Tradition pur trifft Tradition pur, wenn Ferrari zum Formel-1-Grand-Prix in Monaco aufschlägt. Diese Synthese erlebt Sebastian Vettel zum ersten Mal, schließlich bestreitet der Heppenheimer am kommenden Wochenende seine erste Stadtrundfahrt durch das Fürstentum in Rot. Für den an der Motorsport-Historie interessierten Vettel ist es etwas Besonderes: „Mit Monaco verbunden ist so viel Geschichtsträchtiges, wenn es durch die engen Straßen geht und es keinen Spielraum für Fehler gibt.“
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Vettel, der 2011 für Red Bull seinen bisher einzigen Sieg an der Cote d’Azur landete, weiß, worauf es auf dem kürzesten Parcours des Kalenders ankommt. Das Rezept lautet: ‚“Es gilt, zu jeder Zeit absolute Konzentration zu bewahren und auf der Qualifyingrunde 100 Prozent zu geben, weil Überholen im Rennen fast unmöglich ist.“ Während einige Piloten mit der Traditionsbahn ihre Probleme haben und das „Helikopter fliegen im Wohnzimmer“ für nicht mehr zeitgemäß halten, ist Vettel ein Fan.
Er sagt: „Ich kenne Leute, die es für ein Rennen halten, dass im Fernsehen langweilig anzuschauen ist. Aber wenn man fährt, ist das keineswegs der Fall.“ Schließlich gibt es in Monaco Action ohne Unterbrechung für diejenigen, die sich hinter das Volant klemmen. „Wenn man weiter hinten im Feld startet, muss man ohne Unterlass kämpfen und versuchen, Plätze gutzumachen, während es sich diejenigen an der Spitze nicht erlauben können, auch nur einen Moment abgelenkt zu sein“, meint Vettel.
Gut möglich, dass er mit Ferrari wieder die zweite Kraft im Feld formt und die formverbesserten Williams aufgrund der Streckencharakteristik wieder in Schach hält. Gegen Mercedes dürfte nach den Eindrücken des Spanien-Grand-Prix und den Monaco-Ergebnissen vergangener Jahre aber kein Kraut gewachsen sein. „Die Abstimmung muss eine ganz besondere sein, anders als auf den übrigen Kursen, um durch die engen Kurven im Fürstentum zu kommen“, erläutert Vettel. „Man muss auf den Geraden schnell und agil in den winkligen Abschnitten sein.“
Es gibt nur wenige Dinge, die das technische Geschick der Menschheit besser demonstrieren, als beeindruckende Seilbahnen. Und wenn deswegen auf den schmerzhaften Anstieg verzichtet werden kann, umso besser. Skifahrer und Mountainbiker sollten dankbar sein.
Das gleiche gilt für Hollywood. Seilbahnen dienten als spektakuläre Kulisse für zahlreiche klassische Kampfszenen in Actionfilmen. Von dem Clint Eastwood Kriegsdrama „Where Eagles Dare“, bis zu dem James-Bond-Streifen „Moonraker – Streng geheim“, der auf der legendären Zuckerhut Seilbahn in Rio de Janeiro gefilmt wurde.
Aber nicht jede, der unten aufgelisteten Seilbahnen, ist nur zum Vergnügen da. Für viele Städte sind sie die Antwort auf die Verkehrsprobleme, für abgelegene Dörfer sind sie eine Rettungsleine.
Die schnellste Seilbahn

Die schnellste Seilbahn der Welt © Getty Images
Eine von Asiens beeindruckendsten Gondeln. Genting Skyway ist ein Gondellift, der Gohtong Jaya und Resorts World Genting in Malaysia verbindet. Mit einer Geschwindigkeit von 21.6 km/h, ist es die schnellste Gondel der Welt und die längste in Südostasien.
Die landschaftlich schönste Seilbahn

Arguably, die landschaftlich tollste Seilbahnfahrt© Aurora Photos
Die Aiguille du Midi Seilbahn in Frankreich transportiert Wanderer und Skifahrer in wenigen Minuten von Chamonix bis zum Gipfel vom Mt Blanc. Für viele Menschen hört die Reise hier auf. Aber die Fahrt über Vallée Blanche bis nach Pointe Helbrunner ist noch spektakulärer, da du über einen der besten alpinen Aussichtspunkte der Welt schwebst.
Die Rettungsleine zur Außenwelt

