Daniel Ricciardo: Der Red Bull ist nicht mehr „überall stark“

Daniel Ricciardo: Der Red Bull ist nicht mehr „überall stark“

Schon als Red Bull mit Sebastian Vettel zwischen 2010 bis 2013 alle Fahrer- und Konstrukteurstitel einstrich, war das Team selten unter den Schnellsten an den Messpunkten für die Höchstgeschwindigkeit. Doch den mangelnden Topspeed konnte man damals meist in den Kurven wettmachen. Anno 2015 schlägt sich das Team mit mangelnder Performance sowie mit Zuverlässigkeitsproblemen herum. Sowohl Daniel Ricciardo als auch Daniil Kwjat benutzen im sechsten Rennen der Saison bereits die vierten von vier erlaubten Antriebseinheiten.

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Ricciardo glaubt unterdessen, dass sowohl der Renault-Antriebsstrang als auch das Chassis bei Red Bull mit für den fehlenden Speed verantwortlich seien. „Wir sind mitnichten unter den Besten in den schnellen Kurven. Das ist für uns nicht optimal“, so der Red-Bull-Pilot: „Im vergangenen Jahr fehlten uns auch die PS, aber das haben wir in ein paar Hochgeschwindigkeitskurven wieder wettgemacht. Ich glaube nicht, dass wir überhaupt in irgendeinem Bereich dazugewonnen haben. An manchen Stellen sind wir eventuell mal mit bei der Musik, aber im Moment sind wir nirgendwo stark.“

Trotz der Probleme bei Red Bull beendete Ricciardo jedes Rennen der Saison 2015 in den Punkten und hat damit in der Gesamtwertung 20 Zähler Vorsprung vor Teamkollege Daniil Kwjat, der gerade seine zweite volle Formel-1-Saison bestreitet. In der Rolle des Teamleaders, die er seit dem Weggang von Sebastian Vettel zu Ferrari innehat, fühlt sich der Australier pudelwohl und profitiert zudem davon, dass er mit Red Bull eine Saison mehr auf dem Buckel hat als Neuzugang Kwjat: „Vielleicht versuche ich ein bisschen mehr, außerdem lastet etwas mehr Druck auf mir. Ich weiß, dass ich ein bisschen Mehr Erfahrung habe als Daniil und ich kenne die Jungs (das Team; Anm. d. Red.) etwas besser. Daher versuche ich, das kleine Prozent Extraleistung herauszuholen, wenn ich damit helfen kann.“

An Motivation mangelt es dem Australier nicht. „Wenn ich meine Einstellung von heute mit der vor einem Jahr vergleiche, dann hat sich nichts geändert. Vielleicht ist es ganz natürlich, dass ich den Jungs Extrafeedback nach diesem außergewöhnlichen Jahr (2014; Anm. d. Red.) mit ihnen gebe“, so Ricciardo, aber: „Die Resultate sind nicht ganz das, was wir wollten, aber die Herausforderung genieße ich immer noch. Wenn wir die Performance zurückbekommen, die wir uns vorstellen, glaube ich, dass es am Ende ein tolles Gefühl sein wird.“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff: Alle Scheinwerfer auf Bottas

Mercedes-Teamchef Toto Wolff: Alle Scheinwerfer auf Bottas

Die heiße Aktie Lewis Hamilton kam so eben vom Formel-1-Markt, da dreht sich das Fahrer-Karussell unentwegt weiter. Objekt der Begierde: Valtteri Bottas. Der Williams-Pilot steht für 2016 noch ohne Vertrag da und wurde jüngst als Ersatz für seinen finnischen Landsmann Kimi Räikkönen bei Ferrari gehandelt. Die Roten dementierten sogleich die Gerüchte und „Wohlfühl-Teamchef“ Maurizio Arrivabene unterstrich, dass es auch ein Faktor ist, dass die Fahrerkombination Sebastian-Vettel-Kimi-Räikkönen gut harmoniere. Dennoch haben Bottas Leistungen dazu beigetragen, dass er für andere Teams nicht uninteressant ist.

