L.A. Auto Show Eröffnungsparty war ein voller Erfolg

Die Kick-Off Party im Vorfeld der L.A. Auto Show war auch in ihrer zweiten Auflage ein voller Erfolg.  Die Hersteller zeigen sich in diesem Jahr an der Westküste der Vereinigten Staaten sehr zuversichtlich und setzen auch in diesem Jahr wieder auf Fahrzeuge für den amerikanischen Geschmack.

Da ist der Beetle Dune von VW zwar ein optisches Highlight, für den Konzernumsatz wird die Rolle eher untergeordnet sein. Ganz anders stellt sich die Lage beim Amarok dar. Dieses Fahrzeug ist eindeutig für die Vorlieben der Amerikaner entwickelt worden und tritt direkt gegen das meistverkaufte Modell des Landes an. Der Ford F-150 erhält im Amarok eine ernsthafte Konkurrenz mit hochwertiger Ausstattung und Verarbeitung.

Vorbei scheint die Zeit, in der es die Hersteller aus Deutschland versucht haben den europäischen Geschmack in die USA zu exportieren. Diesel werden zunehmend gegen Modelle mit Hybrid ersetzt und leistungsstarke Benziner werden nicht mehr verschämt gezeigt.

Der Skandal rund um den Betrug des VW Konzerns spielte am gestrigen Tag kaum eine Rolle, der Blick war bei allen Herstellern und den Besuchern ganz klar in die Zukunft gerichtet.
Thomas Petrich

B180 tritt Test an

B180 tritt Test an

Mit der Neuauflage der B-Klasse hat sich Mercedes entschlossen ein jüngeres Publikum anzusprechen. Dabei überzeugt nicht nur die Außenhaut mit einer zeitgemäßen Gestaltung, auch der Innenraum ist auf der Höhe der Zeit. Besonders das Multimediasystem unterscheided sich wohltuend von den älteren Versionen des Command Systems und von vielen Festeinbauten der Konkurrenz.

Die zur Verfügung gestellte B-Klasse wird von dem 1.6 Liter großen Reihenvierzylinder mit 90KW in Kombination mit dem 7Gang Doppelkupplungsgetriebe angetrieben. Die 122PS wirken bei einer ersten Fahrt auf der Landstrasse ausreichend kräftig und angenehm laufruhig.

Wir sind gespannt wie sich die B-Klasse im abwechslungsreichen Redaktionsalltag schlägt. Der erste Eindruck stimmt in jedem Fall positiv.

Nico Gerum

Kontrolleinheit für das integrierte Multimediasystem

Kontrolleinheit für das integrierte Multimediasystem

 

Die Turbinenform hat sich seit dem SLS bei Mercedes durchgesetzt

Die Turbinenform hat sich seit dem SLS bei Mercedes durchgesetzt

 

erhabene Sitzposition mit guter Rundumsicht

erhabene Sitzposition mit guter Rundumsicht

 

Das 7 Gang Doppelkupp

Das 7 Gang Doppelkupplungsgetriebe schaltet sehr harmonisch

 

Die B-Klasse bleibt bei der erhabenen Seitenansicht

Die B-Klasse bleibt bei der erhabenen Seitenansicht

 

Mercedes Flottentest

Aumotis freut sich auf einen Test der kompletten angebotenen PKW Flotte von Mercedes. Jedes Fahrzeug wird uns für die Dauer von 14 Tagen zur Verfügung stehen und in dieser Zeit in den Redaktionsalltag eingebunden sein.

Am Montag, den 16.11.15 beginnen wir mit einem aktuellen Vertreter der B-Klasse. Als B180 mit Automatik wird uns das Fahrzeug in Sindelfingen übergeben. Im zweiwöchigen Rhythmus werden die einzelnen Modelle dann in Sindelfingen durchgewechselt.

Wir werden die Fahreindrücke der einzelnen Modelle für Sie zusammenfassen und am Ende eine Kaufberatung für die einzelnen Typen veröffentlichen. Dieser großangelegte Test ist das erste mal, dass die komplette Modellpalette eines Herstellers nahtlos unter Praxisbedingungen in dieser Form getestet wird.

 

L.A. Auto Show KICK OFF Party

Die Spannung steigt. Traut sich ein hochrangiger Manager von VW  am 17. November zur diesjährigen Kick Off Party im Vorfeld der L.A. Auto Show?
Derzeit sieht es noch so aus, als würde zumindest Matthias Müller seine geplante Reise aus Angst vor den US Behörden absagen.

Welche Rolle wird der VW Skandal bei der Messe spielen? Wohin gehen die Trends in diesem Jahr in L.A.?

Die Auto Show dort ist nicht die Messe der Neuheiten, allerdings lassen sich die Trends auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt hier gut ablesen.
In diesem Jahr ist aumotis.com nicht nur während der gesamten Messe für Sie vor Ort, sondern nimmt auch an einer Rallye mit Elektrofahrzeugen nach Las Vegas teil.
Nico Gerum

Renault Zoe, ein Zweitwagen?

Renault Zoe, ein Zweitwagen?

Fahrzeuge mit Elektroantrieb haben noch immer den Ruf auf der einen Seite nur eine geringe Reichweite zu bieten und auf der anderen Seite ein großes Loch in den Geldbeutel zu reissen. Nicht gerade wenige der auf dem Markt befindlichen E-Fahrzeuge taugen im Grunde nur als Zweit- oder Drittfahrzeug für das Ökogewissen.

