MAN erweitert sein Produktportfolio um den Transporter MAN TGE

MAN Truck & Bus erweitert sein Produktportfolio um die Fahrzeugklasse großer Transporter und wird damit zum Full-Range-Anbieter von Nutzfahrzeugen zwischen drei und 44 Tonnen. Der neue MAN Transporter mit der Modellbezeichnung MAN TGE wurde von Volkswagen Nutzfahrzeuge entwickelt und wird gemeinsam mit dem baugleichen Volkswagen Crafter im neu errichteten Werk im polnischen Wrzesnia gefertigt. Von dieser Kooperation versprechen sich beide Marken strategische Vorteile bei der Erschließung neuer Kundengruppen. Der MAN TGE wird auf der IAA 2016 Premiere feiern und ist ab 2017 erhältlich.

Joachim Drees, Vorstandsvorsitzender von MAN Truck & Bus, sieht bei vielen MAN-Kunden Bedarf an dieser Fahrzeugklasse: „Mit dem MAN Transporter, der unterhalb unseres leichten Lkw MAN TGL positioniert ist, erschließen wir ein neues Geschäftsfeld. Viele unserer Kunden, die schwere Nutzfahrzeuge im Fuhrpark haben, benötigen auch Transporter. Deshalb ist der MAN TGE eine intelligente Ergänzung zu unserem bestehenden Fahrzeugangebot. Wir kennen die Bedürfnisse und Branchen von Gewerbekunden sehr genau und werden ihnen perfekt passende Fahrzeuglösungen und Aufbauten anbieten. Der vom Lkw gewohnt professionelle Service sowie die umfangreichen Dienstleistungen werden in diesem Segment Maßstäbe setzen und auch unsere Transporterkunden begeistern.“

Damit erhalten MAN-Kunden künftig sämtliche Vertriebs- und Serviceleistungen bei Transportern bis hin zu den schweren Lkw aus einer Hand. Da MAN neben dem klassischen Kastenwagen auch spezielle Aufbaulösungen z.B. für Baustellen-, Kommunal- oder Feuerwehrfahrzeuge anbieten wird, wird das Unternehmen seine langjährig gewachsenen und bewährten Geschäftsbeziehungen zu den Aufbauherstellern noch weiter ausbauen.

BMW Group erzielt Bestwerte bei Umsatz und Ergebnis

    03.11.2015
BMW Group erzielt Bestwerte bei Umsatz und Ergebnis

Konzern EBT steigt im dritten Quartal deutlich auf 2,26 Mrd. €
Umsatz legt um 14,0% auf 22,35 Mrd. € zu
Konzernüberschuss steigt deutlich auf 1,58 Mrd. €
EBIT-Marge Automobile liegt mit 9,1 Prozent im Zielkorridor
BMW Group bestätigt Ziele für 2015

München. Die BMW Group hat in einem volatilen Marktumfeld ihren Erfolgskurs fortgesetzt und im dritten Quartal 2015 Höchstwerte bei Absatz, Umsatz und Ergebnis verzeichnet. Auch mit Blick auf die ersten neun Monate konnte das Unternehmen bei diesen Kennzahlen zulegen und neue Bestmarken erreichen.

„Wir halten den Kurs des profitablen Wachstums und haben unsere erfolgreiche Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten fortgesetzt“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Harald Krüger, am Dienstag in München.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahrs stiegen die weltweiten Auslieferungen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce um 6,9% auf 545.062 Fahrzeuge (Vj.: 509.669) und erreichten eine neue Bestmarke für diesen Zeitraum. Begünstigt durch Umrechnungseffekte aus Wechselkursen fiel das Wachstum des Konzernumsatzes mit 14,0 Prozent auf 22.345 (Vj.: 19.600) Mio. € stärker aus. Die erfreuliche Geschäftsentwicklung führte zu einem Anstieg beim Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) um 4,3% auf 2.354 Mio. € (Vj. 2.256 Mio. €). Angesichts von Verbesserungen im Finanzergebnis legte das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) um 12,8% auf 2.263 Mio. € (Vj.: 2.006 Mio. €) zu. Im Vorjahreszeitraum hatten unter anderem Stichtagsbewertungen von Derivaten das Finanzergebnis belastet. Entsprechend lag der Konzernüberschuss im Berichtsquartal mit 1.579 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert (Vj.: 1.310 Mio. € / +20,5%).

