Stefano Domenicali übernimmt Leitung von Automobili Lamborghini

• Sein Vorgänger, Stephan Winkelmann, hat den Turnaround der
  Firma aus Sant’Agata Bolognese mit großem Erfolg vorangetrieben.

Stefano Domenicali wird zum 15. März 2016 neuer CEO von Automobili Lamborghini. Er folgt in dieser Funktion auf Stephan Winkelmann, der die Geschäftsführung der sportlichen Audi Tochter quattro GmbH übernehmen wird.

„Stephan Winkelmann hat Lamborghini in den vergangenen elf Jahren zu einem weltweit führenden Hersteller von Supersportwagen entwickelt. Sein Nachfolger, der ebenfalls über eine reiche Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt, wird diesen Weg konsequent weiterführen,“ sagt Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG und Vorsitzender des Verwaltungsrates der Automobili Lamborghini S.p.A.

Stefano Domenicali, geboren am 11. Mai 1965 in Imola, schloss 1991 ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bologna ab und begann seine berufliche Laufbahn im Finanzbereich von Ferrari. 1993 wechselte er zur Scuderia Ferrari, wo er die Leitung des Bereiches Business Planning übernahm. Gleichzeitig war er Direktor der Rennstrecke in Mugello, die Ferrari gehört. Ab 1996 war Domenicali verantwortlich für die Sponsoren der Scuderia Ferrari, ehe er 1998 Sport Direktor des Formel 1 Teams wurde. Von 2004 bis 2007 leitete er die Direzione Sportiva F1. 2008 wurde er Teamchef der Scuderia Ferrari F1, die in jenem Jahr die Konstrukteurs Weltmeisterschaft gewann. Zwischen 2009 und 2014 repräsentierte Domenicali Ferrari im F.I.A World Motor Sport Council. Er gehört diesem Gremium bis heute an und ist Präsident der F.I.A. Single-Seater Commission. Er ist seit November 2014 Vice President New Business Initiatives der AUDI AG. 2002 erhielt er den Verdienstorden der Italienischen Republik, den Ufficiale Ordine al Merito della Repubblica Italiana.

Stefano Domenicali sagt: „Mit großer Begeisterung nehme ich die Herausforderungen dieses bedeutenden Erbes an. Meine Verpflichtung gilt der Weiterführung der Erfolge, die mein Vorgänger Stephan Winkelmann für Automobili Lamborghini erzielt hat.“

Stephan Winkelmann kommentiert: „Ich habe die Geschicke von Lamborghini über einen langen Zeitraum verantwortet und dabei immer versucht, das Potenzial der Marke zum Erreichen sehr ambitionierter Ziele zu nutzen. Lamborghinis Unternehmenskennzahlen zeigen ein kontinuierliches profitables Wachstum mit einem Fokus auf die Entwicklung neuer Produkte, neuer Prozesse und vieler anderer Unternehmensbereiche. Zusammen mit meinen Vorstandskollegen konnte ich die erfolgreiche Freigabe zum Start unserer dritten Modelreihe ab 2018 vorantreiben. Diese Erfolge wären nicht möglich gewesen ohne die Leidenschaft, die Kompetenz, die Kreativität und den Mut, die Teil der Lamborghini DNA und unserer Mitarbeiter sind. Allen möchte ich von Herzen für diese Zeit danken.“

Winkelmann ist am 18. Oktober 1964 in Berlin geboren und in Rom aufgewachsen. Er hat verschiedene verantwortungsvolle Positionen in der Fiat Gruppe bis hin zum Vorstandsvorsitzenden von Fiat Auto Deutschland, Österreich und Schweiz und bekleidet, bevor er 2005 zum Präsident und CEO von Automobili Lamborghini ernannt worden ist.

Zwischen 2004 und 2015 haben sich die Absatzzahlen bei Lamborghini mehr als verdoppelt, der Umsatz deutlich mehr als verdreifacht. Das Händlernetz hat sich ebenso verdreifacht und zählt heute 135 Händler in 50 Ländern. Auch die Zahl der Mitarbeiter, heute 1.300, hat sich in dieser Zeit praktisch verdoppelt.

