Im Vergleich zu anderen großen Messen aus dem Automobilbereich gibt es in Essen keine Neuvorstellungen der großen Hersteller zu sehen. Dafür werden die Besucher mit phantastischen Tuningmodellen bei Laune gehalten. Hobbytunter und professionelle Anbieter zeigen die verschiedensten Ansätze um langweilige Serienfahrzeuge aufzumöbeln.
Dabei sind Umsetzungen in diesem Jahr besonders von hoher Qualität und Eleganz geprägt. Krawall war gestern. Tuning, so zeigt es die Messe in Essen deutlich wird salonfähig. Für den Alltag ist das vollständig mit Alcantara Leder überzogene A4 Cabrio zwar nicht geeignet, der Trend zur Softtouch Oberfläche wandert nun aber von innen nach außen.
Auch bewahrheitet sich die Regel, zu aufregenden und schönen Fahrzeugen passen gehören oft auch die passenden Frauen. In diesem Jahr zeigen sich wieder einige Playmates in Essen.
Nico Gerum
Die Essen Motor Show zeigt vom 28. November bis zum 6. Dezember (27. November: Preview Day) eine ganze Reihe einmaliger Fahrzeuge als Premieren: Unikate, die fernab von Serie und Volumenmodellen verdeutlichen, was technisch möglich ist. Manche der Fahrzeuge stehen für die Zukunft der Mobilität – bei anderen handelt es sich um extravagante Vehikel mit hohem Spaßfaktor. Im Mittelpunkt des Interesses stehen unter anderem der neue Aston Martin Virage Shooting Brake by Zagato, ein Supersportwagen aus Holz namens Splinter – und der laut Fahrwerksspezialist H&R abgefahrenste BMW des Planeten.
Die Sonderschau Automobildesign in Halle 3 der Messe Essen umfasst Fahrzeuge von IED, Italdesign Giugiaro, Rinspeed und Sbarro. Darüber hinaus präsentiert die Ausstellung ein besonderes Fahrzeug von Zagato – ZED Milano: Das weltberühmte italienische Design-Unternehmen, gegründet 1919, überraschte zu seinem 95. Geburtstag mit einem Unikat, das auf der Essen Motor Show zum ersten Mal in Deutschland zu sehen ist: den Aston Martin Virage Shooting Brake. Die Basis des neuesten Aston Martin aus der lombardischen Designschmiede ist ein Virage, der von 2011 bis 2012 gebaut wurde. Außerdem sind Elemente des Vantage aus den 1980er-Jahren und des neuen DB9 erkennbar.
Splinter – 600 PS starker Supersportwagen aus Holz
Er ist schon ein Unikum, ein ganz besonderes Concept Car: der Splinter in Halle 11 der Messe Essen. Es handelt sich um einen zweisitzigen Supersportwagen aus Holz – so das Chassis, der Rumpf, die Aufhängungen und die Räder. Unter der Holz-Haube befinden sich über 600 PS, für die ein 4,6-Liter-V8-Northstar-Motor mit Turboaufladung sorgt. Das Aggregat stammt aus dem Hause General Motors (GM) und wurde in der Leistung gesteigert. Theoretisch könnte das 106 Zentimeter niedrige und 1.134 Kilogramm schwere Gefährt knapp 390 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichen. Ausprobiert wurde dies noch nicht.
Rusty Slammington – der abgefahrenste BMW des Planeten
Der abgefahrenste BMW des Planeten gibt sein Europa-Debüt auf der Essen Motor Show am Stand der Fahrwerks-Spezialisten von H&R. Rusty Slammington ist der Name des Gefährts und Mike Burroughs der seines Besitzers. Das außergewöhnliche Fahrzeug stammt von Stanceworks, einem Customizer in den USA, dessen Chef Burroughs ist. Nicht nur das Auto ist verrückt, seine Geschichte ist es auch: Weder ein Totalschaden noch ein umfassender Brandschaden können Mike Burroughs aufhalten. Auf Basis eines handgeschweißten Gitterrohrrahmens erschafft er ein einzigartiges Vehikel in Rostoptik. Der Rusty verfügt über einzeln angefertigte Pushrod-Federelemente von H&R, BBS-Magnesiumfelgen und einen BMW-M5-Motor mit 500 PS.
Europas führende Messe für sportliche Fahrzeuge
Die Essen Motor Show ist Europas führende Messe für sportliche Fahrzeuge. Zur kommenden Auflage vom 28. November bis zum 6. Dezember 2015 (27. November: Preview Day) erwartet die Messe Essen über 500 Aussteller. Das Angebot der Hersteller, Händler und Verbände umfasst sportliche Serienfahrzeuge, Tuning, Motorsport, Classic Cars und Motorräder. Hinzu kommen Sonderschauen zu Automobildesign, Formel 1, Hot Rods, Motorrädern, Oldtimern, Tuning und erstmals US Cars. Spektakuläre Live-Action erleben die Fans in der DMAX-Motorsportarena, wo sich Rennserien und Drifter präsentieren.

