Stellungnahme zur Meldung der amerikanischen Behörde EPA

 

Wolfsburg, 02.11.2015

Die Volkswagen Aktiengesellschaft hat am Montag von der amerikanischen Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) die Mitteilung erhalten, dass bei Fahrzeugen mit V6-TDI-Dieselmotoren eine Software-Funktion vorhanden sei, die im Genehmigungsprozess nicht hinreichend beschrieben worden sei.

Die Volkswagen AG betont, dass keine Software bei den 3-Liter V6-Diesel-Aggregaten installiert wurde, um die Abgaswerte in unzulässiger Weise zu verändern. Volkswagen wird mit der EPA vollumfänglich kooperieren, um den Sachverhalt rückhaltlos aufzuklären.

Audi als Partner auf dem Web Summit 2015

 

Dublin/Ingolstadt, 02.11.2015

• Unternehmen prämiert als Jury Mitglied bestes Startup-Konzept
• Vertriebs Chef Voggenreiter: „Setzen auf Dialog mit kreativen Köpfen“
• Audi Markenpräsentation rund um pilotiertes Fahren

Audi baut sein Engagement auf Europas größter Startup Konferenz weiter aus: Beim diesjährigen Web Summit, der an diesem Dienstag in Dublin startet, begleitet das Unternehmen den zentralen Pitch Wettbewerb als Juror. Dort treten junge Unternehmer mit ihren digitalen Geschäftsideen gegeneinander an und präsentieren sich potenziellen Investoren, internationalen Konzernen und Medienvertretern. Darüber hinaus stellt die AUDI AG im Rahmen einer Keynote und einer Ausstellung ihre Aktivitäten zum pilotierten Fahren vor.

„Das vernetzte Auto öffnet neue Gestaltungsräume für innovative Services. Sie werden dem Kunden mehr Zeit und Komfort bieten und unser aktuelles Geschäftsmodell erweitern“, sagt Dietmar Voggenreiter, Vorstand für Vertrieb und Marketing der AUDI AG. „Wir bei Audi setzen dabei auch auf den Dialog mit kreativen Köpfen, die mit unternehmerischem Mut Dinge von Grund auf neu denken.“ Internationale Netzwerk-Plattformen wie der Web Summit seien ein wichtiger Teil dieser Strategie.

Auf der Dubliner Tech‑Konferenz steht das Versuchsfahrzeug „Bobby“ für die geballte Innovationskompetenz von Audi: Der Audi RS 7 piloted driving concept absolvierte im Herbst 2014 eine fahrerlose Runde auf dem Hockenheimring mit bis zu 240 km/h. Mit spektakulären Demonstrationsfahrten wie dieser dokumentiert Audi seinen Vorsprung beim pilotierten Fahren – ob am Limit der Fahrphysik oder in anspruchsvollen Situationen des realen Straßenverkehrs.

Der Web Summit findet seit 2010 jährlich statt und hat sich zu Europas größter Startup‑Konferenz entwickelt. 2014 präsentierten mehr als 2.000 Startups ihre IT‑basierten Geschäftsideen mehr als 20.000 Besuchern aus 97 Ländern. Audi ist bereits seit 2012 Partner des Web Summit – als erster Vertreter seiner Branche. In diesem Jahr öffnet die Konferenz am 3. November ihre Tore in Dublin und dauert bis 5. November.

Bernhard Maier neuer ŠKODA Vorstandsvorsitzender

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Mladá Boleslav, 02.11.2015

• Bernhard Maier seit 1. November 2015 neuer ŠKODA Vorstandsvorsitzender
• Maier folgt auf Prof. Dr. Winfried Vahland
• Maier: „ŠKODA verfügt über eine hervorragende Ausgangsbasis, um die
  eindrucksvolle Erfolgsgeschichte in den nächsten Jahren fortzuschreiben“

Bernhard Maier (55) hat zum 1. November 2015 das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Marke ŠKODA übernommen. Der bisherige Vertriebs- und Marketingvorstand der Porsche AG folgt auf Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland, der nach 25 erfolgreichen Jahren im Konzern – davon fünf Jahre an der Spitze von ŠKODA – den Volkswagen Konzern auf eigenen Wunsch verlässt.

