Carlos Sainz und der Verlust der grauen Glückskappe
An Formel-1-Wochenenden beschleicht einen oft das Gefühl, dass Niki Lauda wie kein Zweiter im Paddock an seiner Schildmütze hängt. Doch auch andere Protagonisten des Sports haben ein besonders Verhältnis zu jener Kopfbedeckung, so auch Toro-Rosso-Pilot Carlos Sainz, dem bei seinem Heimdebüt in Barcelona 2015 nebst dem fünften Startplatz auch eine Fahrt in die Punkte (Rang neun) gelang. Dafür hätte er auf heimischem Boden fast so etwas wie seinen Talisman verloren.
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„Tut was ihr könnt, um meine Kappe zu finden“, schaltete Sainz in der spanischen Tageszeitung ‚El Confidencial‘ einen Hilferuf. Nicht irgendeine Kappe: Die graue, etwas abgetragene Red-Bull-Mütze ziert den Kopf des 20-Jährigen schon seit Beginn seiner Zeit in der Formel Renault im Jahr 2013. Offensichtlich war der Verlust auf einen Scherz von Fernando Alonso zurückzuführen, der die Unachtsamkeit seines Landsmannes nutzte und die Kappe als Souvenir in die Zuschauermenge warf.
Der Finder meldete sich, wollte den Fang aber nicht ohne Gegenleistungen aushändigen. Gerüchten zufolge wollte sich Sainz-Manager Borja Ortiz-Echague in der 24-stündigen Verhandlung nicht dazu breitschlagen lassen, dem Fan eine Paddock-Dauerkarte auszuhändigen. Letztlich ließ sich der „Geiselnehmer“ allerdings auf den Deal ein. Resultat: Tickets zu einem der folgenden Grand Prix und eine andere, handsignierte Sainz-Kappe.
Lewis Hamilton bleibt bis 2018: „Mercedes ist meine Heimat“
‚Formel1.de‘ und ‚Motorsport-Total.com‘ hatten es am Vormittag exklusiv berichtet , nun bestätigt es Mercedes offiziell: Lewis Hamilton bleibt über die Formel-1-Saison 2015 hinaus ein Teil des Teams. Der britische Rennfahrer hat einen neuen Dreijahresvertrag erhalten und fährt bis mindestens 2018 für das deutsch-britische Silberpfeil-Werksteam. Hamilton ist bereits seit 2013 für Mercedes in der Formel 1 am Start.
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„Mercedes ist meine Heimat und ich könnte nicht glücklicher sein, für weitere drei Jahre hier zu bleiben“, sagt Hamilton. „Dieses Unternehmen besteht aus leidenschaftlichen Racern – vom Vorstand bis zum Fabrikarbeiter. Jeder besitzt einen unglaublichen Siegeshunger. Selbst nach den Erfolgen des vergangenen Jahres ist dieser Hunger nicht gestillt, sondern größer denn je – genauso verhält es sich bei mir.“
Er könne sich keinen besseren Ort vorstellen, um seine Formel-1-Laufbahn fortzusetzen, betont Hamilton. „Mein derzeitiger Mercedes ist das beste Auto meiner bisherigen Karriere. Es macht sehr viel Spaß, damit an jedem Wochenende am Limit zu fahren und auf jeder Strecke um den Sieg zu kämpfen.“ Und im Augenblick liegt Hamilton auch auf Kurs, seinen WM-Titel von 2014 zu verteidigen.
Hamilton will zwei Jahrzehnte vollmachen
Angefangen hat aber alles bereits 1998. Damals nahm Mercedes Hamilton in das hauseigene Förderprogramm auf. Und seit seinem Formel-1-Debüt 2007 war Hamilton stets mit Mercedes-Motoren unterwegs, holte mit McLaren-Mercedes 2008 auch seinen ersten WM-Titel. „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich dank dieses Vertrages 2018 mein 20-jähriges Jubiläum mit dieser Marke begehen werde“, meint er.
