Das schnellste Klassentreffen der Welt

Hans-Gerd Bode

Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Presse

Dr. Josef Arweck

Leiter Unternehmenskommunikation

Matthias Rauter

Personal und Soziales, CSR, Sponsoring

Christian Weiss

Produktion Zuffenhausen

Julia Pirlich

Produktion Leipzig

Lukas Kunze

Medienanalyse und Standortkommunikation

Eberhard Scholl

Medienanalyse und Standortkommunikation

Nadine Toberer

Vertrieb

Helga Ohlhäuser

Lifestyle und Publikumsmedien

Frank Scholtys

Leiter Finanzpresse und Investor Relations

Dr. Roman Tancar

Finanzpresse und Investor Relations

Thomas Becki

Leiter Produkt- und Technikkommunikation

Thomas Hagg

Leiter Produktkommunikation

Elena Storm

Baureihen: 911, Boxster/Cayman, 918 Spyder

Tim Bravo

Baureihen: Panamera, Cayenne, Macan

Hermann-Josef Stappen

Leiter Technikkommunikation

Holger Eckhardt

Motorsportkommunikation / LMP1

Oliver Hilger

Motorsportkommunikation

Jan Klonz

Testwagen

Marcus Lehrle

Testwagen

Andreas Schönhuber

Testwagen

Achim Stejskal

Leiter Porsche Museum

Dieter Landenberger

Historisches Archiv

Nicole Lay

Presse Porsche Museum

Anderes Land wählen:

Traffic Aumotis

Traffic Aumotis

Seit April 2015 liefert Aumotis.com Informationen rund um Automobile und angrenzende Themen. Wir bedanken uns heute für über 680.000 Seitenimpressionen im Monat.
Dabei wird die gesamte Reichweite ohne bezahlte Werbung für erreicht.

traffic aumotis

Vorstandswechsel bei ŠKODA

Hinzufügen zur Sammelmappe

Mladá Boleslav, 25.09.2015

› Bernhard Maier neuer ŠKODA Vorstandsvorsitzender
› Bisheriger ŠKODA Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Winfried Vahland übernimmt
  als Konzernverantwortlicher die Leitung der neu geschaffenen Volkswagen
  Konzernregion Nordamerika (NAR)

Nach fünf erfolgreichen Jahren Wachstums- und Modelloffensive gibt es einen Wechsel an der Spitze von ŠKODA: Zum 1. November 2015 wird Bernhard Maier (55), bisher Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG, Vorstandsvorsitzender der Marke ŠKODA. Gleichzeitig übernimmt der bisherige Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Winfried Vahland (58) als Konzernverantwortlicher die Leitung der neu geschaffenen Konzernregion Nordamerika (NAR).

Mit Bernhard Maier übernimmt ein Vollblut-Automann den Vorstandsvorsitz bei ŠKODA, der seit seiner Jugend mit dem Automobil eng verbunden ist. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und studierte nach seiner Meisterprüfung Betriebswirtschaftslehre in Calw. Nachdem Maier beim Unternehmen Nixdorf gearbeitet hatte, trat er 1988 in die Vertriebsorganisation der BMW AG ein. Dort übernahm er verschiedene leitende Funktionen im In- und Ausland. Im Juni 2001 wechselte Maier zu Porsche und leitete die Geschäfte der inländischen Vertriebstochter. 2010 übernahm er bei der Porsche AG das Vorstandsressort Vertrieb und Marketing. Als neuer ŠKODA Vorstandsvorsitzender wird er die Weiterentwicklung der Marke konsequent vorantreiben.

Bernhard Maier übernimmt den Vorstandsvorsitz von Prof. Dr. Winfried Vahland, der in den zurückliegenden Jahren die Marke mit der größten Wachstums- und Modelloffensive ihrer Geschichte in eine neue Größenordnung geführt hat. „Es war keine leichte Entscheidung für mich, dass ich nach mehr als fünf ereignisreichen, erfolgreichen und schönen Jahren eine neue Aufgabe im Konzern übernehmen werde“, sagt Prof. Dr. Winfried Vahland. „ŠKODA ist etwas ganz Besonderes. Ein wesentlicher Grund dafür ist die große ŠKODA Familie sowie die Kraft und Dynamik der Marke“, so Prof. Dr. Winfried Vahland.