Das ist kein Spaß – dies ist eine Rettungsleine© Quirky China News/REX
Einige Seilbahnen sind ein Beispiel für unglaubliche Ingenieurwissenschaft – und dies ist keine Ausnahme. Natürlich lassen die Gesundheits- und Sicherheitsstandards im Vergleich zu Europa und dem Westen noch zu wünschen übrig, aber für die Bewohner von Yushan, China, ist diese 1 km lange Seilbahn lebenswichtig. Sie ist die wichtigste Verbindung zur Außenwelt – so lange man nicht nach unten schauen muss.
Schweizer Effizienz

Die erste offene Doppeldecker Seilbahn der Welt© CabriO
Vom genialen Einfallsreichtum kommen wir nun zur Schweizer Effizienz: die Seilbahn aus dem 21. Jahrhundert, der erste offene Doppeldecker der Welt. In etwas über sechs Minuten transportiert sie die Passagiere auf den Gipfel vom 1,900 m hohen Stanserhorn, inklusive dem unglaublichen 360 Grad Rundblick.
Die Seilbahn der Stadt Gottes

Die legendärste Seilbahn der Welt© Nikada/Getty Images
Einige Städte haben berühmte Bauwerke, Rio de Janeiro hat die Seilbahn, die in dem James Bond Film „Moonraker – Streng geheim“, Schauplatz einer unvergesslichen Kampfszene ist. Hoch bis zum Gipfel des Zuckerhuts, sie ist legendär. In einer Stadt mit vielen Attraktionen, (wir meinen natürlich die Strände und die Cristo Redentor Statue) ist die Seilbahn in der Stadt Gottes ein kleines Wunder.
Chinesische Ingenieurwissenschaft, Teil 2

China – es ist ein wunderschönes Land© Vladimir Piskunov/Getty Images
Die Chinesen behaupten, die Tienmen Seilbahn ist die „längste Passagier-Bergseilbahn der Welt“. Sie hat eine Länge von 7,455 m und einem Aufstieg von 1,279 m. Aber wir sind nicht sicher, ob es zählt, da sie von La Paz geschlagen wird – siehe unten.
Berufsverkehr in La Paz

Nicht nur für Skifahrer und Wanderer, auch Pendler© Jorge Bernal/Getty Images
Die Seilbahn passt sich den Bedürfnissen der Pendler an. Mit 10 km ist die Teleférico La Paz-El Alto die längste Luftseilbahn der Welt. Sie wurde gebaut, um die Verkehrsprobleme der Stadt zu beseitigen und 2014 eröffnet.
Highway über die Thames

Du wirst nie erraten, wo das ist© Richard Newstead/Getty Images
London ist für seine 34 Brücken berühmt. Man sollte meinen, dass die Stadt nicht noch mehr Methoden benötigt, den Fluss Thames zu überqueren. Falsch. 2012 eröffnete die Emirates Air Line Seilbahn. Mit 90 Meter über dem Boden und einen wunderschönen Ausblick über die Hauptstadt, ist es der schönste Weg, über den Fluss zu kommen.
Die längste ungestützte Schwebebahn

Dies ist die längste ungestützte Schwebebahn© David McColm/Whistler Blackcomb
Ohne Frage sind die Kanadier sehr stolz auf dieses Exemplar – die PEAK 2 PEAK Gondel verbindet die Whistler Blackcomb Resorts. Es ist die längste ungestützte Schwebebahn der Welt (3,024 m) und die höchste ihrer Art: 436 m über dem Tal.
Die höchste Seilbahn der Welt

