Hyundai GT

Hyundai GT

Hyundai Motor America nutzt die L.A. Auto Show zur Vorstellung des neuen GT Konzepts N2025 Vision Gran Turismo.

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Honda zeigt Brennstoffzellenfahrzeug in L.A.

Honda zeigt Brennstoffzellenfahrzeug in L.A.

Mit dem Clarity Fuell Cell zeigt Honda heute auf der L.A. Auto Show ein Brennstoffzellenfahrzeug mit bemerkenswerten Leistungsdaten zu einem interessanten Preispunkt. Zumindest die Kunden in Kalifornien können den Clarity ab Herbst 2016 erwerben. Auch durch staatliche Förderung von Zero Emissionsfahrzeugen wird der Preis auf dem Niveau vergleichbarer Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb liegen – so das Versprechen von Honda. Wann und ob das Fahrzeug in Europa verfügbar sein wird gibt Honda im Laufe des nächsten Jahres bekannt. Die Preise dürften sich aufgrund der sehr unterschiedlichen Vorraussetzungen in den einzelnen Ländern deutlich unterscheiden.

Der angepeilte Preispunkt ist dennoch eine zusätzliche Information im Vergleich zur erstmaligen Präsentation des Clarity vor wenigen Wochen in Tokio.

Bei der Brennstoffzelle selbst scheint Honda die Quadratur des Kreises gelungen zu sein. Bei 33% weniger Volumen wurde die Kapazität im Vergleich zum Vorgänger dennoch um rund 60% gesteigert. Auch die Leistung steigt auf respektable 177PS.

Einzig bei der Reichweite scheint sich Honda noch nicht ganz einig zu sein. Während in Japan noch von über 700km gesprochen wurde, lautet die Angabe in den USA jetzt rund 300Meilen( ca.500km).

Eventuell ergibt sich die Differenz aus unterschiedlichen Prüfzyklen. Eine Anfrage an die Presseabteilung von Honda wird hier sicher für Klarheit sorgen.

Die Ausstattung wird wie in den USA üblich sehr vollständig sein und beinhaltet selbst in der Basisversion 18 Zoll Alumiumfelgen, LED Lichttechnik und ein Fahrerassistenzsystem mit Android Auto und Apple Car Play Unterstützung.

Honda zeigt mit dem Clarity einmal mehr die Bereitschaft  sich bei der Brennstoffzelle zu engagieren. In Kombination mit nachhaltiger Gewinnung des Wasserstoffes ist auf diese Art nicht nur eine lokal emissionsfreie Fortbewegung möglich. Der Hauptvorteil gegenüber anderen Konzepten mit Elektroantrieb ist jedoch die kurze Betankungszeit von unter 5 Minuten.

 

Thomas Petrich

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Expertendiskussion über agiles Arbeiten im Volkswagen Konzern

Wolfsburg, 18.11.2015

Fachtagung des Instituts für Arbeit und Personalmanagement

Agiles Arbeiten und zukunftsweisende Arbeitsorganisation waren die Themen einer Konferenz mit Fach- und Führungskräften des Volkswagen Konzerns und wissenschaftlichen Experten am heutigen Mittwoch in Wolfsburg. Die Konferenz mit rund 150 Teilnehmern wurde vom Institut für Arbeit und Personalmanagement der AutoUni Wolfsburg ausgerichtet und machte die Zukunft der Büro- und Wissensarbeit zum Thema. Bereits im April hatte Volkswagen auf der Konferenz „Gute Arbeit in der Fabrik 4.0“ grundlegende Fragen zur Zukunft der Fabrikarbeit thematisiert.

Dr. Horst Neumann, Personalvorstand der Volkswagen Aktiengesellschaft, sagte: „Digitalisierung und Vernetzung erfordern eine Erneuerung von Arbeitsmethoden und Arbeitsorganisation. Bei Volkswagen setzen wir deshalb in der Wissensarbeit auf agiles Arbeiten und Scrum – Arbeitsweisen, die bisher für die IT-Industrie typisch waren. Aus unseren Projekten in der Entwicklung, der IT und dem Vertrieb wissen wir: Teams, die agil arbeiten, handeln unbürokratischer, flexibler, schneller und kundenorientierter. Sie arbeiten weitgehend selbstgesteuert und teilen sich die Arbeit selbst auf. Agiles Arbeiten verändert also die Arbeitsorganisation, kann die Wettbewerbsfähigkeit verbessern und gute Arbeit ermöglichen.“

Der stellvertretende Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Stephan Wolf, sagte: „In Zeiten von Digitalisierung und steigender Komplexität und Geschwindigkeit in der Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen brauchen wir moderne Arbeitsweisen. Es geht nicht um Arbeitsverdichtung, sondern um mehr Freiräume und Entscheidungskompetenzen für die Beschäftigen und Projektteams. Mit einem Wandel in unserer Unternehmens- und Führungskultur können wir diese Ansätze beschleunigen.“

Agiles Arbeiten und Scrum haben ihren Ursprung in der Software- und IT-Entwicklung. Die Arbeitsmethoden zeichnen sich durch unbürokratische Abläufe, Schnelligkeit, Dezentralisierung und flache Hierarchien aus. Zu den Vorteilen zählen besseres Kundenverständnis, schnellere Entwicklungszyklen, höhere Umsetzungsgeschwindigkeit. Bei Volkswagen vernetzen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits in Projekten mit agilen Methoden arbeiten, in einer agilen Community. Ihre Mitglieder unterstützen sich gegenseitig, die Community entwickelt erprobte Methoden weiter und bringt sie mit Volkswagen-Standards in Einklang.

