Obwohl Audi-Vorstandschef Rupert Stadler zuletzt klarstellte, dass die Ingolstädter momentan nicht an einem Formel-1-Einstieg interessiert sind, ist das Thema für viele Motorsportfans noch immer nicht vom Tisch. Auch ‚Motorsport-Total.com‘-Experte Marc Surer glaubt, dass Audi früher oder später in die Formel 1 einsteigen wird, da ihnen sonst irgendwann die Ziele im Motorsport ausgehen.
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„Wenn man ehrlich ist, muss man sagen, dass Audi bei seinem Prestige-Rennen in Le Mans nur noch verlieren kann“, erklärt Surer die Situation der Ingolstädter bei ‚Sky‘. „Dort werden sie irgendwann geschlagen werden, und verlieren das Image des Unbezwingbaren. Damit bleibt für Audi nur noch die Formel 1 als Steigerung“, lautet die Schlussfolgerung des Schweizers.
Audis Bilanz beim legendären 24-Stunden-Rennen in Le Mans ist beeindruckend: Seit dem Jahr 2000 hat die Marke 13 der vergangenen 15 Auflagen des Klassikers gewonnen, seit 2010 ist man sogar ungeschlagen. Viel mehr geht nicht. Doch ist ein Formel-1-Einstieg wirklich der nächste logische Schritt? „Die Formel 1 soll ihre Probleme allein lösen“, sagte Stadler kürzlich und schloss damit eine Kooperation mit Red Bull, über die bereits seit einiger Zeit spekuliert wird, aus – zumindest für den Moment.
„Audi kann bei seinem Prestige-Rennen in Le Mans nur noch verlieren.“
Marc Surer
Denn ab 2017 soll sich das Bild der Formel 1 ändern. Die Königsklasse möchte wieder schneller und aggressiver werden. „Meiner Ansicht nach muss die Formel 1 mit der Zeit gehen, deswegen bin ich ein Befürworter der Hybrid-Technologie. Aber ich mag natürlich auch schnellere Autos“, erklärt Surer, der zwischen 1979 und 1986 insgesamt 81 Starts in der Königsklasse absolvierte.
„Zu meiner aktiven Zeit sind wir bei viel schlechterer Straßenlage mit 1000 PS im Rennen gefahren. Verglichen sind die heutigen Autos mit circa 800 PS etwas zu brav. Ich würde es begrüßen, wenn die Formel 1 wieder etwas aggressiver würde“, so der Schweizer. Die große Frage ist allerdings, ob man das bei Audi auch so sieht. Denn auch wenn ein Formel-1-Einstieg aktuell kein Thema zu sein scheint, könnte sich das in zwei Jahren womöglich ändern.
Carmen Jorda ist fest entschlossen, sich in der Formel 1 zu etablieren
An der Personalie Carmen Jorda scheiden sich die Geister: Die einen halten die attraktive Spanierin, die für Lotus den E23 entwickeln soll, für einen Farbtupfer in der Formel 1, die anderen ärgern sich über sie als Marketingpüppchen. Im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘ erklärt die 26-Jährige, wie sie mit den unterschiedlichen Reaktionen auf ihren neuen Job umgeht und offenbart dabei ihre abgeklärte Seite. Die bekam im Kinderzimmer auch ihre Schwester im Kampf um die Playstation zu spüren.