Ford enthüllte auf der Essen Motor Show 2015 den neuen Focus RS.
BMW, der innovative bayerische Autobauer bot am gestrigen Donnerstag den Querdenkern eine Heimat in der Münchener BMW Welt gegenüber der Konzernzentrale.
Die hochkarätig besetzte Veranstaltung wurde von unserer Schwesterpublikation Informationsdienst.bayern begleitet.
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Volkswagen hat die vom KBA verlangten Änderungen an dem Skandalmotor EA189 vorgelegt. Je nach Hubraum soll es laut VW ausreichend sein die Software zu modifizieren, oder der Einbau eines kostengünstigen Kunststoffeinsatzes helfen alle Grenzwerte einzuhalten.
Die hier genannten Änderungsvorschläge überraschen auf den ersten Blick sehr. Es stellt sich die Frage aus welchem Grund Volkswagen hier über Jahre manipuliert und dann binnen weniger Wochen eine gesetzeskonforme Lösung ohne jeglichen Nachteil für den Kunden vorlegen kann. Es wird versichert nach der Umrüstung hätten die Motoren weder mit einer Minderleistung, noch mit einem Mehrverbrauch zu kämpfen.
Warum also hat der Konzern die illegale Praxis über Jahre betrieben und seine Kunden betrogen?
Diese Frage erfordert eine nach Kontinenten geteilte zweiteilige Antwort. Im Grunde halten die Motoren lediglich die wesentlich strengeren Abgasnormen in den USA nicht ein. Die in Europa geltenden Grenzwerte sind auch ohne Tricks zu erreichen. Im Ergebnis wird bei den betroffenen Modellen in Europa lediglich der Schummelteil der Software deaktiviert und einige Funktionen der Abgasreinigung stillgelegt und schon werden auch in Zukunft die Grenzwerte ohne offenkundigen Nachteil für die Kunden eingehalten.
Ganz anders in den USA. Hier schaffen die Motoren ohne die angewandten Tricks die gesetzlichen Vorschriften nicht. Dabei wurde der Diesel als besonders sauber und umweltfreundlich verkauft. Gerade in Kalifornien ein nicht zu unterschätzendes Marketinginstrument. Die dortigen Kunden sind weder bereit einen spürbaren Mehrverbrauch, noch eine niedrigere Leistung zu akzeptieren.
Der Mehrverbaucht ist dabei weniger wegen der höheren Kosten, sondern aufgrund der sinkenden Reichweite problematisch. Noch immer hat nicht jede Tankstelle im Land der unbegrenzten Möglichkeiten überhaupt Diesel für PKW im Angebot. Dieser Kraftstoff gilt in den Köpfen vieler Amerikaner weiter als Nutzlasttreibstoff für Landwirtschaft und LKW. Der Trend geht vielmehr zu Elektro- und Hybridfahrzeugen. Mit dem nun bekannt gewordenen Betrug hat VW der Dieseltechnologie einen Bärendienst erwiesen.
Auch aus diesem Grund erhalten Kunden in den USA während der Wartezeit auf eine Lösung einen Einkaufsgutschein, anders als die Kunden in Europa. Hier sind derartige Dinge nicht vorgesehen.
Es gibt auch keine Notwendigkeit dafür, da die europäischen Grenzwerte eingehalten werden können und VW auch dank eines sehr milde gestimmten KBA unter Umständen günstig aus der Geschichte heraus kommt.
Das KBA ist hier politisch in einer Zwickmühle, einerseits wurden die Kunden zwar getäuscht und die künftigen Abgaswerte der Fahrzeuge sind schlechter als ursprünglich angegeben, aber immer noch innerhalb erlaubter Grenzwerte und Toleranzen. Letztlich sichert die Automobilindustrie in Deutschland eine hohe Zahl an Arbeitsplätzen und gerade der halbe Staatskonzern VW kann hier auf die Rücksicht der Behörden zählen.
Denn trotz der eingehaltenen Grenzwerte nach dem Softwareupdate hätte das KBA durchaus andere Sanktionsmöglichkeiten gehabt, als angewendet wurden.
