EXKLUSIV: The Vaccines spielen drei neue Tracks

EXKLUSIV: The Vaccines spielen drei neue Tracks

Die Vaccines sind eine energiegeladene Garage-Rock-Band, die an die Ramones und Jesus And Mary Chain erinnern und die wie gemacht für heiße Party-Nächte sind, ohne sich in eine Schublade stecken lassen zu wollen.
So wird dann auch jeder, der meint, die Band ihrem passenden Genre zugeordnet zu haben, vom ihrem dritten Album überrascht sein, wie die exklusive Live-Session bei Redbull.com/music zeigt. Kurz bevor die Band ihr neues Album English Graffiti herausbringt, haben wir mit Frontmann Justin Young über Jeans-Westen, die Zusammenarbeit mit Dave Fridmann und die Bedeutung von „The Vaccines“ gesprochen.

Im Player unten : The Vaccines exklusiv mit „20/20”, “I Want You So Bad” und “Dream Lover”.

 

Die Songs auf dem neuen Album sind tiefgründiger und weit weniger geradlinig als manche erwarten würden. Wie habt ihr eurem Sound eine neue Richtung gegeben?
Nachdem „Come Of Age“ rausgekommen war, haben wir darüber gesprochen, dass wir zwar das Gefühl haben, gute Musik zu machen, aber nicht wirklich wichtige Musik. Wir haben alles daran gesetzt, zeitlos zu sein, anstatt mit der Zeit zu gehen. Also haben wir eine 18monatige bis zweijährige Pause eingelegt, in der wir einiges ausprobiert, wieder verworfen und gelernt haben, um aus unserem selbst auferlegten Ethos auszubrechen. Ein Garage-Rock-Album im Live-Sound war das Letzte, was wir dieses Mal machen wollten.

Vor Kurzem hast du über die „Einfallslosigkeit“ von zeitgenössischem Rock gesprochen. Was meinst du damit?
Ich glaube, dass Rock-Musik noch nie unmoderner war – es ist die Musik der Generation unserer Eltern. Ich will damit nicht sagen, dass das schlecht ist, aber früher war diese Musik die gefährlichste, aufregendste, modernste und rebellischste Musikform – jetzt besteht sie aus einem gewissen Regelwerk, in dem die Macher arbeiten. Ich glaube, dass man das von Pop und Hip Hop nicht sagen kann, da gibt es diese Anarchie und Naivität und dieses Gefühl, dass Dinge zum ersten Mal ausprobiert werden. Beim Pop vermischen sich verschiedene Musikwelten und das finde ich spannend.

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Was bedeuten dir “The Vaccines” jetzt?
Die Songs müssen gut sein. Ehrlich gesagt denke ich, wenn wir sechs Monate vorher aufgehört hätten, wäre unser Album nicht so geworden wie es jetzt ist. Wir sind gut darin, Songs zu überarbeiten und ich brauchte eine Weile zum Schreiben, weil wir so beschäftigt mit der Produktion waren, dass ich fast vergessen hatte, in der Zwischenzeit ein paar Pop-Songs zu schreiben.

Was hat euch die Zusammenarbeit mit Produzent Dave Fridmann für das Album gebracht?
Er ist einfach extrem und man muss ihn bei der Arbeit fast zurückhalten. Ein „zu viel“ gibt es für ihn nicht, aber wir waren ja darauf eingestellt, weit zu gehen und er kannte unsere Erwartungen. Der Sound der Akustik-Gitarre bei „Denial“ fegt
dich so weg, das hätten wir mit einem Amp nie so hingekriegt. Aber er wusste, wie weit wir gehen wollten … in unserem Wohlfühlbereich.

The Vaccines performen exklusiv Tracks von ihrem neuen Album, English Graffiti.

The Vaccines performen exklusiv Tracks von ihrem neuen Album, English Graffiti.

The Vaccines performen für Red Bull© Greg Barnes/RedBull.com

Songs wie (All Afternoon) In Love und „Want you so bad“ haben eine traurige und melancholische Seite, so wie manche Songs von Blur sie haben.
Ich liebe diese Seite von Blur. Unsere Songs wurden im Abstand von zwei Tagen geschrieben und das waren für mich vielleicht die befreiendsten Momente der Arbeit an unserem Album. Ich habe sie in meinem Schlafzimmer geschrieben und arrangiert. Dies ist ein Album über Liebe und Verlust, aber es geht nicht nur um einen bestimmten Zeitabschnitt, sondern vielmehr um einen besonderen Ort.

