Massa: Alonso sollte zugeben, dass Wechsel ein Fehler war

Massa: Alonso sollte zugeben, dass Wechsel ein Fehler war

Formel-1-Saison 2014: Fernando Alonso fährt im Ferrari den eigenen Ansprüchen hinterher, ihm gelingt kein Sieg, der Traum vom WM-Titel in Rot ist in weite Ferne gerückt. Konsequenz: Der Weltmeister von 2005 und 2006 wechselt zu McLaren-Honda und erlebt 2015 ein sportliches Flautejahr durch den neuen, anfälligen Honda-Antriebsstrang. Hingegen gelang Ferrari-Neuzugang Sebastian Vettel der erste Sieg im dritten Rennen für das Team aus Maranello.

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Dass Alonsos Weggang aus Maranello ein „Fehler“ war, davon ist Williams-Pilot Felipe Massa überzeugt, der an der Seite von des Spaniers zwischen 2009 und 2013 bei Ferrari fuhr. „Ich denke, dass Alonso ein paar gute Gründe erfinden müsste, um einen Wechsel zu rechtfertigen, der mit Sicherheit eher negativ als positiv war“, so Massa gegenüber der brasilianischen Zeitung ‚Globo‘. In jüngster Zeit beteuerte Fernando Alonso mehrfach, dass es sich bei McLaren-Honda um ein Langzeitprojekt handle, bei dem mögliche Rennsiege später umso süßer schmecken sollen

„Ferrari hat sich wirklich verbessert. Ich denke, dass es manchmal schwierig ist zuzugeben, dass man einen Fehler gemacht hat.“ Im vergangenen Jahr prägten Streitigkeiten die Atmosphäre bei Ferrari und begünstigten unter anderem den Teamwechsel Alonsos. Erst als Ex-Philip-Morris-Manager Maurizio Arrivabene sein Amt als Ferrari-Teamchef antrat, kehrte Ruhe bei der Scuderia ein. Massa schwärmt: „Ferrari hat alles geändert, den Teamchef, den Präsidenten – es ist ein anderes Team.“

Der neue Anstrich bei Ferrari gefällt Massa so gut, dass der Brasilianer sich vorstellen könnte, eventuell zu den Roten zurückzukehren. „Vielleicht, ja“, antwortet er auf Nachfrage, doch in der Vergangenheit gab der 34-Jährige bekannt, seine Karriere bei Williams beenden zu wollen. An Ferrari dürfte er ohnehin zwiespältige Erinnerungen haben, zu denen er 2006 stieß und dort als loyale Besetzung des zweiten Cockpits neben Michael Schumacher galt.

2008 schrammte Massa sogar knapp am WM-Titel vorbei, verlor knapp gegen Lewis Hamilton. Nach einem Horrorcrash 2009 in Ungarn musste Massa für den Rest der Saison aussetzen und schien seitdem seiner alten Form hinterherzufahren. Beim Rennen in Hockenheim 2010 musst Massa in Führung liegend auf Befehl der Ferrari-Box den zweitplatzierten Alonso zu Gunsten der WM-Entscheidung vorbeilassen und galt fortan als feste Nummer zwei. Bei Williams erlebt der kleine Brasilianer derzeit seinen zweiten sportlichen Frühling.

Platz eins für ŠKODA in Zufriedenheitsstudie ,SchwackeMarkenMonitor 2015‘

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Weiterstadt, 22.05.2015

• Unabhängige Studie von Schwacke belegt: ŠKODA hat die zufriedensten Händler
  unter allen großen Importeuren in Deutschland
• Tschechische Traditionsmarke konnte sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals
  steigern und verbesserte sich von Platz zwei auf Rang eins
• Ergebnis der renommierten Händlerzufriedenheits-Studie basiert auf insgesamt
  1.000 Interviews mit Händlern aller Marken in Deutschland

ŠKODA steht für top Zufriedenheit – das gilt nicht nur für die Kunden der tschechischen Traditionsmarke, sondern auch für ihre Vertragshändler. Im Rahmen der Händlerzufriedenheits-Studie ,SchwackeMarkenMonitor 2015‘ wurden deutschlandweit rund 1.000 Autohändler unterschiedlicher Marken befragt. Das Ergebnis: ŠKODA ist von allen großen Importeuren in Deutschland die Marke mit den zufriedensten Vertragshändlern.