Mercedes-Sportchef Toto Wolff fügt hinzu: „Kontinuität ist einer der Schlüsselfaktoren, um in der Formel 1 erfolgreich zu sein. Diese ist bei uns nun gegeben. Lewis und Mercedes erlebten im vergangenen Jahr eine historische WM-Saison. In diesem Jahr hatte es für uns Priorität, seinen Vertrag um eine weitere Laufzeit zu verlängern. Wir haben uns für diesen Prozess genügend Zeit gelassen und nichts überstürzt.“

Was lange währt, wird endlich gut: Nach zähem Ringen hat Lewis Hamilton seinen auslaufenden Vertrag bei Mercedes um drei Jahre verlängert! Der zweimalige Weltmeister soll durch seinen bis 2018 laufenden Kontrakt geschätzte 30 Millionen Euro pro Saison verdienen. Erstmals verhandelte der Brite seinen Vertrag dabei selbst – ohne Hilfe von Papa Anthony oder Ex-Manager Simon Fuller, was die Verhandlungen etwas in die Länge gezogen hat. Bei Vertragsende wäre Hamilton 33 Jahre alt und sechs Jahre bei den Silberpfeilen. Wir blicken auf seine einzigartige Karriere.
„Das Ergebnis“, so Wolff, „ist eine starke Vereinbarung, die die Verbindung von Lewis mit der Marke Mercedes stärkt und die den Marktwert von Lewis sowie jenen von Mercedes in der Formel 1 anerkennt und respektiert. Die sportliche Bilanz von Lewis spricht für sich selbst. Er ist eine großartige Persönlichkeit für das Unternehmen.“ Und bildet gemeinsam mit Rosberg über 2015 hinaus ein schlagkräftiges Duo.
„Never change a winning team“ – dieses Motto scheint sich Wolff auf die Fahnen geschrieben zu haben. Er sagt: „Ich freue mich sehr darauf, weiterhin mit der stärksten Fahrerpaarung der Formel 1 anzutreten und gemeinsam weitere historische Erfolge einzufahren.“ Die Aussichten sind gut: Hamilton und Rosberg haben bisher vier von fünf Rennen der Formel-1-Saison 2015 für sich entschieden.
Sauber-Teamchefin Kaltenborn: Nasr und Ericsson „liefern“
Nach der für Sauber desolaten Formel-1-Saison 2014 hätte 2015 wohl kaum jemand einen Pfifferling auf die Schweizer Truppe gesetzt. Auch hätte niemand damit gerechnet, dass es die Fahrerpaarung Felipe Nasr und Marcus Ericsson ist, die bei Sauber für einen der erfolgreichsten Saisonstarts in der Geschichte des Rennstalls sorgt. Teamchefin Monisha Kaltenborn ist von ihren beiden Schützlingen angetan und stellt gegenüber ‚Autosport‘ gute Noten aus: „Sie erfüllen die Erwartungen, die wir an ihre Leistung hatten, absolut. Man kann keine Erwartungen mit Blick auf Punkte haben aber wir konnten Ansprüche hinsichtlich ihrer formulieren.“
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Teamgeist, Motivation und Lernhaltung seien es, die Nasr und Ericsson auszeichneten. „Man hat sich zu einem neuen Team formiert. Sie arbeiten eng mit den Mitarbeitern zusammen und sie verstehen, in welcher Situation wir uns befinden. Es ist wichtig, dass sie motiviert mit dem Team arbeiten, das spürt die Mannschaft. Sie haben einen positiven Umgang, lernen aus ihren Fehlern, hören zu, sind flexibel. Ich bin glücklich mit ihnen.“
Dass sie in der Lernphase seien, mache es der 44-Jährigen möglich, ober den ein oder anderen Ausrutscher hinwegzusehen. In Malaysia ging beispielsweise Ericsson in Runde zwei etwas forsch zu Werke und war Auslöser der Safety-Car-Phase, die Sebastian Vettel den ersten Sieg auf Ferrari ermöglichte: „Natürlich, sie sind jung. Sie wollen Rennen fahren und der Welt zeigen, wie gut sie sind.“
Doch auch auch anderweitig gäbe es für das Team positive Entwicklungen, der Ferrari-Motor konnte gegenüber Mercedes entscheidend an Boden gutmachen, wovon auch Sauber profitiert, die momentan in der Konstrukteurswertung auf Rang fünf rangieren. „Worüber sich die Fahrer am meisten beschwert haben, war die Fahrbarkeit und die Zuverlässigkeit des Antriebsstrangs“, blickt die Österreicherin auf das Vorjahr mit der Fahrerkombination Esteban Gutierrez und Adrian Sutil zurück. Das sei jetzt anders: „Beides hat sich entscheidend verbessert. Wir haben mehr Leistung und mehr Zuverlässigkeit.“
Formel 1 in Monte Carlo 2015: Strecke teilweise versetzt
Die Formel 1 ist zurück in Monte Carlo. Doch beim Großen Preis von Monaco ist in der Formel-1-Saison 2015 einiges anders als in den Vorjahren. Das betrifft zum Beispiel die Passage zwischen Tabac-Kurve und Schwimmbad-Sektion: Dort wurde die Fahrbahn um etwa 2,5 Meter nach links versetzt. Zudem wurden einige Abschnitte der berühmten Rennstrecke neu asphaltiert.