Trotz der Bierflasche und einer herausgestreckten Zunge auf dem Album-Cover seht ihr alle ganz elegant aus. Was ist aus den ärmellosen Jeans-Jacken geworden?
Ich liebe es mir Bands anzusehen und aus ihrer Kleidung zu schließen, aus welcher Ära sie kommen. Die Jeans-Westen waren also ein bisschen Schauspielerei, um ehrlich zu sein. Wir fanden sie einfach witzig.

Ab dem 25. Mai könnt ihr “English Graffiti” hier kaufen.

Ihr findet “The Vaccines” auch auf Facebook.

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The Vaccines performen exklusiv Tracks von ihrem neuen Album, English Graffiti.

The Vaccines performen exklusiv Tracks von ihrem neuen Album, English Graffiti.

The Vaccines performen exklusiv neue Album-Tracks© Greg Barnes/RedBull.com

Porsche AG verlängert Vertrag von Dr. Oliver Blume um fünf Jahre

Porsche AG verlängert Vertrag von Dr. Oliver Blume um fünf Jahre

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Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Boxster Modelle: Innerorts in l/100 km 14,2-10,9; Außerorts in l/100 km 7,5-6,2; Kombiniert in l/100 km 9,9-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 230-183.

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayman Modelle: Innerorts in l/100 km 14,8-10,9; Außerorts in l/100 km 7,8-6,2; Kombiniert in l/100 km 10,3-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 238-183.

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der 911 Modelle: Innerorts in l/100 km 19,2-11,3; Außerorts in l/100 km 8,9-6,6; Kombiniert in l/100 km 12,7-8,2; CO2-Emission Kombiniert in g/km 296-191.

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der 918 Spyder Modelle: Kombiniert in l/100 km 3,1-3,0; CO2-Emission Kombiniert in g/km 72-70; Stromverbrauch in kWh/100 km 12,7.

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Macan Modelle: Innerorts in l/100 km 11,8-6,7; Außerorts in l/100 km 7,8-5,7; Kombiniert in l/100 km 9,2-6,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 216-159.

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayenne Modelle: Innerorts in l/100 km 15,9-7,6; Außerorts in l/100 km 8,9-6,0; Kombiniert in l/100 km 11,5-6,6; CO2-Emission Kombiniert in g/km 267-173.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* Cayenne S E-Hybrid: Kombiniert in l/100 km 3,4; CO2-Emission Kombiniert in g/km 79; Stromverbrauch Kombiniert in kWh/100 km 20,8.

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Panamera Modelle: Innerorts in l/100 km 15,2-7,7; Außerorts in l/100 km 7,9-5,6; Kombiniert in l/100 km 10,5-3,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 245-71.
Kraftstoffverbrauch/Emissionen* Panamera S E-Hybrid: Kombiniert in l/100 km 3,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 71; Stromverbrauch Kombiniert in kWh/100 km 16,2.

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Pressemitteilung

Porsche AG verlängert Vertrag von Dr. Oliver Blume um fünf JahreAufsichtsrat spricht dem Vorstand für Produktion und Logistik das Vertrauen aus

Stuttgart. Der Aufsichtsrat der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG hat das Mandat von Dr. Oliver Blume (46) als Mitglied des Vorstands für Produktion und Logistik vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Blume ist seit 1. Januar 2013 für den Stuttgarter Sportwagen-hersteller tätig. Sein neuer Vertrag beginnt am 1. Januar 2016.

Seit seinem Amtsantritt hat die Porsche AG mit den Modellen Macan und 918 Spyder zwei neue Produkte in den Markt eingeführt und ebenso die Produktanläufe einiger 911-Derivate und des neuen Cayenne erfolgreich abgeschlossen. Für den Macan wurde der Standort Leipzig zum Vollwerk mit Karosseriebau und Lackiererei ausgebaut. Im Stammwerk Zuffenhausen richtete Porsche die Manufaktur des Supersportwagens 918 Spyder ein. „Oliver Blume hat mit seinem Team die Porsche Produktion strukturell und strategisch neu ausgerichtet und damit die Voraussetzungen geschaffen, in Zukunft neue faszinierende Sportwagen mit höchster Qualität zu fertigen“, sagte Dr. Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche AG. Derzeit erweitert der Sportwagenhersteller den Standort Zuffenhausen um ein neues Motorenwerk und das Werk Leipzig um einen weiteren Karosseriebau für den Panamera.