Die Basis für diese Analyse bildeten Interviews mit Geschäftsführern und Inhabern von Vertragshandelsbetrieben der unterschiedlichen Marken. Im Rahmen der Zufriedenheitsstudie wurden auch 40 deutsche ŠKODA Händler zu den Bereichen Produkt und Marke, Vertriebspolitik, Gebrauchtwagen, Aftersales sowie Netzpolitik und allgemeine Zusammenarbeit befragt. Zu den insgesamt 30 Kriterien zählten beispielsweise die Qualität sowie das Preis-/Leistungsverhältnis der Fahrzeuge, die Attraktivität der Modellpalette, werbliche Aktivitäten des Herstellers, die Gebrauchtwagengarantie, das Liefersystem für Teile und Zubehör sowie die Kompetenz des Außendienstes.

Dabei konnte sich ŠKODA im Vergleich zum Vorjahr nochmals steigern. Die Marke mit dem geflügelten Pfeil im Logo stieg vom zweiten auf den ersten Platz in der Klasse ,große Importeure‘ auf. Die Bewertung erfolgte gemäß dem Schulnotensystem mit Noten von 1 bis 6. ŠKODA erreichte einen Durchschnittswert von 2,6 bei der Gesamtzufriedenheit.

Die unabhängige Händlerzufriedenheits-Studie ,SchwackeMarkenMonitor‘ analysiert seit 1998 die Händlerzufriedenheit der in Deutschland vertretenen Automarken. Für die jährlich durchgeführten Händlerbefragungen zeichnen das Institut für Automobilwirtschaft der Hochschule Nürtingen-Geislingen sowie die puls Marktforschung GmbH aus Schwaig verantwortlich.

DFB-Pokalfinale 2015: Jeder kann dabei sein – mit einem Foto auf der Volkswagen Fanbande

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Wolfsburg, 22.05.2015

Wenn sich am 30. Mai der VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund im Olympiastadion Berlin im DFB-Pokalfinale gegenüberstehen, kann jeder Fußballfan an prominenter Stelle dabei sein: Möglich macht’s die Volkswagen Fanbande.

Konnten die Fans schon im letzten Jahr ihre Botschaften an die Teams auf die elektronische Bande des Olympiastadions bringen, dürfen sie diesmal bereits vorab und auch während des Spiels Fotos zur Unterstützung hochladen. Ab kommenden Montag, dem 25. Mai, steht dafür im Internet die Seite www.fanbande.de zur Verfügung.
„Der DFB-Pokal symbolisiert wie kein anderer Wettbewerb unser breit gefächertes Engagement im Fußball. Hier stehen Amateurteams gleichberechtigt neben Profis. So leben wir unser Motto ,Volkswagen. Partner des Fußballs.‘ Und jetzt kann auch jeder Fan mitmachen. Denn durch innovative und emotionale Aktionen wie die digitale Fanbande füllen wir diese Partnerschaft mit dem DFB-Pokal mit Leben“, erklärt Thomas Zahn, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland Volkswagen Pkw.

Für seine Idee der Fanbande gewann Volkswagen im letzten Jahr den Deutschen Mediapreis in der Kategorie „Beste Media-Idee TV“. Dieser wurde von der Fachzeitschrift „W&V Werben und Verkaufen“ ausgelobt.

Seit 2012 ist Volkswagen „Offizieller Partner des DFB-Pokals“. Von der ersten Runde an ist Europas größte Automarke bei allen Spielen präsent – nicht nur mit dem Logo auf den Trikotärmeln aller teilnehmenden Teams, sondern auch durch vielfältige Maßnahmen rund um jedes Stadion.

