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Wolfsburg / Kaluga, 04.09.2015
• Volkswagen startet Produktion modernster Motoren am Standort Kaluga
• Aggregate für Modelle der Marken Volkswagen und ŠKODA
• Produktionskapazität liegt bei 150.000 Einheiten pro Jahr
• Volkswagen ist erster ausländischer Automobilhersteller mit eigener Motorenfertigung
in Russland
Heute hat der Volkswagen Konzern nach dreijähriger Bauzeit im Beisein des russischen Premierministers Dmitry Medvedev, des Volkswagen Markenvorstands für den Geschäftsbereich Komponente, Thomas Schmall, und des Gouverneurs der Region Kaluga, Anatoly Artamonov, das neue Motorenwerk am Standort Kaluga in Betrieb genommen. Bei dem künftig dort gefertigten Aggregat handelt es sich um den neu entwickelten 1,6-Liter-Ottomotor der Baureihe EA211 und somit um modernste Aggregatetechnologie des Volkswagen Konzerns. Der Motor wird im Volkswagen Polo und im ŠKODA Rapid am Standort Kaluga verbaut und kommt zudem im Volkswagen Jetta sowie im ŠKODA Octavia und Yeti zum Einsatz, die gemeinsam mit GAZ in Nizhny Novgorod gefertigt werden. Die jährliche Produktionskapazität des Motorenwerks liegt bei 150.000 Einheiten. Insgesamt sind rund 250 Mio. Euro in das neue Werk geflossen und 400 Arbeitsplätze in der Region entstanden. Volkswagen ist damit der erste ausländische Automobilhersteller mit einer eigenen Motorenfertigung in Russland.
Thomas Schmall, Mitglied des Vorstands für den Geschäftsbereich Komponente der Marke Volkswagen Pkw, bekräftigte das Engagement von Volkswagen in Russland: „Die Entwicklung von Volkswagen in Kaluga – mit einem Fahrzeug- und nun auch einem Motorenwerk – steht für die Stärke der Region. Diese Entwicklung wollen wir auch künftig fortsetzen, denn wir glauben an das große Potenzial der russischen Automobilindustrie.“
„Mit unserem neuen, modernen Motorenwerk können wir künftig unsere in Kaluga und Nizhny Novgorod gefertigten Fahrzeuge mit Motoren aus lokaler Produktion versorgen. Damit erhöhen wir nicht nur den Lokalisierungsgrad unserer Autos; sie werden gleichzeitig noch erschwinglicher für unsere russischen Kunden“, erklärte Marcus Osegowitsch, Generaldirektor der Volkswagen Group Rus.
Mit der Errichtung des Motorenwerkes weitet Volkswagen sein industrielles Engagement in Russland aus. Zugleich erfüllt der Konzern die Ende Mai 2011 mit der russischen Regierung vereinbarten Ziele des Zusatzabkommens zum Dekret 166. Es sieht vor, ab 2016 mindestens 30 Prozent der in Russland produzierten Fahrzeuge mit lokal gefertigten Komponenten auszustatten.
Im neuen Motorenwerk werden auf einer Fläche von 32.000 m2 täglich bis zu 600 moderne 1,6 Liter-Benzinmotoren der neu entwickelten EA211-Serie produziert. Dieser Motor ist besonders effizient: Bei höherer Leistung (110 PS) wurden Gewicht und CO2-Emissionen im Vergleich zum Vorgänger um jeweils zehn Prozent reduziert. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf energieeffizienter Fertigung: Mit Hilfe modernster Technologien wird in der Produktion etwa der Verbrauch von Wasser deutlich verringert. Zudem legt Volkswagen höchste Qualitätsstandards an die Motoren aus Kaluga. Allein in moderne Systeme zur Qualitätssicherung hat das Unternehmen rund 8,6 Mio. € investiert.
Für einen reibungslosen Anlauf der Produktion haben die neuen Mitarbeiter im eigenen Trainingscenter umfassende Schulungen durchlaufen. Bei der Ausbildung der Mitarbeiter profitiert das neue Motorenwerk vom weltweiten Volkswagen Konzernverbund: So haben rund 60 Prozent der in Kaluga eingesetzten Mitarbeiter bereits Fortbildungen in anderen Volkswagen Werken absolviert; beispielsweise im ŠKODA-Stammwerk Mladá Boleslav, in den deutschen Motorenwerken Chemnitz und Salzgitter sowie im polnischen Polkowice.
Volkswagen zielt zudem darauf ab, die lokalen Lieferantenbeziehungen weiter auszubauen und nachhaltig zu stärken. So wird ein wesentlicher Teil der für den neuen Motor benötigten Komponenten von lokalen Zulieferern bezogen.
