Zur Saison 2015/2016 wird MAN offizieller Partner des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg. In diesem Zuge erhält der FCA einen neuen Mannschaftsbus des Typs MAN Lion‘s Coach L.
Das Fahrzeug wurde im neuen Bus Modification Center in Plauen auf die Anforderungen des Profifußballs ausgerichtet und individuell umgestaltet. Auf langen Auswärtsfahrten durch Europa sorgen neben elektrisch verstellbaren Beinauflagen unter anderem auch ein Sternenhimmel mit Vereinslogo sowie eine Küchenzeile für höchsten Reisekomfort.
„Augsburg und MAN verbindet eine lange, gemeinsame Geschichte. Hier schlägt das Herz unserer Dieselmotorensparte – und das Herz vieler unserer Mitarbeiter schlägt für den FCA. MAN und der FCA: Das passt“, sagt Dr. Georg Pachta-Reyhofen, Sprecher des Vorstands der MAN SE.
Neben klassischer Bandenwerbung beinhaltet die Partnerschaft auch Rechte für Online- und Social Media-Aktivitäten sowie Gewinnspiele für Fans und Mitarbeiter.
„Es ist schön, dass wir mit MAN einen Partner gewinnen konnten, der fest in der Region verwurzelt und ebenso Teil der Augsburger Tradition ist, wie der FCA selbst. Besonders die Mannschaft freut sich natürlich schon auf den neuen Mannschaftsbus“, sagt Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport des FC Augsburg.
Unter www.MANschaftsbus.de können die Fans des FC Augsburg derzeit Namensvorschläge für den neuen Bus einreichen. Im September wird der Name im Rahmen der offiziellen Bus-Präsentation, die auf dem Augsburger Werksgelände von MAN Diesel & Turbo stattfinden wird, vorgestellt.
MAN in der Bundesliga MAN ist außerdem offizieller Partner der Bundesligisten FC Bayern München, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, VfL Wolfsburg und Hamburger SV. Insgesamt fahren in der aktuellen Spielzeit zwölf der 18 Bundesliga-Mannschaften mit Fahrzeugen aus dem Hause MAN.
12.08.2015 BMW Group mit bestem Juli-Absatz aller Zeiten
Verkäufe im Juli steigen um 5,6% auf 173.195 Fahrzeuge 1.272.953 Auslieferungen seit Jahresbeginn, plus 7,5% Marke BMW mit über 1 Million Fahrzeugen per Juli Starke Impulse in Europa: 9,7% Wachstum seit Jahresbeginn
München. Die BMW Group hat im Juni insgesamt 173.195 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce abgesetzt und damit einen Höchstwert für diesen Monat erzielt. Das entspricht einer Steigerung von 5,6% gegenüber dem Vorjahresmonat. Die innerhalb der ersten sieben Monate ausgelieferten 1.272.953 Einheiten bedeuten ebenfalls einen Bestwert und einen Zuwachs von 7,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
„Trotz der Volatilität in einigen Märkten verzeichnet die BMW Group weiterhin ein stabiles Absatzwachstum weltweit“, sagte Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW. „Mit unseren herausragenden Marken verfügen wir in Europa sowie in den wachsenden Märkten der NAFTA-Region und großen Teilen Asiens über ein starkes Momentum. Daher bleibe ich zuversichtlich, dass sich die positive Absatzentwicklung der ersten sieben Monate im weiteren Jahresverlauf fortsetzen wird“, so Robertson weiter.
Im Juli stiegen die Auslieferungen der Marke BMW um 5,8% auf insgesamt 147.513 Fahrzeuge. Der Absatz seit Jahresbeginn nahm um 5,2% auf 1.079.563 Einheiten zu.
Von der erst kürzlich überarbeiteten kompakten BMW 1er Reihe wurden im Juli 14.275 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, 5,6% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Auch die neue BMW 2er Reihe verkaufte sich mit weltweit 14.580 Auslieferungen im Juli weiterhin hervorragend. Starkes Wachstum zeigt nach wie vor die BMW X Familie. So stiegen die Auslieferungen des BMW X5 im Juli um 32,7% auf 14.938 Fahrzeuge. Ein Jahr nach seiner Markteinführung entschieden sich 4.102 Kunden für einen BMW X4, während 3.648 Einheiten des BMW X6 ausgeliefert wurden – ein Plus von 71,5% zum Vorjahresmonat.