Konzern EBT steigt per September erstmals auf über 7 Milliarden Euro

Mit Blick auf die ersten neun Monate erhöhten sich die Auslieferungen der BMW Group um 7,5% auf 1.644.810 Fahrzeuge (Vj.: 1.529.880). Wiederum verstärkten Umrechnungseffekte aus Währungen den Zuwachs beim Konzernumsatz, der um 16,4% auf 67.197 (Vj.: 57.740) Mio. € zulegte. Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) stieg seit Jahresbeginn um 6,5% auf 7.400 (Vj.: 6.949) Mio. €. Trotz eines geringeren Beteiligungsergebnisses, das unter anderem auf die Normalisierung des chinesischen Markts zurückzuführen ist, legte das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) im bisherigen Jahresverlauf um 4,3 Prozent auf 7.114 (Vj.: 6.819) Mio. € zu und lag in diesem Zeitraum erstmals bei mehr als 7 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss stieg zwischen Januar und September auf 4.844 Mio. € und lag damit 6,8% über dem Rekordwert aus dem Vorjahr (4.535 Mio. €).

„Unter der Annahme einer weiterhin positiven Dynamik bestätigen wir unsere anspruchsvollen Ziele für das Gesamtjahr 2015 und streben neue Höchstwerte bei Absatz, Umsatz und Ergebnis an“, erklärt Finanzvorstand Friedrich Eichiner.

Segment Automobile: EBIT-Marge im Zielkorridor

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres stieg der Umsatz im Segment Automobile angesichts der positiven Absatzentwicklung sowie der Währungsumrechnungseffekte um 15,6% auf 20.970 (Vj.: 18.142) Mio. €. Das EBIT wuchs um 12,7% auf 1.912 Mio. € (Vj.: 1.697 Mio. €). Die EBIT-Marge lag bei 9,1% (Vj.: 9,4%) und damit im angestrebten Zielkorridor von 8% bis 10%. Das Segmentergebnis vor Steuern betrug angesichts eines verbesserten Finanzergebnisses 1.845 Mio. € (Vj.: 1.430 Mio. € / +29,0%). Die Umsatzrendite vor Steuern betrug 8,8% (Vj.: 7,9%).

In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz im Segment Automobile um 15,6% auf 61.513 (Vj.: 53.205) Mio. €. Das EBIT lag mit 5.525 Mio. € um 1,6% über dem Vorjahreswert von 5.438 Mio. €. Die EBIT-Marge im Segment betrug in diesem Zeitraum 9,0% (Vj.: 10,2%) und lag damit im angestrebten Zielkorridor von 8% bis 10%. Das Ergebnis vor Steuern entsprach mit 5.323 Mio. € dem Vorjahreswert. Die Umsatzrendite vor Steuern lag bei 8,7% (Vj.: 10,0%).

Die Marke BMW konnte im dritten Quartal bei den Auslieferungen mit 463.739 (Vj.: 433.145 / +7,1%) Automobilen einen Höchstwert verzeichnen. In den ersten neun Monaten wurden weltweit 1.395.780 (Vj.: 1.319.492) Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, was einem Anstieg um 5,8% entspricht. Für Rückenwind sorgten unter anderem die BMW X Modelle sowie die 2er und 4er Baureihen.

Von der BMW 2er Reihe wurden in den ersten neun Monaten dank des neuen Active Tourer sowie des 2er Cabrio insgesamt 110.066 (Vj.: 21.047) Einheiten ausgeliefert. Die BMW 4er Reihe kam auf 114.151 Einheiten (Vj.: 81.876 / +39,4%).