Auf der Konferenz am Mittwoch sprachen unter anderem die Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Sabine Pfeiffer vom Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung München und der Universität Hohenheim, die Hamburger Professorin für Organisation und Unternehmensführung Prof. Dr. Jetta Frost sowie Dr. Rainer Zugehör, Gründer und Geschäftsführer von „movingimage24“, aus Berlin. Zudem stellten Volkswagen Mitarbeiter agile Projekte vor, Kurse und Workshops zum agilen Arbeiten ergänzten das Programm.

Der Transporter ist International Van of the Year

 

Hannover, 18.11.2015

Neuauflage des Bestellers aus Hannover zum besten Van des Jahres 2016 gewählt

Eine internationale Jury von Nutzfahrzeugjournalisten aus 24 europäischen Ländern hat entschieden: die sechste Generation des Hannoveraner Erfolgsmodells ist der beste Transporter des Jahres 2016. 6.
Damit bekommt der Transporter von Volkswagen Nutzfahrzeuge diesen begehrten Preis bereits zum dritten Mal in seiner Historie verliehen.

Die Auszeichnung nahm am gestrigen Abend der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Eckhard Scholz, im Rahmen der Messe „Solutrans“ in Lyon vom Vorsitzenden der Jury, Jarlath Sweeney, entgegen: „Die prestigeträchtige Auszeichnung International Van of the Year 2016 für unsere T-Baureihe ist ein starkes Symbol für die Leistung unserer Mannschaft, die unsere Ikone aus Hannover mit den richtigen Maßnahmen zum besten Transporter gemacht hat.
Wir freuen uns gerade in dieser für uns schwierigen Zeit ganz besonders über diese Auszeichnung und sehen sie als ein Signal und Ansporn für einen erfolgreichen Start in ein ereignisreiches Jahr 2016.“

Volkswagen Belegschaft spendet 25.000 Euro an „Wolfsburg hilft“

 

Wolfsburg, 18.11.2015

Spende finanziert 625 neue Typisierungen

Die Volkswagen Mitarbeiter am Standort Wolfsburg unterstützen den gemeinnützigen Verein „Wolfsburg hilft“ mit einer 25.000-Euro-Belegschaftsspende im Kampf gegen Leukämie. Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Bernd Osterloh, und der Personalleiter des Volkswagen Werks Wolfsburg, Jörg Maszutt, übergaben die Spende heute in der Geschäftsstelle an die Vereinsvorsitzende Petra Neumann-Wollenhaupt und Pressewartin Aileen Jahn.

„Wir freuen uns über die große Hilfsbereitschaft der Volkswagen Mitarbeiter. Eine Typisierung kostet jetzt 40 Euro statt bisher 50 Euro. Jede Typisierung erhöht die Chance, für Leukämiekranke den passenden Stammzellenspender zu finden. Für viele ist das oft die einzige Hoffnung auf Heilung“, berichtete Neumann-Wollenhaupt. „Ich sage deshalb 625 Mal ‚Danke‘, weil diese Spende nun sogar 625 neue Typisierungen ermöglicht.“

„Jeder der sich typisieren lässt, ist ein potenzieller Lebensretter“, sagte Osterloh. „Darum unterstützen unsere Kolleginnen und Kollegen die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen von ‚Wolfsburg hilft‘. Sie geben Erkrankten und deren Familien in schwerer Zeit viel Hoffnung und Halt.“

„Leukämie kann jeden von uns treffen“, betonte Maszutt. „Auch aus unserer Mitarbeiterschaft erreichen uns Hilferufe. Deshalb führt das Gesundheits¬wesen im Werk Wolfsburg in Kooperation mit ‚Wolfsburg hilft‘ Typisierungen durch, die dann weltweit von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) vermittelt werden können.“

Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 11.000 Frauen, Männer und Kinder an Leukämie. Jeder fünfte Erkrankte findet keinen geeigneten Stammzellenspender. „Wolfsburg hilft“ setzt sich für die Betreuung, Förderung und finanzielle Unterstützung von Patienten ein, bei denen eine Stammzellentransplantation notwendig sein könnte.

Belegschaftsspende 2015
Die Wolfsburger Volkswagen Mitarbeiter haben in diesem Jahr die Rekordsumme von rund 460.000 Euro als Belegschaftsspende gesammelt. Sie kommt 38 karitativen Einrichtungen und gemeinnützigen Organisationen in Wolfsburg sowie in den Landkreisen Börde (Sachsen-Anhalt), Gifhorn, Helmstedt, Peine, Uelzen und Wolfenbüttel zugute. Ab November sowie im kommenden Jahr werden Repräsentanten von Betriebsrat und Unternehmen die Spenden, darunter vier Beihilfen für die Finanzierung von Fahrzeugen, an die geförderten Organisationen offiziell übergeben.