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Wolfsburg, 04.09.2015
Am kommenden Sonntag öffnet das Olympiastadion Berlin seine Tore für das 74. Internationale Stadionfest (ISTAF). Volkswagen unterstützt das älteste Leichtathletik-Meeting der Welt bereits seit 2010. Als offizieller Automobilpartner stellt Volkswagen unter anderem 15 Shuttle-Fahrzeuge – darunter die Modelle Phaeton, Touareg, Tiguan, Crafter und Multivan – für Athleten und VIP-Gäste des ISTAF zur Verfügung.
Auch in diesem Jahr verspricht das ISTAF hochklassigen Spitzensport. In insgesamt 15 Disziplinen wird sich die internationale Leichtathletik-Elite messen und rund eine Woche nach den Weltmeisterschaften in Peking für Spannung auf den Stadionrängen sorgen. Zum hochkarätigen Starterfeld gehören viele aktuelle Welt- und Europameister. Darunter die amtierenden Weltmeister Christina Schwanitz (Kugelstoßen) und Shawnacy Barber sowie Weltrekordhalter Renaud Lavillenie (beide Stabhochsprung). Der Veranstalter rechnet mit mehr als 55.000 Stadionbesuchern.
„Das ISTAF bietet internationalen Spitzensport und ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie. Für uns als Partner ist es somit eine gute Gelegenheit, uns vor einem sportbegeisterten Publikum zu präsentieren“, sagt Christian Heubner, Leiter Volkswagen Sportkommunikation.
Weitere Informationen finden Sie auf: http://www.istaf.de
München. Zu einer reizvollen Rückschau in die 1950er- und 1960er-Jahre verhilft die BMW Group Classic den Fans des historischen Motorsports beim Goodwood Revival 2015. Vom 11. bis zum 13. September 2015 wird auf dem Gelände des Earl of March in der südenglischen Grafschaft West-Sussex an die Automobil- und Motorrad-Rennen erinnert, die zwischen 1948 und 1966 auf dem Goodwood Motor Racing Circuit ausgetragen wurden. Die Atmosphäre dieser Epoche wird nicht nur bei den sportlichen Wettkämpfen mit historischen Fahrzeugen wiedererweckt, sondern auch durch das authentische Ambiente des Veranstaltungsgeländes. So dienen die im Stil der 1960er-Jahre gestalteten Garagen von March Motor Works als Kulisse für Klassiker der Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad, von denen einige auch in das Geschehen auf der Rennstrecke eingreifen.
Das Goodwood Revival gehört zu den weltweit bekanntesten Rennsportveranstaltungen für historische Automobile und Motorräder. Seit 1998 treten einmal im Jahr klassische Fahrzeuge auf der traditionsreichen Strecke zum erneuten Kräftemessen an. Viele von ihnen werden von populären und erfolgreichen Fahrern gesteuert, die gemeinsam mit dem Publikum das Wiedersehen mit legendären Grand-Prix-Boliden, Touren- und Sportwagen, Formel-Junior-Fahrzeugen und Rennmaschinen aus den 1950er- und 1960er-Jahren feiern. Die originalgetreu zusammengestellten Starterfelder, das darauf abgestimmte Outfit der Piloten und ihrer Teammitglieder und die Besucher, die sich bei der Wahl ihrer Garderobe ebenfalls am Stil der damaligen Zeit orientieren, machen das Goodwood Revival für Anhänger des historischen Motorsports zu einem besonders stimmungsvollen Event.
Erinnerungen an Bruce McLaren: Formel-1-Fahrer, Rennstall-Gründer und Fan des classic Mini.
Ein Highlight der diesjährigen Veranstaltung ist die Parade zum Gedenken an den Formel-1-Fahrer und Rennstall-Gründer Bruce McLaren (1937 – 1970). Dabei werden zahlreiche historische Fahrzeuge gezeigt, die für den sportlichen Werdegang McLarens von Bedeutung waren. Der Neuseeländer galt als aufstrebendes Nachwuchstalent, als er 1958 für das Werksteam des britischen Konstrukteurs und Rennstallchefs John Cooper verpflichtet wurde. Als bis dahin jüngster Fahrer erzielte McLaren bereits in der folgenden Saison im Alter von 22 Jahren seinen ersten Sieg in einem Formel-1-Rennen. Im Jahr darauf wurde er Vizeweltmeister hinter seinem Teamkollegen Jack Brabham. Das erfolgreiche Duo trug auch dazu bei, dem classic Mini den Weg in den Rennsport zu ebnen. McLaren und Brabham waren von den Fahreigenschaften ihrer privat genutzten classic Mini derart begeistert, dass sie John Cooper in seinem Bemühen um die Entwicklung einer leistungsgesteigerten Version des neuen Kleinwagens bestärkten und etliche Testfahrten mit entsprechenden Prototypen absolvierten. 1961 kam der Mini Cooper auf den Markt, zwei Jahre später folgte der Mini Cooper S, der 1964 den ersten von drei Gesamtsiegen bei der Rallye Monte Carlo einfuhr.