AUDI AG vor umfassenden Kooperationen mit Baidu und Huawei

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Ingolstadt/Shanghai, 22.05.2015

• Audi ermöglicht Kunden in China nahtlose und schnelle Nutzung des
  Smartphones im Auto
• Marke mit den Vier Ringen integriert Baidu CarLife ins Auto
• Ricky Hudi, Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik der AUDI AG: „Wir setzen auf
  starke Partner und treiben die Vernetzung des Autos mit dem Internet und
  seinem Umfeld voran.“

Audi baut die Vernetzung im Auto in China verstärkt aus, das gab der Premiumhersteller im Vorfeld der erstmals stattfindenden CES Asia in Shanghai bekannt. Mit Baidu CarLife integriert Audi künftig auch in China Smartphones kompromisslos ins Auto. Für eine schnelle Datenübertragung sorgt ein chinaspezifisches LTE-Modul, das Audi in Kooperation mit Huawei entwickelt.

„Durch die Kooperation mit Baidu, der Nummer eins auf dem chinesischen Suchmaschinen-Markt, wollen wir die Online-Vernetzung unserer Autos in China weiter vorantreiben“, sagt Ricky Hudi, Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik der AUDI AG. Bei Baidu CarLife handelt es sich um eine Smartphone-Integration für den Einsatz im Auto, ähnlich wie Android Auto und Apple CarPlay.

Sobald der Kunde sein Smartphone im Auto anschließt, startet das Audi smartphone interface: Auf dem MMI-Bildschirm öffnet sich eine Umgebung mit maßgeschneiderten Apps von Baidu, die vor allem bei jungen Chinesen sehr beliebt sind. CarLife soll sowohl mit iOS als auch mit Android funktionieren, womit Audi die große Mehrheit der Kunden erreicht.

Bereits Ende Januar hatten sich Audi und Baidu auf eine Kooperation verständigt. Deren Bestandteile sind neben der Integration von Baidu CarLife eine gemeinsame Entwicklung von Kartendaten, Positionisierungsalgorithmen und Point-of-Interest-Funktionen. Diese ermöglichen beispielsweise eine Übertragung von Zieldaten aus der Baidu Map am Computer oder dem Smartphone ins Auto.

Neben Baidu CarLife zeigt Audi auf der CES Asia die Kooperation auch im Audi tablet, das bereits den Baidu Webbrowser und einen Baidu- App-Store integriert. Damit die chinesischen Kunden uneingeschränkt ihre Online-Dienste im Auto nutzen können, muss eine schnelle und lückenlose Datenübertragung gewährleistet sein. Audi stellt sich den marktspezifischen Anforderungen Asiens. Mit Huawei Technologies Co., einem der weltweit größten Netzwerk-Anbieter, hat Audi nun die Entwicklung und Nutzung eines Asien-spezifischen LTE-Moduls vereinbart. Audi wird das Modul in China, Japan und Korea einsetzen. Es unterstützt den im Jahr 2013 neu definierten Funkstandard TDD-LTE (Time Division Duplexing) von China Mobile und den FDD-LTE (Frequency Division Duplexing) Standard. Damit kann Audi als erster Premium-Autohersteller in China eine voll integrierte LTE-Lösung anbieten.

Audi-CEO Stadler bei Hauptversammlung: „Unsere Marke zielt auf neue Bestwerte“

• Audi-Chef Rupert Stadler: „Technologieführerschaft im Premiumsegment
  klar und deutlich untermauert“
• Finanzvorstand Axel Strotbek: „Trotz der Rekordinvestitionen halten wir an
  unseren ehrgeizigen finanziellen Zielen fest“
• Audi mit neuen SUV-Modellen: Audi Q1 ab 2016, Audi Q8 ab 2019, sportlicher
  SUV mit Elektroantrieb ab 2018