Die längste Seilbahn der Welt© David Evans/Getty
Mit Mitstreitern wie La Paz (eine der höchsten Seilbahnen in der Stadt) und der Bahn über dem Mt Blanc, (sie Punkt 2) gibt es einen harten Kampf um den Titel „Höchste Seilbahn der Welt“. Der Gewinner ist die Mérida Seilbahn in Venezuela. Sie beginnt auf 1,640 Höhenmetern und endet auf 4,765 m. Das reicht um an Höhenkrankheit zu sterben.
Das Sondermodell MAN TGX D38 „100 Years“ war Special Guest und zeigte seine 560 PS auf dem Drift-Areal
Die Veranstaltung ist Kult und ein Pflichttermin für die echten Fans der Marke Volkswagen: Zum 34. Mal fand am Wochenende 13. bis 16. Mai am Wörthersee das legendäre GTI-Treffen statt. Aus ganz Europa strömten die stolzen Besitzer von liebevoll gepflegten, veredelten oder restaurierten Autos nach Kärnten, um ihre Prachtstücke auszustellen und ihre Marke zu feiern.
Das Treffen gilt als Hochamt der VW-Fans, hat jedoch die Grenzen des GTI-Kosmos gesprengt und zieht auch Fahrer anderer PS-starker Marken und Modelle aus dem Wolfsburger Konzern an. Bei der 34. Auflage des GTI-Treffens gab es eine Premiere besonderer Art: Im offiziellen Programm der Veranstaltung waren zwei MAN TGX D38 „100 Years“ dabei, deren Dimensionen natürlich deutlich aus dem Rahmen fielen: 560 PS und 2700 Nm Drehmoment, dazu braucht es schon 15,2 Liter Hubraum und 6 Zylinder.
Einer der Trucks mit dem charakteristischen Flammenlöwen auf der Kabine präsentierte sich direkt am Wasser gegenüber auf dem VW-Stand. Mit einem zweiten Truck, ebenfalls ein „100 Years“ Modell im Serienzustand, sorgte die MAN-Crew für rauchende Reifen auf dem sogenannten „Gummiplatz“. Auf dem Drift-Areal an der Hauptstraße lassen die Fans traditionell jede Menge Gummi auf dem Asphalt liegen.
Die MAN-Crew nutzte die Gelegenheit, nach dem Drehen einiger Donuts und Burn-Outs beim „GTI-Publikum“ für ein partnerschaftliches Miteinander mit den Truckern auch im Alltagsverkehr zu werben. Gute Fahrt!
Barcelona vor eineinhalb Wochen war für Mercedes ein ganz wichtiger Meilenstein in dieser Formel-1-Saison. Auf dem Circuit de Catalunya scheint der Abstand zur Konkurrenz noch einmal angewachsen zu sein, und mit seinem ersten Saisonsieg hat Nico Rosberg gezeigt, dass er im Titelkampf gegen Lewis Hamilton nicht kampflos aufsteckt.
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Mit besten Voraussetzungen und haushohem Favoritenstatus reisen die Silberpfeile nun nach Monaco, wo der sechste Saisonlauf der Formel 1 2015 stattfinden wird. Und einer freut sich bereits besonders darauf: Nico Rosberg, der in den Straßen des Fürstentums aufgewachsen ist und nun mit Rückenwind an die Cote d’Azur kommt – schließlich war der Deutsche auch in den vergangenen beiden Jahren der Sieger hier.
„Jetzt geht es nach Monaco, auf die legendärste, spannendste und anspruchsvollste Strecke von allen“, kann es der gebürtige Wiesbadener kaum erwarten. „Die Atmosphäre ist am gesamten Wochenende etwas ganz Besonderes. Für mich ist es ein Heimrennen und es ist seltsam, zur Strecke zu laufen oder mit dem Roller hinzufahren. Es ist aber auch sehr cool, jede Nacht im eigenen Bett schlafen zu können!“
Der Startschuss 1950: Das zweite Rennen der Formel-1-Geschichte in Monaco und gleich der erste Massencrash. Zum Glück kommen alle Beteiligten schlimmstenfalls mit leichten Verletzungen davon. Alberto Ascari kann gerade noch ausweichen. Der erste Sieger in Monaco heißt aber Juan Manuel Fangio.