Im Juli wurden 2.221 BMW i Fahrzeuge verkauft, ein Plus von 79,4% verglichen mit dem Vorjahresmonat. In den ersten sieben Monaten wurden weltweit 14.784 Einheiten ausgeliefert.
MINI konnte seine weltweiten Auslieferungen im Juli um 4,8% auf 25.416 Fahrzeuge steigern. Seit Jahresbeginn stieg der Absatz um 22,5% auf insgesamt 191.355 Einheiten. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden vom MINI 3-Türer 73.226 Exemplare verkauft, ein Plus von 24,0%, während der neue MINI 5-Türer an 51.666 Kunden in aller Welt ausgeliefert wurde.
Im Einklang mit ihrer Strategie eines ausgeglichenen weltweiten Wachstums konnte die BMW Group ihren Absatz in allen Regionen steigern.
In Asien wurden seit Beginn des Jahres mit 389.015 Einheiten 4,1% mehr Fahrzeuge der Marken BMW und MINI an Kunden übergeben als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Der Absatz auf dem chinesischen Festland nahm gegenüber dem bereits sehr hohen Vorjahresniveau in den ersten sieben Monaten dieses Jahres noch einmal leicht um 1,3% auf 265.215 Einheiten zu. In Japan stiegen die Auslieferungen seit Jahresbeginn um 11,7% auf 38.603 Fahrzeuge. Auch Südkorea verzeichnete zweistellige Wachstumsraten mit einem Plus von 22,2% auf 31.453 verkaufte Fahrzeuge in den ersten sieben Monaten des Jahres.
In Amerika setzt sich das solide Absatzwachstum fort. Dort wurden per Juli insgesamt 281.432 Fahrzeuge der Marken BMW und MINI an Kunden ausgeliefert, 8,4% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den USA stiegen die Auslieferungen in den ersten sieben Monaten um 8,1% auf 231.044 verkaufte Fahrzeuge. Der Absatz in Kanada nahm im gleichen Zeitraum um 13,4% auf 23.785 Fahrzeuge zu, in Mexiko um 19,8% auf 9.557 Einheiten.
Der Absatz in Europa stieg im Vergleich zu den ersten sieben Monaten des letzten Jahres um 9,7% auf 563.670 ausgelieferte BMW und MINI Fahrzeuge. Großbritannien bleibt mit einem Plus von 15,3% auf 124.935 Einheiten der wichtigste Wachstumstreiber in der Region. Auch Frankreich verzeichnete ein stabiles Wachstum: Seit Jahresbeginn stieg der Absatz dort um 20,2% auf insgesamt 44.017 Fahrzeuge. In Südeuropa legte der Verkauf von BMW und MINI Fahrzeugen ebenfalls deutlich zu. So wurde in Spanien ein Plus von 17,0% auf 27.152 Fahrzeuge erreicht.
Der weltweite Absatz von BMW Motorrad stieg im Juli um 21,5% auf 14.168 verkauften Motorräder und Maxi-Scooter. Per Juli wurden 92.586 Einheiten verkauft, ein Zuwachs von 12,0% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit wurde sowohl im Juli als auch in den ersten sieben Monaten ein Bestwert erreicht.
Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.
Im Jahr 2014 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund 2,118 Millionen Automobilen und 123.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf rund 8,71 Mrd. €, der Umsatz auf 80,40 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte das Unternehmen weltweit 116.324 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Boxster Modelle: Innerorts in l/100 km 14,2-10,9; Außerorts in l/100 km 7,5-6,2; Kombiniert in l/100 km 9,9-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 230-183.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayman Modelle: Innerorts in l/100 km 14,8-10,9; Außerorts in l/100 km 7,8-6,2; Kombiniert in l/100 km 10,3-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 238-183.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der 911 Modelle: Innerorts in l/100 km 19,2-11,3; Außerorts in l/100 km 8,9-6,6; Kombiniert in l/100 km 12,7-8,2; CO2-Emission Kombiniert in g/km 296-191.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der 918 Spyder Modelle: Kombiniert in l/100 km 3,1-3,0; CO2-Emission Kombiniert in g/km 72-70; Stromverbrauch in kWh/100 km 12,7.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Macan Modelle: Innerorts in l/100 km 11,8-6,7; Außerorts in l/100 km 7,8-5,7; Kombiniert in l/100 km 9,2-6,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 216-159.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayenne Modelle: Innerorts in l/100 km 15,9-7,6; Außerorts in l/100 km 8,9-6,0; Kombiniert in l/100 km 11,5-6,6; CO2-Emission Kombiniert in g/km 267-173. Kraftstoffverbrauch/Emissionen* Cayenne S E-Hybrid: Kombiniert in l/100 km 3,4; CO2-Emission Kombiniert in g/km 79; Stromverbrauch Kombiniert in kWh/100 km 20,8.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Panamera Modelle: Innerorts in l/100 km 15,2-7,7; Außerorts in l/100 km 7,9-5,6; Kombiniert in l/100 km 10,5-3,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 245-71. Kraftstoffverbrauch/Emissionen* Panamera S E-Hybrid: Kombiniert in l/100 km 3,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 71; Stromverbrauch Kombiniert in kWh/100 km 16,2.