Gemeinsam auf der Rennstrecke: Adrian van Hooydonk und Leopold Prinz von Bayern.
Beim Goodwood Revival 2015 erinnert ein historischer Mini Cooper an das schon früh erkennbare sportliche Talent des kompakten Briten. Der langjährige Tourenwagen-Fahrer und BMW Group Classic Botschafter Leopold Prinz von Bayern nimmt mit ihm an den beiden Rennen um die St. Mary’s Trophy für seriennahe Sportwagen der 1960er-Jahre teil. Dort trifft er unter anderem auf Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design, der einen BMW 1800 TI/SA aus seinem Privatbesitz steuert. Mit diesem Modell stieß die 1961 von BMW vorgestellte „Neue Klasse“ in den Tourenwagensport vor. Mit zwei Doppelvergasern und einer auf 10,5 : 1 erhöhten Verdichtung kam sein Vierzylinder-Motor auf eine Leistung von 130 PS. Von der exklusiv für den Rennsport gefertigten Sonderausführung (SA) des erfolgreichen Mittelklasse-Fahrzeugs entstanden nur 200 Exemplare.
Erfolgsmodelle auf zwei Räder: BMW R 50 Kaczor und BMW RS 54.
Rennmotorräder der 500-Kubikzentimeter-Klasse aus den Jahren 1960 bis 1966 starten zu den Läufen um die Barry Sheen Memorial Trophy, darunter zwei BMW R 50 Kaczor und zwei BMW RS 54. Je ein Exemplar beider Modelle gehört zum Fundus der BMW Group Classic, die beiden weiteren BMW Motorräder stammen aus Privatbesitz. Mit der von ihm entwickelten Variante der BMW R 50 erzielte der Konstrukteur und spätere BMW Ingenieur Ferdinand Kaczor in den 1960er-Jahren auf zahlreichen Rennstrecken spektakuläre Erfolge. Beim Goodwood Revival 2015 will der Australier Troy Corser ihre Vorzüge – gesteigerte Leistung, reduziertes Gewicht – für eine gute Platzierung nutzen. Corser gewann in seiner Karriere zweimal die Superbike-Weltmeisterschaft und war bis zu seinem Rückzug aus dem WM-Geschehen im Jahr 2011 drei Jahre lang für das Team BMW Motorrad Motorsport aktiv. Mit der von der BMW Group Classic gestellten BMW RS 54 geht die britische Motorrad-Rennfahrerin und fünfmalige Teilnehmerin an der Tourist Trophy auf der Isle of Man, Maria Costello, ins Rennen. Die BMW RS 54 kam schon 1954 auf den Markt und war das erste für den Renneinsatz konzipierte BMW Motorrad der Nachkriegszeit. Ihr leistungsstarker Boxermotor mit Königswelle bildete die Basis für eine bis 1974 andauernde Siegesserie im Gespannrennsport.
Showrooms und Werkstätten im Stil der 1960er-Jahre.
Weitere Klassiker auf zwei und vier Rädern sind in den Garagen von March Motor Works zu besichtigen. Dort werden die Besucher in die Mitte der 1960er-Jahre zurückversetzt und zugleich mit einer Besonderheit des Londoner Stadtbilds vertraut gemacht. Dazu werden die Fassaden des Gebäudekomplexes, der originalgetreu eingerichtete Werkstätten und Showrooms für Automobile und Motorräder der Marke BMW sowie für den classic Mini und Rolls-Royce beherbergt, im Stil der sogenannten London Mews gestaltet. Diese um einen Innenhof angeordneten Häuserzeilen wurden ursprünglich als königliche Stallungen erbaut und später auch von Handwerkern und Gewerbetreibenden genutzt, die hinter den Garagentoren im Erdgeschoss ihre Werkstätten und darüber ihre Wohnräume einrichteten. In den 1960er-Jahren gewann die London Mews zusätzliche Popularität als Ateliers für Modedesigner und Künstler. Sie wurden oft als Fotokulisse und für Filmaufnahmen genutzt.
