Der neue Opel Astra – Wohlfühl-Oase der Extraklasse

Der neue Opel Astra – Wohlfühl-Oase der Extraklasse

04.11.2015


  • Belebend: Einzigartiges AirWellness-Aromasystem erhöht das Wohlbefinden
  • Entspannend: Modernes Infotainment, Ergonomie-Sitze und Sitzheizung

Rüsselsheim.  Platz nehmen und sich wohlfühlen: Zeigt sich der neue Opel Astra äußerlich mit athletischem Design und neuer Leichtigkeit, so wird die jüngste Generation des Kompaktklasse-Bestsellers innen zur Wellness-Oase. Für das individuelle Rundum-Wohlgefühl von Fahrer und Passagieren hat sich Opel einiges einfallen lassen – darunter eine Ausstattungsoption der Extraklasse: das Opel eigene AirWellness-Aromasystem.

„Unser neuartiges Aromasystem passt perfekt zu unserem Quantensprung-Astra. Es verteilt einen herrlichen Duft im Auto. Balancing Green Tea beispielsweise entspannt ungemein und bringt zusammen mit Optionen wie dem Massagesitz ein völlig neues Fahrgefühl“, sagt Opel-Marketingchefin Tina Müller. „Und wer eine etwas maskulinere Duftnote bevorzugt, für den haben wir Energizing Dark Wood im Angebot.“

Abschalten vom Alltag: Der neue Astra schafft beste Voraussetzungen

„Ein paar Minuten abschalten vom stressigen Alltag. Das Auto ist heute für viele Fahrerinnen und Fahrer einer der wenigen Orte, an dem sie einen Moment ganz für sich sein können. Hier muss einfach alles stimmen“, fasst Tina Müller die Idee zur Entwicklung des Aromasystems zusammen.

Zum Wohlfühl-Erlebnis tragen vielerlei Aspekte bei: zum einen perfekte Wellness-Sitze, die sich 18-fach, ganz individuell auf die jeweilige Person einstellen lassen und dem Rücken schmeicheln. So bieten die weiterentwickelten AGR-zertifizierten Ergonomie-Sitze von Opel erstmals die Kombination aus Massage- und Memory-Funktion, Sitzheizung und Ventilation. Zum anderen sorgen die neuen, Apple CarPlay und Android Auto kompatiblen IntelliLink-Systeme für individuelle Unterhaltung und besten Sound. Doch eine wichtige Komponente fehlte den Opel-Verantwortlichen noch für das optimale Zusammenspiel aus Fühlen, Sehen, Hören und Riechen: der passende Duft, der das Wohlbefinden im Auto weiter steigern soll.

Die Lösung stellt das exklusiv für den Astra entwickelte AirWellness-Aromasystem dar. Dazu arbeiteten Opel-Marketingexperten, Ingenieure und der französische Parfüm-Konzern Azur Fragrances Hand in Hand. Unzählige Probemischungen wurden ausgewählt, getestet und immer wieder verfeinert, bis schließlich zwei Duftvarianten für den Start im Astra das Rennen machten: Balancing Green Tea mit beruhigender Wirkung und das belebende Energizing Dark Wood. Der Vorteil für die Astra-Kunden: Sie müssen sich nicht für einen Duft entscheiden, sondern können je nach Stimmung die speziell angefertigten Duft-Pads problemlos tauschen.

Denn während die Parfümeure für die Duftkreationen verantwortlich waren, entwickelten die Opel-Ingenieure das passende System dazu. Das Aromasystem lässt sich mit dem PowerFlex-Adapter (80 Euro) ganz einfach an der Mittelkonsole befestigen und mit den Duft-Pads befüllen. Von fünf Volt elektrisch erwärmt, gibt es dann das eingelegte Aroma frei. Erhältlich ist das neuartige AirWellness-System zum attraktiven Preis von gerade einmal 44,90 Euro, die Duft-Pads sind im Vierer-Set für 7,99 Euro verfügbar (UPE inkl. MwSt. in Deutschland).