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In diesem Bereich erhalten Sie eine Übersicht über unsere Pressemeldungen.
Pressemitteilung
Prominent besetztes Porsche-Team bei der Sachsen Classic 2015Oldtimer-Rallye von Zwickau nach Dresden
Stuttgart / Leipzig.. Ab dem morgigen Donnerstag rollt die Sachsen Classic wieder über die schönsten Strecken im Freistaat. Traditionsgemäß wird die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG mit drei Klassikern vertreten sein: einem Porsche 911 3.2 Cabriolet (Baujahr 1985), einem 911 3.2 Speedster (1988) und einem Porsche 356 S Speedster (1958). Vorbei an der sächsischen Bilderbuchkulisse führt die Tour mit Old- und Youngtimern aus 70 Jahren Automobilgeschichte von Zwickau über das Elbsandsteingebirge nach Dresden. Der Zieleinlauf wird nach 628 Kilometern vor der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen sein.
Angeführt wird das Porsche-Team in diesem Jahr von der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH, Siegfried Bülow und Dr. Joachim Lamla. Außerdem dabei sind die MDR-Moderatorin Maira Rothe als prominente Beifahrerin sowie Bernd Ostmann, Herausgeber und Markenbotschafter der Zeitschrift Auto Motor und Sport. „Ich freue mich jedes Jahr über die Begeisterung der Sachsen, die die schönen Klassiker am Straßenrand bejubeln. Bei der Vorfreude schwingt allerdings auch der Ehrgeiz für die zahlreichen Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfungen auf der Strecke mit. Ob wir unsere Ergebnisse erneut steigern können? Ich bin sehr gespannt“, sagt Maira Rothe im Vorfeld der 13. Auflage der Rallye.
GO
12.08.2015
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Produktkommunikation
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Motorsport WEC/LMP1
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Baureihen: Panamera, Cayenne, Macan
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Motorsportkommunikation GT, Werks- und Kundensport
Nicole Lay
Presse Porsche Museum
Andreas Schönhuber
Testwagen
Achim Stejskal
Leiter Porsche Museum
Dieter Landenberger
Historisches Archiv
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Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nicht technischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas.
Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei DAT unentgeltlich erhältlich ist.
• Mehr als 1000 Teilnehmer aus 72 Ländern in rund 50 Berufsdisziplinen • Volkswagen Service Deutschland unterstützt in der Berufsgruppe Karosserie- und Fahrzeugbaumechanik
Heute starten die WorldSkills 2015 im brasilianischen São Paulo. Vom 11. bis 16. August werden bei der Weltmeisterschaft der Berufe die Wettbewerbe in rund 50 Berufsdisziplinen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungen ausgetragen. Volkswagen Service Deutschland unterstützt die 43. WorldSkills mit einer Rohkarosse des up! für die automobilen Disziplinen. Nach Abschluss des Wettbewerbs wird das Exponat im Deutschen Kompetenzzentrum der Karosserie- und Fahrzeugbauer zur Aus- und Weiterbildung im Kfz-Handwerk im hessischen Friedberg eingesetzt.