„Die Strecke besitzt einzigartige Abstimmungsbedürfnisse, von denen wir einige bei den Testfahrten in Barcelona genauer angesehen haben. Der letzte Sektor besitzt dort viele enge Kurven, die repräsentativ dafür sind. Das Auto fühlte sich sehr gut an“, macht er sich große Hoffnungen. „Deswegen bin ich optimistisch und bereit für das kommende Rennen. Wenn von Beginn an alles rund läuft, sollte es ein gutes Wochenende werden können. Ich freue mich darauf.“
Hamilton: „Herausforderung des Jahres“
Teamkollege Lewis Hamilton will indes das Blatt in Monte Carlo wieder wenden, nachdem er in Barcelona die erste teaminterne Niederlage der Saison einstecken musste. „Ich hatte in Barcelona nicht mein bestes Wochenende. Platz zwei war somit als Schadensbegrenzung in Ordnung“, sagt er, blickt aber nun vor allem nach Monaco: „Auf dieses Rennen freut sich jeder und ich ganz besonders“, erklärt der Brite.
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Hamiltons letzter Sieg in Monaco liegt bereits sieben Jahre zurück„Als Fahrer ist es die größte Herausforderung des Jahres. Wenn du es hinbekommst, ist das Gefühl nur schwer zu überbieten. Es ist entscheidend, vom Start ins Training an einen guten Rhythmus aufzubauen. Man muss ein Gefühl für die Strecke entwickeln und überall millimetergenau fahren. Der kleinste Fehler kann dein gesamtes Wochenende ruinieren“, so Hamilton weiter. „Es kommt rein auf das fahrerische Können und den Mut hinter dem Lenkrad an. Das macht es für mich so besonders.“
Gewinnen konnte der Weltmeister den schillernden Grand Prix allerdings erst ein einziges Mal – 2008 für McLaren. „Wie in Spanien habe ich auf dieser Strecke in der Vergangenheit nicht allzu viel Glück gehabt“, reflektiert der Silberpfeil-Pilot. „Aber ich interessiere mich nicht dafür, was einmal gewesen ist oder hätte sein können. Ich möchte in unser fantastisches Auto steigen, hart angreifen und wie immer mein Bestes geben.“
Toto Wolff warnt: „Müssen in Bestform sein“
Ob Nico Rosberg oder Lewis Hamilton – dem Team ist egal, welcher Pilot das Rennen gewinnt. Hauptsache das Auto ist silbern. Nach dem gelungenen Europaauftakt zuletzt gibt es dafür aber allen Grund zum Optimismus: „Wir haben in Spanien gesehen, dass unser Auto einen guten Vorteil im engen, dritten Sektor hatte“, sagt Motorsportchef Toto Wolff und rechnet seinem Team daher gute Chancen auf den Monaco-Hattrick aus.
Doch als gegeben sollte man den Erfolg noch keinesfalls sehen: „Das Blatt kann sich sehr schnell wenden, wenn man nicht in Topform ist, ganz besonders in Monaco“, warnt der Österreicher. „Das Wochenende ist eine große Herausforderung für das Team, die Fahrer und das Auto. Es ist aber auch das beste Schaufenster für die Formel 1. Wir müssen in Bestform sein, wenn wir unsere Formkurve aufrechterhalten möchten.“
Video: Lewis Hamilton: Vorschau auf den Monaco-Grand-Prix
Denn Wolff weiß: Nicht nur auf die Fahrer kommt im Fürstentum viel Arbeit zu, auch das Auto hat trotz der langsameren Geschwindigkeiten einiges zu leisten. Technikchef Paddy Lowe erklärt wieso: „Für die Fahrer ist es alles andere als langsam. Es gibt keine Stelle, an der sie sich entspannen könnten. Sie versuchen andauernd, der nächsten Leitplanke fernzubleiben. Dabei nehmen sie regelmäßig Einstellungen am Lenkrad vor und greifen mit dem Auto so hart wie möglich an. Das ist auch für das Fahrzeug extrem fordernd. Es muss mit vielen Gangwechseln und der welligen Oberfläche zurechtkommen“, sagt der Brite.