Die unter Winkelmann eingeführten Modellen, angefangen von den Derivaten des Gallardo, bis hin zum Huracán mit V10 Motor und dem Aventador mit V12 Motor sowie die limitierten Serien und One-Off’s haben viele neue Verkaufsrekorde aufgestellt.

Die 2015 erfolgte Ankündigung zum Bau der dritten Baureihe, dem Luxus SUV Urus, in Sant’Agata Bolognese ab 2018 bedeutet für die Firma den Aufbruch in ein neues Zeitalter.

Ein weiterer Schwerpunkt in der Unternehmenspolitik unter der Führung von Winkelmann war die Steigerung des Bekanntheitsgrades der Marke. In diesem Zusammenhang wurden zahlreiche erfolgreiche Initiativen gestartet. Diese beinhalten die Motorsportaktivitäten, einschließlich des Markenpokals Lamborghini Blancpain Super Trofeo, der GT3-Meisterschaft und der Sicherheitsfahrkurse Accademia und Esperienza, aber auch die Etablierung der Modelinie Collezione Automobili Lamborghini.

Die Strategie von Winkelmann war weiterhin auf die ethische Verantwortung des Unternehmens gerichtet, d.h. auf die nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft mit einem ständigem Augenmerk auf ökologische Belange. So ist die 2015 erfolgte Zertifizierung einer CO2-neutralen Produktion für das gesamte Lamborghini Werk am historischen Standort in Sant’Agata Bolognese einer der jüngsten Erfolge bei der Umsetzung dieser Strategie.

Unter Winkelmanns Führung wurde Lamborghini zu einem immer attraktiveren Arbeitgeber und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter zuletzt die Zertifizierung als Top Employer Italia 2016. Diese Ergebnisse sind unter anderem auch dem partizipativen Modell zu verdanken, bei dem die Beziehungen zu den Gewerkschaften auf ständigem Dialog und Zusammenarbeit beruhen.

Im Mai 2014 wurde Winkelmann von Präsident Giorgio Napolitano für seine Leistungen als CEO eines der bedeutendsten italienischen Unternehmen mit dem Großkreuz, dem höchsten Verdienstorden der Italienischen Republik, ausgezeichnet.

Christoph Herr ist neuer Leiter des Bereiches Strategie und Produktmanagement der MAN Truck & Bus AG

Christoph Herr ist neuer Leiter des Bereiches Strategie und Produktmanagement der MAN Truck & Bus AG

Christoph Herr war zuvor als Unternehmensberater für Bain & Company, Inc. tätig

Christoph Herr war zuvor als Unternehmensberater für Bain & Company, Inc. tätig

Christoph Herr

Christoph Herr, 38, leitet seit dem 1. Januar 2016 den erweiterten Bereich Strategie und Produktmanagementbei der MAN Truck & Bus AG in München. Seinem neuen Aufgabenspektrum sind die Bereiche Unternehmens- und Produktstrategie zugeordnet. Darüber hinaus verantwortet Herr das weltweite Produktmanagement sowie die dazugehörige cross-funktionale Steuerung wichtiger Produktentwicklungs-Projekte. Christoph Herr kommt von der renommierten Unternehmensberatung Bain & Company, Inc. aus Düsseldorf zu MAN und bringt eine ausgewiesene Expertise in den Bereichen Strategie, Großprojekt- und Produktportfoliomanagement ein. Zuletzt betreute der Diplom-Kaufmann verschiedene strategische Projekte mit internationaler Ausrichtung für Kunden aus den Bereichen Automotive und Maschinen- und Anlagenbau. In seiner neuen Funktion berichtet Christoph Herr direkt an Joachim Drees, den Vorsitzenden des Vorstandes der MAN Truck & Bus AG und der MAN SE.

Christoph Herr wurde 1977 geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung an der Universität Bayreuth sowie der Leipzig Graduate School of Management (HHL).