„Wir freuen uns die Weltmeisterschaft der Berufe auch in diesem Jahr begleiten zu können. Mit der Unterstützung des Volkswagen Service Deutschland können die Teilnehmer der WorldSkills 2015 sowie anschließend die Auszubildenden des Kfz-Handwerks an einer hochmodernen Fahrzeugkarosserie ihr Können unter Beweis stellen“, erklärt Frank Jürgens, Leiter Service Deutschland Marke Volkswagen Pkw und ergänzt: „Wir möchten junge Menschen für eine Berufsausbildung begeistern und ihnen zeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten die Volkswagen Partnerbetriebe bieten. Gleichermaßen sind gut ausgebildete Fachkräfte für Volkswagen entscheidend, um unsere Kunden mit dem besten Service im Handel zu empfangen.“
Volkswagen Service Deutschland stellt dem Wettbewerb in der Disziplin Karosserie- und Fahrzeugbaumechanik eine Rohkarosse des up! zur Verfügung. Nachdem die alle zwei Jahre stattfindenden WorldSkills zuletzt 2013 in Leipzig gastierte, wird der diesjährige Wettkampf in São Paolo, Brasilien ausgetragen.
Neuer Notbremsassistent EBA mit Sensorfusion aus Radar und Kamera // Emergency Stopping Signal ESS // Spurassistent LGS mit neuester Kameratechnologie
Die neue Generation des Notbremssystems Emergency Brake Assist EBA von MAN kombiniert die Informationen aus Radarsensor in der Fahrzeugfront und Kamera in der Frontscheibe. Durch diese Sensorfusion kann das System komplexe Verkehrsszenarien zuverlässiger interpretieren. Vorausfahrende Fahrzeuge und stehende Hindernisse können schneller und mit höherer Sicherheit identifiziert werden. Dadurch gewinnt das System Zeit, um bei Bedarf früher eine Notbremsung auszulösen. Das Fahrzeug kann dadurch im Notfall mehr Geschwindigkeit abbauen, und wertvolle Meter früher zum Stehen kommen.
MAN führt aktuell die neue Generation des Notbremsassistenten mit Sensorfusion (Emergency Brake Assist, EBA) und das Notbremssignal ESS ein. Gleichzeitig wird EBA sowie der neue Spurhalteassistent (Lane Guard System, LGS) zur Serienausstattung in den Fahrzeugtypen, für die ab November die Ausrüstungspflicht für Neuzulassungen gilt. Dies umfasst den allergrößten Teil der Lkw von MAN, Überland- und Reisebusse von MAN und NEOPLAN, sowie MAN Chassis für Reisebusse.
Sensorfusion: Das Zusammenwirken von Radar und Kamera
Die neue Generation des Notbremssystems Emergency Brake Assist EBA von MAN kombiniert die Informationen aus Radarsensor in der Fahrzeugfront und Kamera in der Frontscheibe. Durch diese Sensorfusion kann das System komplexe Verkehrsszenarien zuverlässiger interpretieren. Vorausfahrende Fahrzeuge und stehende Hindernisse können schneller und mit höherer Sicherheit identifiziert werden. Dadurch gewinnt das System Zeit, um bei Bedarf früher eine Notbremsung auszulösen. Das Fahrzeug kann dadurch im Notfall mehr Geschwindigkeit abbauen, und wertvolle Meter früher zum Stehen kommen.
Stehende Objekte sind ungleich schwieriger mit hoher Sicherheit zu erkennen als vorausfahrende. Dafür muss das System relevante Objekte (etwa ein Pannenfahrzeug oder ein stehendes Fahrzeug am Stau-Ende) von nicht relevanten Objekten (Verkehrsschilder, Tunnel-Einfahrten, Brücken) unterscheiden können. Um sicher zu verhindern, dass eine Notbremsung fälschlicherweise ausgelöst wird, reagiert der Notbremsassistent erst, wenn die Situation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit richtig interpretiert wird. Das System analysiert hier intensiver, um mit Sicherheit zu verifizieren, dass sich tatsächlich ein stehendes Hindernis innerhalb der eigenen Fahrspur vor dem Fahrzeug befindet.
Hohe Fahrerakzeptanz durch Erforschung von Warnstrategien
MAN verfügt über umfangreiche Kompetenz in der Erforschung von Fahrzeugbedienkonzepten in Nutzfahrzeugen. Die wissenschaftliche Beobachtung von Fahrern im Fahrsimulator der TU München lieferte für die Auslegung des Warn- und Reaktionsverhaltens des EBA-Systems wichtige Erkenntnisse, beispielsweise aus den Bereichen Fahrer-Aufmerksamkeit und Ablenkung, sowie Stress und Verhalten in Notsituationen.