In den für das Goodwood Revival 2015 hergerichteten Gebäuden wird das Szenario eines BMW Händlerbetriebes im Jahr 1965 nachgestellt. Zur damaligen Zeit führte BMW in Großbritannien den „Blue Ribbon Service“ ein. Die von speziell geschulten Mechanikern ausgeführten und zertifizierten Wartungsprogramme trugen dazu bei, das Vertrauen in die Qualität und Zuverlässigkeit von BMW Modellen zu stärken. Dieses fortschrittliche Element der Kundenbetreuung wird unter anderem am Beispiel eines BMW 2000 CS und eines BMW 1600 Cabrio demonstriert.
Die Präsenz der Marken MINI und Rolls-Royce in den Garagen von March Motor Works ist dem Londoner Händler und Karosseriebauer Harold Radford & Co gewidmet. Das Unternehmen wurde unter anderem durch hochwertige Umbauten für den classic Mini sowie für Modelle von Rolls-Royce und Bentley bekannt. So erhielt beispielsweise der Rolls-Royce Silver Cloud bei Radford einen erweiterten Kofferraum, dem classic Mini verpassten die Spezialisten aus London unter anderem eine große Heckklappe, spezielle Stoßstangen und einen mit Holz und Leder veredelten Innenraum.
Ein fester Bestandteil des Auftritts der BMW Group Classic beim Goodwood Revival ist die Bewirtung der Gäste im Stil des Münchner Oktoberfestes. So wird auch in diesem Jahr an die Herkunft der Marke BMW erinnert und eine Auswahl an bayerischen Spezialitäten serviert.
MAN und der FC Augsburg haben unter Beisein von 150 MAN-Mitarbeitern und der Profi-Mannschaft des Bundesligisten den neuen Bus vorgestellt. Präsentiert wurde der Mannschaftsbus des Typs MAN Lion’s Coach L im Augsburger Werk von MAN Diesel & Turbo.
In der eindrucksvollen Kulisse einer Werkshalle wurde zunächst ein Großdiesel-Schiffsmotor vorgefahren, hinter dem anschließend der neue FCA-Mannschaftsbus zum Vorschein kam.
„In dieser Präsentation ist die ganze Bandbreite des Leistungsspektrums der MAN Gruppe zu erkennen: vom Viertakt-Großdieselmotor bis zum Mannschaftsbus“, kommentierte Dr. Georg Pachta-Reyhofen, Sprecher des Vorstands der MAN SE, die Bus-Präsentation.
Auch für ausgewählte Mitarbeiter von MAN Diesel & Turbo war die Veranstaltung ein außergewöhnliches Erlebnis.
„Wir haben viele FCA-Fans in den Reihen unserer Mitarbeiter, daher freuen wir uns sehr, dass MAN nun offizieller Partner des FC Augsburg ist“, sagte Wilfried von Rath, Vorstand Personal der MAN Diesel & Turbo SE.
Im Rahmen der Bus-Präsentation wurde zudem der offizielle Name des Busses vorgestellt: Puppenkiste. Dieser wurde bereits im Vorfeld durch die Fans gewählt. Vorgeschlagen hatte ihn Frank Carnold aus Gessertshausen.
„Diese Veranstaltung zeigt die enge Verbindung von MAN, dem FCA und der Stadt Augsburg. Eine emotionale Partnerschaft, die für alle Beteiligten gewinnbringend ist“, sagte Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport des FC Augsburg.
„Mit dem neuen Mannschaftsbus sind wir nun für die spannenden Touren durch Europa bestens ausgerüstet“, ergänzte FCA-Cheftrainer Markus Weinzierl im Rahmen der Bus-Präsentation.
Der neue Mannschaftsbus des Typs MAN Lion’s Coach L bringt nicht ganz die 11.000 PS des Großdieselmotors auf die Straße, ist mit 480 PS aber dennoch gut ausgestattet für die langen Fahrten durch Europa. Im Businneren sorgen eine reduzierte Sitzplatzanzahl, elektrisch verstellbare Sitz-/ Beinauflagen und ein LED-Sternenhimmel für eine komfortable Fahrt. Eine von MAN-Azubis handgefertigte Zirbelnuss, verbaut in der hinteren Treppenstufe, dient als Glücksbringer und komplettiert die umfangreiche Innenausstattung. Betrieben wird der Mannschaftsbus weiterhin von der Firma Ludwig Tours.