Christoph Herr ist neuer Leiter des Bereiches Produktmanagement und Strategie der MAN Truck & Bus AG

Christoph Herr ist neuer Leiter des Bereiches Produktmanagement und Strategie der MAN Truck & Bus AG

23.02.2016 Bus Corporate Truck

Herr war zuvor für Bain & Company, Inc. als Berater tätig

Christoph Herr ist neuer Leiter des Bereiches Produktmanagement und Strategie der MAN Truck & Bus AG

Christoph Herr, 38, leitet seit dem 1. Januar 2016 den erweiterten Bereich Produktmanagement und Strategie bei der MAN Truck & Bus AG in München. Seinem neuen Aufgabenspektrum sind die Bereiche Unternehmens- und Produktstrategie sowie der Bereich Group Synergies zugeordnet. Christoph Herr kommt von der international agierenden Unternehmensberatung Bain & Company, Inc. aus Düsseldorf zu MAN und bringt eine ausgewiesene Expertise im Automotive-Bereich mit. Zuletzt betreute der Diplom-Kaufmann verschiedene strategische Projekte mit internationaler Ausrichtung. In seiner neuen Funktion berichtet Christoph Herr direkt an Joachim Drees, den Vorsitzenden des Vorstandes der MAN Truck & Bus AG und der MAN SE.

Digitalisierung in der Volkswagen Logistik – Werk Wolfsburg setzt auf „intelligente Uhren“

• Produktivitätssteigerung durch Digitalisierung
• Pilotprojekt testet Smart Watches im Kommissionier-Prozess
• Vernetzung durch RFID-Armbänder
• Bereits 100 Tablet-Computer im Einsatz

Höhere Effizienz durch intelligente Prozesssteuerung – so sieht die Volkswagen Logistik der Zukunft aus.

Aktuell führt die Logistik im Werk Wolfsburg ein vierwöchiges Pilotprojekt zum Einsatz von Smart Watches, Tablet-Computern und RFID-Armbändern in der Kommissionierung sowie für Gabelstapler und Zugmaschinen durch. Werklogistik und Volkswagen Konzern IT haben dafür eine eigene spezifische App entwickelt.

Reinhard De Vries, Leiter Werklogistik Wolfsburg, sagte: „Wir arbeiten kontinuierlich an innovativen Logistiklösungen, die unsere Prozesse noch stabiler und schneller machen. Um unsere Produktivität weiter zu steigern, setzen wir verstärkt auf Digitalisierung, wie der Einsatz von 3D-Datenbrillen, Smart Watches und RFID-Systemen zeigt.“

Die Smart Watch, eine Armbanduhr mit Computerfunktionen, wird zur Optimierung der Prozesse in der Logistik getestet. Volkswagen setzt dabei das Modell „Ennox Enjoy Life“ ein. Die Uhr verfügt über eine Kamera, mit der Barcodes gescannt werden können. Über WLAN erhält der Mitarbeiter die Daten über die angeforderten Komponenten vom Server direkt auf das Display der Uhr. Dort werden alle notwendigen Informationen, wie beispielsweise der Entnahmeplatz oder die Teilenummer eingeblendet. Durch die Touchbedienung hat der Mitarbeiter während der Arbeit beide Hände frei, da er nicht mit einem Hand-Daten-Terminal (HDT) die Barcodes scannen muss.

Das Pilotprojekt wird im sogenannten „dynamischen Lager“ durchgeführt, in dem Material und Großladungsträger keine festen Stellplätze haben, sondern nach dem first-in-first-out (FIFO) Prinzip, gelagert werden. Bei dem FIFO Prinzip werden die Materialien, die zuerst eingelagert werden auch zuerst wieder aus dem Lager entnommen. Die Smart Watch kann dabei Daten schneller erfassen und verarbeiten als ein Barcode-Scanner und ist somit besser für die dynamische Warenlagerung geeignet.

Das zweite Pilotprojekt wird mit RFID-Armbändern durchgeführt. RFID steht für „Radio Frequency Identification Device“ und basiert auf dem berührungslosen Austausch von Informationen durch Funk. Über Funk-Etiketten können Materialien lokalisiert und registriert werden. Volkswagen setzt dieses Sender-Empfänger-System bereits seit 2009 erfolgreich in der Materiallogistik ein und überträgt das Prinzip jetzt auf die Materialkommissionierung.