Opel erzielt höchsten Oktober-Marktanteil seit 2011

Opel erzielt höchsten Oktober-Marktanteil seit 2011

Mit mehr als 19.000 Neuzulassungen weiter auf Erfolgskurs im deutschen Pkw-Markt

03.11.2015


Rüsselsheim.  Opel legt im deutschen Markt im Oktober kräftig zu und verbucht mit 7,04 Prozent den höchsten Oktober-Marktanteil seit 2011: Mit 19.607 Pkw-Neuzulassungen erzielt der Automobilhersteller ein deutliches Plus von 1.163 Einheiten oder 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Das Zulassungsplus resultiert vor allem aus der hohen Nachfrage nach den neuen Modellen. Vom SUV Mokka verkaufte Opel im Oktober 2.712 Einheiten, ein Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit belegt der Mokka Platz eins im SUV-Segment des Kraftfahrt-Bundeamtes (KBA). Der Lifestyle-Flitzer ADAM kann um 13 Prozent auf 1.923 Exemplare zulegen. Der neue Astra trägt mit einem Plus von drei Prozent im Oktober bereits zum Wachstum bei, obwohl er erst seit Mitte des Monats tatsächlich ausgeliefert wird. Der Ergonomie- und Flexibilitäts-Champion Meriva erzielt im Oktober ein Plus von 14 Prozent und belegt mit 1.318 Einheiten Platz eins seines Segments (MPV-B).

Spannende dritte VLN-Saison: Der Opel OPC Cup rockt den Ring

Spannende dritte VLN-Saison: Der Opel OPC Cup rockt den Ring

02.11.2015


  • Durch die Grüne Hölle: Langstreckenkrimis auf der Nürburgring-Nordschleife
  • Titelentscheidung erst im letzten Rennen: Bohr/Nuoramo/Hannonen holen den Cup
  • Große Vielfalt: Neun verschiedene Teams feierten mindestens einen Podestplatz

Rüsselsheim.  Auch die dritte Saison des Opel OPC Cups hat Motorsport vom Feinsten gezeigt. Die zehn Rennen im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der legendären Nordschleife boten spannenden, fairen Motorsport. Dank des hohen fahrerischen Niveaus im Feld und der technischen Qualität der identischen, rund 320 PS starken GTC OPC Cup lagen die dreizehn Teams in Qualifikation und Rennen stets dicht beieinander. Vier verschiedene Mannschaften standen im Saisonverlauf ganz oben auf dem Podest, der Meistertitel wurde erst im letzten Saisonrennen entschieden. Am Ende waren es gerade einmal drei Punkte, die den Ausschlag gaben.

Ironischerweise jubelte letztlich eine Equipe, die sich zwar keinen Sieg, dafür aber eine bestechende Konstanz auf die Fahnen schreiben konnte. Die Titelverteidiger Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche gewannen zwar das Saisonfinale und feierten gemeinsam mit ihrem finnischen Teampartner Hannu Luostarinen die meisten Saisonsiege (5), die Tri-Tarvike-Piloten hatten in den letzten drei Rennen aber auch zwei Ausfälle zu verkraften. So war es letztlich die höhere Anzahl von Podestplätzen (7 zu 6), die den Ausschlag zu Gunsten des finnisch-luxemburgischen Trios Jari Nuoramo, Juha Hannonen und Daniel Bohr vom Team Lubner Motorsport gab. Ihre beeindruckende Bilanz: Sechs zweite Plätze sowie je ein dritter und vierter Rang – auch so lassen sich Meisterschaften gewinnen.

Besonders erfreulich war die Vielfalt auf dem Siegerpodest. Neun Mannschaften liefen bei mindestens einem Saisonrennen in den Top-Drei ein, darunter mit Moritz Oestreich und Robin Strycek auch die Cup-Junioren. Die Söhne der ehemaligen DTM-Stars Markus Oestreich und Volker Strycek bewiesen ihre hohe Grundschnelligkeit mit vier Pole-Positions und feierten beim achten Lauf ihren ersten Sieg im Opel OPC Cup.

