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Wolfsburg, 16.10.2015
Der Volkswagen Konzern hat seine Auslieferungen von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil gehalten und weltweit 7,43 Millionen Fahrzeuge verkauft. Insgesamt positiv entwickelten sich die Verkäufe in Europa. Von Zuwächsen geprägt präsentierten sich vor allem Westeuropa und auch die meisten Länder in Zentral und Osteuropa, die jedoch die rückläufige Entwicklung in Russland nicht gänzlich ausgleichen konnten. Ein leichter Anstieg der Auslieferungen zeigte sich auch in den USA. In China steigerte das Unternehmen seine Performance und erreichte im Einzelmonat September nahezu das Vorjahresniveau.
In Gesamteuropa legten die Marken des Konzerns in den ersten drei Quartalen um 3,5 Prozent zu und lieferten insgesamt 3,07 Millionen Fahrzeuge an Kunden aus. In Westeuropa übernahmen 2,62 Millionen Kunden ein neues Fahrzeug. Ein Zuwachs von 6,1 Prozent. Weiter positiv gestaltete sich auch die Verkaufssituation in Deutschland. Auf den Heimatmarkt entfielen 971.200 Auslieferungen. Ein Plus von 4,6 Prozent per September. Weitere Zuwächse verzeichnete der Volkswagen Konzern auch in anderen Märkten Westeuropas. Vor allem Spanien (+17,5 Prozent) und Italien (+9,1 Prozent) legten seit Jahresbeginn kräftig zu. Bedingt durch die anhaltend angespannte Situation in Russland entwickelten sich die Auslieferungen in der Region Zentral- und Osteuropa rückläufig. Hier verkaufte der Konzern per September 451.600 Fahrzeuge. Davon entfielen 127.300 Einheiten auf den angespannten Einzelmarkt Russland.
In der Region Nordamerika legte das Unternehmen von Januar bis September um 5,8 Prozent zu und verkaufte 693.100 Fahrzeuge. Auf die USA als größten Markt der Region entfielen davon 453.500 Auslieferungen – ein Plus von 3,2 Prozent. Die Region Südamerika bleibt geprägt durch die weiter herausfordernde Situation im größten Markt Brasilien. Hier gaben die Verkäufe des Volkswagen Konzerns per September um 33,4 Prozent auf 308.600 Fahrzeuge nach. Infolgedessen entwickelten sich die Auslieferungen in der gesamten Region auf 439.700 Einheiten rückläufig.
In der Vertriebsregion Asien-Pazifik verzeichnete der Konzern per drittes Quartal 2,88 Millionen Fahrzeugauslieferungen. Auf China als größten Einzelmarkt des Konzerns entfielen davon 2,58 Millionen Einheiten.
Die Auslieferungen des Volkswagen Konzerns im Überblick:

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Wolfsburg, 16.10.2015
• Europageschäft stabil mit teils kräftigen Zuwächsen
Die Marke Volkswagen Pkw hat von Januar bis September dieses Jahres 4,35 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Vor allem in den europäischen Ländern konnte die Marke ihre Auslieferungen weiter steigern. Leichte Zuwächse wurden zudem in den USA verzeichnet. Russland und Brasilien als größte Märkte der jeweiligen Region bleiben unterdessen herausfordernd. Stabilisiert haben sich hingegen die Auslieferungen in China, wo Volkswagen im September nur knapp unter dem Vorjahresmonat lag. Weltweit entfielen auf den Einzelmonat September 513.500 an Kunden übergebene Fahrzeuge.
In Gesamteuropa verkaufte die Marke Volkswagen Pkw in den ersten drei Quartalen 1,30 Millionen Fahrzeuge und legte damit um 3,1 Prozent zu. Das Wachstum kam dabei vor allem aus der Region Westeuropa mit einem Plus von 6,3 Prozent auf 1,15 Millionen Verkäufe. Während im Heimatmarkt Deutschland die Auslieferungen per September um 4,3 Prozent auf 448.500 Fahrzeuge stiegen, legten die Verkäufe des Unternehmens in Großbritannien (+6,9 Prozent) und Spanien (+15,3 Prozent) sogar noch stärker zu.
Weiterhin rückläufig entwickelten sich dagegen die Verkäufe in der Region Zentral- und Osteuropa (-16,2 Prozent). Ausschlaggebend ist die angespannte Situation in Russland. Die Marke übergab hier im gleichen Zeitraum 56.000 Fahrzeuge an Kunden. Diese rückläufige Entwicklung um 40,3 Prozent konnte von den anderen Märkten der Region nur teilweise ausgeglichen werden.