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Dies bekräftigt nun auch Toto Wolff. „Es ist klar, dass sich alle großen Teams die Zukunft anschauen und ich weiß, dass Valtteri auf allen Listen ein potentieller Kandidat ist“, unterstreicht der Mercedes-Teamchef gegenüber dem finnischen Blatt ‚Turun Sanomat‘. Ein Team müsse bei der Fahrerwahl ausloten, wer die vielversprechendsten Talente ihrer Generation seien. Auch Wolff hat diesbezüglich klare Vorstellungen: „Valtteri, Daniel Ricciardo, vielleicht Daniil Kwjat, das sind die ersten (Namen; Anm. d. Red.), aber auch der junge Max Verstappen.“

Trotzdem macht Wolff Bottas und anderen jungen Talenten wenig Hoffnung, in absehbarer Zeit bei Mercedes unterzukommen. „Im Moment haben wir schon zwei wirklich gute Fahrer in unseren Autos. Also hat niemand anderes die Möglichkeit, zu uns zu kommen, aber wer weiß, was die Zukunft bringt“, so der Österreicher, der dem derzeit WM-Fünften eine „große Zukunft“ in der Königsklasse voraussagt.

Die Verbindungen mit Ferrari oder anderen Teams seien ohnehin „pure Spekulation“. Bottas solle sich vorerst lieber mit dem aufstrebenden Williams-Team zufrieden geben. „Wenn ich Rennfahrer wäre und nicht Mercedes oder Ferrari fahren könnte, würde ich einen Williams fahren wollen.“, so Wolff abschließend.

„Einfach Elektrisch“ – Volkswagen mit Elektromobilitätstour zu Gast in Göttingen

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Göttingen / Wolfsburg, 20.05.2015

• Zweiter Tour-Stopp: 22.-23.Mai im Kauf Park in Göttingen
• Probefahrten mit Elektromodellen
• Umfangreiches Informationsangebot zur e-Mobilität

Unter dem Motto „Einfach Elektrisch“ startete Mitte Mai die Sieben-Städte-Tour der Elektromobilität der niedersächsischen Landesregierung. Am 22. und 23. Mai macht die Tour in Göttingen Station, dem zweiten Stopp der Elektromobilitätstour. Die Marke Volkswagen Pkw unterstützt die Aktion u.a. mit Probefahrten der rein elektrisch betriebenen Modelle e-up! und e-Golf sowie dem Plug-In-Hybrid Golf GTE. So wird Volkswagen bis Mitte Juli 2015 in den Innenstädten von Lüneburg, Osnabrück, Wolfsburg, Oldenburg und Braunschweig Station machen.

Ziel der Sieben-Städte-Tour ist es, dass interessierte Bürger in Niedersachsen die Elektromobilität näher kennenlernen und vor allem persönlich erleben können. Bei begleiteten Probefahrten mit den Modellen e-up!*, e-Golf* und Golf GTE* unterstreicht Volkswagen die Vorzüge des Elektroantriebs im Stadtverkehr und den dynamischen Fahrspaß, den Plug-In-Hybride wie der Golf GTE bieten.

„Die Elektromobilität ist ein wichtiges Zukunftsfeld. Deswegen unterstützen wir die Aktion der niedersächsischen Landesregierung, damit zahlreiche Bürger die Vorteile dieser Technologie kennenlernen können. Schon heute haben wir bei Volkswagen alltagstaugliche Elektro-Modelle umfassend im Angebot“, fasst Lutz Kothe, Leiter Marketing Deutschland Marke Volkswagen Pkw, das Engagement von Volkswagen zusammen.

Zusätzlich informiert Volkswagen in einem Ausstellungsbereich umfassend über e-Mobilität und die entsprechenden Angebote der Marke. Mit dabei sind interaktive Module wie die „Think Blue. e-Challenge“, bei der die notwendige elektrische Energie zum Betrieb einer Modellrenn¬bahn von den Teilnehmern selbst erzeugt wird. Weiterführende Informationen etwa zur energieeffizienten Fahrweise, zu technischen Details der e-Modelle von Volkswagen oder zur privaten Ladeinfrastruktur runden den Auftritt ab.