Und auch mit ebenso attraktiven wie schnellen Damen vermochte der Opel-Markenpokal aufzuwarten. Während Robin Stryceks Schwester Lena (25) und ihre 19-jährige Kollegin Ronja Assmann nicht bei allen Läufen am Start standen, ihr Potenzial aber schon unter Beweis stellten, schlug Jasmin Preisig richtig zu. Die 23-Jährige aus der Schweiz fuhr im GTC OPC Cup von Bonk Motorsport gemeinsam mit Teampartner Marcel Senn in den letzten drei Saisonläufen dreimal aufs Podest und beendete die Saison auf Gesamtrang drei.

A propos Schweiz: Mit Willy Hüppi (gemeinsam mit Alexander Schula und Thomas Gerling im Team Kappeler Motorsport) und Roger Vögeli (mit Marcel Hartl und Mirko Lubner bei Lubner Motorsport) sah der Opel OPC Cup in der Saison 2015 zwei Rennsieger aus der Eidgenossenschaft, die damit nach Siegen die zweiterfolgreichste Nation des auch im Ausland beliebten Markenpokals war. Mit Deutschland, der Schweiz, Finnland, Luxemburg, der Türkei und Dänemark waren sechs Nationalitäten im diesjährigen Startfeld vertreten.

Opel Motorsport Direktor Jörg Schrott kommentierte die Saison 2015 durchweg zufrieden: „Der Opel OPC Cup hat sich als elementarer Bestandteil der besten Amateursport-Serie der Welt, der VLN Langstreckenmeisterschaft, etabliert. Spannender Motorsport und harte, dabei aber stets faire Zweikämpfen mit einem Rennfahrzeug, das Seriennähe mit starker Performance verbindet, spiegeln exakt die Kundensport-Philosophie von Opel Motorsport wider. Unser GTC OPC Cup hat mit seinem drehmomentstarken Motor, dem tollen Fahrwerk und der effizienten Aerodynamik auch in den Reihen der teils deutlich PS-gewaltigeren Mitbewerber für Erstaunen gesorgt – vor allem auf nasser Fahrbahn. Und der Zuspruch der vielen Opel-Fans rund um die schönste Rennstrecke der Welt bei allen Läufen zeigt: Opel und die Nordschleife – das gehört einfach zusammen.“

Der Opel OPC Cup wird auch 2016 ausgeschrieben, die GTC OPC-Rennfahrzeuge bleiben also ohne technische Veränderungen einsetzbar.

Opel jetzt Premium-Partner der Job-App „Truffls“

Opel jetzt Premium-Partner der Job-App „Truffls“

29.10.2015


  • Zusammenarbeit mit neuer, innovativer Online-Recruiting-Plattform
  • „Truffls“ bringt neue Talente ins Unternehmen 

Rüsselsheim.  Opel geht bei der Suche nach Talenten neue Wege: Der Rüsselsheimer Automobilhersteller hat eine strategische Partnerschaft mit der mobilen Online-Recruiting-Plattform „Truffls“ gestartet. Opel ist neuer Premium-Partner des Berliner Start-Ups und hat dadurch die Möglichkeit, das eigene Unternehmen in der innovativen App ausführlich vorzustellen – ein Pluspunkt in der Werbung um qualifizierte Berufskandidaten.

Sowohl für Opel als auch für Job-Suchende hat „Truffls“ viele Vorteile: Die App bietet die Möglichkeit, unkompliziert und schnell einen passenden Bewerber beziehungsweise einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Beide Parteien müssen einfach Profil und Präferenzen einstellen, und schon schlägt die innovative App dank eines ausgeklügelten Algorithmus mögliche Übereinstimmungen – sogenannte Matches – vor.

Wenn der Kandidat nach links über seinen Smartphone-Bildschirm wischt, lehnt er ab, es gibt also keinen weiteren Kontakt. „Swipt“ er dagegen nach rechts, signalisiert er Interesse. Sein Profil wird dann an das entsprechende Unternehmen geschickt. Ist auch dieses interessiert, wird das Verfahren ohne großen Zeitverzug vorangetrieben.

