Lag es an Lewis Hamiltons privatem Terminkalender, dass Nico Rosberg den Formel-1-Grand-Prix von Spanien 2015 gewann? Davon geht zumindest Damon Hill aus. „Mir kommt es so vor, als sei Lewis in Spanien für einen kurzen Moment nicht bei der Sache gewesen“, schätzt Hill gegenüber dem britischen Medium ‚Express‘ die Situation ein: „Nico (Rosberg; Anm. d. Red.) ging zwischen den Rennen nach Hause und konzentrierte sich einfach auf seinen Job – und dann schaut man sich den Terminkalender von Lewis zwischen Bahrain und dem nächsten Rennen an.“
© xpbimages.com

0
Artikel interessant?
Wenn Dir der Artikel gefallen hat, dann gib ihm hier Deine Stimme.
„Er ging zu Film-Dreharbeiten nach Italien, war dann beim Maywheather-Boxkampf (in Las Vegas; Anm. d. Red.) – und so ein Jetlag ist ziemlich belastend. Du kannst dann nicht in deiner besten Form sein“, kritisiert der 54-Jährige den Fokus seines Landsmanns, der seiner Ansicht nach besser auf dem Sport liegen sollte: „Auch jemand, der wie Lewis mit einem Überfluss an Talent gesegnet ist, kann es sich nicht leisten, einem wie Nico solche Geschenke zu machen.“
Aussagen Hamiltons nach dem Rennen in Spanien bekräftigen Hill in seiner Haltung: „Nach dem Rennen sagte er, dass er nicht erwartet habe, alles zu gewinnen. Das hat er vor dem Rennen noch nicht gesagt, oder?“ Zwar sei Hamilton ein besserer Saisonstart gelungen als 2014, doch der Spanien-Sieg ist nach Ansicht des Weltmeisters von 1996 gerade vor dem Monaco-Wochende Wasser auf Rosbergs Mühlen. „Jetzt haben wir Monaco vor der Tür und Erinnerungen an das vergangene Jahr, als Nico einen zu einhundert Prozent brillanten Job gemacht und die Veranstaltung dominiert hat. Und er geht mit einem Sieg im Gepäck in diesen Grand Prix“, prophezeit Hill Hamilton ein hartes Wochenende.
Zuletzt nahm Toto Wolff Hamilton für seinen Hollywood-Lifestyle in Schutz. Hamilton habe eben viele Leidenschaften, denen er nachgehen solle. Genau dies schätzt Hill anders ein, der zudem glaubt, dass eine solche Lebenseinstellung mit dazu hätte beitragen können, dass Hamilton im Vertragspoker mit Mercedes schlechtere Karten habe: „Wenn du dich in Vertragsverhandlungen befindest, während du gerade vom Teamkollegen geschlagen wurdest, macht das irgendwie den Eindruck, als könnte Mercedes ein paar Millionen dadurch einsparen.“
Trotz allem glaubt Hill, dass die Siegchancen für seinen Landsmann in Monte Carlo „50:50“ stehen: „Er ist ein Kämpfer und unglaublich talentiert. Schaut euch an, was im Vorjahr passiert ist: Er hing in den Seilen und war ziemlich angeschlagen wegen dem fehlenden Speed im Auto, hatte ein paar Ausfälle. Alles war etwas heikel, aber er schlug zurück.“
Ob sich Martin Goodman 1939 erträumte, dass sein soeben als Timely Comics gegründetes Unternehmen über 75 Jahre später nach einer unternehmerischen Berg- und auch Talfahrt zu einem wichtigen Standbein des Disney-Konzerns werden würde? Wohl kaum! Gerade ist mit Avengers: Age of Ultron der neueste Blockbuster-Streifen des sogenannten Marvel Cinematic Universe in den Kinos angelaufen und da die Film-Serie inzwischen zum erfolgreichste Film-Franchise aller Zeiten mutierte, ist ein Ende nicht abzusehen. Mehr noch: Neue TV-Serien stehen in den Startlöchern, in den USA ist in diesen Tagen mit „Secret Wars“ das bisher größte Comicevent des New Yorker Verlags erschienen und auch Videospieler werden mit neuen Games versorgt. Bereits 1982 ist mit Spider-Man das erste Spiel mit Marvel-Lizenz für das gute alte Atari 2600 System erschienen, mit Lego Marvel’s Avengers erscheint in diesem Herbst das bereits 145. Game. Können die Spiele mit ihrer Vorlage mithalten oder erwartet den Käufer nur Lizenzschrott? Wir haben uns für euch sämtliche Videospiele angesehen und verraten euch hier, welche Titel zu den „Besten Marvel Superhelden-Videospielen“ zählen!