Der Audi-Konzern will auch 2015 weitere Rekorde einfahren. Mit mehr als 591.000 Auslieferungen in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist die Premiummarke mit den Vier Ringen auf sehr gutem Weg, die Bestmarke von 1,74 Mio. Automobilen zu übertreffen. Dafür trumpft Audi mit vielen fortschrittlichen Modellen auf. Neben dem neuen Audi Q7 kommt in der zweiten Jahreshälfte zum Beispiel der neue Audi A4 auf den Markt. Um neue Kunden für Audi zu begeistern, will das Unternehmen seine Modellpalette in den kommenden Jahren konsequent erweitern. Bis 2020 sollen 60 verschiedene Modelle zur Auswahl stehen. Unter anderem sind drei weitere Mitglieder der Q-Familie geplant: der Audi Q1, der Audi Q8 und ein sportlicher SUV mit Elektroantrieb im Segment der oberen Mittelklasse sollen den Wachstumspfad des Audi-Konzerns nachhaltig untermauern. Mit einem Rekordinvestitionsprogramm von € 24 Mrd. bis 2019 bildet das Unternehmen die Grundlage, um weitere Modelle und innovative Technologien zu entwickeln und den internationalen Fertigungsverbund auszubauen. Gleichzeitig schafft der Premiumhersteller Arbeitsplätze. Weltweit sollen 2015 rund 6.000 neue Mitarbeiter an Bord kommen, 4.000 davon in Ingolstadt und Neckarsulm.

Im Rahmen der 126. Ordentlichen Hauptversammlung der AUDI AG erläutert der Vorstand am Freitag in Neckarsulm das Geschäftsjahr 2014 und informiert die Aktionäre über die aktuelle Entwicklung des Unternehmens. Audi-Chef Rupert Stadler erklärt sein Ziel für 2015: „Auch in diesem Jahr wollen wir weiter wachsen, stärker als der Weltmarkt und mit Zuwächsen in allen Regionen. Damit zielt unsere Marke auf neue Bestwerte.“

Nach dem besten ersten Quartal der Unternehmensgeschichte hat Audi auch im April mehr Automobile ausgeliefert. Dabei lag die Nachfrage in allen Weltregionen über dem Vorjahresmonat. Vor allem auf dem amerikanischen Kontinent entwickelte sich das Geschäft für die Marke Audi positiv. Weltweit legte der Absatz von Januar bis April um 5,2 Prozent auf mehr als 591.000 (2014: 561.000) an Kunden übergebene Automobile zu.

Bei den finanziellen Kennzahlen ist Audi im ersten Quartal 2015 weiter auf hohem Niveau unterwegs: Von Januar bis März erwirtschaftete der Ingolstädter Premiumhersteller Umsatzerlöse von € 14.651 (2014: 12.951) Mio. und ein Operatives Ergebnis von € 1.422 (2014: 1.314) Mio. Die Operative Umsatzrendite lag bei 9,7 (2014: 10,1) Prozent.

Die Nachfrage nach Modellen der Marke Audi soll weltweit hoch bleiben. Seit Ende März liefert der Ingolstädter Premiumhersteller den neuen Audi TT Roadster* an Kunden aus. Nun rollen der neue RS 3 Sportback* und der neue Audi R8* zu den Händlern und verleihen Audi bei der nächsten Stufe seiner Modelloffensive zusätzlichen Schub. In der zweiten Jahreshälfte wird das Unternehmen zudem mit dem neuen Audi A4 den Nachfolger des Bestsellers vorstellen.

Audi punktet nicht nur mit neuen Modellen. Auch innovative Technologien aus Ingolstadt kommen sehr gut bei den Kunden an. Das Unternehmen hat zum Beispiel erfolgreich demonstriert, dass es die komplexe Technologie des pilotierten Fahrens umfassend beherrscht. Im Oktober 2014 umrundete ein Audi RS 7 piloted driving concept den Grand-Prix-Kurs in Hockenheim – fahrerlos, mit bis zu 240 km/h. Anfang Januar stellte die Marke mit den Vier Ringen außerdem einen Rekord auf. Journalisten legten im regulären Straßenverkehr rund 900 km in einem pilotiert fahrenden Audi zurück. Vor rund 600 Aktionären und Gästen erklärt Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG: „Wir haben unsere Technologieführerschaft im Premiumsegment klar und deutlich untermauert. Pilotiertes Fahren von Audi wird für mehr Sicherheit, mehr Komfort und mehr Effizienz sorgen.“