Der Maschinenbau-Ingenieur Oliver Blume blickt auf eine 20-jährige Erfahrung innerhalb des Volkswagen Konzerns zurück. Bei Audi leitete Blume unter anderem den Karosseriebau des Audi A3 und die standortübergreifenden Pilotfertigungen. International führte er von 2004 bis 2009 bei SEAT in Barcelona die Planung und das Vorseriencenter, ehe er in Wolfsburg weltweit die Produktionsplanung der Marke Volkswagen übernahm.

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21.05.2015

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Elektrisierende Kombination: Hybrid-Technologie von Porsche und Bosch

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Boxster Modelle: Innerorts in l/100 km 14,2-10,9; Außerorts in l/100 km 7,5-6,2; Kombiniert in l/100 km 9,9-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 230-183.

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayman Modelle: Innerorts in l/100 km 14,8-10,9; Außerorts in l/100 km 7,8-6,2; Kombiniert in l/100 km 10,3-7,9; CO2-Emission Kombiniert in g/km 238-183.

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Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der 918 Spyder Modelle: Kombiniert in l/100 km 3,1-3,0; CO2-Emission Kombiniert in g/km 72-70; Stromverbrauch in kWh/100 km 12,7.

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Macan Modelle: Innerorts in l/100 km 11,8-6,7; Außerorts in l/100 km 7,8-5,7; Kombiniert in l/100 km 9,2-6,1; CO2-Emission Kombiniert in g/km 216-159.

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* der Cayenne Modelle: Innerorts in l/100 km 15,9-7,6; Außerorts in l/100 km 8,9-6,0; Kombiniert in l/100 km 11,5-6,6; CO2-Emission Kombiniert in g/km 267-173.
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Elektrisierende Kombination: Hybrid-Technologie von Porsche und BoschKompetenz in innovativer Antriebstechnologie

Stuttgart. Mit dem 918 Spyder, dem Panamera S E-Hybrid und dem Cayenne S E-Hybrid war Porsche der erste Automobilhersteller überhaupt, der drei Plug-in-Hybridfahrzeuge anbietet. Bei den Komponenten für den innovativen Antrieb setzte Porsche unter anderem auf Bosch. Was mit der Kombination aus Verbrennungsmotor und elektrischem Antrieb möglich ist, veranschaulichten die Porsche-Hybridfahrzeuge eindrucksvoll beim 62. Bosch Motorpressekolloquium auf der Prüfstrecke Boxberg.

„Wir haben versprochen, mit dem 918 Spyder Fahrspaß, Effizienz und Performance neu zu definieren. Wir haben Wort gehalten und damit die Hybrid-Technologie neu positioniert“, sagt Wolfgang Hatz, Mitglied des Vorstandes der Porsche AG für For-schung und Entwicklung. Der Porsche 918 Spyder1) hat als erstes Fahrzeug mit weltweiter Straßenzulassung die 20,6 Kilometer lange Runde um die Nürburgring-Nordschleife in weniger als sieben Minuten gefahren. Mit exakt sechs Minuten und 57 Sekunden unterbot der Supersportwagen mit Plug-in-Hybridantrieb den bisheri-gen Rekord um 14 Sekunden. Erkenntnisse aus der Entwicklung des Technologie-trägers hat Porsche gleichzeitig in die Elektrifizierung des weiteren Fahrzeugpro-gramms einfließen lassen. Panamera S E-Hybrid2) und Cayenne S E-Hybrid3) ergänzen die Produktpalette und machen Porsche zum weltweit führenden Anbieter von Plug-in-Hybridfahrzeugen im Premium-Segment.

„Porsche und Bosch haben gemeinsam die Elektrifizierung in elektrisierende Sport-wagen gebracht. Strom bringt neuen Fahrspaß und Effizienz“, sagt Dr. Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions bei der Robert Bosch GmbH. Für die drei Plug-in-Modelle von Porsche liefert Bosch jeweils die Leistungselektronik, das Batteriepack, die Elektromotoren für Cayenne und Panamera sowie den Elektromotor an der Vorderachse des 918 Spyder.