Werbeanzeige für das erste Game mit Marvel-Lizenz
Spider-Man 2

Spider-Man 2
Seit 1982 sind jede Menge Spider-Man-Videospiele erschienen. Viele davon waren richtig schlecht, einige ganz gut und nur wenige richtige Klassiker. Dazu zählt etwa das Spiel zum zweiten Spider-Man-Kinofilm aus dem Jahr 2004. Dabei stehen die Chancen, dass ein Spiel mit der Lizenz zum einem Film, der auf die Lizenz zu einem Comic basiert, gut oder gar ein Hit wird, alles andere als gut. Die späteren Call of Duty-Entwickler Treyarch lieferten ein unglaubliches Action-Spiel ab, das durch seine offene Welt á la GTA und vor allem durch die Spielphysik begeisterte. Noch nie machte es so viel Spaß, sich mit Spidey durch die Wolkenkratzerschluchten von Manhattan zu schwingen. Das Spiel erweiterte die Handlung des Films durch unzählige Missionen, Nebenmissionen, aus den Comics bekannte Gegner und Verbündete und vieles mehr. Auch heute noch gilt Spider-Man 2 als bestes Videospiel mit dem freundlichen Wandkrabbler aus der Nachbarschaft. Es ist sicher auch eines der besten Games, die jemals zu einem Film veröffentlicht wurden.
Marvel Heroes 2015

Marvel Heroes 2015
Das 2013 gestartete Free-to-Play Massively Multiplayer Online Action Role-Playing Video Game Marvel Heroes läuft auf PC und Mac und sieht dank der eingesetzten Unreal Engine 3 ansprechend aus. Hinter dem Projekt steht Gazillion Entertainment, dessen Chef David Brevik schon Blizzard North mitgründete und dort maßgeblich an der Diablo-Serie mitwirkte. So kann man Marvel Heroes auch spielerisch sehr gut mit Diablo vergleichen, auch wenn das Spiel laufend mit neuen Content wie Charakteren, Events oder ganzen Spielerweiterungen versorgt wird. So sorgt auch Marvel Star-Autor Brian Michael Bendis für das authentische Marvel-Feeling. Im letzten Jahr erschien mit Marvel Heroes 2015 eine verbesserte Version, das Spiel kann komplett kostenlos gespielt werden und macht auch so reichlich Spaß. Wer Geld investiert, kann etwa neue Charaktere oder Kostüme schneller erhalten. Derzeit sind bereits über 100 Charaktere aus dem Marvel-Universum im Spiel enthalten.
Marvel vs. Capcom 3

Marvel vs. Capcom 3
Was bei Comics seit Jahrzehnten wunderbar funktioniert, klappt auch bei Videogames seit 1994 ausgezeichnet: Man hetzt Helden zweier unterschiedlicher Universen aufeinander und lässt sie gegeneinander kämpfen. Die Marvel vs. Capcom-Spiele sind Ableger der Street Fighter-Serie und so treten Hulk, Wolverine und Deadpool hier gegen Ryu und Ken an. Aber auch Vertreter aus Ghost´n Goblins, Resident Evil, Dante aus Devil May Cry und viele mehr treffen auf die Marvel Recken. In Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds bzw. dem 2011 erschienen Ultimate Marvel vs. Capcom 3 wurde für die Entwicklung die moderne Game-Engine verwendet die auch schon für Resident Evil 5 und natürlich Street Fighter IV verwendet wurde. Die Ultimate Version beinhaltet 48 spielbare Charaktere, darunter auch Rocket Raccoon von den Guardians of the Galaxy oder Nemesis aus Resident Evil 3. Viele Spielmodi, eine eingängige Steuerung sowie tolle Animationen und Hintergründe mit den Themen der unterschiedlichen Comics und Games machen Marvel vs. Capcom 3 für Beat’em Up Fans und Einsteiger gleichermaßen reizvoll.
Marvel Pinball