In der Region Nordamerika lieferte Volkswagen Pkw von Januar bis September unterdessen 443.300 Fahrzeuge aus und steigerte sich damit um 2,5 Prozent. Erstmals wieder leicht zulegen konnte die Marke in den USA. Im Einzelmonat September verzeichnete Volkswagen Pkw 26.100 Verkäufe – ein leichtes Plus von 0,6 Prozent. Die Region Südamerika bleibt unterdessen weiter geprägt von der herausfordernden Situation in Brasilien. Um 32,6 Prozent entwickelten sich hier die Auslieferungen rückläufig auf 267.500 Einheiten. Infolgedessen sanken die Verkäufe per September in der Region Südamerika um rund ein Viertel.
In der Region Asien-Pazifik verkaufte die Marke in den ersten drei Quartalen 2,08 Millionen Einheiten. Auf den Einzelmarkt China (inkl. Hongkong) entfielen davon 1,91 Millionen Verkäufe.
Die Auslieferungen Marke Volkswagen Pkw im Überblick:
In einer Pressemitteilung vom heutigen 16.10.2015 geben Daimler und VW den Wechsel von Frau Dr. Christine Hohmann-Dennhardt bekannt. Sie bekleidet derzeit den Vorstandsposten für Integrität und Recht bei der Daimler AG. Sie soll zum 1.Januar 2016 den gleichen Posten bei der Volkswagen AG übernehmen.
Daimler ermöglicht für den Wechsel zu VW sogar die vorzeitige Auflösung des bis 28.2.2017 laufenden Vertrages und stärkt damit einen direkten Konkurrenten. Entweder ist Frau Dr. Hohmann-Dennhardt die bestmögliche zu diesem Zeitpunkt verfügbare Besetzung, dann sollte Daimler und hier besonders der Aufsichtsrat alles daran setzen diese Personalie zu halten anstatt einen Mitbewerber zu stärken. Oder sie ist nicht die optimale Besetzung für diesen Posten, dann hätte der Aufsichtsrat bei VW eine bessere Wahl treffen können.
Nach Einschätzung des Autors ist Dr. Hohmann-Dennhardt aufgrund der hervorragenden Tätigkeit auf Ihrem Gebiet bei der Daimler AG sicher qualifiziert die Aufgabe beim offenkundig aus dem Ruder gelaufenen VW Konzern hervorragend auszufüllen und daher tatsächlich die erste Wahl für dieses Vorstandsgebiet.
Noch spannender als die Frage welcher der beiden Automobilkonzerne sich künftig mit der zweitbesten Besetzung für dieses Vorstandsressort zufrieden gibt, ist allerdings der offensichtliche Verstoß gegen die üblichen guten Sitten.
Bei dem direkten Wechsel von Leonhard Birnbaum aus dem RWE Vorstand zum Konkurrenten EON war das Problembewusstsein in der Politik groß. Quer durch alle Parteien äußerten sich Politker aus der 1. und 2. Reihe mit Hinweisen über die eine mögliche vorgeschriebene Karenzzeit bei dem Wechsel zu einem direkten Konkurrenten. Besonders da es untersagt ist jegliches Insiderwissen bei dem neuen Arbeitgeber zur Anwendung zu bringen.
Dies ist bei Dr. Hohmann-Dennhardt umso kritischer, das sie anders als Birnbaum vor 2 Jahren auch das exakt gleiche Vorstandsressort übernimmt.
Angesichts der Krise bei der „Deutschland AG Volkswagen“ ist zu erwarten, dass bei diesem Wechsel aus der Politik jedoch allseits Lob zu vernehmen sein wird. Erste positive Kommentare aus dem Verkehrsministerium von Herrn Dobrindt sind bereits zu vernehmen.
Der Zweck heiligt scheinbar die Mittel, gerade ein Vorstandsposten für Integrität und Recht sollte mit dem nötigen Fingerspitzengefühl besetzt werden. Der Schulterschluss der Konkurrenten Daimler und Volkswagen hinterlässt hier einen faden Beigeschmack.
Weitere Informationen zu den Themen Karenzzeit, angemesses Verhalten für Führungskräfte und Politker finden Sie unter anderem bei
www.transparency.de
Nico Gerum
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Braunschweig, 16.10.2015
Lars-Henner Santelmann (52), ist mit sofortiger Wirkung zum Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen Financial Services AG berufen worden. Santelmann folgt in dieser Funktion auf Frank Witter (56), der zum Finanzvorstand der Volkswagen Aktiengesellschaft berufen wurde.