Sehr begehrt bleiben weiterhin die BMW X Fahrzeuge. Der BMW X5 legte in den ersten neun Monaten bei den Auslieferungen um 19,8% auf 125.739 (Vj.: 104.997) Autos zu. Noch stärker wuchsen die Verkaufszahlen des BMW X6 mit einem Plus von 40,5% auf 32.857 (Vj.: 23.394) Wagen. Der vor gut einem Jahr gestartete BMW X4 fand seit Januar 40.920 Kunden (Vj.: 7.199). Auf Erfolgskurs sind weiterhin auch die BMW i Fahrzeuge, deren Auslieferungen sich fast verdoppelten auf 20.576 (Vj.: 10.540) Stück. Weitere Impulse werden bis Jahresende unter anderem vom neuen BMW 7er erwartet, der seit Ende Oktober im Handel ist.

MINI konnte im dritten Quartal bei den Auslieferungen um 6,4% auf 80.488 (Vj.: 75.633) Einheiten zulegen. In den ersten neun Monaten stieg der Absatz um 18,7% auf 246.426 (Vj.: 207.529) Autos und damit auf einen Bestwert. Dabei legte vor allem der MINI 3- und 5-Türer mit insgesamt 162.791 (Vj.: 83.508) Fahrzeugen auf fast das Doppelte zu. Weiteren Schub dürfte der neue MINI Clubman bringen, der seit Ende Oktober im Handel ist.

Rolls-Royce Motor Cars erzielte in den ersten neun Monaten trotz des schwierigen Marktumfelds im Luxussegment in China das zweitbeste Absatzergebnis der Unternehmensgeschichte. Die Marke lieferte von Januar bis September 2.604 Einheiten an ihre Kunden aus (-8,9%). Im dritten Quartal lagen die weltweiten Auslieferungen bei 835 (Vj.: 891 / -6,3%) Wagen. Außerhalb Chinas entsprach die weltweit ausgewogene Absatzverteilung den Erwartungen. Das Unternehmen plant weiterhin mit langfristigem und nachhaltigem Wachstum.

Vertriebsregionen verzeichnen per September höhere Auslieferungen

Um den Kurs des profitablen Wachstums beizubehalten, setzt die BMW Group unverändert auf eine ausgewogene Absatzverteilung in den großen Vertriebsregionen Europa, Asien und Amerika, die eine Abhängigkeit von einzelnen Märkten verhindert. Im Rahmen dieser Strategie verzeichnete das Unternehmen zwischen Januar und September in allen großen Vertriebsregionen Zuwächse bei den Auslieferungen.

Sehr erfolgreich verliefen die ersten neun Monate 2015 in Europa, wo 731.637 Fahrzeuge verkauft wurden – ein Zuwachs von 10,3% (Vj.: 663.407 Einheiten). In Deutschland stiegen die Auslieferungen in den ersten drei Quartalen um 5,3% au
f 208.614 (Vj.: 198.083) Fahrzeuge. Großbritannien, der viertgrößte Markt der BMW Group, erzielte per September ein Wachstum von 13,8% auf 171.472 (Vj.: 150.626) Autos, während der Absatz in Frankreich um 19,6% auf 56.238 (Vj.: 47.004) Wagen zulegte. Die Verkäufe in Italien stiegen um 11,5% auf 50.895 (Vj.: 45.666) Einheiten.

In Asien stieg der Absatz der BMW Group in den ersten neun Monaten um 4,2% auf 503.160 (Vj.: 482.718) Fahrzeuge. Auf dem chinesischen Festland lag der Absatz per September um 1,9% höher als im Vorjahreszeitraum. Bislang wurden dort 342.920 (Vj.: 336.499) Wagen ausgeliefert. In Japan kletterte der Absatz in den ersten neun Monaten um 9,8% auf 50.613 (Vj.: 46.109) Einheiten.

Erfolgreiche neun Monate verzeichnete auch die Region Amerika mit 361.562 (Vj.: 337.852) verkauften Fahrzeugen der BMW Group. Das war ein Zuwachs von 7,0% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den USA stiegen die Verkaufszahlen ebenfalls um 7,0% auf 295.728 (Vj.: 276.491) Wagen.