Marvel Pinball
Seit 2012 veröffentlichen die Zen Studios für ihre Flipper-Simulationen Zen Pinball 2 bzw. Pinball FX2 laufend neue Tische mit unterschiedlichen Lizenzen. Neben jenen mit der Star Wars-Thematik gehören vor allem die Pinball-Tische mit Marvel-Lizenz zu den beliebtesten. Einzelne Helden wie Spider-Man oder Iron Man werden hier genauso umgesetzt wie aktuelle Kinofilme oder die großen Comicevents. Das Erfolgsgeheimnis der Zen Studios ist, dass sie nicht versuchen, einen möglichst authentischen Flipper-Automaten nachzubilden. Stattdessen bekommt der Spieler hier mit tollen Animationen, kompletten Storys, unzähligen Missionen, Mini-Games und vielen weiteren Elementen zu tun. Gerade die Umsetzungen der beiden Avengers-Kinostreifen oder aber auch Guardians of the Galaxy, sind durch die perfekt eingefangene Team-Dynamik etwas ganz Besonderes. Die Pinball-Serie gehört zu den besten Marvel-Games überhaupt und bringt die Atmosphäre der Vorlage immer auf den Punkt bringt. Das Spiel ist für alle aktuellen Konsolen, PC, Mac, Handhelds sowie Smartphones erhältlich.
LEGO Marvel Super Heroes

LEGO Marvel Super Heroes
„Amazing”, „incredible” oder „uncanny” sind Attribute, die Marvel gerne seinen Comic-Serien verpasst – und sie passen auch perfekt für dieses Spiel. Es ist quasi eine Ironie des Schicksals, dass das mit Abstand beste Marvel-Videospiel der letzten Jahre ausgerechnet ein Lego-Videogame ist. Ein Held kommt selten allein! „Marvel’s The Avengers” wurde zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten; der Wunschtraum vieler Comic-Fans wurde erfüllt: ein einziger Film, in dem nicht nur Iron Man, sondern auch Captain America, Thor und der Hulk als Helden in einem Team zusammengefügt wurden. Aber was wäre, wenn in diesem Film auch die X-Men vorbeigeschaut hätten und sich Spider-Man beim Endkampf in New York durch die Häuserschluchten geschwungen hätte? Diese Frage beantwortet euch LEGO Marvel Super Heroes, das die bewährte Formel der beliebten LEGO-Videospiele auf das gesamte Marvel-Universum ausdehnt. Bis zu zwei Helden können auf allen aktuellen Konsolen sowie PC und Mac am besten gemeinsam loslegen. Das Spiel, das die Marvel-Comics mit dem typischen Lego Charme & Humor und einer offenen Spielewelt kombiniert, gibt’s schon zum Budget-Preis. Zuschlagen und durchspielen, bevor im Herbst der Nachfolger in den Regalen steht!
Marvel Ultimate Alliance 1 & 2