Lars-Henner Santelmann trat 1988 nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften in den Volkswagen Konzern ein. Im Unternehmen übernahm er verschiedene verantwortliche Funktionen, so von 1993 bis 1994 als Finanzleiter bei Autogerma (Italien) und von 1995 bis 2000 als Vertriebsleiter des Konzerns für Süd- und Ost-Europa. Anschließend war Santelmann Vizepräsident von SEAT (Spanien), bevor er im November 2005 Generalbevollmächtigter der Volkswagen Financial Services AG und der Volkswagen Bank GmbH wurde. 2008 wurde er zum Vorstandsmitglied der Volkswagen Financial Services AG, zuständig für Vertrieb und Marketing sowie die Regionen Deutschland, Europa, International und Lateinamerika berufen.
Wolfsburg, 16.10.2015
• Daimler AG gibt Vorstand für Integrität und Recht für Volkswagen AG frei
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Hans Dieter Pötsch, hat den Aufsichtsratsvorsitzenden der Daimler AG, Dr. Manfred Bischoff, darum gebeten, den Vorstand für Integrität und Recht der Daimler AG, Dr. Christine Hohmann-Dennhardt, vorzeitig aus dem bis zum 28. Februar 2017 laufenden Vertrag zu entlassen. Sie soll als Vorstand für Integrität und Recht zum 1. Januar 2016 in den Volkswagen Konzern wechseln.
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Daimler AG hat, nachdem Compliance fest im Unternehmen Daimler und seiner Kultur verankert ist, in Abstimmung mit dem Präsidium des Aufsichtsrats dem Wunsch im Interesse der Good Governance der deutschen Automobilindustrie entsprochen.
„Wir freuen uns, dass wir Frau Dr. Hohmann-Dennhardt für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen konnten und auf ihre herausragende Fachkompetenz und Erfahrung bauen können“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Hans Dieter Pötsch. „Zugleich danken wir der Daimler AG, dass sie Frau Dr. Hohmann-Dennhardt auf unsere Bitte vorzeitig aus ihrem Vertrag entlassen hat.“
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Wolfsburg, 16.10.2015
• Focus Gold“ für das Sport Coupé Concept GTE
• „Focus Silver” für markante SUV-Studie Cross Coupé GTE
Die Jury der Focus Open 2015 würdigt zwei Volkswagen Studien mit dem internationalen Designpreis des Landes Baden-Württemberg. Das auffällige Sport Coupé Concept GTE ist Gesamtsieger in der Kategorie „Transport, Verkehr“ und erhält den begehrten Titel „Focus Gold“. Außerdem zählt die SUV-Studie Cross Coupé zu den diesjährigen Preisträgern.
Das Sport Coupé Concept GTE war das Messehighlight der Marke Volkswagen auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon. Die viertürige, viersitzige Studie begeisterte das Fachpublikum und überzeugte auch die Jury des Design Center Baden-Württemberg durch ihr extrem klares Design. In der Laudatio für den Gesamtsieger und Preisträger des „Focus Gold“ heißt es: „Das Sport Coupé Concept GTE repräsentiert eine neue Designsprache von Volkswagen, die sich „progressiver, konsequenter und zugleich geordneter zeigt.“ Zur Auszeichnung führte auch die Großzügigkeit und einladende Ästhetik des Innenraums. Dieser ist vor allem durch die Kombination der Holz- und Carbon-Elemente mit der Interieur-Farbe „Zermatt Grey“ geprägt.
Das kraftvolle Design der SUV-Studie Cross Coupé GTE wurde mit der Auszeichnung „Focus Silver“ geehrt. Das fünfsitzige Cross Coupé feierte im Januar seine Weltpremiere in Detroit und besticht durch seine sportliche Exklusivität und Robustheit. Die Jury erklärte dazu: „Ein sehr frisches Konzept, das Leichtigkeit, Eleganz und maskuline Präsenz neu verbindet. Besonders spannend wirkt das Interieur mit seinen sorgfältig gestalteten Details, seiner Materialität und den verschiedenen Displays.“
Die Auszeichnungen wurden am Abend in einer feierlichen Gala in Ludwigsburg an Vertreter des Designs der Marke Volkswagen überreicht.
Bereits im vergangenen Jahr war die Kompakt-SUV-Studie T-ROC als Gesamtsieger in der Kategorie „Transport, Verkehr“ mit dem Titel „Focus Gold“ geehrt worden.