Mit einem Absatzvolumen von zuletzt über 1 Million Automobilen und der Präsenz in mehr als 100 Märkten ist ŠKODA heute als internationale Volumenmarke etabliert. Mit ihrem Design und der modernen Technik haben ŠKODA Automobile inzwischen eine Spitzenstellung in ihren Segmenten erreicht.

Prof. Dr. Winfried Vahland übernimmt ab 1. November 2015 als Konzernverantwortlicher sowie Präsident und CEO die neu geschaffene Konzernregion NAR und gehört in dieser Funktion gleichzeitig dem Volkswagen Markenvorstand an.

Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen Pkw, erklärt: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung.“

Hinzufügen zur Sammelmappe

Wolfsburg, 25.09.2015

In der Pressemitteilung vom 22. September 2015 hat der Volkswagen Konzern mitgeteilt, dass weltweit Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns von der aktuellen Thematik um Abgaswerte betroffen sind.

Die interne Auswertung ergab, dass rund fünf Millionen Fahrzeuge von der Marke Volkswagen Pkw weltweit betroffen sind. Diese Fahrzeuge bestimmter Baujahre und Modelle (wie zum Beispiel der Volkswagen Golf der sechsten Generation, der Volkswagen Passat der siebten Generation und die erste Generation des Volkswagen Tiguan) sind ausschließlich mit Dieselmotoren des Typs EA 189 ausgestattet.

Es gilt unverändert, dass alle Neuwagen der Marke Volkswagen Pkw, die über die europaweit gültige EU6-Norm verfügen, hiervon nicht betroffen sind. Dies umfasst somit unter anderem die aktuellen Modelle des Golf, Passat und Touran.

Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen Pkw, betont: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer technischen Lösung, die wir so rasch wie möglich dem Handel, unseren Kunden und der Öffentlichkeit präsentieren werden. Ziel ist, unsere Kunden schnellstmöglich zu informieren, damit ihre Fahrzeuge vollumfänglich den Vorschriften entsprechen. Ich versichere Ihnen, dass Volkswagen alles Menschenmögliche unternehmen wird, um das Vertrauen unserer Kunden, der Händler und der Öffentlichkeit wieder zu gewinnen.“

Die Marke Volkswagen Pkw informiert alle Märkte weltweit über die jeweils lokale Anzahl an Fahrzeugen. An einer Abhilfemaßnahme wird in intensivem Austausch und in enger Abstimmung mit den Zulassungsbehörden gearbeitet. Die Fahrzeuge sind weiterhin technisch sicher und fahrbereit.

Erklärung des Aufsichtsrats der Volkswagen AG

Hinzufügen zur Sammelmappe

Wolfsburg, 25.09.2015

Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat in seiner heutigen Sitzung über die aktuelle Lage intensiv beraten. Die Manipulationen sind durch nichts zu entschuldigen und haben Volkswagen stark erschüttert. Das Unternehmen wird sich einer konsequenten Aufarbeitung stellen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen und die notwendigen Konsequenzen ableiten. Hierzu wurden in der heutigen Sitzung erste Beschlüsse gefasst.

1. Der Aufsichtsrat hat den Aufsichtsratsvorsitzenden ermächtigt, deutsche und US-Rechtsanwälte zu mandatieren, die die Manipulation von Abgaswerten bei Dieselmotoren objektiv ermitteln und vollständig aufklären sollen.

2. Das Aufsichtsratspräsidium wird vorerst mit der Koordinierung und Sicherung aller notwendigen Schritte zur Überwachung der Aufklärung beauftragt, bis der vorgesehene Ausschuss seine Arbeit aufgenommen hat.

3. Der Aufsichtsrat hat nach aktueller Erkenntnislage empfohlen, einige Mitarbeiter umgehend zu beurlauben. Dies ist teilweise bereits erfolgt.