*Verbrauchsangaben der genannten Modelle:

e-up!: Stromverbrauch in kWh/100 km: 11,7 kombiniert, CO2-Emission in g/km: 0 kombiniert; Effizienzklasse: A+

e-Golf: Stromverbrauch in kWh/100 km: 12,7 kombiniert; CO2-Emission in g/km: 0 kombiniert; Effizienzklasse: A+

Golf GTE: Kraftstoffverbrauch l/100 km: 1,5 kombiniert; CO2-Emission kombiniert in g/km: 35, Effizienzklasse: A+

Die Französiche Revolution bei der Rallye

Die Französiche Revolution bei der Rallye

Es ist der Morgen vom 25. August 2002, in Trier, Deutschland. Der Franzose Sébastien Loeb bereitet sich auf die letzte Etappe des Tages mit seinem Citroën Xsara WRC, bei der Rallye Deutschland, vor. Es herrschen heimtückische, nasse Verhältnisse auf der Fahrbahn. Die Siegesbilanz von Loeb in seiner ersten vollen Saison der Rallye-Weltmeisterschaften – die Quadratwurzel aus Null. Die französische Siegesbilanz der letzten 29 Jahre bei den WRC – 67. Die Siegesbilanz der Rally-Nation Finnland? 135. Mehr als doppelt so viel, wie die Franzosen.

Am Ende des Tages vom 25. August, 2002, stiegt Frankreich, dank Loebs ersten Titelgewinns, auf die Zahl 68 auf. Der französische Kampf hatte begonnen. Ein Kampf, der heute, dank 77 weiteren Siegen von Loeb, plus den 27 Siegen von Sébastien Ogier, auf ein unentschieden zwischen Frankreich und Finnland ausläuft. Frankreich und Finnland gehen beide in die Rally Portugal mit einer Siegesbilanz von 172.

Oben kannst du dir die Vorschau auf die Rallye Portugal anschauen.

RedBull.com wirft einen Blick auf die Französische Revolution der Rallye mit Sébastien Loeb, Sébastien Ogier und Stéphane Lefebvre.

RedBull.com wirft einen Blick auf die Französische Revolution der Rallye mit Sébastien Loeb, Sébastien Ogier und Stéphane Lefebvre.

Loeb und Ogier: bei Citroën geimeinsam ein Team© Citroën Racing Media

Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir in Portugal Zeuge eines weiteren französischen Siegs von Sébastien Ogier werden. Obwohl ein finnischer Sieg von Jari-Matti Latvala ebenso möglich ist. RedBull.com schaut sich genauer an, wie Loeb und Ogier es geschafft haben, Frankreich zu einer dominierenden WRC-Nation zu machen und wie Stéphane Lefebvre diese Herrschaft fortsetzten wird.

Der Pate: Sébastien Loeb
WRC Siege: 78

Wäre Sébastien Loeb ein eigener Staat und würde nicht fleißig Siegespunkte für Frankreich sammeln, würde Loeberia auf einem dritten Platz in der WRC Gewinne-Pro-Nation Liste stehen, noch vor UK, Spanien und Schweden. Viel wurde über Loebs wahnsinnige Karriere geschrieben und die neun Titel, die sie hervorbrachte. Aber den wichtigsten Beitrag, den er für den französische Rallyesport erbracht hat, war die Veränderungen in der Denkweise.

Bevor Loeb es in die WRC schaffte, hatte Frankreich den Ruf, eine Nation von Asphalt-Spezialisten zu sein. Den Kies und den Schnee kann man getrost den Schweden überlassen. Konzentriere dich auf die Dinge, in denen du gut bist. Didier Auriol war Frankreichs einziger Weltmeister, bis Loeb auf der Bildfläche erschien. In seinem Titelgewinn-Jahr 1994, besiegte er die Finnen auf ihrem eigenen Boden, zwei, der drei Siege waren bei Asphalt- oder Asphalt/Kies Rallyes.

RedBull.com wirft einen Blick auf die Französische Revolution der Rallye mit Sébastien Loeb, Sébastien Ogier und Stéphane Lefebvre.

RedBull.com wirft einen Blick auf die Französische Revolution der Rallye mit Sébastien Loeb, Sébastien Ogier und Stéphane Lefebvre.

Loebs Rallye Schweden Sieg war sein Durchbruch© Citroën Racing Media

Mit Loeb veränderte sich alles. Er schaffte den Durchbruch, indem er der erste Nicht-Skandinavier wurde, der die Rallye Schweden 2004 für sich entschied. 13 Jahre seit seinem ersten Sieg in Deutschland, schütteln die Leute über seinen kometenhaften Erfolg immer noch den Kopf.