„In Monaco kommt zum ersten Mal in dieser Saison die superweiche Reifenmischung zum Einsatz. Aber selbst damit wird es eine Herausforderung, die Reifen auf Temperatur zu bringen. In den vergangenen beiden Jahren hatten wir ein gutes Auto in Monaco. Auch das diesjährige Modell ist in langsameren Kurven stark. Es ist eine echte Fahrerstrecke und uns sollte am gesamten Wochenende ein spannendes Teamduell bevorstehen“, urteilt Lowe.
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Wolfsburg, 19.05.2015
Sparsamstes Dieselmodell der Baureihe glänzt mit geringem Verbrauch von 3,7 l/100 km und einem CO2-Ausstoß von 95 g/km
Der neue Passat BlueMotion ist das derzeit sparsamste und umweltverträglichste Modell der Baureihe. Das geräumige Fahrzeug setzt Maßstäbe mit seinem niedrigen Verbrauch von 3,7 l/100 km und respektive einem CO2-Ausstoß von 95 g/km. Der Vorverkauf für den neuen Passat BlueMotion startet ab sofort. Wie sein Vorgänger ist der Passat BlueMotion als Limousine und Variant erhältlich.
Der neue Passat BlueMotion* wird mit einem sehr effizienten 1,6l TDI-Motor (in Verbindung mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe) ausgeliefert. Das Aggregat entwickelt eine Leistung von 88 kW / 120 PS bei einem maximalen Drehmoment von 250 Nm. Sowohl die Limousine als auch der Variant setzen mit einem CO2-Ausstoß von 95 g/km klare Statements zur CO2-Reduzierung. Der Dieselverbrauch liegt bei beiden Karosserievarianten kombiniert bei nur 3,7 l/100 km (innerorts 4,3 l/100 km; außerorts 3,3 l/100 km).
Möglich werden diese Bestwerte durch die Kombination von effizienter Antriebstechnik, technischen Highlights und gezielten Aerodynamik-maßnahmen. So gehören zum Serienumfang unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallräder „Kopenhagen“, ein aerodynamisch optimiertes Kühlerschutzgitter und eine Kühlerjalousie.
Der Spritsparer ist darüber hinaus an „BlueMotion“-Schriftzügen am Kühlergrill, auf den Kotflügeln und auf der Gepäckraumklappe zu erkennen. Der Passat BlueMotion ist als Limousine ab 29.425 Euro erhältlich, die Preise für den Passat Variant BlueMotion starten ab
30.500 Euro.
*Kraftstoffverbrauch Passat BlueMotion 88 kW/120 PS in l/100km: 3,7 (kombiniert); 4,3 (innerorts); 3,3 (außerorts); CO2-Emissionen in g/km: 95; Effizienzklasse: A+
Zwei Formel-1-Weltmeister in einem Auto, dass den meisten Neulingen zu langsam zu wäre: Bei McLaren passen 2015 die Qualität des Honda-Boliden und das Renommee der Piloten gar nicht zusammen. Trotzdem ist Rennleiter Eric Boullier überzeugt, dass Fernando Alonso und Jenson Button bei der Stange bleiben. „Wir haben uns entschlossen, die Erwartungen niedrig zu halten“, erklärt er ‚Autosport‘ die Teampolitik. „Es wäre total falsch gewesen, ihnen zu sagen: ‚Jungs, das wird euer Jahr!'“
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Weil die Verantwortlichen in Woking wussten, dass sie mit dem neuen Antriebsstrang zunächst hinterherfahren – wenn überhaupt fahren – würden, kommunizierten sie das auch so gegenüber ihren wichtigsten Angestellten. „Wer langfristig plant, benötigt zunächst Transparenz“, weiß Boullier. „Das ist der Schlüssel. Jeder bei McLaren versteht sich und wir vertrauen einander.“
Mit eingeschlossen ist ausdrücklich auch Unternehmenspatron Ron Dennis, der seine Rolle darin gefunden zu haben scheint, wechselseitig als Motivator und Mahner aufzutreten. „Er wusste, dass es ein langfristiges Projekt wird. Er versteht, dass er viel dazu beiträgt, die Dinge zu beschleunigen und zu verbessern“, kommentiert Boullier die Rolle des längst nicht mehr unumstrittenen Urgesteins „Seine Erfahrung und sein Führungsstil bringen die Leute dazu, sich auf den Hosenboden zu setzen“, so der Franzose weiter.