Im neuen Premium-SUV Audi Q7*, der in der zweiten Hälfte des Jahres in Europa auf den Markt kommt, können Kunden durch adaptive cruise control mit Stauassistent die Vorstufe des pilotierten Fahrens erleben. Die adaptive cruise control hält den Q7 durch Beschleunigen und Verzögern auf dem gewünschten Abstand zum Vordermann. In der Top-Ausbaustufe übernimmt das System auch die Lenkarbeit, solange der Verkehr zähflüssig ist und das Tempo nicht mehr als 65 km/h beträgt. Die Bestelleingänge für den neuen Audi Q7 übertreffen bereits jetzt die Erwartungen des Unternehmens, noch bevor das Modell bei den Händlern steht.

Neben dem Audi Q7 kommen auch die SUV-Modelle Audi Q3* und Audi Q5* sehr gut bei den Kunden an. In den nächsten Jahren will die Marke mit den Vier Ringen ihr SUV-Angebot ausbauen. Der neue Audi Q1 soll ab 2016 in Ingolstadt vom Band fahren. 2019 soll der Audi Q8 die SUV-Familie nach oben abrunden. Außerdem entwickelt das Unternehmen einen sportlichen SUV mit Elektroantrieb, der 2018 verfügbar sein soll. Insgesamt will Audi seine Modellpalette bis 2020 von heute 52 auf 60 Automobile erweitern.

Deshalb hat Audi das größte Investitionsprogramm seiner Unternehmensgeschichte verabschiedet: Von 2015 bis 2019 planen die Ingolstädter € 24 Mrd. auszugeben – € 2 Mrd. mehr als im vorherigen Planungszeitraum. 70 Prozent der Investitionen fließen in die Entwicklung neuer Modelle und Technologien. Auf die deutschen Standorte Ingolstadt und Neckarsulm entfällt mehr als die Hälfte der geplanten Investitionen. Axel Strotbek, Vorstand Finanz und Organisation der AUDI AG, sagt: „Trotz der Rekordinvestitionen halten wir an unseren ehrgeizigen finanziellen Zielen fest und wollen auch dieses Jahr eine Operative Umsatzrendite innerhalb des strategischen Zielkorridors von 8 bis 10 Prozent erreichen.“

2014 überzeugte Audi trotz heterogenem Marktumfeld und steigerte die Verkäufe in allen Regionen. Insgesamt hat das Unternehmen im vergangenen Jahr 1.741.129 (2013: 1.575.480) Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Dies entspricht einem Plus von 10,5 (2013: 8,3) Prozent. Der Audi-Konzern steigerte seine Umsatzerlöse dabei um 7,8 Prozent auf € 53.787 (2013: 49.880) Mio. Das Operatives Ergebnis erhöhte sich um 2,4 Prozent auf € 5.150 (2013: 5.030) Mio. Die Operative Umsatzrendite lag bei 9,6 (2013: 10,1) Prozent.

Mittlerweile arbeiten weltweit mehr als 80.000 Menschen im Audi-Konzern. 2014 ist das Unternehmen um 5.732 Mitarbeiter gewachsen. Um seinen strategischen Wachstumspfad nachhaltig mit qualifizierten Mitarbeitern zu verstärken, schafft Audi auch 2015 zusätzliche Arbeitsplätze. Allein in Deutschland will die Marke mit den Vier Ringen in diesem Jahr 4.000 neue Mitarbeiter an Bord holen, weltweit sollen mehr als 6.000 neue Mitarbeiter den Vorsprung durch Technik der Marke ausbauen.