918 Spyder: Performance und Effizienz in einer einzigartigen Kombination

Die Aufgabenstellung für das Entwicklungsteam des 918 Spyder lautete: Bauen sie den Supersportwagen für die nächste Dekade mit einem höchst effizienten und leistungsstarken Hybridantrieb. Die komplette Neuentwicklung, die sinngemäß auf einem weißen Blatt Papier begann, ermöglicht ein Konzept ohne Zugeständnisse. Das komplette Auto wurde um den Hybridantrieb herum konstruiert. Der 918 Spyder zeigt daher das Potenzial auf, das im Hybrid-Antrieb steckt: Die parallele Steigerung von Effizienz und Performance, ohne dass das eine zu Lasten des anderen geht. Dank des von Bosch entwickelten Elektromotors SMG 180/120 verfügt der Porsche 918 Spyder über zusätzliche 210 kW (286 PS) Antriebsleistung. Der Elektromotor an der Vorderachse des 918 Spyder bietet dabei vom Start weg ein Drehmoment von 210 Nm, der an der Hinterachse von 375 Nm. Das Ergebnis ist eine Systemleistung von insgesamt 652 kW (887 PS) mit einem maximalen Drehmoment von bis zu 1.280 Nm, das eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 2,6 Sekunden ermöglicht. Der Verbrauch des Supersportwagens liegt hingegen mit 3,1 Litern auf 100 Kilometer im NEFZ noch unter dem der meisten heutigen Kleinwagen.

Panamera S E-Hybrid und Cayenne S E-Hybrid: Verbrauch eines Kleinwagens

Das Fahrgefühl eines Sportwagen mit dem Verbrauch eines Kleinwagens – Porsche Cayenne S E-Hybrid und Panamera S E-Hybrid beweisen, dass sich diese beiden Eigenschaften nicht widersprechen. Dem weltweit ersten Plug-in-Hybrid unter den Premium-SUV mit 306 kW (416 PS) Systemleistung gelingt ein NEFZ-Verbrauch von lediglich 3,4 l/100 km. Das Plug-in-Hybrid-Modell des Gran Turismo von Porsche mit einer Systemleistung von ebenfalls 306 kW (416 PS) überzeugt dank Gewichtsvorteil, Hinterradantrieb und geringerem Luftwiderstand mit einem Verbrauch von 3,1 l/100 km. In den Plug-in-Hybrid-Modellen des Porsche Cayenne und Panamera sorgt der Bosch Elektromotor IMG-300 für zusätzlichen elektrischen Vortrieb. Er unterstützt mit bis zu 310 Nm zusätzlichem Drehmoment und liefert 70 kW (95 PS) zusätzliche Leistung. Die zentrale Schnittstelle zwischen Elektromotor und Batterie ist der Baustein INVCON 2.3 von Bosch. Die Leistungselektronik ist die Schaltzentrale des elektrischen Antriebsstrangs. Denn das System wandelt den Gleichstrom, der als Energie in der Batterie gespeichert wird, in Drehstrom für den Elektromotor um und umgekehrt. Die Traktionsbatterie ist der Stromspeicher im Antriebsstrang. Sie besteht aus prismatischen Zellen mit einem Energie-Inhalt von 9,4 Kilowattstunden beim Panamera S E-Hybrid) sowie 10,8 Kilowattstunden beim Cayenne S E-Hybrid und lässt sich an einer Haushalts-Steckdose in weniger als vier Stunden komplett aufladen. An einem Starkstromanschluss halbiert sich die Ladedauer nahezu auf gut zwei Stunden.

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Trotz Horrorcrash und Punkteflaute: Warum Perez Monaco liebt

Trotz Horrorcrash und Punkteflaute: Warum Perez Monaco liebt

2011 hielt die Formel 1 in Monaco den Atem an: Überraschungsrookie Sergio Perez, der in Malaysia beinahe Fernando Alonso den Sieg weggeschnappt hätte, crashte in der Hafenschikane schwer. Der Mexikaner verlor ausgangs des Tunnels die Kontrolle über seinen Sauber-Boliden und donnerte in die Reifenstapel. Dabei zog er sich eine Gehirnerschütterung und eine Stauchung des Oberschenkels zu, blieb aber bei Bewusstsein.