Bernhard Maier wird als neuer Vorstandsvorsitzender die dynamische Entwicklung von ŠKODA konsequent vorantreiben. „Ich bin stolz, für dieses große, traditionsreiche und hoch angesehene Unternehmen zu arbeiten. Ich freue mich, in ein tolles Team einzusteigen“, sagt Maier. „Dieses Unternehmen repräsentiert in herausragender Weise die Bedeutung Tschechiens und Böhmens als eine der Wiegen des Automobilbaus in Europa. Die Handwerkskunst und der vitale Ingenieursgeist der Menschen dieses Landes haben in der Welt einen hervorragenden Ruf. Gerade in den vergangenen Jahren ist ŠKODA mit einem beachtlichen Modellfeuerwerk eindrucksvoll gewachsen. Das Unternehmen verfügt über eine stabile Ausgangsbasis für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung. Es ist eine großartige Aufgabe, die Marke zusammen mit einer hochengagierten Mannschaft weiter nach vorne zu bringen. Wir wollen den Erfolgskurs fortsetzen und mit neuen Modellen die Marktposition und die Markenstärke von ŠKODA weiter ausbauen“, so der neue ŠKODA Vorstandsvorsitzende.

Mit Maier übernimmt ein „Vollblut-Automann“ den Posten bei ŠKODA. Der in Schwäbisch Gmünd geborene Maier verantwortete in den vergangenen Jahren bei der Porsche AG das Vorstandsressort Vertrieb und Marketing. In dieser Funktion trieb Bernhard Maier den internationalen Wachstumskurs des Unternehmens und die Professionalisierung der Porsche Vertriebsorganisation nachhaltig voran. Unter seiner Vertriebs- und Marketingverantwortung stiegen der Markenwert von Porsche und die Kundenzufriedenheit deutlich. Mit dem Ausbau der Porsche-Modellpalette und einer konsequenten Internationalisierungs-Strategieführte Maier den Porsche Vertrieb in eine neue Dimension.

Seit seiner Jugend schlägt Maiers Herz für das Automobil. Nach erfolgreicher Ausbildung zum Kfz-Mechaniker schloss er 1984 als Prüfungsbester aller Disziplinen die Prüfung zum Kfz-Meister ab. Danach studierte er Betriebswirtschaftslehre in Calw. Nach jeweils zweijährigen Stationen beim Computerhersteller Nixdorf und bei der Wallhäuser Anlagen Gesellschaft folgte 1988 die Rückkehr in die Autobranche. Bei der BMW AG übernahm Maier in den folgenden Jahren verschiedene leitende Vertriebsfunktionen im In- und Ausland. Im Juni 2001 erfolgte der Wechsel zur Porsche AG. Dort leitete er neun Jahre lang die Geschäfte von Porsche Deutschland. Seit 2010 war Bernhard Maier Mitglied des Vorstandes, Vertrieb und Marketing, der Porsche AG in Stuttgart.

Winfried Vahland verlässt nach 25 Jahren erfolgreicher Tätigkeit im Volkswagen Konzern das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Er war seit September 2010 Vorstandsvorsitzender von ŠKODA.

Audi steigert Auslieferungen, Umsatz und Ergebnis in den ersten drei Quartalen

Ingolstadt, 02.11.2015

• 1.347.972 Auslieferungen der Marke Audi, € 43,7 Mrd. Umsatzerlöse und
4,0 Mrd. Operatives Ergebnis von Januar bis September
• Audi-CEO Rupert Stadler: „Wir sind weiter auf Wachstumskurs“
• Finanzvorstand Axel Strotbek: „In herausforderndem Umfeld trotz intensiver
Vorleistungen gutes Ergebnis eingefahren“

Der Audi-Konzern geht seinen Wachstumspfad konsequent: In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat das Unternehmen die Auslieferungen seiner Kernmarke um 3,8 Prozent gesteigert. Von Januar bis September haben insgesamt mehr als 1,3 Mio. Kunden ein Automobil mit den Vier Ringen übernommen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich auf € 43,7 Mrd. und das Operative Ergebnis auf € 4,0 Mrd. Nach drei Quartalen liegt die Operative Umsatzrendite bei 9,2 Prozent.