„Auch im Personalmarketing heißt es bei Opel ‚Umparken Im Kopf‘“, sagt Opel-Personalvorstand und Arbeitsdirektor Ulrich Schumacher. „Es ist enorm wichtig, bei der Suche nach Talenten mit der Zeit zu gehen, um die besten Köpfe von Opel zu überzeugen. ‚Truffls‘ ist eine innovative mobile Plattform und die Partnerschaft wird uns helfen, diese jungen Talente ins Unternehmen zu holen.“

„Truffls“ kann sowohl fürs iPhone als auch für Android-Handys kostenlos im App-Store oder bei Google Play heruntergeladen werden. Die App wurde bereits mehr als 65.000 Mal in Deutschland installiert.

„Die Partnerschaft mit Opel ist eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Bewerber. Keine andere Job-App ist so einfach und übersichtlich wie ‚Truffls‘. Wir sorgen für Kontakte, die über die üblichen Wege nicht zustande kommen würden“, erklärt Matthes Dohmeyer, Geschäftsführer und einer der Gründer der App. „Wir sind froh, mit Opel jetzt einen so prominenten Partner an unserer Seite zu haben.“

Opel Vivaro für die Caritas-Flüchtlingshilfe in Eisenach

Opel Vivaro für die Caritas-Flüchtlingshilfe in Eisenach

Werksleiter Pieter Ruts übergibt Fahrzeug an den Leiter der Caritas-Region Südthüringen

28.10.2015


Eisenach/Rüsselsheim.  Opel unterstützt die Arbeit der Caritas im Bistum Erfurt mit der Bereitstellung eines Opel Vivaro. Das Fahrzeug wird insbesondere für die Betreuung von Flüchtlingen eingesetzt. Der Leiter des Eisenacher Opelwerks, Pieter Ruts, übergab das Auto jetzt an Georg Böhm, den Leiter der Caritas-Region Südthüringen.

„Die Unterstützung von Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und auf unsere Hilfe angewiesen sind, ist eine wichtige Aufgabe für die Gesellschaft, und wir bei Opel leisten unseren Beitrag“, erklärt Werksleiter Pieter Ruts. Die Caritas engagiert sich vor allem bei der sozialen Betreuung und Beratung der Flüchtlinge in Eisenach, wobei der Vivaro vor allem für Fahrten zu Unterkünften oder zu Behörden und Gesundheitseinrichtungen eingesetzt wird. Georg Böhm: „Der Vivaro ist eine große Hilfe für uns. Wir freuen uns sehr über diese direkte, schnelle und unbürokratische Unterstützung.“

Das Engagement der Eisenacher Belegschaft für Flüchtlinge ist vielfältig. So werden beispielsweise im Werk auch Babyausstattung, Bettwäsche, Bekleidung und Decken gesammelt. 

Bitte nicht stören: Der neue Opel Astra im Elektronik-Labor

Bitte nicht stören: Der neue Opel Astra im Elektronik-Labor

28.10.2015


  • Elektromagnetisch geprüft: EMV-Zentrum stellt störungsfreien Betrieb sicher
  • Top vernetzt: Neuer Astra mit Opel OnStar und neuen IntelliLink-Systemen

Rüsselsheim.  Der neue Opel Astra im Tonstudio? So scheint es auf den ersten Blick. Die jüngste Kompaktklasse-Generation von Opel steht in einem bläulich beleuchteten Raum, der mit eierkartonähnlichen Elementen an den Wänden gespickt ist. Dazu viele hochtechnologische Geräte, die auf das Auto gerichtet sind. Was zunächst anmutet wie ein überdimensionales Studio zum Einsingen der neuesten Hits, entpuppt sich jedoch als das EMV-Zentrum von Opel in Rüsselsheim. EMV steht dabei für elektromagnetische Verträglichkeit. Auf dem Weg zur Serienreife muss hier jedes Fahrzeug durch, denn in den speziell ausgestatteten Räumen prüfen die Ingenieure um EMV-Leiter Martin Wagner, dass alle elektronischen Systeme von Infotainment über Sicherheit bis Assistenz störungsfrei funktionieren.