Segment Motorräder erzielt Bestmarken

Ein Rekordquartal fuhr das Segment Motorräder ein, das seine Auslieferungen um 16,3% auf 33.993 (Vj.: 29.239) Einheiten steigern konnte. Der Segmentumsatz stieg zwischen Juli und September aufgrund der positiven Absatzentwicklung und eines hochwertigen Modellmixes um 22,7% auf 454 Mio. € (Vj.: 370 Mio. €). Das EBIT erhöhte sich auf 46 Mio. € (Vj.: 27 Mio. € / +70,4%) – ebenso legte das Ergebnis vor Steuern auf 45 Mio. € (Vj.: 26 Mio. € / +73,1%) zu. Die Ergebniswerte sowie die Auslieferungen markieren jeweils neue Bestmarken in einem dritten Quartal. Zu der positiven Geschäftsentwicklung trugen die seit Saisonstart verfügbaren neuen Modelle BMW R 1200 R, R 1200 RS, S 1000 RR, S 1000 XR und F 800 R bei.

Auch mit Blick auf die ersten neun Monate stellte das Segment BMW Motorrad Bestwerte für seine über 90-jährige Geschichte auf und erhöhte die Auslieferungen um 12,2% auf 112.411 (Vj.: 100.217) Einheiten. Zwischen Januar und September stieg der Segmentumsatz um 19,9% auf 1.643 (Vj.: 1.370) Mio. €. Das EBIT legte auf 273 Mio. € (Vj.: 146 Mio. € / +87,0%) zu. Das gleiche Bild zeigte sich beim Ergebnis vor Steuern, das um 89,5% auf 271 (Vj.: 143) Mio. € stieg.

Segment Finanzdienstleistungen weiter auf Erfolgskurs

Auch das Segment Finanzdienstleistungen konnte zwischen Juli und September seine positive Geschäftsentwicklung fortsetzen und neue Höchstwerte erreichen. Der Segmentumsatz legte um 7,7% auf 5.621 (Vj.: 5.221) Mio. € zu. Das Ergebnis vor Steuern stieg dank des Wachstums im Neukundengeschäft und einer weiterhin soliden Risikosituation um 3,1% auf 462 (Vj.: 448) Mio. €.

In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz um 16,8% auf 17.833 (Vj.: 15.266) Mio. €. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 1.517 Mio. € (Vj. 1.353 Mio. € / +12,1%). In den ersten neun Monaten wurden insgesamt 1.222.165 (Vj.: 1.111.700 / +9,9%) Neuverträge im Finanzierungs- und Leasinggeschäft abgeschlossen. Der Bestand an betreuten Leasing- und Finanzierungsverträgen mit Endkunden erhöhte sich zum 30. September um 7,5% auf insgesamt 4.227.586 (Vj.: 3.932.451) Verträge.

Zahl der Mitarbeiter gestiegen

Die Zahl der Mitarbeiter ist zum Ende des dritten Quartals um 5,9% gestiegen. Insgesamt waren weltweit 121.316 (Vj.: 114.587) Mitarbeiter bei der BMW Group beschäftigt. Das Unternehmen stellt weiterhin gezielt Ingenieure und Fachkräfte ein, um die wachsende Fahrzeugnachfrage bedienen und Innovationen sowie Zukunftstechnologien vorantreiben zu können.

BMW Group bestätigt Ziele für Gesamtjahr

Die BMW Group blickt angesichts ihrer attraktiven Modellpalette weiterhin mit Zuversicht auf das laufende Geschäftsjahr und bestätigt ihre Konzernziele für das Gesamtjahr. Das Unternehmen strebt 2015 bei den Auslieferungen und dem Konzernergebnis vor Steuern weiterhin solide Zuwächse auf jeweils neue Bestmarken an. Die BMW Group geht zugleich davon aus, auch 2015 der weltweit führende Hersteller von Premiumfahrzeugen zu bleiben.