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Neu ist auch, dass die Leitplanken am Scheitelpunkt von Kurve 15 (Ausgang Schwimmbad-Sektion) ein bisschen nach hinten gestellt wurden, um den Piloten eine bessere Sicht zu bieten. Außerdem wurden an dieser Stelle neue Randsteine installiert.
Beim Großen Preis von Monaco 2015 gibt es eine DRS-Zone, in der die Piloten, sofern sie bis auf eine Sekunde an ihren Vordermann herangekommen sind, den Heckflügel flachstellen können. Gemessen wird 80 Meter nach Kurve 16 (zwischen Schwimmbad und Rascasse). Aktiviert werden darf das SR-System 18 Meter nach der Zielkurve (Kurve 19) eingangs der Zielgeraden.
Red Bull Tri Islands: jetzt anmelden!
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Insel-Hopping extrem! Am 16. August werden die nordfriesischen Inseln Schauplatz einer Triathlon-Premiere, wenn diese erstmals miteinander bei Red Bull Tri Islands verbunden werden!
Der Startschuss fällt auf Amrum. Von hier geht es rund 2,5 Kilometer im Kampf gegen die Strömung und durch die Wellen nach Föhr, wo auf die Teilnehmer ein rund 40 Kilometer langer Rundkurs wartet. Die Taktik bis hier hin: Vollgas! Denn die Tide sorgt für einen natürlichen Knock-Out-Modus. Um 16.50 Uhr startet das letzte Boot von Föhr nach Sylt. Danach verhindert der Wasserstand den Shuttle zur finalen Laufentscheidung auf Sylt zu bekommen.
All diejenigen, die es auf die Zwölf-Mann-Shuttle-Boote geschafft haben, können dann beim Transfer nochmal richtig durchatmen. Das müssen sie auch, denn die finale, rund zehn Kilometer lange Laufstrecke auf Sylt hat es in sich. Sie startet mit der Jeep-Bergwertung: Wer den Dünen-Anstieg am schnellsten bewältigt erlebt eine „Jeep-Experience“, einen Offroad-Erlebnistag für zwei Personen inklusive einer Übernachtung.
Sportlicher-Leiter und Triathlon-Ikone Daniel Unger freut sich bereits auf packende Duelle: „Red Bull Tri Islands unterscheidet sich von allen anderen Formaten durch seinen einzigartigen Knock-Out-Modus und die Verbindung der drei Inseln. Egal ob ambitionierter Triathlet oder Profi, hier kann jeder den Kampf gegen sich selber sowie die natürliche Tide gewinnen. Ich bin gespannt, wer sich am Ende durchsetzen wird und wen wir am 16. August im Hörnumer-Hafen zum Sieger des nordfriesischen Insel-Triathlons küren werden.“
Die Anmeldung ist ab sofort für alle Triathleten möglich. Die Startgebühr beträgt 89 Euro. Jeder Teilnehmer bekommt ein Goodie-Bag bestehend aus einem Red Bull Tri Islands Teilnehmer-Shirt, einer Red Bull Tri Islands-Trinkflasche sowie der originalen Event-Badekappe. Zudem enthalten sind sämtliche Fährverbindungen und Shuttles, damit jeder Triathlet sich auf sein Red Bull Tri Islands Premiere konzentrieren kann.