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Nachdem er das Rennen am Sonntag ausgelassen hatte, missglückte sein Comeback in Kanada: Wegen Übelkeit stieg er schon im ersten Freien Training wieder aus, erst einen Monat später beim Grand Prix in Valencia war Perez wieder halbwegs fit. Und trotzdem kehrt der 25-Jährige auch dieses Jahr wieder gerne ins Fürstentum zurück, zeigte dort auch in den vergangenen Jahren immer wieder beherzte Fahrten.

„Das ist wahrscheinlich eine der Qualitäten, die ein Formel-1-Fahrer haben muss“, sagt er gegenüber ‚Formula1.com‘. „Man muss die Dinge hinter sich lassen und eine neue Seite aufschlagen. Man ist sich dessen bewusst, dass man ein Risiko eingeht – und in Monaco ist es sehr groß. Hier muss man alles geben. Wenn man das nicht tut, dann ist man fehl am Platz und sollte sich einen anderen Sport aussuchen.“

Sergio Perez© xpbimages.com
Perez hat den Schock aus dem Jahr 2011 überwunden und will endlich punkten
Wenn Perez die Unfallstelle passiert, dann bleibt er laut eigenen Angaben ruhig: „Ich habe bloß den Gedanken: ‚Hey, hier hatte ich meinen Unfall‘. In meiner Herangehensweise ändert sich aber nichts, ich habe keine schlechten Erinnerungen.“

Kurioserweise findet er genau diesen Balanceakt reizvoll, zwischen den Mauern ans absolute Limit zu gehen: „Hier spürt man das Limit mehr als auf anderen Strecken, und ich liebe es, hier zu fahren. Diese Straßen und ein Formel-1-Auto, das ist einfach ein faszinierender Wahnsinn, eine tolle Erfahrung.“

Obwohl dem Force-India-Piloten bewusst ist, dass die berüchtigten Leitplankenschluchten im Fürstentum seiner Formel-1-Karriere beinahe ein Ende gesetzt hätten, liegt ihm laut eigenen Angaben der Kurs: „Es ist eine Art Hass-Liebe. Entgegen den Erwartungen der Leute habe ich sehr gute Erinnerungen an den Kurs. Ich fahre hier normalerweise sehr gut, obwohl ich noch nie Punkte geholt habe.“ Daher ist das Ziel des Force-India-Piloten für den Sonntag klar: „Ich freue mich auf meine ersten Punkte.“

Rosberg über Monaco: „Die Rennstrecke war mein Schulweg“

Rosberg über Monaco: „Die Rennstrecke war mein Schulweg“

Nico Rosberg könnte 2015 zum dritten Mal in Folge den Grand Prix von Monaco für sich entscheiden. Das Highlight im Formel-1-Kalender ist zugleich auch sein einziges Heimrennen in diesem Jahr, nachdem kein Deutschland-Grand-Prix stattfinden wird.

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Am Medien-Mittwoch im Fürstentum erinnert sich Rosberg an seine Schulzeit zurück. Was fällt dem 29-Jährigen dazu noch ein? „Ich habe viele Erinnerungen. Meine Mutter hat mich immer durch den Tunnel zur Schule gefahren, also war mein Schulweg die Rennstrecke. Meine Schule war gleich über dem Fahrerlager im ersten Stock, also konnten wir sehen wie sie Donnerstag und Freitag an den Autos gearbeitet haben. In diesen zwei Tagen habe ich in der Schule nichts mitbekommen, sondern starrte die ganze Zeit nur auf die Formel-1-Boliden.“ Vor allem auf die McLaren von Häkkinen und Coulthard, verrät der Deutsche mit finnischen Wurzeln.