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Frage: „Carmen, hast du als kleines Mädchen mit Autos oder mit Puppen gespielt?“ Carmen Jorda: „Ehrlich gesagt habe ich schon immer mit Autos gespielt. Meine Schwester hatte Puppen. Später wollte ich dann auf der Playstation immer etwas anderes spielen als sie. Wir sind völlig unterschiedlich. Als ich zwölf Jahre alt war, haben wir ein Go-Kart ausprobiert. Ihr hat es nicht gefallen, mir dafür umso mehr.“
Frage: „Zwölf Jahre ist ein ziemlich später Einstieg für einen Rennfahrer.“ Jorda: „Da habe ich mit Rennen angefangen. Zum ersten Mal im Kart gesessen habe ich mit neun oder zehn.“
Frage: „Was für ein Gefühl war das damals, als du dein erstes Autorennen gefahren bist? Hattest du Angst?“ Jorda: „Nein, überhaupt nicht. Es war spannend und das Auto habe ich sofort geliebt. Ich mag die Geschwindigkeit und das Adrenalin im Blut.“
Den Konkurrenten Kindheitstraumata beschert
Frage: „Bist du nur gegen Jungs gefahren?“ Jorda: „Es gab nicht viele Mädchen, nur eine oder zwei. Meistens war ich das einzige.“
Frage: „Hattest du als Kind ein Idol im Motorsport?“ Jorda: „Ich war ein großer Fan von Michael Schumacher. Als ich acht Jahre alt war, ist mein Vater zum ersten Mal mit mir zum Grand Prix nach Barcelona gefahren. Ich habe damals in Foto mit ihm gemacht und er hat eine Kappe unterschrieben, die ich heute noch habe. Er war immer mein großer Held.“
Frage: „Bist du traurig, dass Michael nicht miterleben kann, dass du jetzt Entwicklungsfahrerin bei Lotus bist? Würdest du gerne mit ihm darüber sprechen?“ Jorda: Natürlich würde ich das. Leider ist seine Genesung, nach allem was man hört, noch nicht allzu weit fortgeschritten. Ich würde ihn gerne treffen, denn ich hatte nie die Gelegenheit, mich ihm vorzustellen.“
Susie Wolff als Vorbild und Ansporn
Frage: „Wo wir über Idole sprechen. Denkst du, dass es für junge Mädchen, die jetzt mit dem Kartsport anfangen, gut wäre, wenn eine Frau in der Formel 1 fahren würde?“ Jorda: „Auf jeden Fall. Es wäre wichtig, wenn eine Frau in der Formel 1 fahren würde, dann dann sähen sie, dass es dort auch Frauen gibt. Dann würden sich bestimmt mehr Mädchen und Frauen für den Motorsport interessieren. Sie wären dann motivierter. Was ich wirklich begrüßen würde, wäre eine Weltmeisterschaft für Frauen. Dann hätten sie ein klares Ziel vor Augen. Frauen wie ich verdienen einen eigenen Platz im Motorsport, unsere eigene Meisterschaft. Es wäre toll, wenn wir gegeneinander fahren könnten.“
Frage: „Sie ist ja in Barcelona das erste Freie Training für Williams gefahren. Wann werden wir dich im Freien Training sehen?“ Jorda: „Das ist mein erstes Jahr als Entwicklungsfahrerin bei Lotus. Wir gehen Schritt für Schritt vor. Das ist ein straffes Programm, im Simulator, aber auch was Fitness angeht. Es ist sehr wichtig, dass man dafür bereit ist. Wir haben da keine Eile. Bevor ich ins Auto steige, werde ich 20 Tage im Simulator verbringen, wo wir alles durchgehen. Ich denke, dass ich in einigen Monaten so weit bin, um das Auto zum ersten Mal zu testen. Das wird aber nicht im Freien Training sein.“
Sonderschichten im Fitnessstudio