Marvel Ultimate Alliance 1 & 2
Bereits mit den beiden X-Men Legends-Spielen zeigte Raven Software, wie gut sich die Storys aus den Marvel Comic-Heften für epische Action-Rollenspiele im Stil von Baldurs Gate und Diablo eignen. Mit Marvel Ultimate Alliance 1 & 2 erfüllten sie endgültig die Träume von Marvel-Fans vor den Videospielkonsolen der Welt. Denn mit “Secret War” und „Civil War“ wurden die beiden wohl besten Storylines herausgepickt, die das Marvel-Universum zu bieten hat. Wie schon beim Vorgänger rennt, fliegt und kämpft ihr zusammen mit Computer und/oder von bis zu drei Freunden gesteuerten Mitstreitern durch die abwechslungsreich gestalteten Levels und wehrt Horden an Gegnern ab. Neu ist, dass ihr nicht nur alle eure Superfähigkeiten einsetzen könnt, sondern gut getimt, auch mit einem anderen Helden fusionieren könnt. Je nachdem welche beiden Helden ihre Kräfte einsetzen, wird eine andere Aktion ausgelöst. So kann Wolverine die Blitze von Storm vernichtend mit seinen Adamantium-Klauen streuen oder Captain America mit seinem Schild die Energie eines anderen Helden reflektieren und verstärken. Hat man das Spiel durchgespielt, warten noch speziellen Herausforderungen für jeden Helden, bei denen ihr im Trainingscomputer eine berühmte Szene aus dessen Comic-Abenteuer bestreiten könnt. Viele Stunden „marvelöser“ Spielspaß sind hier garantiert!
So viel Hollywood steckt im neuen Assassin’s Creed
Die 5 erfolgreichsten Kickstarter-Spiele
Nintendos Zukunft wird mobil
Der Vertrag zwischen Lewis Hamilton und dem Formel-1-Team Mercedes ist unterschrieben. Dies wird uns von zuverlässigen Quellen berichtet. Nach Informationen von ‚Motorsport-Total.com‘ und ‚Formel1.de‘ haben sich die beiden Parteien auf einen neuen Dreijahresvertrag geeinigt. Die offizielle Bestätigung aus Brackley soll noch vor dem Start des Grand-Prix-Wochenendes in Monaco erfolgen. Für die Saisons 2016 bis 2018 bleibt Lewis Hamilton somit Mercedes-Pilot. Der Brite war 2013 als Nachfolger von Michael Schumacher zum deutschen Werksteam gekommen.
© xpbimages.com

1
Artikel interessant?
Wenn Dir der Artikel gefallen hat, dann gib ihm hier Deine Stimme.
Der neue Vertrag bringt dem Formel-1-Weltmeister von 2014 nach Informationen aus Insiderkreisen, die ‚Motorsport-Total.com‘ und ‚Formel1.de‘ vorliegen, knapp unter 100 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 88 Millionen Euro) ein – das sind fast 30 Millionen Euro pro Jahr. Sollte Hamilton in der neuen Vertragsperiode erneut Weltmeister werden, winkt zudem eine moderate Erfolgsprämie. Schätzungen, dass Hamilton einen Dreijahresvertrag mit einem Volumen jenseits der Marke von 150 oder gar 200 Millionen US-Dollar unterschreibt, sind absurd.
Solche Summen waren nach Informationen von ‚Motorsport-Total.com‘ und ‚Formel1.de‘ nie Inhalt der Vertragsverhandlungen. Auch ein Wechsel zu Ferrari stand niemals zur Diskussion. Die Verzögerung der Unterschrift war jüngst nur noch Formsache. Dass es etwas länger gedauert hat als zunächst geplant, ist einzig und allein dem Umstand geschuldet, dass Hamilton den Vertrag selbst verhandelt und selbst geprüft hat. Auf einen Manager, der normalerweise den umfangreichen Papierkram erledigt, hat Hamilton verzichtet, um sich hohe Provisionszahlungen zu sparen.
Nach der Unsicherheit der vergangenen Monate kann sich Hamilton wieder voll und ganz seiner Hauptaufgabe widmen und sich ohne Vertragsdetails im Kopf der Rennstrecke in Monaco widmen. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff und Mercedes-Formel-1-Oberaufseher Niki Lauda dürften ebenfalls froh sein, dass diese unendliche Geschichte vorbei ist. Die Verpflichtung von Hamilton für weitere drei Jahre ist für beide Seiten positiv. Mercedes kann mit beiden Piloten – Rosberg hatte bereits im Sommer 2014 seinen Vertrag verlängert – gut planen und mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Titel einfahren.
Queralt kommt gebürtig aus Spanien; nachdem sie sechs Winter in den USA verbracht hat, um näher an guten Halfpipes zu sein, ist sie nach Flims gezogen, wo sie die Superpipe in Laax direkt vor der Nase hat.
Wir haben uns mit Queralt bei der Women-Session getroffen, um herauszufinden, wie man in einer Superpipe klar kommt, ohne sich in die Hosen zu machen.
1. Ein ordentlicher Drop-In ist schon die halbe Miete!
Der Drop-In ist der wichtigste Teil, denn er bestimmt euren Run. Nimm keine zu gerade Line in die Pipe. Du musst so tun, als wenn du aus einem Air reinkommst und nicht von der Kante. Fahr parallel zum Coping, ein Ollie hilft dir, mehr Speed zu bekommen. Benutze dein ganzes Board vom Top an. Wenn deine Kanten zum ersten Mal die Wall berühren, wenn du schon fast im Flat bist, verlierst du Geschwindigkeit.
2. Behalte deine Line bei, wenn du die Wall anfährst
Viele Snowboarder denken, dass sie gerade nach oben und eine steile Line fahren müssen. Aber du musst die Line weiterfahren, die du im Flat hattest. Auch wenn es so aussieht, als ob du nicht sehr hoch raus kommst, aber wenn du mit der Schwerkraft wieder nach unten fährst, wird es besser funktionieren. Versuche also nicht im 90°-Winkel die Wall anzufahren.