Und von solchen Systemen hat der neue Astra so einige zu bieten: Beispielsweise das im Segment einzigartige IntelliLux LED®-Matrix-Licht, das außerorts den permanenten Fernlicht-Einsatz erlaubt. Oder den persönlichen Online- und Service-Assistenten Opel OnStar genauso wie die Apple CarPlay- und Android Auto-kompatiblen IntelliLink-Infotainment-Systeme. Im neuen Astra leistet so mehr Elektronik denn je wertvolle Dienste. „Damit die Komponenten ein Autoleben lang störungsfrei funktionieren, hieß es deshalb vor der Serienfreigabe des Astra: Ab zu uns ins EMV-Labor, wo wir sämtliche Funktionen intensiv getestet haben“, sagt Martin Wagner.

Das Rüsselsheimer EMV-Zentrum erfüllt gemäß der Deutschen Akkreditierungsstelle nach ISO 17025 die Qualitätsstandards von professionellen Prüflaboren. Die Opel-Experten stellen hier während der gesamten Fahrzeugentwicklung sicher, dass es nicht zur gegenseitigen Beeinflussung verschiedener Elektroniksysteme kommt. Denn um die Störresistenz aller Systeme zu gewährleisten, muss die Elektronik entsprechend entwickelt werden: Ein cleveres Schaltungsdesign und der Einsatz von Schirm- und Filtertechnologien sind dabei elementare Bestandteile. Ob dies letztlich bei der Entwicklung und Fertigung gelungen ist, das kontrollieren die Ingenieure im EMV-Labor. „Das sind angesichts solcher Einrichtungen und Funktionen wie IntelliLux LED®-Matrix-Licht, Spurhalte-Assistent und Opel OnStar bis hin zu IntelliLink ganz andere Dimensionen als noch vor 30 Jahren“, erläutert Wagner die gestiegenen Prüfanforderungen. Während es damals in der Regel genügte, das Radio auf Wechselwirkungen mit dem Generator oder der Zündanlage hin zu überprüfen, ist der Untersuchungsumfang mit der Anzahl neuer Technologien und Vernetzungsmöglichkeiten exponentiell gewachsen.

Erste Voraussetzung: Das optimal abgeschirmte Prüflabor

Die Grundlage aller Messungen bilden die eierkartonähnlichen Formelemente, mit welchen die Wände ausgekleidet sind. Sie unterbinden Reflexionen von elektromagnetischen Wellen im Raum. „Nur da sie die störende Strahlung absorbieren, können wir reproduzierbare und verlässliche Messergebnisse erzielen“, führt Wagner aus. Dann geht’s zum eigentlichen Elektronik-Test: Bei der Störfestigkeitsprüfung wird der Astra einem energiereichen elektromagnetischen Feld ausgesetzt, während das EMV-Team Opel OnStar und Co. vom Kontrollraum aus intensiv beobachtet. Dabei kommen Kamerasysteme zum Einsatz, die über Lichtwellenleiter Videobilder vom Fahrzeuginneren auf die Bildschirme der Ingenieure senden. „Auf diese Weise können wir erkennen, ob alle Displays und Kontrollinstrumente im Strahlengewitter einwandfrei funktionieren“, erklärt der Chef des EMV-Zentrums.

Das ist allerdings nur ein Kriterium der EMV-Prüfung des Fahrzeugs. Zur optischen Kontrolle kommt die Überwachung der Komponenten und Steuergeräte, die über CAN-Bussysteme im Fahrzeug vernetzt sind. „Spezielle Softwarepakete machen die gezielt ausgewählten Bussignale für uns auf dem Monitor sichtbar“, beschreibt Wagner die Umwandlung von Datenströmen in Bilder, Skalen und Tabellen. Die Buskommunikation des Fahrzeugs wird für das Prüfpersonal so transparent. Erst wenn schließlich alle Messdaten die tadellose, störresistente Funktion der Bordelektronik bestätigen, geben die Ingenieure ihr abschließendes OK: „Unser Proband – in diesem Fall also der neue Astra – ist nun EMV- und damit in allen elektronischen Belangen kundentauglich.“