Was Monaco für ihn immer so besonders machte? „Es war immer so faszinierend für mich zu sehen, dass der Grand-Prix-Zirkus in meine Stadt hierher kommt.“ Auch seine besten Freunde, die er allesamt noch aus seiner Schulzeit kennt, werden nach Monte Carlo kommen. „Sie kommen von überall auf der Welt, von New York und China und überall her, um an diesem Wochenende hier zu sein. All ihre Familien leben hier, also haben alle ihre eigenes zu Hause.“

„Nur Partys überall und Geld, das herumfliegt.“

Nico Rosberg

Auf die Frage, ob er seine Lehrer nach seiner Schulzeit jemals besucht habe, antwortet er: „Nein, die sind auch gar nicht mehr hier, glaube ich. Aber das müsste ich mal wieder machen.“ Und dann meint Rosberg spontan: „Das würde ich echt gerne einmal machen, die Schule besuchen und vielleicht sogar eine Rede halten, das wäre lustig.“

Da der Mercedes-Pilot seinen Hauptwohnsitz in Monaco hat, weiß er auch genau, wie sich die Stadt an diesem Wochenende im Mai verändert: „Das ist nicht vergleichbar. Das ist hier ganz eine andere Stadt während des Rennens. Die ganze Stadt wird auf den Kopf gestellt. Nur Partys überall, und nur Geld, das herumfliegt und alle Reichen dieser Welt sind hier.“ Zwar ist er fasziniert von der Atmosphäre, gesteht dann aber doch: „Es ist dann auch schön, dass man nach dem Wochenende zur Normalität zurückkehrt.“

Max Verstappen: Lieber bei Toro Rosso als bei Red Bull?

Max Verstappen: Lieber bei Toro Rosso als bei Red Bull?

Toro Rosso ist für viele Piloten nur eine Durchgangsstation. Wer sich dort behaupten kann, der hat gute Chancen, ins große Red-Bull-Team aufzusteigen. Doch warum dieser Umweg? Rookie Max Verstappen erklärt, warum er das Gefühl hat, im Juniorteam momentan besser aufgehoben zu sein als bei den großen Bullen. „Ich denke, dass es wichtig ist, zunächst eine Menge Erfahrung zu haben. Das wird hilfreich dabei sein, in einem Top-Team erfolgreich zu sein“, so der Niederländer.

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Auf die Frage, ob Toro Rosso für Rookies ein besseres Team sei als Red Bull, antwortet der 17-Jährige: „Ich weiß es nicht, aber es ist gut, hier zu sein. Ich denke, für mich ist es gut, erst einmal hier zu beginnen und etwas Erfahrung zu sammeln. Ich will mich einfach laufend verbessern. Ich habe bereits eine Menge gelernt und bis jetzt bin ich glücklich darüber, wie alles läuft.“

Ein großer Vorteil ist vor allem, dass die Toro-Rosso-Piloten nicht so sehr im Rampenlicht stehen wie ihre Kollegen bei Red Bull. Verstappen erklärt: „Wir sind Rookies. Wenn wir mal Fehler machen, dann vergeben sie uns. Dort (bei Red Bull; Anm. d. Red.) musst du die Erfahrung haben und darfst im Prinzip keine Fehler machen, denn normalerweise kämpfst du um die Meisterschaft. Ich denke, dass es gut ist, hier anzufangen.“

So entpuppte sich der Aufstieg zu Red Bull für Ex-Toro-Rosso-Pilot Daniil Kwjat bisher eher als Abstieg. In der WM liegt der Russe hinter Verstappen und seinem Teamkollegen Carlos Sainz und zuletzt gab es auch noch Kritik von Motorsportberater Helmut Marko. „Er hat momentan eine hart Zeit. Es ist nicht einfach, nach einem Jahr bei Toro Rosso zu Red Bull geschickt zu werden, wo du dann Daniel als Teamkollegen hast“, erklärt Verstappen.

Video: Monaco-Vorschau mit den Toro-Rosso-Jungs

„Natürlich wird er besser werden, aber es liegt an ihm, das auch zu zeigen. Ich bin mit meiner Situation glücklich. Ich möchte mich hier einfach verbessern und dann werden wir sehen, was danach passiert“, zeigt sich der Niederländer geduldig. Dass ein Wechsel von Toro Rosso zu Red Bull allerdings auch reibungslos über die Bühne gehen kann, bewies 2014 Daniel Ricciardo.

Auch der Australier schaffte nach nur einem Jahr bei Toro Rosso den Wechsel zu Red Bull und konnte auf Anhieb WM-Dritter hinter dem überlegenen Mercedes-Duo werden und damit Sebastian Vettel bezwingen. Der Heppenheimer selbst konnte in seiner ersten Red-Bull-Saison 2009 einst sogar WM-Zweiter werden und vier Rennen gewinnen – eins mehr als Ricciardo im vergangenen Jahr.