Queralt Castellet in Laax© Philipp Ruggli
3. Schau nicht auf das Coping, wenn du die Wall anfährst
Beim Hochfahren der Wall schauen viele auf das Coping, als wenn dies der Punkt wäre, wo sie hinwollen. Aber du willst ja nicht am Coping enden, nicht wahr? Genau, also solltest du in den Himmel sehen. Wenn du das Coping anvisierst, wird sich deine Haltung verändern, du drehst deine Schultern und das beeinflusst deine Flugbahn. Wenn du aber auf dein eigentliches Ziel schaust (ja genau, der Himmel!), wirst du höher rauskommen und mehr Zeit für deinen Air haben. Also: schaue nicht auf das Coping! Bis du landest, natürlich.
4. Hab‘ Geduld und mach‘ weiter!
Viele werden langsamer, sobald sie das Coping sehen. Sie denken: „Yep, jetzt bin ich hier, ich hab’s geschafft!“ Aber eigentlich möchtest du ja aus der Pipe heraus kommen. Also, weitermachen!

Queralt Castellet in Sequenzaufnahme© Philipp Ruggli
5. Vertrau’ der Pipe
Einige haben Angst auf das Coping zu fallen, also stoßen sie sich von der Wall ab. Aber du solltest dein Board einfach ganz entspannt laufen lassen: die Pipe wird dich auf dem gleichen Weg wieder zurückbringen, auf dem du herausgefahren bist.
6. Je größer, je besser
Bei einer Pipe wie der in Laax brauchst du dich nicht vor der Größe zu fürchten. Wenn sie so klasse geshaped ist wie diese hier, ist die Pipe umso sicherer je größer sie ist. Weil die Transition lang genug ist, dich bis zum Ende der Wall und zurück zu führen.
7. Druck machen, um zu beeindrucken
Viele kämpfen mit dem Druck. Das kann daran liegen, dass a) deine Line zu steil ist (siehe oben) oder b) dass dein Körper sich nicht in der richtigen Position befindet. Du musst immer Druck auf deine Füße geben, den du auf keinen Fall loslassen darfst. Wenn deine Beine gerade sind und du über einen Buckel in der Pipe fährst, wirst du fallen. Also, geh‘ in die Knie, fühle es in den Beinen, halte die Spannung und nimm‘ den Druck auf. Wenn du deine Oberschenkel beim Pipe-Fahren nicht spürst, machst du etwas falsch.