Der intensive Wettbewerb auf den Automobilmärkten, steigende Personalkosten und anhaltend hohe Vorleistungen in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sowie künftige Herausforderungen durch die Normalisierung des chinesischen Markts werden die Ergebnisdynamik im Prognosezeitraum jedoch dämpfen. Hinzu kommen Risiken wie die weitere Entwicklung auf dem russischen Markt, die wirtschaftlichen Unsicherheiten in Europa und die zunehmende Wettbewerbsintensität in den USA.

Rückenwind erwartet die BMW Group im laufenden Jahr durch den Marktstart von insgesamt 15 neuen Modellen und Modellüberarbeitungen sowie der prognostizierten grundsätzlich positiven Entwicklung auf den internationalen Automobilmärkten.

Der Umsatz im Segment Automobile dürfte im laufenden Geschäftsjahr aufgrund der positiven Absatzentwicklung sowie der Währungskursrelationen deutlich steigen. Für die EBIT-Marge im Automobilgeschäft gehen wir unverändert von einem Wert im Zielkorridor von 8% bis 10% aus.

Im Segment Motorräder wird sich nach Einschätzung der BMW Group die saisonal geprägte positive Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr fortsetzen. Dazu tragen auch die neuen Modelle bei. Für das Gesamtjahr wird bei den Auslieferungen von BMW Motorrädern mit einem soliden Anstieg gerechnet.

Auch das Segment Finanzdienstleistungen dürfte auf Erfolgskurs bleiben. Trotz der weltweit steigenden Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung rechnet das Unternehmen für 2015 im Finanzdienstleistungsgeschäft mit einer Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity) auf dem Niveau des Vorjahres (2014: 19,4%). Damit würde der Zielwert von mindestens 18% erneut übertroffen.

Die Prognosen der BMW Group für das Geschäftsjahr 2015 setzen voraus, dass die politischen und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weitgehend stabil bleiben.

***

Die BMW Group im Überblick

3. Quartal 2015 3. Quartal 2014* Veränderung in %
Fahrzeug-Auslieferungen
Automobile 545.062 509.669 +6,9
Davon: 463.739 433.145 +7,1
BMW (Einheiten)
MINI (Einheiten) 80.488 75.633 +6,4
Rolls-Royce (Einheiten) 835 891 -6,3
Motorräder (Einheiten) 33.993 29.239 +16,3
Mitarbeiter1 121.316 114.587 +5,9
Operativer Cashflow
Segment Automobile
2.246 1.176 +91,0
Umsatz (in Mio. Euro) 22.345 19.600 +14,0
Davon: 20.970 18.142 +15,6
Automobile (in Mio. Euro)
Motorräder (in Mio. Euro) 454 370 +22,7
Finanzdienstleistungen
(in Mio. Euro)
5.621 5.221 +7,7
Sonstige Gesellschaften
(in Mio. Euro)
1 2 -50
Konsolidierungen
(in Mio. Euro)
-4.701 -4.135 -13,7
Ergebnis vor
Finanzergebnis (EBIT)

(in Mio. Euro)
2.354 2.256 +4,3
Davon: 1.912 1.697 +12,7
Automobile (in Mio. Euro)
Motorräder (in Mio. Euro) 46 27 +70,4
Finanzdienstleistungen
(in Mio. Euro)
465 456 +2,0
Sonstige Gesellschaften
(in Mio. Euro)
5 31 -83,9
Konsolidierungen
(in Mio. Euro)
-74 45
Ergebnis vor
Steuern (EBT)