Im laufenden Geschäftsjahr will das Unternehmen weiter wachsen und deutlich mehr Automobile der Marke Audi ausliefern als im Vorjahr. Herausfordernd ist dabei, dass das konjunkturelle Umfeld und die Entwicklung wichtiger Währungen 2015 von Volatilitäten geprägt sind. Gleichzeitig wachsen die finanziellen Vorleistungen für neue Kapazitäten, innovative Technologien und attraktive Automobile. Hinzu kommen eine spürbar steigende Wettbewerbsintensität in Schlüsselmärkten sowie der technologische Umbruch innerhalb der Automobilindustrie hin zu alternativen Antriebskonzepten, insbesondere um die weltweit verschärften CO2-Regularien zu erfüllen.

Mit dem angestrebten Volumenwachstum werden sich in Abhängigkeit der konjunkturellen Rahmenbedingungen die Umsatzerlöse des Audi-Konzerns moderat erhöhen. Darüber hinaus erwartet das Unternehmen erneut eine Operative Umsatzrendite innerhalb des strategischen Zielkorridors von acht bis zehn Prozent.

Verbrauchsangaben der genannten Modelle:

Audi Q3:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,4 – 4,
4
CO2-Emission kombiniert in g/km: 198 – 114**

Audi Q5:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,5 – 4,9
CO2-Emission kombiniert in g/km: 199 – 129**

Audi Q7:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,3 – 5,7
CO2-Emission kombiniert in g/km: 193 – 149**

Audi RS 3 Sportback:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,1
CO2-Emission kombiniert in g/km: 189**

Audi R8:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 11,4
CO2-Emission kombiniert in g/km: 272**

Audi TT Roadster:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 6,0 – 4,3
CO2-Emission kombiniert in g/km: 140 – 114**

**Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs variieren aufgrund der Räder- beziehungsweise Reifenwahl und hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.

Manor-Marussia-Teamchef bewegt: Wenig Chancen für Bianchi

Manor-Marussia-Teamchef bewegt: Wenig Chancen für Bianchi

Dass der Formel-1-Grand-Prix von Monaco 2015 für Manor-Marussia ein bewegendes Rennwochenende würde, war zu erwarten. Der am 5. Oktober 2014 beim Rennen in Japan schwer verunglückte Jules Bianchi liegt immer noch im Koma. Die Heilungschancen stehen bei den Kopfverletzungen, die er bei einer Kollision mit einem Bergungsfahrzeug erlitt laut Aussagen der Mediziner eher schlecht. Bianchi holte im vergangenen Jahr in Monte Carlo die ersten und einzigen beiden Punkte in Manor-Marussias Teamgeschichte.

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In einem bewegenden Interview mit dem ‚Mirror‘ gesteht Teamchef John Booth: „Natürlich hoffen wir alle auf ein Wunder.“ Erst vergangene Woche sei Booth an Bianchis Krankenbett in Nizza gewesen. Beim Interview ringt der Brite mehrfach mit seinen Gefühlen. Bianchis Situation in der Schwebe lässt ihn auch im sonst so harten Motorsport-Alltag nicht kalt: „Ursprünglich wollten wir einfach feiern, was Jules erreicht hatte, aber das ruft auch Emotionen hervor, es ist also ein zweischneidiges Schwert.“

Private Erinnerungen sowie Bianchis Leistungen auf der Rennstrecke hätten im Team zu seiner Beliebtheit beigetragen. Letztlich war sein neunter Platz in Monaco Manor-Marussias Überlebensgarant. „Ohne Jules Resultat wären wir heute nicht hier, darin besteht kein Zweifel“, konstatiert Booth, der auch der Familie des 25-Jährigen sein Beileid ausspricht, bei denen Motorsport einst zum Alltag gehörte: Onkel Mauro Bianchi gewann 1968 in Le Mans. „Sie werden nicht hier sein“, bedauert Booth das Fehlen von Bianchis Eltern in Monaco: „Ich kann mir nicht vorstellen dass sie jemals wieder zu einem Rennen kommen.“

„Das Ende des vergangenen Jahres hat uns ziemlich gebeutelt. Wir hatten über die ganze Saison hinweg finanzielle Sorgen, was ziemlich kräftezehrend war. Und dann kam die Sache mit Jules, die hat mir den Rest gegeben“, unterstreicht er, wie sehr ihm die Umstände an die Nieren gehen.