Hola, chica!© Philipp Ruggli
8. Die Base ist dein Freund
Benutze deine Kanten nicht so viel. Wenn du auf deiner Base bist, fährst du schnell, auf deinen Kanten verlierst du Geschwindigkeit. Es hängt natürlich davon ab, wie steil die Pipe ist. Die Pipe in Laax ist sehr steil, hier brauchst du etwas mehr Kante. Aber im Normalfall solltest du deiner Base einen Liebesdienst erweisen und sie auch benutzen!
9. Um neue Tricks zu lernen, versuche sie am Bottom der Pipe
Wenn du etwas Neues lernen möchtest, gehst du die Sache normalerweise erst etwas langsamer an. Probiere einen neuen Trick erst am Bottom der Pipe, um etwas mehr Übung zu bekommen (es ist auch weniger beängstigend, wenn das Coping niedriger ist).
10. Ride! So oft wie du kannst
Das Wichtigste beim Pipe-Fahren ist die Praxis. Je öfter du fährst, umso mehr wirst du es lieben. Also gib‘ nicht auf. Es wird sich lohnen!
LAAX Ladies Session: Sonne, Slush & Mädels-Action
So nennt man die Halfpipe Tricks bei den US Open
So wird man Pro (wenn man Queral Castellet ist)
Nochmal ansehen: Burton US Open 2015 Finale
Wenn du keine unserer Stories verpassen willst, folge uns auf Facebook oder Twitter!
„Monaco ist für alle Fahrer definitiv eines der Highlights im Rennjahr“, weiß Toro-Rosso-Rookie Carlos Sainz. Es ist eine Aussage, die so wohl tatsächlich alle Fahrer im Formel-1-Zirkus unterschreiben würden. Der Spanier selbst dürfte zudem eine besondere Vorfreude verspüren, da er noch nie in einem Formel-1-Auto im Fürstentum gefahren ist. Noch aufregender dürfte das Wochenende für seinen Teamkollegen Max Verstappen werden: Der Niederländer ist überhaupt noch nie in Monaco angetreten.
© xpbimages.com

0
Artikel interessant?
Wenn Dir der Artikel gefallen hat, dann gib ihm hier Deine Stimme.
„Ein Straßenkurs ist immer etwas Besonderes“, weiß der 17-Jährige und erklärt: „Ich bin noch nie auf diesem Kurs gefahren, aber ich bin in Macao gefahren, was ein sehr anspruchsvoller Straßenkurs ist. Ich habe die Erfahrung dort genossen und daher freue ich mich auf Monaco. Man braucht eine andere Herangehensweise und kann nicht einfach gleich im ersten Training angreifen. Du musst dich langsam herantasten. Die wichtigste Sache ist es, so viele Runden wie möglich zu fahren.“
„Ich bin die Strecke im Simulator gefahren und es fällt auf, dass sie ziemlich langsam ist“, berichtet der Rookie und ergänzt: „Selbst die Motorleistung wird hier nicht so wichtig sein, du brauchst die beste Fahrbarkeit vom Motor. Ich erwarte, dass die Rundenzeiten der einzelnen Teams viel näher zusammen liegen werden, als in einigen anderen Rennen. Letztendlich werden Änderungen am Setup nicht den größten Unterschied machen.“
„Eher geht es darum, was du als Fahrer aus dir herausholen kannst. Ich denke, in Monaco wird man eher zwei zusätzliche Zehntel aus sich selbst als aus dem Auto herausholen können“, so der Niederländer, der die Punkte in Barcelona als Elfter zuletzt zwar knapp verpasste, allerdings trotzdem Lob von Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko erhielt. Gleiches trifft auch auf Sainz zu, der in Barcelona Neunter wurde.
Video: Monaco-Vorschau mit den Toro-Rosso-Jungs
„Es ist eine besondere Strecke, auf der du immer zeigen möchtest, dass du schnell bist, weil es ein sehr anspruchsvoller Kurs ist, auf dem der Fahrer den Unterschied machen kann“, weiß er Spanier und berichtet: „Ich hatte dort in der Vergangenheit in der World Series einige positive Ergebnisse und es ist ein Kurs, den ich sehr mag. Allerdings werde ich dort zum ersten Mal in einem Formel-1-Auto fahren und ich kann mir vorstellen, dass sich das noch einmal ganz anders anfühlen wird.“
„Das Qualifying wird wird in gewisser Weise der wichtigste Moment des Rennwochenendes sein. Also muss man im Freien Training die richtige Balance für das Auto finden und dann eine gute Runde zusammenbringen. Daher freue ich mich sehr auf den Samstag, weil ich mir vorstellen kann, dass sich eine gute Runde im Qualifying ganz besonders anfühlen muss“, so Sainz, der 2014 in der Formel Renault 3.5 einen vierten Platz im Fürstentum holte.