4. An der Spitze des Volkswagen Konzerns wird künftig Matthias Müller als neuer Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG stehen. Dieser wird gerade jetzt gebraucht. Matthias Müller ist damit genau der richtige Mann, um persönlich unbelastet und mit der nötigen Entschiedenheit die Aufarbeitung der aktuellen Krise unseres Unternehmens voranzutreiben und die richtigen Lehren daraus zu ziehen. Wir schätzen ausdrücklich seinen kritischen und konstruktiven Blick.

5. Der Aufsichtsrat beschließt, der außerordentlichen Hauptversammlung am 09.11.2015 vorzuschlagen, Herrn Hans Dieter Pötsch zum Mitglied des Aufsichtsrats zu wählen. Der Aufsichtsrat beabsichtigt, ihn anschließend zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats zu wählen.

Berthold Huber, Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender: „Die Testmanipulationen bedeuten für Volkswagen ein moralisches und politisches Desaster. Das rechtswidrige Verhalten von Entwicklern und Technikern in der Motorenentwicklung hat Volkswagen ebenso geschockt, wie die Öffentlichkeit. Wir können uns nur entschuldigen und Kunden, Öffentlichkeit, Behörden und Anleger darum bitten, dass wir die Chance zur Wiedergutmachung erhalten. Es soll durch eine amerikanische Anwaltskanzlei die weitere Aufklärung erfolgen und die daraus notwendigen Konsequenzen vorbereitet werden; der Aufsichtsrat hat eine entsprechende Beauftragung heute veranlasst.

Der Volkswagen Konzern stellt sich neu auf: Aufsichtsrat fasst Beschlüsse für Neuordnung

• Marken und Regionen werden gestärkt
• Vahland wechselt von Škoda in den Vorstand der Marke Volkswagen
• De Meo, Maier und Stackmann in neuen Funktionen
• Vertriebsvorstand Klingler verlässt den Konzern
• Vertrag von Beschaffungsvorstand Garcia Sanz verlängert

Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG hat am heutigen Freitag in Wolfsburg eine neue Führungsstruktur von Konzern und Marken sowie der Region Nordamerika beschlossen. Der geschäftsführende Vorsitzende des Aufsichtsrats, Berthold Huber, stellt fest: „Die neue Struktur stärkt Marken und Regionen, gibt dem Konzernvorstand den erforderlichen Raum für Strategie und Steuerung des Unternehmens und legt einen Schwerpunkt auf die gezielte Weiterentwicklung von Zukunftsthemen.“

Wesentliche Veränderungen im Einzelnen:

Neuordnung Region Nordamerika / Nachfolge Prof. Vahland

Der Aufsichtsrat hat eine Neuordnung der Konzernaktivitäten in Nordamerika beschlossen. Die Märkte USA, Mexiko und Kanada werden in der neu geschaffenen Region Nordamerika zusammengefasst und maßgeblich gestärkt. Die Leitung der Region übernimmt zum 1. November als Konzernverantwortlicher Prof. Dr. Winfried Vahland (58), bisher Vorstandsvorsitzender von Škoda. Er gehört in seiner neuen Funktion dem Volkswagen Markenvorstand an. Die Nachfolge von Prof. Vahland als Vorstandsvorsitzender von Škoda übernimmt Bernhard Maier (55), bislang Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG. Michael Horn (52) bleibt Präsident und CEO der Volkswagen Group of America.

Porsche-Markengruppe mit Bentley und Bugatti

Die Führungsstruktur richtet sich auf Konzernebene noch konsequenter nach dem technischen Baukastensystem aus. Dieses enthält je nach Fahrzeugsegment (Volumen-, Premium-, Sport- und Nutzfahrzeug) standardisierte technische Grundlagen. Für den Sportwagen- und den Mittelmotorbaukasten wird daher eine Porsche-Markengruppe mit Bentley und Bugatti eingerichtet. Die Baukastenstrategie wird beim Vorstandsvorsitzenden des Konzerns noch enger geführt; dafür wird ein eigener Bereich geschaffen. Die Audi-Markengruppe mit Lamborghini und Ducati bleibt bestehen, ebenso die Nutzfahrzeug-Holding sowie die Bereiche Power Engineering und Financial Services. Die Volumen-Marken Volkswagen (maßgeblich verantwortlich für den Modularen Querbaukasten), SEAT und Škoda werden jeweils durch einen Konzernvorstand in diesem Vorstandsgremium vertreten.