Der König: Sébastien Ogier
WRC Gewinne: 27

Bei der diesjährigen Rallye Mexiko sprach die ganze Welt über Sébastien Ogier, der drei von drei möglichen Siegen 2015 für sich in Anspruch nahm. Der Franzose schlich auf der WRC- Gewinnerlist langsam und leise an Carlos Sainz vorbei. Loeb hat 78, Marcus Grönholm hat 30, Sébastien Ogier hat 27. Wenn man bedenkt, dass Ogier ein kleiner Mechaniker in seiner lokalen Peugeut Werkstatt war, als Loeb einen ersten Titel 2014 gewann, ist es schon eine erstaunliche Leistung.

RedBull.com wirft einen Blick auf die Französische Revolution der Rallye mit Sébastien Loeb, Sébastien Ogier und Stéphane Lefebvre.

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Ogier, der Mann, den es bei WRC zu schlagen gilt© Jaanus Ree/Red Bull Content Pool

Ogiers Karriere– und der heutige Erfolg der Franzosen im Rallye-Sport – wurde von zwei Organisationen gefördert: Fédération Française du Sport Automobile oder FFSA, Gastgeber der 2005 Rallye Jeunes, die Ogier gewann und seiner Karriere dem nötigen Schub gab. Und PSA Peugeot Citroën, der französische Autohersteller, dessen Fahrzeuge Ogier exklusiv fuhr, bis er Ende 2011 von Volkswagen unter Vertrag genommen wurde. Wie auch bei Loeb vor ihm, waren sie darauf erpicht, dass ein französischer Fahrer in einem französischen Auto die besten Leistungen erbringt.

Zu seiner Erleichterung ist Ogier mittlerweile aus dem Schatten getreten, der „neue Sébastien Loeb“ zu sein. Nun ist er ganz einfach der Mann, den es bei der Rallye Weltmeisterschaften zu schlagen gilt. Die Geburt einer weiteren Legende, die seinen Konkurrenten alles abverlangt. Seine Gewinnquote von 20 Siegen von 30 Starts, sagt schon alles.

Die Symphonie der WRC

Der Prinz: Stéphane Lefebvre
WRC Gewinne: 0 (aber er ist der Rallye Juniorenweltmeister!)

Wie auch Loeb und Ogier vor ihm, hat der 23-jährige Stéphane Lefebvre seine Karrierechancen erhöht, indem er letztes Jahr die Rallye Juniorenweltmeisterschaft gewann. Es gibt auffällige Gemeinsamkeiten in der frühen Karriere der drei Fahrer, was ganz sicher kein Zufall ist. Neben dem JWRC-Titel, macht Lefebvre mit Citroën bereits seine ersten Schritte in der niedrigen WRC-Kategorie. Erst fuhr er einen DS3 R3T, stieg jetzt aber auf einen DS 3 R5 um. Loeb fuhr einen Saxo und Ogier einen C2.

RedBull.com wirft einen Blick auf die Französische Revolution der Rallye mit Sébastien Loeb, Sébastien Ogier und Stéphane Lefebvre.

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Lefebvre war ein dominater JWRC Champion© Jaanus Ree/Red Bull Content Pool

Letztes Jahr dominierte der junge Franzose gegenüber seinen Konkurrenten auf dem Weg zum JWRC Titel. Mit der Unterstützung von FFSA und Citroën, geplanten Ausflügen in die Topliga von DS 3 WRC dieses Jahr, gepaart mit seinen WRC2 Verpflichtungen, ist es nicht weiter erstaunlich, dass Lefebvre in nicht so ferner Zukunft, wahrscheinlich als Vollzeitfahrer für Citroën bei den ganz Großen mitfährt.

Was geschieht mit der französischen Siegesbilanz, wenn die Karriere von Lefebvre und Ogier Karriere zu Ende geht. Wir denken lieber nicht darüber nach…

Sébastien Loeb

Sébastien Ogier

Stéphane Lefebvre

Freust du dich schon auf die Rally de Portugal? M-Sport tut es sicher! Schau dir das untere Video an, in dem das Team seinen neuen Ford Fiesta RS WRC vorstellt.

© Jaanus Ree/Red Bull Content Pool

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