Frage: „Hast du einen festen Zeitplan für dein Formel-1-Programm, wann du zum ersten Mal den E23 testen wirst?“ Jorda: „Ich bin bei allen Grands Prix vor Ort, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und an den Besprechungen teilzunehmen. Es ist aber auch wichtig, dass ich regelmäßig in der Fabrik bin, wo ich eine Menge lerne und im Simulator meine Fähigkeiten verbessern kann. Wir haben einen Zeitplan, und der sieht vor, dass ich in ein paar Monaten das Auto teste.“
Frage: „Du hast die Team-Meetings erwähnt. Wir verhältst du dich dort? Hörst du nur zu oder stellst du auch Fragen?“ Jorda: „Bei diesen Meetings sind vor allem die Informationen der Fahrer wichtig, denn damit kann das Team, können die Ingenieure analysieren, was mit dem Auto passiert, wie sie es verbessern können, was funktioniert hat und was nicht. Über all diese Dinge sprechen wir und geben unser Bestes für das Qualifying oder das Rennen.“
Frage: „Du hast auch von der körperlichen Vorbereitung gesprochen. Musst du im Kraftraum härter trainieren als Romain oder Pastor, weil du eine Frau bist?“ Jorda: „Ich muss härter trainieren als sie, um genau so fit zu sein, denn eine Frau ist von Natur her körperlich etwas schwächer als ein Mann. Darauf muss ich mich vorbereiten.“
Fluchender Ex-Teamkollege ist „wohl ziemlich neidisch“
Frage: „Du bist in Melbourne zum ersten Mal als Lotus-Fahrerin im Fahrerlager der Formel 1 aufgetaucht. Wir waren die Reaktionen?“ Jorda: „Nachdem Susie schon seit drei Jahren hier ist, sehen die Leute, dass mehr Frauen kommen. Ich denke, dass gefällt allen, denn wir erschließen eine neue Zielgruppe.“
Frage: „Gab es negative Reaktionen?“ Jorda: „Natürlich gibt es immer jemanden, der einen nicht mag. Es können nicht alle Leute die gleichen Dinge mögen. Es gibt immer positive und negative (Reaktionen; Anm. d. Red.).“
Frage: „Dir ist sicherlich nicht entgangen, was dein früherer Teamkollege Rob Cregan getwittert hat. Machen dich solche Kommentare wütend?“ Jorda: „Eigentlich nicht, denn ich habe den Eindruck, dass er ziemlich neidisch ist. Was er sagt, interessiert mich nicht. Ich habe hart gearbeitet, um hier zu sein und wünsche ihm das Beste für seine Karriere.“
Frage: „Hast du dich in deiner Karriere mit Klischees wie ‚Frauen können nicht Autofahren‘ herumplagen müssen?“ Jorda: „Mein Geschlecht hat im Laufe meiner Karriere immer eine Rolle gespielt, denn für Frauen ist es in einer so von Männern dominierten Welt immer schwieriger, respektiert zu werden. Daher muss man mehr kämpfen und muss seinen Weg gehen. Wenn Lotus bei mir kein Potenzial gesehen hätte, wenn ich sie nicht von meinen Fähigkeiten hätte überzeugen können, dann wäre ich nicht hier.“
Frage: „Falls du es irgendwann als Stammfahrerin in die Formel 1 schaffen würdest: Hast du Bedenken, dass die Leute dann sagen: Sie hat es nur geschafft, weil sie eine hübsche Frau ist?“ Jorda: „Davor habe ich keine Angst, denn es gibt ja auch gut aussehende Formel-1-Fahrer. Warum sollte das bei einer Frau ein Problem sein?“
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Boxster Modelle: Innerorts in l/100 km 14,2-10,9; Außerorts in l/100 km 7,5-6,2; Kombiniert in l/100 km 9,9-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 230-183.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayman Modelle: Innerorts in l/100 km 14,8-10,9; Außerorts in l/100 km 7,8-6,2; Kombiniert in l/100 km 10,3-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 238-183.