Im Rahmen der Veröffentlichung der Zwischenmitteilung zum dritten Quartal erklärt Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG: „Wir sind weiter auf Wachstumskurs.“ Die Performance des Unternehmens in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres belege, dass die Strategie des Audi-Konzerns aufgeht: „Wir steigern die Auslieferungen, erweitern unseren internationalen Produktionsverbund, sichern Arbeitsplätze und stellen sogar weiter ein.“ 2016 wird Audi außerdem im mexikanischen San José Chiapa einen komplett neuen Produktionsstandort ans Netz bringen.

Axel Strotbek, Vorstand Finanz und Organisation der AUDI AG, kommentiert die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres: „Audi hat in einem herausfordernden Umfeld trotz intensiver Vorleistungen ein gutes Ergebnis eingefahren.“ Nach dem gelungenen Start des neuen Premium-SUV Audi Q7 werde das Unternehmen mit dem neuen Audi A4 und dem neuen A4 Avant nun die nächste Generation des Bestsellers in den Handel bringen, um die Erfolgsgeschichte der Ingolstädter fortzuschreiben.

Das Unternehmen hat nach neun Monaten bereits 1.347.972 (2014: 1.298.638) Automobile der Marke Audi an Kunden übergeben – ein Plus von 3,8 Prozent. Insgesamt erzielte der Audi-Konzern Umsatzerlöse von € 43.695 (2014: 39.300) Mio. Vor allem die hohe Nachfrage nach SUV-Modellen und das Wachstum in Nordamerika und Westeuropa wirkten sich dabei positiv auf die Umsatzerlöse aus.

Von Januar bis September steigerten die Ingolstädter das Operative Ergebnis um 5,0 Prozent. Vor allem durch die positive Entwicklung der Auslieferungen erwirtschaftete der Audi-Konzern € 4.024 (2014: 3.831) Mio. Weiter steigende Vorleistungen für neue Modelle und innovative Technologien sowie der fortschreitende Ausbau des weltweiten Produktionsnetzwerkes wirkten sich belastend auf das Ergebnis aus. Die Operative Umsatzrendite liegt nach neun Monaten bei 9,2 (2014: 9,7) Prozent.

Vor Steuern erwirtschaftete der Audi-Konzern in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres € 4.249 (2014: 4.568) Mio. Damit erzielte das Unternehmen eine Umsatzrendite vor Steuern von 9,7 (2014: 11,6) Prozent. Nach Steuern lag das Konzernergebnis bei € 3.284 (2014: 3.435) Mio.

Von Juli bis September 2015 lieferte die Marke mit den Vier Ringen 445.642 (2014: 429.281) Automobile an Kunden aus. Dabei erzielte der Audi-Konzern Umsatzerlöse von € 13.911 (2014: 12.610) Mio. Das Operative Ergebnis lag bei € 1.110 (2014: 1.160) Mio. Neben Investitionen in den Aufbau neuer internationaler Standorte bereitet das Unternehmen zahlreiche Generationswechsel in wichtigen Volumenmodellen und Märkten vor. Diese stehen für rund 40 Prozent des weltweiten Absatzes. Vor diesem Hintergrund erreichte die Operative Umsatzrendite im dritten Quartal 8,0 (2014: 9,2) Prozent.

Im Gesamtjahr 2015 will das Unternehmen mehr Automobile der Marke Audi ausliefern als im Vorjahr. Mit dem angestrebten Volumenwachstum werden sich auch die Umsatzerlöse des Audi-Konzerns erhöhen. Darüber hinaus erwartet das Unternehmen erneut eine Operative Umsatzrendite innerhalb des strategischen Zielkorridors von acht bis zehn Prozent.