Neue Konzernfunktionen für Effizienzen und Zukunftsfelder

Der Fokus der Konzernfunktionen wird stärker auf Effizienzen und Zukunftsthemen ausgerichtet. Dazu werden organisatorische Einheiten gegründet, zum Beispiel für die Konzern-Produktstrategie, für neue Geschäftsfelder, für Kooperationen und Beteiligungen, für das Thema Connected Car und für die CO2-Steuerung. Huber: „Neue, starke Konzernfunktionen etwa für Standardisierung und einheitliche Produktionsprozesse werden frühzeitig die Weichen für effiziente Entscheidungen stellen. Wir werden schneller und agiler.“ Darüber hinaus wird ein Chief Technology Officer im Auftrag des Konzernvorstands technische Entwicklungen konzernweit analysieren und gegebenenfalls mit steuern.

Aufwertung der Marken und Regionen

Zugleich werden bestehende Gremien, Strukturen und Abläufe auf Konzernebene gestrafft, insbesondere durch Aufwertung der Marken und der regionalen Eigenverantwortung. Die Marke Volkswagen erhält dazu eine Führungsstruktur mit vier Regionen, jeweils vor Ort gesteuert von einem CEO mit direkter Berichtslinie an den Vorstandsvorsitzenden der Marke, Herbert Diess.

Verkleinerung Konzernvorstand

Das Produktionsressort im Konzernvorstand, zurzeit kommissarisch geleitet von Thomas Ulbrich, entfällt mit sofortiger Wirkung. Das ist eine Konsequenz aus der Verlagerung von Verantwortung in die Marken und Regionen. Berthold Huber: „Auch die Produktion wird künftig verstärkt in den Marken und Regionen eigenständig umgesetzt. Also sollte sie dort auch verantwortet werden.“

Der geschäftsführende Aufsichtsratsvorsitzende betont: „Ein wesentlicher Punkt ist: Wir fahren die Komplexität im Konzern zurück. Wir haben bereits in den vergangenen Wochen wichtige Schritte unternommen, etwa die Trennung von Konzern- und Markenfunktionen.“ Die Entwicklungen der vergangenen Tage hätten die Dringlichkeit des Vorhabens bestätigt – daher gelte: „Wir werden keine Zeit verlieren. Das neue Führungsmodell wird Anfang 2016 umgesetzt.“ Der Vorstand gewinne mehr Raum, um dringende Fragen zu Strategie, Entwicklung und Steuerung des Konzerns zu behandeln.

Weitere Vorstandspersonalien

Der Aufsichtsrat hat den Vertrag mit Francisco Javier Garcia Sanz (58), Konzernvorstand für den Geschäftsbereich Beschaffung, um fünf Jahre verlängert.

Christian Klingler (47), Mitglied des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft für Vertrieb und Marketing sowie Markenvorstand Volkswagen für Vertrieb und Marketing, verlässt das Unternehmen im Zuge einer langfristig geplanten Strukturänderung und aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die Geschäftsstrategie mit sofortiger Wirkung. Dies steht nicht im Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen. Der neue Vorstandsvorsitzende Matthias Müller wird das Vertriebsressort auf Konzernebene bis auf Weiteres kommissarisch leiten.

Die Funktion von Klingler als Markenvorstand Volkswagen übernimmt Jürgen Stackmann (54), bislang Vorsitzender des Vorstands von SEAT. Dort folgt ihm Luca de Meo (48) nach, zurzeit Mitglied des Vorstands für Marketing und Vertrieb der Audi AG. Diese personellen Veränderungen werden ab 1. Oktober umgesetzt.