Thomas Petrich
Pick-Up sind in Deutschland bei weitem noch nicht so verbreitet wie in manch anderen Ländern. Die Amerikaner sind wohl der Vorreiter für die durchaus sinnvollen Fahrzeuge, die auch langsam immer mehr in Deutschland in Mode kommen. Ein VW Amarok oder ein Nissan Navara machen sich schon länger auf unseren Straßen breit, auch der Hillux von Toyota oder der L 200 von Mitsubishi sind gern gesehene Fahrzeuge auf unseren Straßen. Der meistverkaufte ist aber mit Abstand der Ford Ranger. Doch ist dies alles nur verschwindend gering, wenn man den Markt in den USA dagegen vergleicht. Ein eher unterschätzter Kanditat ist der Isuzu D-Max – ein Lastesel par excellence – ohne das Standig der obengenanten Fahrzeuge zu besitzen. Wer aber den D-Max genauer betrachtet wird feststellen, dass man ein hochwertiges Produkt zu einem sehr fairen Preis bekommt. Der D-Max ist nicht nur der Pick-Up für Handwerker oder diejenigen, die jede Woche im Baumarkt große Mengen an Material bewegen. Nein – der D-Max ist sehr variabel und besitzt auch ein gewisses Lifestyle-Flair.
Der D-Max von Isuzu wird seit 2002 in zweiter Generation von dem japanischen Hersteller in der ganzen Welt angeboten. Isuzu bringt den Pick-Up in 3 Karroserievarianten: als Single-Cab, Space-Cab und Double-Cab. Die Preise beginnen bei 21.800 Euro für den Single-Cab und enden bei 36.550 Euro für den Double-Cab in der Premium Version. Der 2.5 Liter starke Twin- Turbo Diesel mit Ladeluftkühler leistet 163 PS bei 3.600 U/min. Der Isuzu D-Max ist als 6-Gang Schalt- oder 5-Gang Automatikversion erhältlich. Der Verbrauch der Fahrzeuge wird je nach Version zwischen 7,3l und 8,4l im Drittelmix angegeben. Der Tankinhalt beträgt 69l und ermöglicht mit dem Pick-Up sehr gute Reichweiten. Die Anhängelast der allradgetriebenen Fahrzeuge lässt keine Wünsche offen. Bis zu 3,5 Tonnen Anhängelast bei den 4 WD-Antrieben sind möglich und erlauben so einen großen Spielraum. Ungebremste Anhänger müssen sich mit 750 Kilogramm zufrieden geben. Das Leergewicht der Fahrzeuge schwankt zwischen 1.820 und 2.067 kg, die Ladefläche des Pick-Up ist enorm belastbar und kann mit bis zu einer Tonne beladen werden.
Schon die Grundausstattung bringt eventuelle Käufer zu einem gut ausbalancierten Fahrzeug. Für den, der eher in Richtung Lifestyle geht empfehlen wir aber mindestens den Space-Cab zu wählen, da dieser schon einen sehr hohen Mehrwert an nützlichen Helferlein hat. Wer einen D-Max in der Premiumausstattung wählt, bekommt ein Fahrzeug, das wirklich alle Wünsche erfüllt: Klimaautomatik, elektrisch verstellbare Ledersitze, Multiinformationsdisplay und vieles mehr. Stellen Sie ihren D-Max zusammen und Sie werden sehen, wie flexibel Isuzu im Bereich des Kabinenaufbaus und der Sonderausstattungen ist. Was uns besonders gefällt ist die totale Flexibilität von Isuzu im Bezug auf Sonderaufbauten. Isuzu zeigt sich in diesem Punkt genauso anspruchsvoll und flexibel, wie die Menschen die das Fahrzeug für ihre individuellen Anforderungen benötigen. Das Fahrzeug lässt einen großen Spielraum zu und ist in großem Maße individualisierbar. Das Fahrzeug kann in diesem Segment fast jedem Anspruch gerecht werden. Von der Wohnkabine über den Winterdienst, vom 3-Seiten-Kipper bis zum perfekt abgestimmten Hausmeister-Fahrzeug – nichts ist unmöglich.
Die Sicherheit wird bei Isuzu großgeschrieben und ist auch bei den Pick-Up’s auf dem neuesten Stand der Technik. Eine verstärkte Fahrgastzelle, elektronische Stabilitätskontrolle, Traktionskontrolle und ein Bremsassistent, der im Notfall aktiv unterstützt, sind serienmäßig. Der D-Max ist auch als Limited Edition erhältlich und begeistert durch viele Innovationen zu einem besonderen Preisvorteil. Mit dem D-Max hat Isuzu eine ernstzunehmende Alternative im Bereich der Nutzfahrzeuge zur Konkurrenz und besticht durch hohe Flexibilität. Isuzu hat den D-Max seit der Einführung kontinuierlich weiter entwickelt und vereint Technologie, Ökologie und Ökonomie auf einem sehr hohen Niveau.
Thomas Petrich