(in Mio. Euro)
2.263 2.006 +12,8
Davon: 1.845 1.430 +29,0
Automobile (in Mio. Euro)
Motorräder (in Mio. Euro) 45 26 +73,1
Finanzdienstleistungen
(in Mio. Euro)
462 448 +3,1
Sonstige Gesellschaften
(in Mio. Euro)
5 63 -92,1
Konsolidierungen
(in Mio. Euro)
-94 39
Steuern auf das Ergebnis
(in Mio. Euro)
-684 -696 +1,7
Überschuss (in Mio. Euro) 1.579 1.310 +20,5
Ergebnis pro Aktie2 (in Euro) 2,39/2,39 1,98/1,98 +20,7/+20,7
* Vorjahreszahlen gemäß IAS 8 teilweise angepasst
1 Werte ohne ruhende Arbeitsverhältnisse, ohne Mitarbeiter in Altersteilzeit und Freizeitphase, ohne Geringverdiener
2 Ergebnis je Aktie für Stamm-/Vorzugsaktien
Jan. – Sept. 2015 Jan. – Sept. 2014* Veränderung in %
Fahrzeug-Auslieferungen
Automobile 1.644.810 1.529.880 +7,5
Davon: 1.395.780 1.319.492 +5,8
BMW (Einheiten)
MINI (Einheiten) 246.426 207.529 +18,7
Rolls-Royce (Einheiten) 2.604 2.859 -8,9
Motorräder (Einheiten) 112.411 100.217 12,2
Mitarbeiter1 121.316 114.587 +5,9
Operativer Cashflow
Segment Automobile
(in Mio. Euro)
7.084 4.648 52,4
Umsatz (in Mio. Euro) 67.197 57.740 +16,4
Davon: 61.513 53.205 +15,6
Automobile (in Mio. Euro)
Motorräder (in Mio. Euro) 1.643 1.370 +19,9
Finanzdienstleistungen
(in Mio. Euro)
17.833 15.266 16,8
Sonstige Gesellschaften
(in Mio. Euro)
4 5 -20
Konsolidierungen
(in Mio. Euro)
-13.796 -12.106 -14,0
Ergebnis vor
Finanzergebnis (EBIT)

(in Mio. Euro)
7.400 6.649 +6,5
Davon: 5.525 5.438 +1,6
Automobile (in Mio. Euro)
Motorräder (in Mio. Euro) 273 146 87,0
Finanzdienstleistungen
(in Mio. Euro)
1.523 1.380 10,4
Sonstige Gesellschaften
(in Mio. Euro)
139 57
Konsolidierungen
(in Mio. Euro)
-60 -72 +16,7
Ergebnis vor
Steuern (EBT)

(in Mio. Euro)
7.114 6.819 +4,3
Davon: 5.323 5.323
Automobile (in Mio. Euro)
Motorräder (in Mio. Euro) 271 143 89,5
Finanzdienstleistungen
(in Mio. Euro)
1.517 1.353 +12,1
Sonstige Gesellschaften
(in Mio. Euro)
126 145 -13,1
Konsolidierungen
(in Mio. Euro)
-123 -145 +15,2
Steuern auf das Ergebnis
(in Mio. Euro)
-2,270 -2.284 +0,6
Überschuss (in Mio. Euro) 4.844 4.535 +6,8
Ergebnis pro Aktie2 (in Euro) 7,35/7,36 6,88/6,89 +6,8/+6,8
* Vorjahreszahlen gemäß IAS 8 teilweise angepasst
1 Werte ohne ruhende Arbeitsverhältnisse, ohne Mitarbeiter in Altersteilzeit und Freizeitphase, ohne Geringverdiener
2 Ergebnis je Aktie für Stamm-/Vorzugsaktien

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Unternehmenskommunikation

Max-Morten Borgmann, Wirtschafts- und Finanzkommunikation
Telefon: +49 89 382-24118, Fax: +49 89 382-24418
max-morten.borgmann@bmw.de

Nikolai Glies, Leiter Wirtschafts- und Finanzkommunikation
Telefon: +49 89 382-24544, Fax: +49 89 382-24418
Nikolai.Glies@bmwgroup.com

Internet: www.press.bmw.de
e-mail: presse@bmwgroup.com

Die BMW Group

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2014 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund 2,118 Millionen Automobilen und 123.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf rund 8,71 Mrd. €, der Umsatz auf 80,40 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte das Unternehmen weltweit 116.324 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert.

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Stellungnahme zur Meldung der amerikanischen Behörde EPA

 

Wolfsburg, 02.11.2015

Die Volkswagen Aktiengesellschaft hat am Montag von der amerikanischen Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) die Mitteilung erhalten, dass bei Fahrzeugen mit V6-TDI-Dieselmotoren eine Software-Funktion vorhanden sei, die im Genehmigungsprozess nicht hinreichend beschrieben worden sei.

