Marke Volkswagen Pkw hat ihre Auslieferungen in den ersten beiden Monaten auf einem hohen Niveau nahezu stabil gehalten und über 915.000 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Auf den Februar entfielen mit 394.400 Einheiten leicht weniger Verkäufe als im Einzelmonat des Vorjahres. „Auch der zweite Monat dieses Jahres spiegelt die heterogene Situation auf den Märkten und in den verschiedenen Regionen wider“, resümiert Jürgen Stackmann, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw, Geschäftsbereiche Vertrieb, Marketing und After Sales. „Unsere Kunden halten uns in dieser für das Unternehmen herausfordernden Zeit die Treue und schenken uns weiterhin ihr Vertrauen. So haben sich in Europa seit Bestellbeginn vor sieben Wochen bereits 15.000 Kunden für unseren neuen Tiguan entschieden“, so Stackmann weiter und ergänzte: „Ich freue mich auf dessen Markteinführung im April.“
In Gesamteuropa konnte das Unternehmen im Februar mit 126.400 (+3,7 Prozent) an Kunden ausgelieferten Fahrzeugen das hohe Niveau des Vorjahres noch übertreffen. Ebenfalls zugelegt haben die Auslieferungen in der Region Westeuropa (+3,8 Prozent), vor allem getrieben durch gestiegene Verkäufe in Italien. Auch in Zentral- und Osteuropa konnten die Verkäufe trotz der herausfordernden Marktlage in Russland um +3,0 Prozent gesteigert werden.
In der Region Nordamerika verkaufte die Marke im zweiten Monat des Jahres 41.000 Fahrzeuge. Auf Südamerika entfielen bei einer anhaltend schwierigen Gesamtmarktlage im Einzelmonat 27.000 in Kundenhand übergebene Einheiten.
Auf dem chinesischen Pkw-Markt entwickelte sich die Marke Volkswagen Pkw im Februar aufgrund des späten „Chinese New Year“ leicht rückläufig (-3,0 Prozent). In den ersten beiden Monaten des Jahres lieferte Volkswagen Pkw mit 477.400 (+8,1 Prozent) Einheiten so viele Fahrzeuge an Kunden aus wie nie zuvor.