Der Renault Zoe, vom Autohaus Hipp zur Verfügung gestellt gefällt bereits auf den ersten Blick.  Der Inhaber selbst lobt das Fahrzeug in den höchsten Tönen. Was soll er auch sonst machen?
Aber nein, man merkt ihm die ehrliche Begeisterung über dieses Fahrzeug und das dahinterliegende Konzept an. Nicht umsonst befindet sich auch ein Zoe in seinem eigenen Fuhrpark.

Ab 21.5000 geht der Renault über den Ladentisch bzw. an die Ladesäule. Aufgrund eines aktuellen Elektrobonus kann der Kaufpreis nochmals um 5000,-€ sinken. Zusätzlich muss jedoch in jedem Fall die Antriebsbatterie gemietet werden. Hier beginnen die Preise bei 49,-€/Monat und 5000km Jahresfahrleistung.
In der Größe eines Polo gibt es sicherlich günstigere Fahrzeuge, der Zoe ist jedoch keineswegs unvernünftig teuer und bietet viel modernste Technik fürs Geld.  Es gibt sogar einige Szenarien in denen der Zoe zum Knauserkönig wird. Viele Arbeitgeber und einige öffentliche Anbieter haben die Möglichkeit zur kostenlosen Ladung von Elektrofahrzeugen geschaffen. Auch die Ladung mit dem selbst produzierten Ökostrom verursacht keine Kosten mehr.
In diesen Fällen kann kein Benziner mehr mit dem laufenden Kosten des Zoe mithalten.

Jenseits der Kostenfrage beantwortet Renault die Frage nach dem Design bei der Elektromobilität von außen eher konservativ. Der Zoe ist gefällig und nicht übermäßig polarisierend. Er orientiert sich besonders bei der Front stark an der übrigen Fahrzeugfamilie – keine schlechte Entscheidung.

 


Gleichzeitig ist der Innenraum durchaus futuristisch und gleichzeitig ansprechend gestaltet. Ein dominanter Touchscreen liefert alle notwendigen Informationen und dient gleichzeitig als Steuerung der meisten Funktionen.

Insgesamt wirkt das Interieur ein wenig wie ein gedoptes iPhone, die Bedienung ist ähnlich eingängig und intuitiv. Hier kombiniert Renault den eigenen Stil mit Branchenstandards in der Bedienung. Zum Glück übertreibt Renault die Digitalisierung an dieser Stelle nicht und stellt weiterhin ausreichend analoge Schalter und Knöpfe zur Verfügung. BMW war hier mit dem ersten iDrive deutlich über das Ziel hinausgeschossen. Diesen Fehler hat Renault vermieden.

 

 

Die Ladung des Zoe erfolgt derzeit noch nicht per Induktion, stattdessen kann setzt hier Renault auf den Trick mit dem Logo. Das funktioniert sehr zuverlässig und schützt den Ladeanschluss vor Vandalismus und schädlichen Umwelteinflüssen.
Einen entsprechenden Anschluss vorausgesetzt, kann der Akku in 30 Minuten auf 80% geladen werden. An der Haushaltssteckdose dauert es natürlich etwas länger. Das nötige Kabel dazu kann ohne Aufwand im Zoe mitgenommen werden.

 

Natürlich ist der Renault Zoe in erster Linie noch immer ein Fahrzeug zur Fortbewegung. Hier macht der kleine Stromer richtig Spaß und stellt bereits aus dem Stand 220Nm Drehmoment zur Verfügung. Die 50km/h sind in weniger als 4 Sekunden erreicht. Danach geht es zwar zäher zur Sache, auf der Landstrasse fühlt man sich aber immer absolut ausreichend motorisiert. Das Fahrwerk ist insgesamt eher komfortabel abgestimmt, hat aber nichts mehr mit butterweichen Renaultmodellen vergangener Tage zu tun.  Hätte Renault ein etwas kleineres Lenkrad verbaut, der Fahrspaß hätte davon noch mehr profitiert.

Bei der Reichweite zeigt der Renault dann endgültig, dass der Zoe mehr sein kann als nur Zweitwagen. 150km sind selbst bei Kälte drin. Bei zurückhaltender Fahrweise und guten Umweltbedingungen kann sogar die 200km Marke gerissen werden. Damit bewegt sich der Zoe in einem Bereich, der die Mobilitätsbedürfnisse vieler Personen und Familien fast vollständig abdecken kann.

Weder der Weg zur Kita, noch der durchschnittliche Pendelweg zur Arbeit sind unlösbare Probleme.  Für die wenigen längeren Fahrten zum Beispiel in den Urlaub kann dann fallweise auf einen gemieteten Benziner oder Diesel zurückgegriffen werden.  Passende Konzepte und Carsharinganbieter gibt es inzwischen in allen Städten der Republik.
Renault leistet sich beim Zoe keine groben Schnitzer, die Qualität stimmt und bei Reichweite und Preis bietet man einen alltags- und massentauglichen Kompromiss. Eine klare Empfehlung für alle vernunftorientierten Elekromobilisten.

SAMSUNG CSC

Autohaus Hipp, Oberthingau

 

SAMSUNG CSC

mit ausgezeichneter Meisterwerkstatt

 

 

Nico Gerum