Die Auslegung des Emergency Brake Assist EBA folgt der Maxime „der Fahrer sollte stets der Handelnde sein“. Diese MAN-spezifische Warnphilosophie gewährleistet eine hohe Fahrerakzeptanz.
Das Zusammenwirken von zwei Technologien, Radar und Kamera, reduziert die Gefahr von unberechtigten Warnungen in sehr hohem Maße, da zwei Technologien für die Objekterkennung genutzt werden können. Damit erreicht MAN das Ziel, den Fahrer möglichst wenig durch Warnsignale zu irritieren.
Seiner eigenen Einschätzung der Situation folgend, kann der Fahrer den Notbremsassistenten bei einer Warnung oder auch bei bereits eingeleiteter Notbremsung übersteuern. Er kann dafür das Fahrpedal oder das Bremspedal nutzen oder den Blinker betätigen, um einen Spurwechsel einzuleiten und damit die Warnung oder den automatischen Bremseingriff abbrechen.
Wenn keine Kollisionsgefahr mehr besteht, beispielsweise nachdem ein langsam fahrendes Fahrzeug auf den Standstreifen gewechselt hat, beendet EBA eine eingeleitete Notbremsung.
Immer Wachsam: Der Ablauf einer Notbremsung
EBA reagiert auf ein erkanntes Notbremsobjekt und eine ausbleibende Reaktion des Fahrers (entweder ein Spurwechsel oder eine Bremsung) mit zeitlich abgestuften Maßnahmen: Zunächst Warnung des Fahrers über einen durchdringenden Warnton und eine Anzeige im Display. In diesem Moment werden bereits die Bremsleitungen vorbefüllt, um das Ansprechverhalten zu verkürzen. Gleichzeitig werden zur frühzeitigen Warnung des rückwärtigen Verkehrs die Bremslichter aktiviert.
Der MAN Notbremsassistent nimmt zusätzlich bereits in der Warnphase das Motordrehmoment zurück. Dies ist ein weiterer, spürbarer Warneffekt für einen möglicherweise unaufmerksamen Fahrer. Reagiert der Fahrer nicht, wird zusätzlich zur Warnung automatisch gebremst (Warnbremsung). Wird im Folgenden die Kollisionsgefahr weiter erkannt und der Fahrer reagiert nicht, dann leitet EBA eine Notbremsung ein, wodurch unter Idealbedingungen ein Auffahren selbst aus voller Geschwindigkeit von 80 km/h verhindert wird.
Notbremssignal ESS
Das Notbremssignal ESS (Emergency Stopping Signal) aktiviert bei einer Gefahrenbremsung zusätzlich zu den Bremslichtern die Warnblinkanlage mit erhöhter Blinkfrequenz (Notbremsblinken) und signalisiert so dem nachfolgenden Verkehr die Notsituation. Versuche haben gezeigt, dass eine frühzeitige Warnung Auffahrunfälle vermeiden hilft.
Das neue Lane Guard System LGS
Das neue Lane Guard System (LGS) verfügt über die neueste Kameratechnologie. Dies ermöglicht eine höhere Präzision der Spurerkennung und ein Minimum an unberechtigten Warnungen.
LGS überwacht ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h die Fahrzeugposition in Bezug auf die Fahrspur und warnt den Fahrer, wenn er die Fahrbahnmarkierung unbeabsichtigt überfährt.
Zusätzliche Funktionen erhöhen den Komfort für den Fahrer. Das neue System erkennt selbstständig, wenn sich die Fahrspurbedingungen ändern: eine zuverlässige Warnung ist nur möglich, wenn eine rechte und eine linke Fahrbahnmarkierung vorhanden sind und die Fahrspur eine Mindestbreite hat.
Das neue LGS berücksichtigt auch, dass viele Fahrer von Nutzfahrzeugen gerne sicherheitsorientiert an der Außenseite der Fahrspur fahren – in Ländern mit Rechtsverkehr also am rechten Rand – und warnt auf dieser Fahrzeugseite später. Ebenso stellt sich das System automatisch auf Länder mit Rechts- und Linksverkehr ein. Damit kommt der Fahrer in den Genuss einer adaptiven Warnphilosophie.