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Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Macan Modelle: Innerorts in l/100 km 11,8-6,7; Außerorts in l/100 km 7,8-5,7; Kombiniert in l/100 km 9,2-6,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 216-159.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayenne Modelle: Innerorts in l/100 km 15,9-7,6; Außerorts in l/100 km 8,9-6,0; Kombiniert in l/100 km 11,5-6,6; CO2-Emission Kombiniert in g/km 267-173. Kraftstoffverbrauch/Emissionen* Cayenne S E-Hybrid: Kombiniert in l/100 km 3,4; CO2-Emission Kombiniert in g/km 79; Stromverbrauch Kombiniert in kWh/100 km 20,8.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Panamera Modelle: Innerorts in l/100 km 15,2-7,7; Außerorts in l/100 km 7,9-5,6; Kombiniert in l/100 km 10,5-3,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 245-71. Kraftstoffverbrauch/Emissionen* Panamera S E-Hybrid: Kombiniert in l/100 km 3,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 71; Stromverbrauch Kombiniert in kWh/100 km 16,2.
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Pressemitteilung
Porsche-Tochter MHP wird Trikotsponsor der Stuttgarter KickersLudwigsburger Beratungsunternehmen und Stuttgarter Traditionsverein vereinbaren Partnerschaft
Stuttgart/Ludwigsburg. Die Porsche-Tochter MHP, eine der führenden Management- und IT-Beratungen, wird neuer Trikotsponsor der Fußball-Profis der Stuttgarter Kickers. Diese Absicht haben der Vorsitzende der Geschäftsführung von MHP, Dr. Ralf Hofmann, und Kickers-Präsident Prof. Dr. Rainer Lorz heute offiziell bestätigt. Weitere Details zum Engagement des weltweit tätigen Automotive-Beratungsexperten aus Ludwigsburg beim Stuttgarter Traditionsverein werden zu einem späteren Zeitpunkt vor der neuen Saison 2015/16 bekanntgegeben.
Stimmen zum Trikotsponsoring:
Dr.-Ing. Ralf Hofmann (Vorsitzender der Geschäftsführung, MHP):
„Aus regionaler Verantwortung zum MHP Hauptstandort in der Region Stuttgart/Ludwigsburg sowie zur weiteren Steigerung unserer Bekanntheit als sehr erfolgreiches Beratungsunternehmen und Teamplayer engagieren wir uns zukünftig neben unseren Sportsponsoring-Engagements im Basketball (MHP Riesen Ludwigsburg) –Team der 1. Bundesliga und Heimteam der MHPArena – auch im Fußball, der Sportart Nr. 1.“
Prof. Dr. Rainer Lorz (Präsident, Stuttgarter Kickers):
„Wir freuen uns, mit MHP einen sportbegeisterten und ambitionierten Partner an unserer Seite zu wissen, der seine Kompetenz in Sachen Spitzensport bereits bei anderen Klubs unter Beweis gestellt hat“, sagte Kickers-Präsident Prof. Dr. Rainer Lorz.
Lutz Meschke (Vorstand für Finanzen und IT der Porsche AG und Beiratsvorsitzender der MHP):
„Es freut uns die Partnerschaft mit den Stuttgarter Kickers, in Ergänzung zur bereits vereinbarten Nachwuchsförderung durch die Porsche AG, mit diesem Sponsoring weiter zu vertiefen. Die Stuttgarter Kickers leisten bei den Profis und beim Nachwuchs eine weitsichtige und äußerst professionelle Arbeit. Mit diesem Engagement möchten wir die Vereinsführung dabei unterstützen, die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre weiter auszubauen und die gesetzten Ziele zu erreichen.“
Bereits im November 2014 hatten der Stuttgarter Traditionsverein und die Porsche AG bekanntgegeben, dass der Sportwagenhersteller ab der Saison 2015/2016 für zunächst drei Jahre die Kickers-Fußballjugend fördern wird und unter anderem Namensgeber der Fußball-Akademie wird. Darüber hinaus sind nach dem Prinzip „Turbo für Talente“ eine Vielzahl weiterer Maßnahmen geplant, um die Nachwuchsarbeit der Kickers zu stärken. Nicht zuletzt mit dem Ziel, eine Zertifizierung des Nachwuchsleistungszentrums durch den Deutschen Fußball-Bund zu erwirken.