Die Mitarbeiter tragen ein RFID-Armband und müssen keine Barcodes mehr aktiv scannen. Beim Griff in den Materialbehälter wird dem Mitarbeiter per Ton signalisiert, dass er das passende Teil entnommen hat und es über Funk registriert wurde. Ein Doppel-Ton ertönt bei der Entnahme von falschen Teilen. Der Vorteil dieses RFID-Systems ist die hohe Flexibilität und ein schneller und sicherer Prozess. Für den Mitarbeiter ist die Handhabung unkompliziert und wesentlich ergonomischer, weil er keinen Hand-Daten-Scanner mehr halten muss. Nicht nur für Brillenträger bieten die RFID-Armbänder im Vergleich zur 3D-Datenbrille eine echt Alternative.

Bestens bewährt hat sich bereits der Einsatz von Tablet-Computern: 30 Kommissionierwagen und 60 Gabelstapler sind inzwischen mit den mobilen Datengeräten ausgestattet. Neben Erfassung von Komponenten und Aufträgen gibt ein Navigationssystem, oder das dynamische Routing, zudem eine bessere Orientierung in den Hallen.

Aufgrund der intuitiven Handhabung benötigen die Mitarbeiter keine lange Einweisung in die Geräte. Die direkte Anbindung an die Stromversorgung des Gabelstaplers ermöglicht zudem lange Akkulaufzeiten.

Parallel werden Pilotprojekte für den Einsatz von Tablet-Computern in der Logistik an den Standorten Braunschweig, Kassel und Emden vorbereitet.

Audi Twin Cup 2016: Team vom Autohaus Friedmann ist deutscher Servicemeister

Audi Twin Cup 2016: Team vom Autohaus Friedmann ist deutscher Servicemeister

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Ingolstadt/Neckarsulm, 22.02.2016

Das Team vom Autohaus Friedmann aus Bühl siegte beim nationalen Audi Twin Cup Finale 2016. Markus Siebrecht, Leiter Vertrieb After Sales (1.v. rechts), und Christian Bauer, Leiter Service Deutschland (1.v. links), überreichten im Namen der AUDI AG den Siegerpokal an die deutschen Servicemeister.20 Teams, ein Ziel: der Sieg bei der deutschen Servicemeisterschaft, dem Audi Twin Cup 2016. Jeweils ein Service- und ein Technikteam aus zehn deutschen Audi‑Partnerbetrieben haben am Wochenende in Neckarsulm gemeinsam ihr Know‑how in Kundenbehandlung und Technik im Finale des Wettbewerbs unter Beweis gestellt. Am Ende setzte sich das Team vom Autohaus Friedmann gegen die Konkurrenz durch und holte den Siegerpokal nach Bühl.

„Das Innovationstempo der Automobilbranche und die umfassende Digitalisierung des Fahrzeugs erfordern heute verstärkt auch im Service zusätzliche Fachkompetenzen““, sagt Christian Bauer, Leiter Service Deutschland der AUDI AG. „Beim Audi Twin Cup Finale 2016 haben die Servicemitarbeiter der Audi‑Partnerbetriebe bewiesen, dass sie hinsichtlich Technik und Beratung bestens auf die Herausforderungen des technologischen Fortschritts vorbereitet sind.“

Von 987 Teams aus 393 Audi‑Partnerbetrieben qualifizierten sich 20 Teams aus zehn deutschen Autohäusern für das Finale des nationalen Audi Twin Cup. Sie stellten sich vielfältigen Tests im Neckarsulmer Audi Service Kundendienst Center. In den praxisnahen Prüfungssituationen drehte sich alles um die Digitalisierung – von einem Kundengespräch, bei dem die Serviceberater den Abbiege- und Ausweichassistenten erklärten, bis hin zur Instandsetzung einer Fehlfunktion im Fahrerassistenzsystem eines Audi Q7 durch die Servicetechniker.

Das nationale Finale fand bereits zum 16. Mal statt. Das Siegerteam vertritt Deutschland nächstes Jahr bei der Audi‑Service‑Weltmeisterschaft.