Technische Daten
- Modell: MAN Lion’s Coach L
- Motor: Dieselmotor (Euro 6)
- Getriebe: Automatisiertes 12 Gang-Schaltgetriebe TipMatic
Sonderausstattung:
- Elektrisch verstellbare Sitz-/Beinauflagen
- Vier elektrisch höhenverstellbare Tische
- Monitore und Möglichkeit zur Videopräsentation
- Zirbelnuss in der hinteren Treppenstufe
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Wolfsburg, 03.09.2015
Das Präsidium und der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats der Volkswagen Aktiengesellschaft haben in ihrer heutigen Sitzung beschlossen, den Vorschlag der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE, Hans Dieter Pötsch im Rahmen einer außerordentlichen Volkswagen-Hauptversammlung im November dieses Jahres zum Mitglied des Aufsichtsrats der Volkswagen AG zu wählen, zu unterstützen. „Wir sind sicher, dass mit Herrn Pötsch ein überzeugender Vorschlag für die künftige Position des Aufsichtsratsvorsitzenden gemacht wurde. Herr Pötsch zeichnet sich durch strategische Weitsicht, tiefe Kenntnisse der Automobilindustrie und große Expertise an den Finanzmärkten aus“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates, Berthold Huber.
Der Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE wird nun zunächst auf Antrag der Anteilseignervertreter über den Vorschlag einen Beschluss fassen, Pötsch in einer außerordentlichen Hauptversammlung im November zum Mitglied des Aufsichtsrats zu wählen. Sobald dieser formelle Beschluss beim Aufsichtsrat der Volkswagen AG eingeht, wird dieser über den Zeitpunkt einer außerordentlichen Hauptversammlung und die Beendigung seines Vorstandsmandats zum Zeitpunkt seiner Wahl in den Aufsichtsrat entscheiden.
Das Präsidium und der Nominierungsausschuss haben heute gleichzeitig beschlossen, Dr. Louise Kiesling in der außerordentlichen Hauptversammlung neben Hans Dieter Pötsch zur Wahl zu stellen. „Frau Dr. Kiesling hat hierbei die volle Unterstützung des Präsidiums“, betonte Berthold Huber. Dr. Kiesling ist zurzeit gerichtlich ersatzbestellt. Daher ist im Rahmen der auf die gerichtliche Ersatzbestellung folgenden nächsten Hauptversammlung eine Wahl durchzuführen.
Das Präsidium dankt Frau Julia Kuhn-Piëch für Ihre Mitwirkung im Aufsichtsrat. „Wir beabsichtigen die wertvolle Expertise von Frau Kuhn-Piëch auch weiterhin für den Konzern gewinnbringend einzusetzen“, so Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG.
Über die Nachfolge für Pötsch wird der Aufsichtsrat zeitnah entscheiden. „Das Präsidium wird die Beratungen zu einer möglichen Nachfolge zeitnah aufnehmen. Auch hier gilt es, eine sachgerechte Entscheidung zu treffen, in die der Aufsichtsrat in Gänze einzubinden ist. Wir werden über die Nachfolge mit der gebotenen Sorgfalt entscheiden, zumal Herr Pötsch seine Aufgaben in jedem Fall bis November in unverändert engagierter Weise ausüben wird. Der Aufsichtsrat wird sicherstellen, dass die volle Kontinuität in der Steuerung des Volkswagen Konzerns und ein ordnungsgemäßer Übergang auf einen Nachfolger oder Nachfolgerin gewährleistet ist“, so Huber.
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Ad-hoc
Wolfsburg, 03.09.2015
Die Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE beabsichtigen, im Aufsichtsrat ihrer Gesellschaft über den Vorschlag Beschluss zu fassen, Herrn Hans Dieter Pötsch, zurzeit Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG für den Geschäftsbereich Finanzen und Controlling, in einer außerordentlichen Hauptversammlung im November dieses Jahres in den Aufsichtsrat der Volkswagen AG zu wählen.
Präsidium und Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats der Volkswagen AG unterstützen diesen Vorschlag. Zum Zeitpunkt seiner Wahl durch die Hauptversammlung würde das Vorstandsmandat von Herrn Pötsch enden. Nach der Wahl in den Aufsichtsrat soll Herr Pötsch zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Volkswagen AG gewählt werden.
Präsidium und Nominierungsausschuss werden dem Aufsichtsrat vorschlagen, in der außerordentlichen Hauptversammlung neben Herrn Pötsch Frau Dr. Louise Kiesling in den Aufsichtsrat zu wählen. Frau Dr. Kiesling ist zurzeit gerichtlich ersatzbestellt.
Über einen Nachfolger für Herrn Pötsch würde der Aufsichtsrat zeitnah entscheiden.