Die Volkswagen AG betont, dass keine Software bei den 3-Liter V6-Diesel-Aggregaten installiert wurde, um die Abgaswerte in unzulässiger Weise zu verändern. Volkswagen wird mit der EPA vollumfänglich kooperieren, um den Sachverhalt rückhaltlos aufzuklären.

Audi als Partner auf dem Web Summit 2015

 

Dublin/Ingolstadt, 02.11.2015

• Unternehmen prämiert als Jury Mitglied bestes Startup-Konzept
• Vertriebs Chef Voggenreiter: „Setzen auf Dialog mit kreativen Köpfen“
• Audi Markenpräsentation rund um pilotiertes Fahren

Audi baut sein Engagement auf Europas größter Startup Konferenz weiter aus: Beim diesjährigen Web Summit, der an diesem Dienstag in Dublin startet, begleitet das Unternehmen den zentralen Pitch Wettbewerb als Juror. Dort treten junge Unternehmer mit ihren digitalen Geschäftsideen gegeneinander an und präsentieren sich potenziellen Investoren, internationalen Konzernen und Medienvertretern. Darüber hinaus stellt die AUDI AG im Rahmen einer Keynote und einer Ausstellung ihre Aktivitäten zum pilotierten Fahren vor.

„Das vernetzte Auto öffnet neue Gestaltungsräume für innovative Services. Sie werden dem Kunden mehr Zeit und Komfort bieten und unser aktuelles Geschäftsmodell erweitern“, sagt Dietmar Voggenreiter, Vorstand für Vertrieb und Marketing der AUDI AG. „Wir bei Audi setzen dabei auch auf den Dialog mit kreativen Köpfen, die mit unternehmerischem Mut Dinge von Grund auf neu denken.“ Internationale Netzwerk-Plattformen wie der Web Summit seien ein wichtiger Teil dieser Strategie.

Auf der Dubliner Tech‑Konferenz steht das Versuchsfahrzeug „Bobby“ für die geballte Innovationskompetenz von Audi: Der Audi RS 7 piloted driving concept absolvierte im Herbst 2014 eine fahrerlose Runde auf dem Hockenheimring mit bis zu 240 km/h. Mit spektakulären Demonstrationsfahrten wie dieser dokumentiert Audi seinen Vorsprung beim pilotierten Fahren – ob am Limit der Fahrphysik oder in anspruchsvollen Situationen des realen Straßenverkehrs.

Der Web Summit findet seit 2010 jährlich statt und hat sich zu Europas größter Startup‑Konferenz entwickelt. 2014 präsentierten mehr als 2.000 Startups ihre IT‑basierten Geschäftsideen mehr als 20.000 Besuchern aus 97 Ländern. Audi ist bereits seit 2012 Partner des Web Summit – als erster Vertreter seiner Branche. In diesem Jahr öffnet die Konferenz am 3. November ihre Tore in Dublin und dauert bis 5. November.

Spannende dritte VLN-Saison: Der Opel OPC Cup rockt den Ring

Spannende dritte VLN-Saison: Der Opel OPC Cup rockt den Ring

02.11.2015


  • Durch die Grüne Hölle: Langstreckenkrimis auf der Nürburgring-Nordschleife
  • Titelentscheidung erst im letzten Rennen: Bohr/Nuoramo/Hannonen holen den Cup
  • Große Vielfalt: Neun verschiedene Teams feierten mindestens einen Podestplatz

Rüsselsheim.  Auch die dritte Saison des Opel OPC Cups hat Motorsport vom Feinsten gezeigt. Die zehn Rennen im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der legendären Nordschleife boten spannenden, fairen Motorsport. Dank des hohen fahrerischen Niveaus im Feld und der technischen Qualität der identischen, rund 320 PS starken GTC OPC Cup lagen die dreizehn Teams in Qualifikation und Rennen stets dicht beieinander. Vier verschiedene Mannschaften standen im Saisonverlauf ganz oben auf dem Podest, der Meistertitel wurde erst im letzten Saisonrennen entschieden. Am Ende waren es gerade einmal drei Punkte, die den Ausschlag gaben.