Müller vereinbart in China strategische Kooperation

Müller vereinbart in China strategische Kooperation

Wolfsburg/Peking, 30.10.2015

Die Volkswagen AG und das führende chinesische Geldinstitut Industrial & Commercial Bank of China Limited (ICBC) haben in Peking ein Memorandum of Understanding für eine langfristige strategische Partnerschaft unterzeichnet. In Anwesenheit des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang und von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erklärte der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Aktiengesellschaft, Matthias Müller: „Wir sind überzeugt, diese Zusammenarbeit wird nicht nur unseren beiden Organisationen weltweit nutzen. Sie wird auch wertvoll sein für unsere Kunden, Lieferanten und Händler.“ Im Rahmen des Memorandums plant die ICBC die Versorgung der Volkswagen AG mit umfassenden Bankdienstleistungen in China und rund um die Welt.

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang begrüßt im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel den Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen Aktiengesellschaft, Matthias Müller. Müller begleitet Bundeskanzlerin Merkel auf ihrer China-Reise. Im Rahmen dieser Reise führte Müller auch Gespräche mit führenden Vertretern aus Politik und Gesellschaft.

Hybrid Lokomotive im Audi Werk Ingolstadt

Ingolstadt, 30.10.2015

• Audi baut nachhaltige Transportlogistik aus
• Leiser, effizienter und sauberer als herkömmliche Lokomotiven
• Bis zu 60 Tonnen weniger CO2 Emissionen pro Jahr

Dieser Audi fährt auf Schienen: Eine 1.000 PS starke Plug in Hybrid Lokomotive der Firma Alstom ersetzt ab sofort am Audi Standort Ingolstadt die bisherige Werklokomotive. So gelangen Komponenten und fertige Audi Modelle künftig klimaschonender zu den Entladestellen im Werk.

„Unser Ziel ist eine rundum nachhaltige Logistik“, sagt Johann Schmid, Leiter der Audi‑Werkeisenbahn Ingolstadt. „Die neue Bahntechnik sorgt für einen wirtschaftlichen, energieeffizienten und emissionsreduzierten Schienentransport. Verbunden mit modernster Fahrwerkstechnik setzt die Plug‑in‑Hybrid‑Lokomotive neue Maßstäbe im Rangierdienst und Schienengüterverkehr.“

18 Kilometer Eisenbahnschienen verlaufen durch das komplette Automobil‑Werk Ingolstadt. Täglich kommen 15 Güterzüge am Ingolstädter Nordbahnhof für Audi an – beladen mit Pressteilen, Motoren und Getrieben sowie auslieferungsbereiten Autos aus anderen Audi‑Standorten. Ebenso treten in Ingolstadt produzierte Automobile per Bahn ihre Reise zum Kunden an. 17 Audi‑Lokführer arbeiten bei der Werkeisenbahn. Sie ordnen unter anderem die Waggons verschiedenen Hallen zu. Eine Werk‑Lokomotive absolviert täglich bis zu 75 Rangiervorgänge und kommt im Jahr auf durchschnittlich 3.800 Betriebsstunden. Die neue Lok fährt emissionsfrei in die Hallen und kann bis zu zwei Stunden am Stück rein elektrisch unterwegs sein. Ihre Batterie wird in den Pausen über einen Plug‑in‑Stecker mit CO2‑frei produziertem Strom geladen oder während der Fahrt über ein Dieselaggregat unterstützt.

Hybrid‑Loks sind deutlich leiser und der CO2‑Ausstoß vermindert sich im Vergleich zu den herkömmlichen Loks im Werk um die Hälfte. So stößt die Plug‑in‑Hybrid‑Lok pro Jahr bis zu 60 Tonnen weniger CO2 aus. Für den Standort Ingolstadt ist dies ein weiterer Baustein auf dem Weg zur CO2‑neutralen Fabrik.