Mit der künftigen Partnerschaft mit den Stuttgarter Kickers legt der Porsche-Konzern erneut ein klares Bekenntnis zum Standort Stuttgart ab. Dabei verfolgt der Sportwagenhersteller – wie auch bei den Kooperationen mit dem Deutschen Tennis Bund (u.a. Porsche Talent Team Deutschland), der Porsche Basketballakademie in Ludwigsburg, dem Eishockeyclub SC Bietigheim Steelers (u.a. Porsche Eishockey Camp) oder dem Fußball-Zweitligisten RB Leipzig (u.a. Leipziger „Viertelfinale“) – denselben Ansatz: über eine breite Nachwuchsförderung Talente zu entdecken und über die Jahre zu entwickeln, die den jeweiligen Teams im Profibereich eine langfristige und möglichst erfolgreiche sportliche Perspektive verheißen.
GO
22.05.2015
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Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei DAT unentgeltlich erhältlich ist.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Boxster Modelle: Innerorts in l/100 km 14,2-10,9; Außerorts in l/100 km 7,5-6,2; Kombiniert in l/100 km 9,9-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 230-183.
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Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der 918 Spyder Modelle: Kombiniert in l/100 km 3,1-3,0; CO2-Emission Kombiniert in g/km 72-70; Stromverbrauch in kWh/100 km 12,7.
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Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayenne Modelle: Innerorts in l/100 km 15,9-7,6; Außerorts in l/100 km 8,9-6,0; Kombiniert in l/100 km 11,5-6,6; CO2-Emission Kombiniert in g/km 267-173. Kraftstoffverbrauch/Emissionen* Cayenne S E-Hybrid: Kombiniert in l/100 km 3,4; CO2-Emission Kombiniert in g/km 79; Stromverbrauch Kombiniert in kWh/100 km 20,8.
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Porsche ruft 918 Spyder zur Überprüfung in die WerkstattVorsorglicher Rückruf: betroffene Kunden werden direkt kontaktiert
Stuttgart. Porsche ruft weltweit bereits ausgelieferte 918 Spyder* vorsorglich in die Werkstatt zurück, davon 76 in Deutschland (28 in der Schweiz). Ursache dafür ist, dass bei Fahrzeugen, die bis Ende April 2015 gefertigt wurden, der elektrische Leitungssatz des Kühlerlüfters möglicherweise von einem Kohlefaserteil beschädigt werden könnte. In der Werkstatt wird der Leitungssatz überprüft und optimal befestigt.
Das Problem wurde nach genauer Untersuchung von Beanstandungen erkannt und umgehend in der Produktion abgestellt. Die Besitzer der betroffenen Fahrzeuge werden direkt von ihrem zuständigen Porsche-Ansprechpartner kontaktiert. Der kostenlose Werkstattbesuch wird nach Vereinbarung schnellst möglich erfolgen und voraussichtlich einen halben Tag in Anspruch nehmen.
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Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nicht technischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas.
Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei DAT unentgeltlich erhältlich ist.
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Jazz Night im Porsche MuseumEin Abend voller Swing, Jazz, Soul und Funk
Stuttgart. Ein Termin, den sich alle Musikliebhaber im Kalender vormerken sollten: Am Freitag, 19. Juni 2015, findet erstmals die Porsche Jazz Night im Museum der Sportwagenschmiede statt. Im ersten Teil des Abends wird die „Porsche Big Band“ ihr aktuelles Programm von Swing bis Funk präsentieren. Anschließend werden die „Soul Diamonds XXL“ mit großer Bläser-Section und Rap-Einlagen die Zuhörer begeistern.