Ironischerweise jubelte letztlich eine Equipe, die sich zwar keinen Sieg, dafür aber eine bestechende Konstanz auf die Fahnen schreiben konnte. Die Titelverteidiger Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche gewannen zwar das Saisonfinale und feierten gemeinsam mit ihrem finnischen Teampartner Hannu Luostarinen die meisten Saisonsiege (5), die Tri-Tarvike-Piloten hatten in den letzten drei Rennen aber auch zwei Ausfälle zu verkraften. So war es letztlich die höhere Anzahl von Podestplätzen (7 zu 6), die den Ausschlag zu Gunsten des finnisch-luxemburgischen Trios Jari Nuoramo, Juha Hannonen und Daniel Bohr vom Team Lubner Motorsport gab. Ihre beeindruckende Bilanz: Sechs zweite Plätze sowie je ein dritter und vierter Rang – auch so lassen sich Meisterschaften gewinnen.

Besonders erfreulich war die Vielfalt auf dem Siegerpodest. Neun Mannschaften liefen bei mindestens einem Saisonrennen in den Top-Drei ein, darunter mit Moritz Oestreich und Robin Strycek auch die Cup-Junioren. Die Söhne der ehemaligen DTM-Stars Markus Oestreich und Volker Strycek bewiesen ihre hohe Grundschnelligkeit mit vier Pole-Positions und feierten beim achten Lauf ihren ersten Sieg im Opel OPC Cup.

Und auch mit ebenso attraktiven wie schnellen Damen vermochte der Opel-Markenpokal aufzuwarten. Während Robin Stryceks Schwester Lena (25) und ihre 19-jährige Kollegin Ronja Assmann nicht bei allen Läufen am Start standen, ihr Potenzial aber schon unter Beweis stellten, schlug Jasmin Preisig richtig zu. Die 23-Jährige aus der Schweiz fuhr im GTC OPC Cup von Bonk Motorsport gemeinsam mit Teampartner Marcel Senn in den letzten drei Saisonläufen dreimal aufs Podest und beendete die Saison auf Gesamtrang drei.

A propos Schweiz: Mit Willy Hüppi (gemeinsam mit Alexander Schula und Thomas Gerling im Team Kappeler Motorsport) und Roger Vögeli (mit Marcel Hartl und Mirko Lubner bei Lubner Motorsport) sah der Opel OPC Cup in der Saison 2015 zwei Rennsieger aus der Eidgenossenschaft, die damit nach Siegen die zweiterfolgreichste Nation des auch im Ausland beliebten Markenpokals war. Mit Deutschland, der Schweiz, Finnland, Luxemburg, der Türkei und Dänemark waren sechs Nationalitäten im diesjährigen Startfeld vertreten.

Opel Motorsport Direktor Jörg Schrott kommentierte die Saison 2015 durchweg zufrieden: „Der Opel OPC Cup hat sich als elementarer Bestandteil der besten Amateursport-Serie der Welt, der VLN Langstreckenmeisterschaft, etabliert. Spannender Motorsport und harte, dabei aber stets faire Zweikämpfen mit einem Rennfahrzeug, das Seriennähe mit starker Performance verbindet, spiegeln exakt die Kundensport-Philosophie von Opel Motorsport wider. Unser GTC OPC Cup hat mit seinem drehmomentstarken Motor, dem tollen Fahrwerk und der effizienten Aerodynamik auch in den Reihen der teils deutlich PS-gewaltigeren Mitbewerber für Erstaunen gesorgt – vor allem auf nasser Fahrbahn. Und der Zuspruch der vielen Opel-Fans rund um die schönste Rennstrecke der Welt bei allen Läufen zeigt: Opel und die Nordschleife – das gehört einfach zusammen.“

Der Opel OPC Cup wird auch 2016 ausgeschrieben, die GTC OPC-Rennfahrzeuge bleiben also ohne technische Veränderungen einsetzbar.