Die „Porsche Big Band“ setzt sich derzeit aus 36 Instrumentalisten zusammen. Als Porsche-Mitarbeiter kommen sie aus den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen und treffen sich in ihrer Freizeit zum Proben. So vielfältig wie ihr beruflicher Hintergrund: vom Werker bis zum Ingenieur, vom Studenten bis zum Ruheständler, so abwechslungsreich ist auch ihre Musik. Sie laden ein zu einer musikalisch munteren Fahrt, von den Anfängen des Swing der 1920er Jahre über die Ära der großen Bigbands der 1930er bis 1950er Jahre bis hin zu Funk, Latin, Soul und Pop.
Die Bandmitglieder der „Soul Diamonds XXL“ vereint eine große Leidenschaft für den Soul, R&B und Souljazz der 1960er bis 1980er Jahre. Neben der beeindruckenden Virtuosität der Musiker steht immer der Spaß im Vordergrund, der sehr schnell von den Musikern auf die Zuhörer überspringt. Fern von aktuellen Modetrends widmet sich das Programm den herausragenden Künstlern des Funk & Soul, Jazz & Blues, wie z. B. den Songs von Stevie Wonder, Marvin Gaye, Chaka Khan und Aretha Franklin. Legendäre Klassiker werden in bestechenden Versionen interpretiert.
Die Porsche Jazz Night beginnt um 20 Uhr. Einlass ist ab 18 Uhr. Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung im Porsche Museum bis zum Konzertbeginn besucht werden. Tickets sind ab sofort erhältlich über www.easyticket.de oder telefonisch unter 0711 2 555 555. Der Eintritt beträgt 25,- Euro für Stehplätze und 35,- Euro für Sitzplätze, jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühr.
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22.05.2015
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Die Formel-1-Siegerehrung in Monte Carlo ist immer ein bisschen spezieller als alle anderen Podiumszeremonien in der Saison. Die ersten drei Piloten werden traditionell in die Fürstenloge gebeten, um sich dort die Glückwünsche der Fürstenfamilie – allen voran von Fürst Albert und seiner Frau Charlene – und den Siegespokal abzuholen. Schon beim Klassiker 1975 war dies der Fall.
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Damals gratulierten einem noch Fürst Rainer und seine berühmte Frau Grace Kelly. Sieger damals: Niki Lauda auf Ferrari. Der Österreicher konnte sich schon die Pole-Position am Samstag sichern und fuhr den Sieg in seinem ersten Weltmeisterjahr vor Emerson Fittipaldi und Carlos Pace nach Hause.
In der Fürstenloge angekommen, bedankte er sich bei der Monarchin mit einem Handkuss, was für Verwunderung sorgte. Im Rahmen des diesjährigen Grand Prix von Monaco erzählt der dreifache Weltmeister die Geschichte noch einmal gegenüber ‚Sky.de‘: „Es gibt sogar Bilder davon, die dann komischerweise um die Welt geschickt wurden. Meine Erziehung zu Hause war immer so, dass man eben einer Frau die Hand küsst, und besonders ihr, Grace Kelly, der Monarchin hier für die Monegassen. Für mich war das klar.“
Sein erstes Rennen bestritt er als 19-jähriger Nobody in einem Mini Cooper S 1300 bei einem Bergrennen in Oberösterreich, sein letztes als einer der erfolgreichsten Formel-1-Piloten aller Zeiten für McLaren beim Großen Preis von Australien in Adelaide. Eine Eigenschaft war dabei immer typisch Niki Lauda: sein gnadenloser Perfektionismus.
Der Aufsichtsratsvorsitzende des Mercedes-Teams schwelgt weiter in Erinnerungen: „Für mich war das ganz normal. Dann hat sich die ganze Welt gewundert. Warum, weiß ich nicht – warum Sportler eben die Hand küssen. Und ich bin mir auch sicher, dass ich es im folgenden Jahr wieder so gemacht habe.“ Damit meint er den Grand Prix von Monaco 1976, nur wenige Wochen vor seinem schweren Unfall auf dem Nürburgring. Dies sollten auch Laudas einzige zwei Siege im Fürstentum bleiben.